Fotos drucken lassen – Meine Empfehlungen & Erfahrungen

Im heutigen Beitrag möchte ich dir zeigen, wieso es sich lohnt, seine Fotos zu drucken. Im Bereich Drucke habe ich schon viel ausprobiert und Geld investiert, um eine durchgehend gute QualitĂ€t zu erhalten. Ich beschreibe, wie ich meine Fotos fĂŒr den Druck aufbereite. Danach stelle ich dir verschiedene Druckprodukte vor und zeige dir, welche davon ich fĂŒr welchen Einsatzzweck sinnvoll finde. Zum Schluss empfehle ich zwei konkrete Druckanbieter.

Wieso es sich lohnt Fotos zu drucken

Die meisten Fotografen und Fotografinnen von heute, die digital fotografieren, drucken ihre Bilder nicht mehr. Oftmals sind die Bilder fĂŒr soziale KanĂ€le, Fotografie-Communities oder die eigene Website bestimmt. Manchmal geht man noch durch das eigene digitale Archiv, um Ă€ltere Arbeiten anzuschauen. Aber irgendwann “vergammeln” die Bilder auf der Festplatte oder in der Cloud.

Doch wenn ich dir heute nur eines mit auf den Weg geben kann, dann, dass es sich lohnt deine Bilder zu drucken. Es ist etwas ganz Besonderes fĂŒr mich, wenn bei mir die Lieferung neuer Drucke eintrifft. FĂŒr mich ist ein guter Druck das finale Ergebnis meiner Fotografie.

Fotos drucken lassen - Meine Jahresauswahl von 2020

Fotos drucken lassen – Meine Jahresauswahl von 2020

Sobald die gedruckten Bilder bei mir ankommen, nehme ich mir Zeit, um diese Lieferung ganz in Ruhe auszupacken und anzuschauen. Alles andere muss dann meist warten. Ich wasche mir noch einmal die HĂ€nde, sorge dafĂŒr, dass es ruhig ist und setze mich hin, um die Drucke zu genießen.

Es mĂŒssen nicht besonders viele oder große Drucke sein. Schon ein einzelner kleiner Abzug reicht mir, um mich daran unheimlich zu erfreuen. Dann schaue ich mir das Bild an, betrachte es aus unterschiedlichen Blickwinkeln und erinnere mich an den Moment der Aufnahme. Oftmals gefĂ€llt mir das Bild als Druck besser als am Monitor. Ich freue mich auch ĂŒber die BildqualitĂ€t, die ich aus meinem Equipment herausholen kann.

Wenn ich die Drucke dann mehrmals mit zeitlichem Abstand anschaue, sehe ich auch, was ich noch verbessern könnte. Oder das Bild verÀndert sich, wenn ich in unterschiedlichen Stimmungen darauf schaue. Schon anderes Licht lÀsst es anders erscheinen.

Ein guter Druck ist fĂŒr mich ein Highlight im Alltag. Ich beschĂ€ftige mich mehr mit dem Foto und mit meiner Fotografie generell. Ich hinterfrage, wieso ich das Motiv fotografiert habe und kann die Stimmung des ausgedruckten Bildes viel besser als am Monitor fĂŒhlen. Bei mir trĂ€gt es dazu bei, dass ich meine Fotografie weiterentwickle.

Druck von "Berchtesgaden 07" auf Kodak Pro Endura matt mit Passepartout hinter Floatglas matt mit Holzrahmen

Druck von „Berchtesgaden 07“ auf Kodak Pro Endura matt mit Passepartout hinter Floatglas matt mit Holzrahmen

HĂ€ufig drucke ich nur fĂŒr mich selbst. Ab und zu ist es fĂŒr Ausstellungen. Manchmal ist es ein Druckauftrag fĂŒr einen Kunden. Wenn es passt, dann nehme ich die Drucke auch mit zu meiner Familie und Freunden, um sie dort zu zeigen. Gelegentlich verschenke ich auch einen Druck. Aber in erster Linie erfreue ich mich selbst an den gedruckten Bildern.

Ich kann dir deshalb nur ans Herz legen, auch einmal deine Bilder auszudrucken. Ein Druck in 21 x 15 cm in ansprechender QualitĂ€t ist bereits fĂŒr 33 Cent zu haben. Welche Druckereien ich empfehle findest du weiter unten in diesem Beitrag. Es muss also nicht teuer sein. Ich versuche meine Bilder sogar einigermaßen regelmĂ€ĂŸig zu drucken, beispielsweise alle 6 Monate. So bekomme ich auch einen schönen Zwischenstand, welche Arbeiten in dieser Zeit entstanden sind.

Deshalb drucke ich nicht mehr selbst

Zu Beginn meiner Fotografie habe ich meine Bilder ab und zu mal selbst auf einem handelsĂŒblichen Tintenstrahler ausgedruckt. Die Tintenstrahldrucker mĂŒssen jedoch regelmĂ€ĂŸig genutzt werden, damit die Tinten oder Druckköpfe nicht eintrocknen. Ich habe fĂŒr dieses Thema einiges an Zeit und Nerven geopfert. Dann habe ich mich entschieden, keinen eigenen Drucker mehr zu besitzen, sondern meine Fotos bei einer professionellen Druckerei in Auftrag zu geben.

Vorbereitung fĂŒr den Druck

Damit du gute Drucke erhĂ€ltst, sind ein paar Schritte in der Vorbereitung nötig. Die meisten dieser Schritte musst du nur einmal machen, dann hast du dein Setup fĂŒr gute Drucke beisammen.

Fotodruck "Opernturm" auf HahnemĂŒhle FineArt Pearl

Fotodruck „Opernturm“ auf HahnemĂŒhle FineArt Pearl

Ein guter Monitor

Damit deine Drucke so aussehen wie am Bildschirm, ist ein guter Monitor sinnvoll. Auf diese Weise stellst du sicher, dass dein Monitor die Farben, Helligkeiten und den Kontrast gut darstellen kann. Ein solcher Monitor muss nicht die Welt kosten, gute Modelle gibt es ab ca. 220 €. In meinem Artikel ĂŒber Monitore fĂŒr Bildbearbeitung gebe ich Empfehlungen fĂŒr den Kauf.

