Der ultimative Guide für digitale Infrarotfotografie

Etwa ein Jahr, nachdem ich mit Fotografie begonnen hatte, stolperte ich im Netz über ein paar Bilder, die ganz anders aussahen. Die Blätter der Bäume auf diesen Bildern waren weiß, der Himmel in einem tiefen Dunkelblau. Es handelte sich um Infrarotfotografie. 10 Jahre später, verschiedenste Technik und viele Bilder weiter, schreibe ich heute den ultimativen Infrarotfotografie Guide. Im ersten Teil des Tutorials erfährst du, wie du mit deiner digitalen Spiegelreflexkamera Infrarotfotos machen kannst. Im zweiten Teil zeige ich dir, wie du mit einer nicht umgebauten Sony F828 ohne Stativ IR fotografierst. Im dritten Teil zeige ich, wie die Nachbearbeitung für Infrarotbilder funktioniert.

Was ist Infrarotfotografie?

Infrarotfotografie bezeichnet das Fotografieren von Motiven im Bereich des infraroten Lichtspektrums. Das menschliche Auge nimmt Licht zwischen einer Wellenlänge von 380 und 780 Nanometern wahr. Das Licht, welches zwischen 700 und 900 Nanometern liegt, wird als Infrarot bezeichnet. Mithilfe eines Infrarotfilters, der den sichtbaren Teil des Lichts blockt und nur Licht im infraroten Bereich durch lässt, kann man mit aktuellen Digitalkameras Infrarotfotografie betreiben. Wer diese Art der Fotografie noch nicht kennt, für den sieht es auf den ersten Blick aus wie Winterbilder mit Raureif.

Infrarotfotografie mit einer DSLR

Kann ich Infrarotfotos mit einer DSLR machen? – Der Sperrfilter

Digitale Spiegelreflexkameras haben in der Regel einen Infrarotsperrfilter verbaut. Dieser soll verhindern, dass infrarotes Licht den Sensor erreicht. Ohne diesen Filter würden die Farben auf Bildern verfälscht dargestellt werden. Diese Sperrfilter blockieren aber nicht den gesamten Teil des Lichtes. Resultat im Zusammenspiel mit einem Infrarotfilter ist jedoch, dass die Belichtungszeit sehr lang wird. Bei strahlendem Sonnenschein, Blende 5.6 und ISO 100 sprechen wir hier von mindestens 30 Sekunden Belichtungszeit, tendenziell eher 3 Minuten. Ein Stativ ist also unabdingbar.

Infrarotfotografie - Regenschauer am Cap Formentor

Infrarotfotografie mit der 700D am Cap Formentor auf Mallorca

Vergleich in Bildern

In den folgenden 4 Bildern siehst du, wie Infrarotfotografie im Vergleich zu normalen Licht aussieht. Außerdem zeige ich, wie das fertige und bearbeitete Endresultat aussieht.

Normales Bild ohne Infrarotfilter

Normales Bild ohne Infrarotfilter

 

Infrarot Bild ohne Anpassungen

Infrarot Bild ohne Anpassungen

 

Infrarot Bild mit richtigem Weißabgleich

Infrarot Bild mit richtigem Weißabgleich

 

Infrarot Bild nach Kanaltausch und Tonwertkorrektur

Infrarot Bild nach Kanaltausch und Tonwertkorrektur

Wieso nicht jedes Objektiv funktioniert – der Hotspot

Infrarot Hotspot

Hotspot eines Sigma 30mm F1.4 EX

Leider lässt sich nicht jedes Objektiv für Infrarotfotografie verwenden. Manche Objektive haben einen sogenannten Hotspot. Das ist ein heller Punkt in der Mitte des Bildes, der durch die Objektivkonstruktion entsteht. Dieser helle Punkt ist leider auch nicht mit Bildbearbeitung zu entfernen. Im Netz gibt es verschiedene Listen, welche Objektive tauglich sind und welche nicht. Im Forum des Infrarot Kombinats gibt es eine Liste dazu, eine Zweite gibt es dort noch einmal detaillierter für Canon.

Welche Filter brauche ich?

Der Standard Filter für Infrarotfotografie ist der Hoya R72. Für Leute, die auf Schwarz-Weiß-Aufnahmen stehen, bietet sich der Wratten 89B an. Darüber hinaus gibt es noch weitere Hersteller von IR Filter, unter anderem Cokin und ZoMei.

Hoya R72 Infrarotfilter

Hoya R72 Infrarotfilter

Farbinfrarot oder Schwarz-Weiß Infrarotfotografie

Bei der Wahl des Filters entscheidet sich natürlich auch, wie die finalen Bilder aussehen. Je nach Nanometer Bereich hast du noch Anteile des sichtbaren Lichts im Bild, was sich dann Farbinfrarot nennt. Filter über 750 Nanometer ergeben nach dem richtigen Weißabgleich fast nur noch Schwarz-Weiß. Für mich hat sich der Hoya R72 als guter Kompromiss heraus gestellt, weil ich damit nach der Bearbeitung einen blauen Himmel habe. Alternativ kann ich in Photoshop auch eine Schwarz-Weiß Umwandlung machen und erhalte angenehm kontrastreiche Bilder.

