Stativ für die Fotografie: Der ultimative Guide [2019]

Im heutigen Artikel zeige ich dir, auf was du achten solltest, wenn du dir ein (neues) Stativ für deine Kamera zulegen willst.

Ein Rat gleich zu Beginn: Nimm kein billiges 20 Euro Stativ, denn dann wirst du ein halbes Jahr später nach einem neuen Ausschau halten. Ein Stativ wirst du im Normalfall über mehrere Jahre nutzen, deshalb lohnt es sich hier ein wenig mehr Budget einzuplanen. Meine Empfehlungen weiter bewegen sich in der Preisspanne zwischen 100 und 220 Euro. Der Artikel ist sehr ausführlich, wenn du nur kurz nach einer Empfehlung suchst, vorab diese Übersicht:

Manfrot. Befree
Das Leichtgewicht
Stabil bis Windst. 4
Kompakt
relativ leicht
Inkl. Kugelkopf
Preis anzeigen
Manfrotto 055
Maximale Stabilität
Sehr stabil
Tolle Arbeitshöhe
Etwas schwerer
Kopf selbst wählbar
Preis anzeigen

Wozu brauche ich ein Stativ?

Ein Stativ brauchst du, wenn du bei wenig Licht fotografierst und deine Aufnahmen sonst verwackeln würden. Doch wie stellst du die Grenze fest, ab wann deine Fotos verwackelt sind?

Mein Equipment mit Kamera, Stativ und Fotorucksack im Torrent de Pareis auf Mallorca

Mein Equipment mit Kamera, Stativ und Fotorucksack im Torrent de Pareis auf Mallorca

Die Eins-durch-Brennweite-Faustregel

Als Leitsatz gilt: Aus der Hand kannst du maximal 1/Brennweite halten.

Ok, jetzt wird es etwas technisch. Welche Brennweite du nutzt, kannst du an deinem Objektiv ablesen. Ein 18-55mm Objektiv hat die Brennweite 18-55mm, je nachdem, ob du herangezoomt hast oder nicht. Welche Brennweite du gerade nutzt, kannst du vorne am Objektiv ablesen.

Je nachdem, welchen Modus deiner Kamera du nutzt (z.B. A, P, AV, TV oder M) siehst du, wenn du den Auslöser halb durch drückst, deine Belichtungszeit im Sucher eingeblendet. Das kann beispielsweise 1/200 Sekunde sein, 1/50 Sekunde oder auch 1/10 Sekunde. Der Zeitraum von 1/200 Sekunde ist viel kürzer als 1/10 Sekunde. Bei 1/200 Sekunde ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dein Bild verwackelst, viel geringer als bei 1/10 Sekunde.

Je länger die Belichtungszeit, umso wahrscheinlicher ist es, dass du dein Bild ohne Stativ verwackelst. Wenn du also beispielsweise ein Bild mit der Brennweite 50mm fotografierst, dann kannst du maximal 1/50 Sekunde verwacklungsfrei ohne Stativ aufnehmen. Hast du eine Belichtungszeit von 1/25 Sekunde, wird das Bild wahrscheinlich verwackelt. Hast du eine Belichtungszeit von 1/100 Sekunde mit dieser Brennweite, dann bekommst du wahrscheinlich ein scharfes Bild.

Objektive oder Kameras mit Bildstabilisator helfen hier natürlich noch ein Stückchen nach. Mit Bildstabilisator kannst du ein Bild mit einem 50mm Objektiv noch bei einer Belichtungszeit von 1/10 Sekunde halten.

Ein Stativ brauchst du also immer dann, wenn du bei wenig Licht fotografierst oder auch ganz gezielt Langzeitbelichtungen machen willst. In den meisten Fällen kommt ein es in der Landschaftsfotografie und in der Architekturfotografie zum Einsatz. Ziel ist es immer, verwackelungsfreie Fotos aufzunehmen.

Schwere Stürme bei Cabo da Roca, Portugal.

Portugal 2

Passt jede Kamera auf jedes Stativ?

Die Stativgewinde sind bei digitalen Spiegelreflexkameras, Systemkameras und auch Kompaktkameras mittlerweile genormt. Man kann also sagen, dass die gebräuchlichen Kameras auf jedes gebräuchliche Stativ passen. Hier musst du nichts Besonderes beachten.

Das für mich wichtigste Kriterium: Gewicht

Das ideale Stativ ist immer ein guter Kompromiss aus Eigengewicht und Stabilität. Ein 200 Gramm Stativ wird in den seltensten Fällen stabil sein, während ein 5 kg Stativ zwar fast immer stabil ist, aber eben auch schwer. Die von mir weiter unten empfohlenen Stative wiegen zwischen 1,4 kg und 2,7 kg. Dieser Aspekt hat eine besonders hohe Priorität, wenn du viel auf Reisen bist. Weiter unten gebe ich einen Tipp, welches das für mich beste Reisestativ ist.

Entstehung einer Langzeitbelichtung am Cap Formentor, Mallorca

Entstehung einer Langzeitbelichtung am Cap Formentor, Mallorca

Welche Höhe ist nötig?

