Meine 17 besten Bilder aus 4 Wochen auf Teneriffa

Im November und Dezember war ich für vier Wochen auf Teneriffa. Hier kommen die 17 besten Bilder von dieser Reise!

Wie kam es zu vier Wochen auf der Insel?

Seit ungefähr drei Jahren wollte ich nun schon mal auf Teneriffa fotografieren. Im Sommer fragte ich Nicky, ob wir im November dorthin reisen wollen. Wir brauchen zum Arbeiten im Wesentlichen nur einen Laptop und eine Internetverbindung. Da Nicky zunehmend Gefallen an diesem mobilen Arbeiten findet, schlug sie vor, gleich vier Wochen auf Teneriffa zu verbringen. Ich sagte ohne großartig vorher zu recherchieren oder nachzudenken ja. So wurden kurzerhand aus der ursprünglichen Woche gleich vier.

Tagesablauf fast wie daheim

Weil der Norden von Teneriffa etwas rauer und ursprünglicher ist, entschieden wir uns bei der Auswahl der Unterkunft für diese Gegend. Dort hatten wir eine kleine Ferienwohnung bei Puerto de la Cruz. Wir buchten uns auch einen Coworking-Space in der Nähe, von wo aus wir die meiste Zeit arbeiteten. Unser Tagesablauf sah sehr ähnlich aus wie daheim: Wir arbeiteten von Vormittag bis Nachmittag und gingen danach auf Sightseeing-Tour oder waren zum Fotografieren unterwegs. Am Wochenende haben wir die Freizeit dann ganztägig durchgezogen.

Was mich an Teneriffa so beeindruckt hat

Besonders beeindruckend fand ich an Teneriffa, dass es sich von Meereshöhe bis 3715 Meter erhebt. Der Pico del Teide ist der dritthöchste Inselvulkan der Erde. An der Nordküste der Insel ist die Küste sehr felsig, viele Badestrände gibt es nicht. Häufig fällt die Insel als Steilküste ins Meer ab. Während unserer Zeit dort haben wir unheimlich viele tolle Motive an dieser Steilküste zum Fotografieren gefunden. Während ich nach zwei Wochen dachte, dass wir das Meiste nun schon gesehen hätten, fanden wir auch danach zu fast jedem Sonnenuntergang immer wieder neue beeindruckende und schroffe Küstenabschnitte.

Vegetationszonen

Bis auf etwa 1000 Höhenmeter reicht die felsige und häufig trockene erste Vegetationszone. Zwischen 1000 und 2000 Höhenmetern gibt es Wald, der zum Teil aus Kanarenkiefer besteht. Als wir zum ersten Mal zum Vulkankrater hinaufgefahren sind, befand sich dieser Wald in den Wolken und so fuhren wir immer durch eine Mischung aus Regen und Nebel. Umso beeindruckender fand ich es, als sich dieser Nebel langsam lichtete, die Bäume ab etwa 2000 Höhenmetern aufhörten zu wachsen und wir durch eine absolute Mondlandschaft im Vulkankrater fuhren.

Sehenswertes auf der Insel

Die Straße bis zum Krater führt bis auf 2400 Meter Höhe. Man fährt etwa eine Stunde hinauf und die Straße ist gut ausgebaut. Insgesamt fuhren wir drei Mal dort hoch. Aber eben auch an den Küsten gab es viel zu entdecken. Die Hauptstadt Santa Cruz ist sehenswert, hier steht das Auditorio de Tenerife. Dabei handelt es sich um eine Kongress- und Konzerthalle mit einer spannenden Architektur. Besonders gefallen haben mir auf der Insel auch die botanischen Gärten. In den vier Wochen waren wir außerdem auf einer Walbeobachtungstour und besuchten eine großartige Führung durch die Vulkanhöhlen.

Eine Speicherkarte hat mir gereicht

In den vier Wochen sind 298 Bilder auf der Speicherkarte gelandet. Das klingt für diese Zeit recht wenig. Grund ist meine Arbeitsweise beim Fotografieren. Ich fotografiere fast nur vom Stativ aus. Vor dem Fotografieren überlege ich mir ganz genau, an welchen Standpunkten ich Aufnahmen machen möchte und wie die Bildkomposition aussehen soll. Erst dann baue ich das Stativ auf. An Küsten mache ich bekanntlich sehr gern Langzeitbelichtungen. Wenn wir beispielsweise an einem Küstenteil zum Sonnenuntergang fotografiert haben, dann habe ich in den zwei Stunden am Ende häufig nur fünf Bilder gemacht.

