Einblicke in meine SĂŒddeutschland Tour

In den letzten zwei Wochen bin ich quer durch SĂŒddeutschland gereist. Heute gibt es ein paar Einblicke in die Entstehung der Fotos auf dieser Tour!

Schon im Mai kam die Idee auf, wegen Corona dieses Jahr eher durch Deutschland zu reisen. Mittlerweile ist es ja auch möglich, wieder andere LÀnder zu besuchen. Besonders wohl war uns aber bei diesem Gedanken nicht. Uns? Ich war mit einer guten Freundin unterwegs. So richtig waren wir beide dieses Jahr noch nicht im Urlaub, daher wurde es langsam Zeit.

Instagram Bild am Hintersee

„Instagram Bild“ am Hintersee

Danke dir Nicky Schiller von textvorsprung.de fĂŒr dieses Bild und einige der Folgenden!

Die Tour ging grob gesagt von Halle aus an die Mosel und von dort aus in den Schwarzwald. Dann fuhren wir an den Bodensee und zum Schluss ĂŒber die deutsche Alpenstraße nach Berchtesgaden. Und dann natĂŒrlich auch wieder zurĂŒck nach Halle. Mitsamt TagesausflĂŒgen waren es mehr als 2500 km.

Die Google Maps Karte zeigt zwar die Zwischenstationen, aber durch Österreich sind wir nicht gefahren:

Auch wenn Reiseberichte eine tolle Sache sind, möchte ich dich in diesem Artikel mehr auf die fotografische Seite dieser Tour mitnehmen. Wir hatten von Anfang eine Kombination aus Urlaub und Fototour geplant.

Wieso trenne ich das so sehr? Bei mir ist eine “richtige” Fototour oftmals damit verbunden, mich wirklich die ganze Zeit mit Fotografie zu beschĂ€ftigen. Das bedeutet dann auch zum Sonnenaufgang und zum Sonnenuntergang draußen zu sein. Je nach Jahreszeit und Sonnenstand kommt dann nicht immer ganz so viel Schlaf dabei rum.

Diese Tour sollte aber eben eine Kombination mit Urlaub sein. Fast jeden Tag haben wir einige SehenswĂŒrdigkeiten besucht und dann zum Sonnenuntergang irgendwo fotografiert. Das ist die deutlich schonendere Variante.

Da ich noch im Prozess der Nachbearbeitung bin, gibt es zwar heute noch lĂ€ngst keine fertigen Bilder zu sehen, aber aus dem Feedback zu den BeitrĂ€gen zur Bildentstehung weiß ich, dass auch der Prozess dahinter interessant ist.

Welches Fotoequipment habe ich eingepackt?

Auf meinen Landschaftsfotografie-Touren habe ich nur noch das fĂŒr mich nötigste Fotoequipment dabei. Über die Jahre hat sich herauskristallisiert, dass die Aufnahmen, die mir am Ende gefallen, fast immer mit einem Weitwinkelobjektiv entstehen. So ist das Canon EF-S 10-22mm mein wichtigstes Objektiv. FĂŒr Motive, an die ich nicht ganz so nah herankomme, habe ich das Canon EF 50mm 1.8 STM (Mein Test zu diesem Objektiv) auch immer noch dabei. Beide Objektive kommen aktuell an einer Canon EOS 77D zum Einsatz. DarĂŒber hinaus hatte ich Akkus, Fernauslöser und ein Set von Polfiltern, ND-Filtern und Infrarotfiltern dabei. In der Mehrzahl der FĂ€lle fotografiere ich zudem mit einem Stativ.

So sah mein Fotoequipment fĂŒr diese Reise aus:

Diese Liste sieht umfangreich aus, aber im Wesentlichen handelt es sich “nur” um eine Kamera mit zwei leichten Objektiven, einigen Filtern und etwas Zubehör. So wird der Fotorucksack nicht zu schwer und ich habe lĂ€nger Spaß am Fotografieren.

