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Sony Alpha 7 III – Was ich mag/nicht mag [Langzeiterfahrungsbericht]

Seit dem Kauf meiner Sony Alpha 7 III sind mittlerweile drei Jahre vergangen, in denen ich die Kamera genutzt habe. Hier kommt mein Langzeiterfahrungsbericht!

Sony Alpha 7 III Langzeiterfahrungsbericht
Sony Alpha 7 III Langzeiterfahrungsbericht

In meinem Sony Alpha 7 III Test habe ich damals schon viele Aspekte der Kamera analysiert. Doch wie sieht meine Meinung nach vielen Fototouren aus? Ich habe mir eine Liste gemacht, welche Aspekte ich besonders mag und welche nicht.

Was ich mag

Hohe Bildschärfe

Ich habe vor der Sony Alpha 7 III etwa 15 Jahre lang im Wesentlichen Canon Kameras mit APS-C-Sensor genutzt. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass für viele Fotografen dieser etwas kleinere Sensor vollkommen ausreicht. Auch wenn es natürlich vor allem mit den Objektiven zusammenhängt, so ist die Bildschärfe mit einem Vollformatsensor etwas höher.

Das führt bei mir dazu, dass meine Drucke noch etwas schärfer sind. Insbesondere ab einer Kantenlänge von 60 x 40 cm aufwärts macht sich das bemerkbar.

Druck auf Alu-Verbundplatte
Druck auf Alu-Verbundplatte

Großer Dynamikumfang

Für mich war der wesentlich höhere Dynamikumfang der wichtigste Aspekt beim Kauf der Sony Alpha 7 III.

Kurz gesagt bedeutet der Dynamikumfang, welche Helligkeitsunterschiede innerhalb eines Bildes die Kamera einfangen kann, ohne dass helle Bereiche nur noch weiß und dunkle Bereiche nur noch schwarz sind.

Nach nun mehr als drei Jahren Nutzungszeit kann ich sagen, dass ich hier immer noch beeindruckt bin. In dieser Hinsicht hat sich der Kauf voll und ganz gelohnt.

Rügen 2023 - 2
Rügen 2023 – 2

Bei meinen vorherigen Kameras habe ich häufig mit Belichtungsreihen gearbeitet, die ich am PC zusammengesetzt habe. So konnte ich den kleineren Dynamikumfang kompensieren.

Mit der Sony A7 III muss ich viel seltener Belichtungsreihen aufnehmen, weil die Kamera auch anspruchsvolle Lichtsituationen hinsichtlich des Dynamikumfangs sehr gut meistert. Das bedeutet, dass ich weniger Dateien produziere und vor allem weniger Zeit in der Nachbearbeitung brauche, weil ich ja dann nicht mehr mehrere Belichtungen zusammensetzen muss.

Darüber hinaus ist es bemerkenswert, wie ich in der Nachbearbeitung von RAW Dateien dieser Kamera sehr helle Bereiche noch abdunkeln und sehr dunkle Bereiche noch aufhellen kann, ohne dass mir allzu viel Bildqualität verloren geht.

Großer Sucher

Mit der Zeit habe ich es insbesondere bei Aufnahmen aus der Hand ohne Stativ zu schätzen gelernt, dass der Sucher der Sony Alpha 7 III so groß ist.

Wenn ich mich recht entsinne, ist die Fläche des im Sucher sichtbaren Bildes im Gegensatz zu meinen vorherigen Canon APS-C Kameras (300D, 450D, 700D, 77D) fast doppelt so groß.

Suchergröße Vergleich zwischen Fujifilm X100V, Sony RX100 VA und Sony Alpha 7 III (v.l.n.r.)
Suchergröße Vergleich zwischen Fujifilm X100V, Sony RX100 VA und Sony Alpha 7 III (v.l.n.r.)

Das sorgt dafür, dass die Nutzung des Suchers nicht nur viel angenehmer ist, sondern ich dort auch mehr Details erkennen kann. Dadurch fällt mir beim Fotografieren aus der Hand die Bildkomposition leichter.

Tadellose Zuverlässigkeit

Vielleicht sollte es selbstverständlich sein, aber die Kamera hat während der letzten drei Jahre in jeder Situation tadellos funktioniert. Egal ob starke Luftfeuchtigkeit, hohe oder niedrige Temperaturen, Schnee, Regen oder Sonne, immer verrichtet dieses Arbeitstier zuverlässig seinen Dienst.