Ich musste dank des hohen Dynamikumfangs meiner Sony Alpha 7 III auch nur relativ selten mehrere Belichtungen eines Bildausschnittes machen. Eine solche Belichtungsreihe war nur bei vier der insgesamt 17 Bilder nötig.

Die 17 besten Fotos

Nun endlich zu den 17 besten Bildern dieser Reise. Bilder von der Entstehung der Aufnahmen gibt es diesmal nicht, denn das würde vom Aufwand her den Rahmen sprengen. Am PC oder Tablet kannst du jedes Bild mit einem Klick noch einmal größer anschauen.

Teneriffa 01

Teneriffa 01

Teneriffa 02

Teneriffa 02

Teneriffa 03

Teneriffa 03

Teneriffa 04

Teneriffa 04

Teneriffa 05

Teneriffa 05

Teneriffa 06

Teneriffa 06

Teneriffa 07

Teneriffa 07

Teneriffa 08

Teneriffa 08

Teneriffa 09

Teneriffa 09

Teneriffa 10

Teneriffa 10

Teneriffa 11

Teneriffa 11

Teneriffa 12

Teneriffa 12

Teneriffa 13

Teneriffa 13

Teneriffa 14

Teneriffa 14

Teneriffa 15

Teneriffa 15

Teneriffa 16

Teneriffa 16

Teneriffa 17

Teneriffa 17

Fotoequipment für diese Aufnahmen

Kamera und Objektive

Für die Aufnahmen habe ich meine Sony Alpha 7 III genutzt. Als Objektive hatte ich das Sony FE 16-35mm F4 ZA OSS und das Sony FE 24–70 mm F4 ZA OSS dabei. Wenn ich mir die Endauswahl der Bilder nun anschaue, hätte es für alle Bilder ausgereicht, nur das Sony FE 16-35mm F4 ZA OSS mitzunehmen. Denn alle Bilder sind in diesem Brennweitenbereich entstanden.

Filter

Auch wenn ich wie immer mein gesamtes Set von ND Filtern und einem Polfilter dabei hatte, so kamen im Wesentlichen nur die ND Filter für die Langzeitbelichtungen zum Einsatz. Diese vier Filter habe ich genutzt:

Da die Sony Alpha 7 III auch ISO 50 kann und ich wegen Schärfentiefe und Bildqualität häufig Blende 11 genutzt habe, war der stärkste ND Filter kaum nötig. Die meisten Langzeitbelichtungen sind also mit den beiden Hoya Filtern entstanden.

Zubehör

Neben Kamera und Objektiven hatte ich natürlich auch einiges an Fotozubehör dabei. Mein Kabelfernauslöser ist der Sony RM-VPR1. Als Stativ ist bei mir aktuell das Manfrotto Befree GT Carbon im Einsatz. Auf Teneriffa habe ich auch so einige Aufnahmesituationen mit starkem Wind erlebt. Das Befree GT Carbon hat auch hierbei sehr gute Dienste geleistet.

Bei Wind und Wetter am Meer hat sich diesmal auch das Zubehör zum Objektiv reinigen bezahlt gemacht. Damit habe ich mehrmals meine und Nickys Objektive geputzt.

Meine Fotoausrüstung transportiere ich im Lowepro Flipside 500 AW II Fotorucksack.

Wenn du noch mehr über meine aktuelle Fotoausrüstung wissen willst, kannst du die Details hier nachlesen.

Bildbearbeitung

Wir immer habe ich mehrere Wochen mit der Bearbeitung der Bilder verbracht. Nicht weil die Bearbeitung pro Bild so viel Zeit braucht, sondern weil ich die Bilder immer zwischendurch reifen lasse und nach und nach nochmals anpasse. Würde ich all diese Zeit ohne die Pausen dazwischen zusammenfassen, brauche ich pro Bild wahrscheinlich keine 5 Minuten Bearbeitungszeit.

Eine gute Idee vor einer solchen Tour wäre gewesen…

Erst auf dem PC und dann beim Bearbeiten habe ich gesehen, wie verdreckt mein Kamerasensor war. Mitunter musste ich in Photoshop pro Bild 50 Staubkörner wegstempeln. Es lohnt sich also, vor einer solch ausgiebigen Tour den Sensor zu reinigen.

