Fujifilm X100V Test: Analog-Feeling mit einer digitalen Kamera [Erfahrungsbericht]

In meinem heutigen Fujifilm X100V Test geht es um alle Features der digitalen Kamera und darum, was ich an der Kamera mag und für wen diese Kamera überhaupt interessant ist.

Mein Vorwissen

Ich fotografiere seit mehr als 15 Jahren und bin in der Landschafts- und Architekturfotografie zuhause. In dieser Zeit habe ich hauptsächlich mit Canon APS-C Spiegelreflexkameras fotografiert. Zudem habe ich die Fujifilm X100S, X100T und X100F genutzt. Daher bin ich mit der X100-Reihe gut vertraut. Meinen Test der Fujifilm X100F findest du hier.

Meine Hauptkamera ist derzeit eine Sony Alpha 7 III. Hier erfährst du mehr über meine aktuelle Fotoausrüstung.

Fujifilm X100V Test: Originalverpackung

Fujifilm X100V Test: Originalverpackung

Daten zur Fujifilm X100V

Nachfolgend findest du die wichtigsten Daten zur Fujifilm X100V als Übersicht:

KameratypSpiegellose Kamera mit fest verbautem Objektiv
Megapixel26.1
SensorAPS-C, 23.5 x 15.6 mm
ObjektivFestbrennweite (23 mm, (35 mm KB-äquiv.), 1:2.0)
Auflösung6240 x 4160 Pixel
Naheinstellgrenze10cm (Makro), 10cm (Weitwinkel)
Interner Bildstabilisatornein
Display3", 1.62 MP, neigbar
Sucher0.66x Vergrößerung, 3.69 MP
Blitzintegriert und Blitzschuh
Kürzeste Verschlusszeit1/4000
VideofunktionMOV H.264, 4096x2160@29.97p (17:9), 3840x2160@29.97p (16:9), 1920x1080@120p (16:9)
Serienbildermax. 11 Bilder pro Sekunde
ISO80-51200
SpeicherkartenSD/​SDHC/​SDXC (UHS-I)
AnschlüsseUSB 3.1 Gen1 (Typ-C), HDMI Out, Mikrofon, WLAN 802.11b/​g/​n, Bluetooth 4.2 LE
WirelessWLAN (integriert), NFC
AkkuNP-W126S
Abmessungen (BxHxT)128 x 74.8 x 53.3 mm
Gewicht mit Akku und Speicherkarte428 g

Unterschiede zwischen der Fujifilm X100F und der X100V

Welche Unterschiede gibt es bei der Fujifilm X100V im Gegensatz zum Vorgänger X100F?

Neuer Sensor

Die X100V beherbergt nun den neueren X-Trans IV Sensor mit 26,1 Megapixeln. Der Sensor hat unter anderem 2 Megapixel mehr als der X-Trans III Sensor von Fujifilm.

Neues Objektiv

Die Brennweite von 23 mm ist gleich geblieben, aber Fuji hat das Objektiv einmal komplett neu entwickelt. Im Objektiv ist nun eine asphärische Linse mehr verbaut. Die Bildqualität soll besser sein – vor allem im Nahbereich soll sich die Schärfe verbessert haben.

Fujifilm X100V Test: Neues 23 mm Objektiv

Fujifilm X100V Test: Neues 23 mm Objektiv

Wetterfest

In Kombination mit dem separat erhältlichen Weather-Resistant Kit (Filter-Adapter und Schutzfilter) ist die X100V nun wetterfest. Das Gehäuse ist also abgedichtet und das Objektiv dann staub- und spritzwassergeschützt.

Neuer Sucher

Der Sucher hat nun eine höhere Auflösung von 3,69 statt 2,36 MP. Außerdem kann er mit 100 Bildern pro Sekunde arbeiten.

Leicht geänderte Bedienung

Änderungen gibt es auch bei der Bedienung. Das Rädchen für die Auswahl von Belichtungszeit und ISO wurde verbessert und das Einstellrädchen auf der Rückseite entfernt. Die Navigation erfolgt über einen Joystick.

Neue Filmsimulation

Neben den bisher enthaltenen Filmsimulationen der Fujifilm Kameras hat nun auch Eterna Einzug in die X100-Reihe gehalten.

Verbesserte Videofeatures

Neben einer 4K Auflösung ist nun der Anschluss eines externen Kopfhörers über USB-C möglich. Full HD kann die X100V nun mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

Fujifilm X100V Test: Features

Nun kommen wir aber zum eigentlichen Test der Fujifilm X100V. Ich fotografiere seit etwa 3 Monaten mit dieser Kamera und konnte in dieser Zeit viel ausprobieren. Ich nutze die X100V mit der Haoge LH-X54B Streulichtblende.

Fujifilm X100V Test

Fujifilm X100V Test

Größe und Gewicht

Die X100V ist kleiner und leichter als die meisten System- und Spiegelreflexkameras, aber auch größer und schwerer als die meisten Kompaktkameras. Wenn du keine Streulichtblende benutzt, dann finde ich die Bezeichnung Jackentaschen-tauglich sehr treffend.