Spannend wird es bei der Frage, wie groß denn das Dreibein sein sollte. Das ist von deiner Körpergröße abhängig. Dein Stativ sollte so groß sein, dass du ohne ausgezogene Mittelsäule relativ bequem durch den Sucher schauen kannst. Auf diese Weise kannst du bequem fotografieren und dich auf deine Bildkomposition konzentrieren, ohne dich dabei verrenken zu müssen.

Drehverschlüsse oder Klemmverschlüsse

Um die Beine deines Statives auszuziehen und dann zu fixieren sind Verschlüsse nötig. Meist kommen hier Klemmverschlüsse zum Einsatz. Du hast jedoch beim Kauf auch die Wahl, Drehverschlüsse zu erwerben. Ich habe beide Verschlüssen genutzt und ich kann nicht sagen, dass ich einen bestimmten Favoriten hätte.

Klemmverschlüsse

Klemmverschlüsse

Natürlich ist es schwerer, sich am Drehverschluss die Finger zu klemmen. Manche Kollegen sagen, dass sie Stative mit Drehverschlüssen schneller aufbauen können, aber bei der Arbeit mit einem Stativ ist mir die zwei Sekunden längere Aufbauzeit nicht so wichtig. Meine Meinung: Welche Verschlüsse du nimmst spielt keine Rolle.

Auf die Tragfähigkeit achten

Dagegen spielt eine Rolle, wie viel deine Kamera samt Objektiv wiegt. Jedes Stativ hat eine festgelegte maximale Tragfähigkeit. Diese Tragfähigkeit sollte natürlich über dem Gewicht deines Fotoequipments liegen.

Wenn du nicht auf diesen Wert achtest, kann es passieren, dass sich dein Bildausschnitt während der Belichtung nach unten absenkt. Wenn du das Stativ zu stark belastest, kann es darüber hinaus beschädigt werden.

Regenbogen am Cap Formentor

Der Unterschied bei der Nutzung von Weitwinkel und Teleobjektiven

Eine weitere Faustregel: Für ein Teleobjektiv brauchst du ein stabileres Stativ als für die Arbeit mit einem Weitwinkelobjektiv. Das liegt daran, dass mit der langen Brennweite eines Teleobjektivs die Bilder wieder leichter verwackeln können. Das gilt eben auch für ganz kleine Stupser am Stativ selbst. Oder auch bei Situationen mit starkem Wind. Teleobjektive im Zusammenspiel mit dem Stativ kommen besonders in der Tier- und Sportfotografie zum Einsatz. Mittlerweile habe ich für diese Art der Objektive noch einmal einen eigenen Artikel mit meinen Empfehlungen veröffentlicht: Canon Teleobjektiv.

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Das Packmaß: Die Größe für den Transport (im Flugzeug)

Eine weitere Information findest du ebenfalls bei den Daten deines neuen Statives: Die Angabe zum Packmaß. Diese Zahlen bedeuten, wie groß dein Stativ im zusammengebauten und eingefahrenen Zustand ist. Diese Daten spielen dann eine Rolle, wenn du dein Stativ transportieren willst.

Hier solltest du schauen, ob dein Stativ an deinen Fotorucksack oder in den Koffer für die Flugreise passt. Für den Transport im Flugzeug schraube ich meist den Stativkopf ab und transportiere Beides zwischen meinen Sachen gepolstert im Koffer. Meinen Fotorucksack, einen Lowepro Flipside 500AW, habe ich immer als Handgepäck bei mir.

Meine Fotoausrüstung für die Reise

Meine Fotoausrüstung für die Reise

Die Wahl zwischen Holz, Aluminium und Carbon

Stative werden meist aus drei verschiedenen Materialien gefertigt: Aluminium, Carbon und Holz.

Eigenschaften von Holz:

  • Sehr stabil
  • Sehr schwingungsarm
  • Hohes Gewicht

Eigenschaften von Aluminium:

  • Geringes Gewicht
  • Angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Robust

Eigenschaften von Carbon:

  • Sehr geringes Gewicht
  • Schwingungsarm
  • Im Winter ohne Handschuhe problemlos nutzbar
  • Hoher Preis
Carbonstativ

Carbonstativ von Manfrotto

Holzstative werden wegen des hohen Eigengewichtes mittlerweile eher weniger genutzt. Deine Entscheidung wird also wahrscheinlich auf Carbon- oder Aluminiumstativ fallen.

Lohnt sich der Aufpreis für Carbon?

Wenn du viel zu Fuß mit dem Stativ unterwegs sein wirst, wie beispielsweise in der Landschaftsfotografie, dann kannst du noch einmal etwas Gewicht mit einem Carbonstativ sparen. Im Vergleich zu einem Aluminiumstativ sind es etwa 20-30 % weniger. Carbonstative kosten dafür wesentlich mehr. Ein empfehlenswertes Carbonstativ ist das Manfrotto MT190CXPRO4. Seit einigen Monaten nutze ich das Manfrotto Befree GT Carbon. Mehr Infos zu diesem Stativ findest du in meinem Test.

Sind Spikes nötig?

Spikes sind kleine Spitzen aus Metall, die sich per Drehmechanismus aus den Stativfüßen ausfahren lassen. Sie sind dann sinnvoll, wenn du öfter auf rutschigem Boden arbeitest. In der Landschaftsfotografie ist das dann der Fall, wenn du dein Stativ auf Schnee, Eis oder Matsch aufstellen willst. Die meisten Stative haben Gummifüße, die auf fast allen Untergründen gut halten. Ich habe in den letzten 10 Jahren keine Situation erlebt, in der ich mir Spikes gewünscht hätte. Für mich sind Spikes demnach kein Entscheidungskriterium.