Wie gefallen dir meine Teneriffa Bilder? Hast du Verbesserungsvorschläge für mich? Hast du einen Favoriten? Ich freue mich wie immer über Feedback in den Kommentaren!

42 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    sehr schöne Fotos hast du gemacht. Mich würde interessieren wie du den Weißabgleich eingestellt hast. Hast du vor Ort für jede Lichtsituation die Graukarte zur Grunde gelegt? Oder hast du automatischen Weißabgleich eingestellt und später am PC die Lichtstimmung/Farbtemperatur wieder rekonstruiert?
    Viele Grüße
    Michael

    • Nutzer Avatar

      Hallo Michael,

      ich danke dir! In der Kamera arbeite ich meist mit automatischem oder Tageslicht-Weißabgleich. Den wirklichen Weißabgleich setze ich dank RAW Dateien in der Nachbearbeitung. Hier wähle ich dann ja nach Lichtstimmung Tageslicht, bewölkt oder Schatten. Selten setze ich den Weißabgleich hier auch einmal anders ein, um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  2. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, obwohl ich eigentlich ein Fan von Landschaftsfotografie bin, so haben mir die Fotos vom Auditorium doch am besten gefallen! Die Standorte sind sehr gut gewählt, da kommt die Architektur richtig zur Geltung!
    Grüße aus Tirol
    Jörg

    • Nutzer Avatar

      Hallo Jörg,

      das ist sehr interessant, danke dir! Beim Auditorium gibt es bestimmt noch viele weitere spannende Perspektiven. Beim Fotografieren fiel es mir aber ausgesprochen schwer, dort Bildausschnitte zu finden, die mich angesprochen haben. Meiner Freundin ist es viel besser gelungen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  3. Nutzer Avatar
    Andreas Schwertmann

    Hallo Matthias,
    tolle Bilder und ein interessanter Ansatz es beim fotografieren einfach langsamer und bedachter anzugehen. Ist leider schwierig, wenn man als „Kurztourist“ an bestimmten Orte nur einmal und dann auch wahrscheinlich bei ungünstigem Licht und und zur falschen Tageszeit vorbeikommt. Aber deine Auswahl zeigt wiedermal „weniger ist mehr“ .
    Danke für die tolle Inspiration die du teilst.
    Liebe Grüsse Andreas

    • Nutzer Avatar

      Hallo Andreas,

      ich danke dir für deine positiven Worte! In der Tat ist es eigentlich kaum möglich, wenn du als klassischer Tourist dort nur kurze Zeit bist. Ich wähle ja die Zeiten zum Fotografieren selbst aus. Außerdem fahre ich den Ort oft mehrmals an, bis ich mit dem Bild zufrieden bin. Das ist also eine ganz andere Herangehensweise als ein normaler Urlaub. Danke dir!

      Liebe Grüße,

      Matthias

  4. Nutzer Avatar
    Manuela Nees

    Hallo Matthias
    Die Idee Arbeit und Freizeit zu kombinieren finde ich richtig gut. Wäre auch was für mich.
    Deine Artikel lesen ich immer gerne als Denkanstoss.
    Liebe Grüße
    Manuela

  5. Nutzer Avatar

    Servus Matthias,
    gleich mal auf den Punkt gebracht..
    die L a n g s a m k e i t machts !
    Deine Vorgehensweise die Vorbereitung den Ort / Fotografierstandpunkt erstmal ausschnuppern dann die Verweildauer sicher erstmal geniessen; das ist schon die halbe Miete – da bin ich zu hektisch – meine Filter samt Stativ steht zu oft in der Ecke –
    das wird sich jetzt ändern -( versprochen)
    der Vorsatz ist also am wachsen …
    glaube auch, dass du nicht viel herausschraubst an deinen Orignalwerken- oder sollte ich mich täuschen ?!!?
    mir gefällt die Komposition aus dem noch dunklen morgen und
    dem leuchtenden Himmelslichtspiel
    wie 04 und 13 (die ecke kenn ich am tage — eher langweilig—
    zu guter letzt:
    mir gefällt auch die gute Stimmung und Freundlichkeit auf deinem Kanal von den Mitstreitern -bis bald ralph