Dell U2419H

Dell U2419H

Monitor kalibrieren

Um den Monitor dann auf einen gewissen Standard einzustellen, empfiehlt sich eine Kalibrierung. Dazu ist ein KalibrierungsgerĂ€t nötig, welches Farben und Helligkeiten ausmisst. Daraus wird dann ein Monitorprofil fĂŒr die korrigierte Darstellung generiert, welches bei jedem Start des PCs oder Laptops geladen wird. In meinem Beitrag Monitor kalibrieren findest du noch mehr Infos. Ein gutes und bezahlbares KalibrierungsgerĂ€t ist beispielsweise der Datacolor SpyderX Pro, von dem ich den VorgĂ€nger nutze.

Datacolor SpyderX Pro KalibrierungsgerÀt

Datacolor SpyderX Pro KalibrierungsgerÀt

FarbrÀume: sRGB und AdobeRGB

Ein Farbraum ist ganz grob gesagt die Gesamtzahl der Farben, die ein Monitor darstellen kann. Hier gibt es mehrere Standards. Zwei unter Fotografen gebrĂ€uchliche sind sRGB und AdobeRGB. Der AdobeRGB Farbraum ist grĂ¶ĂŸer als sRGB – kann also mehr Farben darstellen. Dieses Thema wĂ€re einen kompletten eigenen Beitrag wert.

In der Praxis wird im Internet und fĂŒr Darstellungen am Monitor meist sRGB als Farbraum genutzt – im professionellen Druckumfeld eher der AdobeRGB Farbraum oder noch grĂ¶ĂŸere FarbrĂ€ume.

Ich persönlich nutze fĂŒr meine Arbeit sRGB, weil mir dieser Farbraum vom Umfang her total ausreicht. Auch wenn ich meine Fotos ab und an Drucke, findet die meiste Betrachtung meiner Bilder auf Bildschirmen (im Internet) statt.

Druck von "Pasterze Sunset" auf HahnemĂŒhle William Turner BĂŒttenpapier

Druck von „Pasterze Sunset“ auf HahnemĂŒhle William Turner BĂŒttenpapier

ICC Profile fĂŒr die Vorschau des Druckmaterials nutzen

Jedes Druckprodukt und Material hat eine unterschiedliche Darstellung von Farbe, Kontrast und Helligkeit. Um besser einschÀtzen zu können, wie ein Bild beispielsweise auf Leinwand oder Forex aussieht, gibt es bei guten Anbietern die ICC Profile des jeweiligen Materials zum Herunterladen. Diese lassen sich in Photoshop einbinden und dann als Vorschau verwenden.

Bei normalen AbzĂŒgen nutze ich in der Regel keine Vorschau mit ICC Profilen, bei anderen Druckprodukten schon.

Meine Aufbereitung vor dem Versand an die Druckerei

Meine Bildbearbeitung und die Aufbereitung fĂŒr den Druck erfolgt in Adobe Photoshop. Mein gesamter Workflow ist darauf ausgerichtet, die bestmögliche BildqualitĂ€t aus meiner FotoausrĂŒstung herauszuholen. In meinen Videokursen ĂŒber Bildbearbeitung fĂŒr Landschaftsfotografie und Architekturfotografie: Langzeitbelichtungen in Schwarz-Weiß zeige ich, wie ich meine Bearbeitung durchfĂŒhre.

Videokurs – Bildbearbeitung fĂŒr Landschaftsfotografie mit Adobe Photoshop

Videokurs – Bildbearbeitung fĂŒr Landschaftsfotografie mit Adobe Photoshop

Wenn ich meine Bilder nun nach der Bearbeitung drucken möchte, habe ich schon sehr gutes Ausgangsmaterial in Form einer PSD Datei, welche ich nun fĂŒr den Druck aufbereite.

NachschĂ€rfen fĂŒr den Druck

Der erste Schritt der Aufbereitung ist das NachschĂ€rfen des Druckes. HierfĂŒr nutze ich je nach Druckmaterial den DxO (vorher Nik/Google) Sharpener Pro oder den Adobe Photoshop Filter “Selektiver Scharfzeichner”. Auch dieses Thema kann man deutlich vertiefen, wie ich in meinem Beitrag Fotos nachschĂ€rfen fĂŒr den Druck zeige.

Aufhellen der Bilder

Nun folgt der zweite Schritt der Aufbereitung – das Aufhellen. Wenn ich ein Bild drucken möchte, das ich am Monitor bearbeitet habe, gibt es einen grundlegenden Unterschied: Ein Monitor verfĂŒgt ĂŒber eine Hintergrundbeleuchtung, ein Druck nicht. Damit ist der Druck immer dunkler als das Bild am Monitor.

Um diesen Umstand auszugleichen, helle ich mein Bild vor dem Druck auf. Ich nutze dafĂŒr eine einfache Gradationskurve in Adobe Photoshop. Wie stark dieses Aufhellen sein muss, habe ich ebenfalls durch Testen mit entsprechenden Drucken herausgefunden.

Gradationskurve in Adobe Photoshop zum Aufhellen der Bilder

Gradationskurve in Adobe Photoshop zum Aufhellen der Bilder

Dieses Aufhellen habe ich mir als Photoshop Aktion angelegt, damit ich es immer wieder nutzen kann. Im folgenden Screenshot kannst du auch die Einstellungen der Gradationskurve einsehen, die ich aktuell verwende.

Photoshop Aktion zum Aufhellen der Bilder vor Versand an die Druckerei

Photoshop Aktion zum Aufhellen der Bilder vor Versand an die Druckerei

Nach dem NachschÀrfen und Aufhellen speichere ich das Ergebnis als JPG Datei mit voller Auflösung und QualitÀt, bevor ich es online an die Druckerei sende. Welche Druckereien ich verwende, habe ich weiter unten beschrieben.

Beim Hochladen auf den Druckerei Websites gibt es hĂ€ufig ein HĂ€kchen fĂŒr die “Automatische Bildoptimierung”. Manchmal ist es auch erst im Warenkorb zu finden. Dieses HĂ€kchen kannst du nun deaktivieren, da du diese Bildoptimierung bereits selbst durchgefĂŒhrt hast.

