Ab in die Selbstständigkeit

Heute starte ich in die Selbstständigkeit. Was ich bisher gemacht habe, wie es dazu kam und was ich zukünftig machen will, darum geht es heute.

Und da ist er – der 1. Oktober 2017. Wie lange habe ich schon auf diesen Tag hingearbeitet? Alles ging 2005 los, als ich ernsthaft mit der Fotografie begann. Das war eines meiner ersten Bilder.

Nova Eventis, Günthersdorf.

Nova Eventis

Was ich bisher beruflich gemacht habe

Seit 2 Jahren hege ich den Gedanken, beruflich selbstständig zu sein. Die letzten 4,5 Jahre habe ich in einer Online-Marketing Agentur gearbeitet. Für mich war es eine sehr interessante Zeit. Ich habe unheimlich viel gelernt, mit vielen Kunden zusammengearbeitet und ich habe tolle Kollegen gehabt. Aber irgendwann keimte der Gedanke in mir, freier und eigenständiger arbeiten zu können.

Langsam nebenher aufgebaut

Den Gedanken daran, eigene Projekte in Form von Websites aufzubauen, hatte ich schon länger. Aber nach 9 Stunden in der Agentur habe ich es nicht geschafft, mich abends noch hinzusetzen und daran zu arbeiten. Doch vor zwei Jahren hat sich das verändert. Am Anfang war es nur mal eine halbe Stunde am Abend – und mal drei Stunden am Wochenende. Dann wurde es langsam mehr. So habe ich die Selbstständigkeit seit 2 Jahren neben meinem Job vorbereitet.

Besonders viel Freude hat mir das Schreiben für meinen Blog hier bereitet. Das Feedback, das ich in Form von Kommentaren und Mails zurückbekomme, freut mich riesig.

Unter anderem habe ich dadurch das Gefühl, an etwas Sinnvollem zu arbeiten.

Der Anstoß

Ich wusste für mich, dass ich Ende 2017 in die Selbstständigkeit starten wollte. Mit dem Herzen war ich schon seit August 2016 dabei. Im Juni diesen Jahres saß ich abends mit einem Freund zusammen, der sich bereits vor einem halben Jahr selbstständig gemacht hatte. Irgendwann in unserem Gespräch sagte er zu mir: “Du wirst dir wünschen, du hättest es früher gemacht.” Das hat meine Gedanken ins Rollen gebracht. Ich habe noch einmal alles durchdacht, mit meiner Freundin darüber gesprochen und alle Zahlen durchgerechnet. Ein paar Tage später habe ich meine Kündigung eingereicht.

Nun ist der Tag gekommen. Ab heute bin ich selbstständig.

Wovon lebe ich nun eigentlich?

Ich bin auf die Suchmaschinenoptimierung spezialisiert. Das bedeutet, dass ich Kunden dabei helfe, dass mehr Besucher ihre Websites über Google finden – damit sie letztlich mehr Umsatz generieren. Das ist im Wesentlichen das, was ich auch bisher in der Agentur gemacht habe. Nur eben jetzt selbständig.

Ein weiterer Teil meiner Arbeit wird aber auch in den Blog fließen, den du gerade liest. Ich habe viel Freude daran, dir damit zu helfen, in der Fotografie besser zu werden. Ich habe so viel vor!

Einige der Ideen

  • Ich will mehr Blogbeiträge schreiben als bisher.
  • Ich habe schon eine Liste von 20 Themen dafür.
  • Ich will meinen zweiten Videokurs über Architekturfotografie auf die Beine stellen.
  • Ich will wieder mehr fotografieren gehen.
  • Ich will mehr in Richtung Bildmanipulation lernen.
  • Ich denke darüber nach, konstruktive Bildbesprechung zu machen.
  • Vielleicht schreibe ich ein neues E-Book.
  • Vielleicht starte ich einen Podcast.

Ich freue mich so sehr darauf, das nun alles machen zu können. Weil ich dafür mehr Zeit einräumen kann.

Mehr für meine Gesundheit tun

Ein wichtiger Punkt in Hinblick auf die Entscheidung zur Selbstständigkeit war, dass ich mehr für meine Gesundheit tun möchte. Ich habe seit meinem Unfall 2011 mit Rückenproblemen zu kämpfen. Gerade die letzten Wochen haben mir noch einmal gezeigt, dass ich hier mehr tun muss – und will. Bisher fiel es mir nicht immer leicht, mir dafür Zeit zu nehmen. Da ich nun meine Zeit eigenständig planen kann, will ich Sport meinen Alltag integrieren.

Eigenes Büro

Für mich ist es wichtig, ein eigenes Büro getrennt von unserer Wohnung zu haben. Zum Einen bin ich schlicht viel wacher, wenn ich morgens ins Büro laufe, zum anderen brauche ich ein paar kreative Leute um mich herum. Ich brauche diese Trennung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Daher habe ich mir in dem Bürogebäude, in dem auch mein bisheriger Arbeitgeber sitzt, ein eigenes Büro gemietet. Ich habe es in den letzten Tagen und Wochen eingerichtet. Da ich ein kleines bisschen stolz darauf bin, hier ein paar Bilder davon.

Büro 1

Büro 2

Büro 3

Ja, über das Muster der Couch lässt sich streiten 🙂

Ich möchte dir als Leser dafür danken, dass du hier mit liest, dass du dabei bist und dass du mir diesen Weg ermöglichst. Ich werde auch in Zukunft ganz viel zurückgeben. Ich werde helfen so gut ich kann. Ich liebe das, was ich hier tue und deshalb werde ich damit weitermachen.

Matthias

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