Insbesondere bei den unterschiedlichen Bedingungen, die die Landschafts- und Architekturfotografie mit sich bringen, kann ich mich jederzeit auf die Kamera verlassen.

Nasse Kamera nach Regen in Paris
Nasse Kamera nach Regen in Paris

Nicht zu viele Megapixel

Ich bin kein Freund des Megapixel-Rennens, welches sich die Kamerahersteller liefern. In der Landschaftsfotografie arbeite ich fast immer mit weiter geschlossenen Blenden, damit alle Bildbereiche scharf sind. Je weiter ich die Blende schließe, umso mehr muss ich die Beugungsunschärfe im Blick haben, weil sonst die Gesamtschärfe des Bildes abnimmt. Ich bin also wie immer auf maximale Bildqualität für einen guten Druck aus.

Mehr Megapixel (MP) bedeuten, dass die Beugungsunschärfe früher einsetzt. Wenn mein Sensor also mehr Megapixel hat, kann ich die Blende nicht so weit schließen, bevor alles unschärfer wird.

Beugungsunschärfe bei Blende 11 (links) und Blende 22 (rechts)
Beugungsunschärfe bei Blende 11 (links) und Blende 22 (rechts)

Genau deshalb bin ich froh darüber, dass die Sony Alpha 7 III “nur” 24 Megapixel hat. So ist es durchaus möglich, mit bis zu Blende 11 zu fotografieren, um eine optimale Schärfe zu erzielen.

Von mir aus hätte der Nachfolger, die Sony Alpha 7 IV, auch keine 33 Megapixel gebraucht. Mir wären weiterhin 24 MP lieber gewesen.

Geringes Bildrauschen

Mit meinen vorherigen Canon APS-C-Kameras war das Bildrauschen wesentlich ausgeprägter als mit der A7 III. Da ich fast immer vom Stativ aus mit niedrigen ISOs fotografiert habe, war es kein großes Problem. Hauptsächlich hatte ich mit Bildrauschen zu tun, wenn ich Langzeitbelichtungen aufgenommen habe. Mein Workaround dafür war, das Bildrauschen in der Nachbearbeitung zu reduzieren.

Mit der Sony Alpha 7 III sehe ich auch bei Langzeitbelichtungen nur noch sehr selten überhaupt Bildrauschen. Nach wie vor nutze ich niedrige ISOs, so kann ich mit dieser Kamera sogar mit ISO 50 fotografieren. Die Bilder rauschen also am Ende wesentlich weniger, auch bei langen Belichtungszeiten. Daher greife ich nur noch äußerst selten zu einem Entrauschungsprogramm.

Sony Alpha 7 III Bildrauschen bei ISO 100 und 7 Minuten Belichtungszeit
Sony Alpha 7 III Bildrauschen bei ISO 100 und 7 Minuten Belichtungszeit

In den letzten Jahren bin ich außerdem zu der Ansicht gekommen, dass Bildrauschen nicht generell schlecht ist. Nicht jedes Bild muss superclean sein, Bildrauschen kann durchaus auch als Stilmittel eingesetzt werden.

Lange Akkulaufzeit

Für die Sony A7 III habe ich nur einen Ersatzakku. Bei vielen Fototouren reicht ein voll geladener Akku nicht nur für mehrere Tage, sondern manchmal auch für eine ganze Woche. Die Akkulaufzeit ist also exzellent.

Langzeitbelichtung mit der A7 III in Paris
Langzeitbelichtung mit der A7 III in Paris

Kombinierter Bildstabilisator

Wenn ich mit der Kamera ohne Stativ in der Stadt unterwegs bin, dann fotografiere ich auch gern innerhalb von Gebäuden. Hier sind die Bildstabilisatoren der Kamera eine große Erleichterung. Wieso spreche ich von mehreren Stabis?

Die Sony Alpha 7 III hat einen internen Bildstabilisator (IBIS), der in der Kamera verbaut ist. Wenn ich nun noch ein Objektiv nutze, welches auch einen Bildstabilisator mitbringt, werden beide Stabilisierungen miteinander kombiniert.

Das sorgt dafür, dass ich lange Belichtungszeiten ohne Stativ fotografieren kann, ohne dass die Bilder verwackelt sind. So sind Belichtungszeiten von einer Sekunde mit meinem Sony FE 16-35mm F4 ZA OSS Weitwinkelobjektiv ohne Stativ kein Problem. Rein rechnerisch wären sogar bis zu fünf Sekunden möglich.