Druckprodukte und meine EinschÀtzung

Es gibt sehr viele verschiedene Druckprodukte, auf die du deine Bilder drucken lassen kannst. Diese Vielfalt kann etwas ĂŒberwĂ€ltigend sein. In den letzten 15 Jahren habe ich auch durch Ausstellungen schon sehr viele Materialien ausprobiert und möchte dir deshalb einen Überblick geben.

Druck von "School of Music" auf HahnemĂŒhle William Turner BĂŒttenpapier

Druck von „School of Music“ auf HahnemĂŒhle William Turner BĂŒttenpapier

Materialien selbst einschÀtzen: Mustersets

Ich hoffe meine Beschreibungen sind fĂŒr dich hilfreich. Noch sinnvoller ist es aber, die Materialien einmal selbst in die Hand zu nehmen. Von vielen Druckereien gibt es kleine Probeboxen (Mustersets) mit allen Produkten. Das ist dann ein Motiv in beispielsweise 10 x 10 cm GrĂ¶ĂŸe auf verschiedenen Materialien.

Diese Mustersets kosten in der Regel zwischen 5 und 10 Euro. Es lohnt sich, dass du dir mal eine solche Box bestellst, damit du ein GefĂŒhl fĂŒr die unterschiedlichen Materialien bekommst. Oftmals kommt dann auch das GefĂŒhl auf, eines deiner Fotos auf einem bestimmten Material drucken zu wollen. 

Diese Druckprodukte zu kennen, kann auch dazu fĂŒhren, dass du gezielt ein Foto fĂŒr ein bestimmtes Produkt machst. Beispielsweise gibt es Metallic Prints, die sich wegen den Reflektionen besonders gut fĂŒr Schwarz-Weiß-Bilder eignen. Das kann ein Anreiz sein, in den nĂ€chsten Wochen extra fĂŒr einen solchen Druck ein bestimmtes Schwarz-Weiß-Foto aufzunehmen. Diese Herangehensweise lĂ€sst deine Fotografie wieder ein StĂŒckchen besser werden.

Jetzt folgen die verschiedenen Fotoprodukte, die ich bereits genutzt habe. Zu so gut wie jedem Produkt habe ich einige Fotos gemacht, damit das Material fĂŒr dich noch greifbarer wird.

Papier

Vermutlich denkst du beim Thema Fotos drucken zuerst an Fotos auf Papier, denn das ist natĂŒrlich die gebrĂ€uchlichste Variante. Bei dem Ergebnis auf Papier gibt es unterschiedliche technische AblĂ€ufe, die beispielsweise Ausbelichtung und Druck genannt werden. Genauere Unterschiede kannst du hier noch einmal nachlesen.

Mich interessiert hier nicht so sehr der technische Ablauf, sondern das fertige Ergebnis in Form eines Fotodrucks.

AbzĂŒge auf Fuji Crystal und Kodak Pro Endura

AbzĂŒge auf Fuji Crystal und Kodak Pro Endura

Ausbelichtung

Fotos auf Papier mache ich in den meisten FĂ€llen auf Fuji Crystal oder Kodak Pro Endura Papier. Beide sind bezahlbar und werben mit einer Haltbarkeit von mehreren Jahrzehnten. Zwischen beiden Papieren finde ich keinen großen Unterschied im Ergebnis.

Ausbelichtung auf Fuji Crystal Papier

Ausbelichtung auf Fuji Crystal Papier

Matt oder glÀnzend

Wichtiger als die Frage ob Kodak Pro Endura oder Fuji Crystal finde ich, ob das Papier glĂ€nzend oder matt sein soll. Mittlerweile entscheide ich mich in fast allen FĂ€llen fĂŒr mattes Papier. NatĂŒrlich hat ein glĂ€nzendes Foto noch etwas mehr Brillanz. Mir kommt es aber eher darauf an, das Foto ohne störende Reflektionen betrachten zu können.

HahnemĂŒhle Drucke

Mein Lieblingsprodukt ist ganz klar HahnemĂŒhle Papier. Dieser Druck mit Epson UltraChrome Pro Tinten ist etwas ganz Besonderes fĂŒr mich. Die Farben und Tiefen im Bild wirken unglaublich satt. Wenn ich ein solches Bild in den HĂ€nden halte, weiß ich, wieso ich fotografiere. Diese Drucke sind nicht gĂŒnstig, aber meiner Meinung nach das Beste, was man kaufen kann.

Fotodruck "Opernturm" auf HahnemĂŒhle FineArt Pearl

Fotodruck „Opernturm“ auf HahnemĂŒhle FineArt Pearl

Unter den HahnemĂŒhle Papieren habe ich bisher auf FineArt Pearl und auf William Turner BĂŒttenpapier gedruckt. Ersteres ist reinweiß und hat eine leicht schimmernde OberflĂ€che. Das William Turner BĂŒttenpapier hat einen ganz leichten Warmton, der als Naturweiß beschrieben wird. Außerdem hat es eine leichte OberflĂ€chenstruktur, die Ă€hnlich wie Aquarellpapier aussieht. Hier lohnt es sich also je nach Bild zu prĂŒfen, ob das Motiv auch mit dieser OberflĂ€che zusammen wirkt.

HahnemĂŒhle Papiere: links FineArt Pearl, rechts William Turner BĂŒttenpapier

HahnemĂŒhle Papiere: links FineArt Pearl, rechts William Turner BĂŒttenpapier

HahnemĂŒhle Papiere: Vorn William Turner, dahinter FineArt Pearl

HahnemĂŒhle Papiere: Vorn William Turner, dahinter FineArt Pearl

Meiner Meinung nach ist das Photo Rag Papier von HahnemĂŒhle fĂŒr die meisten Anwendungen die richtige Wahl, da es einen neutralen Weißton hat und vor allem matt ohne OberflĂ€chenstruktur ist.