Gummifüße

Gummifüße am Manfrotto Befree

Ist der Anstellwinkel der Beine wichtig?

Bei einigen Stativen kannst du einstellen, in welchem Winkel sich die Beine anstellen lassen. Dadurch steht das Dreibein breiter und somit standfester da. Gleichzeitig ist es dann aber natürlich auch niedriger. Der Anstellwinkel bedeutet also, dass du die Stativbeine weiter abspreizen kannst. Ich nutze dieses Feature an meinem Manfrotto Befree ab und an, wenn ich in sehr windigen Situationen fotografiere. Dann hat das Stativ noch etwas mehr Halt.

Interessant ist dieses Feature auch, wenn du je nach Einsatzzweck auf eine besonders tiefe Aufnahmesituation aus bist. Viele meiner Bilder sind relativ nah am Boden aufgenommen, die Stativbeine sind gar nicht ausgezogen. Durch eine solche Bildkomposition im Zusammenspiel mit einem Weitwinkelobjektiv lässt sich sehr viel Tiefe im Bild erzeugen. Wenn ich dann durch den Anstellwinkel der Beine noch etwas näher an den Boden und das Motiv heran komme, kann das durchaus hilfreich sein.

Einstellung für den Anstellwinkel der Beine

Einstellung für den Anstellwinkel der Beine

Die Aufnahmehöhe und der Anstellwinkel sind auch für Makrofotografen interessant. Wenn deine fotografische Welt sich also auf Insekten und Pflanzen konzentriert, dann kannst du mit diesem Feature näher an deine Motive herankommen.

Wann lohnt sich eine umklappbare Mittelsäule?

Manfrotto 190 XPROB

Manfrotto MT190XPRO4

Ebenfalls interessant für Makrofotografen ist die umklappbare Mittelsäule. Wie der Name schon sagt, kannst du damit deine gesamte Mittelsäule nicht nach oben, sondern als Art Ausleger seitlich zum Stativ anbringen. Die Mittelsäule lässt sich also um 90 Grad kippen. Das spielt dann eine Rolle, wenn du dein Stativ nicht direkt am Motiv aufstellen kannst, sondern etwas daneben. Mit der umklappbaren Mittelsäule sitzt die Kamera dann nicht zentral über dem Stativ, sondern seitlich davon. Dieses Feature gibt es beispielsweise beim Manfrotto MT190XPRO4.

Lohnt sich die Nutzung des Hakens an der Mittelsäule?

Manche Stative bieten am unteren Ende der Mittelsäule einen Haken. An diesem Haken lässt sich zusätzliches Gewicht am Stativ anbringen, um die Stabilität zu erhöhen. Denkbar ist beispielsweise den Fotorucksack anzuhängen.

Die Kollegen kamen zu dem Ergebnis, dass es kaum einen Unterschied macht, ob man zusätzliches Gewicht an diesen Haken hängt oder nicht. Aufgrund dieses Tests ist der Haken an der Mittelsäule für mich kein Entscheidungskriterium.

Ein nettes Feature gegen kalte Hände: Die Moosgummi Beschichtung

Newsletter Aufmacher 3 - Neue BeiträgeWenn du schon einmal ein Stativ hattest, vielleicht aus Aluminium, dann kennst du die Situation im Winter. Unter 0 Grad ist das Material für die Finger sehr kalt. Wenn du das Stativ dann ohne Handschuhe trägst und aufbaust, hast du danach richtig kalte Hände.

Abhilfe dagegen schafft eine Moosgummi Beschichtung. Bei manchen Stativen ist eines der Beine als Tragemöglichkeit damit beschichtet, bei manchen alle drei Beine. Damit werden die Finger beim Hantieren nicht so kalt.

Es ist definitiv nicht nur ein Feature für Warmduscher – Ich kann mich viel besser auf die Fotografie und die Bildkomposition konzentrieren, wenn ich mich dabei wohlfühle. Warme Hände tragen im Winter auf jeden Fall dazu bei.

Gummibeschichtung am Stativbein

Gummibeschichtung am Stativbein

So findest du den richtigen Stativkopf

Im Prinzip setzt sich jedes Stativ grundsätzlich aus dem Dreibein an sich und dem Stativkopf zusammen. Viele Stative werden deshalb mit verschiedenen Köpfen oder generell erst einmal ohne Stativkopf verkauft. Weiter unten gebe ich Tipps zu bestimmten Bundles, die ich als sinnvoll empfinde.

Viele Stativhersteller nutzen für die Verbindung zur Kamera eine sogenannte Schnellwechselplatte. Hier hat jede Marke in der Regel ein eigenes System. Die Schnellwechselplatte lässt sich vom Kopf abnehmen und unter die Kamera schrauben. Beim Ansetzen auf das Stativ wird dann einfach nur noch Kamera samt Schnellwechselplatte in den Stativkopf eingehakt und gesichert. Das dauert keine Sekunde. Diese Technik hat auch noch den Vorteil, dass du, wenn du mehrere Kameras hast, auch mehrere Schnellwechselplatten nutzen kannst, die du jeweils an einer Kamera anbringst.