  6. Nutzer Avatar
    Herbert Gratzer

    Hallo Matthias,

    Gratulation Deine gezeigten Bilder sind wirklich super!!
    Herzliche Grüsse aus Stuttgart
    Herbert

  7. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    danke sehr für die tollen Bilder und die ausführliche Beschreibung!
    Ja, da kommen auch mir tolle Erinnerungen hoch. Vier Wochen auf Teneriffa, super! Natürlich waren das ja nicht vier Wochen Ferien, daher verstehe ich die „Ausbeute“.
    Das Auditorio de Tenerife ist einfach ein klasse Motiv. Ich musste mich damals schon zwingen und sagen so jetzt reichts aber ….
    Bild 13 und 14 u.a. sprechen mich stark an.
    Jemand hat in seinem Kommentar das Licht erwähnt. Mir ist aufgefallen bzw. ich bekomme den Eindruck, dass noch mehr möglich ist. Ist ev. auch Brennweiten abhängig. Oftmals kann Näher auch Spannung bringen.
    So oder so, ich freue mich weiterhin deine tollen fachlich starken Beiträge zu lesen und deine Bilder zu sehen!
    Gruss Jürg

    • Nutzer Avatar

      Hallo Jürg,

      vielen Dank dir! Beim Auditorio habe ich auch mehr Bilder als bei jedem anderen Motiv gemacht. Vermutlich auch, weil ich außer der ersten Langzeitbelichtung dann ohne Stativ aus der Hand fotografiert habe. Da kommt ja immer mehr raus.

      Wegen des Lichtes hast du recht, da werde ich dieses Jahr mal noch mehr drauf achten.

      Ich freue mich über deine Worte und das Lob!

      Liebe Grüße nach Lüsslingen,

      Matthias

  8. Nutzer Avatar
    Heike Maier

    Die Bilder sind alle prima. meine Favoriten sind 13 und 17.
    Wir waren auch schon auf teneriffa und ich kenne einige Punkte. LZB eignet sich hier wirklich gut, erzeugt eine schöne ruhige Stimmung.
    Liebe Grüße Heike

  9. Nutzer Avatar

    Hoi Matthias, Vielen Dank zu deinem nützlichen Hinweis zu Equipment und Rückblick Arbeitsbedingungen. Deine Fotos überzeugen in ihrer fast schon überntürlichen Schönheit und zeigen dein gekonntes Spiel mit der Langzeitbelichtung. Auffallend ästhetisch stets dein Fokus auf variantenreiche Himmelsstimmungen. Dabei würde ich mir jedoch etwas mehr Lichtspiel im Vordergrund wünschen. Ich weiss, das ist Kritik auf hohem Niveau und hinsichtlich der hohen Qualität deiner Fotos unangebracht. Doch schau dir mal gemalte Landschaftsbilder bekannter Meister an, die erzählen in den meisten Fällen auch mit gezielt belichteten Details im Vordergrund oder an der Seite. Das vermeidet, dass der Blick zu sehr in den lichtvollen Himmelsbereichen klebt und dunkle Vordergründe innerlich ausgeblendet werden, Was ja schade ist, da auch diese Details sehr wertvoll sind. Z.B. Nr, 2, 3, 4, 5, 10, 13 … Gut vorstellbar in deinen Sujets wären auch Kurzzeitbelichtungen mit extremem Weitwinkel unter 24 mm der verschiedenen Felsumgebungen oder Wasserszenen mit eingefrorenen Bewegungen anstatt der fliessenden Übergänge. Aber wie gesagt, das tut nichts zur Sache, deine Fotos sind top. Ich komme aus der Reportagefotografie und arbeite seit über 45 Jahren für die Presse, da kommt es immer auf das «schnelle Bild» an. Das ist ein ganz anderes Metier. Jedenfalls, weiter so 🙂

    • Nutzer Avatar

      Hallo Axel,

      ich danke dir für deine positiven Worte und vor allem für das Feedback. So etwas ist sehr wertvoll für mich! Ich kann deine konstruktive Kritik sehr gut nachvollziehen. In der Tat muss ich mich immer mal wieder daran erinnern, dass das Licht auf dem eigentlichen Motiv das wichtigste ist, nicht das im Himmel. Einer meiner eigenen Favoriten ist Nummer 09. Eben wegen des Lichtes auf den Felsen, was diese so plastisch macht.

      Nochmals danke für dein offenes Feedback, ich schätze das wirklich sehr!