Metallic Prints

Insbesondere fĂŒr Fotos in Schwarz-Weiß eignen sich Metallic Drucke. Dabei wird das Foto auf eine silbrig glĂ€nzende OberflĂ€che gedruckt. Die hellen Stellen im Bild sind dann nicht weiß, sondern eher hellgrau. Je nach Licht auf dem Druck bekommt das Foto nun durch die Reflektionen noch einmal mehr Tiefe.

Rahmen

FĂŒr eine Ausstellung werden die Bilder in den meisten FĂ€llen hinter Glas in einem Rahmen gezeigt. Preislich und qualitativ gibt es bei Rahmen grĂ¶ĂŸere Unterschiede. Es lohnt sich also, die Rahmen vor dem Kauf anzuschauen. Wenn es bei dir in der NĂ€he einen Standort gibt, ist boesner eine gute Adresse. Von den Markenrahmen habe ich bisher Halbe und Mira genutzt und war damit sehr zufrieden.

Druck von "Elgol 1" auf Kodak Pro Endura matt mit Passepartout hinter Floatglas matt mit Holzrahmen

Druck von „Elgol 1“ auf Kodak Pro Endura matt mit Passepartout hinter Floatglas matt mit Holzrahmen

Auch beim Glas gibt es signifikante Unterschiede. Ich empfehle entspiegeltes Glas wie Floatglas zu nutzen, eher noch Museumsglas, was aber auch teurer ist.

Die Frage ist nun: Lohnt es sich HahnemĂŒhle Drucke fĂŒr eine Ausstellung zu wĂ€hlen, wenn die Drucke ohnehin hinter Glas landen? Meiner Meinung nach werden die wenigsten Besucher der Ausstellung hier den Unterschied zwischen Kodak Pro Endura oder HahnemĂŒhle Papier wahrnehmen.

Die preisgĂŒnstige Variante ist es, getrennt Rahmen und Drucke zu kaufen und diese dann selbst zu Rahmen. DafĂŒr empfehlen sich möglichst fusselfreie Handschuhe und eine Umgebung mit wenig Staub. Es ist auch möglich, fertig gerahmte Bilder zu kaufen.

Fertig gerahmter Druck von "Blue Calmness"

Fertig gerahmter Druck von „Blue Calmness“

Passepartout

In jedem Fall lohnt sich bei Fotos in Rahmen auch ein Passepartout. HauptsĂ€chlich sorgt es fĂŒr mehr Tiefe im Bild und schĂŒtzt den Druck. Im Vorfeld einer Ausstellung hatte ich trotz einer Woche Trockenzeit des Drucks schon den Fall, dass das Bild am Glas klebte. Durch den Einsatz eines Passepartouts wĂ€re das nicht passiert, weil es dann einen Abstand zwischen Druck und Glas gibt.

Passepartout mit Holzrahmen hinter Museumsglas

Passepartout mit Holzrahmen hinter Museumsglas

Drucke in Rahmen mit Passepartout sind sicher das Mittel der Wahl fĂŒr die meisten Fotoausstellungen. Doch es geht auch anders und gĂŒnstiger.

Forex

Wenn es gĂŒnstiger und ohne Glas vor dem Druck sein soll, dann finde ich den Druck auf Forex eine gute Alternative. Das Foto befindet sich hier auf einer 3 mm dĂŒnnen Schaumstoffplatte, die an der Wand angebracht wird. Die Anbringung kann fĂŒr eine zusĂ€tzliche Tiefenwirkung auch mit Abstand geschehen.

Druck auf Forex

Druck auf Forex

Druck auf Forex mit 3 mm StÀrke

Druck auf Forex mit 3 mm StÀrke

Leinwand

Wenn ich ein Foto bei mir Zuhause aufhĂ€ngen möchte, dann ist fĂŒr mich Leinwand meist die erste Wahl. Nicht fĂŒr jedes Foto ist der Druck auf Leinwand passend. Die Leinwand selbst hat keine glatte OberflĂ€che sondern eine etwas rauere Struktur. Diese Struktur ist dann auch im Bild zu sehen. FĂŒr Fotos mit glatten und homogenen FlĂ€chen kann das auch störend wirken.

Foto "Dune" auf Leinwand

Foto „Dune“ auf Leinwand

Leinwand mit 20 mm TrÀgerrahmen

Leinwand mit 20 mm TrÀgerrahmen

Ein Druck auf Leinwand kann mit verschiedenen RahmenstĂ€rken erfolgen, da sich unter der eigentlichen Leinwand ein Holzrahmen befindet. Auch das kann wieder fĂŒr mehr Tiefe sorgen. ZusĂ€tzlich hast du fĂŒr den Rand des Bildes die Wahl, ob das Foto dort gespiegelt oder umgeschlagen werden soll.

Foto "Sheikh Zayed Mosque" auf Leinwand mit 40 mm TrÀgerrahmen

Foto „Sheikh Zayed Mosque“ auf Leinwand mit 40 mm TrĂ€gerrahmen

Druck auf Leinwand mit 40 mm TrÀgerrahmen, Motivrand gespiegelt

Druck auf Leinwand mit 40 mm TrÀgerrahmen, Motivrand gespiegelt

FĂŒr Ausstellungen wĂŒrde ich eine Leinwand nicht als Material empfehlen. FĂŒr die eigene Wohnung oder als Geschenk finde ich es sehr angenehm.

Foto "Sheikh Zayed Road" auf Leinwand mit 40 mm TrÀgerrahmen

Foto „Sheikh Zayed Road“ auf Leinwand mit 40 mm TrĂ€gerrahmen

Acrylglas

Ein Foto hinter Acrylglas wird auf das Acrylglas selbst oder auf ein Material hinter dem Acrylglas aufgebracht. Das Acrylglas kann eine StÀrke von wenigen Millimetern bis hin zu mehreren Zentimetern haben. Auch hier entsteht wieder eine Tiefenwirkung.

Acrylglas Druck von "Pasterze Sunset" mit Aluminium AufhÀngung

Acrylglas Druck von „Pasterze Sunset“ mit Aluminium AufhĂ€ngung

Acrylglas Druck von "Cloud Launching Pad" mit Aluminium AufhÀngung

Acrylglas Druck von „Cloud Launching Pad“ mit Aluminium AufhĂ€ngung

Je nach Wahl der Tiefe ist beispielsweise auch ein Block von 5 cm Tiefe aus Acrylglas denkbar, der im Regal oder auf dem Schreibtisch steht. Die OberflÀche von Acrylglas spiegelt in der Regel etwas, weshalb der Einsatz je nach Lichtsituation nicht immer passt.