Die Reise

Nun zu den einzelnen Stationen der Reise, auf der wir 13 Tage lang unterwegs waren. Nicht von jeder Fotografie-Session habe ich auch Bilder hinter der Kamera gemacht, aber doch von Vielen. An einem Samstagmorgen ging es mit dem Auto von Halle aus in Richtung Mosel.

Strohballen an der Mosel

An der Mosel sah ich schon bei der Anfahrt zur Unterkunft die sanften HĂŒgel und die Strohballen. In Google Maps erkundete ich schon vorab, wie man dort hinkommen könnte. Ich hatte also nur eine sehr grobe Vorstellung davon, wie es dort oben aussehen wĂŒrde.

Strohballen bei Enkirch

Strohballen bei Enkirch

Zum Sonnenuntergang befanden sich dann Wolken vor der Sonne. Das brachte also weniger intensive Farben, aber umso mehr weiches Licht. Mit den Strohballen, Feldern, Wegen und WĂ€ldern fotografierte ich einige Aufnahmen mit dem Weitwinkelobjektiv. Die ersten Bilder komponierte ich fĂŒr das ĂŒbliche 3:2 Format, wĂ€hrend ich danach mehr zu Panoramaformaten wie 2:1 oder 3:1 ĂŒberging.

Nach Sonnenuntergang bei Enkirch

Nach Sonnenuntergang bei Enkirch

Ich muss immer schon bei der Aufnahme das richtige Bildformat im Kopf haben, sonst mache ich die Kompositionen nur halbherzig. Hierbei ist es sehr hilfreich, dass ich das SeitenverhÀltnis mittlerweile an der Kamera schon als Vorschau einstellen kann.

Auf in den Schwarzwald

Nach zwei interessanten Tagen in Trier und Heidelberg fuhren wir in den Schwarzwald. Teil unserer Route dorthin war die Schwarzwaldhochstraße. Schon vor der Reise hatte ich einige WasserfĂ€lle herausgesucht, die von dort aus nah gelegen sind.

Am Geroldsauer Wasserfall

Am Geroldsauer Wasserfall

Das Wetter hat an diesem Tag so richtig gut mitgespielt. FĂŒr FlusslĂ€ufe und WasserfĂ€lle im Wald mag ich am liebsten bewölkten Himmel. Das sorgt fĂŒr diffuses Licht mit einem fĂŒr die Kamera noch machbaren Dynamikumfang. Wir steuerten drei WasserfĂ€lle an, die alle einen ganz eigenen Charakter hatten.

Gaishöll WasserfÀlle

Gaishöll WasserfÀlle

Mithilfe eines Polfilters und manchmal auch noch eines ND-Filters konnte ich Belichtungszeiten zwischen 5 und 30 Sekunden erreichen. Durch den Polfilter kam das GrĂŒn der Pflanzen kraftvoll zur Geltung.

Gleich in der ersten Nacht im Schwarzwald gingen wir noch Sterne fotografieren. Der Mond war bereits zunehmend, deshalb wĂ€re es auf der weiteren Reise schon zu hell fĂŒr Sternenfotos gewesen.

Besonders tagsĂŒber ist es eine Herausforderung, das Stativ an den touristisch bekannteren WasserfĂ€llen aufzubauen. Denn trotzdem soll ja noch jeder vorbeilaufen und die Corona-AbstĂ€nde einhalten können. Das ist dann auch durchaus mal mit Wartezeiten meinerseits verbunden.

Untere Todtnauer WasserfÀlle

Untere Todtnauer WasserfÀlle

In den folgenden Tagen hatten wir wieder mehr sonniges Wetter. GlĂŒcklicherweise waren wir spĂ€t genug am Todtnauer Wasserfall, sodass dieser bereits im Schatten lag und damit wieder diffuses Licht bekam. So konnte ich an den verschiedenen Kaskaden mehrere Aufnahmen machen. Bei den WasserfĂ€llen bietet sich oftmals das Hochformat an.

