Fujifilm X100F Test – Meine Erfahrungen (mit Beispielbildern)

WĂ€hrend der letzten paar Wochen habe ich fast nur mit einer neuen Kamera fotografiert. Es ist die Fujifilm X100F. Von meinen Erfahrungen erzĂ€hle ich im heutigen Test. Dazu gibt es natĂŒrlich auch Beispielbilder.

Meine Vorgeschichte

Ich beschĂ€ftige mich vorrangig mit Landschafts- und Architekturfotografie. HauptsĂ€chlich fotografiere ich mit einer Canon EOS 700D. Ich habe bisher bereits eine Fujifilm X100S und eine X100T genutzt. Beide Fujifilm Kameras habe ich wieder verkauft/zurĂŒckgegeben. Nun habe ich aber schon eine Weile nach der X100F geschaut und ich konnte den Drang einfach nicht abstellen, diese Kamera zu kaufen.

Fujifilm X100F Test - Optisch ist die Kamera an Messsucherkameras angelehnt

Optisch ist die Kamera an Messsucherkameras angelehnt

Ich teste regelmĂ€ĂŸig neue Kameras und schreibe darĂŒber, mehr Tests findest du hier.

Technische Daten

Bevor ich mit dem eigentlichen Test starte, erst einmal die wichtigsten technischen Daten zur X100F auf einen Blick:

  • X-Trans III 24,3 Megapixel Sensor
  • APS-C SensorgrĂ¶ĂŸe
  • 23 mm F2.0 Festbrennweite (35 mm Kleinbild equivalent)
  • Auflösung: 6000 x 4000 Pixel
  • SeitenverhĂ€ltnisse: 3:2, 16:9, 1:1
  • Naheinstellgrenze: 10 cm
  • ISO: 100-51200
  • Display: 3″
  • Gewicht: 419 gr
  • Speicherkarten: SD, SDHC, SDXC

Ich erspare dir an dieser Stelle weitere Daten, denn die lassen sich auf der Fujifilm Website oder auf den einschlÀgigen Websites nachlesen. In meinem Fujifilm X100F Test wirst du auch keine SchÀrfetests oder genaue Zahlen zum Dynamikumfang der Kamera finden.

Die grĂ¶ĂŸte Herausforderung der X100F

Die grĂ¶ĂŸte EinschrĂ€nkung an dieser Kamera war auch der Grund, warum ich damals die X100T wieder verkauft habe. Du musst dafĂŒr wirklich bereit sein.

Heute haben fast alle Kompaktkameras Zoomobjektive. Die erste Spiegelreflexkamera wird in 99 % aller FĂ€lle zusammen mit einem Zoomobjektiv gekauft. Als Fotograf ist man sehr an diese Art von Objektiv gewöhnt und schĂ€tzt die Bequemlichkeit, nicht stĂ€ndig zwischen 3 Festbrennweiten wechseln zu mĂŒssen. Ob Zoom oder Festbrennweite, beide Objektivarten haben Vor- und Nachteile.

Die Vorderseite der Kamera

Die Vorderseite der Kamera

Mit der X100F hast du aber praktisch nur noch eine Festbrennweite. Du kannst nicht mehr wechseln. Je nachdem an was fĂŒr Linsen du gewöhnt bist, kann sich das gut oder schlecht anfĂŒhlen.

Eine Festbrennweite hat aber auch viele Vorteile:

  • In diesem Brennweitenbereich klein und leicht
  • LichtstĂ€rker als die meisten Zoomobjektive
  • Du musst nicht mehr wĂ€hlen, welches Objektiv du fĂŒr die nĂ€chste Fototour einpackst
  • Du denkst mehr ĂŒber deine Bildkomposition nach, was zu besseren Bildern fĂŒhrt
  • Die BildqualitĂ€t ist oftmals besser als bei Zoomobjektiven

Nur eine Festbrennweite zu haben, kann also auch ein Vorteil sein. Die Sache ist: Du musst dich darauf einlassen.

Newsletter Aufmacher 2 - Beliebte BeitrĂ€geDie X100F hat ein 23 mm Objektiv, was 35 mm im Kleinbildformat entspricht. Das ist eine typische Brennweite fĂŒr Reportagen. Das Objektiv hat eine Anfangsblende von 2,0. Kein Weitwinkelobjektiv. Kein Teleobjektiv. Oder wie Punkt 4 aus 21 Wege, um die eigene Fotografie zu verbessern sagt: Du hast nur deine FĂŒĂŸe.

Ich musste erst an dem Punkt ankommen, an dem ich mich auf dieses 23 mm Objektiv einlassen konnte. Von der Landschaftsfotografie her bin ich eher ein Superweitwinkel gewohnt. Daher fiel es mir schwer, mich mit weniger Weitwinkel zufrieden zu geben. Ein Teleobjektiv hingegen vermisse ich nicht.

Fujifilm X100F Test - Die RĂŒckseite der X100F

Die RĂŒckseite der X100F

Was ich an der Fujifilm X100F liebe

Ich liebe es, wie klein und leicht diese Kamera ist. Sie ist einfach immer dabei und manchmal vergesse ich, dass ich sie auf der Schulter trage.

Wie gut die BildqualitĂ€t dabei ist. FĂŒr die GrĂ¶ĂŸe und das Gewicht der Kamera ist die BildqualitĂ€t einfach umwerfend. Es ist ein APS-C Sensor verbaut und das besagte 23 mm Objektiv liefert eine fantastische SchĂ€rfe.

Wie gut die JPG Dateien sind. Im Moment fotografiere ich komplett JPG. Ich nutze kein RAW an der X100F. Ich habe einfach nicht das BedĂŒrfnis. Es hat etwas UrsprĂŒngliches und Analoges, einfach nur die fertigen Dateien aus der Kamera zu bekommen.

Ich liebe die Filmsimulationen von Fuji. Ich fotografiere sehr viel in Schwarz-Weiß mit dem Fuji Acros. FĂŒr Landschaften mit krĂ€ftigen Farben nehme ich natĂŒrlich auch gern Fuji Velvia. Es ist ein StĂŒck befreiend fĂŒr mich, direkt mit diesen Filmsimulationen fotografieren zu können und sich nicht in der Nachbearbeitung um die Farben oder den Kontrast Gedanken machen zu mĂŒssen.

Die Fujifilm X100F von oben - Drehregler fĂŒr alle wichtigen Einstellungen

Die Fujifilm X100F von oben – Drehregler fĂŒr alle wichtigen Einstellungen

Ich liebe es, alle wichtigen Einstellung an Drehreglern direkt an der Kamera zu machen. Es gibt Drehregler fĂŒr ISO, Belichtungszeit, Blende und Über- und Unterbelichtung. Wie habe ich in einem anderen Test gelesen? „Das Display der Kamera könnte ausfallen und ich könnte trotzdem noch alle nötigen Einstellungen machen.“

Und ich liebe den elektronischen Sucher. Ich habe auch schon in meinem Sony RX100 V Test davon geschwĂ€rmt. Die X100F bringt sogar einen Hybridsucher mit, aber ich benutze den optischen Sucher praktisch nicht, sondern nur den Elektronischen. Es ist einfach ungemein hilfreich. Die Bilder schon im finalen Format mit den finalen Farben oder der finalen TiefenschĂ€rfe sehen zu können. Ohne die Spiegelungen auf dem Display. Auch hier muss ich wieder loben, dass der Sucher an der Kamera links oben platziert ist. Dadurch drĂŒckt man sich nicht die Nase platt.

Der Hybridsucher ist optimal links oben an der X100F platziert

Der Hybridsucher ist optimal links oben an der X100F platziert

Was könnte an der X100F besser sein?