Durch das Gewicht und die gute Verarbeitung macht die Kamera einen sehr soliden Eindruck. Trotzdem ist sie nicht zu schwer, um sie immer dabei zu haben.

Bedienung

Die Fujifilm X100V ist vom Design her ähnlich wie eine Messsucherkamera. Sie wird in silber und schwarz angeboten. Ich habe mich für die schwarze Variante entschieden. Der Sucher ist links oben am Gehäuse zu finden – mehr dazu im übernächsten Absatz.

Für die Einstellungen von Blende, Belichtungszeit und Belichtungskorrektur gibt es jeweils eigene Rädchen, die angeraut sind und sich gut bedienen lassen. Die Einstellung für die ISO ist im Rädchen für die Belichtungszeit integriert, was soweit gut funktioniert.

Fujifilm X100V Test: Oberseite

Fujifilm X100V Test: Oberseite

Die Wahlrädchen für Blende, ISO und Belichtungszeit besitzen jeweils auch ein A für Automatik. So kannst du die Kamera auch im Halbautomatik-Modus betreiben, was sonst bei anderen Kameras über das Wahlrad für die Programmautomatik eingestellt wird.

Wenn ich also den A(V) Modus nutzen will, lege ich die ISO und die Blende fest, setze aber das Rad für die Belichtungszeit auf A für Automatik.

Andersrum kann ich auch beim Rädchen für die Blende das A wählen und stattdessen die Belichtungszeit und ISO vorwählen, um die T(V)-Halbautomatik zu nutzen.

Wenn du das Fujifilm Menü schon von anderen Fuji-Kameras kennst, dann geht die Bedienung hier schnell von der Hand. Mir persönlich fehlt das vorherige Einstellrad an der Rückseite nicht. Auch das Q(uick)-Menü nutze ich regelmäßig. Dort befindet sich eine Übersicht fast aller aktuellen Einstellungen. Diese lassen sich hier schnell anpassen.

Haptik

Die Fujifilm X100V liegt sehr gut in der Hand. Ich finde den Griff sicher, ohne dass er dabei zu groß ist. Ich habe nicht das Bedürfnis, hier noch zusätzliche Gummierungen oder eine Daumenauflage anbringen zu müssen. Das liegt auch daran, dass die X100V nicht übermäßig schwer ist.

Sucher

Der Sucher der X100V ist nun der gleiche wie bei der Fujifilm X-Pro3. Er hat eine runde Augenmuschel und ist am Gehäuse links oben platziert. So drückst du dir nicht die Nase platt, wenn du hindurch schaust.

Fujifilm X100V Test: Rückseite

Fujifilm X100V Test: Rückseite

Für viele Fotografen ist der Sucher das eigentliche Highlight der X100V, denn es ist ein Hybrid-Sucher. Er lässt sich sowohl als optischer als auch elektronischer Sucher betreiben. Über einen Hebel an der Vorderseite der Kamera kannst du zwischen beiden Ansichten wechseln.

Wenn du den Sucher im optischen Modus betreibst, dann siehst du darin einen Auswahlrahmen für den Bildausschnitt. Im elektronischen Sucher-Modus ist wie bei einer Systemkamera das Bild vom Sensor zu sehen. In meinem Artikel über Spiegelreflexkamera oder Systemkamera findest du gleich zu Beginn die Unterschiede zwischen beiden Suchern.

Ich schätze diesen Hybrid-Sucher sehr. Wenn ich Lust auf ein komplettes analog-Feeling habe, dann schalte ich das Display ab und fotografiere nur mit dem optischen Sucher. Wenn ich eine halbwegs präzise Voransicht meines Bildes haben will und beispielsweise gleich das finale Bild in quadratisch und schwarzweiß sehen möchte, nutze ich den elektronischen Sucher.

Autofokus

Da ich selten wirklich schnelle Motive fotografiere, machen eigentlich alle Kameras hier einen für mich vollkommen ausreichenden Job. Auch die Fujifilm X100V hatte im Zeitraum des Tests keine Probleme. Der Autofokus traf praktisch immer.

Ich habe auch immer mal bei weniger Licht in der blauen Stunde fotografiert, trotzdem saß die Schärfe auf jedem Bild.

Wie üblich lassen sich bestimmte Zonen oder einzelne Punkte für den AF anwählen, genau wie alternativ das gesamte Bild. Ebenso gibt es AF-Modi für Einzelaufnahmen oder Nachführungs-AF für bewegliche Motive.

Neu bei der X100V ist der Autofokus für Portraitaufnahmen mit Augenerkennung. Dieser erfasst die Pupille der Person und stellt darauf scharf. Im Test hat das mehrfach gut funktioniert. Ich muss aber sagen, dass Sony hier noch einen etwas besseren Job macht, insbesondere bei weniger Licht. Meiner Meinung nach reichen die AF-Fähigkeiten dieser Augenerkennung aber für 90 % aller Fotografen vollkommen aus.