Vorgehensweise beim Fotografieren

Da du mit aufgeschraubtem Infrarotfilter nichts mehr durch die Kamera siehst, musst du vorher deine Bildkomposition machen. Ebenfalls muss der Fokus vorher eingestellt werden. In der Regel ist der Fokuspunkt nicht der Gleiche wie bei sichtbarem Licht. Manche Objektive haben Markierungen für diesen Fokuspunkt für Infrarotfotografie. Für den Anfang kannst du im Weitwinkelbereich den Autofokus der Kamera benutzen, bevor du auf manuellen Fokus umstellst und den Infrarotfilter aufschraubst.

Tipp für den Fokuspunkt: Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, das Objektiv, mit dem ich am meisten IR fotografiere, bezüglich des Fokuspunktes zu testen. Ich bin dazu mit meinem 10-22mm bei direktem Sonnenlicht raus gegangen, habe den Infrarotfilter davor geschraubt und den Fokus manuell eingestellt. Dann habe ich eine Fokusreihe gemacht, um zu sehen wo der richtige Fokuspunkt liegt. Dazu braucht man natürlich ein Objektiv mit Entfernungsskala. Ich habe also mehrere Bilder bei unterschiedlichem Fokus gemacht: 0,5 Meter, 1 Meter, Hälfte zwischen 1 Meter und unendlich, kurz vor unendlich, auf unendlich und kurz hinter unendlich. Diese Bilder habe ich mir direkt auf dem Kamerabildschirm mit maximalem Zoom angeschaut. Dabei bin ich zwischen den Bildern hin und her gesprungen, um zu sehen, welches das Schärfste ist. In den meisten Fällen ist der Fokus bei mir direkt auf der unendlich-Stellung. Da aber jedes Objektiv anders gebaut ist und sich bei unterschiedlichen Temperaturen anders verhält, empfehle ich dir es selbst zu testen.

Nun gilt es, sich an die richtige Belichtungszeit heran zu tasten. Als best-practise hat sich erwiesen, eine Aufnahme mit ISO 800, 5.6 von 10 Sekunden zu machen. Anhand des Histogramms kannst du nun beurteilen, ob die richtige Belichtung vorliegt oder ob du die Zeit anpassen musst. Hast du einmal die richtige Belichtung gefunden, so kannst du nun nach ISO-Stufen herunter rechnen, wie lange du bei ISO 100 belichten musst. So vermeidest du minutenlange Testbelichtungen.

Infrarotfotografie auf den Elbwiesen von Schönebeck

Waving Tree

Die besten Wetterbedingungen

Nach meinen Erfahrungen lohnt sich Infrarotfotografie nur bei direktem Sonnenlicht. Bei Aufnahmen mit diffusem Licht fehlen mir die Kontraste, die Bilder wirken flau. So macht es sich gut, wenn klares Wetter herrscht, wie beispielsweise nach einem Sturm. Wenn du mit einer nicht modifizierten Kamera mit sehr langen Belichtungszeiten arbeitest, ist es zudem hilfreich, möglichst keinen Wind zu haben. Wolken machen den Himmel bei Infrarotfotografie viel interessanter. Feine Schleierwolken sehen besonders bei Schwarz-Weiß Infrarotbildern fantastisch aus. Eine der angenehmen Dinge an der Infrarotfotografie ist, dass man sich sehr selten Gedanken um überbelichteten Himmel oder unterbelichtete Landschaft machen muss.

Tipp: Bei Gegenlicht wirken Infrarotbilder kontrastlos. Vielfach fotografiere ich IR mit Licht im Rücken oder mit Seitenlicht.

Welche Motive lohnen sich?

Prinzipiell lässt sich erst einmal Alles auch in Infrarot fotografieren. Für mich funktionieren Motive in der Natur oder in Parkanlagen besonders gut. Bäume sind dabei sicherlich mein meist fotografiertes Motiv. Eine gute Taktik kann sein, Lebendes mit Leblosem gegenüber zu stellen. Ein Gebäude inmitten eines Parks, welche im Infrarot dunkel erscheint, lässt sich gut mit den hellen Tönen der Blätter eines Baumes kombinieren. Dass die Blätter in der Infrarotfotografie weiß sind, wird übrigens der Wood-Effekt genannt.

Zu welcher Jahreszeit lohnt sich IR?

Die „Saison“ für Infrarotfotografie ist dann, wenn die Bäume Blätter tragen. Das ist also von etwa Mai bis September. Im Winter lasse ich die Infrarotfilter im Schrank.