Meine Einstellungen an der Kamera sehen ĂŒbrigens fĂŒr fast alle Bilder Ă€hnlich aus. Ich fotografiere im AV Modus mit Blende 8 und ISO 100. Die Belichtungszeit lasse ich die Kamera selbst berechnen. Dann schaue ich mir das Ergebnis und besonders das Histogramm an und nutze wenn nötig die Belichtungskorrektur bei einer zweiten Aufnahme. Je nach Szenerie mache ich eventuell eine Belichtungsreihe, wenn der Dynamikumfang hoch ist. Diese Belichtungsreihe setze ich spĂ€ter am PC zusammen.

Obere Todtnauer WasserfÀlle

Obere Todtnauer WasserfÀlle

Im Schwarzwald hatten wir fĂŒr ein paar Tage eine Ferienwohnung gebucht. In der NĂ€he davon lag der Nonnenmattweiher. Bei meinen Planungen hatte ich diesen See noch gar nicht auf dem Schirm. Eines morgens fuhren und liefen wir spontan dorthin. Hier konnte ich einige Infrarotfotos machen, solange die Temperaturen noch ertrĂ€glich waren.

Nonnenmattweiher

Nonnenmattweiher

Ebenfalls vom Schwarzwald aus besuchten wir Freiburg und danach den Kaiserstuhl. Dieses kleine Mittelgebirge ist fĂŒr seine WeinhĂ€nge bekannt. Nicky hatte hier einen Aussichtspunkt herausgesucht, von wo aus wir zum Sonnenuntergang fotografierten.

WeinhÀnge am Kaiserstuhl

WeinhÀnge am Kaiserstuhl

Hier habe ich wieder gemerkt, wie wichtig das richtige Licht ist. Manchmal dauert dieses gute Licht nur ein paar Minuten an, aber diese Bilder gefallen mir dann besser als die anderen Aufnahmen des Abends.

Es lohnt sich auch vor Ort immer mal noch Postkarten anzuschauen und die unmittelbare Umgebung der Unterkunft in Google Maps zu durchforsten. Direkt in Schönau fand ich auf diese Weise noch einen kleinen Wasserfall, den ich an einem Abend fotografieren konnte.

Polfilter aufschrauben

Polfilter aufschrauben

Die BĂ€ume ĂŒber dem Wasserfall waren sehr dicht, sodass ich nur mit Polfilter schon auf 30 Sekunden Belichtungszeit bei Blende 8 kam. Bei solchen Belichtungszeiten hoffe ich immer, dass ich einen möglichst windstillen Moment erwische, damit auch die Pflanzen rund um den Wasserfall herum scharf abgebildet werden.

Oftmals warte ich dann einen Moment mit wenig Wind ab, bevor ich den Fernauslöser drĂŒcke. Zudem mache ich dann mehrere Aufnahmen, damit ein Bild mit wenig UnschĂ€rfe dabei ist.

Hoffen auf möglichst wenig Wind

Hoffen auf möglichst wenig Wind

Meine Kombi aus 10-22 mm und 50 mm bewÀhrte sich auch auf dieser Reise wieder. Wenn ich an einen Wasserfall nicht so nah heran kam, konnte ich das 50 mm nehmen und damit ganz in Ruhe einen passenden Bildausschnitt wÀhlen.

Regentage auf der deutschen Alpenstraße

Ich mache mir keine Gedanken mehr darum, ob meine FotoausrĂŒstung ein wenig nass werden könnte. Mittlerweile weiß ich, dass leichter Regen oder etwas Spritzwasser hier kein Problem ist.

Die Kamera hÀlt auch mal ein paar Wasserspritzer aus

Die Kamera hÀlt auch mal ein paar Wasserspritzer aus

Das war auch gut so, denn nach unserem Aufenthalt am Bodensee folgten auf der deutschen Alpenstraße zwei Tage mit sehr viel Regen. Kleine Rinnsale wurde zur reißenden BĂ€chen. Es entstanden WasserfĂ€lle an den Straßen, die durch die Berge fĂŒhren, die auf keiner Karte verzeichnet sind.