      Liebe Grüße nach Wilen,

      Matthias

  10. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, die Fotos von Teneriffa sind natürlich supi, keine Frage. Doch ausser den Langzeitbelichtungen geht das schon auch mit nem Handy und Photoshop ganz hervorragend.
    Da muss ein Alleinstellungsmerkmal her!
    Vielleicht mal dieser Sternenhimmel über dem Teide, oder Fotos vom fantastischen Lorberwald im Norden.
    Hab übrigens auch ne A7iii, nicht dass du denkst…der will stänkern von der Handyecke.
    Und zu guterletzt, eigentlich ist das ne magere Ausbeute für 4 Wochen auf so’ner schönen Insel.
    Du bist schließlich der Profi!!

    • Nutzer Avatar

      Hallo Thomas,

      danke dir für das Feedback. Ich habe mich irgendwann vom höher, schnell und weiter verabschiedet, denn das macht auf Dauer unglücklich.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  11. Nutzer Avatar
    Peter Buckstegen

    Hi Matthias, Du hast ja vor kurzem einen Artikel über die Fotografie der Milchstraße veröffentlicht. Der Pico del Teide ist als „Dark-Sky-Place“ anerkannt, und wenn Du schon mal da warst, wären ein paar Sternenbilder schön gewesen.
    Im übrigen sind die Bilder top, allerdings vermisse ich das „Teneriffa-Typische“, manches hätte z.B. auch auf Lanzarote oder einer der anderen Kanaren sein können.
    Ich schaue Deine Fotos sehr gerne und freue mich immer über Deine Beiträge, sieh es als konstruktive Kritik und Anmerkung, immer nur Lob ist ja langweilig und bringt uns als Fotografen ja nicht weiter.
    Liebe Grüße
    Peter

    • Nutzer Avatar

      Hallo Peter,

      ich danke dir für deine konstruktive Kritik, sehr cool! Den Pico haben wir bei Nacht aus Sicherheitsgründen nicht angefahren. Vielleicht bin ich da etwas zu ängstlich, aber befreundeten Fotografen wurde hier schon ihre halbe Ausrüstung gestohlen. Davon abgesehen hatten wir fest jedes Mal Bewölkung oben, ist halt nicht so einfach planbar.

      Ich habe ja auch ein paar bekannte Spots mit drauf. Mir ist es aber seit einigen Jahren wichtiger, nicht nochmal das gleiche Foto vom gleichen Ort zu machen, was andere Fotografen schon 50 mal gemacht haben. Daher mag ich es mehr, die nicht ganz so bekannten Spots zu suchen und diese auf meine eigene Weise zu fotografieren.

      Das soll keine Entschuldigung sein, nur meine eigene Herangehensweise. Ich bitte ausdrücklich auch weiterhin um Kritik von dir, nur so kann ich mich verbessern!

      Liebe Grüße,

      Matthias

  12. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, erst einmal bewundernswert dass Du es schaffst Dich bezüglich Bildanzahl so zubeherrschen, so viele bzw. Wenige Bilder habe ich nur in analogen Zeiten geschafft.
    Bild 4, 10, 13 und die folgenden SW Bilder gefallen mir sehr.
    Was mich zu Sony etwas verwundert, da ich auch viele Objektivwechsel vornehme, bei meiner Panasonic G 9 rüttelt der Sensor den Staub beim Einschalten gut weg. Ich verunreinige wenn nur durch Unvorsichtigkeit den Sensor und hab seit Sommer letzten Jahres immer ein Reinigungsset dabei.
    Übrigens, wenn es ab 2000 m kalt oder stürmisch ist sind Fahrradhandschuhe die ja an der Fingerkuppe offen sind ideal.
    Vg Joachim

    • Nutzer Avatar

      Hallo Joachim,

      vielen Dank für deine Worte, ich freue mich sehr über dein Feedback!

      Die A7 III hat auch eine interne Reinigungsfunktion, allerdings funktioniert diese meiner Erfahrung nach wie bei allen Kameras nur bis zu einem bestimmten Grad. Ich bin beim Objektivwechsel auch sehr vorsichtig und möglichst schnell, aber es lässt sich eben nicht vermeiden. Speziell wenn die Kamera neu ist entsteht auch noch viel Abrieb in der Mechanik des Verschlusses. Daher komme ich um eine manuelle Reinigung alle 6 Monate nicht herum.