Anbieter von Infrarotumbauten – die eigene Kamera modifizieren lassen

Mittlerweile gibt es Dienstleister, die den Infrarotsperrfilter der Kamera entfernen oder durch einen anderen ersetzen. Damit sind „normale“ Belichtungszeiten möglich, die man auch ohne Stativ halten kann. Der bekannteste Anbieter von Infrarotumbauten ist sicher Lifepixel aus den USA. In Deutschland bietet Optic Makario den Umbau an. Im Infrarot-Forum wurde kürzlich noch IRreCams.de empfohlen.

Infrarotfotografie am Loch Dunmore

Infrarotfotografie am Loch Dunmore

Infrarotfotografie ohne Umbau: Mein Weg zur Sony F828

Wie schon geschrieben fotografiere ich seit 10 Jahren Infrarot. Ich habe damals für meine Canon EOS 300D extra ein günstiges Sigma 18-50 gekauft, damit ich ein Objektiv ohne Hotspot hatte. Bei meiner Entscheidung für ein Weitwinkelobjektiv habe ich das Einzige genommen, welches infrarottauglich war(Canon EF-S 10-22mm).

Mein Ziel war es, Infrarotfotografie ohne Stativ betreiben zu können. Schon seit einiger Zeit habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir eine modifizierte Kamera anzuschaffen. Ich hatte die Option, meine alte 450D durch einen der obigen Anbieter auf Infrarot umbauen zu lassen. Problem dabei war aber, dass die 450D bereits etwa 50.000 Auslösungen hinter sich hatte. Der Verschluss ist für 30.000 ausgelegt. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis der Verschluss hier aufgibt. Zweite Option war demnach, meine 700D modifizieren zu lassen und mir dafür eine Neue zu kaufen. Das wäre aber mit größeren Kosten verbunden gewesen.

Beim Stöbern im Infrarot Kombinat bin ich auf Fotografen gestoßen, die die Sony F828 benutzen. Ich hatte von Freunden schon einmal die Sony F717 für Infrarotfotos getestet. Damals hatte mich gestört, dass die Akkulaufzeit der F717 bei nur etwa 30 Minuten lag und das Gerät nur 5 Megapixel hatte.

In Summe hatte ich also 3 Optionen:

  • Die 450D umbauen lassen und hoffen, dass der Verschluss noch eine Weile hält – 400 Euro
  • Eine neue 700D kaufen und die Alte modifizieren lassen – 950 Euro
  • Eine gebrauchte Sony F828 kaufen und schauen wie es damit läuft, ggf. dann doch eine DSLR umbauen lassen – 230 Euro

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe mich für die Sony F828 entschieden und bin auch heute noch super glücklich mit dieser Entscheidung.

Ich habe eine gebrauchte für 120 Euro bei eBay gekauft. Mir war dabei wichtig, dass das Objektiv und der Bildschirm keine Kratzer haben. Darüber hinaus habe ich geschaut, dass eine Streulichtblende dabei ist, weil Infrarot sehr anfällig für Flares ist. Dazu habe ich mir einen Hoya R72 und neue Akkus bestellt. Damit ist das Problem der Akkulaufzeit auch gelöst, denn die F717 Akkus damals waren eben 10 Jahre alt und haben damit nicht mehr lange durchgehalten. Mit neuen Patona Akkus hält ein Akku jetzt wieder 2,5 Stunden durch. Alles zusammen sind das etwa 230 Euro.

Sony F828 mit Hoya R72

Sony F828 mit Hoya R72

Warte mal – die Sony F828 ist doch auch nicht modifiziert??

Die Sony F828 hat von Haus aus ebenfalls einen Infrarot Sperrfilter verbaut. Die Belichtungszeiten liegen damit bei etwa 5 Sekunden. Sony hat aber damals einen sogenannten Nightshot Modus eingebaut. Dieser Modus ist, wie der Name schon sagt, für Nachtfotografie gedacht. Dabei klappt der Sperrfilter weg. Problem an der Sache ist, dass man mit diesem Nightshot Modus und bestimmten Belichtungszeiten durch dünne Kleidung fotografieren könnte. Also hat Sony die Einstellungen im Nightshot Modus auf F2.0 und 1/30 Sekunde festgesetzt, um das zu unterbinden. Das ist natürlich eine große Einschränkung, auch in Sachen Bildqualität.

E-Book - 14 Tipps für maximale Bildqualität in der Landschafts- und ArchitekturfotografieE-Book „14 Tipps für maximale Bildqualität in der Landschafts- und Architekturfotografie“

Wenn du noch mehr Tipps zum Thema Bildqualität haben willst, dann kann ich dir mein kostenloses E-Book für maximale Bildqualität empfehlen.

E-Book jetzt kostenlos herunterladen

In der Vergangenheit haben die Infrarotfotografen dann also einen Infrarotfilter a la Hoya R72 und dazu einen oder mehrere ND8 Filter benutzt, um im Nightshot Modus aus der Hand Infrarot fotografieren zu können. Ohne ND8 wären die Bilder stark überbelichtet.