Reißende BĂ€che nach starken RegenfĂ€llen

Reißende BĂ€che nach starken RegenfĂ€llen

RĂŒckblickend betrachtet hatten wir noch GlĂŒck mit dem Wetter, weil es immer mal wieder Phasen mit weniger Regen oder sogar Regenpausen gab. Dann stieg die Feuchtigkeit wieder aus den WĂ€ldern auf und formte stimmungsvolle Momente.

Wolkenentstehung am Sylvensteinsee

Wolkenentstehung am Sylvensteinsee

Die Tage in Berchtesgaden

Nach zwei Tagen auf der deutschen Alpenstraße kamen wir in Berchtesgaden an. Am folgenden Tag fuhren wir Nachmittags mit der neuen Seilbahn auf den Jenner. Hier hatte ich eines der schönsten Erlebnisse auf dieser Reise. Es waren nicht allzu viele Besucher oben und von der Aussichtsplattform aus konnte ich die Wolken beim Vorbeiziehen beobachten. Wir standen zum Teil direkt in den Wolken und es ergaben sich immer wieder neue “Fotofenster” und Bildkompositionen. Ein magischer Moment!

Wolkenschauspiel am Jenner

Wolkenschauspiel am Jenner

Im Berchtesgadener Land besuchten wir natĂŒrlich auch den Hintersee. Hier habe ich schon viele Male fotografiert. Mittlerweile meide ich die â€œĂŒblichen” Bildkompositionen. Genau deshalb suchte ich mir wieder etwas Neues.

Grauer Sonnenuntergang am Hintersee

Grauer Sonnenuntergang am Hintersee

Am ersten Abend war der Sonnenuntergang bis auf ein kurzes Zeitfenster relativ grau. Auch hatten wir zu wenig Zeit fĂŒr die Anfahrt eingeplant.

Doch dafĂŒr lohnte sich der zweite Abend dort umso mehr. Wir nahmen uns viel Zeit, futterten noch großartigen Kaiserschmarrn und erkundeten danach das Ufer des Hintersees auf der Suche nach neuen Bildkompositionen.

Hier zeichnete sich bereits ab, dass das Licht spannend werden wĂŒrde. Schon beim Erkunden hatte ich mir mindestens 4 verschiedene Stellen fĂŒr passende VordergrĂŒnde ausgeguckt. Das Licht spielte dann wie erwartet mit und so gab es tolle Möglichkeiten fĂŒr gute Fotos.

Das letzte Licht auf den Gipfeln ĂŒber dem Hintersee

Das letzte Licht auf den Gipfeln ĂŒber dem Hintersee

Speziell bei den letzten beiden Abenden zeigte sich mal wieder, dass es sich lohnt, einen Ort durchaus mehrmals zu besuchen. Auch deshalb, weil das Licht und die Stimmung immer unterschiedlich sind.

Alle Aufnahmen in diesem Artikel von mir sind ĂŒbrigens mit dem Samsung Galaxy S10 entstanden. Und auf der Speicherkarte meiner 77D befinden sich nun 462 RAW-Dateien, die aussortiert und bearbeitet werden wollen. 🙂

Wie hat dir dieser Artikel gefallen? Hast du fĂŒr dich etwas mitgenommen? Hast du noch Fragen an mich? Schreib mir in den Kommentaren!

37 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    Vielen Dank fĂŒr die interessanten Einblick zur Bildentstehung!
    Ich habe vor kurzem einen Riesensprung gewagt und mir meine erste Systemkamera zugelegt – und bin nun dabei, die (technischen) Möglichkeiten zu erkunden und nicht immer „nur“ im Automatikmodus zu „knipsen“ 🙂
    Vielen Dank fĂŒr das freigiebige Teilen von Tipps und Tricks und worauf man achten sollte – ich hoffe, ich kann davon selbst einiges umsetzen!

  2. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    gerade zu Coronazeiten sind solche einheimischen Tipps und LokalitÀten goldes wert. Alles liegt bei mir im Umkreis einer Tagesreise.

