Spiegelreflexkamera oder Systemkamera (DSLR vs. DSLM)

Soll ich eine Spiegelreflexkamera oder eine Systemkamera kaufen? Ich erklÀre die Unterschiede und gebe meine Empfehlung!

Der technische Unterschied – Das Spiegelsystem

Wodurch unterscheidet sich eine Spiegelreflexkamera ĂŒberhaupt von einer Systemkamera? Wie der Name schon sagt, arbeitet eine Spiegelreflexkamera mit einem Spiegelsystem. Das Licht fĂ€llt durch das Objektiv auf mehrere Spiegel, damit du im Sucher ein Bild sehen kannst. Eine Systemkamera hat dieses Spiegelsystem nicht. Sie liefert das Bild direkt vom Sensor. Weitere Details dazu findest du im nĂ€chsten Absatz unter “Optischer oder digitaler Sucher”.

Spiegelreflexkamera oder Systemkamera - DSLR vs DSLM

Spiegelreflexkamera oder Systemkamera – DSLR vs. DSLM

Das Spiegelsystem einer DSLR nimmt im GehĂ€use der Kamera einen gewissen Platz ein. Anders als bei weiteren technischen Entwicklungen kann der Mechanismus ab einem bestimmten Punkt nicht weiter verkleinert werden, weil er eine MindestgrĂ¶ĂŸe braucht. Deshalb kann eine Spiegelreflexkamera auch nicht mehr viel kleiner gebaut werden als beispielsweise eine Canon EOS 250D. Hier liegt einer der Vorteile von Systemkameras, wie ich weiter unten zeige.

Optischer oder digitaler Sucher

Der fehlende Spiegelmechanismus ist genau der Grund, wieso sich der Sucher einer DSLM (Systemkamera) von dem einer DSLR (Spiegelreflexkamera) unterscheidet. Was ist der Sucher nochmal genau? Das ist das kleine Fenster an der Kamera, durch das du schaust, bevor du den Auslöser drĂŒckst.

Wie bei einem Smartphone kannst du dafĂŒr natĂŒrlich auch das große Display nutzen. Ein Sucher hat aber den Vorteil, dass das Bild dort wesentlich klarer zu sehen ist. Helles Sonnenlicht und Spiegelungen auf dem Display können dich davon abhalten, das Bild dort gut zu erkennen. Der Sucher ist an sich dunkel und dort ist das Vorschaubild zu sehen.

Bei einer Spiegelreflexkamera siehst du das Bild durch das Objektiv, Àhnlich wie bei einem Fernglas. Durch die Spiegel in der Kamera wird es umgelenkt, sodass du es im optischen Sucher sehen kannst.

Sucher einer Spiegelreflexkamera (Canon EOS 77D)

Sucher einer Spiegelreflexkamera (Canon EOS 77D)

Bei einer Systemkamera hingegen schaust du im Sucher auf ein digitales Display, das sich innerhalb der Kamera befindet. Das Bild fÀllt durch das Objektiv der Systemkamera auf den Sensor. Das, was dort ankommt, ist dann als digitales Bild in dem Display im Sucher zu sehen.

Sucher einer Systemkamera (Sony Alpha 6000)

Sucher einer Systemkamera (Sony Alpha 6000)

Hier liegt auch schon ein Vorteil der Systemkameras: Du siehst das Bild direkt vom Sensor inklusive aller Einstellungen. Wenn du an der Kamera beispielsweise ein anderes SeitenverhĂ€ltnis wie ein quadratisches Bild einstellst, dann ist auch das Bild im Sucher direkt quadratisch. Genauso ist es, wenn du die Kamera auf Schwarz-Weiß stellst. Auch dann ist der Effekt sofort im Sucher zu sehen.

Vielleicht denkst du dir, dass es keinen großen Unterschied bringt. Und vielleicht denkst du, dass du dir das Bild auch ohne den digitalen Sucher vorstellen und spĂ€ter entsprechend am PC bearbeiten kannst. Ich persönlich kann meine Bildkomposition viel besser und ausgefeilter gestalten, wenn ich schon das fertige Bild im Sucher sehe.

Der Fairness halber sollte ich noch sagen, dass du dir diese Voreinstellungen wie quadratisches Bild oder Schwarz-Weiß auch auf dem großen Display einer Spiegelreflexkamera anzeigen lassen kannst. Das nutze ich oftmals, wenn ich die Kamera auf dem Stativ habe. Aber im Sucher einer DSLR ist es eben nicht zu sehen.

Systemkameras haben in dieser Hinsicht noch einen Vorteil. Speziell bei den Einsteiger-Systemkameras ist der elektronische Sucher wesentlich grĂ¶ĂŸer als der optische Sucher einer Einsteiger-Spiegelreflexkamera. Auch das erleichtert die Bildkomposition immens.