Was 2014 die IR-Fotografie mit der F828 revolutioniert hat – Der Magnet Hack

Daniel Schweinert hat 2014 die F828 zerlegt und dabei heraus gefunden, dass das Wegklappen des Sperrfilters im Nightshot Modus durch einen kleinen Elektromagneten gesteuert wird. Mithilfe eines Neodym Magneten lässt sich so von außen, ohne dass man die Kamera zerlegen muss, der Sperrfilter wegklappen.

Damit sind dann bei Tageslicht ganz normale Belichtungszeiten möglich. Es ist kein zusätzlicher ND Filter mehr nötig. Endlich ohne Umbau Infrarot aus der Hand fotografieren!

Ich habe eine Weile gesucht, bis ich die richtigen Magneten gefunden habe. Ich habe über Amazon diese Neodym Magnete gekauft und benutze davon zwei Stück hintereinander(In der Packung waren 50). Damit funktioniert es wunderbar.

Neodym Magnet

Neodym Magnet im Größenvergleich mit Objektivdeckel

Mittlerweile empfinde ich die Sony F828 als die beste Lösung für Infrarotfotografie. Die Kamera hat einen elektronischen Sucher, durch den ich das IR-Bild schon beim Fotografieren sehen kann. Die Sony F828 ist von 2003, kann aber bereits RAW. Jedoch braucht die Speicherung einer RAW Datei etwa 10 Sekunden. Am Anfang habe ich das als störend empfunden, mittlerweile empfinde ich es als angenehm entschleunigend. Stören mich die nur 8 Megapixel? Nein. Die Kamera macht scharfe Bilder, die einer 8 MP DSLR in Nichts nachstehen. Und selbst für Drucke reichen mir 8 Megapixel vollkommen aus. Ich benutze die Kamera im A-Modus mit einer Blende von 5.0 und ISO 64. Damit bin ich bei Sonnenlicht bei Belichtungszeiten von etwa 1/400 Sekunde.

Tipps zum Fokussieren mit der Sony F828 bei Infrarotlicht

Als ich vor ein paar Wochen begonnen habe, mit dieser Kamera zu fotografieren, waren nicht alle Bilder scharf. Ich hatte einen kleineren, in der Mitte liegenden AF-Punkt ausgewählt und habe damit immer auf kontrastreiche Stellen fokussiert und dann umgeschwenkt. Es waren wie gesagt nicht alle Bilder scharf, weshalb ich zu Beginn nicht gerade begeistert war von der Bildqualität. Ich habe dann mit manuellem Fokus auf unendlich und mit manuellen Fokus mithilfe des LCD Bildschirms experimentiert. Beides brachte aber nur unscharfe Bilder. Mittlerweile habe ich heraus gefunden, dass die der Mehrfeld-Autofokus der Kamera die mit Abstand beste Variante ist. Damit sucht sich die F828 einfach selbst die Fokuspunkte. Mit dieser Methode habe ich nur noch etwa 5% Ausschuss, und das auch nur unter schwierigen Lichtverhältnissen.

Unterschiede von Infrarotfiltern an der F828

Initial habe ich den Hoya R72 als IR Filter für die F828 bestellt. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits mit der Nachbearbeitung vertraut. Nach einigen Fotosessions mit der neuen Kombo fiel mir auch, dass die Ergebnisse nach der Bearbeitung alle annähernd Schwarz-Weiß waren. Dabei hatte der R72 in Kombination mit meiner 450D und 700D immer einen wunderbar blauen Himmel geliefert. Der Sensor der Sony F828 nimmt infrarotes Licht offensichtlich anders wahr. Mit einem R72 werden die Bilder fast komplett Schwarz-Weiß. Nach einiger Recherche im Netz habe ich mir bei macodirekt einen Heliopan RG 645 bestellt. Wie der Name schon sagt Filtert der RG 645 in entsprechendem Lichtspektrum. Mit diesem Filter habe ich den gewohnt tiefblauen Himmel auch mit der Sony F828.

Heliopan RG 645 Infrarotfilter

Heliopan RG 645 Infrarotfilter

Nachbearbeitung von Infrarotfotografie

Wie man schon anhand der Beispielbilder sieht, ist eine entsprechende Nachbearbeitung nötig. Mit den folgenden 5 Schritten zeige ich dir, wie du ans Ziel kommst.

1. Der richtige Weißabgleich –  ein eigenes Kameraprofil erstellen

Ich fotografiere in RAW. Da Infrarot außerhalb des sichtbaren Lichts liegt, kann man in den meisten RAW-Convertern keine passende Farbtemperatur einstellen. Um den roten Farbstich zu neutralisieren, müsste man ca. 1800 Kelvin einstellen. So beträgt die niedrigste Einstellmöglichkeit für den Weißabgleich bei Adobe Camera RAW 2000 Kelvin. Wie kann man diese Limitierung umgehen? Man muss mit dem DNG Profile Editor von Adobe arbeiten. Als erstes öffnet man das Bild in ACR und speichert es dort als DNG. Dieses DNG öffnet man im Adobe Profile Editor. Nun stellt man dort unter Color Matrices die Farbtemperatur auf -90.

