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Matthias beim Fotografieren - Danke an Anne Hornemann

Matthias beim Fotografieren – Danke an Anne Hornemann

Ich werde oft nach meinem Fotoequipment gefragt. Das Equipment ist für mich Mittel zum Zweck, eine teurere Kamera macht mich nicht zum besseren Fotografen. Für mich zählt, dass ich meine Fotoausrüstung haargenau kenne und weiß, wie sie sich in welcher Situation verhält. Damit kann ich maximale Bildqualität auch aus einer vermeintlichen Einsteiger-Spiegelreflexkamera heraus holen.

Die folgenden Produkte benutze ich selbst und kann sie guten Gewissens weiter empfehlen. Ich habe von keinem Hersteller Geld dafür bekommen, diese hier zu promoten, ich bin einfach selbst davon überzeugt.

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Mein Fotoequipment

Canon EOS 700DCanon EOS 700D: Ich bin von meiner vorherigen 450D auf die 700D umgestiegen. Eines der Features, welches ich am meisten benutze, ist das Klappdisplay. So muss ich mich bei niedrigen Stativpositionen nicht verrenken. Die 18 Megapixel reichen mir vollkommen aus, von mir aus könnten es auch weniger sein. Mehr Infos gibts in meinem detaillierten Canon EOS 700D Test.
Canon EF-S 10-22mmCanon EF-S 10-22mm: Das Weitwinkelobjektiv meiner Wahl. Ich mache ca. 95% meiner Bilder mit dieser Linse. Es gibt auf dem Markt viele Weitwinkelobjektive, die sich qualitativ alle auf einem guten Niveau bewegen. Ich habe mich damals für das 10-22 entschieden, weil es das einzige Weitwinkel ist, welches bei Infrarot keinen Hotspot hat. Mehr Infos gibts in meinem detaillierten Canon EF-S 10-22mm F/3.5-4.5 USM Test.
Canon 50mm 1.8 STMCanon EF 50mm 1.8 STM: Meine längste Brennweite. Messerscharf und für die Momente, wenn ich mal Details einfangen will. Ich bin vor einiger Zeit vom 50mm 1.8 II auf das STM gewechselt, weil die Verarbeitungsqualität besser ist, der Autofokus treffsicherer und das Bokeh schöner ist. Ich ziehe dieses Objektiv sogar dem 1.4er vor. Mehr Infos gibts in meinem detaillierten Canon EF 50mm F/1.8 STM Test.
Sigma 30mm 1.4 EXSigma EX 30mm 1.4: Von Zeit zu Zeit fotografiere ich gern wie im Mittelformat Stil. Ich schaue von oben auf das Klappdisplay, stelle das Bildformat auf quadratisch und bin damit meist mit Offenblende unterwegs. Eine willkommene Abwechslung, wenn ich grad mal keine Lust auf Weitwinkel habe. Von diesem Objektiv ist mittlerweile der Nachfolger(Sigma Art Edition) erhältlich. Dieses ist in vielen Punkten verbessert worden, weshalb ich es hier auch verlinkt habe.
Manfrotto BefreeManfrotto Befree: Ich habe bereits verschiedenste Stative benutzt. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich ein leichtes Stativ brauche, weil es sonst zur Last wird und mir damit den Spaß an der Fotografie nimmt. Manfrotto hat dankenswerterweise das Befree auf dem Markt, welches ich seit 1,5 Jahren benutze und damit sehr zufrieden bin. Es meistert 95% der Windsituationen und ist nicht nur relativ leicht, es lässt sich auch sehr klein zusammen falten. Mehr Infos gibts in meinem detaillierten Manfrotto Befree Test.