Acrylglas Druck von "Thale 08" mit 10 mm StÀrke

Acrylglas Druck von „Thale 08“ mit 10 mm StĂ€rke

Alu-Dibond

Je nach Geldbeutel kannst du fĂŒr eine Ausstellung auch Alu-Dibond als Material wĂ€hlen. In den meisten FĂ€llen handelt es sich um zwei Aluminiumplatten, die hinter und vor einer dĂŒnnen Kunststoffplatte aufgebracht sind. Auf eine der beiden Aluminiumplatten findet dann der Druck statt.

Alu-Dibond Druck von "Mallorca 06" in 90 x 60 cm

Alu-Dibond Druck von „Mallorca 06“ in 90 x 60 cm

Ein Alu-Dibond Druck ist relativ robust und je nach Anbieter auch fĂŒr den Außeneinsatz denkbar. Der Vorteil fĂŒr eine Ausstellung ist wieder, dass sich dieses Material Ă€hnlich wie Forex einfach ohne einen Rahmen mit Glas vor dem Druck nutzen lĂ€sst.

Schichten eines Fotodrucks auf Alu-Dibond

Schichten eines Fotodrucks auf Alu-Dibond

AufhÀngung

Je nach Anbieter kannst du bei der Druckbestellung gleich eine AufhĂ€ngung dazu bestellen. HĂ€ufig kommt es darauf an, ob du das Bild mit einem Abstand zur Wand anbringen willst oder nicht. FĂŒr leichte Materialien eignen sich auch Tesa Powerstrips. Bei Acrylglas wĂŒrde ich aber beispielsweise immer die AufhĂ€ngung mit bestellen.

Aluminium AufhÀngung hinter einem Acrylglas Druck

Aluminium AufhÀngung hinter einem Acrylglas Druck

Wenn du deine Bilder in der Wohnung regelmĂ€ĂŸig wechselst, dann kann auch ein professionelles HĂ€ngesystem mit Schienen sinnvoll sein. Ein solches System kommt hĂ€ufig in AusstellungsrĂ€umen vor.

Fotobuch

Als Jahresabschluss oder Zwischenstand deiner Arbeit ist ein Fotobuch eine gute Idee. Es kann auch der Abschluss eines bestimmten Fotoprojektes sein. FotobĂŒcher gibt es in den verschiedensten GrĂ¶ĂŸen und Variationen. Ich hatte vor einigen Jahren mal diese kleinen FotobĂŒcher in 10 x 15 cm gedruckt.

FotobĂŒcher

FotobĂŒcher

Fotobuch meiner Landschaftsaufnahmen in 10 x 15 cm

Fotobuch meiner Landschaftsaufnahmen in 10 x 15 cm

Es gibt außerdem noch viele weitere Druckprodukte wie Stoffe, Planen, Tassen, Mauspads, Kalender oder den Druck auf Holz. Falls du mit diesen Materialien Erfahrung hast, freue ich mich sehr ĂŒber einen Kommentar ganz unten.

Betrachtungsabstand, GrĂ¶ĂŸe und Licht bedenken

Falls du deine Fotos an der Wand oder in einer Ausstellung anbringen möchtest, solltest du dir vorher ĂŒberlegen, in welchem Abstand ein Betrachter davorstehen wird.

Besucher der Ausstellung in der Galerie am Quadrat vor "Cloud Launching Pad"

Besucher der Ausstellung in der Galerie am Quadrat vor „Cloud Launching Pad“

Es gibt Fotos, die wegen ihrer vielen Details als große Drucke gut wirken. Bei anderen Fotos ist die Bildkomposition wichtiger als die Details, weshalb dann ein kleinerer Druck sinnvoll ist, damit das Auge gleich alles erfassen kann. Die Bildauswahl und Platzierung sollte außerdem je nach Lichtsituation erfolgen. Ein dunkles Bild in einem Wohnbereich, der nicht hell beleuchtet ist, geht hĂ€ufig unter.

Diese Druckereien empfehle ich

Vor einigen Jahren habe ich mal das gleiche Bild auf Papier bei 8 verschiedenen Druckereien ausbelichten/drucken lassen. Die Ergebnisse waren durchaus unterschiedlich. Heute nutze ich die folgenden beiden Anbieter.

FĂŒr hochqualitative Drucke auf HahnemĂŒhle Papier, hinter Acrylglas, auf Forex, Leinwand, Alu-Dibond oder gerahmte Fotos empfehle ich WhiteWall. Die Druckprodukte sind hier zwar etwas teurer, aber das, was dann im Paket geliefert wird, verdient die Bezeichnung Premium.

Wenn ich meine Bilder einigermaßen regelmĂ€ĂŸig und vorrangig fĂŒr mich selbst drucke, dann nutze ich dafĂŒr Saal Digital. Normale FotoabzĂŒge sind hier wesentlich gĂŒnstiger und die QualitĂ€t stimmt.

Druck von "Skai" auf Kodak Pro Endura matt mit Passepartout hinter Floatglas matt mit Holzrahmen

Druck von „Skai“ auf Kodak Pro Endura matt mit Passepartout hinter Floatglas matt mit Holzrahmen

Drucke fĂŒr dich selbst

Wenn mir mit diesem Beitrag eines am Herzen liegt, dann dass du öfter deine Fotos ausdruckst. Du musst nicht gleich eine Ausstellung planen oder deine ganze Wohnung umgestalten wollen. Nimm einfach mal deine Lieblingsfotos des letzten halben Jahres und schicke sie an eine Druckerei. Nur fĂŒr dich selbst. Ich glaube, dass du Freude an den Bildern haben wirst, dich noch mehr mit ihnen beschĂ€ftigst und dass sich dadurch deine Fotografie weiterentwickelt.

