Sony Alpha 7 III vs. Fujifilm X-T4 [Mein Vergleich]

Die Sony Alpha 7 III und die Fujifilm X-T4 zĂ€hlen zu den aktuell besten Systemkameras. Welche davon wĂŒrde ich empfehlen? Ein Vergleich.

Wie kam es zu diesem Vergleich?

Ich ĂŒberlege derzeit, ob ich von meiner aktuellen Canon EOS 77D Spiegelreflexkamera auf eine Systemkamera wechsele. In der engeren Auswahl stehen die Sony Alpha 7 III und die Fujifilm X-T4. Ich habe zu diesem Thema viel im Internet gelesen. Dazu zĂ€hlen Tests und vor allem Nutzerberichte. Zudem habe ich viele Foto-Foren durchforstet und auf YouTube viele Vergleichsvideos geschaut. Mein Weg fĂŒhrte mich außerdem zu MediaMarkt, wo ich letztlich beide Kameras in die Hand genommen und ausprobiert habe. Die Sony Alpha 7 III hatte ich außerdem fĂŒr einige Tage ausgeliehen, wie du hier in meinem Testbericht nachlesen kannst.

Und weil ich schon so viele Infos eingeholt habe, teile ich hier einfach mal meine bisherigen Erfahrungen.

Beide Kameras bewegen sich preislich in einem Ă€hnlichen Bereich. Auch Megapixel, GrĂ¶ĂŸe, Gewicht und interner Bildstabilisator nehmen sich nicht viel. Was sind also die echten Unterschiede?

Sony Alpha 7 III vs. Fujifilm X-T4

Sony Alpha 7 III vs. Fujifilm X-T4

Das spricht fĂŒr die Sony Alpha 7 III

Die Sony Alpha 7 III hat im Gegensatz zur Fujifilm X-T4 einen Vollformatsensor. Der bietet einen höheren Dynamikumfang und ein besseres Rauschverhalten. Zudem lassen sich die Motive mit einem solchen Sensor besser freistellen. Besonders bei Portraitaufnahmen verschwimmt so in Kombination mit dem richtigen Objektiv der Hintergrund stÀrker.

Als ich beide Kameras in der Hand hatte, gefiel mir die Alpha 7 III von der Haptik her besser. Der Griff ist tiefer und liegt deshalb in meinen großen HĂ€nden besser. Allgemein sieht die A7 III sehr clean und modern aus.

Der Sucher der Alpha 7 III ist ein wenig grĂ¶ĂŸer als der der Fujifilm X-T4. Laut CIPA Standards ist die Akkulaufzeit mit 710 Bildern im Gegensatz zu 500 Bildern höher.

Derzeit ist die Auswahl der Objektive fĂŒr den Sony E-Mount grĂ¶ĂŸer. Es ist ohnehin eine gute Idee, dir vorher zu ĂŒberlegen, welche Objektive du brauchst und dein Kamerasystem auch danach auszusuchen, ob und zu welchem Preis diese Objektive verfĂŒgbar sind.

Die Pixeldichte der A7 III ist niedriger als die der X-T4. Das bedeutet, dass auf der gleichen FlÀche weniger Pixel angeordnet sind. Dadurch ist die Sony etwas weniger anspruchsvoll was die QualitÀt der Objektive angeht. Um die 26 Megapixel des APS-C Sensors bedienen zu können, sind sehr gute Objektive nötig.

Auch wenn die X-T4 einen sehr guten Autofokus hat, so hat die A7 III hier die Nase vorn. Insbesondere das Augen-Tracking funktioniert so gut wie perfekt – auch bei Videos.

Das spricht fĂŒr die Fujifilm X-T4

Die Fujifilm X-T4 wurde gut zwei Jahre nach der Sony Alpha 7 III vorgestellt. Insgesamt ist sie die modernere Kamera. In der X-T4 kommt ein APS-C Sensor zum Einsatz. Doch auch wenn der Sensor kleiner ist, bewegt sich die BildqualitÀt auf einem sehr hohen Niveau.

Der Sucher ist zwar ein wenig kleiner, aber dafĂŒr schĂ€rfer als bei der A7 III. Ich persönlich finde das MenĂŒ der X-T4 besser strukturiert.