Belichtungsmessung

Seit ich mit der X100V fotografiere, bin ich von der sehr guten Belichtungsmessung beeindruckt. Wenn der Dynamikumfang im Bildausschnitt nicht außergewöhnlich hoch ist, dann belichtet die Kamera fast immer so, dass die Höhen gerade so nicht überbelichtet sind. Dank Dietmars Kommentar habe ich außerdem erfahren, dass sich die Dynamic Range (DR) Einstellung der Fujifilm Kameras auch auf die RAWs auswirkt, was ich diesem und diesem Video gezeigt wird.

Exkurs: Expose to the right

Diese Technik namens expose to the right wende ich sonst selbst an, egal mit welcher Kamera. Grundsätzlich geht es darum, eine möglichst hohe Bildqualität aus der Kamera herauszuholen. Ich mache im AV Modus eine Belichtung und verschiebe dann mithilfe der Belichtungskorrektur bei der folgenden Aufnahme die Belichtung so weit nach rechts, dass das Bild so hell wie möglich belichtet wird, ohne dass die Höhen ausfressen.

In der Nachbearbeitung der RAW-Datei passe ich dann die Belichtung nach meinen Wünschen an. Wenn ich das Bild bei der Aufnahme durch diese Technik etwas heller belichtet habe, wähle ich dann bei der RAW-Entwicklung den Wert für die Belichtung etwas niedriger.

Das Ergebnis ist insbesondere in den Tiefen eine bessere Bildqualität, weil weniger Bildrauschen auftritt.

Mit anderen Kameras muss ich mich nach und nach an diese ideale Belichtung herantasten. Die X100V belichtet fast immer nach diesem Schema. Ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Akkulaufzeit

Nach dem CIPA-Standard schafft die Fujifilm X100V mit einem Akku 350 Bilder. Gefühlt hält der Akku wesentlicher länger als beispielsweise bei der X100T. Während ich für die X100T drei Akkus hatte, habe ich für die X100V nur zwei Akkus. In aller Regel muss ich bei einer Fototour auch selten den Akku wechseln.

Display

Eine Neuheit ist das neigbare Display. Mir macht es Freude, wie in analogen Kleinbild- oder Mittelformat-Zeiten, mal wieder mit der Kamera vor dem Bauch zu fotografieren und dabei von oben auf das Display zu schauen.

Fujifilm X100V Test: Neigbares Display

Fujifilm X100V Test: Neigbares Display

Der Bildschirm ist scharf genug und auch bei hellerem Umgebungslicht noch gut zu erkennen. Die Konstruktion für die Neigung macht einen soliden Eindruck, um die Haltbarkeit sorge ich mich hier nicht.

Bildqualität

Wie oben bereits geschrieben fotografiere ich meist RAW, ab und zu JPG. Die Bildqualität ist insbesondere für eine APS-C Kamera sehr gut. Das neue Objektiv trägt seinen Teil dazu bei, dass die Ergebnisse scharfe Bilder sind. Der neue rückwärtig belichtete X-Trans IV Sensor hat noch etwas mehr Dynamikumfang als vorher – was ich sehr begrüße.

Ich bin insgesamt mit der Bildqualität sehr zufrieden. Beeindruckend finde ich, wie wenig die X100V auch bei höheren ISO-Einstellungen bis 3200 rauscht. Es ist dann weniger ein digitales Rauschen und sieht bei ISOs ab 6400 mehr wie Filmkorn aus.

Video

Ich muss zugeben, dass ich mich bisher praktisch gar nicht mit den Videofunktionen der X100V beschäftigt habe. Ich glaube auch, dass man diese Kamera wählt, weil man damit fotografieren möchte und Video nicht unbedingt im Vordergrund steht.

Dennoch hat Fuji die Videofunktionen weiter verbessert und bietet nun 4K an. In Full HD lassen sich bis zu 120 Bilder pro Sekunde aufzeichnen. Auch der Ausgang für Kopfhörer über USB-C ist ein Zugeständnis für Videografen.

Besonders spannend: Rezepte für Filmsimulationen

Eine Sache habe ich seit dem Kauf der Fujifilm X100V besonders schätzen gelernt. Es sind die zusätzlichen Filmsimulationen, die unter anderem auf Fuji X Weekly kostenlos erhältlich sind.

Fujifilm-Kameras sind für ihre guten JPG-Dateien bekannt. Das ist auch bei der X100V so. Dank zahlreicher Einstellungen ist es möglich, hier innerhalb der Kamera ganz eigene Bildstile zu erstellen. Andere Fotografen verbringen Stunden damit, diese Einstellungen so genau zu setzen, dass das Ergebnis eine recht präzise Simulation bestimmter analoger Filme ist.