Canon RS60-E3 FernauslöserCanon RS-60 E3: Da ich die meisten Fotos mit Stativ mache, ist ein Fernauslöser natürlich Pflicht, damit die Bilder beim Auslösen nicht verwackeln. Ich benutze keinen Infrarotauslöser, da ich dann immer auf die Batterien davon achten müsste und dieser zudem teurer ist. Die Canon wie auch die Nikon Kabelauslöser haben den Nachteil, dass die Ummantelung des Kabels bei niedrigen Temperaturen brüchig wird. Am besten also immer einen Zusätzlichen auf Vorrat in der Tasche haben!
Hoya Pro1 PolfilterB+W Polfilter: Mein Polfilter der Wahl ist der B+W KSM MRC Slim. Es ist sicher der Mercedes unter den Polfiltern, aber wenn ich schon in gutes Equipment investiere, dann spare ich nicht am Polfilter, um mir damit die Bildqualität zu zerstören. Eine weitere Empfehlung hier ist der Hoya Pro1, mit welchem ich ebenfalls sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Der Hoya ist dafür etwas günstiger.
Hoya ND 400ND Filter: Ich benutze vier verschiedene ND Filter, um in jeder Lichtsituation die gewünschte Belichtungszeit erzielen zu können. Als da wären: Hoya ND8, Hoya ND400, B+W 106 und B+W 110. Diese Filter lassen sich beliebig kombinieren. Die Hoya Filter sind relativ farbneutral, die B+W haben einen starken Rotstich. Daher verwende ich die B+W auch nur für Schwarz-Weiß Bilder.
Hoya R72Hoya R72: Diesen Filter benutze ich für Infrarotfotografie. Er blockiert einen Großteil des sichtbaren Lichts und lässt nur Licht auf Infrarot Wellenlänge durch. Zusammen mit meiner unmodifizierten Canon Kamera komme ich so auf recht lange Belichtungszeiten, was aber durchaus auch als Effekt dienen kann.
Sandisk Extreme 16GB SDHCSandisk 16 GB SDHC: Ich benutze praktisch seit Beginn meiner Fotografie Sandisk Karten. Ich kann nur ausdrücklich dazu raten, Markenspeicher zu verwenden. Es gibt nichts Ärgerlicheres, als wenn die Dateien wegen einer fehlerhaften Karte unbrauchbar sind oder die Karte während des Fotografierens den Betrieb versagt. Ich hatte bisher nur eine Sandisk Karte, die nach 2 Jahren Fehler produzierte. Diese wurde sofort vom Hersteller ausgetauscht, top Service!
Hama WasserwaageHama Wasserwaage: Beim Blick durch den Sucher oder aufs Display sieht man nicht immer, ob das Bild gerade ist. Etwaige Fehler könnte ich auch in der Nachbearbeitung korrigieren, damit verschenke ich aber Pixel an den Rändern des Bildes. Daher benutze ich bei der Aufnahme eine kleine Wasserwaage, die in den Blitzschuh gesteckt wird. Es gibt auch günstigere Anbieter von Wasserwaagen, allerdings habe ich damit schlechte Erfahrungen gemacht, da diese nicht sauber austariert waren.
Lowepro Flipside 500 AWLowepro Flipside 500 AW: Meine Ausrüstung transportiere ich in diesem Fotorucksack. Der Rucksack bietet eine gute Aufteilung und eine gute Polsterung bei relativ geringem Gewicht. Ich habe gern einen größeren Fotorucksack, weil man auf einer Fototour üblicherweise noch etwas zu Essen und zu trinken dabei hat und vielleicht noch eine Jacke. In den Flipside 500 passt das alles bequem rein. Der Kamera lässt sich übrigens nur von der Rückenseite aus öffnen, was beim Hinlegen im Schnee einen nassen Rücken erspart und zudem in der Stadt vor Diebstahl schützt. Mehr Infos gibts in meinem detaillierten Lowepro Flipside 500 AW Test.

