Blaue Stunde fotografieren [10 Tipps + 4 Motivideen]

Du möchtest die blaue Stunde fotografieren? Ich zeige dir, wieso diese Zeit für die Fotografie so spannend ist und gebe dir 10 Tipps, was du dabei beachten solltest! Außerdem liefere ich vier Ideen für Motive, die gut funktionieren.

Wieso die blaue Stunde so spannend zum Fotografieren ist

Einfacher zu fotografieren

In der blauen Stunde ist die Sonne unter dem Horizont verschwunden und es gibt kein direktes Sonnenlicht mehr. Somit treten keine harten Schatten und Lichter auf. Das Licht auf Stadt und Land ist ganz weich.

Dieses weiche Licht der blauen Stunde ist wesentlich einfacher zu fotografieren als direktes Licht. Das liegt daran, dass die Helligkeitsunterschiede zwischen den Elementen in deinem Bild nicht besonders groß sind. Diese Helligkeitsunterschiede in einem Bild nennen sich Dynamikumfang. In der blauen Stunde ist der Dynamikumfang durch das weiche Licht meist wesentlich kleiner und damit für die Kamera einfacher einzufangen.

Elsnigk

Elsnigk

Farbiges statt neutrales Licht

Die blaue Stunde hat ihren Namen daher, dass sich die Farbe des Lichts in dieser Zeit mehr in Richtung blau verschiebt. Genau das macht dieses Licht auch so interessant – es kommt eine Farbe ins Bild, die sich kreativ einsetzen lässt.

Tagsüber ist das Licht in seiner Farbe relativ neutral. Vor Sonnenuntergang verschiebt sich der Farbton meist eher ins Warme. Zu Beginn der blauen Stunde ist das Licht fast noch neutral. Je später es wird, umso mehr nimmt die blaue Färbung zu.

Wenn du Landschaft fotografierst, dann sind die ersten 15 Minuten der blauen Stunde noch einmal besonders spannend. Denn hier leuchtet eventuell noch das Licht des Sonnenuntergangs die Wolken von unten an, obwohl die Sonne schon unter dem Horizont verschwunden ist. Das kann zu tollen Farbstimmungen und einer interessanten Kombination von warmen und kalten Farben führen.

Rua Reidh Sonnenaufgang

Rua Reidh Sonnenaufgang

Der Farbverlauf über dem Horizont

Wenn zur Zeit der blauen Stunde keine Wolken am Himmel sind, dann zeigt sich häufig ein schöner Farbverlauf über dem Horizont. Je später es wird, umso mehr verändert sich dieser Verlauf in Richtung Pastellfarben. Das wirkt insbesondere bei Landschaftsaufnahmen sehr harmonisch. Dieser Farbverlauf tritt vor allem in Richtung des Sonnenuntergangs auf.

Moon Tree

Moon Tree

Ähnliche Helligkeit von Stadt und Himmel

Wenn du Architekturaufnahmen fotografierst, dann hat die blaue Stunde noch einen weiteren Vorteil. Tagsüber ist der Himmel in aller Regel heller als die Gebäude. Nachts sind die Gebäude durch die Beleuchtung heller als der Himmel. Während der blauen Stunde gibt es ein Zeitfenster von etwa 10 Minuten, in dem die Helligkeit von Gebäuden und Himmel sehr ähnlich ist.

Blaue Stunde fotografieren

Blaue Stunde fotografieren

Wann ist die blaue Stunde genau?

Die blaue Stunde ist in unseren Breitengraden etwa 45 Minuten lang und beginnt mit dem Sonnenuntergang. Gleichzeitig gelten natürlich auch die 45 Minuten vor Sonnenaufgang als blaue Stunde.

Bei den Beispielen und Erklärungen in diesem Artikel beschreibe ich die blaue Stunde nach Sonnenuntergang. Alle Thematiken können auch andersherum für die blaue Stunde vor Sonnenaufgang verwendet werden.

Wie lange die blaue Stunde sichtbar andauert ist auch von Jahreszeit und Bewölkung abhängig. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sich so gut wie immer lohnt, etwas mehr Zeit einzuplanen.

Wenn du es auf die Phasen der Dämmerung umrechnen willst, dann ist die blaue Stunde etwa die Hälfte der nautischen Dämmerung und die gesamte bürgerliche Dämmerung lang.