Diese “Rezepte” bestehen meist aus 10-15 Parametern, die du dann in deiner eigenen Kamera einstellst. Sie lassen sich dann unter C1-C7 als Bildstile speichern und sogar benennen. Ich habe derzeit ein Rezept für Kodak Portra 400 und eines für Ilford HP5 Plus dort gespeichert. Es macht unheimlich Freude, nur JPGs mit diesen Rezepten zu fotografieren und nichts mehr nachzubearbeiten. Aber auch die bereits integrierte Simulation von Fuji Acros II nutze ich regelmäßig.

Für den X-Trans IV Sensor der X100V sind zahlreiche Rezepte für Filmsimulationen verfügbar. Viele der X-Trans III Rezepte sind ebenfalls nutzbar.

Fujifilm X100V Test: Vorderseite

Fujifilm X100V Test: Vorderseite

Alternativen zur Fujifilm X100V

Alternativen zur Fujifilm X100V gibt es nur relativ wenige. Als kompakte Kamera mit Bildsensor in APS-C Größe und Festbrennweite kommt eigentlich nur noch die Ricoh GR III in Frage. Diese hat jedoch ein Objektiv mit einer Brennweite von 28 mm (Kleinbild-äquivalent) und ist mit einer Blende von 2.8 etwas weniger lichtstark. Dafür verfügt die GR III über einen Bildstabilisator.

Fazit zu meinem Fujifilm X100V Test

Mir gefällt die Fujifilm X100V sehr gut. Die Kamera fühlt sich wertig und robust an, sodass ich sie ohne extra Tasche überall hin mitnehmen kann. Die Brennweite ist für sehr viele Motive geeignet. Es ist möglich, damit sowohl Landschaften, Architektur, Reportagen als auch Hochzeiten und Portraits zu fotografieren.

Es gibt kaum Kritikpunkte an dieser Kamera. Die Bildqualität ist hoch, der Autofokus arbeitet flott und zuverlässig, die Belichtungsmessung funktioniert akkurat. Display und Akku sind ebenfalls sehr gut. Einzig ein interner Bildstabilisator wäre ein sinnvolles Zusatzfeature. Das würde aber die Kamera vermutlich größer und etwas schwerer machen, was den wenigsten Freunden der X100-Reihe gefallen dürfte.

Mir macht die X100V einfach Spaß. Es gibt ein paar Kameras, die inspirieren einen zum Fotografieren. Die X100V ist eine davon. Bis auf die mit Objektiven deutlich teurere Fujifilm X-Pro3 gibt es außerdem wenig digitale Kameras, die sich so analog anfühlen. Dazu trägt nicht nur das gesamte Look & Feel bei, auch die Möglichkeit der vielen Filmsimulationen hat einen Anteil daran.

Falls du darüber nachdenkst, dir die Fujifilm X100V zuzulegen, ist die 23 mm (KB 35 mm) Festbrennweite genau das, womit du auf Dauer zurecht kommen musst. Du musst dir Gedanken darüber machen, ob du nur mit dieser Brennweite leben kannst. Daher ist meine Empfehlung, mit deiner aktuellen Kamera eine Weile ausschließlich in dieser Brennweite zu fotografieren, um herauszufinden, ob das für dich passt. Wenn ja, dann ist die X100V eine großartige Kamera für dich.

Zur Fujifilm X100V auf Amazon

Hast du noch Fragen zur Kamera? Nutzt du die Fujifilm X100V bereits und möchtest deine Erfahrungen damit teilen? Schreib mir in den Kommentaren!

22 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    ich lese immer wieder mit viel Freude Deine Berichte oder/ sehe Deine Videos. Für diesen Beitrag bedanke ich mich ganz besonders, bringt er mich doch der Entscheidung die Fujix100V als Zweitkamera zu kaufen, erheblich näher. Der Sehnsuchtsfaktor ist so gewaltig. Ich muss diese Kamera haben, sie hat mich emotional überwältigt.

    Natürlich habe ich auch die Fuji XE4, die ebenfalls erhebliche Designqualitäten besitzt, in die engere Wahl einbezogen. Die Möglichkeit des Objektivwechsels ist natürlich attraktiv, aber mit einer Panasonic G9 und GX8 und zahlreichen Objektiven besteht für mich die Gefahr, das ich für die EX4 ebenfalls weitere Objektive kaufe und somit eine Konkurrenzlinie aufbaue. Das war eigentlich nicht meine Intention.

    Ich denke gerade in der Beschränkung auf ein Objektiv liegt ein großer Vorteil. Man konzentriert und schärft seinen Blick und das fördert die Qualität der Arbeit.

    Ich suche noch noch nach einer „Gebrauchten“, aber noch bin ich nicht fündig geworden.

    Liebe Grüße und nochmals vielen Dank und auch für die vielen aussagekräftigen Kommentaren zu Deinem Review.

    Chrysanth

    • Nutzer Avatar

      Hallo Chrysanth,

      vielen Dank für deine positiven Worte und den Einblick, sehr cool!