Grundsätzlich ist es für viele Einsatzgebiete sinnvoll, dass am Stativ selbst oder besser am Stativkopf eine Wasserwaage integriert ist. So lässt sich das Dreibein und damit auch die Fotos gerade ausrichten. Es gibt hier auch Stativköpfe mit Wasserwaagen in mehr als einer Ausrichtung, also für zwei Achsen beispielsweise.

Kugelkopf des Manfrotto Befree

Kugelkopf des Manfrotto Befree

Welche Köpfe gibt es?

Kugelkopf

Kugelkopf Manfrotto 496 RC2 Compact

Kugelkopf Manfrotto 496RC2 Compact

Beim Kugelkopf sitzt die Basis des Kopfes in einer Art Gelenk. Oben auf dieser Basis sitzt dann die Kamera. Der Vorteil dieses Kopfes ist die schnelle Einstellbarkeit bei gleichzeitig guter Stabilität. Der Kugelkopf ist der meistgenutzte Stativkopf. Wie fest die Kugel sitzt, lässt sich mit einem Drehregler einstellen. Ein Kugelkopf ist nicht ganz so einfach für exakt ausgerichtete Panoramen zu verwenden, da du beim Verschieben des Bildausschnittes, also beim Lockern der Position, schnell auch die Höhe veränderst. Insgesamt ist es aber der universellste Kopf.

3-Wege-Neiger

3 Wege Neiger

3 Wege Neiger

Mit einem 3-Wege-Neiger kannst du jede Achse getrennt voneinander einstellen. Das ist dann sinnvoll, wenn du deine Bilder und damit die Kameraposition sehr genau ausrichten willst. Dieser Prozess nimmt jedoch mehr Zeit in Anspruch. Wann ist dieser Kopf sinnvoll? Wenn du deine Bilder auf den Millimeter genau ausrichten willst. Das kann bei Reproduktionen von Gemälden sinnvoll sein, oder bei der Architekturfotografie. Immer dann, wenn es auf den Millimeter genau ankommt, ist ein Dreiwegeneiger eine Überlegung wert.

2-Wege-Neiger

2 Wege Neiger

2 Wege Neiger

Ein 2-Wege-Neiger reduziert die Einstellmöglichkeit auf zwei Achsen. Er ist damit eine einfachere Version des 3-Wege-Neigers und wird oft als Videokopf bezeichnet, da er für diesen Zweck gut nutzbar ist. Wenn du also planst, viele Videos zu drehen, dann ist dieser Kopf besonders gut für dich geeignet. Damit lassen sich weiche Kameraschwenks realisieren. Durch das Drehen am langen Hebel lässt sich die Feststellung bedienen. Ich habe unwissentlich einen 2-Wege-Neiger sehr lange für meine Landschaftsfotografie eingesetzt. Insofern ist dieser Kopf auch für Fotografie geeignet.

Getriebeneiger

Getriebeneiger

Getriebeneiger

Der Getriebeneiger ist im Grunde genommen ein 3-Wege-Kopf, bei dem jedoch die Achsen millimetergenau mit einem machanischem Getriebe verstellt werden können. Dementsprechend bietet sich dieser Kopf für sehr feine Einstellungen bezüglich der Kameraposition an.

Panoramakopf

Panoramakopf

Panoramakopf

Wenn du fast ausschließlich Panoramen fotografierst, dann ist ein passender Panoramakopf für dich interessant. Die Besonderheit ist hier eine Gradeinteilung, mit der du die Überlappung für die einzelnen Bilder genau bestimmen kannst. Meist haben Panoramaköpfe eine Wasserwaage integriert, damit du den Horizont genau ausrichten kannst. Beim Aufbau sollte das Stativ damit exakt ausgerichtet werden, damit du keine Verzerrungen im Bild hast. Wenn du nun deine Brennweite genau kennst, kannst du dein Panorama nur anhand der Gradeinteilung aufnehmen, weil du genau ablesen kannst, um wie viel Grad du nach der Aufnahme weiter drehen musst.

Auch für den Stativkopf gilt, dass diese bezüglich des Gewindes genormt sind und so gut wie jeder Kopf auf fast jedes Stativ passt.

Meine Empfehlung zum Stativkopf: Der Kugelkopf – beispielsweise ein Manfrotto 496RC2 Compact. Damit kannst du deine Kamera komplett frei und relativ schnell einstellen.

Kugelkopf Manfrotto 496 RC2 Compact

Kugelkopf Manfrotto 496 RC2 Compact

So transportierst du dein Stativ am besten

Es gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten, das Stativ bei Wanderungen zu transportieren:

  • In der Hand tragen
  • Mit einer Umhängetasche tragen
  • Am Fotorucksack befestigen

Ich ziehe die dritte Möglichkeit vor, da sich das Stativ so auch über längere Distanzen gut tragen lässt. Hier musst du natürlich beim Kauf eines Fotorucksacks darauf achten, dass sich das Stativ daran gut befestigen lässt. Nicht zu vernachlässigen sind hier auch ergonomische Aspekte wie die Gewichtsverteilung oder dass das Hauptgewicht möglichst nah am Körper getragen wird.