Gibt es einen blaue Stunde Rechner?

Es gibt verschiedene blaue Stunde Rechner. Der meiner Meinung nach Übersichtlichste ist dieser hier.

Der Rechner kalkuliert die Zeit anhand des aktuellen Datums und Standorts. Beide Werte lassen sich aber auch verändern.

Blaue Stunde Rechner

Blaue Stunde Rechner

Gibt es eine blaue Stunde App?

Es gibt verschiedene Apps, mit denen du dir die Zeit der blauen Stunde anzeigen lassen kannst. Ich verwende aktuell für meine Planung meist Photo Ephemeris.

Blaue Stunde App

Blaue Stunde App

Die Zeit der blauen Stunde ist dort wie oben zu lesen nach Sonnenuntergang bis etwa zur Hälfte der nautischen Dämmerung.

Wie sieht es in der Praxis aus? Wegen der blauen Stunde schaue ich aber recht selten in die App. Ich merke mir anhand meiner Wetter App, in der auch die Sonnenuntergangszeit zu sehen ist, einfach nur die Zeit des Sonnenuntergangs und rechne dann etwa 45 Minuten drauf.

Starry Night

Starry Night

Was muss ich beim blaue Stunde Fotografieren beachten?

Um die blaue Stunde zu fotografieren, gibt es vor allen einige technische Themen, die es zu beachten gilt. Bevor ich dazu komme, geht es aber in Punkt eins um das richtige Timing.

1. Die optimale Bewölkung

Die blaue Stunde ist wie bereits erwähnt etwa 45 Minuten lang. In diesem Zeitraum verändert sich aber das Licht noch einmal außerordentlich. Je nachdem welche Stimmung du erzeugen oder welches Motiv du fotografieren möchtest, gibt es einen bestimmten Zeitpunkt, der sich dafür am besten eignet.

Wie die blaue Stunde verläuft, ist vor allem auch von der Bewölkung abhängig. Wenn der Himmel wolkenlos ist, so ist es auch nach Sonnenuntergang noch länger hell. Die blaue Stunde dauert dann also länger an. Bei Bewölkung ist der Zeitraum nicht nur kürzer, auch die Farbtöne am Himmel sind anders.

Der oben angesprochene Farbverlauf ist bei vollständiger Bewölkung kaum zu sehen. Für das Fotografieren in der Stadt gilt: Je später es nach Sonnenuntergang wird, umso mehr werden die Wolken dann auch von den Lichtern der Stadt angestrahlt.

Wenn ich auf die blaue Stunde zum Fotografieren abziele, dann ist mir ein wolkenloser Himmel am liebsten. So habe ich die meiste Zeit und die Wahrscheinlichkeit für einen schönen Farbverlauf am Himmel ist am höchsten.

Bewölkungsgrad, Mondphase und Mondzeiten in der Wetter.com App Detailansicht

Bewölkungsgrad, Mondphase und Mondzeiten in der Wetter.com App Detailansicht

2. Stativ oder lichtstarke Objektive einsetzen

Während der blauen Stunde nimmt die Menge des Lichts immer weiter ab. Deshalb besteht die Gefahr, dass du deine Bilder verwackelst und sie unscharf werden. Es ist möglich, in dieser Zeit mit lichtstarken Objektiven und hoher ISO aus der Hand zu fotografieren. Meine Empfehlung ist jedoch die Nutzung eines Stativs.

Falls du noch kein Stativ hast, ist das Manfrotto Befree Advanced eine gute Kombi aus geringem Gewicht, guter Stabilität und ordentlichem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Manfrotto Befree Advanced

Manfrotto Befree Advanced

So kannst du nicht nur die beste Bildqualität aus deiner Kamera herausholen. Meiner Erfahrung nach beschäftigst du dich auch intensiver mit dem Foto und deiner Bildkomposition, wenn du beim Fotografieren ein Stativ nutzt. Das Resultat sind bessere Bilder.

Ich nutze aktuell diese Variante des Befree Stativs, das Manfrotto Befree GT Carbon. Es ist minimal schwerer, dafür aber größer und noch ein wenig stabiler.

Manfrotto Befree GT Carbon

Manfrotto Befree GT Carbon

3. Den passenden Kameramodus wählen

Ich fotografiere die blaue Stunde in aller Regel im A(V)-Modus. So kann ich Blende und ISO einstellen und die Kamera berechnet den passenden Wert für die Belichtungszeit.