Die Geschwindigkeit des Autofokus Systems ist nicht besonders schnell. Aber das stört mich irgendwie auch ĂŒberhaupt nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich selten schnelle und bewegte Motive fotografiere. Mehr fĂ€llt mir wirklich nicht ein.

Vergleich der BildqualitÀt der X100F mit einer Canon EOS Kamera

Ich fotografiere nicht nur mit der X100F, sondern auch noch mit anderen Kameras. Meine Hauptkamera ist aktuell eine Canon EOS 77D. Ich habe mal Testbilder mit beiden Kameras aufgenommen, um sie zu vergleichen. Die Fujifilm X100F mit dem 23mm Objektiv gegen die Canon EOS 77D mit dem 24mm 2.8 Pancake Objektiv. Ich kann keinen eindeutigen Sieger feststellen. Wenn du möchtest, kannst du dir die Bilder unter

https://www.matthiashaltenhof.de/wp-content/uploads/77d-x100f.zip (Zip Datei, 69 MB)

herunterladen und selbst vergleichen.

Das beste Zubehör fĂŒr die Fujifilm X100F

Streulichtblende

Die originale Streulichtblende lÀsst sich Fuji gut bezahlen, aber der JJC LH-X100 Nachbau ist super verarbeitet und sitzt wie angegossen.

JJC LH-X100 Streulichtblende

JJC LH-X100 Streulichtblende

Akkus

Die Originalakkus von Fujifilm sind ebenfalls nicht ganz gĂŒnstig, ich benutze stattdessen Patona Premium Akkus, mit denen ich sehr zufrieden bin. Die X100F frisst deutlich mehr Strom als meine Canon EOS 700D, deshalb besitze ich zwei Zusatzakkus.

Patona NP-W126 Premium Akku

Patona NP-W126 Premium Akku

Speicherkarte

Die Fujifilm X100F ist kein Geschwindigkeitswunder, daher reicht eine mittelmĂ€ĂŸige Karte aus. Ich habe dennoch zur High End Variante gegriffen, weil ich hier keinerlei EinschrĂ€nkungen haben möchte. Die 24 Megapixel Bilder aus der Kamera haben eine 6000 x 4000 Pixel Auflösung, selbst die JPGs sind relativ groß. Um etwas Luft nach oben zu haben, habe ich hier eine SanDisk Extreme Pro mit 64 GB gewĂ€hlt.

SanDisk Extreme Pro 64 Gb Speicherkarte

SanDisk Extreme Pro 64 Gb Speicherkarte

Tasche

Wie oben geschrieben schĂ€tze ich die geringe GrĂ¶ĂŸe und das niedrige Gewicht der Kamera sehr. Damit es so bleibt, wollte ich auch eine sehr kleine und leichte Tasche haben. Mit der X100S hatte ich mal die originale Ledertasche von Fujifilm, allerdings wird mir die Kamera damit zu groß und unhandlich. Deshalb habe ich mir diesmal eine kleine Neopren Tasche gekauft, mit der ich sehr zufrieden bin.

Fujifilm X100F Neopren Tasche in rot

Fujifilm X100F Neopren Tasche in rot

Filter

Da ich oft Landschaft und Natur fotografiere, gibt es einige Filter die ich dafĂŒr brauche. Genauer gesagt sind das ein Polfilter und zwei ND Filter. Ich nutze einen Hoya Pro1 Polfilter, einen Hoya ND8 und einen Hoya ND400 an der X100F. Wenn ich noch mehr Abdunklung brauche, dann hat die Kamera auch noch einen internen ND Filter. Dieser Filter schluckt 3 Blenden Licht und lĂ€sst sich per MenĂŒ dazuschalten.

Polfilter Pro1 Digital von Hoya

Polfilter Pro1 Digital von Hoya

ND Filter ND8 und ND400 von Hoya

ND Filter ND8 und ND400 von Hoya

Fernauslöser

In einem Forum habe ich vor dem Kauf den Tipp gelesen, dass der Canon RS60-E3 auch an die X100F passt. Vorteil ist, dass dieser Fernauslöser dank Klinkenstecker besser hÀlt als der Original Fujifilm Fernauslöser mit Mikro-USB. Da ich sonst Canon Nutzer bin, hatte ich diesen Auslöser schon und kann ihn an beiden Kameras nutzen.

Canon RS60-E3 Fernauslöser

Weitwinkel- und Teleaufsatz

Fujifilm bietet sowohl einen Weitwinkel- als auch einen Teleaufsatz fĂŒr die X100 Serie an. Die optische QualitĂ€t soll sehr gut sein. Da ich aber froh ĂŒber Gewicht und GrĂ¶ĂŸe der Kamera bin, habe ich gar kein BedĂŒrfnis, mir diese AufsĂ€tze zuzulegen. Ich mag das 23 mm sehr. Es gibt ĂŒbrigens auch Berichte im Netz, dass sich der Weitwinkel-Konverter der Fujifilm X70, also der WCL-X70 sehr gut an der X100F macht.

Fujifilm TCL X100 II

Fujifilm TCL X100 II

Fujifilm WCL X100

Fujifilm WCL X100

Thumbrest

Diese Daumenauflage von Lensmate wird in den Blitzschuh gesteckt. Die Griffigkeit der Kamera soll sich damit radikal verbessern. Die Fotografen, die den Thumbrest nutzen, schwören darauf.

Lensmate Thumbrest fĂŒr die X100F

Lensmate Thumbrest fĂŒr die X100F

Auslöseknopf

Der Auslöseknopf der X100F hat ein kleines Einschraubgewinde. DarĂŒber lassen sich eigene Auslöseknöpfe anbringen. Es gibt von Holz bis Kunststoff ĂŒber Metall alle Möglichen Varianten. Ich mag diese Idee sehr! Stell dir vor, jeder kann seine Kamera nach seinen WĂŒnschen anpassen, tunen und farblich gestalten – wie geil ist das denn! Auf meiner Wunschliste steht als nĂ€chstes ein roter Auslöseknopf aus Aluminium.

X100F Auslöseknopf in rot

X100F Auslöseknopf in rot

Beispielbilder zu meinem Fujifilm X100F Test

Es mag vielleicht komisch erscheinen, dass die meisten Beispielbilder hier in Schwarz-Weiß sind. Ich liebe aber einfach die Acros Filmsimulation! Das letzte Bild ist mit der Velvia Simulation aufgenommen. Alle Bilder habe ich in JPG fotografiert.

Fujifilm X100F Beispielbild 1

Fujifilm X100F Beispielbild 1

Fujifilm X100F Beispielbild 2

Fujifilm X100F Beispielbild 2

Fujifilm X100F Beispielbild 3

Fujifilm X100F Beispielbild 3

Fujifilm X100F Beispielbild 4

Fujifilm X100F Beispielbild 4

Fujifilm X100F Beispielbild 5

Fujifilm X100F Beispielbild 5

Fujifilm X100F Beispielbild 6

Fujifilm X100F Beispielbild 6

Mein Fazit zum Fujifilm X100F Test

Die Fujifilm X100F ist ein Edelstein, fĂŒr den man selbst bereit sein muss. Bereit, sich auf eine 35 mm Festbrennweite einzulassen. Wenn du das kannst, dann wirst du diese Kamera lieben. Fuji hört seit Beginn der X100 Serie auf die Anwender der Kamera und verbessert kontinuierlich die Hard- und Software. Ist die Kamera zu teuer? Fujifilm hat das geschafft, was Apple vorher ebenfalls geschafft hat: Sie haben ein Produkt gebaut, in das sich Menschen verlieben und dafĂŒr gern mehr bezahlen.