Stativ mit abgeschraubtem Kopf direkt im Fotorucksack

Stativ mit abgeschraubtem Kopf direkt im Fotorucksack

Stativtasche

Stativtasche

Einige Hersteller liefern Taschen zum Stativ direkt mit. Alternativ gibt es auch gepolsterte Taschen zu kaufen.

Langlebigkeit: Die richtige Wartung

Der Wartungsaufwand bei Stativen hält sich in Grenzen. Alle paar Jahre ziehe ich die Schrauben der Klemmverschlüsse etwas nach. Theoretisch müsste bei einem Kugelkopf die Schmierung ebenfalls alle paar Jahre erneuert werden, allerdings war das bei mir noch nie nötig.

Wichtiger ist, dass du dein Stativ nach dem Fotografieren in anspruchsvollen Situationen abspülst und trocknen lässt. Dazu zählen Umgebungen mit Sand und Salzwasser. Wenn ich am Meer fotografiere, kommt es immer mal wieder vor, dass ich die Stativbeine direkt im Sand und im Wasser platziere, um meine Bildkomposition hinzubekommen. Abends in der Unterkunft ziehe ich dann die Stativbeine noch einmal voll aus und stelle das Stativ in die Dusche, um es abzuspülen. Damit vermeidest du, dass sich Sand in den Beinsegmenten sammelt und diese beim nächsten Aufbauen aneinander schleifen.

Stativ trocknet nach der Dusche

Stativ trocknet nach der Dusche

Kann ich mir ein Stativ sparen und dafür die Bild in Photoshop entsprechend bearbeiten?

Es gibt einfach Effekte wie Beispielsweise eine Langzeitbelichtung, die lassen sich nicht per Nachbearbeitung erzeugen. Auch kannst du Bilder natürlich mit höherer ISO aufnehmen, um kein Stativ nutzen zu müssen. Aber dann leidet die Bildqualität, selbst wenn du in der Nachbearbeitung das Bild entrauschst. Der für mich wichtigste Punkt ist aber, dass ein Stativ mich langsamer arbeiten lässt. Es zwingt mich quasi dazu. Und so mache ich mir mehr Gedanken um meine Fotos und die Bilder werden besser.

Videokurs – Bildbearbeitung für Landschaftsfotografie mit Adobe Photoshop

Videokurs Bildbearbeitung für Landschaftsfotografie mit Adobe Photoshop

Möchtest du mehr darüber lernen, wie ich meine Landschaftsfotografie Bilder mit Adobe Photoshop nachbearbeite? In meinem Videokurs bringe ich dir alle Schritte bei, die du dazu wissen musst. Egal welchen Wissensstand du hast.

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Spezielle Stative

Nachfolgend habe ich einige Spezialstative beschrieben, die je nach Anwendung für dich interessant sein könnten.

Gorillapod

Gorillapod

Gorillapod

Eine besondere Form von Stativen ist das Gorillapod. Es hat flexible Beine aus Kunststoff und lässt sich damit an Dingen wie Zäunen oder Bäumen befestigen. Das Gorillapod ist mit etwa 200 Gramm relativ leicht und somit praktisch zum Reisen. Nachteil ist, dass man bezüglich der Kameraposition sehr eingeschränkt ist. Natürlich lässt sich dieses Stativ auch direkt am Boden aufstellen. Die maximale Tragkraft ist 1 kg, es eignet sich also nur für kleinere Kameras.

Mini Stativ / Tischstativ

Ministativ

Mini Stativ / Tischstativ – Manfrotto Pixi

Für Situationen auf Geburtstagen oder um mal eben die Kompaktkamera mit einem kleinen Stativ dabei zu haben gibt es die Mini Stative. Diese Stative sind meist nur etwa 10 cm hoch und haben eine geringe Tragkraft. Für ultimativ wenig Gewicht im Zusammenspiel mit einer Kompaktkamera lohnt sich der Blick auf ein Ministativ.

Diese Ministative werden auch Tischstative genannt, weil man sie eben mal bei einer Party dabei haben kann und dort für ein Gruppenfoto auf dem Tisch platzieren kann. Nicht jedes Tischstativ ist besonders stabil. Es gibt aber auch einige Vertreter dieser Kategorie, die man auch mal für eine Langzeitbelichtung im Freien nutzen kann.

Im September war ich auf Mallorca und hatte dort nur meine Fujifilm X100F dabei. Ich wollte nur leichtes Equipment dabei haben, daher beschränkte ich mich auf dieser Kamera. Als Landschaftsfotograf weiß ich aber, dass es mir dann Vorort immer mal wieder in den Fingern juckt. Deshalb hatte ich mir kurz vorher das Manfrotto Pixi gekauft.

Tischstativ Manfrotto Pixi auf Mallorca

Tischstativ Manfrotto Pixi auf Mallorca

Sofern man eine Mauer oder ähnliches findet, kann man dieses Ministativ darauf platzieren. Ich habe damit eine Langzeitbelichtung der Felsen gemacht, die von der Seite vom Sonnenuntergang angestrahlt wurden. Das Pixi Stativ hat dabei ohne Probleme funktioniert, das Bild war knackscharf. Wenn es also mal klein und leicht sein soll und eine gute Möglichkeit zum Aufstellen zu finden ist, dann ist solch ein Tischstativ eine brauchbare Alternative.