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Wieso der Stromverbrauch (Akkulaufzeit) bei einer DSLM grĂ¶ĂŸer ist

Dadurch, dass in einer Systemkamera immer das Bild zu sehen ist, was der Sensor liefern muss, hat sie einen höheren Stromverbrauch. Das bedeutet, dass du mit einer Akkuladung weniger Bilder machen kannst. Ich habe mal beispielhaft die Daten fĂŒr die Akkulaufzeit laut CIPA-Wertung bei der Nutzung des Suchers einiger DSLRs und DSLMs rausgesucht:

KameraArtAuslösungen mit einem Akku
Nikon D5600Spiegelreflexkamera970
Canon EOS 800DSpiegelreflexkamera440
Sony Alpha 6300Systemkamera410
Sony A7 IIISystemkamera610

Hier solltest du aber beachten, dass das standardisierte Messsystem fĂŒr den Akkuverbrauch nicht auf Systemkameras ausgelegt ist, wie ich in diesem Artikel herausgefunden habe.

Ich kann dir zum Thema Akkulaufzeit aber sagen, dass es fĂŒr mich in der Praxis kein Problem ist. Zu meiner Canon EOS 77D DSLR habe ich zwei Akkus. Ich fotografiere Landschaften. Damit habe ich also mit Sicherheit weniger Akkuverbrauch als z. B. ein Hochzeitsfotograf, weil ich schlichtweg weniger Bilder mache. Mit diesen zwei Akkus komme ich bei einer normalen Landschaftstour etwa drei Tage hin.

FĂŒr mich wĂŒrde es keinen großen Unterschied machen, ob ich bei einer Systemkamera dagegen drei oder vier Akkus brĂ€uchte. NatĂŒrlich macht sich das beim Kauf der Akkus bemerkbar. Ich kaufe aber meist die Originalakkus vom Hersteller und diese sind dann auch problemlos 5-7 Jahre im Einsatz. Wenn ich die Kosten dann auf diesen Zeitraum runterrechne, sind sie fĂŒr mich zu vernachlĂ€ssigen. Moderne Systemkameras sind ohnehin besser geworden, was den Stromverbrauch angeht. Daher ist die Akkulaufzeit fĂŒr mich kein Kriterium, wenn es um die Entscheidung zwischen Spiegelreflexkamera oder Systemkamera geht.

BildqualitĂ€t – Gibt es einen Unterschied?

Macht eine DSLR bessere Bilder als eine DSLM? Oder ist es genau andersrum? Hier gibt es keinerlei Unterschiede. Beide Arten von Kameras haben Àhnliche Sensoren, weshalb die BildqualitÀt gleich ist. In Sachen BildqualitÀt sollte dir beim Kauf einer neuen Kamera noch Eines bewusst sein: Die Objektive sind mindestens genauso wichtig wie die Kamera selbst.

Mallorca 44 - Fotografiert mit einer Spiegelreflexkamera

Mallorca 44 – Fotografiert mit einer Spiegelreflexkamera

Autofokus – Welches System ist schneller?

Der Autofokus moderner Spiegelreflexkameras ist sehr hoch entwickelt. Hier sehe ich beispielsweise fĂŒr die Sportfotografie noch einen leichten Vorteil bei den Spiegelreflexkameras. Die Betonung liegt aber wirklich auf leicht. Sony hat mit der A9 und A9 II hier Systemkameras auf den Markt gebracht, die den professionellen DSLRs in nichts mehr nachstehen. Das hat aber auch seinen Preis.

Generell ist der Autofokus heutiger Systemkameras fĂŒr 98 % der Fotografen mehr als ausreichend.

Auf der anderen Seite gibt es bei einigen Systemkameras wie der Sony A7 III ein Fokussystem, was das menschliche Auge erkennt und den Fokus genau darauf festlegt und hĂ€lt. Das ist fĂŒr Portraitfotografen ein großer Vorteil.

Das AuslösegerÀusch kann je nach Motiv eine Rolle spielen

Wenn du bei einer Spiegelreflexkamera den Auslöser drĂŒckst, dann klappt der Spiegel hoch. Nach der Aufnahme klappt der Spiegel wieder herunter. Genau das macht auch das charakteristische Klick-GerĂ€usch einer Spiegelreflexkamera aus. Dieses GerĂ€usch hat aber auch eine gewisse LautstĂ€rke. Gerade in Situationen wie bei einer Trauung in Kirchen kann dieses GerĂ€usch stören. Ebenso können Insekten in der Makrofotografie durch den störenden Ton blitzschnell Reißaus nehmen.