Zur Fujifilm X100F auf Amazon

92 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    Vergleich Panasonic Lumix DC-LX100 II – Fuji X100F?

    Hallo Matthias,

    hast Du die Lumix auch getestet und wie ist Deine EinschÀtzung?
    Deinen Bericht ĂŒber die Fuji X 100F finde ich sehr gut und schlĂŒssig.
    Ich suche fĂŒr unterwegs eine kleinere, leichter Kamera, meine Nikon D 750 mit diversen Objektiven wird mir fĂŒr ganze Tage z.B. bei StĂ€dtereisen oder Wanderungen zu schwer.
    Ich bin wegen der SensorgrĂ¶ĂŸe verunsichert und vollformatverwöhnt, drucke auch auf A2 GrĂ¶ĂŸe aus.
    Vielen Dank und ich bin gespannt, Susanne.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Susanne,

      ich habe die Lumix noch nicht getestet. Da die Lumix aber ein Zoomobjektiv hat und die X100F eine Festbrennweite, sind es fĂŒr mich schon zwei grundlegend verschiedene Kameras. Vielleicht klĂ€rt das fĂŒr dich auch schon die Frage. Der Sensor der Fuji ist grĂ¶ĂŸer als von der Panasonic. Um A2 Drucke wĂŒrde ich mir bei beiden keine Sorgen machen. Ist natĂŒrlich eine Anspruchsfrage.

      Ich hoffe das hilft dir soweit.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  2. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    ich habe die x100f in einem FachgeschĂ€ft gesehen und in der Hand gehabt. Sie klebte fast eine Stunde magnetisch an dieser fest. NatĂŒrlich habe ich nicht sofort zugeschlagen, sondern wollte erst noch Meinungen lesen. Dein Artikel hat maßgeblich dazu beigetragen, daß ich ein paar Tage wieder in dem Laden stand und nicht mit leeren HĂ€nden wieder gegangen bin. Vielen Dank dafĂŒr!!
    Seither begleitet sie mich immer öfter als meine umfangreiche Nikon Vollformat AusrĂŒstung, die ich aber weiterhin natĂŒrlich nicht missen möchte. Ein Aspekt des Kaufes war auch das fest verbaute Objektiv, weil ich keine zweite AusrĂŒstung aufbauen will.
    Es ist etwas ganz anderes, mit dieser Kamera zu fotografieren. Es ist haptisch ein Erlebnis und die Festbrennweite zwingt einen zu wesentlich mehr FlexibilitĂ€t. Das fĂŒhrt aber zu viel durchdachteren Fotos, die viel nĂ€her am Geschehen sind. Außerdem nutze ich gern die Filmsimulationen Chrome und Arcos. Die Jpgs sind schlicht der Hit. Aber Raw zeichne ich trotzdem mit auf, um ggf noch was rauszukitzeln.
    Die neue x100v habe ich mir im Web angesehen, den Kauf des Àlteren Modells aber nicht bereit, weil ich ein Klappdisplay nicht brauche und mir die Lage der Buttons an der F gut gefÀllt.
    Das einzige, was ich vermisse, ist die Nutzung des digitalen Telekonverters auf 70mm im Raw.
    Gruß,
    Johannes

    • Nutzer Avatar

      Hallo Johannes,

      danke dir, das hört sich toll an. Sehr schön zu lesen, wie die Kamera deine eigene Fotoentwicklung anstĂ¶ĂŸt. Vielen Danke dafĂŒr!

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  3. Nutzer Avatar
    Frank Kirschberger

    P.S.: Ehrlich gesagt bin ich mir noch einmal ganz sicher, ob mir die X 100 f einen echten Mehrwert gegenĂŒber meiner X 100 bringt?! Was die BildqualitĂ€t angeht, ist dies zumindest fragwĂŒrdig. Und einen schnellen Autofokus benötige ich eh nicht, da fĂŒr mich zur Entschleunigung dazugehört, per Hand zu fokussieren. Dies ist bei Landschaftsfotografie und meiner Standardblende (16) ohnehin so gut wie nie nötig. Auch eine Videoaufnahmefunktion brauche ich nicht. – Wo liegen also die Vorteile der 100 f gegenĂŒber der 100? Siehst Du welche?

    Bestenfalls könnte ich mir noch die höhere Empfindlichkeit vorstellen, allerdings bin ich mit der BildqualitĂ€t zumindest bis ISO 1600 noch sehr zufrieden. Auch dieses Kriterium relativiert sich bei Landschaftsaufnahmen. Allerdings fotografiere ich prinzipiell ohne Stativ, da kann es in der DĂ€mmerung lichttechnisch schon mal eng werden…

    Herzliche GrĂŒĂŸe, Frank.

  4. Nutzer Avatar
    Frank Kirschberger

    Hallo Matthias,

    vielen Dank fĂŒr Deinen tollen Bericht, der dem Leser die X 100f sehr nahe bringt und sogar mir das Wasser (in den Augen) zusammenlaufen lĂ€sst 🙂

    „Sogar mir“ mir bedeutet, dass ich bereits seit 8 Jahren mit einer Fuji X 100 arbeite und damit schon verdammt viel Spaß hatte! Es ist die einzige Kamera, die in dieser Zeit geblieben ist. Eine Fuji X Pro 1 und eine Leica ME mussten wieder gehen.

    Jetzt ĂŒberlege ich mir gerade, ob ich mir das Nachfolgemodel meiner X100 kaufen sollte oder vielleicht eine Leica Q. Dank Deines Berichtes sieht es momentan eher nach einer X 100f aus. Diese ist nicht nur rund 1500 € billiger als eine gebrauchte Q1, sondern auch viel handlicher und zusammen mit der Bereitschaftstasche um den Hals fĂŒr mich vom Handling einfach unschlagbar.

    Im Gegensatz zu Dir habe ich mich sofort an die 35 mm-Brennweite (KB) gewöhnt. Im Gegenteil: Mittlerweile möchte ich ĂŒberhaupt keine Kamera mit Wechselobjektiven mehr haben und sehe es als eine Herausforderung, meine Bilder immer nur mit 35 mm zu realisieren. FĂŒr mich ein Spaß ohne Ende 🙂

    Da ich vor allem Landschaft und (seltener) Architektur fotografiere, kommen fĂŒr mich ohnehin nur Brennweiten von 35 oder 50 mm in Frage. Die 28 mm der Leica Q wĂ€re fĂŒr mich gerade noch ok. Ich ziehe aber eher einen natĂŒrlichen Blickwinke vor, wie dies bei einer Normalbrennweite der Fall ist.

    Tja, bei der Frage ob Fuji X 100f (die es bis 15.1.2020 mit Cashback fĂŒr rund 1100 € gibt) oder eine gebrauchte Leica Q (2 Jahre alt in sehr gutem Zustand fĂŒr ca. 2800 €), gibt es fĂŒr mich eigentlich (neben dem Preis) nur zwei Kriterien: Die Fuji ist leichter und handlicher. Bei der Leica wirkten auf mich die Farben schon immer im Vergleich etwas wĂ€rmer und natĂŒrlicher, bei der Fuji eher neutraler und nĂŒchterner.

