Systemkamera für Einsteiger [2019] – Meine Top 3 Empfehlungen

Du suchst eine Systemkamera für Einsteiger? Ich zeige dir, auf welche Merkmale es ankommt und gebe dir 3 konkrete Empfehlungen!

Wenn du nicht alles lesen willst, sondern nur einen schnellen Überblick suchst, findest du hier eine Übersicht meiner Empfehlungen:

Canon
EOS M50
24 Megapixel
15-45 mm Objektiv
Bildstabilisiertes Objektiv
Preis anzeigen
Olympus
E-M10 Mark III
16 Megapixel
14-42 mm Objektiv
Bildstabilisator im Body
Preis anzeigen
Systemkamera für Einsteiger

Systemkamera für Einsteiger

Was ist eine Systemkamera?

Eine Systemkamera ist eine digitale Kamera, die kein fest verbautes Objektiv hat. Du kannst unterschiedliche Objektive an dieser Kamera nutzen. Im Gegensatz zur Spiegelreflexkamera hat sie keinen Spiegel, optischen Sucher und klassisches Sensor-Autofokussystem. Eine Systemkamera wird daher auch als spiegellose Kamera bezeichnet.

Was ist der Unterschied zwischen einer Spiegelreflexkamera und einer Systemkamera?

Im Gegensatz zur Spiegelreflexkamera hat eine Systemkamera kein Spiegelsystem mit optischem Sucher und Fokussystem im Boden der Kamera. Ein solches Spiegelsystem nimmt in einer Spiegelreflexkamera recht viel Platz ein. Da eine Systemkamera dieses Spiegelsystem nicht hat, kann sie deutlich kleiner und leichter gebaut werden.

Langzeitbelichtung mit der Canon EOS 700D im Harz

Langzeitbelichtung mit der Canon EOS 700D Spiegelflexkamera im Harz

Wenn du dir noch nicht sicher bist, welches Kamerasystem das Richtige für dich ist, dann hilft dir vielleicht auch mein Artikel über Spiegelreflexkamera für Einsteiger weiter.

Auf was sollte ich beim Kauf einer Systemkamera für Einsteiger achten?

Es gibt verschiedene Merkmale, auf die du beim Kauf einer Systemkamera achten solltest. In den folgenden Zeilen stelle ich dir diese Punkte vor und gebe danach ein paar konkrete Empfehlungen für Kameras.

Wie viele Megapixel sind nötig?

Wenn du in ein Prospekt von Saturn oder Media Markt schaust, dann ist der erste Punkt, der beworben wird, die Anzahl der Megapixel. Meiner Meinung nach haben alle heutigen Kameras genug Megapixel. Viele Bilder in meinem Portfolio sind mit einer 12 Megapixel Kamera entstanden. Ich habe diese Bilder in Ausstellungen gezeigt und dabei auf Größen bis zu 180 cm x 120 cm gedruckt. Die Schärfe war dabei mehr als ausreichend.

Fotodrucke für Kunden

Fotodrucke für Kunden

In einer Ausstellung drücken sich die wenigsten Besucher die Nase an deinen Bildern platt. Sie möchten das ganze Bild sehen und stehen deshalb mit einem gewissen Abstand vor deinen Werken. Die Megapixel jeder Systemkamera, die du aktuell kaufen kannst, reichen für Ausstellungen mit dieser Druckgröße aus. Die Anzahl der Megapixel ist für mich praktisch kein Kaufkriterium.

Sensorgröße

Systemkameras gibt es mit unterschiedlichen Sensorgrößen. Ist ein Sensor genauso groß wie das Negativ eines Kleinbildfilms, so spricht man von einem Vollformatsensor. In den meisten Systemkameras für Einsteiger sind Sensoren verbaut, die um das 1,5- oder 1,6-fache kleiner sind als diese Vollformatsensoren. Solch ein Sensor wird Cropsensor genannt. Die Kamera wird dann als Cropkamera bezeichnet. Diese Sensoren sind günstiger zu produzieren, bieten aber trotzdem eine gute Bildqualität.