Teurere DSLRs haben mitunter einen Modus, wo dieses Klappen der Spiegel deutlich leiser ablĂ€uft. Systemkameras sind hier aber generell leiser. Das Einzige, was hier zu hören ist, ist der Verschlussmechanismus, der – wie bei einer Spiegelreflexkamera – fĂŒr die Belichtungszeit zustĂ€ndig ist.

Wenn dich interessiert, wie das Spiegelklappen und der Verschluss in einer Spiegelreflexkamera in Zeitlupe aussieht, dann findest du nachfolgend ein interessantes Video. Die Zeitlupenaufnahme ist ab Minute 2:50 zu sehen.

Einige Systemkameras haben mittlerweile zusĂ€tzlich zum mechanischen auch einen elektronischen Verschluss. Dieser ist gar nicht mehr zu hören und kann auch noch wesentlich kĂŒrzere Verschlusszeiten liefern, als sie mit einer DSLR möglich sind.

Serienbildrate (Bilder pro Sekunde) – Wie schnell sind die Kameras?

Systemkameras sind in der Regel flotter, was die Serienbildrate angeht. Das liegt auch daran, dass sie keinen Spiegelmechanismus haben, der erst hochgeklappt werden mĂŒsste. WĂ€hrend eine Canon EOS 800D Spiegelreflexkamera maximal 6 Bilder pro Sekunde schafft, kann eine Sony Alpha 6000 Systemkamera bis zu 11 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Ist das fĂŒr dich bei der Auswahl relevant? Das kommt darauf an, was du fotografierst. FĂŒr mich als Landschaftsfotograf ist es nicht wichtig. Wenn du aber beispielsweise eher Sportfotografie mit deiner neuen Kamera betreiben willst, dann spielt es schon eine Rolle.

Gewicht & GrĂ¶ĂŸe – TrĂ€gst du dein Equipment viel?

Systemkameras sind in der Regel etwas kleiner und leichter als Spiegelreflexkameras. Wenn du aber denkst, dass du mit dem Wechsel auf eine Systemkamera generell eine kleinere und leichtere KameraausrĂŒstung bekommst, dann könntest du enttĂ€uscht werden. Der Unterschied beispielsweise zwischen einer AusrĂŒstung fĂŒr eine Nikon- oder Canon-Spiegelreflexkamera und einer AusrĂŒstung fĂŒr eine Sony-Systemkamera mit Ă€hnlichen Objektiven ist kaum vorhanden. Sie nehmen sich in dieser Hinsicht nicht allzu viel. Wenn du es kleiner und leichter haben willst, kommt meiner Meinung nach nur ein Fujifilm System in Frage.

GrĂ¶ĂŸenvergleich von oben - links DSLR (Canon EOS 77D), rechts DSLM (Sony Alpha 6000) - Achtung: Unterschiedliche Objektive, gleiche Brennweite an einer DSLM wĂ€re kleiner

GrĂ¶ĂŸenvergleich von oben – links DSLR (Canon EOS 77D), rechts DSLM (Sony Alpha 6000) – Achtung: Unterschiedliche Objektive, gleiche Brennweite an einer DSLM wĂ€re kleiner

Die Auswahl an Objektiven und Zubehör

Sowohl an Spiegelreflexkameras als auch an Systemkameras lassen sich die Objektive wechseln. So kannst du dir Objektive zulegen, die genau auf deine fotografischen Motive und Anforderungen passen. Spiegelreflexkameras gibt es schon sehr lange, wÀhrend Systemkameras erst seit einigen Jahren existieren. Das ist der Grund, wieso die Auswahl an Objektiven und Zubehör bei DSLMs noch etwas kleiner ist als bei den DSLRs.

Bei Objektiven gibt es die Möglichkeit, mit einem Adapter an der neuen Systemkamera die Objektive anderer Hersteller oder AnschlĂŒsse zu nutzen. Ich persönlich bin kein großer Freund davon. Das liegt daran, dass ich immer auch die Objektive nutzen möchte, die fĂŒr das jeweilige System konstruiert wurden. Ich möchte keine Kompromisse hinsichtlich SchĂ€rfe oder Autofokus eingehen.

Die Auswahl und das allgemein hohe Niveau der DSLR Objektive hat auch einen Einfluss auf den Preis, wie ich weiter unten erklÀre. Im Bereich Objektive und Zubehör liegen also die Spiegelreflexkameras vorn.