Die mögliche Serienbildrate ist mit 30 Bildern pro Sekunde dreimal so hoch wie die der A7 III. DafĂŒr fĂŒhrt die A7 III mit ihren 10 Bildern pro Sekunde wĂ€hrend den Aufnahmen den Autofokus nach.

Die Objektive fĂŒr das Fuji X System sind durchschnittlich kleiner und leichter. Insgesamt wird also die Fujifilm X-T4 AusrĂŒstung wahrscheinlich kleiner als die Sony Alpha 7 III AusrĂŒstung werden und weniger Platz einnehmen.

Da ich oft vom Stativ aus arbeite, ist es fĂŒr mich ein großer Vorteil, dass das Display der Fuji X-T4 sich nicht nur neigen, sondern auch drehen lĂ€sst. Insbesondere bei Hochformat Aufnahmen muss ich mich so nicht verrenken.

Laut den Berichten, die ich gelesen und auf YouTube geschaut habe, ist die X-T4 in Sachen Video besser. Sie kann 4K Videos mit 60p aufnehmen, die A7 III nur mit 30p. Die verschiedenen Auflösungen, Bitrates und Codecs machen hier den Unterschied.

Die Unterschiede auf einen Blick (Tabelle)

 Sony Alpha 7 IIIFujifilm X-T4
SensorVollformatAPS-C
Megapixel24 MP26 MP
Nativer ISO-Bereich100-51200160-12800
SuchervergrĂ¶ĂŸerung0.780.75
Sucherauflösung2.36 Mio. Bildpunkte3.69 Mio. Bildpunkte
Serienbilder pro Sekunde1020
Displayneigbarneig- & drehbar
Display Auflösung0.92 Mio. Bildpunkte1.62 Mio. Bildpunkte
Akkulaufzeit (CIPA)710500
ObjektivanschlussSony E-MountFujifilm X-Mount
ObjektivauswahlGrĂ¶ĂŸerKleiner
Gewicht650 gr526 gr

Video zum X-T4 oder A7 III Vergleich

Ich habe – wie oben schon geschrieben – auch viele YouTube Videos geschaut, die beide Kameras vergleichen. Dieses (englische) Video fand ich am hilfreichsten:

Fazit zu meinem Fujifilm X-T4 oder Sony Alpha 7 III Vergleich

In meinem Fujifilm X-T4 vs. Sony Alpha 7 III Vergleich gibt es keinen klaren Sieger. Es kommt darauf an, was du mit der Kamera machen möchtest.

Sony Alpha 7 III mit SEL-2870 Objektiv

Sony Alpha 7 III mit SEL-2870 Objektiv

Wenn dir weniger TiefenschĂ€rfe und mehr Dynamikumfang wichtiger sind, dann nimm die Sony Alpha 7 III. Das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis ist ausgesprochen gut. Der Autofokus ist immer noch besser und besonders fĂŒr Portrait- und Sportfotografen großartig.

Fujifilm X-T4 mit XF 18-55mm F2.8-4 R LM OIS Objektiv

Fujifilm X-T4 mit XF 18-55mm F2.8-4 R LM OIS Objektiv

Wenn dir Videos und eine kleinere FotoausrĂŒstung mit weniger Gewicht wichtiger sind, dann nimm die Fujifilm X-T4. Sie bietet 4K mit 60p, eine Kamera im Retro-Look und ein drehbares Display. Wenn du gern jede Einstellung manuell ĂŒber das jeweilige RĂ€dchen machst, dann ist es die richtige Kamera fĂŒr dich. Auch die Filmsimulationen sind ein tolles Features, welches bei manchen Berufsfotografen dafĂŒr sorgt, dass sie nicht mehr im RAW Format fotografieren.

Update 22.01.2021 – Fujifilm X-T4 gekauft und zurĂŒck geschickt

Ich habe mir vor ein paar Tagen die Fujifilm X-T4 gekauft. Dazu habe ich das 10-24 mm WR Weitwinkelobjektiv und das 35 mm 1.4 Normalobjektiv bestellt. Beim Auspacken und Anfassen habe ich gemerkt, dass die Kamera sich nicht besonders gut greifen lĂ€sst. Ich habe mir mehrere Tage Zeit zum Testen genommen. Nach einer Woche habe ich dann festgestellt, dass die X-T4 nichts fĂŒr mich ist.