Druckst du deine Bilder regelmĂ€ĂŸig? Wie geschieht deine Aufbereitung fĂŒr den Druck? Welches sind deine Lieblingsdruckprodukte? Welche Druckereien kannst du empfehlen? Schreib mir in den Kommentaren!

37 Kommentare

  1. Nutzer Avatar
    JĂŒrgen Milnik

    Vielen Dank fĂŒr die bereitwillige Darlegung Deiner Erfahrungen mit DruckstĂŒcken. Diese waren fĂŒr mich sehr informativ.
    Ich habe gerade angefangen Fotos von mir fĂŒr mich selbst oder ĂŒber einen Kalender an die liebe Verwandschaft zu drucken.
    Mir ist aufgefallen, dass der Kalender eigendlich zu dunkel ausgefallen ist.
    Beim nÀchsten werde ich Deine Tipps anwenden.
    Deine Erfahrungen sind sehr hilfreich fĂŒr mich. Danke.

  2. Nutzer Avatar
    Kristin Schall

    Hallo Matthias
    ich lese deine Artikel immer mit großer Begeisterung, weil ich aus deinen Erfahrungen viel lernen kann und ich mir viele Tipps zur Verbesserung meiner Fotos daraus ziehen kann. Danke schon mal dafĂŒr.
    Besonders erfreut hat mich dieser Artikel, weil ich in den letzten Monaten immer wieder eigene Aufnahmen habe abziehen lassen und mir dabei aber unsicher war, wie ich fĂŒr einen Druck die Bilder bearbeiten soll und aber auch, welche Papierart zu wĂ€hlen ist. Sicherlich hĂ€ngt die Wahl des richtigen Papiers auch von der Aufnahme selbst ab und eine „Eierlegende Wollmilchsau“ in Punkto Papierauswahl, gibt es nicht. Nach diesem Artikel aber habe ich deinen Tipp, verschiedene Papiere beim Drucken der Bilder und verschiedene Druckanbieter auszuprobieren, durchgefĂŒhrt: ich habe zwei völlig verschiedene Aufnahmen ausgewĂ€hlt und diese dann bei Saal mit deren Standartpapier Fujicolor Professional abziehen lassen. Die gleichen Aufnahmen von Whitewall, einmal mit deren Kodak Pro Endura und HahnemĂŒhle Fine Art Print, alles matt. Ich muss sagen, erst jetzt , beim direkten Vergleich, werden die sehr deutlichen Unterschiede in Farbbrillanz, Tiefe und Wirkung sichtbar. Das hĂ€tte ich nicht gedacht. Mit Abstand hat bei meinen Aufnahmen das HahnemĂŒhle Fine Art Print Papier das beste Ergebnis gebracht.
    Mich wĂŒrde noch interessieren, da meine Aufnahmen trotz kalibriertem Monitor, auf Papierabzug immer einen Tick zu dunkel sind, wie ich hierbei die Bildbearbeitung verĂ€ndern sollte. Vielleicht habe ich das auch in deinem Artikel ĂŒberlesen. Aber ich „entwickle “ meine Aufnahmen in LR5 unter zu Hilfenahme des Histogramms. Trotzdem sind sie immer zu dunkel. Die automatische Bildbearbeitung der Anbieter habe ich auch schon genutzt, hatte aber den Eindruck, dass dadurch die Farben etwas verĂ€ndert waren. Vielleicht hast du da noch einen Tipp fĂŒr mich. Mit der oben gezeigten Bearbeitung mit der Gradationskurve fehlt mir völlig die Erfahrung.
    Schönen Tag und liebe GrĂŒĂŸe
    Kristin

    • Nutzer Avatar

      Hallo Kristin,

      danke dir fĂŒr das Lob und den Einblick! Ich freue mich sehr, dass du das Heft in die Hand genommen und fĂŒr dich selbst mehrere Druckanbieter und Produkte ausprobiert hast. Der Druck auf HahnemĂŒhle Papier ist schon eine Klasse fĂŒr sich. Wegen den Unterschieden in der Helligkeit kann ich nur noch einmal auf die Gradationskurven verweisen. Der Umgang damit ist kein Hexenwerk und dieses Werkzeug ist ja auch in Lightroom verfĂŒgbar.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

      • Nutzer Avatar

        Hallo Matthias,
        da hast du schon recht. Mit der Gradationskurve werde ich mich beschĂ€ftigen (mĂŒssen ;).
        Hast du einen ungefĂ€hren Anhaltspunkt, um wie viele Blenden, fĂŒr einen Druck, man in der Bildbearbeitung erhöhen muss , um die Helligkeit eines Druckes gegenĂŒber der Darstellung am Monitor auszugleichen?
        LG Kristin

  3. Nutzer Avatar
    Anne Bernhard

    oh das ist wieder eine guter und sehr umfassender Beitrag. Danke.
    Das schöne kleine 10 mal 15 Buch bei Saal digital gibt es leider nicht mehr.
    Ich lasse riesige leinwĂ€nde zB 120 mal 80 bei meinxxl machen und sie sind nahezu deckungsgleich mit dem , was ich auf meinem kalibrierten großen Monitor sehr. Und oft fĂŒr einen kleinen preis.

  4. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    vielen Dank fĂŒr diesen, wie immer informativen, Beitrag.
    Bei Whitewall kann ich mich nur anschließen!

    FĂŒr Österreich kann ich sonst auch noch myposter.at empfehlen, gĂŒnstiger als whitewall und fĂŒr den privaten Gebrauch durchaus ansprechend. Mein Favorit: AluDibond mit Artbox, auch die Alurahmen sehen ansprechend aus.

    Liebe GrĂŒĂŸe aus Österreich,

    Susanne

    • Nutzer Avatar

      Hallo Susanne,

      danke dir! Habe mir eben mal die Produkte von myposter angesehen, auch sehr schnieke. Danke dir fĂŒr den Hinweis.

      Liebe GrĂŒĂŸe nach Österreich,

      Matthias

  5. Nutzer Avatar
    Gunnar Kindel

    Mensch, Matthias!
    Da hast Du Dir wieder extrem viel MĂŒhe gegeben.
    Eeendlich mal eine Auflistung der verschiedenen Materialen und Empfehlungen, welche Fotos auf welchem Material am besten geeignet sind – was ich im Übrigen als Info auf http://www.whitewall.de in dieser AusfĂŒhrlichkeit vergeblich gesucht habe.
    Sehr interessant finde ich auch Deine Hinweise zum NachschÀrfen , Aufhellen und zum KalibrierungsgerÀt.
    Ein ganz famoser und hilfreicher Beitrag, danke!