      Ich glaube eine Festbrennweite ist für die eigene fotografische Entwicklung immer gut. Damit beschäftigst du dich noch aktiver mit der Bildkomposition, was sich dann langfristig positiv auf alle Fotobereich auswirkt.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  2. Nutzer Avatar
    Manfred Klimmeck

    Seit Jahren bin ich ein „Sucher zwischen den Welten“. Neben einer X-T30 hatte ich dann auch eine X100T als „Probebetrieb” für die X100V. Größe, Gewicht, Bildqualität alles ohne Kritik. Da ich aber gerne mit Adaptern und Altglas experimentiere, wollte ich nicht ganz auf Wechselobjektive verzichten.
    Die X-T30 mit einem 16mm f/2.8 ist genauso groß und nicht schwerer. Nicht ganz so lichtstark und bestimmt auch nicht ganz so scharf, Kostet aber auch – gebraucht – nur die Hälfte. Im Sportmodus kann ich trotz Festbrennweite von 16mm auf 20mm schalten.
    Ich vermisse nur den eingebauten ND-Filter. Mache ich einen Denkfehler?
    Die X100V ist ganz klar ein „Must have“, kostet aber 1.400€ und gibt es so gut wie nicht (aus gutem Grund.?) gebraucht zu kaufen.
    Aber technisch kann ich keinen Vorteil zu einer X-T30 sehen…

  3. Nutzer Avatar

    Bin knapp 2 Jahre seit Erscheinen der X100v damit unterwegs. nach wie vor restlos begeistert.
    Kleine Anmerkung zum Review, die DR Einstellung wirkt sich sehr wohl auf das raw (raf) aus. Diese Einstellungen werden VOR der Aufnahme berücksichtigt. Dazu gibt es aber schon einige Beiträge im Netz als auch auf YouTube und auch wie sich die raw-Aufnahmen mit unterschiedlichen DR Einstellungen dann z.B. in LR bemerkbar machen.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Dietmar,

      ich habe gerade mal nachgeschaut und die YouTube Videos angesehen. Das ist ja irre! Sehr sehr cool! Ich danke dir vielmals für den Hinweis, das war mir noch nicht bekannt. Ich habe die Zeilen im Artikel gleich angepasst.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  4. Nutzer Avatar
    Ragnar Manneck

    Hallo Matthias! Ja, die x100v ist schon eine Wucht! Dem Vorhergehenden ist nichts hinzuzufügen. Noch ein paar Ergänzungen, die ich gerne nutze:

    1. Brennweite 23mm mit Konverterlinsen (Fujinon TCL -x100II) auf 33mm erhöhen bzw 19mm als Weitwinkel. (Fujinon WCL-x100II) Funktioniert hervorragend ohne Verluste an Lichtstärkte und Qualität. Macht die Kamera dadurch allerdings etwas schwerer, aber hält sich für mich noch in Grenzen.

    2. Blitzlicht: meine alten Blitzgeräte (Canon 430 EXII, wie auch den Olympus FL-36R – ist kleiner und leichter als der Canon) lassen sich auf die x100V stecken oder als entfesselten Blitz verwenden. Allerdings nur im M Modus. Dazu muß der interne Blitz der fuji deaktiviert sein.
    Außerdem kann ich mit jeder beliebigen Verschlußzeit blitzen und das sogar im Serienbildmodus. Bei anderen Kameras ist da meist schon nah 1-2 Blitzen Schluß, weil der Blitzaku erst nachgeladen werden muß.

    3. Funkauslösung: weiterhin kann ich meine Funkauslöser für Canon
    ( Hähnel Capture und Hähnel Trasmitter) für die Kameraauslösung, sowie für die entfesselte Blitzauslösung nutzen. Damit habe ich mir alle Arten der Lichtgestaltung offen gehalten. Eine prima Sache!

    4. Filter: mittels Adapterringen (sind nicht teuer) kann ich sämtliche Filter, die ich in verschiedenen Größen und Arten für meine Cononobjektive habe, weiterhin nutzen.

    5. Zum guten Schluß: bei Nachtaufnahmen nutze ich lieber den sw Modus (natürlich in RAF und JPG). Dadurch kann ich das Bild besser bei der Aufnahme beurteilen. Wenn ich es in Farbe haben will, kann ich das dann aus dem RAF immer noch machen und meinen Wünschen entsprechnd anpassen.

    Wenn du oder noch andere noch weitere Tricks und Hinweise haben, bin ich dankbar. Noch lange nicht beherrsche ich alle Einstellungen und Möglichkeiten dieser wunderbaren Kamera.
    Gut Licht und Gruß
    Ragnar

  5. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    ein schöner Bericht, oder auch liebevoller Lobgesang auf die X100V.
    Ich laufe „immer noch“ mit der X100T rum, die damals als „echte“ Verbesserung zu den Vorgängermodellen gehandelt wurde. Den Wechsel auf die F hatte ich nicht als notwendig gesehen und bei dem Wechsel auf die V gäbe es für mich nur einen wirklichen Grund, nämlich das Klappdisplay.
    Zudem gibt es auch eine interessante Diskussion bezüglich des Sensors und der Frage, ob der neue Sensor tatsächlich noch diesen „analogen“ Look bietet, der doch einen großen Reiz für viele User ausmacht.