Der Griff hat viel weniger Tiefe als bei anderen Spiegelreflex- oder Systemkameras. Mir tut damit nach kurzer Zeit die rechte Hand weh. Ich habe deshalb auch andere Berichte gelesen und versucht die Kamera anders zu greifen, aber in Sachen Ergonomie finde ich die X-T4 nicht besonders gelungen. Egal wie ich die Kamera greife – der Gurt ist immer im Weg.

Das 35 mm 1.4 Objektiv ist großartig. Klein, leicht, scharf und ein schönes Bokeh – wahrscheinlich eines der besten Objektive, die ich jemals genutzt habe. 90 % meiner Bilder entstehen aber mit dem Weitwinkelobjektiv – das wĂ€re hier das Fujinon XF 10-24 mm F4 R OIS WR gewesen. Beim Testen habe ich gesehen, dass ich ein unscharfes Exemplar bekommen habe. Das Zentrum sieht gut aus, aber die RĂ€nder nicht. Genau das war ja einer der GrĂŒnde, wieso ich mich wegen einem neuen System umgesehen habe.

Zusammen mit der mangelnden Ergonomie und dem Worm Artifact Problem hat mich das dazu bewogen, die Kamera und die Objektive zurĂŒck zu senden.

Meine Learnings: Ich brauche die ganzen EinstellrÀdchen nicht, genau wie die Filmsimulationen.

Ich habe mir nun die Sony Alpha 7 III gekauft, ebenfalls inklusive Sony 16-35 mm F4 Weitwinkelobjektiv und Sony 55 mm 1.8 Normalbrennweite. Die Kamera greift sich fĂŒr mich wesentlich besser. Der Sucher hat zwar weniger Auflösung, diese ist aber immer noch vollkommen ausreichend. In den nĂ€chsten Tagen werde ich mehr Zeit haben mich mit der Kamera zu beschĂ€ftigen und schildere dann hier meine weiteren Erfahrungen. Bisher bin ich sehr zufrieden, insbesondere die Objektive sind eine Klasse fĂŒr sich.

Ich hoffe dieser Vergleich war fĂŒr dich hilfreich. Hast du noch Anregungen oder siehst du bestimmte Punkte anders? Dann schreib mir in den Kommentaren!

13 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    Oh das ist echt ein schönes Thema und was fĂŒr ein Vergleich. Ich kann Vorab nur sagen. Nimm die Fuji (damit bist du schon vertraut durch x100F) oder bleib bei Canon. Warum und weshalb? Ich selber bin von Canon (6D) zu Sony gewechselt. Der Hype war riesig und ich muss wissen was da dran ist. NICHTS. 😊 Anfangs wollte ich nur bei APSC bleiben, aber dann kam ein Angebot, da konnte ich nicht nein sagen und schwupps hatte ich eine A7R2. Schnell noch ein paar GlĂ€ser dazu gekauft und dann sollte es losgehen. Was mir ĂŒberhaupt nicht gefĂ€llt ist die MenĂŒfĂŒhrung und Akkuleistung. Man muss immer eine Hosentasche voll Akkus dabei haben und das kann mir keiner schön reden. Mit einer Canon DSLR kann man hingegen tausende Bilder machen.
    Sony ist bestimmt ein tolles ArbeitsgerĂ€t. Ja Dynamik ist toll, BildqualitĂ€t ist toll, aber diese Kameras haben meiner Meinung nach keine Seele. Und fotografieren hat auch sehr viel mit GefĂŒhl zu tun neben dem ganzen technischen Gedöns

    Zum GlĂŒck habe ich die alte 6D nicht verkauft und nehme sie zu gerne in die Hand. Ein 50er drauf und die Reise geht los. Sie ist auch ultra gĂŒnstig auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen und ideal fĂŒr den Einstieg ins Vollformat.
    Ich finde ĂŒbrigens, das Fuji eine große Auswahl an Objektiven hat. Eigentlich alles was das Herz begehrt. Auch UWW.
    Also meine persönliche Meinung: Fuji! Ist auch leichter und kompakter. Besser fĂŒr dein RĂŒcken 😉
    Das Leben ist zu kurz um nur mal eine Kamera stĂ€ndig zu nutzen 😀