Sensorformate - APS-C, DX, Vollformat

Sensorformate – APS-C, DX, Vollformat

Als Einsteiger ist eine Kamera mit Cropsensor mehr als ausreichend. Ich fotografiere auch nach 13 Jahren immer noch mit einer solchen Kamera, auch wenn ich zwischendurch bereits eine Vollformatkamera hatte. Ein Vorteil einer Cropkamera: Auch die Objektive sind preisgünstiger.

Objektive

Ist das Kitobjektiv für den Anfang ok?

Newsletter Aufmacher 1 - E-BookVielleicht hast du gerade vor, dich mehr mit der Fotografie zu beschäftigen und möchtest dir deshalb eine Systemkamera zulegen. Wenn du als Einsteiger noch nicht genau auf bestimmte Motive festgelegt bist, dann ist das Kitobjektiv für dich optimal.

Mit einem 18-55 mm Kitobjektiv hast du ein leichtes Weitwinkel, eine Normalbrennweite und eine Portraitlinse in einem Objektiv. Ich empfehle dir, zu deiner neuen Systemkamera genau ein solches 18-55 mm Objektiv dazu zu kaufen und damit erst einmal ein Jahr lang zu fotografieren. Während diesen Jahres merkst du, welche Motive du gern fotografierst und kannst dich dann immer noch nach anderen Objektiven umsehen.

So gut wie alle 18-55 mm Kitobjektive sind auch scharf genug für deine Ansprüche. Früher waren diese Objektive optisch nicht immer so gut, aber mittlerweile hat sich das geändert. Ich nutze mein Kitobjektiv auch heute noch und habe nicht das Bedürfnis, mich in diesem Brennweitenbereich nach etwas anderem umzusehen.

Hiddensee, Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Foggy Sunset Neuendorf – mit einem Kitobjektiv aufgenommen

Mein Rat: Suppenzooms vermeiden

Ich würde dir dagegen nicht empfehlen, ein Objektiv mit sehr großem Brennweitenbereich zu kaufen. Oft werden 18-200 mm Objektive zur Kamera angeboten. Es ist für die Objektivhersteller optisch kaum möglich, einen solchen großen Zoombereich anzubieten und dabei scharfe Bilder zu liefern. Bei einem Zoomobjektiv beträgt die Endbrennweite nicht viel mehr als das dreifache der Anfangsbrennweite. Als Beispiel: 55 / 18 = 3,05. Hier kannst du davon ausgehen, dass die Schärfe in Ordnung ist. 200 / 18 = 11,11. Dieses Objektiv wird wahrscheinlich nicht besonders scharf sein.

Auf Bildstabilisator achten

Ich empfehle dir, darauf zu achten, dass dein Objektiv einen Bildstabilisator mitbringt. Damit kannst du verwacklungsfrei fotografieren, auch wenn das Licht mal nicht ganz so gut ist.

Süßer See

Süßer See

Selbst ausprobieren: Bedienung und Haptik

Ob du gern mit deiner neuen Kamera unterwegs bist, hängt auch davon ab, wie wohl du dich damit fühlst. Hier spielen zwei Punkte eine Rolle: Wie liegt die Kamera in deinen Händen und wie lässt sie sich bedienen. Ich empfehle deshalb immer: Schau, dass du bei Freunden, in Fotogeschäften oder im Elektronikfachmarkt die Kamera vor dem Kauf in die Hand nehmen und etwas damit herumspielen kannst. Nimm dir Zeit dafür und probiere mehrere Kameras aus. Und schlafe nochmal eine Nacht drüber. 🙂

Wann du einen schnellen Autofokus brauchst

Newsletter Aufmacher 2 - Beliebte BeiträgeEines vorweg: So gut wie alle auf dem Markt befindlichen Kameras haben einen guten Autofokus. Das Autofokussystem deiner neuen Kamera kommt nur dann an seine Grenzen, wenn du damit schnell bewegliche Motive fotografierst. Wenn du also schon weißt, dass du in Zukunft beispielsweise Sportereignisse fotografieren willst, dann könnte dieser Punkt für dich eine Rolle spielen. Besonders bei Fußball, Handball oder Motorsport ist ein guter Autofokus wichtig. Hier haben Spiegelreflexkameras noch einen leichten Vorteil gegenüber Systemkameras.