    Ich habe die x100T vor einigen Jahren gebraucht gekauft und nutze sie auch heute noch. Allerdings ist es auch eine „Haß-Liebe“. Als alleinige Kamera würde ich sie mir sicherlich nicht zulegen.

    Warum?!
    1. Lediglich 35 mm reicht mir bei meiner Fotografie nicht aus
    2. Als Immerdabei-Kamera ist sie zu groß und passt weder in die Hosentasche noch ins Jacket (Ist mir für Dienstreisen zu groß)

    Die Bildqualität und vor allem Bildanmutung gefällt mir auch nach Jahren noch so gut, dass ich beim Wechsel auf die X100V Angst hätte, dass sich das verschlechtern könnte. Es ist die einzige Kamera, bei der ich echt die JPGS sehr oft unbearbeitet lasse.
    Mittlerweile benutze ich sie ausschließlich für Bilder mit der Familie, da ich den Bildlook so mag.
    Im Urlaub, auf Geschäftsreisen und quasi „immerdabei“ habe ich eine Sony RX100VII, für „Shootings“ und Videos nutze ich neben allerlei analogem Geraffel eine Nidon D750 sowie Z6II inkl. diversen Brennweiten.

    Wie gesagt, die X100 ist für mich eine wirklich schöne Kamera mit einem eingeschränkten Nutzwert – halt ein Spezialwerkzeug.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Juri,

      danke dir für den detaillierten Einblick, sehr cool!

      Mir geht es da ganz ähnlich. Die X100V ist eine hochspezialisierte Kamera, die wirklich nicht für Jeden etwas ist. Die Größe finde ich ok, aber mit der Festbrennweite muss man sich arrangieren.

      Wegen den JPGs: Schau dir doch einfach mal ein paar der Beispielbilder aus dem Netz in 100 % Ansicht an, dann siehst du recht schnell, ob der Bildlook für dich noch passt.

      Liebe Grüße,

      Matthias

    • Nutzer Avatar
      roseblood11

      „Analoger Look“ dieses oder jenes CMOS Sensors? Fuji ist von Sonys FSI-Sensor zum etwas moderneren BSI Sensor gewechselt. Sony selbst hat das bei den Aps-C Kameras bisher nicht getan, bei den KB-Modellen aber schon 2015, mit der A7r2. Es hat sich niemand beklagt, dass die Bilder nun „weniger analog“ aussähen, im Gegenteil, Dynamikumfang und Farbwiedergabe wurden besser.

      Tatsächlich anders, „analoger“, nehme ich die Bilder der Foveon-Sensoren von Sigma wahr. Auch hatten die letzten Kameras mit CCD-Sensoren schönere Farben, als die ersten mit CMOS, aber das mag daran gelegen haben, dass die Interpretation der Daten durch die Software noch nicht perfekt war.

  6. Nutzer Avatar
    Francis Dercourt

    Hallo Matthias

    Ich habe mich das Weather-Resistent-Kit zugelegt um die X100V wetterfest zu machen. Alles gut, aber jetzt passt der Objektivdeckel nicht mehr (Bravo Fuji…)

    Kennst du da eine Lösung? Ich freue mich auf deine Rückmeldung.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz.

    Francis

    • Nutzer Avatar

      Hallo Francis,

      es gibt ein paar Workarounds hierzu. Manche Nutzer nehmen den Originaldeckel (der ja rechts stramm sitzt) und setzen ihn schräg auf, das soll halten. Eine andere Lösung ist die Streulichtblende der X70 zu nutzen, die funktioniert wohl ohne Vignettierung im Bild. Durch eine Streulichtblende hast du natürlich die rechte untere Ecke des Suchers verdeckt.

      Ich hoffe das hilft dir einigermaßen.

      Liebe Grüße in die Schweiz,

      Matthias

  7. Nutzer Avatar

    Sehr sympathische website von einem offenbar sympathischen Fotografen gestaltet. 😉 Ein bisschen stört mich die viele blinkende Werbung…
    Besonders gut gefällt mir die unaufgeregte Kamerabeschreibung, die auf mehrmonatiger Erfahrung fußt. Für mich hätte der Artikel ruhig ein bisschen ausführlicher werden dürfen. Der Zentralverschluss wurde ja schon erwähnt. Ich bin diesem kleinen Sensorformat mit den handlichen Gehäusen und zierlichen Festbrennweiten von Fujifilm seit diesem Jahr regelrecht verfallen. Architektur fotografiere ich beruflich, mein persönliches Interesse liegt aber bei Reportagen. Deshalb die kleinen Kameras, um schnell und unauffällig zu fotografieren. Ich plane die X 100 V als Ergänzung zu einer X Pro 3 mit 56 mm Brennweite, um in beiden Fällen schnell „schußbereit“ zu sein. Wenn ich mit den Fuji Gehäusen in engen Innenräumen „Architektur“ fotografiere, benutze ich meist den Klappbildschirm, der mich an meine Pentax 6X7 Zeiten mit Lichtschacht erinnert. Lästig ist dann, dass sich der Bildschirm abschaltet, wenn die Kamera zu nah am Körper gehalten wird, was in engen Räumen häufig vorkommt. Ich habe noch nicht versucht die Funktion abzuschalten, glaube aber das geht auch gar nicht, oder?
    Viele Grüsse aus Berlin
    Jochen