Spiegelreflexkamera und Systemkamera von hinten - links DSLR (Canon EOS 77D), rechts DSLM (Sony Alpha 6000)

Spiegelreflexkamera und Systemkamera von hinten – links DSLR (Canon EOS 77D), rechts DSLM (Sony Alpha 6000)

Kosten fĂŒr die Kamera beim Kauf

Aktuell sind einige Systemkameras erhĂ€ltlich, die bei Ă€hnlichem Funktionsumfang gĂŒnstiger als Spiegelreflexkameras sind. Durchschnittlich wĂŒrde ich sagen, dass die Einsteiger Systemkameras etwa 50 bis 100 € gĂŒnstiger sind als die entsprechenden Spiegelreflexkameras. Beim Kauf einer Kamera solltest du aber nicht nur die Einstiegskosten im Blick haben, wie ich nachfolgend zeige.

Achtung: Folgekosten fĂŒr Objektive

Was aber nicht auf den ersten Blick klar ist: Die Objektive fĂŒr Systemkameras sind mitunter deutlich teurer als fĂŒr Spiegelreflexkameras. Das liegt auch daran, dass die Auswahl der DSLR Objektive grĂ¶ĂŸer ist. Das Niveau der (Kit-)Objektive, die zur Spiegelreflexkamera mitgeliefert werden, ist heute bei den meisten Herstellern sehr gut. Das gilt andersherum nicht fĂŒr alle Systemkameras.

Wenn du nun Angst bekommst, dass dir das Kitobjektiv deiner Systemkamera nur matschige Bilder liefert – dem ist nicht so. Wenn du es gut kennst und weißt, wie du es einsetzen musst, dann kannst du auch damit eine sehr gute BildqualitĂ€t erzielen.

Spiegelreflexkamera (Canon EOS 77D) vs Systemkamera (Sony Alpha 6000)

Spiegelreflexkamera (Canon EOS 77D) vs. Systemkamera (Sony Alpha 6000)

Wenn du in die Fotografie mit einer solchen Kamera einsteigst, dann ist dir bestimmt bewusst, dass du spĂ€ter noch Objektive kaufen kannst, die dann zu deinen fotografischen Gebieten passen. Aber dann hast du vielleicht im Kopf, dass das noch in ferner Zukunft liegt. Neue Objektive kaufen die meisten Fotografen aber eher frĂŒher als spĂ€ter.

Die begrenzte Auswahl an Objektiven und den höheren Preis sehe ich als Nachteil der Systemkameras. Hier liegen fĂŒr mich die Spiegelreflexkameras derzeit noch vorn.

Übersicht der jeweiligen Vorteile

Hier findest du eine Übersicht der jeweiligen Vorteile von Spiegelreflex- und Systemkameras:

Vorteil SpiegelreflexkameraVorteil Systemkamera
Schnellerer AutofokusAutofokus Funktionen wie Eye-Tracking
GĂŒnstigere ObjektiveGroßes digitales Sucherbild inklusive aller Einstellungen
GrĂ¶ĂŸere Auswahl an Objektiven und ZubehörEtwas kleiner und leichter
LÀngere AkkulaufzeitLeiseres AuslösegerÀusch
Mehr Bilder pro Sekunde
GĂŒnstigerer Anschaffungspreis

Spiegelreflexkamera oder Systemkamera – Mein Fazit

Viele Fotografen fragen mich heute, wie ich denn ĂŒberhaupt noch Spiegelreflexkameras empfehlen kann. Ich sehe es aber als eine 50:50 Entscheidung an, was am mittelfristigen Kostenfaktor fĂŒr die Objektive liegt. Spiegelreflexkameras sind heute sehr weit entwickelt. Die Auswahl an Objektiven und Zubehör ist groß und qualitativ gut. Systemkameras sind ohne Frage die Zukunft. Trotzdem sind hier noch einige Jahre Entwicklung in genau diesen beiden Punkten nötig. In meinen beiden Artikeln ĂŒber Spiegelreflexkameras fĂŒr Einsteiger und Systemkameras fĂŒr Einsteiger findest du meine aktuellen Empfehlungen.

Hast du noch Fragen zu beiden Kamerasystemen? Gibt es noch weitere Punkte, die ich nicht erwÀhnt habe? Schreib mir in den Kommentaren!

26 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    Halo Matthias,
    danke fĂŒr deine informativen BeitrĂ€ge. Ich ĂŒberlege meine 700D abzulösen. Da ich wegen der Objektive bei Canon bleiben möchte, denke ich ĂŒber die 77D oder die M50 als Nachfolger nach. HauptsĂ€chlich mache ich Landschaftsfotos, Videos nie. Hast Du eine EmpfehlungfĂŒr mich?
    Viele GrĂŒĂŸe
    Jörg

    • Nutzer Avatar

      Hallo Jörg,

      ich habe ja quasi die gleiche Reise durch, also von der 700D zur 77D. Mit dem heutigen Wissen wĂŒrde ich den Schritt nicht noch einmal machen, weil die Unterschiede minimal sind.

      Variante 1:
      Fotografiere mit der 700D bis sie tot ist, dein Budget kannst du noch in Objektive oder Weiterbildung stecken.