    Vielen Dank

    LG Bernhard

  3. Nutzer Avatar
    Andreas D.

    Hallo Matthias,
    wie so oft ein sehr interessanter Beitrag. Da in KĂŒrze unser Jahresurlaub ansteht, stöbere ich immer wieder auf Deinen Seiten und entnehme wertvolle Anregungen, gerade fĂŒr die Planung von Fototouren. Auch die Tipps zur AusrĂŒstung und den Einstellungen an der Kamera sind da mehr als hilfreich!
    Gerne weiter so!
    Viele GrĂŒĂŸe Andreas

  4. Nutzer Avatar

    Lieber Matthias! Durch Zufall bin ich auf Deine Internetseite gestoßen und lerne dank dieser, meine Kamera gerade neu kennen. Ich sehe, dass es kein Hexenwerk ist, gut fotografieren zu können. Aktuell ist es ein bisschen wie Druckbetankung.;-) Wir waren auch gerade in den Bergen unterwegs und beim Lesen Deines aktuellen Beitrages habe ich mein eigenes Fotoverhalten Revue passieren lassen und weiß jetzt, wie ich zukĂŒnftig noch mehr ausprobieren kann. Es ist schließlich ein immer stetiges Lernen. Danke, dass es Deine Seite gibt und Du Deine Erfahrungen mit uns teilst. Viele GrĂŒĂŸe aus Norddeutschland, Imke

    • Nutzer Avatar

      Hallo Imke,

      danke dir! Es freut mich sehr, wenn ich dir da ein paar Anregungen oder sogar die Druckbetankung liefern kann 🙂 Im Prinzip ist es ja auch nicht so schwer. Du kannst die handwerklichen FĂ€higkeiten relativ schnell lernen. Bildkomposition ist etwas, wo man die Theorie gut lernen kann, allerdings macht dann die Praxis da auch noch einmal viel aus. Was du dann fotografierst und was du mit deinen Bildern zeigen und sagen möchtest, ist eine lebenslange Reise 🙂

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  5. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    es hat mir wieder viel Freude bereitet Deinen Bericht zu lesen. So eine Ähnliche Tour wollte ich in diesem Jahr ja auch machen. Das viel leider durch die AusgangsbeschrĂ€nkungen aus. Dein Bericht und die „ Vorgeschmacksbilder“ bin ich wieder neugierig geworden. Und vielleicht nehme ich ja die Pfalz dann gleich noch mit.😅 Jedenfalls bin ich schon auf die entwickelten Bilder gespannt. Dankeschön.

    LG
    Dirk

  6. Nutzer Avatar

    Hallo aus dem „Hochrisikoland“ Luxemburg,
    wo z.Z. jegliche GrenzĂŒberschreitung nur mit Negativtest möglich ist und ich deshalb quer landein fotografiere.
    Habe mir neulich einen Hoya-Circularfilter fĂŒr mein Samyang 18 mm zugelegt und egal ob rechts- oder linksrum gedreht, die Farben wie Himmel, Wald etc. verĂ€ndern sich nicht.
    Mein Fotolehrer sagt mir, das 80 % aller Fotos mit Polfilter gefakt seien. Chapeau fĂŒr die Reisefotos. Ich werde auf die neuen Fotos in deinem Blog warten.
    Bes geschwenn (bis bald)
    Erwin

    • Nutzer Avatar

      Hallo Joe,

      da war ich vor zwei Jahren schon einmal auf meiner Alpenstraße Tour. Allerdings war es fĂŒr mich fotografisch nicht so interessant. Diesmal hatten wir in den letzten paar Tagen ein relativ straffes Programm. Genau in der Zeit, als wir am Chiemsee vorbei gefahren sind, waren diese RegenfĂ€lle. Deshalb haben wir es diesmal ĂŒbersprungen.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  7. Nutzer Avatar
    Klaus-Dieter Gottschlich