Exifs von "Landgericht Halle 1" - Eine Drittel Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ
Exifs von „Landgericht Halle 1“ – Eine Drittel Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Weil ich bei diesen Architektur-Fototouren solch lange Belichtungszeiten ohne zu verwackeln nutzen kann, muss ich die ISO auch nicht allzu stark erhöhen. Das wiederum sorgt für eine bessere Bildqualität und damit bessere Drucke.

Insgesamt sind es 8 Punkte, die ich an der Sony Alpha 7 III besonders schätze.

Was ich nicht mag

Anfälligkeit für Staub

Auch weil die Sensorfläche des Vollformatsensors der Sony A7 III größer als die eines APS-C-Sensors ist, fängt dieser Sensor viel mehr Staub ein. Gefühlt ist es nicht nur ein bisschen, sondern wirklich viel mehr.

Staub auf dem Sensor - So sehen diese Staubflecken dann im Bild aus
Staub auf dem Sensor – So sehen diese Staubflecken dann im Bild aus

Manchmal habe ich den Eindruck, dass der Raum innerhalb eines Kubikmeters um meine Kamera eigentlich staubfrei sein müsste, weil sich so viel Staub auf dem Sensor fängt. 😉

Es reicht bei Weitem nicht aus, alle drei Monate den Sensor zu reinigen. Besonders wenn ich weiß, dass eine Fototour mit Langzeitbelichtungen ansteht, reinige ich den Sensor mit dem Rocket-Air Blower fast immer vorher. Sonst kann ich fast schon darauf warten, dass auf den Fotos Staubkörner zu sehen sind. Zum Glück ist selten eine Nassreinigung nötig, meist tut es dieser Blasebalg.

Hohes Gewicht

Eines der Marketingargumente für Systemkameras ist das geringere Gewicht. Natürlich können die Kameras kleiner und leichter als Spiegelreflexkameras konstruiert werden, aber wie groß ist dieser Unterschied in der Praxis wirklich?

Sony Alpha 7 III mit Sony FE 24-70 mm F4 ZA OSS von oben
Sony Alpha 7 III mit Sony FE 24-70 mm F4 ZA OSS von oben

Damit ich fotografieren kann, brauche ich logischerweise auch Objektive. Die meisten Vollformatobjektive für Sony E-Mount Kameras sind nicht gerade leicht. Daher muss man beim Faktor Gewicht immer Kamera und Objektiv zusammenrechnen.

In dieser Hinsicht ist die Sony Alpha 7 III mit einem Objektiv wesentlich schwerer als meine bisherigen APS-C-Kameras.

Rückseiten und Größenvergleich von Sony Alpha 6000 links und Sony Alpha 7 III rechts
Rückseiten und Größenvergleich von Sony Alpha 6000 links und Sony Alpha 7 III rechts

Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, wenn man nur noch mit dieser Kamera fotografiert.

Da ich ab und zu auch mit der Fujifilm X100V fotografiere, habe ich immer den direkten Vergleich. Wenn ich die X100V für ein paar Fototouren genutzt habe, dann fühlt sich die A7 III immer wie ein Klotz an. Ich erinnere mich an einen Fotowalk hier in Halle, wo ich nach 1,5 Stunden keine Lust mehr hatte, die Kamera weiter herumzutragen.

Es spielt vor allem dann eine Rolle, wenn man viel aus der Hand ohne Stativ fotografiert. Wenn ich in der Natur mit Fotorucksack und Stativ unterwegs bin, habe ich die Kamera die meiste Zeit im Rucksack und hole sie nur zum Fotografieren heraus. Dann stört mich das Gewicht überhaupt nicht.

Beim Fotografieren im Okertal
Beim Fotografieren im Okertal

Begrenzte Bildformate

Innerhalb der Kamera lassen sich nur die Aufnahmeformate 3:2 und 16:9 einstellen. Hier würde ich mir wünschen, dass zumindest auch 1:1 (quadratisch) auswählbar wäre. Natürlich kann ich die Bilder in voller Auflösung in 3:2 aufnehmen und den Beschnitt am PC machen.

Fotoformate - unterschiedliche Seitenverhältnisse in einem Foto
Fotoformate – unterschiedliche Seitenverhältnisse in einem Foto

Über die Jahre habe ich aber gemerkt, dass ich bessere Bildkompositionen mache, wenn ich das Format schon direkt im Sucher oder auf dem Display sehe.

Mein Workaround für 1:1 Bildkompositionen ist, dass ich das 6×4 Raster für die Bildvorschau aktiviere und mich anhand dieser Linien orientiere. Ich beachte dann gedanklich nur 4×4 Felder des Rasters.