      Variante 2:
      Nimm die M50, auch hier bin ich mir aber nicht sicher, wie groß der Unterschied wirklich sein wird.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  2. Nutzer Avatar

    Hallo.
    Habe eine Sony 6000.
    Eigentlich zufrieden.
    Benutze das kleine Kid Objektiv, jetzt habe ich mal ein ein Sony 35mm 1.8 OSS
    Ausprobiert, das ist schon schÀrfer.
    Aber fĂŒr den Urlaub mit der Familie total ungeeignet.
    Wollte ein immerdrauf objektiv, was aber nicht der ĂŒbelste Klopper ist.
    Geht das bei dem System?
    Was ist mit der Fuji?
    Sind da die Objektive kleiner und lichtstÀrker.
    Vg Nicole

    • Nutzer Avatar

      Hallo Nicole,

      die Fuji Objektive sind schon etwas kleiner, aber viel kleiner als das Kitobjektiv deiner Alpha 6000 wird es nicht. Insofern machst du da nicht allzu viel gut.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  3. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias
    Danke fĂŒr deine recht informative Artikel.
    Nur mit dem Aussterben kann ich langsam nicht mehr umgehen. Sollange mehr DSLR verkauft werden wie DSLM sollten wir uns eher darĂŒber unterhalten, ob sich DSLM ĂŒberhaupt dauerhaft auf dem Markt duchsetzten. Denn das Argument mit weniger Teile fĂŒr meht Geld mit gutem Marketing zu verkaufen, hĂ€lt nicht lange bzw wird schnell durch neues Marketing ĂŒberholt ?
    FĂŒr mich wĂŒrde eine Dslm nur als zweit Kamera in Frage kommen, und ob ich dann ĂŒberhaupt bereit wĂ€re eine zweit Kamera mitzuschleppen ist fraglich. Neu wĂŒrde zur Zeit nur eine DSLR infrage kommen
    Warum : eine DSLR hat zwei Systeme im GehÀuse und beide nutze ich und möcht auch auf keins verzichten !
    Mit meinen nicht mehr ganz fabrik neuen Augen geht Kompositions-Zusammenstellung und Scharf stellen mit dem Spiegel ohne Probleme ( auch DĂ€merung oder 500mm ) obwohl ich scharfstellen oft dem Live View dem Japanischem Konstrukteur ĂŒberlasse , ich hab ja beides on Board .
    Aber bei zu viel Bildflimmern gibts Augenschmerzen und Kompositions-Fehler.
    Und kleiner ! Ich brauch eine gewisse GrĂ¶ĂŸe um die Bedienungselemente Ergonomisch anzuordenen , “ meine “ gehört zu den grĂ¶ĂŸen Modellen und selbst bei Ihr kann man nur bedingt von Ergonomie sprechen. Dann besitze ich noch alle 5 Finger und kann dies auch zum Halten einsetzten , vorrausgestzt sie ist groß genug . Aber mit zwei oder drei Finger ( +1 ner zum Bedienen) kann ich die nicht immer ĂŒberall, wo ich unterwegs bin , sicher halten. Das hier Damen und MĂ€nner mit Frauenarzt-Motorik anderer Meinung sind ist Ok.
    Und Leicher ! Ich benutz meine Kamera und dabei muß sie was abkönnen und darum braucht sie ein stabiles GehĂ€use was bedeutet das wir nur bedingt vom Leichtbau reden können.
    Ganz zu schweigen von dem Gewicht der Objektive mit den großen Löcher und wenig Verzerungen . Diese sollten sicher ein großteil Ihres Gewichts an die Kamera weiter geben können. Sonst hab ich Problem beim nachjustieren oder bei der Kamerabedienung wenn ich , die ganz großen, Objektive mit der einen Hand halten und mit der anderen Bedienen muß, weil das GehĂ€use zu Instabil ist. Aber es wird bestimmt bald eine auf Komando arbeitende DSLM mit Telefonfunktion herauskommen.
    Aber fazit :
    Prognosen ĂŒber den Gartenzaun sind immer unzuverlĂ€ssig , oft sogar peinlich . Aber es soll doch jeder machen zu was er Spass hat , den die schlechteste Kamera ist die , die zu Hause bleibt !
    Viele GrĂŒĂŸe Michael

    • Nutzer Avatar

      Hallo Michael,

      danke dir fĂŒr deine Zeilen. Ich glaube dein letzter Satz „Aber es soll doch jeder machen zu was er Spass hat…“ trifft es gut. 🙂