Farbtemperatur für Infrarotfotografie im Adobe DNG Profile Editor einstellen

Farbtemperatur für Infrarotfotografie im Adobe DNG Profile Editor einstellen

Anschließend speichert man das Recipe und exportiert das Kameraprofil. Der DNG Profile Editor wählt direkt den passenden Ordner für die Adobe Camera RAW Profile.

Dieser Vorgang muss nur einmal gemacht werden, damit das Infrarotkameraprofil erstellt ist.

Öffnet man nun ein Bild in Adobe Camera Raw, so lässt sich dort im Reiter Kamerakalibrierung das neue Profil auswählen.

Kameraprofil einstellen

Kameraprofil einstellen

Resultat ist, dass der Weißabgleich nun verschoben ist. Nun nimmt man sich im Hauptfenster die Pipette für den Weißabgleich und klickt auf eine sonnenbeschienene Wiese. Die anschließenden Anpassungen kann man wie gewohnt machen.

2. Kanaltausch Rot und Blau

Rot und Blau mit dem Kanalmixer tauschen

Rot und Blau mit dem Kanalmixer tauschen

Um einen blauen Himmel zu bekommen ist der erste Schritt der Kanaltausch von Rot- und Blaukanal. Dies lässt sich per Kanalmixer machen. Ich bevorzuge die Arbeit mit Einstellungsebenen, dann kann ich Änderungen auch nachträglich noch rückgängig machen. Für den Tausch wählt man im Kanalmixer den Rotkanal, setzt dort Rot auf 0 und Blau auf 100, im Blaukanal setzt man degegen Blau auf 0 und Rot auf 100.

3. Tonwertkorrektur

Autotonwertkorrektur

Autotonwertkorrektur

Infrarotfotos sind von von Haus aus recht flau, mit diesem Schritt bringst du mehr Klarheit ins Bild. Mit einer Auto-Tonwertkorrektur lässt sich ein klarer Weiß- und Schwarzpunkt setzen, was den Kontrast schon spürbar erhöht. Dies lässt sich ganz einfach per Klick auf den Button „Auto“ im Fenster der Tonwertkorrektur erledigen.

4. Restfarben entfernen

Restfarben mit Farbton/Sättigung entfernen

Restfarben mit Farbton/Sättigung entfernen

Auch Wenn Infrarotbilder schon viel weniger Farben als ein normales Bild haben, so können auch nach dem Kanaltausch noch Restfarben in Blättern oder Grad vorhanden sein Über eine weitere Einstellungsebene „Farbton/Sättigung“ kann man die Sättigung aller Farbenkanäle außer Blau auf 0 setzen, um störende Restfarben zu entfernen.

5. Kontrast erhöhen mit Gradationskurven

S-Kurve in den Gradationskurven für mehr Kontrast

S-Kurve in den Gradationskurven für mehr Kontrast

Zum Schluss passe ich den Kontrast meist noch über eine Gradationskurve in Form eines S an.

Beispielbilder – Wie sehen fertige Infrarotbilder aus?

Schlusswort – Jetzt starten!

Infrarotfotografie bietet eine völlig neue Herangehensweise an bekannte Motive. So bewegt man sich abseits der eigenen, vielleicht etwas eingeschliffenen Wege. Ich empfehle jedem, der an Landschaftsfotografie interessiert ist, IR auszuprobieren!

Bonus: Ressourcen für Infrarotfotografie

Die Infos im Netz zur Infrarotfotografie sind etwas verstreut. Eine gute Anlaufstelle ist das Forum des Infrarot Kombinats. Michael Laukeninks hat 2011 einen schönen Guide auf Kwerfeldein geschrieben. Claudia Sölter hat ebenfalls ein paar tolle Tutorials zur Infrarotfotografie mit der Sony F828. Bei Pixeltuner gibt es eine sehr schöne Bildergalerie, die anspornt, selber los zu ziehen.

Ein Video Tutorial zur Nachbearbeitung und der Erstellung eines eigenen Infrarot Kameraprofils gibt es hier:

Wenn du noch Fragen zur Infrarotfotografie hast, ich dir irgendwie weiterhelfen kann, du Ideen hast wie ich den Guide noch ergänzen kann oder du einfach deine Erfahrungen mit Infrarotfotografie teilen möchtest, dann freue ich mich über einen Kommentar. Wenn du auch in Zukunft keine Artikel verpassen möchtest, dann kann ich dir meine Beiträge auch per E-Mail zukommen lassen.