Bei den Formaten wäre nicht nur quadratisch eine tolle Sache, auch andere Formate wie 4:3 oder 6:17 wären denkbar.

Kein schwenkbares Display

Seitdem ich meine Canon EOS 700D mit einem neig- und schwenkbaren Display hatte, wusste ich dieses Feature sehr zu schätzen. 95 % der Bilder, die in meinem Portfolio landen, sind vom Stativ aus fotografiert. Auch meine Canon EOS 77D hatte diese Funktionalität.

Das Klappdisplay der 77D lässt sich neigen und schwenken
Das Klappdisplay der 77D lässt sich neigen und schwenken

Für Aufnahmesituationen mit einem tiefen Kamerastandpunkt ist das neigbare Display der Sony Alpha 7 III eine große Erleichterung, wenn man im Querformat fotografiert. So muss ich nicht immer herunterkriechen, um das Display gut einsehen zu können. Ich kann es einfach neigen und in einem angenehmen Winkel von oben betrachten.

Rügen 2023 - Sony Alpha 7 III mit FE 24-70 mm F4 ZA OSS am Strand von Göhren
Rügen 2023 – Sony Alpha 7 III mit FE 24-70 mm F4 ZA OSS am Strand von Göhren

Was der A7 III fehlt, ist das schwenkbare Display. Denn so könnte ich auch bei Hochformataufnahmen das Display in eine gut ablesbare Position bringen. Der Nachfolger, die Sony Alpha 7 IV, hat dieses Feature. Aber bin ich bereit, nur deswegen das kostspielige Upgrade zu wagen? Eher nicht.

Fehlende Zeitanzeige im Bulb-Modus

Für meine Langzeitbelichtungen ab 30 Sekunden aufwärts nutze ich den Bulb-Modus der Kamera mit meinem Fernauslöser. So kann ich einfach per Knopfdruck entscheiden, wann die Aufnahme beginnt und wann sie endet. Wenn ich mit meinen früheren Canon-Kameras im Bulb-Modus eine Belichtung gestartet habe, konnte ich auf dem Display die aktuelle Belichtungszeit ablesen. Bei der Sony Alpha 7 III fehlt eine solche Anzeige.

Natürlich könnte ich mein Smartphone zur Hand nehmen und dort die Stoppuhr nutzen. Wenn ich fotografiere, dann konzentriere ich mich aber gern voll und ganz darauf. Insbesondere ein Smartphone sorgt da für zu viel mögliche Ablenkung.

Mein Workaround für dieses Thema ist, dass ich mir eine Stoppuhr zugelegt habe, die immer im Fotorucksack dabei ist.

Casio Stoppuhr für Langzeitbelichtungen
Casio Stoppuhr für Langzeitbelichtungen

Sie fühlt sich an wie ein Supercomputer

Der letzte Punkt, den ich nicht mag, ist ausgesprochen subjektiv. Mittlerweile fotografiere ich seit fast 20 Jahren. In dieser Zeit habe ich verschiedenste Kameras genutzt. Wie ein Freund mal so schön sagte: “Jede Kamera ist nur ein Kasten, mit dem ich Bilder aufnehmen kann.”

Trotzdem gibt es Kameras, die mich mehr dazu inspirieren, sie in die Hand zu nehmen und fotografieren zu gehen. Dieser Punkt war mir lange nicht bewusst, weil meine bisherigen Canon-Kameras für mich genau das bedeutet haben. Es war gewissermaßen selbstverständlich.

Die Sony Alpha 7 III fühlt sich dagegen wie ein Supercomputer an. Sie kann so gut wie alles auf einem sehr hohen Niveau, aber irgendwie ist es nur ein stumpfer Kasten. Ich kann auch nicht mal sagen, ob das nur mit dem Design des Bodys zu tun hat.

Mit der Sony Alpha 7 III im Harz
Mit der Sony Alpha 7 III im Harz

Den Unterschied merke ich immer ganz deutlich, wenn ich mich für eine Fototour zwischen der A7 III und der Fujifilm X100V entscheiden muss. Rein vom Anfassen und vom “Ich-möchte-diese-Kamera-nutzen-Gefühl” her liegt die X100V meilenweit vorn.

Es ist mir wichtig zu betonen, dass dieser Punkt nicht nur auf Fujifilm oder die X100V zutrifft. Welche Kamera sich für einen selbst gut anfühlt und danach verlangt, genutzt zu werden, ist nicht auf einen bestimmten Hersteller oder ein bestimmtes Modell beschränkt. Es ist aber wichtig herauszufinden, ob es eine solche Kamera für einen selbst gibt.