Einbeinstativ

Manfrotto Einbeinstativ

Manfrotto Einbeinstativ

Einbeinstative kommen besonders in der Sport- und Eventfotografie gern zum Einsatz. Hierbei hat man praktisch nur ein Stativbein, um die Kamera abzustützen. Das ist bei längeren Brennweiten von Teleobjektiven sinnvoll. Für Langzeitbelichtungen ist es natürlich nicht geeignet. Vorteile eines Einbeinstativs gegen über einem Dreibeinstativ sind das geringe Gewicht und dass man die Position sehr schnell ändern kann, an der das Stativ benötigt wird.

Tipp für die Stabilität: Mittelsäule eingefahren lassen

Bei fast allen Dreibeinstativen lässt sich die Mittelsäule ausfahren um die maximale Höhe des Stativs zu nutzen. Besonders eine voll ausgefahrene Mittelsäule nimmt dem Stativ jedoch einiges an Stabilität. Ich empfehle deshalb generell die Mittelsäule nur in Ausnahmefällen zu nutzen.

Was ist eine L-Schiene und wann lohnt sie sich?

Um die Kamera am Stativkopf anzubringen wird normalerweise eine Stativplatte eingesetzt. Diese Platte schraubst du an deine Kamera und hakst dann bei Bedarf die Kamera samt Platte auf dem Stativkopf ein.

Stativplatte

Stativplatte

Eine L-Schiene ist dann sinnvoll, wenn du oft zwischen Hoch- und Querformat wechselst. Es handelt sich dabei um eine Schiene, die ähnlich der Platte an der Kamera angebracht wird. Dabei kannst du zwischen Hoch- und Querformat wechseln, ohne den Stativkopf zur Seite kippen zu müssen.

L-Schiene

L-Schiene

Eine L-Schiene muss immer individuell für die jeweilige Kamera gekauft werden, damit die Anschlüsse an der Kamera noch frei bleiben.

Wann darf ich ein Stativ einsetzen?

In Deutschland gilt grundsätzlich die Panoramafreiheit. Das bedeutet, dass du von öffentlichem Grund und Boden mit einem Stativ fotografieren darfst. Sobald du innerhalb von Gebäuden und auf privatem Grund bist, empfehle ich, dass du dich vor dem Fotografieren informierst, ob du ein Stativ nutzen kannst.

Ein typisches Beispiel sind Kirchen. Zum Teil kannst du gegen einen geringen Obolus eine Fotoerlaubnis kaufen. Ich würde aber auf jeden Fall vorher nachfragen.

Im Ausland gibt es die Panoramafreiheit nicht durchweg. Es ist immer besser, sich vorher zu informieren, als sich dann mit Polizei oder Sicherheitspersonal auseinanderzusetzen.

Mein Stativ Test – diese Produkte habe ich bereits genutzt

Ich habe in den letzten 12 Jahren verschiedene Stative genutzt. Zudem konnte ich bei befreundeten Fotografen immer wieder mal neue Stative ausprobieren. Aus diesen Stativen haben sich drei Modelle herauskristallisiert, die ich empfehlen würde. Es handelt sich bei allen drei Stativen um Manfrotto Modelle, weil ich mit der Qualität und dem Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Herstellers einfach super zufrieden bin.

Es handelt sich also genau genommen nicht um einen echten Stativ Test, ich zeige dir an dieser Stelle meine persönlichen Empfehlungen.

Manfrot. Befree
Das Leichtgewicht
Stabil bis Windst. 4
Kompakt
relativ leicht
Inkl. Kugelkopf
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Manfrotto 055
Maximale Stabilität
Sehr stabil
Tolle Arbeitshöhe
Etwas schwerer
Kopf selbst wählbar
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Das für mich persönlich beste Stativ ist das Manfrotto Befree. Ich nutze es in 95 % der Fälle, weil ich viel zu Fuß unterwegs bin und für mich das Gewicht eine entscheidende Rolle spielt. Ich finde es bietet zudem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Befree ist auch noch als Carbon Variante erhältlich. Durch das geringe Gewicht ist es gleichzeitig für mich auch das beste Reisestativ.

Brauchst du noch Hilfe? Wie sind deine Erfahrungen mit Stativen? Schreib mir in den Kommentaren!

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36 Kommentare

  1. Nutzer Avatar
    Wolfgang Schnitzler

    Hallo

    Ich habe alles unter der der Kamera von Novoflex, der Service ist um Welten besser als der bei Manfrotto, zudem sind die Teile stabiler.
    Manfrotto hat was den Service anbelangt einen ganz schlechten Ruf in der Szene und ich möchte nicht Wochen oder Monate auf mein Stativ verzichten müssen.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Wolfgang,

      danke dir für deine Erfahrungen dazu, sowas ist sicher auch für andere Leser hilfreich. Ich hatte bisher noch keinen Kontakt mit dem Service von Manfrotto, vielleicht hatte ich insofern Glück 🙂

      Liebe Grüße,

      Matthias

  2. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    ich habe gestern in einem Elektronikmarkt ein Manfrotto-Stativ aus Carbon für 99,- € gesehen. Tragkraft sollen 5 kg sein und es wiegt 1,4 kg. Ich hab das Stativ im Netz nicht gefunden, aber kann man bei dem Preis etwas falsch machen? Der Elektronikmarkt genießt nicht unbedingt mein Vertrauen, die Marke Manfrotto aber schon…
    Oder kann das eine Falle sein?
    Viele Grüße
    Maria

      • Nutzer Avatar

        Hallo Matthias,
        leider stand keine genaue Bezeichnung drauf, im Netz gibt es das Angebot nicht…
        Ist es denn möglich, dass das ein Fake-Angebot ist? Oder woran könnte Manfrotto hier gespart haben?
        LG, Maria

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  5. Nutzer Avatar
    Franz Sattler

    Lieber Matthias!