    Wie die Antwort fĂŒr mich ausfallen wird, entscheidet sich spĂ€testens am 15.1.2020… 🙂

    Herzliche GrĂŒĂŸe, Frank.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Frank,

      danke dir fĂŒr die beiden Kommentare. Ich denke das ist total Ermessenssache. Ob fĂŒr dich etwas mehr Dynamikumfang, etwas weniger rauschen und vlt. mehr Filmsimulationen wichtig sind, kannst nur du selbst entscheiden. Mal andersherum gefragt: Was vermisst du an deiner X100? 🙂

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

      • Nutzer Avatar
        Frank Kirschberger

        Meine Antwort: Nichts! Die BildqualitĂ€t ist klasse. Filmsimulationen nutze ich nicht. AF brauche ich nicht. Bestenfalls einen etwas besseren Dynamikumfang. Das war’s auch schon.

        Somit, lieber Matthias, gibt es fĂŒr mich nicht wirklich einen Grund, meine geliebte X 100 durch ein anderes Modell zu ersetzen 🙂

        Liebe GrĂŒĂŸe,
        Frank.

        P.S.: Danke ĂŒbrigens fĂŒr Deine „14 Tipps“. Auch wenn mir diese letztlich alle wohl bekannt sind, hat mich Deine Aussage zur Blende daran erinnert, auch bei Landschaftsfotografie öfter einmal Blende 11 oder 8 zu wĂ€hlen, statt standardmĂ€ĂŸig die 16!

  5. Nutzer Avatar

    Super Artikel zur X100F, hatte damals direkt zur EinfĂŒhrung die X100 vorbestellt, sie dann aber durch den Reaktor Zwischenfall damals nicht erhalten.
    Im Urlaub in Griechenland in einem Winzigen Fotoladen durch Zufall entdeckt und sofort gekauft.
    Habe diese bis jetzt genutzt, und wollte erst auf einen Nachfolger der F warten, aber nun – auch aufgrund des Artikels – doch die F bestellt.

  6. Nutzer Avatar

    Durch Zufall gerade auf deiner Webseite gelandet nachdem ich nochmal die Ausstattung der X100F googeln wollte…

    Da ich auch schon seit 1986 fotgrafiere und dass phasenweise auch gewerblich, versuche ich mich mal daran die Faszination dieser Kamera zu erklÀren.
    FĂŒr mich beruht der stĂ€rkste Effekt primĂ€r auf der Brennweite 23mm respektive 35mm KB. In all meinen Jahren der Fotografie habe ich immer wieder festgestellt, dass es sich um die universellste Brennweite von allen handelt. Sie stellt Dinge/Personen in den Zusammenhang ohne zuviel wie ein Weitwinkel oder zu wenig wie 50mm order 85mm miteinzubeziehen. Gesichter werden nicht verzeichnet und in Kombi mit einer grossen Blende entsteht eine fast schon magische RĂ€umlichkeit. 35mm kann sowohl weit als auch nah sein, ohne an beiden Extremen befremdlich zu wirken. Das können weder Weitwinkel- noch Teleobjektive. 35mm ist noch mehr als die 50mm fĂŒr mich die goldene Mitte der Fotografie.

    SelbstverstĂ€ndlich kann man die 23mm auch an zahlreichen Fuji Zooms einstellen, aber durch die Festbrennweite an der X100F wird man eben gezwungen diese magische Allround-Brennweite konsequent zu nutzen. Und ja ich denke dieser Zwang kann viele Amateure fotografisch mĂ€chtig nach vorne bringen und fĂŒhr zu „besseren“ Bildern.

    Wem das alle zu hochgestochen klingt, vergisst es einfach und genießt einfach nur den Retro-Touch der X100F 😉

  7. Nutzer Avatar
    NAT ;RINALDO

    Ich weiss nicht ob ich die x 100 F kaufen soll oder warten muss bis eine nachfolge herauskommt

  8. Nutzer Avatar
    Daniel Hadorn

    Hallo Matthias
    Danke fĂŒr deine Erfahrungen mit der X100F, welche ich bestĂ€tigen kann. Nach jahrelanger Suche (zuerst Canon dann Olympus) bin ich mittlerweilen bei der Fuji X-Pro2 und eben der X100F gelandet und bin mit beiden sehr glĂŒcklich. Am bestechendsten ist fĂŒr mich, dass die X110F (fast) alles mitbringt, was die X-Pro2 auch hat, nur eben kompakter und leichter verpackt! Und an die Festbrennweite gewöhnt man sich schnell, wenn man sich, wie du auch schreibst, darauf einlĂ€sst. Ich möchte jedenfalls nichts anderes mehr als Fuji, die haben mich mit den beiden erwĂ€hnten Modellen mitten ins Herz getroffen. gebe beide nicht mehr her!
    LG
    Daniel

  9. Nutzer Avatar
    Uwe Kath

    Hallo Matthias,
    … ich lese immer wieder gerne Deinen Bericht zur X100F.
    Ich selbst hatte nach der Ur X100 auch die Modelle S,T und zuletzt die F.
    Leider ist mit die F abhanden gekommen 🙁 und ich vermisse sie schon ein wenig zum Ausgleich zu meiner Nikon D850.

    Nun steh ich vor der Wahl die F erneut zu kaufen oder auf einen Nachfolger zu warten. Wobei ich eigentlich nicht so recht sehe was Fuji an der F noch verbessern könnte 🙂
    … vielleicht Vollformat ???

    Wie ist Deine EinschÀtzung? Ist ein Nachfolger in 2019 zu erwarten?
    wĂŒrde mich ĂŒber eine Antwort sehr freuen.

    VG Uwe

    • Nutzer Avatar

      Hallo Uwe,

      das freut mich. Ich bin generell kein Freund davon, auf den Release bestimmter Modelle zu warten, weil du dann in der Zeit einfach nicht damit fotografieren kannst. Und Zeit kommt nie zurĂŒck…

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

      • Nutzer Avatar
        Uwe Kath

        Hallo Matthias,

        … da hast Du wohl recht 🙂 … , am Ende warte man immer auf die NĂ€chste …

        Danke fĂŒr Deine rasche Antwort. Freue mich auf neue BeitrĂ€ge auf deiner interssanten Seite.

        LG Uwe

  10. Nutzer Avatar
    Andreas Huber

    Hallo Matthias,
    toller Bericht. Ich habe die Kamera seit knapp 2 Jahren und bin voll zufrieden.
    Seit dem suche ich auch eine Adresse in Deutschland, wo man den original Thumbrest von Lensmate bestellen kann. Bisher Fehlanzeige.
    Gibt’s den nur in den USA?
    Viele GrĂŒĂŸe, Andreas

  11. Nutzer Avatar
    Erich Schönleben

    Danke!, das hilft mir, inclusive der interessanten Leserdiskussion, sehr weiter in dem Sinne, daß es hier keine objektiven Kriterien gibt. Mit Ausnahme vielleicht davon: Landschaftsfotografie = eher APS-C, Personen- und Makrofotographie = eher Vollformat (wenn man den Preis außer Acht lĂ€ĂŸt) Nochmals vielen Dank.

  12. Nutzer Avatar
    Erich Schönleben

    Ich kann meine Frage auch umformulieren: Vollformatkamera oder Crop-Kamera? Kannst Du dazu aus Deiner Erfahrung etwas sagen?

  13. Nutzer Avatar
    Erich Schönleben

    Danke fĂŒr den sehr informativen Artikel. Ich liebĂ€ugle schon eine Weile mit dieser Fuji x100F – oder mit einer Leica Q-P. Ist es Dir möglich, diese beiden Kameras, beide mit fester Brennweite, zu vergleichen? Welche Philosophien stehen sich hier gegenĂŒber?