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  4. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, fĂŒr mich ist es noch ein großer Vorteil, dass ich mit der Systemkamera die Objektive wirklich bei Offenblende nutzen kann. Also zB Canon 1,4 auch bei 1,4. das war mit beiden 5DMark III nicht so. Zumindest nicht bei schnellem Tempo. Jetzt sitzt der Focus knackig da wo ich ihn haben will. Und ich mit zunehmender Altersweitsicht komme mit dem Einstellen auf dem Display der R besser zurecht. Schneller vor allem. Ich hab inzwischen auch schnell bewegende Pferde mit Fohlen mit der R und dem 70-200 geknipst, hab den direkten Vergleich zur gleichen Situation im Vorjahr mit der D Mark III und habe tatsĂ€chlich weniger Ausschuß. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. ich nehme die große schwere nur noch fĂŒrs Standesamt und alles, wo ich doch gern zwei KartenfĂ€cher hab mit. Wobei man die Bilder auch schnell in großem jprg aufs Handy sichern kann. fĂŒr die Not. Danke fĂŒr den Beitrag, wir immer eine bemerkenswerte Arbeit. Gruß Anne.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Anne,

      danke dir! Das ist sehr interessant, vor allem die Objektive dann auch offen nutzen zu können. Das heißt also: HĂ€tte die EOS R zwei Speicherkartenslots, wĂŒrdest du nur noch die nehmen?

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  5. Nutzer Avatar

    Hello Matthias
    Danke, das ist ein guter Vergleich. Aber: einem Einsteiger / einer Einsteigerin wĂŒrde ich nicht eine aussterbende Technologie empfehlen. Zudem mache ich als Reisefotograf auch mal ĂŒber Mittag Bilder, die ich bei Sonne auf dem normalen Display nicht mehr kontrollieren kann. Da hilft nur ein elektronische Sucher. Weiter verfĂŒgen diese neuen spiegellosen Kameras ĂŒber einen sensationell funktionierenden Augenfokus fĂŒr Mensch oder Tier. Bis vor einem Jahr habe ich ‚konventionell‘ fotografiert – jetzt spiegellos. Ein zurĂŒck gibt es nicht mehr.
    Frohe GrĂŒsse
    Marcel

    • Nutzer Avatar

      Hallo Marcel,

      danke dir fĂŒr den Einblick, sehr interessant! Ich vermute wenn ich mal umsteige, dann möchte ich auch nicht mehr zurĂŒck.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  6. Nutzer Avatar
    Frank T.

    Mit Jarred Polin möchte ich darauf hinweisen, dass Spiegelreflexkameras eine aussterbende Technologie sind und den spiegellosen Kameras offensichtlich die Zukunft gehört.
    Zudem sind die Kameras von Fujifilm (vor allem die X-T4) klein und von sehr hoher QualitÀt.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Frank,

      ich glaube aussterben werden sie nicht, aber es werden eben wesentlich mehr spiegellose Kameras verkauft werden. Die X-T4 ist schon ein feines GerĂ€t 🙂

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  7. Nutzer Avatar
    Ingo Krehl

    Noch ein paar Unterschiede:

    Nachteil DSLR: Front- Back-Fokus Probleme beim Phasen-Autofokus.

    Vorteil DSLM: Bei einigen gibt es die Sensorstabilisierung, jedenfalls kenne ich keine DSLR mit Sensorstabilisierung.
    Vorteil DSLM (EOS R, RP): In dem Adapter fĂŒr die EF-Objektive kann ich einen Pol-Filter oder Vario-ND Filter einstecken, in der Praxis ist es genial.
    Vorteil DSLM: Bei Gegenlichtaufnahmen sehe ich im Sucher ob die Belichtung passt.
    Vorteil DSLM: Fokus-Peaking im Sucher.
    Vorteil DSLM: Es lassen sich mehr alte Objektive verwenden, da das Auflagemaß geringer ist.
    Vorteil DSLM: Bei alten Objektiven besteht keine Gefahr, dass der Spiegel hÀngen bleiben kann.
    Vorteil DSLM: Wegen dem kleineren Auflagemaß lassen sich Weitwinkelobjektive einfacher/besser bauen.
    Vorteil DSLM: Ich sehe im Sucher sofort wenn ich vergessen habe die Kamera einzuschalten.

    Nachteil DSLM: Braucht sehr viel lÀnger um aus dem Stand-By aufzuwachen. (EOS R zur EOS 6D, 70D)
    Nachteil DSLM: Der Verschluss ist immer offen (mehr Dreck auf dem Sensor), bei der EOS R wird der Verschluss nur beim Ausschalten geschlossen.
    Nachteil DSLM: Höhere Sensor-Temperatur weil der Sensor das Sucherbild liefern muss.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Ingo,

      das sind noch ein paar zutreffende Punkte, vielen Dank dafĂŒr! Die werde ich bald noch in den Beitrag einarbeiten. Auch spannend fĂŒr mich als 77D Nutzer, wie es dir mit dem Umstieg zur EOS R geht. Danke dir, dass du dir die Zeit fĂŒr die Unterschiede genommen hast, sehr cool!