    Danke für Deine Empfehlungen. Habe mir das Manfrotto 055 mit Kugelkopf gekauft. Preis-Leistung ist wirklich hervorragend.

    Besten Dank und liebe Grüße aus der Steiermark
    Franz

  6. Nutzer Avatar

    Die Moosgummi-Beschichtung lässt sich sehr einfach nachträglich montieren. Als bei mir eine Griffpolsterung für den Fahrradlenker überflüssig wurde, habe ich die Polsterung sehr einfach auf einen Stativfuß drüberschieben können. Passt perfekt – isoliert hervorragend.
    Stativköpfe: meine Erfahrungen mit den Griffen für Zweiwege- oder Dreiwegeneiger sind durchweg negativ. Sie stehen heraus und ständig im Weg. Ziemlich schnell verfängt sich eine Lasche, eine offene Jackentasche, ein Jackenärmel oder ein herunterhängendes Rucksack-Gurtband daran. Die nächste Bewegung kann dann sehr effizient Kamera und Stativ umreißen. Alles schon gehabt … 🙁

  7. Nutzer Avatar
    Erwin Meier

    Die „Tragkraft“ eines Stativs ist leider eine recht willkürliche Angabe: Statisch oder dynamisch? Wichtig für längere Brennweiten. „Statisch“ kann man (als Hersteller) leicht optimistisch angeben, wann bricht ein Stativ schon mal zusammen. „Dynamisch“: Welche Kriterien? Keine Angaben….
    Der Haken für Zusatzgewichte: Alles, was man ranhängt, kann schaukeln: Kontraproduktiv. Besser: Gewicht auf den Boden und per Expanderschnur mit dem Stativ verspannen. Ergibt Zusatzkraft nach unten wie Gewicht aber keine Querkräfte.

  8. Nutzer Avatar
    Peter Petersen

    Moin Matthias,
    vielen Dank für den sachlichen Stativ-Überblick. Ohne viel drum herum zu reden kommst Du auf den Punkt. Und wenn es kein Manfrotto werden soll, helfen deine Ausführungen auch, bei anderen Herstellern das richtige Stativ zu finden.
    Ein Trost noch für alle, die ihr erstes Billigstativ nicht wegwerfen möchten: Als (Blitz)licht-Stativ für entfesseltes Blitzen, kann es noch oft seinen Dienst tun. Je nach Bauart und handwerklichem Geschick könnte man die Mittelsäule auch noch durch ein längeres Rohr ersetzen. Wenn man sehr hoch hinaus will, macht auch der Haken an der Mittelsäule wieder Sinn. Durch Anhängen z. B. eines kleinen Sandbeutels kann man den Schwerpunkt und damit auch die Standsicherheit erhöhen.
    Gut Licht!
    Peter

  9. Nutzer Avatar
    Alfred Mühlbauer

    Hallo Matthias,

    für lange Brennweiten (z.B. Tamron 150-600m) habe ich mir ein „kardanische Aufhängung“ … engl. Gimbal … gekauft. Das Teil finde ich besser als einen Kugelkopf, da es möglich ist, das Kamera-Objektivmonstrum auszubalangsieren. Jenach Hersteller kostet das Teil zwischen 45 bis 800 Euro.
    Es muß ja nicht gleich eine Manfrotto 393 Teleobjektiv-Halterung sein, eine Beike-BK 45 tut es auch fürs Fotohobby.
    Gruß
    Alfred

  10. Nutzer Avatar

    Hi, Servus,
    wollte heute den Vollmond mit meinem neuen 500er ablichten!
    Leider hat da mein Stativ nicht so richtig mitgespielt, es ist immer noch vorne runtergesackt.
    Nun könnten sie mir eventuell einen Tip geben, was man für ein Stativ benutzen kann für eine Nikon 610er mit einem Sigma 500er Objektiv, ggfl. mit noch einem 3fach Konverter?
    Viele Grüße
    Peter

  11. Nutzer Avatar
    Alexandra

    Hallo Matthias,
    ich bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen und finde sie als Fotografie Anfänger sehr hilfreich.
    Ich habe eine Canon EOS 1100D und nach bisher einigen Gehversuchen im manuellen Modus habe ich mir nun das 50mm 1:1.8 STM Objektiv geholt. Hauptsächlich fotografiere ich Bastelarbeiten und da spielen bei mir auch Flat Lays eine Rolle. Die letzten Bilder mit dem neuen Objektiv haben für mich noch nicht die beste Schärfe gezeigt, hier werde ich aber auch nochmal ein paar Versuche mit der Blende unternehmen.

    Kannst du mir einen Tipp geben welches Objektiv sich eignen würde bei denen die Kamera im 90° Winkel nach unten fotografieren kann?