  14. Nutzer Avatar
    Carsten Lemmermann

    Moderne LEICA M Fotografie…
    Mal abgesehen davon das die X100F die typische X (brilliance) SystemqualitĂ€t und Features hat wie die XT2 etc und das 35mm* Objektiv hervorragend fĂŒr viele Anwendungen ist, ist doch der Knackpunkt das LEICA M Feeling….
    Optischer Sucher der zeigt worauf man AF fokussiert (oder Super EVF oder LCD) dazu das 35mm, klein handlich (noch mehr als Leica) schnell, lautlos (elektronisch oder Zentralverschluss). Wenn man dann mit ACROS B&W 1/500 -1/4000 bei Blende 2 oder 2,8 nimmt dann hat man hohe ISO Werte die einfach FilmmÀssig berauschend sind, mit tollem analogem Feel. Bei Nahaufnahmen kommt dann noch trotz hoher SchÀrfe ein diffuser Effekt dazu der traumhaft schön sein kann. Man kann experimentieren und erhÀlt je nachdem Klasse Resultate.
    Der AF könnte etwas schneller sein mit Eye AF aber das kommt wohl wenn es ein upgrade gibt (wie XT3).
    PS: wer RAW maximale QualitĂ€t fĂŒr Fuji X haben will sollte Capture One Express for Fujifilm Software (Phase One – umsonst) einsetzen – damit wird die X-SensorqualitĂ€t maximal ausgenutzt.

    Die Kamera inspiriert zum Fotografieren auf alte oder neue Arten, das ist das tolle an der Kamera, ein besonderes Werkzeug fĂŒrs Kreative und TĂ€gliche und immer dabei – fast wie ein VICTORINOX Swiss Army Messer & LEICA M..

  15. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias und hallo alle Mitleser,

    vor einigen Jahren besaß ich die „Ur X100“ fĂŒr einige Monate. Sie gefiel mir ausgesprochen gut, aber die große Liebe wurde es seltsamerweise dann doch nicht. Nach einigen Umwegen landete ich dann fĂŒr rd. 2 Jahre bei der Pro2 m. div. GlĂ€sern.

    Seit mehr als einem Jahr aber, fotografiere ich AUSSCHLIEßLICH mit der X100F. Ich besitze zwar auch den Tele- u. den WW Konverter, habe aber beide nur wenige Male und eigentlich nur testhalber benutzt.

    Ich kann im Wesentlichen all das bestĂ€tigen was Du (und andere auch) hier schreibst. Meine Art zu Fotografieren hatte sich wohl schon im Vorfeld (mit der Pro2) ziemlich verĂ€ndert. Aber jetzt mit der F gĂ€nzlich! Das gesamte Hobby wurde total entschleunigt (und entschleunigen ist ja voll im Trend 🙂 )

    das Fotografieren wurde viel bewusster, gestalterischer, ja vielleicht soagr kreativer – ohne zuviel hineininterpretieren zu wollen. Und – wie schreieb jemand weiter oben „… dann mach ich mir das 23er oder 35er an die T2 … und habe das Gleiche …“ oder so Ă€hnlich. Das dachte ich auch immer! Stimmt aber nicht! Kann ich nur schwer erklĂ€ren, muss man ausprobieren.

    Fazit: Interessanterweise vermisse ich bzgl. Equipment NICHTS! Die X100F ist in der Summe aller direkten und indirekten Eigenschaten die (fĂŒr mich) vielleicht beste Kamera, die ich jemals besaß – und es waren verdammt viele!

    Schöne GrĂŒĂŸe aus’m Taunus
    Thomas

  16. Nutzer Avatar

    Habe mit der 100F jetzt schon die Dritte aus der Serie. Nach der 100 die 100S und jetzt seit einem Jahr die 100F (die 100T war fĂŒr mich kein Grund zu wechseln). Es ist die ideale Kamera fĂŒr die klassische Straßenfotografie, z.B. bei StĂ€dtereisen. Man fĂ€llt nicht so auf und so gelingen wunderbare, diskrete Momentaufnahmen aus dem Leben.
    Das schönste Kompliment bekam ich vor einiger Zeit: „Ach, Sie fotografieren noch analog?“
    Der Fuji Kosmos macht vieles Richtig. Alleine die Versorgung mit Updates fĂŒr Kameras und Objektiven ist durchweg top. Man bekommt teilweise dadurch „neue“ Kameras „gespendet“.

    • Nutzer Avatar

      Stimmt, das mit dem Updates ist wirklich großartig. Andere Hersteller bringen einfach fast die gleiche Kamera nochmal mit neuer Software raus und möchten wieder den Neupreis haben.

  17. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias
    Wenn ich mich in Architektur Fotos versuchen möchte, hĂ€ttest du mir eine Empfehlung bzgl. Objektiv fĂŒr die X100F? Danke und herzliche GrĂŒsse
    Mo

  18. Nutzer Avatar
    Marco Butz

    Hallo Matthias,

    toller Bericht! Ich habe mir auch nun endlich eine X100F gekauft. Der Grund? Das ist das erste Mal, dass ich seit langem wieder das GefĂŒhl habe, mit einer Kamera zu fotografieren- und nicht mit einem Computer!

    – Sehr geil die Kamera –

    Dennoch eine Frage: Ich habe manchmal das GefĂŒhl dass die Tiefen zu schnell absaufen. Manchmal hebe ich die im MenĂŒ mit -2 an-auf deinen einem ersten SW Bild habe ich das auh gesehen.

    Ist das der Look oder mache ich da was falsch? Wie sind deine Erfahrungen?

    Die Kamera ist der Burner und liebe Leute: probiert IMMER ERST Festbrennweiten! Hier sogar fest verbaut. Genial!

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Marco

    • Nutzer Avatar

      Hallo Marco,

      ja, mit der Kamera habe ich auch das GefĂŒhl, wirklich ursprĂŒnglich zu fotografieren. Aber die Probleme mit dem Tiefen habe ich bisher noch nicht erlebt. Ich habe viele Bilder in JPG fotografiert, vlt hilft dir RAW?

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  19. Nutzer Avatar
    Hans Schneider

    Hallo Matthias,
    bin seit lÀngerem auf der Suche nach einer kleinen handlichen Kamera. Der Report und das Forum hier haben mich neugierig gemacht.
    FĂŒr mich ist die entscheidende Frage: Bin ich bereit fĂŒr Festbrennweite ohne Bildstabilisator nach 30 Jahren Zoomnutzung?
    Als Test habe gestern meine alte A1 rausgeholt, das 1.4er raufgeschraubt und warte jetzt gespannt auf die Ergebnisse aus dem Labor. Dann werde ich entscheiden.
    VG Hans

    • Nutzer Avatar

      Hallo Hans,

      genau das ist der springende Punkt. Ich bin auch extrem an Zoomobjektive gewöhnt. Gut, dass du die Möglichkeit hast es auf diesem Wege auszuprobieren.

      Schreib dann mal, wie es fĂŒr dich ausgegangen ist!

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  20. Nutzer Avatar
    Christoph MĂŒller

    Hallo,

    fĂŒr die meisten Motive ist also der Mehrfeld Af der geeignete. Ist damit der Kleinste Zonen AF (3×3)mit 9 Fokuspunkten gemeint, den ich dann entsprechend positioniren kann?

    Gruß
    Christoph

  21. Nutzer Avatar
    Jan Timm

    Danke fĂŒr den ausfĂŒhrlichen Bericht ĂŒber die X100F (die ich mir auch bestellt habe und auf die ich nun ungeduldig warte…)!
    Bei einem Punkt muss ich jedoch widersprechen: Ich werde mir bestimmt die Nase plattdrĂŒcken: Denn ob der Sucher links nun praktisch ist, oder nicht, hĂ€ngt vom dominanten Auge ab. Das ist zwar in der Mehrheit das rechte Auge, aber nicht immer (wie bei Rechts-/LinkshĂ€ndigkeit eben auch).