In meinem Artikel über Blende, ISO und Belichtungszeit erfährst du mehr über die Zusammenhänge zwischen diesen drei Einstellmöglichkeiten.

4. Den richtigen Weißabgleich setzen

Für einige Kameras ist es nicht so einfach, bei farbigem Licht wie in der Dämmerung den richtigen Weißabgleich automatisch zu wählen. Wenn du deine Fotos in der Kamera als JPG speicherst, so lohnt es sich, bei Landschaftsaufnahmen mit unterschiedlichem Weißabgleich zu experimentieren. Welche Einstellung sinnvoll ist, hängt ganz von der Stimmung ab, die du mit deinen Bildern erzeugen willst. Du kannst hier mit Weißabgleich-Voreinstellungen wie Tageslicht, Schatten oder Trüb unterschiedliche Farbeffekte erzeugen.

Beim Fotografieren mit JPG in der Stadt empfiehlt sich fast immer die Voreinstellung des Weißabgleiches für Kunstlicht.

Insgesamt ist meine Empfehlung für den Weißabgleich jedoch, dass du deine Bilder im RAW Dateiformat aufzeichnest. So kannst du später am PC bei der Nachbearbeitung den Weißabgleich selbst nachträglich setzen. Nicht immer lässt sich am Display der Kamera gut beurteilen, welcher Weißabgleich für die jeweilige Lichtsituation gut passen würde.

Den Weißabgleich später am PC setzen zu können, ist einer der größten Vorteile bei der Speicherung deiner Fotos im RAW Format gegenüber JPG. In meinem Artikel über RAW vs. JPG findest du noch weitere Vorteile davon.

Raw vs JPEG: Weißabgleich

Raw vs JPEG: Weißabgleich

5. ISO so niedrig wie möglich wählen

Um die bestmögliche Bildqualität zu erhalten, empfehle ich dir deine Fotos mit der kleinstmöglichen ISO aufzunehmen. Bei den meisten Kameras ist das ISO 100. So tritt in deinem Foto so wenig Bildrauschen wie möglich auf.

Mehr Tipps zur optimalen Bildqualität findest du in meinem E-Book, welches es derzeit kostenlos gibt.

Dieser Punkt gilt natürlich nicht, wenn du ohne Stativ fotografierst und eine hohe ISO wählen musst, damit du die Bilder nicht verwackelst.

6. Die optimale Blende für beste Bildqualität wählen

Ich empfehle eine Blende von F8 für Stadt- und Landschaftsaufnahmen. So hast du alle Teile im Bild scharf abgebildet, aber der Effekt der Beugungsunschärfe schlägt noch nicht zu.

Öffnung der Blende bei Blendenzahl 5.6

Öffnung der Blende bei Blendenzahl 5.6

7. Fokussieren mit und ohne Autofokus

Die Fokussierung ist eines der wenigen Themen, welches beim Fotografieren der blauen Stunde etwas kompliziert werden kann.

Ich versuche hier weiterhin den Autofokus zu nutzen. Meistens ist es dafür noch nicht zu dunkel. Bei Stadtaufnahmen gibt es oftmals Lichtpunkte im Bild, auf die du fokussieren kannst.

Bei Landschaftsaufnahmen ist eventuell der Mond als Punkt zum Fokussieren hilfreich. Aber auch der Übergang zwischen Landschaft und Himmel bietet für den Autofokus oft ausreichend Kontrast.

Falls der Autofokus mal nicht funktionieren sollte, nutze ich gern den manuellen Fokus im Liveview.

Entfernungsskala für manuelle Fokussierung

Entfernungsskala für manuelle Fokussierung

Eventuell kann es nötig sein, dass du mit dem Autofokus auf einen Lichtpunkt irgendwo anders fokussierst und dann mit der Kamera im Anschluss einen anderen Bildausschnitt wählst, den du eigentlich fotografieren willst. In diesem Fall musst du nach dem Fokussieren den Autofokus deaktivieren, damit die Kamera danach beim anderen Bildausschnitt nicht wieder neu fokussiert.