Update 20.06.16 – Kamera selbst umgebaut

Nachdem ich dieses Tutorial im Infrarot Forum gepostet habe, kam ein Nutzer auf mich zu und sagte mir, dass er seine Kamera selbst umgebaut hat. Laut eigener Aussage ist er nicht besonders technikbegabt. Daraufhin kam ich auf die Idee, meine alte 450D selbst umzubauen. Was hatte ich zu verlieren? Die 450D lag ohnehin nur noch im Schrank, selbst ein Verkauf bei eBay lohnt sich nicht mehr. Ich habe mir daraufhin bei Amazon dieses und dieses Schraubendreher Set bestellt. Auf YouTube gibt es zufällig genau ein Umbau-Tutorial-Video für meine 450D.

Genau so habe ich dann eben auch meine Kamera umgebaut. Ich habe etwa 3 Stunden dafür gebraucht. Den dem ersten Zusammensetzen ließ sich die Kamera nicht mehr einschalten. Das lag daran, dass in der Kamera alle Kabel auch ganz genau in den entsprechenden Anschlüssen sitzen müssen. Es ist aber am Ende kein Hexenwerk. Ich habe also lediglich den Infrarot-Sperrfilter entfernt.

Test im Feld

Gestern konnte ich dann mit der modifizierten Kamera ins Feld ziehen. Das Wetter war genau auf Infrarotfotografie zugeschnitten: direkte Sonne mit einigen Wolken. Als erstes fiel mir auf, dass die Kamera selbst nach dem Entfernen des Infrarotfilters deutlich weniger sensitiv für Infrarotlicht ist als die F828. Bei kraftvollem Sonnenlicht und Blende 4 kam ich bei ISO 800 gerade so auf eine 1/25 Sekunde. Das ist mit dem Weitwinkelobjektiv gerade genug, um aus der Hand nicht zu verwackeln. Und das bei ISO 800. Fokussierung und Bildkomposition läuft nur mit Liveview über den Bildschirm ab. Der Bildschirm ist bei direktem Sonnenlicht nicht besonders gut ablesbar.

Rückschlüsse – wieso die F828 für Infrarotfotografie die bessere Wahl ist

Am Ende empfinde ich die Sony F828 als deutlich bessere Lösung für Infrarotfotografie. Die Belichtungszeiten von 1/250 Sekunde lassen sich deutlich besser aus der Hand halten. Bildkomposition mit einem elektronischen Suche hat ohnehin den Vorteil, dass man trotz Sonnenlicht immer etwas erkennt.

Ich hoffe dieser Artikel war für dich hilfreich. Wenn du möchtest, kannst du deine E-Mail Adresse da lassen. Dann schicke ich dir jedes Mal, wenn ich einen neuen Blogbeitrag online stelle, eine kurze Notiz.

Der ultimative Guide für digitale Infrarotfotografie: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 1 abgegebenen Stimmen.
Loading...

32 Kommentare

  1. Hallo.
    Sehr schön gemacht. Ich bin mir aber nicht ganz sicher:
    Sony F 828 mit Magnet und Heliopan IR Filter ?
    Die Sony hab ich schon lange rumliegen aber nie IR probiert.
    IR-Farbe hat ja schon was.

    Grüße, Wolfgang

  2. Hallo Matthias,
    das spornt an ! Schön, dass ich bei meiner Recherche zur Infrarotfotografie auf diesen Beitrag gestoßen bin. Schöne Fotos und sehr detaillierte Beschreibung. Ich werde es die Tage versuchen.

    Danke !
    Ina

  3. wow… !!!

    Hallo Matthias,

    deine Bilder hauen mich total um 🙂

    Deine Erfahrung so zu teilen – lieben dank dafür

    Dein Bericht so umfangreich.

    Mich begeistert das so sehr, dass ich mir gerade die Sachen alle besorge
    (F828, fehlt gerade nur der IR Filter). Das Klacken zum umschalten habe ich schon getestet. ich kann es kaum noch erwarten…..

    Ich bin so aufgeregt 🙂

    evtl. noch eine Kurzanleitung zum fotografieren:

    – RAW Vormat wählen
    – mit den Magneten umschalten
    – Mehrfedmessung
    – Filter
    – in den Nightshot Modus
    – 1/250 ( mit Filter Motivwahl und Autofokus aus der Hand möglich?)

    habe ich etwas vergessen, oder falsch verstanden?

    ganz liebe Grüße, Carola

    • Hallo Carola,

      das freut mich sehr, dass ich dir damit Freude bereiten und dir helfen kann.

      Zu deiner Kurzanleitung:

      -Mehrfeld-Autofokus
      -Nightshot Mode brauchst du nicht anmachen, wenn du den Magneten benutzt hast
      -Ich nutze den A(V) Modus(Blende vorausgewählt, Zeit berechnet er selbst) und meist Blende 5 als Vorwahl, +0.7 Belichtung, ISO 64

      Wenn ich dir noch irgendwie helfen kann, dann meld dich! Und auch mit den ersten Ergebnissen!