    Einen kleinen Hinweis zum NachschÀrfen hÀtte ich noch:
    Bei manchen Drucken war ich mit der BildschĂ€rfe nicht ganz zufrieden: Entweder waren die Bilder nicht „crispy“ genug oder gelegentlich auch „ĂŒberschĂ€rft“ – lag daran dass mein alter 1920x1080px-Monitor die 24MPixel- Bilder ja rendern musste.
    Nachdem ich mir einen Ultra-HD-Monitor (3840x2160px) gekauft hatte, konnte ich die SchĂ€rfe wesentlich besser beurteilen. Die GerĂ€te kosten nicht mehr die Welt, und es lohnt sich als“Druckvorschau“ sehr.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Gunnar,

      danke dir, das freut mich sehr! Ich denke der Monitor macht da nicht den großen Unterschied, sondern in welcher VorschaugrĂ¶ĂŸe du dann die BildschĂ€rfe beurteilst. Oftmals ĂŒberschĂ€rfe ich die Datei fĂŒr den Druck ganz leicht, damit der Druck dann knackscharf, aber nicht ĂŒberschĂ€rft ankommt.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  6. Nutzer Avatar
    Jörg Stappen

    Hallo Matthias,
    ein sehr guter Artikel. Sehr hilfreich. Jetzt weiß ich, warum meine Ausdrucke wenig zu dunkel waren. Ich lasse meist bei Saal digital drucken und bin sehr zufrieden. Nach deinem Artikel werde ich kĂŒnftig noch zufriedener sei. 😀. Bitte weiter so.

    Viele GrĂŒĂŸe

    Jörg

  7. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    Ich plane seit lĂ€ngerem den großformatigen Druck eines Fotos auf Glas mit Hintergrund-Beleuchtung. Von den bekannten Anbietern kenne ich so etwas leider nicht, und Spezial-Lösungen scheinen extrem teuer zu sein. Hast du damit Erfahrung oder kennst du entsprechende Anbieter?
    GrĂŒĂŸe,
    -Joel.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Joel,

      das hört sich nach LeuchtkĂ€sten an, die ja auch professionell hergestellt werden. Ich habe gerade gestern mit einem Freund darĂŒber gesprochen. Die Preise hier sind sehr hoch, weil dafĂŒr viel Arbeitszeit nötig ist. Denkbar wĂ€re es auch, auf Acrylglas drucken zu lassen, die Stahlbleche selbst zu bearbeiten und mit LEDs zu versehen.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

      • Nutzer Avatar

        Hallo Matthias,

        Danke fĂŒr deine RĂŒckmeldung. Ja, auf Eigenbau lĂ€uft es wahrscheinlich hinaus. An hochwertige mikrogeschliffene GlĂ€ser, die fĂŒr eine gleichmĂ€ĂŸige Ausleuchtung sorgen, wird man nicht herankommen, aber vielleicht gibt es ja mittlerweile auch erschwingliche Komponenten zu kaufen. Ich werde mich da mal wieder erkundigen.

        Ich freue mich auf deine nÀchsten BeitrÀge!

        Gruß, -Joel.

  8. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, vielen Dank fĂŒr diesen informativen Artikel. Es ist erstaunlich, ich habe vor ca. 2 Jahren einen Ă€hnlichen Test gemacht (dieselbe Datei an verschiedene Labore) und bin zum gleichen Ergebnis gekommen: Wenn es richtig schön sein soll, fĂŒr eine PrĂ€sentation oder Ausstellung geht der Auftrag an WhiteWall. FĂŒr den Hausgebrauch, auch fĂŒr FotobĂŒcher usw. nehme ich fast immer Saal Digital.
    Mit besten GrĂŒĂŸen
    Matthias

  9. Nutzer Avatar

    tolle Zusammenstellung, vielen Dank.

    Jetzt wo ich nicht reisen kann, habe ich noch eine neue Variante, von den Fotos zu leben: ich lasse sie zu grossen Puzzle machen. Das beschĂ€ftigst Du dich dann wirklich mit den Details einer Aufnahme 🙂
    Machs gut und ich freue mich auf den nĂ€chsten Beitrag (vielleicht auch mal zur eigenen Webseite? Ich bin grad am erstellen einer eigenen…)

    • Nutzer Avatar

      Hallo Regula,

      danke dir! Das mit dem Puzzle ist auch eine gute Idee, da muss man natĂŒrlich das Motiv auch gut auswĂ€hlen.

      Zum Thema Website fĂŒr Fotografen hatte ich auch schon mal ĂŒberlegt. Das Problem ist, dass es hier unheimlich viele Szenarien, also WĂŒnsche, Plugins und Themes gibt. Ich glaube, dass ich nach einem solchem Beitrag Vollzeit mit dem Beantworten von Kommentaren beschĂ€ftigt bin. Deshalb werde ich das Thema wahrscheinlich nicht angehen.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  10. Nutzer Avatar
    Maria Pollecker

    Hallo Matthias
    Ich habe im letzten Jahr ein Mousepad drucken lassen. Es ist gut geworden. Man muss beachten, das es nur ein Ausschnitt von einem Bild wird. Ich hatte ein Foto von einem Wasserfall in Norwegen.

  11. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    vielen Dank fĂŒr den informativen Beitrag! Wie fĂŒr viele andere auch, aber speziell das hier ist ein Thema, mit dem ich mich im Herbst intensiv beschĂ€ftigt hatte und das ist auch noch lange nicht abgeschlossen. Aktuell bin ich mit Acrylglas und Aludibond von Whitewhall sehr zufrieden. Ich fotografiere vor allem auf Reisen in Arktis und Antarktis, wo ich in „normalen“ Jahren professionell viel Zeit verbringe (Segelschiffreisen). Fotografisch natĂŒrlich sehr spannend und ergiebig! Und ich gebe Dir absolut recht: die Bilder dann im Druck zu sehen, ist ein völlig anderes Erlebnis als auf dem Bildschirm!