    Sehr schöner Bericht. Ich lasse mich gern von Deinen Reiseberichten inspirieren. Die Bastei und die Harztour habe ich auch 1:1 abgekupfert und dabei tolle Foto’s gemacht.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Klaus-Dieter,

      vielen Dank! Ich freue mich, wenn ich dir da ein paar Inspirationen liefern kann, die dann vielleicht auch in schöne Erlebnisse mĂŒnden.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

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    Ursula Rose

    Schön, die Reisebeschreibung und einige Bilder zu sehen. Trotzdem hoffen wir auch noch auf bearbeitete RAW-Dateien aus der großen Kamera.

  9. Nutzer Avatar
    Bernhardt Stegemann

    Hallo Matthias,
    Ein sehr schöner Bericht von dir!
    Befinde mich gerade auf einer Ă€hnlichen Reise ĂŒber den Schwarzwald nach Grindelwald.
    Habe die Todtnauer WasserfÀlle noch morgens um 7 Uhr gemacht. Perfektes Licht und nix los auf einem Montag morgen.

  10. Nutzer Avatar

    Lieber Matthias,
    Unter allen Fotoblogs ist mir Deiner immer noch der symphatischste… ehrlich.
    Eine Normalo-AusrĂŒstung, die beweist, dass der Fotograf das Foto macht und anschaulich beschrieben.
    Eine Frage:
    Warum machst Du bevorzugt ein Testfoto im Av und justierst dann die Zeit nach? Mit Stativ könntest Du doch direkt im LiveView das Histogramm gehen und entspannt ĂŒber M fotografieren ?
    Einfach nur Vorliebe oder echte Vorteile?
    Lg
    Stefan

    • Nutzer Avatar

      Hallo Stefan,

      deine ersten Zeilen zaubern mir ein LĂ€cheln aufs Gesicht! Vielen Dank!

      Das „Testfoto“ in AV passt ja oftmals schon, insofern ist es auch oft genug die echte Aufnahme. Dein Vorgehen wĂ€re auch eine Idee, aber ich denke das dauert fĂŒr mich deutlich lĂ€nger. Ich mĂŒsste die Belichtungskorrektur im Liveview anpassen, mir dann die Einstellungen merken, in M wechseln, dort die Einstellungen machen. Das dauert lĂ€nger als mit meinen „Standardeinstellungen“ das Bild machen und dann noch ĂŒber die Belichtungskorrektur leicht nachjustieren. Aber ich glaube da hat eben jeder seinen Weg und seine Vorlieben.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

    • Nutzer Avatar

      Hallo Thomas,

      vielen Dank! In den nĂ€chsten Wochen werde ich die Bilder bearbeiten und dann werden es bestimmt auch ein paar davon hier in den Blog schaffen 🙂

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  11. Nutzer Avatar
    Albrecht G.

    Hallo Matthias,

    beim Lesen deines Berichts fiel mir die These ein:

    Wer Landschaften darstellen will, sollte gut geerdet sein. Auch im Kopf.

    Und weil ich genau das bei dir wiederfinde, lese ich deine Rundmail jedesmal mit Interesse, mit Gewinn und VergnĂŒgen!

    Am besten gefallen mir, na klar, deine Bilder – nicht immer, aber immer öfter 😉 : Da ist jemand mit Herzblut und Verstand am Werk gewesen. Und das sieht und merkt man, bevor man deine praktischen Hinweise und die „Making-Of“-Texte gelesen hat. Danach habe ich oft Lust, Dinge selber zu probieren. Das muss nicht Landschaft sein (zumal auch deine Architekturfotos ein anregender Stoff sind).

    Daneben fĂŒhle ich mich von dir auf eine partnerschaftliche Weise angesprochen. Alles gut geerdet und auf gleichen Augenhöhe: Da nimmt einer seine Leser ernst! Ohne Besserwisserei und den drĂ€uend erigierten Zeigefinger, der in vielen „Experten-Blogs“ den Takt bestimmt.