      Liebe Grüße,

      Matthias

  4. Hallo Matthias, habe deinen Artikel aufmerksam gelesen und einzelne Schritte befolgt! Leider klappt es bei mir schon mit dem öffnen des neuen

    „Öffnet man nun ein Bild in Adobe Camera Raw, so lässt sich dort im Reiter Kamerakalibrierung das neue Profil auswählen.“

    bei mir auch nach Neustart nicht möglich!!!

  5. Bernd Breitenbach

    Hallo und vielen Dank für den Hinweis auf die Sony 828. Ich habe eine solche Kamera, meine lässt sich auch bei normalem Tageslicht problemlos auf Night-Shot umschalten, das funktioniert ohne den Trick mit dem Magneten. (Taste Night Shot drücken, mit dem Wahlrad rechts umschalten, geht bei jedem Licht) Vielleicht gibt es verschiedene Firmware-Versionen? Oder liegt es daran, dass ich mit aufgesetztem Objektivdeckel umschalte? Einen IR-Filter werde ich mir noch bestellen. Klar, jetzt im Herbst kann man nur etwas üben, gute Motive gibt es erst wieder im Sommer. Ich bin gespannt auf die ersten Ergebnisse.
    Mit fehlt die Original-Gegenlicht-Blende. Kennt jemand eine Bezugsmöglichkeit?
    Gruß: Bernd

    • Den Nightshot Modus kann man jederzeit anmachen, das stimmt. Aber dann hast du fest 1/30 Sekunde bei Blende 2.0 eingestellt. Das ist für die Bildqualität nicht der Knaller und man muss dann mit ND Filtern arbeiten. Mit dem Magneten kann man die Einstellungen vollkommen frei wählen und braucht keine ND Filter.
      Wegen der Gegenlichtblende: Da gibts bestimmt bei eBay was, oder?

      Grüße,

      Matthias

  6. Bernd Breitenbach

    Hallo Matthias,
    ich hatte es zunächst so verstanden, dass die Kamera sich nur in den Night-Shot-Modus umschalten lässt, wenn es entsprechend „dunkel“ ist. Du hast natürlich recht, man muss danach abblenden mit einem ND-Filter.
    Die Gegenlichtblenden bei ebay sind zum Einschrauben, da bin ich mir nicht sicher, ob es da beim Weitwinkel Probleme gibt, wenn man noch ein Filter zusätzlich montiert. Ich probiere es halt aus. Der IF-Filter ist bestellt…..
    Viele Grüße: Bernd

  7. Servus Matthias,
    Tolle Informationen, auch wenn deine Sony schon über 10 Jahre alt ist…
    Ich selber habe eine Sony a380 mod. über ein Forum erhalten. Die Kamera ist auch schon in die Jahre gekommen, aber sie funktioniert.
    Mit der EBV habe ich aber meine Probleme. Auch weil ich gerne HII-Nebel (z.B. Herz und Seelennebel) Astro mäsig fotografieren möchte.
    Aber ausser knallige rote-Bilder habe ich noch nichts zuwege gebracht.
    Ich bin also noch am Tüfteln, werd mir deine Tipps für unter Tage noch mal zu Herzen nehmen.

  8. André Gilles

    Toll, echt eine ganz neue Sehweise mit umwerfenden Bildern. Kompliment!! Danke auch, dass du dein Know-how so detailliert teilst. Habe schon eine F828 bei ebay günstig ersteigert und bin sehr gespannt.
    Zwei kurze Fragen:
    1. Müssen es unbedingt die Neodym(?)-Magnete sein? Was ist Besonderes daran oder tun es auch andere?
    2. Warum genau benötigt man den Heliopan IR-Filter, wenn mit dem Wegklappen des kamerainternen IR-Filters doch schon die Weichen für IR-Fotografie gestellt sind?
    Herzliche Grüße
    André

    • Hallo André,

      danke für das Kompliment, freut mich!

      Zu deinen Fragen:

      1. Nein, müssen es nicht sein. Du kannst auch andere Magnete verwenden. Ich habe Neodym gewählt, weil diese auch bei der winzigen Größe besonders stark sind.
      2. Der interne Sperrfilter sorgt dafür, dass standardmäßig fast kein Licht aus dem Infrarot-Wellenbereich beim Sensor ankommt, damit es keine seltsamen Farben auf normalen Bildern gibt. Wenn der interne IR-Sperrfilter wegklappt, dann ist der Sensor sensitiv für das gesamte sichtbare Lichtspektrum + IR Wellenbereich. Wenn du dann IR Bilder machen willst, musst du einen Sensor vor das Objektiv schrauben, der das sichtbare Licht blockt und nur IR durchlässt. Genau solch ein Filter ist der Heliopan. Wenn du auf Schwarz-Weiß Infrarot Fotografie aus bist, dann kannst du auch einen Hoya R72 nehmen, damit sind die Ergebnisse eben an der F828 fast nur noch SW.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  9. Rainer Scholz