  2. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias (und auch an die anderen die hier geantwortet haben),
    danke fĂŒr den schönen Vergleich!
    Auch ich habe mir in den letzten Monaten immer wieder ĂŒberlegt, ob ich etwas Neues will (derzeit mft mit EM1III und einigen Pro Zooms) und was es sein soll. NatĂŒrlich kamen mir da auch die beiden von dir getesteten Kameras in den Sinn. APSC sollte in Sachen GrĂ¶ĂŸe und Gewicht deutlich vor Vollformat liegen und aufgrund der Auswahl nativer APSC Objektive kommt da als spiegelloses System eigentlich auch nur Fuji in Frage. Nun habe ich mir die in Frage kommenden Objektive mal genauer angesehen und etwas verglichen. GrundsĂ€tzlich wollte ich min. 1 Blende an „Freistellungspotential“ gewinnen, d.h. statt 2,8 an mft ein 2,8er Standardzoom an APSC oder f4 an VF.
    D.h. ich habe die Gewichte der fĂŒr mich interessanten Fuji Objektive mit Vollformatobjektiven verglichen, die eine Blende lichtschwĂ€cher sind (Äquivalenzrechnung). Erstaunlicherweise war meine Auswahl an APSC Objektiven deutlich schwerer und auch nicht viel kleiner als die Vollformat-Linsen. Ich kann also nur empfehlen, genau zu schauen, bevor man einfach glaubt, dass kleinerer Sensor = leichteres Objektiv bedeutet. Je nach Auswahl kann es sogar umgekehrt sein.
    GrundsĂ€tzlich braucht man am kleineren Sensor fĂŒr eine Ă€quivalente Abbildung (bei Offenblende) einfach mehr LichtstĂ€rke und dann wird es grĂ¶ĂŸer und schwerer. In gewissen Grenzen ist also der Unterschied des Objektivgewichts bei Ă€quivalenter Abbildung an verschiedenen Sensorformaten teilweise sogar sehr Ă€hnlich. Man darf nicht ein 2,8er APSC mit einem 2,8er Vollformatobjektiv vergleichen.
    Erst wenn man auf die LichtstÀrke an APSC verzichtet, dann wird es sicher kleiner und leichter, denn dazu gibt es meist kein Àquivalentes VF Objektiv. Es hÀngt also wie immer davon ab, was man möchte.
    Und auch noch ein Hinweis zum Griff der Sony. Hier muss man mit großen HĂ€nden aufpassen. Bei mir wird es ohne Zusatzgriff (mindestens aber eine Platte wie SmallRig etc.) schmerzhaft, da die Finger dann zwischen Objektiv und Handgriff klemmen. Also unbedingt probieren!
    Ach ja: Vorerst ist es weder APSC noch Vollformat geworden, sondern ein mft 10-25 f1.7! Ein fetter Brummer aber optisch ĂŒber jeden Zweifel erhaben und fĂŒr mich ein genialer Brennweitenbereich.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Michael,

      super interessante Studie in Kombination mit den LichtstĂ€rken. Danke dir, dass du dir die Arbeit gemacht hast und das hier auch noch teilst, sehr cool! Ich glaube das ist auch fĂŒr andere Leser interessant. Als ich ĂŒbrigens gelesen habe, welche Kamera du hast (EM1III) dachte ich als erstes: wieso will er dann da was Neues, die ist doch super? 🙂 Schön, dass sich der Kreis dann auch zum Endes deines Kommentars hin schließt und du erst einmal weiterhin bei Mft bleibst.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  3. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    vielen Dank fĂŒr den Vergleich.
    Momentan habe ich Ă€hnliche Überlegungen, von meiner Canon 70D umzusteigen und unter anderem ĂŒber die beiden von dir genannten Kameras nachgedacht.
    Mir geht es unter anderem vor allem darum, auf Reisen und beim Wandern Gewicht und auch Platz zu sparen.
    FĂŒr mich kĂ€men neben den beiden von dir genannten Kameras auch noch die Canon R6 oder die neue Sony A7C in Frage. Hast Du Dich mit diesen beiden auch schon beschĂ€ftigt und kannst dazu entwand sagen?
    Danke und viele GrĂŒĂŸe