      Danke dir auch für den Tipp mit den Fahrradhandschuhen!

      Liebe Grüße,

      Matthias

  13. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    sehr schöne Ausbeute eines offensichtlich gelungenen Trips. Besonders gut gefällt mir Bild 14.

    Habe eine technische Frage: Was ist der Unterschied in der Anwendung zwischen dem ND und NDX Filter?

    Viele Grüße
    Christian

    • Nutzer Avatar

      Hallo Christian,

      danke dir! Meines Wissens nach ist der Hoya NDX die neuere Variante vom Hoya ND. Beim NDX ist die Vergütung wohl noch etwas besser, wodurch die Bildqualität besser sein soll.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  14. Nutzer Avatar
    Rolf Steinebrunner

    Hallo Matthias,

    Interessante Bilder Ich kann mich nicht entscheiden ob mir das 2. oder das 4. Bild besser gefallen.
    Interessanter Bericht gibt mir neue ideen.

    Gruss
    rolf

  15. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    es sind sehr gute Fotos dabei, mir geht es allerdings wie Frank Flocke, einige der Langzeitbelichtungen sind für meinen Geschmack zu lange belichtet und das Foto verliert meines Erachtens an Wirkung dadurch – ist jedoch Geschmacksache! Ich werde dieses Jahr für mich den Fokus auf Langzeitbelichtungen legen und bin mal gespannt, was dabei rauskommt!
    Herzliche Grüße
    Peter

    • Nutzer Avatar

      Hallo Peter,

      ich danke dir! Ich verstehe vollkommen, dass diese extremen Langzeitbelichtungen nichts für jeden sind. Ich habe für mich gemerkt, dass ich die Landschaftsbilder aktuell so mag. Ist wie du schon sagst Geschmackssache. Ich bin mal gespannt, wie deine Erfahrungen mit den Langzeitbelichtungen am Jahresende aussehen. Berichte gern mal!

      Liebe Grüße

      Matthias

  16. Nutzer Avatar
    Hans-Jürgen Zimprich

    Hallo Matthias,
    Bild 13 gefällt mir am Besten. Doch nun zu Deinem Problem, daß Du Staub und Dreck auf dem Sensor hattest. Das kenne ich. Aus diesem Grund habe ich mir nicht nur eine Sony Alpha 7 geleistet und lasse die Objektive auf der Kamera. Meine Erfahrung ist, daß die spiegellosen Alphas eben extrem anfällig für Dreck und Staub auf dem Sensor sind. Wenn ich ein Objektiv wechsle, dann schaue ich sofort bei max. abgeblendetem Objektiv, ob Staub auf dem Sensor ist. Man sieht ihn sofort, wenn man das Objektiv max. abblendet. Meistens bekommt man den Staub mit einem Blasebalg weg. Objektivwechsel nicht im Gelände machen, sondern an einem windstillen, nicht staubigem Platz.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Hans-Jürgen,

      ich glaube es ist zum einen noch mehr Staub, weil es durch Vollformat eben ein größerer Sensor ist, zum anderen ist halt kein Spiegel mehr davor. Ich danke dir für den Hinweis, ich muss das wohl nun öfter checken.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  17. Nutzer Avatar
    Frank Flocke

    Hallo Matthias,

    Viele der Bilder sind sensationell und Herausforderungen, im Sommer ähnliches auf Sylt zu probieren. Was mir persönlich nicht so gut gefällt ist, dass durch die Langzeitbelichtungen an den Küsten die Brandung immer als Watte erscheint. Da fehlt mir dann die Dynamik im Bild. Aber das ist Geschmackssache. Jedenfalls verfolge ich Deine Berichte aufmerksam und mit Riesenneugier.

    Liebe Grüße, Frank Flocke

    • Nutzer Avatar

      Hallo Frank,

      vielen lieben Dank! Nicht jeder mag diese extremen Langzeitbelichtungen, das ist ja auch vollkommen in Ordnung. Ich freue mich über deine positiven Worte zu meinen Berichten!

      Du kannst gern mal berichten, was denn auf Sylt dann entstanden ist.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  18. Nutzer Avatar
    André Witt

    Hallo Matthias,
    das sind wirklich sehr starke Fotos. Mir gefallen besonders die schwarz-weißen Architektur Aufnahmen.
    Wie immer sehr, sehr schöne Fotos.

    Beste Grüße aus Hamburg

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