    • Nutzer Avatar

      Hallo Jochen,

      danke dir für das ausführliche Feedback zum Artikel, sehr cool! Ich werde meine Erfahrungen zu X100V bestimmt noch ausbauen, denn ich fotografiere ja immer noch mit der Kamera. Da lege ich dann beizeiten noch ein Update nach.

      Zu deinem Problem: Schau mal on du den Augensenor im Menü abschalten kannst, das sollte das Abschalten beheben.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  8. Nutzer Avatar
    Wolfgang Schultze-Brocksien

    Was bei allen Beschreibungen der X100 Serie immer fehlt, ist eine seltene Besonderheit – der Verschluss. Im Gegensatz zu fast allen anderen Kameras haben alle x100, S,T,F,V einen Zentralverschluss, der sitzt im Objektiv hinter der Blende und arbeitet fast völlig geräuschlos und ist Erschütterungsfrei. Das hat Vor und Nachteile. Wenn man gerne blitzt, ist das ein großer Vorteil, der Blitz geht bei allen Zeiten. Wer dagegen gerne mit offner Blende bei viel Licht fotografiert, kann die schnellen Zeiten nicht nutzen, weil der Weg zu lang ist. Da hilft dann der bei der X100F und vermutlich auch bei X100V der eingebaute ND Filter, der zugeschaltet werden kann – 3 Blendenstufen. Der geräuschlose Verschluss meiner X100F sowie das ganze Aussehen erinnert mich sehr stark an meine alte analoge Leica M3 von 1956. Die hat beim Auslösen nur so ein kaum hörbares „schlup“ gemacht, Auch ohne Erschütterungen, ein horizontal ablaufender Schlitzverschluss und ist nach wie vor die schönste aller Leicas, so wie diese Fuji eine der schönsten aktuellen Kameras ist.
    Als bekannter Filmhersteller in der analogen Zeit stellt Fujifilm in seinen Kameras Filmsimulationen bekannter Filme bereit, was bei Kameraherstellern einzigartig ist. Einzigartig ist auch die kostenlose Bereitstellung von Updates für alle Kameras und Objektive. Es ist nicht die Universalmaschine, aber eine Kamera, die man immer dabei haben kann und die viel kann.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Wolfgang,

      danke dir für den Hinweis, da hast du Recht. Auch die X100V hat wieder den ND Filter. Den nutze ich manchmal bei viel Licht, um auch dann noch mit Offenblende fotografieren zu können.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  9. Nutzer Avatar
    Thorsten Ritzka

    Moin Matthias,

    ein (wie üblich) informativer, tiefgründiger Beitrag.

    Die X100er Serie ist sehr, sehr speziell.
    Das kann man nicht genug verdeutlichen.

    Ich „liebe“ meine X100F und möchte sie nicht wieder hergeben.
    Wenn in absehbarer Zeit eine X100V meinen Weg kreuzt, habe ich halt zwei X.
    Diese „Liebe“ ist me aber auch dringend notwendig.
    Rein rational lässt sie sich nicht bewerten.
    Deshalb ist es auch schwer, so eine Besonderheit zu empfehlen.
    Sie erfordert einiges an Umstellung.
    Die 35mm sind nun Mal kein Panoramaformat, so breit ist keine Straße, dass eine Fassade auf’s Bild passt.
    Der Funktionsumfang ist gewaltig, die Einarbeitung langwierig, die anfangs ungewollten Verstellmöglichkeiten groß.
    Ich empfinde sie nicht gerade als Jackentaschen-gängig (eher Manteltasche), sie ist recht schwer…

    Alle rationalen Punkte kann z.B. die genannte Ricoh besser.
    Aber die Ricoh und all die vielen Kameras, die ich bislang hatte und habe sind auch nur im Ansatz emotional behaftet. Die Nikon-SLR nicht, die RX100 nicht…

    Es macht einfach nur Freude, die X100 anzuschauen, sie mitzunehmen, sie in die Hand zu nehmen. Klingt vermutlich völlig crazy, ist aber so. Ähnlich wie ein alter englischer Roadster. Rational fast völlig sinnlos, aber nur geil.

    Mein Tipp ist daher, sich erst ein Mal eine gepflegte, gebrauchte X100F zu kaufen und das Miteinander eingehend zu testen. Die X‘ sind sehr wertstabil und man macht nicht gleich ordentlich Geld kaputt.