    • Nutzer Avatar

      Hallo Jenny,

      ich habe in den News schon von beiden Kameras gelesen, aber so detailliert wie mit der A7 III und der X-T4 habe ich mich mit denen noch nicht beschÀftigt.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  4. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, warum ĂŒberlegts du sowas? Du hast vor einiger Zeit in deinem Blog sehr treffend beschrieben, dass du fĂŒr deine Art der Fotografie gar keine Vollformatkamera brauchst. Deine 77d ist eine super Kamera und im Übrigen keine reinrassige DSLR, sondern eine Hybridkamera, die im Liveview wie eine DSLM und mit dem optischen Sucher wie eine DSLR arbeitet. Und wenn du einen elektronischen Sucher vermisst, könntest du dir auch eine Displaylupe fĂŒr deine 77d zulegen. Ein Systemwechsel bedeutet, dass du dir alle Objektive neu kaufen musst oder mit einem Adapter arbeiten, was mit der Zeit nervig ist.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Peter,

      danke dir. Diese Punkte sind mir natĂŒrlich alle bewusst. Einer der GrĂŒnde ist, dass ich aktuell Probleme damit habe, ein scharfes Weitwinkelobjektiv zu finden. Mein 10-22 ist in einigen Aufnahmesituationen schon wieder außen unscharf. Ist nun das fĂŒnfte Exemplar. Auch Themen wie Front- und Backfokus bei kleinen SchĂ€rfebereich von lichtstarken Festbrennweiten nerven mich. Und einen grĂ¶ĂŸeren Sucher hĂ€tte ich ebenfalls gern. Ob ich das Upgrade mache, weil ich aber noch nicht.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

      • Nutzer Avatar

        Hallo Matthias, ich habe mir im November zusĂ€tzlich zu meiner Canon 700d mit dem Canon 10-18 mm Weitwinkelobjektiv eine Canon RP und ein Tamron 17-35 mm gekauft. Diese Combo ist erkennbar schĂ€rfer. In den Bildecken ist natĂŒrlich auch das Tamron nicht so scharf wie in der Mitte. Falls du mal wieder in der SĂ€chsischen Schweiz unterwegs bist, kannst du dir gerne fĂŒr ein Wochenende meine RP mit dem Tamron ausborgen und probieren. Ich wohne in der NĂ€he. Ansonsten fĂ€llt mir fĂŒr Canon EF nur das Irix 11mm mit manuellem Fokus ein, das aber vollformattauglich und damit ein 800g-Bolide ist. Zu dessen SchĂ€rfe kann ich leider nichts sagen, da ich es noch nie in der Hand hatte.

  5. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    ich finde, Du hast die Vor- und Nachteile beider Systeme gut beschrieben.
    Als ich vor genau derselben Entscheidung stand, habe ich mich fĂŒr die Fuji entschieden. Ausschlaggebend war das geringere Gewicht- vor allem der Objektive. Vollformatobjektive mĂŒssen – rein physikalisch bedingt – grĂ¶ĂŸer und schwerer sein als APS-C Objektive. Da ich gern wandere und auch weite Strecken zu Fuß unterwegs bin, möchte ich nicht mehr als 1 kg tragen und trotzdem einen großen Brennweitenbereich bei guter BildqualitĂ€t abdecken. Das funktioniert im Vollformat nicht.
    Mit der Fuji XT-4 bin ich sehr zufrieden- fĂŒr mich war es die richtige Entscheidung (siehe auch auf https://hartmutburg.myportfolio.com/uber-mich).
    Viele GrĂŒĂŸe
    Hartmut

    • Nutzer Avatar

      Hallo Hartmut,

      danke dir fĂŒr den Einblick, sehr cool! Ich bin noch sehr unsicher, aber das Gewicht und GrĂ¶ĂŸe spielen auf jeden Fall auch eine wichtige Rolle fĂŒr mich.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

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