    Viele GrĂŒĂŸe,
    Jan

  22. Nutzer Avatar
    Harry Wenz

    Hallo,

    ich habe sie gestern bekommen.
    Ich teile viele Dinge des Berichts. Da fasziniert etwas ganz enorm. Allerdings komme ich, vielleicht zu unerfahren, vielleicht zu verwöhnt mit den großen Kameras, nicht so recht auf die SchĂ€rfebresultate, gerade dann, wenn ich durch einen unglĂŒcklich gewĂ€hlten Ausschnitt, draußen fotografiert, am Rechner mal eine leicht VergrĂ¶ĂŸerung mache.
    Der AF scheint mir sehr unruhig. Im Nahbereich bin ich mit Sicherheit zu nah gewesen. Vor hellem, wirkungsvollen Hintergrund ist es schwer mit einem kleinen festen Fokuspunktbdas Ziel eines Objektes in der NĂ€he zu treffen. Bilder im Raum dagegen gelangen sehr gut. Schnelle Portraits bei meiner Arbeit gelangen imposant.

    Draußen bin ich noch nicht so zufrieden.

    Gibt es noch paar Tipps fĂŒr den Fokus? Landschaft… Garten… Nahbereich….

    Danke und Gruß
    Harry Wenz

    • Nutzer Avatar

      Hallo Harry,

      wir hatten ja schon gemailt. FĂŒr die meisten Motive nutze ich den Mehrfeld AF, der leistet gute Dienste. Im Nahbereich lieber einen Fokuspunkt und dann etwas Abblenden, damit du gute Resultate erreichst.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  23. Nutzer Avatar

    Hallo,

    ich kann die Begeisterung fĂŒr die X-100 F teilen. Mein Weg fĂŒhrte mich ĂŒber MFT – Olympus (Pro-Optiken 12-40 und 40 -150) zur „Kleinen“ X -100 F. Als Familienvater möchte ich den Alltag dokumentieren und ab und zu meinen kleinen Fotoprojekten eine Chance geben. Zoom und zahllose Einstellungsmöglichkeiten gingen einher mit großem Gewicht, d.h. ich nahm die Kamera (Olympus EM 1) selten mit. Keine Frage, vielseitiger ist man. Aber wie ist es in der RealitĂ€t des Alltags? Fotos in InnenrĂ€umen…, viel besser bei der Fuji gegenĂŒber der Oly – AusrĂŒstung. Menschen bewegen sich auch in InnenrĂ€umen ;), da nĂŒtzt mir der Stabi der Oly nichts. Mit der Fuji Auto-ISO auf 6400 und 1/60stel begrenzt mache ich die Fotos, welche ich mit der Oly nicht bekomme! 23mm an der Fuji, ideal fĂŒr InnenrĂ€ume! Wenn es nicht reicht schraube ich den Weitwinkeladapter rauf.

    Ich fotografiere auch gerne Details und Nahaufnahmen. MF an der Fuji eingestellt. Weitwinkelkonverter ran. KĂŒrzeste Fokuseinstellung, Blende F4, Fokuspeaking und ein wenig vor und zurĂŒck mit der Kamera bis die TiefenschĂ€rfe stimmt. Fertig und genial.

    Ich könnte ĂŒber die BildqualitĂ€t viele Worte verlieren aber schreibe nur es passt. Besser als Oly? Nein….aber wichtig ist… ich mache die Fotos welche ich vorher nicht ohne grĂ¶ĂŸere Bearbeitung und „Tricks“ hinbekam.

    Schlussendlich kann ich sagen, ich brauche nicht mehr als diese Kamera.

    Der Weitwinkelkonverter ist cool und bringt fĂŒr mich definitiv Vorteile ( Nahaufnahmen und InnenrĂ€ume).

    Ich fotografiere wieder mehr und es macht Spaß!!!

    Gruß Mike

    • Nutzer Avatar

      Hey Mike,

      das sehe ich ganz Àhnlich. Die Kamera macht keine anderen Bilder, aber man braucht weniger Nachbearbeitung und hat sie öfter dabei.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  24. Nutzer Avatar

    Danke fĂŒr den ausfĂŒhrlichen Bericht!

    Ich bin Fuji-x Fan, aber die X100 hat es noch nicht in meine Sammlung geschafft. Vor allem wegen der „SchwĂ€che“ des Objektivs bei Offenblende, immer gemessen am hohen Preis, bei dem natĂŒrlich auch die Erwartungen hoch sind. Mal sehen, ob die 100G da was besseres bringt.
    Bis dahin kommt das 27/2.8 auf die X-T20, wenn ich ein gemĂ€ĂŸigtes Weitwinkel und leichtes ReisegepĂ€ck brauche.
    Weiter viel Freude mit der X100
    Udo

  25. Nutzer Avatar

    Ich kann den „Hype“ um die Kamera gut verstehen 🙂 Auch wenn er mir manchmal ein wenig zu rosig daher kommt, so grandios ist die Linse nun nicht, leider hat es Fuji in 4 Generationen immer noch nicht geschafft das man offen! im Nahbereich scharfe Bilder hinbekommt und ich finde die Linse macht erst einen richtig krassen Sprung in Sachen SchĂ€rfe ab Blende 4, wer mal was richtig scharfes sehen will leiht sich mal eine Ricoh GR! Da sieht die Fuji offen und bei Blende 2,8 kein Land, und in Richtung Rand erst Recht, das finde ich schade, vorallem weil man hier wirklich einen sehr stolzen Preis aufruft.

    Ansonsten kann ich das von meiner damaligen X100 (die ja heute fĂŒr den alten Sensor „vergöttert“ wird) alles nur bestĂ€tigen, vorallem die JPEG sind einfach ein Traum!

    UND was man Fuji noch hoch genug anrechnen kann, sie versorgen selbst Jahre spÀter ihre Produkte noch mit Firmwareupdates, die danach teilweise eine neue Kamera draus machen (mehr AF Punkte, schneller usw.)

  26. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, sehr guter Artikel.

    Damals (als 15 JĂ€hriger)habe ich mit meiner Analog-SLR Yashica und einem 50mm – 1,7 Zeiss Objektiv begeistert fotografiert. Ich hatte keine anderen Objektive, weil ich mir diese nicht leisten konnte. Das hat mich aus meiner Sicht kreativer gemacht und habe mehr ĂŒber das Bild und die Komposition nachgedacht. Viele Fotografen schreiben, dass sie ca. 80% Ihrer Bilder mit einer Brennweite von 35mm machen (wenn man das in Lightroom filtert). Der Vorteil von 35mm (Kleinbildequivalent) ist, dass man immer noch die Umgebung hat, die man einfliessen lassen kann (bei Portraits), das wirkt dynamischer und meiner Meinung interessanter.

    Deshalb ĂŒberlege ich, mir auch die Fuji x100F, auch wegen der BildqualitĂ€t zuzulegen. Ich stehe vor der Entscheidung ob Olympus OMD EM10 Mark III mit 17mm 1,8 oder eben der Fuji X100F.

    Ich kann mich nicht entscheiden…

    Mal schauen.

    🙂

    • Nutzer Avatar

      Hallo Mathias,

      es ist eine tolle Brennweite, wenn sie einem liegt. Das ist total subjektiv. Von den beiden Kameras wĂŒrde ich auf jeden Fall die X100F vorziehen, aber auch das ist eine rein persönliche Ansicht.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  27. Nutzer Avatar

    Hi!