Serienbildgeschwindigkeit für Tier- und Sportfotografie

Für diese Sportereignisse spielt auch die Serienbildgeschwindigkeit eine Rolle. Das trifft ebenso für die Tierfotografie zu. Es gibt Momente, in denen du die Serienbildfunktion nutzt, weil du ein bestimmtes Motiv nicht verpassen willst. Die Kamera macht dann so viele Bilder hintereinander, wie es ihr möglich ist. In der Regel sind das beispielsweise 5 Bilder pro Sekunde. Willst du Tiere oder Sport fotografieren? Dann ist dieses Merkmal wichtig für dich.

Snowflake

Snowflake

Videofeatures wie Auflösung, FPS und Anschlüsse

Planst du viel Videos mit der Kamera aufzunehmen oder auch auf YouTube sehr aktiv zu sein? Dann sind Videoauflösung, Frames pro Sekunde und externe Anschlüsse für etwa ein Mikrofon wichtig. Davon abgesehen liefern heute eigentlich alle Einsteiger-Systemkameras mit 1080p eine Full-HD-Auflösung.

Ein Klappdisplay lohnt sich

Für mich persönlich ist ein Klappdisplay unheimlich wichtig. Ich fotografiere viel vom Stativ aus. Dank eines Klappdisplays muss ich mich nicht mehr verrenken, um durch den Sucher zu schauen. Ich kann auch am Display eine wesentlich genauere und bessere Bildkomposition machen.

Klappdisplay

Klappdisplay

Akkulaufzeit finde ich zweitrangig

Die Akkulaufzeit einer Kamera spielt natürlich auch eine Rolle. Allerdings finde ich diesen Aspekt nicht ganz so wichtig, weil du einfach nur wissen musst, wie hoch der Verbrauch ist und dann entsprechend weitere Akkus mitnehmen kannst. Ich habe immer mindestens einen Ersatzakku dabei, auf langen Touren auch zwei. Sobald ein Akku leer ist, lade ich diesen über Nacht in der Unterkunft.

Systemkamera für Einsteiger – Meine Top 3 Empfehlungen

Canon EOS M50

Canon EOS M50

Canon EOS M50

Auch Canon hat mittlerweile Systemkameras im Programm. Die EOS M50 richtet sich dabei an Einsteiger. Das Canon EOS System bringt eine große Palette von Objektiven und Zubehör mit sich. Die Objektive lassen sich jedoch nur mit Adapter nutzen und richtige EOS M Objektive gibt es derzeit noch nicht ganz so viele. Dennoch ist die M50 eine Empfehlung wert, weil sie insgesamt eine gute Ausstattung liefert. Die Bedienung ist Canon-typisch gut, genau wie das Klappdisplay und der elektronische Sucher. Die M50 ist angenehm kompakt. Der größte Pluspunkt der Canon EOS M50 ist die sehr gute Bildqualität. 4K Videos kann sie zwar, aber nur mit einer Reihe von Einschränkungen. Wer jedoch bei Full HD bleibt, hat hier keine Probleme.