Nachbearbeitung & Druck

Photoshop LogoAdobe Photoshop: Photoshop benutze ich schon seit dem ich 2005 mit Fotografie begonnen habe. Eigentlich sogar schon länger, weil ich anno 2002 die ersten Klicks in Adobes Multitalent beim Erstellen von Wallpapers gemacht habe. Damals war Photoshop für mich als Studenten mit 1200 Euro unsagbar teuer, aber heute ist das zum Glück anders. Seit einiger Zeit bietet Adobe das Fotografie Programm an, in dem Photoshop und Lightroom enthalten sind. Das Programm kostet monatlich etwa 12 Euro, dafür sind aber dauerhaft alle Updates enthalten. Diesen Preis finde ich absolut angemessen.
Nik Collection LogoGoogle Nik Collection: Ich benutze nur zwei Plugins für Photoshop. 2012 habe ich begonnen, mich sehr intensiv mit Schwarz-Weiß-Fotografie zu beschäftigen. Ein Teil davon war die eigentlich Umwandlung der Farbbilder zu Schwarz-Weiß. Ich habe verschiedene Methoden getestet, wie die Ergebnisse aussehen und welches mir die beste Bildqualität liefert. Besonders bezüglich der Möglichkeiten und der Qualität ist Nik Silver Efex Pro 2 hier mit Abstand des beste Programm. Ich habe es damals noch für 200 Euro gekauft, mittlerweile wurde Nik von Google aufgekauft und die Nik Collection ist heute kostenlos verfügbar.
Neat Image LogoNeat Image: Bilder aus digitalen Kameras haben von Haus aus ein gewisses Bildrauschen. Je höher man die ISO einstellt, umso stärker ist dieses Rauschen. Insgesamt leider dann die Bildqualität. Größere und modernere Sensoren rauschen weniger, aber ganz ohne geht es nicht. Mittlerweile ist das Rauschverhalten beim Kauf einer neuen Kamera für mich nur noch ein untergeordnetes Kriterium, weil ich das Photoshop Plugin Neat Image benutze. Damit kann man Bildrauschen in der Nachbearbeitung entfernen. Auch hier habe ich wieder verschiedenste Programm miteinander verglichen und Neat Image bietet für mich die beste Rauschreduzierung.
Dell 2412MDell U2412M: Ich benutze diesen Monitor zur Bildbearbeitung. Bei den Monitoren für Bildbearbeitung kann man tief in die Tasche greifen. Dell hat zum Glück dieses Modell mit IPS-Panel auf den Markt gebracht, welches natürliche Farben, guten Kontrast und Blickwinkelunabhängigkeit garantiert.
Spyder 4 ProSpyder 4 Pro: Zur Kalibierung des Monitors benutze ich einen Spyder. Das Gerät misst die Helligkeit, Farben, Temperatur und Kontrast und erstellt ein daraus ein Monitorprofil. Alle 3 Monate muss nachkalibriert werden, der Vorgang dauert etwa eine halbe Stunde. Damit sehen meine Drucke aber auch so aus, wie das Bild am Monitor zu sehen war. Hier gibt es noch mehr Infos zu Monitor kalibieren.
WhiteWall LogoWhiteWall: Ich habe viele Anbieter ausprobiert, wenn es um das Drucken meiner Bilder geht. Das Ergebnis von Fotografie ist für mich immer noch ein guter Druck. Ein eigener Drucker kommt für mich nicht in Frage, da ich zu unregelmäßig drucke. Nach ausgiebigen Tests benutze ich praktisch nur noch WhiteWall als Druckerei. Was von dort per Post zu mir zurück kommt, ist für mich einfach das Beste, was man mit Geld kaufen kann. Die Epson K3 Drucke auf Hahnemühle Papieren sind einfach eine Klasse für sich.

Literatur

Michael Freeman - der fotografische BlickDer fotografische Blick: 80% des technischen Wissens befinden sich im Handbuch der Kamera. Während der letzten Jahre habe ich verschiedene Fotobücher gehabt. Regelmäßig miste ich dabei mein Bücherregal aus und verkaufe die weniger nützlichen Bücher. Dabei sind aktuell nur vier übrig geblieben. Zwei Bildbände, Michael Freeman – „Der fotografische Blick“ und Bruce Barnbaum – „Die Kunst der Fotografie“. Ich empfehle dieses Buch ebenfalls bei meinen Workshops. Es ist der ultimative Weg, um Bildkomposition zu lernen.
Bruce Barnbaum - Die Kunst der Fotografie - Cover 150px
Die Kunst der Fotografie: Wenn du Fotografie lernst, dann wirst du dich zu Beginn sicherlich mit der Technik befassen, um diese zu lernen. Irgendwann befasst du dich dann mehr mit Bildkomposition. Und danach kommt der Punkt, an dem du dich selbst, deine Gedanken und Gefühle mit deiner Fotografie ausdrücken möchtest. Dieses Buch ist genau für diesen Punkt gedacht. Es hilft dir dabei, deinen eigenen fotografischen Ausdruck zu finden. Bruce Barnbaum stößt mit seinem Buch deine Gedanken an, ohne dir seine Eigenen aufzudrücken. Eine ganz klare Empfehlung, wenn du dich fotografisch weiterentwickeln möchtest.