    Vielen Dank vorab.
    Alexandra

    • Nutzer Avatar

      Hallo Alexandra,

      danke dir für deine Nachricht. Freut mich sehr, wenn ich dir mit meiner Seite helfen kann. Für Flat Lays habe ich keinen bestimmten Tipps, wahrscheinlich würde ich aus Gründen der Flexibilität wohl das 18-55mm Kit-Objektiv nutzen. Sonst gibt es nicht besonderes zu beachten, Lichtquelle und Anordnung sind wohl die wichtigsten Dinge.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  12. Nutzer Avatar

    Als blutiger Anfänger der Fotografie war ich auf der Suche nach einem Stativ für Landschaftsaufnahmen. Mir ist bewusst, dass wer billig kauft, zweimal kauft. Daher ein wirklich toller Blog der mir einiges verraten hat und mir eine Kaufentscheidung abgenommen hat. Da ich nämlich keine Markenhersteller so richtig kenne und nun die Möglichkeit habe aus deinem Erfahrungsreichtum zu schöpfen. Ich probiere mich jetzt mal und bin guter Dinge einen dreistelligen Betrag sinnvoll anzulegen.
    Vielen Dank dafür

  13. Nutzer Avatar

    Vielen Dank! Gerade auf Stativsuche hat mir der Beitrag sehr geholfen.

    Vor allem dabei, an mehr zu denken, als vorher. 🙂

  14. Pingback: Blitzstart! Der Guide zum Fotografieren lernen in 5 einfachen Schritten.

  15. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    ich habe hier noch eine Testseite zu Stativen von Traumflieger. Die Jungs haben jede Menge Stative nach unterschiedlichen Kriterien getestet und es ist für jeden Geldbeutel bzw. Bereich etwas dabei.

    Gruss Rolf

  16. Nutzer Avatar
    Arnd Rössel

    Hallo Matthias, der Link hat heute funktioniert. Deinen Artikel habe ich aufmerksam gelesen. Du hast dir wieder sehr viel Arbeit gemacht und jemand der ein Stativ sucht findet darin sicherlich eine gute Entscheidungshilfe.

    Mit einem Billigeinstieg, es muss auch nicht gleich ein Manfrotto Stativ sein, gibt man immer zweimal sein Geld aus und hat dann anschließend unnötiges Equipment in der Ecke liegen. Dass Arca Swiss heute weitgehend Standard ist, ist richtig was ein Vorredner geschrieben hat, zumal heute schon einige Objektivhersteller (z.B. Tamron) diese Befestigung standardmäßig integriert haben. Man muss jedoch sehen für wen und welche Gruppe von fotografierenden Menschen du diesen Beitrag geschrieben hast. Und da ist er super ?.

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    Hallo Matthias,
    guter Artikel! Ich teile alle Deine Ausführungen, bis auf eine : der Stativkopf sollte Arca-Swiss kompatibel sein. Dies ist die universellste Art Kameras oder Zubehör auf einem Stativ-Kopf (sei es Kugelkopf, 3-Wege-Neiger, oder welche Art auch immer) zu befestigen. Es gibt sehr viele Hersteller von Arca-Swiss Kugelköpfen und Zubehör. Du bekommst Arca-Swiss auch weltweit! Preislich gibt es keinen Unterschied zu anderen Kugelköpfen!

    Gruss Rolf

  18. Nutzer Avatar
    Mario La Greca

    Hallo Matthias,

    derzeit bin ich auf der Suche nach einem neuen Stativkopf von Manfrotto. Durch Deine Ausführliche Erklärungen bin ich zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen.
    Prima und toll beschrieben. Praktisch finde ich die gut platzierten Links zu den Produkten.
    Top ! Freue mich auf die nächsten Beiträge .

    ( vllt könntest Du mir und anderen „Fotoeinsteigern/innen“ mal erklären, warum es interessant ist, eine kleine Kompakt Kamera mit sich zu führen- [oder gibt es diese Erläuterung schon?] )

    Liebe Grüße aus dem Herzen Kölns
    Mario

    • Nutzer Avatar

      Hallo Mario,

      danke dir für das Lob! Ich nehme eine Kompaktkamera immer dann mit, wenn ich keine Lust auf die Größe und das Gewicht meiner Spiegelreflexkamera habe. Das ist auch schon alles 🙂

      Liebe Grüße nach Köln,

      Matthias

  19. Nutzer Avatar

    Sehr gute Informationen für die Stativsuche.
    Anmerkungen nach meiner Erfahrung:
    Für erste Versuche ist ein 20 € -Stativ durchaus nützlich. Mir hat es lange gereicht bis ich zur Naturfotografie kam. Bei 20 € man nicht zuviel Lehrgeld gezahlt. Ein hochwertiges Stativ macht aber wirklich mehr Freude.
    Manche Hersteller geben die Traglast SEHR großzügig an.
    Ein Getriebeneiger hat in der Regel ein mechanisches Getriebe, Modelle mit Elektronik kenne ich nicht.

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      Hallo Jürgen,

      da hast du recht, für die ersten Gehversuche ist es ok. Das mit dem Getriebe habe ich korrigiert, ist natürlich ein Mechanisches. Danke dir für den Hinweis!

      Liebe Grüße,

      Matthias

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