    Hallo Matthias,
    vielen Dank für Deine ausführliche Beschreibung zur F828.
    Ich habe bisher mit einer Pentax istDS Infrarotfotos gemacht.
    Durch Deinen Artikel bin ich auf die F828 aufmerksam geworden
    und habe mir nun eine zugelegt. Ich bin begeistert !
    mit einem Heliopan 645 bekomme ich diesen weiß-blauen
    Effekt genauso hin, wie er mir gefällt.
    Gruss Rainer

  10. Hallo, ich fotografiere schon seit Jahren, alles was mir vor die Linse meiner Canon EOS 70D läuft, aber auch (oh Schande?) vor mein Handy LG G4.
    Manche Fotos sind gar nicht sooo schlecht.
    Von der Infrarotfotografie habe ich bis vor ein paar Tagen gar nichts gewusst. Oder viel mehr gedacht, solche Bilder werden nur in den astronomischen Observatorien gemacht.
    Meine Frage: ist es möglich IR-Bilder mit einem Smartphone zu machen? Wenn ja, mit jedem oder nur mit einem bestimmten?
    Gibt es dafür vielleicht eine hilfreiche Seite?
    Danke, es wäre nett, wenn ich eine Antwort bekommen würde.
    Viele Grüße
    Bea Schiefer

    • Hallo Bea,

      ich habe es vorgestern mal ausprobiert, einfach einen IR Filter vor die Handykamera(Samsung S7) zu halten. Man sieht zwar etwas, das Bild rauscht aber sehr stark. Ich vermute also, dass es wahrscheinlich eher nicht möglich ist. Das kann aber von Handyhersteller zu Handyhersteller unterschiedlich sein. Wenn du schon einen IR Filter hast, dann probier es einfach mal bei dir aus und schreib mir, was bei dir rausgekommen ist.

      Ich habe auch im Netz nach entsprechenden Seiten gesucht, aber bisher nichts gefunden.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  11. Hallo Mathias,
    erst einmal vielen Dank für deinen IR-Guide. Momentan fototgrafiere ich mit der 828 und dem R72. Demnächst kommt der Heliopan 645 dazu.
    Eine kleine Frage habe ich noch: Nach dem Import der Bilder in LR liegt der Weißabgleich im Adobe Standard Profil mit der Pipette bei ca 2400k. Ich musste also kein IR-Kameraprofil erstellen. Verhält sich das mit dem Heliopan 645 anders?

    Liebe Grüße Jürgen

    • Hallo Jürgen,

      danke dir für das Lob, freut mich sehr! Es kann durchaus sein, dass der Weißabgleich mit dem Heliopan Filter noch im normalen Profil zu machen ist, muss ich demnächst auch mal ausprobieren. Danke für den Tipp!

      Liebe Grüße,

      Matthias

    • Hey Bruno,

      klaro, sehr gern! Danke, dass auch du deine Erfahrungen hier teilst. Das Bild kann ich leider nicht anschauen, weil ich keinen Zugriff auf das Forum habe.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  12. K. Nöthel

    Hallo,
    vielen Dank für diese prima Einführung in die IR-Fotografie.
    Leider fehlt mir das „richtige“ PS. Ich habe nur eine alte Version. Bei mir sieht der ACR anders aus. „Prozess“ fehlt und bei Kameraprofil steht „ACR 2.4“ und kann nicht geändert werden. Eine neue Version von PS kommt aber im Moment nicht Frage.
    Ich muss da noch ein wenig weiter probieren, oder kennen Sie eine Lösung?
    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Kay

    • Hallo Kay,

      danke für das Lob! Für die Anpassung ist es unumgänglich, ein eigenes Kameraprofil anzulegen. Wenn das bei der alten ACR Version nicht geht, dann funktioniert das wohl damit nicht. Du kannst noch schauen, ob eines der anderen RAW Programme weniger als 2000 Kelvin in der Farbtemperatur kann, denn das ist der Knackpunkt. Ich meine Capture One oder irgendein anderes konnte das.

      Grüße,

      Matthias

  13. K. Nöthel

    Hallo, eine kurze Rückmeldung von mir. Ich habe mehrere RAW-Konverter angeschaut, fast alle können mit den RAW-Dateien der F828 (.srf) nicht umgehen und/oder können nicht weiter als bis 2000 K (C1; ASP; DxO; Cyberlink …)
    z.Zt. probiere die kostenlose! Software ‚RAW-Therapee‘. Sie scheint (nach etwas Einarbeitung) recht viel versprechend. Hoffentlich habe ich am WE etwas mehr Zeit …
    Mein Tipp also für die Leser, Kelvin bis 1500 und ein Kanalmixer ist auch schon mit dabei…
    Viele Grüße von Kay

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.