8. Selbstauslösung aktivieren oder Fernauslöser nutzen

Wenn du den Auslöser deiner Kamera drückst, dann wackelst du dabei leicht an der Kamera, auch wenn du vom Stativ aus fotografierst. Als Lösung für dieses Thema kannst du mit einem Fernauslöser arbeiten. Variante Nummer zwei ist, dass du in der Kamera die Selbstauslösung aktivierst. In den meisten Kameras lässt sich für die Selbstauslösung ein Zeitraum von zwei oder zehn Sekunden aktivieren. Ich nutze hier immer zwei Sekunden.

Dieser “Trick” funktioniert nur bei Belichtungszeiten bis 30 Sekunden, darüber brauchst du einen Fernauslöser für den BULB-Modus.

Canon RS60-E3 Fernauslöser

Canon RS60-E3 Fernauslöser

9. Den Bildstabilisator ausschalten

Wenn du mit einem Stativ fotografierst, dann empfehle ich dir, den Bildstabilisator auszuschalten. Es gibt Szenarien, in denen die Mechanik der Bildstabilisation eingreift, obwohl du vom Stativ aus fotografierst und die Kamera vollkommen stillsteht. Das Resultat kann ein unscharfes Bild sein.

Dieser Tipp gilt nicht nur für das Fotografieren während der blauen Stunde, sondern generell bei der Arbeit mit einem Stativ.

Bildstabilisator deaktivieren (bei einer Sony Alpha 7 III im Menü)

Bildstabilisator deaktivieren (bei einer Sony Alpha 7 III im Menü)

10. Spiegelvorauslösung bei Spiegelreflexkameras einstellen

Wenn du eine Spiegelreflexkamera (DSLR) benutzt, dann solltest du beim Fotografieren der blauen Stunde die Spiegelvorauslösung in der Kamera aktivieren. Hintergrund ist, dass der Spiegelschlag in der Kamera zu Verwacklungen führen kann. Das ist insbesondere bei Belichtungszeiten zwischen 1/30 und einer halben Sekunde der Fall.

Diese Technik funktioniert meines Wissens nach nur mit einem Fernauslöser. In diesem Modus klappt beim ersten Drücken des Auslösers der Spiegel nach oben. Erst beim zweiten Auslösen öffnet sich dann der Verschluss und die Belichtung erfolgt.

Zusammenfassung der Tipps zum blaue Stunde Fotografieren

Dies sind noch einmal die Tipps zum Fotografieren in der blauen Stunde als Übersicht:

  1. Am besten wolkenloser Himmel
  2. Stativ einsetzen
  3. A(V)-Modus der Kamera wählen
  4. Bilder im RAW Dateiformat aufzeichnen, damit du den Weißabgleich später selbst wählen kannst
  5. ISO 100
  6. Blende 8
  7. Autofokus funktioniert meistens
  8. Selbstauslöser 2 Sekunden oder Fernauslöser nutzen
  9. Bildstabilisator deaktivieren
  10. Bei Spiegelreflexkameras Spiegelvorauslösung einstellen

Gute Motive für die blaue Stunde

Auf wolkenlosen Himmel warten und die technischen Punkte lernen ist nicht allzu schwer. Wichtiger ist es, gute Motive für die blaue Stunde zu wählen. Du kannst nur gute Bilder von den Motiven machen, die dich selbst emotional ansprechen.

Stadtlandschaften und Gebäude

Insbesondere in der Architekturfotografie ist die blaue Stunde sehr spannend. Wie oben schon erwähnt gibt es hier einen Zeitpunkt, in dem Gebäude und Himmel eine ähnliche Helligkeit haben. Hinzu kommt, dass der Farbkontrast zwischen blauem Himmel und warmen Lichtern der Stadt interessante Stimmungen schafft. Dieser Farbkontrast erzeugt auch mehr Tiefe im Bild.

Köthen Skyline

Köthen Skyline

Autos

Für Fotos von Autos kann die Kombination aus blauem Himmel und warmen Lichtern ebenfalls gut eingesetzt werden. In diesem Fall musst du aber gut darauf achten, die ursprüngliche Farbe des Autos durch geschickte Wahl des Weißabgleichs gut zu treffen.

Lichtspuren

Während der blauen Stunde werden die Belichtungszeiten zunehmend länger. Damit hast du die Möglichkeit, bewegliche Lichter wie Autos, Busse und Bahnen als Lichtspuren aufzunehmen. Die folgende Aufnahme ist zwar schon nach der blauen Stunde entstanden, verdeutlicht aber, was ich mit Lichtspuren meine.