    Das ergibt dann eine „natĂŒrliche AutoritĂ€t“, mit der ich mich gut angesprochen fĂŒhle. In dieser AtmosphĂ€re nehme ich gern und leicht einen Rat an. So habe ich nach deiner Empfehlung Michael Freemans Buch „Der fotografische Blick“ nicht nur gekauft, sondern auch immer wieder gelesen, um aus einer Unzufriedenheit mit meinen eigenen Bildern wieder heraus- und in neue Ausdrucksformen hineinzufinden – ein Prozess der noch im Gange ist.

    Drei SĂ€tze zu meiner Person: Im zarten Alter von 74 Jahren und rund 60 Jahren Fotografie-Erfahrung lerne ich immer noch dazu. Ich lebe im „Unruhestand“ in Montevideo /Uruguay, wo ich bei einem selbst verwalteten Kulturzentrum mit Projekten im internationalen Austausch beschĂ€ftigt bin. Und Fotografie hait in diesem Land einen gewaltigen Stellenwert und ein großes Publikum.

    Allerdings bewegen wir uns auch hier, dank Covid, mit angezogener Handbremse. Aber in holprigen Zeiten ist es doppelt gut, auf einander zu hören.

    Deswegen habe ich hiermit auch zum ersten Mal einen GĂ€stebuch-kommentar abgesondert. Will sagen: Danke!

    Mit herzlichen GrĂŒĂŸen von anderen Ende der Welt
    Albrecht
    +++

    • Nutzer Avatar

      Hallo Albrecht,

      wow, vielen vielen Dank! Es ist total schön fĂŒr mich, das von dir zu lesen. Umso mehr danke ich dir dafĂŒr dass du dich dazu durchgerungen hast und dir die Zeit genommen hast, deine Empfinden so ausfĂŒhrlich zu schreiben! Ebenso schön ist es, dass du in deinem Zarten Alter dort noch so aktiv bist. Ich glaube eine sinnvolle BeschĂ€ftigung braucht man immer.

      Danke dir nochmals und Liebe GrĂŒĂŸe nach Montevideo/Uruguay,

      Matthias

  12. Nutzer Avatar

    Es wĂ€re wirklich toll, wenn du mal ein paar Raw Dateien mit dem 10-22 zum Dowload zur VerfĂŒgung stellen wĂŒrdest.

  13. Nutzer Avatar
    Knut Heiland

    Hallo Matthias,
    super Bildkompositionen! Kannst Du bitte die Bilder veröffenlichen,
    welche Du mit der Kamera auf dem Stativ (Canon) gemacht hattest?
    Beste GĂŒĂŸe
    Knut

  14. Nutzer Avatar
    Stefan Jugel

    Hallo Matthias,

    wie immer tolle Bilder! ABER: Wie kann man bei einer SĂŒddeutschlandtour an der Pfalz, der Toskana Deutschlands, vorbeifahren? Wenn Du wieder in der Gegend bist, lade ich Dich herzlich ein, ein paar wirklich schöne Flecken zu sehen. Die obligatorische Rieslingschorle gibt’s on top 😉

    Viele GrĂŒĂŸe

    Stefan

    • Nutzer Avatar
      Mario Specht

      Die Frage von Stefan ist definitiv berechtigt und sollte nicht unbeantwortet bleiben. Gute Schorle und schmackhaftes Essen … an fast jeder Ecke. 🙂 NatĂŒrlich mit der PfĂ€lzer GemĂŒtlichkeit

      Schöne Reise, bin auf die restlichen Bilder gespannt.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Stefan,

      … ups! Na dann muss ich die Pfalz wohl mal noch auf meine Fotoliste schreiben. Ich sage dir Bescheid, wenn konkrete PlĂ€ne schmiede.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  15. Nutzer Avatar
    Matthias Eser

    Hallo Matthias
    Da bin ich einmal gespannt wenn du uns deine Fotos prÀsentierst.
    mit FotogrĂŒĂŸen aus dem SĂŒdwesten Deutschlands.
    Matthias

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