    Nachdem du im Artikel einen Verweis auf die Rx100 V von Sony bringst…
    Klar… die Fuji X100F ist ein LiebhaberstĂŒck und daher die Begeisterung, aber mich wĂŒrde trotzdem auch der Vergleich interessieren …
    Rein welche bessere Bilder liefert bzw. das bessere Gesamtpaket liefert – auch weil beide den elektronischen Sucher haben den du ja auch herausstellst in deinem Bericht.

    Ich liebte meine Rx100 (Mark 1) und liebĂ€ugelte immer schon mit den Fujis der X100er Serie… Daher hoffe ich du kannst hierzu weiterhelfen 🙂

    Danke schonmal!

    • Nutzer Avatar

      Hallo Andreas,

      ich glaube es sind beides grundverschiedene Kameras. Allein der Faktor Zoomobjektiv gegen Festbrennweite. Insofern kann ich hier gar keinen Vergleich wagen. Die X100F ist keine Kamera fĂŒr Jedermann, weil sie so spezialisiert ist. Fotografier mal vier Wochen lang mit deiner RX100 nur mit 35 mm(auf Kleinbild gerechnet). Dann hast du schon mehr eine Vorstellung davon, ob die X100F was fĂŒr dich ist.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  28. Nutzer Avatar
    Erhard Kontur

    Bin jetzt ĂŒberzeugt , die X100F zu kaufen. Danke fĂŒr die sehr gute Vorstellung mit allen möglichen nötigen und ggf. unnötigen Zubehör. Das war sehr hilfreich !

  29. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    ich bin schon lĂ€nger am ĂŒberlegen einen Systemswitch von Nikon zu einer Spiegellosen zu machen. Im Auge habe ich aktuell Sony sowie auch Fuji. Der Grund ist die kompakte Bauweise und auch das damit verbundene Gewicht.

    Danke fĂŒr deinen tollen Bericht, die X100F hört sich sehr interessant an und ich werde mir die Kamera eine Weile ausleihen und schauen ob ich mit der festen Brennweite zurechtkomme. 🙂

    Liebe GrĂŒĂŸe aus Karlsruhe
    Joachim

  30. Nutzer Avatar

    Hallo Mattias,
    Sehr gute Beschreibung deiner neuen Errungenschaft!

    Auch ich war auf der Suche nach einer „kleinen hochwertigen Kamera“ und bin bei dieser Fuji gelandet.
    Meine Erfahrungen nach einigen Monaten decken sich recht gut mit deiner Lobeshymne. Im praktischen Umgang gibt es aber auch, zumindest aus meiner Sicht, Dinge die ich nicht erwartet hatte und mit denen ich mich mehr oder weniger abgefunden habe:

    > Bei einem Sensor mit 24 MP Auflösung ist eine Einrichtung gegen Verwackeln „Pflicht“! Der Zweck ist ja eine minimalistische AusrĂŒstung, also hat man nicht vor mit dieser kleinen Kamera mit einem Stativ unter dem Arm los zu ziehen.

    > Das nicht vorhanden sein von Verriegelungen von Einstellungen.
    Ob es die manuelle Verstellung des Blendenrings aus der „A-Stellung“ oder die Anzeige der manuellen Verstellung der +/- -Taste ist oder die Lage der Bedienwippe im „Daumenablagebereich“. Es nervt gewaltig, wenn man schnell ein Schnappschuss machen will und die Videofunktion lĂ€uft an … Leider kommt das auch heute noch öfter vor, da ein minimaler Druck auf die obere Wippe, z.B. beim heraus holen der Kamera aus der Tasche genĂŒgt, und es wird von Einzelbild auf Videoaufnahme weiter geschaltet. Hier wĂ€re ein deutlicher Druckpunkt der Wippe oder z.B. ein Look-Schieber sehr angebracht.

    > Der erste negative Eindruck beim Kauf der Kamera zum aufgesteckten Objektivdeckel, der ohne Sicherungsmöglichkeit nur auf „Reibung“ festsitzt, hat sich nun nach einigen Tausend Bildern bestĂ€tigt …
    Der Preis fĂŒr einen neuen von €29,50 ist eine Frechheit!

    > Das ausgezeichnet scharf zeichnende Objektiv begeisterte mich bei Landschafts- und Personenaufnahmen sofort.
    Allerdings war ich von der tonnenförmigen Verzeichnung bei Architekturaufnahmen enttĂ€uscht. Es lĂ€sst sich zwar in LR mit dem Schieberegler „Verzeichnung“ mit – 8 einfach korrigieren aber da frage ich mich warum das nicht kameraseitig gleich durchgefĂŒhrt wird? Wenn man den Aufwand der Softwareentwickler hier hĂ€tte ansetzen lassen statt sich mit der Nachprogrammierung von x-Varianten von Filmemulsionen zu beschĂ€ftigen wĂ€re meiner Meinung nach besser gewesen!

    Möglicherweise hat jemand einen „guten Draht“ zu Fuji und kann diese Punkte weiter geben. So könnten diese Erfahrungen bei einer evtl. Neuauflage BerĂŒcksichtigung finden – spĂ€tere KĂ€ufer wĂŒrden diese Verbesserungen sicher begrĂŒĂŸen!

    • Nutzer Avatar

      Hallo Klaus,

      danke dir fĂŒr deine Erfahrungen, sehr cool. Mit den 24 MP und verwackeln hatte ich noch keine Probleme, ich benutze Auto ISO und habe die Verschlusszeit auf 1/60 als Minimum festgelegt. Vorher war diese glaube bei 1/40, damit habe ich so einige Bilder verwackelt. Mit 1/60 keine Probleme. Das mit dem Objektivdeckel sehe ich auch so kommen. Die Lösung ist die Streulichtblende bzw den Filterteil davon zu nutzen und einen 49 mm Objektivdeckel dazu. So werde ich es machen, sobald ich den Deckel verliere.

      Fuji nimmt sich ja der Kritik immer sehr gut an, schreib ihnen doch einfach mal ne Mail.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  31. Nutzer Avatar
    Dieter Möller

    Hallo Matthias,

    bin auch ein 100F-User und bin absolut begeistert von diesem kleinen Juwel. 🙂
    deine Tipps ĂŒber Bildkomposition haben mich wirklich sehr fasziniert – ich muss – und ich will – noch ganz viel ĂŒber dieses Thema lernen.
    Vieleicht hast du noch ein wenig mehr lehrreiches Material darĂŒber, ich wĂ€re sehr dankbar.

    Liebe GrĂŒĂŸe

    Dieter

  32. Nutzer Avatar

    Ich hatte die S und habe dann wegen des besseren Sensors und vor allem wegen der Erkennung der Vorsatzlinsen auf die F upgegraded. Ich nutze sie fĂŒr Urlaubsreisen bei denen ich nicht so viel GepĂ€ck mit schleppen möchte. Allerdings meist mit dem Weitwinkelvorsatz. Ich finde es extrem gut, dass die Kamera den jetzt von alleine erkennt, so dass ich das nicht mehr im Menu aktivieren muss.
    Einziges Manko aus meiner Sicht: die Bilder wirken etwas steril durch die hohe SchÀrfe.

    Viele GrĂŒĂŸe
    Konstantin

  33. Nutzer Avatar

    Ich liebe meine Fujifilm XT-2 und kann an vielen Stellen Deine Begeisterung nachvollziehen. Fuji macht gerade sehr sehr viel richtig.

  34. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    danke fĂŒr den ausfĂŒhrlichen Testbericht dieser wirklich tollen Kamera. Ich habe sie mir mittlerweile auch zugelegt, als ErgĂ€nzung zu meinen Nikon DSLRs. Bisher bin ich mehr als begeistert von der Kamera. Hilfreich finde ich ĂŒbrigens auch Deine Zubehör-Tipps. So musste ich mich auch gar nicht lange durch den undurchsichtigen Sortiment-Dschungel wuseln.