City Stream

City Stream

Landschaften

In der Landschaftsfotografie ist die blaue Stunde ebenfalls interessant. Viele meiner Aufnahmen entstehen in dieser Zeit, weil ich das Licht auf der Landschaft sehr mag. Du kannst den Farbverlauf in der Richtung des Sonnenuntergangs nutzen. Du kannst die Landschaft als Silhouette darstellen. Du kannst auf spannendes Licht in den Wolken spekulieren.

Ein furioser Sonnenaufgang an der Teufelsmauer bei Neinstedt / Weddersleben.

Ein furioser Sonnenaufgang an der Teufelsmauer bei Neinstedt / Weddersleben

Mallorca 37

Mallorca 37

Neben guten Motiven ist eine ausgewogene Bildkomposition wichtig. Ein sehr gutes Buch zu diesem Thema ist Der fotografische Blick von Michael Freeman.

Ich hoffe dieser Artikel hilft dir beim blaue Stunde Fotografieren weiter. Hast du noch Fragen oder Anregungen? Wie sind deine Erfahrungen mit der blauen Stunde? Welche Motive funktionieren deiner Meinung nach am besten? Schreib mir gern in den Kommentaren!

30 Kommentare

  1. Nutzer Avatar
    Wilfried

    Hallo Matthias,
    sehr guter/lehrreicher Aritkel.
    Ich fotografiere in der Blauen Stunde auch gerne bei Wolken.
    Die sind dann of blau/bläulich, das ergibt sehr schöne Bilder ….
    Gruß, Wilfried

    • Nutzer Avatar

      Hallo Wilfried,

      ich danke dir! Auch Wolken können da gut funktionieren, da hast du absolut Recht. Es kommt immer drauf an, was man mit dem Bild zeigen möchte…

      Liebe Grüße,

      Matthias

  2. Nutzer Avatar
    erwin weber

    Guten Tag Matthias,
    vielen Dank für diesen wie immer sehr ausführlichen und ausgezeichneten Artikel.
    Auch wenn man sich in diesem Thema schon auskennt, ist es nützlich, deine Tipps durchzulesen und die Kenntnisse zu festigen.
    Viele Grüsse
    Erwin

  3. Nutzer Avatar

    Spannende Tipps … an dem Thema versuche ich mich auch immer wieder. Wobei letztens, man mag es kaum glauben, die Polizei mit Blaulicht hinter mir stand und zunächst nicht so richtig einordnen konnte, was ich da in der Dunkelheit treibe!

  4. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, vielen Dank für deinen lehrreichen Artikel. Bin Anfänger und finde es toll, wie du das beschreibst. Liebe Grüße Rudi

  5. Nutzer Avatar
    Jürgen

    Habe schon etwas Erfahrung mit der Fotografie zur blauen Stunde. In deinem Artikel erfährt man wohl alles Wesentliche dazu. Ich konnte noch viel lernen. Die Bildbeispiele sind wunderbar.

  6. Nutzer Avatar
    Conni Sigl

    Hallo Matthias
    Auch von mir ein grosses Dankeschön für die immer wieder interessanten Informationen. Da ich auch eine Sony Alpha 7III haben, profitiere ich doppelt von Deinen Infos.
    Fotografierst Du in der blauen Stunde auch mit ND-Filter? Wenn ja, welche sind geeignet

    • Nutzer Avatar

      Hallo Conni,

      vielen Dank, das freut mich sehr! In der blauen Stunde fotografiere ich so gut wie nie mit ND Filtern. Im Normalfall reicht mir ISO 50 und F11 aus, um Belichtungszeiten zu erreichen, bei denen Lichtspuren zu sehen sind oder Wasser nebelig wird. Bei den Malta und Teneriffa Bildern habe ich manchmal einen ND8 ( https://amzn.to/3aQYhHZ ) genutzt, aber insgesamt ist es schon eher selten der Fall. Von der Sache her gibt es keine Festlegung, welche ND Filter besonders für die blaue Stunde geeignet sind, da kannst du bei Bedarf alle nehmen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  7. Nutzer Avatar

    Incredible pictures. Great read and so cool maybe I can now plan a future blue hour viewing.