  12. Nutzer Avatar
    Klaus-Dieter Gottschlich

    Hallo Matthias, sehr interessanter Beitrag. Da habe ich erst einmal gestaunt welche Schritte nötig sind fĂŒr einen guten Druck. Ich selbst drucke ab und zu ein gutes Bild und pinne es an die Wand. Als Vorbereitung fĂŒr den Druck helle ich nur auf, nachschĂ€rfen kannte ich noch nicht. Zweimal im Jahr schicke ich sechs Bilder zu Saal Digital und lass in 40x60cm drucken. Das ist meine private Ausstellung in der Wohnung. In Zukunft werde ich mal Rahmen und Papier mehr beachten. Es macht einfach nur Freude vor den Bildern zu stehen und sie zu betrachten und zu ĂŒberlegen was man beim nĂ€chsten mal anders macht.
    Danke fĂŒr den Beitrag.
    Viele GrĂŒĂŸe
    Klaus-Dieter

    • Nutzer Avatar

      Hallo Klaus-Dieter,

      vielleicht ĂŒbertreibe ich es auch mit der Aufwand, aber so bekomme ich zumindest reproduzierbare Ergebnisse. 🙂 Drucke machen immer Freude, danke dir fĂŒr das Lob!

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  13. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, vielen Dank fĂŒr deine ausfĂŒhrliche Beschreibung des Themas. Kannst du zum Thema „aufhellen“ vielleicht etwas konkretere Angaben machen um welche Werte du aufhellst. Habe dazu auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Bisher habe ich mir immer damit beholfen den Bildschirm (Helligkeit) auf 30% herunter zu regeln.
    Viele GrĂŒĂŸe Fred

    • Nutzer Avatar

      Hallo Fred,

      na gern! Schau mal im zweiten Screenshot mit der Photoshop Aktion zum Aufhellen, dort findest du die Werte fĂŒr die Gradationskurve.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  14. Nutzer Avatar
    GĂŒnter Latz

    …tja wieder ĂŒberwĂ€ltigend deine Infos…. fĂŒr einen ab und an spontan Fotografen schon sehr viel des Guten.
    Aber gebe dir recht Ausdrucken gibt mal eine neue QualitÀt.
    Hab dir fĂŒr anderes eine Mail geschrieben… LG GĂŒnter

  15. Nutzer Avatar
    Erwin Weber

    Vielen Dank Matthias,
    auch ich habe das selber Drucken nach einiger Zeit aufgegeben
    und nutze die ausgezeichneten Dienstleistungen der Spezialisten.
    Das ewige Gefummel und die nicht unerheblichen Kosten fĂŒr Tinte
    Papier und Zeitaufwand haben mich mit der Zeit echt genervt.
    Auch fĂŒr Liebhaber von sw-Arbeiten gibt es wirklich sehr kompetente
    Labors, die perfekte Arbeit in sw leisten.
    Herzlichen Dank fĂŒr diesen interessanten und aufschlussreichen
    Beitrag.
    Viele GrĂŒsse Erwin Weber

  16. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    vor einigen Jahren hatte ich fĂŒr eine kleine Ausstellung meine Fotos auch bei Saal Digital drucken lassen. War preislich fĂŒr mich erschwinglich und sahen wirklich gut aus. Aber inzwischen ist auch der Blick zunehmend auf UmweltvertrĂ€glichkeit und Ressourcenschonung fĂŒr mich wichtig. Vielleicht probiere ich es mal mit Photocircle. Hast Du da evtl. schon Erfahrungen mit?

    • Nutzer Avatar

      Hallo Katrin,

      das ist auch bei mir ein Aspekt, der mehr und mehr mitspielt. Das hÀlt mich unter anderem auch davon ab, wieder mehr Richtung analoger Fotografie und den ganzen Chemikalien in der Dunkelkammer zu machen. Mit Photocircle habe ich aber noch keinerlei Erfahrungen.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

  17. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    wieder mal ein interessanter Artikel. Ich lasse einige meiner Fotos regelmĂ€ĂŸig drucken.
    Finde es nĂ€mlich wie Du gut und richtig, Fotos nicht nur im PC zu sammeln, sondern mich regelmĂ€ĂŸig daran zu erfreuen.

    Nach grĂ¶ĂŸeren Urlauben gibt es 6 Fotos in 30×40 cm fĂŒrs Wohnzimmer sowie 6 Fotos 20×30 cm fĂŒr den Flur – jeweils gerahmt mit Passepartout.
    Ansonsten Fotos in unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸen fĂŒr die anderen Zimmer …

    Außerdem gestalte ich regelmĂ€ĂŸig FotobĂŒcher – von Reisen bei Targa-Fotos als Erinnerung und von Projekten bei Cewe als KunstbĂŒcher. Zwischendurch werden immer noch mal AktionsbĂŒcher gestaltet, die ich auch fĂŒr kleine Geschenke nutze.

    FĂŒr Ausstellungen nutze ich Drucke von Saal Digital (auch wenn die manchmal zu dunkel abgezogen werden) und von http://www.digiphotopro.de. Mit denen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, da sie auch besondere Papiere anbieten.

    Und seit einiger Zeit habe ich auch recht große PVC-Planen mit meinen Fotomotiven im Garten hĂ€ngen. So habe ich den Blick aufs Meer, wenn ich gerade nicht verreisen darf …
    Die letzten habe ich – wie auch einige BroschĂŒren – bei http://www.wir-machen-druck.de bestellt.
    Fand ich auch ganz ordentlich.

    Daher schließe ich mich der Meinung von Matthias an: Fotos sind dazu da, gesehen zu werden – nicht nur im Internet, sondern auch an eigenen WĂ€nden …

    Schöne GrĂŒĂŸe
    Elke

    • Nutzer Avatar

      Hallo Elke,

      danke dir erst einmal. Da hast du ja auch schon jede Menge Erfahrungen bei den Drucken gesammelt. Danke dir fĂŒrs Teilen davon, sehr cool!

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

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