    Denn schon kurz nach der jeweiligen Markteinführung war auf den Online-Platformen das Angebot an neuwertigen X‘ riesig.
    Gekauft wegen des Retro-Charmes, der tollen Haptik, der tollen Verarbeitung. Und dann schnell wegen der (eigentlich offenkundigen) Beschränkungen wieder verkauft.

    Jedes rote „A“ an den wunderbaren Einstellrädchen nagt am Gewissen, sich nicht einer Automatik hinzugeben. Die 35mm zwingen zur Suche nach dem richtigen Ausschnitt. Die unendlichen Einstllmöglichkeiten.

    Jeder Hobby-Fotograf, der sich dem Thema Fotografie ernsthaft nähern möchte, sollte aus meiner Sicht den Versuch „X100“ wagen.
    Er kann wunderbar enden, oder man hat es wenigstens versucht.

    Harz-liche Grüße

    Thorsten

    • Nutzer Avatar

      Hallo Thorsten,

      das sind sehr gute Hinweise! Danke dir zudem für das Lob, das freut mich sehr. Ich glaube mit den Punkten Gewicht und Größe kann ich mich gut arrangieren, aber nur diese eine Festbrennweite zu haben war für mich lange die größte Herausforderung. Die Idee die X100F gebraucht zu kaufen und zu schauen ob es passt ist gut, da bleibt das Budget bei Nichtgefallen im Rahmen. Einen Test ist sie auf jeden Fall wert!

      Liebe Grüße in den Harz,

      Matthias

  10. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    ich habe die X100V nun seit einem halben Jahr in Verwendung und muss sagen: Ich habe mich noch nie so frei gefühlt und unbeschwert, wenn ich irgendwo unterwegs bin und eine gute Kamera dabei haben möchte für alle Fälle. Die Kamera ist leicht, liegt (wegen meiner recht großen Hände mit einem Gariz Heather Half case ausgestattet) excellent in der Hand, das Klappdipslay bietet hervorragende Dienste bei tiefen Positionen, der Sucher liefert perfekte Informationen auch im hellsten Sonnenschein und die Kamera liefert mit den sog. „recipies“ jpg-Dateien in einer Qualität, wo andere lange vor LR oder C1 oder was weiss ich sitzen müssen.
    Habe meine X100V mit einer Streulichtblende ausgestattet. Das Ding ist ein wenig empfindlich, wenn helles Licht seitlich auf die Frontlinse trifft. Eine gute Streulichtblende liefert hier sehr gute Dienste und bietet auch einen gewissen Schutz der Optik vor äußeren Einflüssen.
    Was auch noch anzumerken ist, diese Kamera ist auch sehr gut geeignet, um im Dunkeln oder in der Nacht am Stativ sehr gute Dienste zu leisten. Wenn man alles auf Manuell umstellt, inkl. Fokus auf M, hat man alle Parameter sehr gut unter Kontrolle und die Schärfeskala mit der Zusatzinformation bzw. Balkenanzeige des von der Blende abhängigen Schärfetiefenbereiches macht es zum Vergnügen, die manuelle Einstellung zu verwenden. Mit einem Drahtauslöser für längere Belichtungszeiten als 1s (max. Zeit über das Drehrad) hat man dann volle Kontrolle über das Bildergebnis, das sich vor „erwachsenen“ Kameras in keinster Weise zu verstecken braucht.
    Insgesamt kann ich diese Kamera nur empfehlen, aber Vorsicht: Diese Kamera ist ein Suchtmittel und verführt zu einer ganz anderen Sichtweise auf die Motive und macht das Fotografieren zu dem was der ursprüngliche Gedanke dazu war: Malen mit Licht.

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      Hallo Walter,

      danke dir für den ausführlichen Einblick, so etwas ist auch für andere Leser hier toll!

      Ich nutze meine X100V auch mit einer Streulichtblende. Speziell diese Woche habe ich noch einmal gemerkt, wie unbeschwert es ist, nur JPG mit den Filmsimulationen zu fotografieren. Ich habe mittlerweile auch „Recipies“ für Ilford HP5+ und Kodak Portra 400 installiert, derzeit nutze ich aber den normalen Fuji Acros sehr sehr gern. Diese Kamera macht unheimlich viel Freude!

      Liebe Grüße,

      Matthias

  11. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    danke für diesen ausführlichen und gut geschriebenen Beitrag – er hat mich meinem Plan, die Fujifilm X100V zu kaufen, einen großen Schritt näher gebracht.

    Wenn Du die Zeit finddst, würde ich mich noch über die Beantwortung einer Frage freuen: Zum Schutz des Objektivs macht die Nutzng eines UV-Filters sicher ebenso Sinn, wie eine Gegenlichtblende, um Streulicht zu vermeiden. Nutzt Du diese Accessoires beim Fotografieren oder findest Du ihren Einsatz zu umständlich? Oder anders gefragt: Würdest Du den Kauf von Blende und Filter (plus Adapterring) empfehlen?

    Danke und viele Grüße aus Dänemark,
    Claas

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