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

      • Nutzer Avatar
        Ingo Krehl

        Hallo Matthias,
        hab ich gerne gemacht.
        Die EOS R ist fĂŒr mich kein Umstieg sondern eher eine Erweiterung.
        Haupt Pluspunkte fĂŒr die EOS R ist die Bildkontrolle im Sucher, die Einsteckfilter und die viel flexible Tastenbelegung. Die Abblendtaste auf eine erreichbare Taste legen zu können ist genial. 3 C-Speicher fĂŒr Foto und 3 C-Speicher fĂŒr Video, da ich wenig mit Video mache, schĂ€tze ich es sehr die wichtigsten Einstellungen speichern zu können. Die von vielen nicht verstandene Touch-Bar liebe ich um wĂ€hrend einer Videoaufnahme Änderungen ohne klacken vornehmen zu können.
        Die 70D ist halt eine Viel-Licht-Kamera aber mit dem Crop und ihrer hohen Pixeldichte entspricht auf KB hochgerechnet ĂŒber 50 MP! Nehme ich sie bevorzugt fĂŒr Makro- oder Tele-Aufnahmen.
        Die 6D ist fĂŒr wenig Licht ideal, bei ihr geht ISO 12.800 bei der EOS R begrenze ich auf 6.400 wenn ich viel SchĂ€rfentiefe will kann ich mit der 6D auf Blende 16 abblenden, bei der 70D wird so ab Blende 11 die BeugungsunschĂ€rfe Bildwirksam.
        Auch fĂŒr alte M42 Objektive ist die 6D mit ihrer geringeren Auflösung geeigneter.
        Jede Kamera hat bei mir eine Daseinsberechtigung und ich will keine von ihnen missen.

        Gruß
        Ingo

        • Nutzer Avatar

          Hallo Ingo,

          sehr interessant, danke dir! Da du alle Kameras von Canon hast, dĂŒrfte es ja auch nicht allzu viel Umstellung bei der Bedienung bedeuten.

          Liebe GrĂŒĂŸe,

          Matthias

          • Nutzer Avatar
            Ingo Krehl

            Stimmt, ich denke, dass die Bedienung der Kamera viel zu wenig bei der Wahl der Kamera/Hersteller beachtet wird.
            Was ich gehört haben andere Hersteller nicht so ĂŒbersichtliche MenĂŒes wie Cannon.
            Auch, wie liegt die Kamera in meiner Hand sind die Bedienelemente gut zu erreichen. Sind es zuviel oder zu wenig Knöpfe? Sind die mir wichtigen Funktionen gut zu erreichen? Kann ich die Angezeigten Informationen im Sucher/Display auf die mir wichtigen Informationen begenzen?
            Die Sony a6000 ist mir zu klein und dafĂŒr zu viele Knöpfe. Bei meinen Kameras habe ich die AF ON Taste deaktiviert oder mit einer unkritischen Funktion belegt, weil ich bei Hochformat Aufnahmen ausversehen die Taste gedrĂŒckt habe und mir mal Reihenaufnahmen aus dem fahrenden Zug versaut habe.
            Bei der EOS R kann ich mehrere „My Menu“s anlegen, so kann ich mir die MenĂŒs Thematisch so anlegen wie ich es brauche.
            Da alle heutigen Kameras technisch gute Bilder machen ist mir die Bedienbarkeit wichtiger als etwas bessere technische Werte anderer Hersteller. WĂŒrde man den Unterschied sehen?
            Eine Kamera die ich möglichst intuitiv, leicht und schnell bedienen kann, raubt mir weniger Aufmerksamkeit die ich besser fĂŒr die Komposition verwenden kann.
            Gruß Ingo

  8. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, hier kann ich meinen Senf mit dazugeben :). Im Großen und Ganzen stimme ich Dir in allen Punten zu. Vielen Dank, das Du mein Bild (die Systemkameras sind kleiner und leichter) so klar erhellt hast. Ich nutze eine AnfĂ€nger Reflex Nikon D3200, eine Sony Alpha 6000 und eine Bridge Panasonic …1000 (ebenfalls mit E-Sucher). Ich wĂ€hne mich auch völlig offen fĂŒr beide Systeme. Allerdings will ich mich nicht (oder meine Augen) an den E-Sucher gewöhnen. FĂŒr mich ist der Spiegel schlicht angenehmer. Der Fakt, jede EinstellungsĂ€nderung sofort zu sehen, ist sicher cool und verlockend, aber von „Euch Lehrern“ wird hin und wieder empfohlen, eben erst zu ĂŒberlegen und dann abzurĂŒcken. LG. aus dem Erzgebirge LB.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Bernd,

      das heißt du hast wirklich die elektronischen Sucher fĂŒr dich ausprobiert und bist eher ein Freund der Optischen? Sehr spannend. Aber ja, vor dem Auslösen ĂŒberlegen ist immer eine gute Idee 🙂

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  9. Nutzer Avatar

    Ich glaube nicht, dass der Autofokus von Spiegelreflexkameras schneller ist als der von Systemkameras.