    VG
    Jan

  35. Nutzer Avatar
    Klaus Knopp-Ginkgo

    toller bericht matthias…ich liebĂ€ugle auch schön eine Weile mit dem Gedanken mir die fuji zu holen,auch wenn ich sie nicht unbedingt brauche(was benötigt man schon wirklich) gefĂ€llt mit die Optik,Haptik und die Qualli der Cam…das Retro Design ist der Hammer wie ich finde.
    Ich erfreue mich auch immer wieder wenn ich von Leuten lese die eigentlich keine Kamera brauchen aber sie dennoch kaufen weil sie einfach ihrem BedĂŒrfnis, eine schöne Kamera haben zu wollen, nachgeben.
    lieben Gruß aus Frankfurt
    klaus

  36. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, leider zeigt Du keine Landschaftsfotos in diesem sehr guten Artikel. Hast Du keine gemacht bzw. könntest Du dies nachholen? Das wĂ€re bestimmt auch fĂŒr andere interesant. Mich wĂŒrde sehr interessieren wie diese Art Fotos mit einer Brennweite von 35 mm KB aussehen. Okay wir haben Winter, aber dennoch es wĂ€re toll :-).

    Liebe GrĂŒĂŸe

    Jörg

    • Nutzer Avatar

      Hallo Jörg,

      die Landschaftsbilder kommen mit Sicherheit noch, aber dazu muss das Wetter auch passen. NĂ€chstes Wochenende bin ich schon mal im Harz, da entsteht bestimmt was 🙂

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  37. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, ein sehr interessanter Artikel. Du mußt dich wirklich in diese Kamera verliebt haben, umso ein Loblied auf sie zu singen. FĂŒr mich persönlich möchte ich vorlĂ€ufig noch bei meiner Canon 760D bleiben, obwohl ich vor einigen Wochen ĂŒberlegt hatte meine alte analoge Spiegelreflex zu reaktivieren. Bis jetzt ist das noch ein Vorsatz, vielleicht spĂ€ter einmal. Zur Zeit bin ich mit einem Projekt beschĂ€ftigt und dem Aufbau eines örtlichen Fotoclubs, kostet alles seine Zeit. Deshalb bin ich immer froh ĂŒber deine informativen Artikel.
    Dann wĂŒnsche ich dir noch ein schönes und produktives neues Jahr 2018 und weiterhin viel Erfolg mit deiner neuen Kamera!
    VG Gisela

    • Nutzer Avatar

      Hallo Gisela,

      ich bin sonst nicht so kameraversessen, aber das Ding macht einfach Spaß. Ich danke dir und wĂŒnsche dir ebenfalls viel Erfolg mit deinen Projekten!

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  38. Nutzer Avatar

    Hallo!

    Sehr interessanter Bericht! Danke dafĂŒr!!

    Ich selbst verwende ebenfalls sehr gern und immer öffter eine Festbrennweite (24mm f2 auf meiner Sonny A6000).

    Ich habe die gleichen Erfahrungen wie du gemacht, dass ich seitdem viel mehr ĂŒber die Bilder die ich mache nachdencke und wie ich meine Bewusster fotografiere.

    Den „Thumbrest“ kannte ich nicht, werde ich mir mal ansehen und ich fĂ€nde es total Geil wenn jeder seine Kamera nach seinen eigenen WĂŒnschen anpassen, tunen und farblich gestalten könnte. Rin Knallroter Aluminium Auslöser, sofort wĂ€re der bei mir dran. Ich werd mal gleich schauen ob es bei Sony solche Gadgets gibt.

    sg aus Wien!!

    PS.: Deine Newsletter sind immer sehr interessant und auch in­s­pi­rie­rend! Ich bin schon gespannt auf den folgenden 🙂

    • Nutzer Avatar

      Hallo Alexander,

      danke dir, freut mich sehr! Ich gehe auch gerade noch bewusster an die Fotografie heran, aber es brauchte auch seine Zeit dafĂŒr.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  39. Nutzer Avatar

    Das ist nicht der erste Abschied von Canon, der mit einer X100 begonnen hat …

    Viel Spaß mit dem Teil!
    Ich liebe diese Kamera

    Viele GrĂŒĂŸe Bernd

  40. Nutzer Avatar

    Hallo,
    die „heilsame“ BeschrĂ€nkung auf nur EINE Brennweite kann ich an meiner Fuji XT-2 trotzdem haben: ich schraube z.B. das 35er drauf und gut!

  41. Nutzer Avatar
    GĂŒnter

    Ich glaube dir alles aufs Wort, aber ich bin auch gewarnt. Ich hatte vor wenigen Jahren den Hype der X100 verfolgt, etwa ein Jahr spĂ€ter die Steigerung mit der X100S, noch spĂ€ter eine gleiche Welle bei der X100T. Ich war inzwischen völlig davon ĂŒberzeugt und mich erfasste eine Ă€hnliche Begeisterung, so dass ich mir kurzentschlossen die X100T kaufte. Es war einfach nur eine Kamera, eine ziemlich gute. Bei mir war der Puls wieder auf normal und in den Medien kam die X100T fast nicht mehr vor. Gelegentlich habe ich sie bei mir, wenn ich durch die Straßen zieh, sie ist gut, wie andere auch, Fuji produziert eben gute Kameras, mehr Begeisterung oder GlĂŒcksgefĂŒhle empfinde ich leider nicht.

    • Nutzer Avatar

      Genauso ging es mir bei der X100S und T auch, ich dachte mir nach ein paar Wochen: Ist auch nur eine Kamera. Bei der X100F ist es gerade anders. Das liegt aber nicht daran, dass die F so viel anders ist, sondern an meiner eigenen Herangehensweise an die Fotografie. Ist eine sehr subjektive EinschÀtzung am Ende.

      • Nutzer Avatar
        GĂŒnter

        Genau, es liegt wohl immer an der eigenen inneren Einstellung zur Kamaera und zur Fotografie. Ich fotografiere seit 1963 und erlebe immer wieder neue Herausforderungen. Meine bevorzugte Art zu fotografieren ist eine ohne technischen Schnickschnack, ich möchte möglichst viel selbst entscheiden und wenig abhÀngig von der Firmware und Elektronik der Kamera sein. Meine Kameras sind:
        Fuji X-T1, X100T, OMD E-M1, Sony A7S, A7R MII, A6300, EOS 5D MIII

        Ich hoffe, dass es immer wieder Neues bei dir gibt.

      • Nutzer Avatar

        Mein KamerahĂ€ndler verkauft gerade ein ReststĂŒck 100 S fĂŒr 500 Euro. Ist davon abzuraten, oder sind die nachtrĂ€glichen „Verbesserungen“ bei T und F wert, 700 Euro mehr zu zahlen?
        Fotografieren will ich: Street Art, Schwarzweiß.
        Ich möchte eine schnell anspringende Kamera: anschalten und losknipsen. Erst beim zweiten und dritten Bild komponieren, mit dem ersten Bild spontan einfangen.
        Bevor ich jetzt auf der Fujiseite umfÀnglich Tabellen vergleiche, ist mir die Aussage eines Praktikers noch wichtiger.

        • Nutzer Avatar

          Hallo Erik,

          die X100F ist zwar besser, aber 700 € sicherlich nicht. Ich wĂŒrde die nehmen. Wenn sie dir nicht zusagt kannst du sie wahrscheinlich auch ohne großen Verlust auf eBay verkaufen.

          Liebe GrĂŒĂŸe,

          Matthias

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