Deshalb empfehle ich auch immer dann, wenn jemand mit der Fotografie beginnen will, in einen größeren Elektronikfachmarkt zu gehen und ein paar Kameras in die Hand zu nehmen. Auch wenn es nur ein Werkzeug ist, so ist es immens hilfreich, dieses Werkzeug zu mögen.

Insgesamt gibt es somit 6 Punkte, in denen die Kamera besser sein könnte.

Diese Bilder sind mit der Sony A7 III entstanden

Während der letzten drei Jahre sind so einige Bilder mit der A7 III entstanden. Ich habe aus allen eine kleine Auswahl von acht Bildern zusammengestellt. Mit einem Klick kannst du die Bilder vergrößern.

Rügen 2023 - 3
Rügen 2023 – 3
Rainy Maple
Rainy Maple
Teneriffa 08
Teneriffa 08
London 09
London 09
Frankreich 12
Frankreich 12
Malta 3
Malta 3
Malta 4
Malta 4
Milchstraße Bockwindmühle Borne
Milchstraße Bockwindmühle Borne

Mein Fazit nach drei Jahren mit der Sony Alpha 7 III

Trotz einiger verbesserungswürdiger Details bin ich insgesamt mit der Sony Alpha 7 III sehr zufrieden. Ich schätze insbesondere die hohe Bildqualität und den großen Dynamikumfang, die mir die Kamera liefern. Aktuell habe ich keinerlei Ambitionen, mich wegen einer anderen Kamera umzusehen.

Vielleicht fragst du dich, ob die Sony Alpha 7 III auch sechs Jahre nach dem Release noch empfehlenswert ist. Diese Frage kann ich mit einem klaren „Ja“ beantworten. Meines Erachtens nach sind die Verbesserungen des Nachfolgers nicht riesengroß. Die A7 III punktet heute vor allem mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Nutzt du auch eine A7 III? Was gefällt dir an dieser Kamera besonders gut und was nicht so? Würdest du sie nochmal kaufen? Schreib mir in den Kommentaren!

Über mich
Matthias Haltenhof Ich bin Matthias und ich fotografiere seit mehr als 20 Jahren leidenschaftlich gern Landschaften und Architektur. Mehr über mich erfährst du hier. Wenn du keine Artikel mehr verpassen willst, dann lass einfach deine E-Mail-Adresse da und ich schicke dir regelmäßig meine neuen Blogbeiträge.

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45 Gedanken zu „Sony Alpha 7 III – Was ich mag/nicht mag [Langzeiterfahrungsbericht]“

  1. Hi, Matthias!
    Erstmal schon vielen Dank auch für deinen Vergleich zwischen A7III und A7IV, der mich aktuell ganz besonders interessiert hat, da ich über ein Upgrade nachdenke (nach dem Artikel weniger).
    Ich verwende meine A7III seit 2019 und bin insgesamt auch meistens zufrieden. Es gibt aber immer wieder nicht zu erklärende „Aussetzer“, bei denen mir bislang niemand helfen kann (und den Sony Support könnte man ohne Bedenken auf die „Gefällt-mir-nicht-Liste“ setzen). Vielleicht hast du eine Ahnung woran es liegen könnte?
    In letzter Zeit mache ich viele Portrait-Aufnahmen und da fällt es besonders stark auf, dass manchmal eine ganze Kurzserie völlig unscharf wird. Davor und danach werden die Bilder super und zwischendurch, ohne dass ich die Einstellungen geändert hätte (oder plötzlich zu zittern begonnen hätte), ist einfach alles unscharf. Es ist aber nicht so, dass irgendein Bereich neben dem Gesicht scharf wäre, sodass man denke könnte, dass der Fokus „verrutscht“ sei – es ist wirklich alles unbrauchbar. Die Gesichtserkennung funktioniert angeblich auch bei diesen Bildern… Sony meinte, es müsse am Objektiv liegen (Tamron 2.8 28-70), aber auch mit dem vergleichbaren Sony GM I passierte das gleiche. (Das fand ich übrigens nicht nennenswert besser als das Tamron, weshalb ich den deutlichen Aufpreis nicht attraktiv fand.)
    Über einen Tipp würde ich mich sehr freuen, da dieses Problem der einzige Grund für ein Nachdenken bzgl. neuer Kamera ist.
    Schönen Gruß, Michael

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