  8. Nutzer Avatar
    Klaus Gerboth

    Hallo Matthias, ich fotografiere bereits seit 70 Jahren (bin 86) auch gerne während der Dämmerung. Unter deinen Gesichtspunkten habe ich diese kurze Zeitspanne jedoch noch nicht gesehen.
    Herzlichen Dank für deine Hinweise.
    Klaus Gerboth

  9. Nutzer Avatar

    Wieder ein schöner Beitrag von Dir.
    Zum Thema Spiegelvorauslösung:
    Bei Nikon geht das auch ohne Fernauslöser aber du musst dann 2x auf den Auslöser drücken, was eher suboptimal ist. Besser ist es mit dem Selbstauslöser zu arbeiten – der geht (zumindest bei Nikon) auch mit der Spiegelvorauslösung. Wenn man im „Live View“ arbeitet, ist der Spiegel sowieso schon hochgeklappt.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Gerald,

      ich danke dir! Von der Sache her geht das auch bei Canon (ich vermute bei anderen Herstellern ebenfalls) beispielsweise, aber dann verwackelt man vielleicht eher durch das Auslöser drücken als durch den Spiegelschlag – ist ja beides nicht optimal.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  10. Nutzer Avatar

    Guten Morgen Matthias,

    Viele Dank für den Informativen Artikel, ich gehöre noch zu denen die dankbar für solche Tipps sind und habe diesen Artikel mit Freude gelesen. Vielen Dank dafür 🌟🌟🌟🌟🌟

  11. Nutzer Avatar
    Beat Flück

    Vielen Dank für deinen Artikel, Matthias. Ich habe zwar schon oft in der blauen Stunde fotografiert, aber eher intuitiv ohne fundierte Kenntnisse. Deine Tipps sind deshalb für mich sehr nützlich und regen gleich meine Phantasie für eine nächste Fotosession an 😉.
    Grüsse, Beat

  12. Nutzer Avatar
    Frieder

    Lieber Matthias,

    Dankeschön das hilft mir sehr. Da ich immer selbst versuche ohne ein Foto Training.
    Ob es schnell bewegte Bilder sind wie Flugzeuge oder Vögel … Landschaft … Street. Oder jetzt im Lissabon Trip Nacht und Blaue Stunde … aber auch tagsüber.

    Ich werde zu Hause schon mal testen mit den Einstellungen und Stativ … drei Aufnahmen dann Weiter.

    45 min plus Minus sind ja nicht viel 😉

    Ich freue mich und bin gespannt auf meine Ergebnisse.

    Allen Lesern viel Erfolg beim Testen und Fotografieren.

    LG Frieder

    • Nutzer Avatar

      Hallo Frieder,

      das freut mich! Du kannst ja daheim die Lichtsituationen in der blauen Stunde mehrfach trainieren. Dann bist du für die nächste Reise schon gut vorbereitet.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  13. Nutzer Avatar
    Reinhard Grossmann

    Moin!
    Wieder ein sehr aufschlußreicher Artikel von Dir, lieber Matthias, mit einfachen, aber wertvollen Tipps (z.B. Selbstauslöser).
    Die für mich beste App für Dämmerungszeiten und Mondphasen, weil kostenlos und doch sehr umfangreich, ist LunaSolCal.
    Ansonsten nutze ich gerne Photopills, obwohl die Anleitungen und weiteres Infomaterial leider nur auf Englisch zur Verfügung steht. Auf YouTube kann man aber gute Erläuterungen auf Deutsch finden.
    Für schöne Lichtsterne empfehle ich Blende 11 oder sogar 16 – und einfach viel ausprobieren mit verschiedenen Blenden und Belichtungszeiten.
    LG Reinhard

    • Nutzer Avatar

      Hallo Reinhard,

      ich danke dir für deine positiven Worte und auch für die Hinweise zu den Apps. Ich habe vor ein paar Tagen gerade Photopills gekauft und probiere damit gerade viel herum. Ich denke dazu werde ich bestimmt einen Artikel schreiben, vor allem zum Fotografieren der Milchstraße ist es hilfreich. LunaSolCal muss ich mir auch mal anschauen.

      Danke dir ebenfalls für den Hinweis zu den Lichtsternen!

      Liebe Grüße,

      Matthias

  14. Nutzer Avatar
    Charly Klein

    Hallo Matthias, herzlichen Dank für Deinen ausgezeichneten Artikel. Diesen habe ich mit großem Interesse gelesen und einige Dinge für mich mitgenommen.
    LG
    Charly

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