    Problematisch ist hingegen die Verzögerung der Darstellung im elektronischen Sucher. WĂ€hrend man durch den optischen Sucher das geschehen zu der Zeit wahrnimmt, in der es geschieht, muss es fĂŒr den elektronischen Sucher erst digital aufbereitet und dann dargestellt werden. Das dauert nicht lange, dennoch kann man bei schnellen Bewegungen (Tiere, Sport, Autos) dadurch den richtigen Moment fĂŒr das Auslösen knapp verfehlen. Hier haben DSLRs im Moment noch Vorteile.

    Der Autofokus selbst hingegen kann bei DSLMs hingegen durch eine intelligente Kombination von Phasen- und Kontrastautofokus womöglich sogar schneller sein.

    So habe ich das Thema bisher jedenfalls verstanden. Ansonsten ein schöner Artikel.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Oliver,

      danke dir! Ich mĂŒsste es messen, aber bei aktuellen Systemkameras konnte ich subjektiv keine Verzögerung im Sucher feststellen. Ich fotografiere allerdings auch selten wirklich schnelle Motive. Was den AF angeht, glaube ich ohnehin, dass er fĂŒr 98 % aller Nutzer bei allen Kameras ausreicht.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  10. Nutzer Avatar

    Danke fĂŒr den Artikel, der gerade richtig kam fĂŒr mich. Ich musste ein Objektiv in Reparatur geben und der (neue?) Mitarbeiter meines FotohĂ€ndlers hat despektierlich zu meiner Sony a99Il gemeint, dass sei eh ein Auslaufmodell.. da war ich ziemlich erstaunt…die Kamera ist gerade mal 2-3 Jahre auf dem Markt und ich bin immer noch voll begeistert. Ob bei minus 20 Grad im Norden, bei Vogelflugserienbildern oder Makrobildern -alles umsetzbar.
    Meine Tochter hat sich eine Sony a7 zugelegt, die ist ein Leichtgewicht, aber alles ist sehr eng angeordnet. Der Preis fĂŒr das kleinere GehĂ€use und nicht zu unterschĂ€tzen bei Bedienung mit HandschuhenđŸ€Ł.
    Mein Fazit: ich wechsle nicht!!

    • Nutzer Avatar

      Hallo Regula,

      natĂŒrlich hat er es als Auslaufmodell bezeichnet… er will ja etwas Neues verkaufen. Mit allen Kameras der letzten 50 Jahre lassen sich gute Fotos machen. Am Ende ist die Kamera nur Handwerkszeug. Und mit Handschuhen lassen sich die grĂ¶ĂŸeren Kameras auch besser bedienen 🙂

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  11. Nutzer Avatar
    Manfred

    Hallo Matthias,

    deiner EinschĂ€tzung stimme grundsĂ€tzlich zu bis auf die Aussage „… Wenn du es kleiner und leichter haben willst, kommt meiner Meinung nach nur ein Fujifilm System in Frage.“ Neben Fujifilm gibt es ja auch noch Olympus in der Kategorie „klein und leicht“.

    Viele GrĂŒĂŸe
    Manfred

    • Nutzer Avatar

      Hallo Manfred,

      da hast du vollkommen recht. Ich habe beim Schreiben auch dran gedacht. Aber aufgrund der Marktsituation von Olympus habe ich sie erstmal nicht mit rein genommen. GrundsÀtzlich stimme ich dir aber absolut zu.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

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        Hallo Matthias,

        die aktuelle Berichterstattung – insbesondere von einigen „Propheten“ – hat zu einer großen Unsicherheit hinsichtlich der Zukunft von Olympus gefĂŒhrt. Einige haben schon diverse Kameramarken fĂŒr tot erklĂ€rt, die es noch immer gibt.

        Aber es gibt von Olympus eine Reihe von guten Kameras und Objekten, wenn diese fĂŒr den gewĂŒnschten Zweck passen. Und wer weiß schon, welche Marken es irgendwann bei einem stĂ€ndig schrumpfenden Markt in einigen Jahren noch gibt und und welche Marken vielleicht plötzlich und ohne VorankĂŒndigung verschwinden oder aufgegeben werden.

        Liebe GrĂŒĂŸe
        Manfred

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