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Sony Alpha 6000

Sony Alpha 6000

Sony Alpha 6000

Die Sony Alpha 6000 befindet sich seit zig Monaten auf dem Podest für die beste Systemkamera für Einsteiger. Sie ist schnell, bringt eine tolle Bildqualität und einen treffsicheren Autofokus mit. Für diese Kamera empfehle ich dir gleich zwei zusätzliche Akkus zu kaufen, da sie ein ziemlicher Stromfresser ist. Ich mag besonders den elektronischen Sucher, der links oben am Gehäuse platziert ist. Dadurch drückt man sich nicht die Nase platt. Die Alpha 6000 hat angesichts des gebotenen Gesamtpaketes ein unheimlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Olympus OM-D E-M10 Mark III

Olympus OM-D E-M10 Mark III

Olympus OM-D E-M10 Mark III

Olympus hat über die Jahre seine E-M10 immer weiter verbessert. Das Resultat ist die dritte Version, die ich ebenfalls empfehlen kann. Der Sensor der E-M10 ist etwas kleiner als Crop. Dennoch liefert er eine gute Bildqualität. Die Kamera kommt im Retro-Design daher und bietet moderne Features wie Touchscreen und WLAN. Der Sucher ist sehr scharf und bleibt bei fast allen Lichtsituationen sehr flüssig. Was kann die E-M10 nicht ganz so gut? Das Menü ist etwas gewöhnungsbedürftig und es gibt keine Mikrofon und Kopfhörerbuchse. Deshalb ist sie für Videofreunde nur eingeschränkt zu empfehlen, auch wenn sie Ultra-HD-Videos aufnehmen kann. Für Fotografen ist sie jedoch definitiv einen Blick wert.

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Fazit: Welches ist die beste Systemkamera für Einsteiger?

In Sachen Preis-Leistung-Verhältnis ist es schwer, an der Sony Alpha 6000 vorbei zu kommen. Sie bringt ein gutes Handling, eine ansprechende Bildqualität und eine kompakte Größe mit. Obwohl sie schon ein paar Tage auf dem Markt ist, ist sie immer noch eine Empfehlung wert. Wenn du nicht gerade die zusätzliche Geschwindigkeit oder Videofeatures der Nachfolger Alpha 6300 oder Alpha 6500 brauchst, dann machst du mit der Sony Alpha 6000 nichts falsch.

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3,42 von 5 Punkten, basierend auf 12 abgegebenen Stimmen.
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17 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    klasse beschrieben, ich glaube, besser kann man das nicht zusammenfassen und die Kameraauswahl wie auch die Reihenfolge, genau so sehe ich das, danke für die Mühe.

  2. Nutzer Avatar

    Hallo,
    interessanter und ausführlicher Bericht über ein wichtiges Thema in Zeiten wo die klassische DSLR mehr und mehr ausstirbt.
    Die Sony A6000 ist sicherlich eine tolle Kamera, leider finde ich das Objektiv Angebot für das E-Mount System recht klein und teuer.
    Ich würde eher das MFT System bevorzugen. Zwar ist der Sensor noch etwas kleiner, aber es gibt eine große Auswahl an Objektiven und Kameras in jeder Preisklasse. Die Olympus OM-D E-M10 III ist handlich, kompakt, im schicken Retrodesign und macht tolle Fotos.

    Viele Grüße
    Norman

    • Nutzer Avatar

      Hallo Norman,

      das mit den Objektiven bei Sony ist richtig. Billig sind die nicht gerade, allerdings ist die Qualität auch sehr hoch. Insofern würde ich lieber etwas länger sparen und dann mit Sony fotografieren. Dennoch ist die Oly auf jeden Fall eine tolle Kamera!

      Liebe Grüße,

      Matthias

      • Nutzer Avatar

        Meine Empfehlung geht nach wie vor zur Sony A6000 – vor allem für diesen Preis. Das mit den Objektiven habe ich lange Zeit auch so gesehen, meine Meinung muss ich aber etwas revidieren. Das Sortiment der Fremdhersteller ist mittlerweile schon relativ groß (zumindest im Vergleich zu den Anfangszeiten). Samyang und vor allem Sigma haben tolle Objektive im Angebot. Und dazu kommt noch die Möglichkeit, alter Minolta MD / Canon FD Obektive zu adaptieren.
        Der Objektivpreis ist für mich in der A6xxxer Serie heute kein Dealbreaker mehr.

        Schöne Grüße aus Salzburg

        • Nutzer Avatar

          Da Kann ich dir nur recht geben. Mittlerweile muss es nicht das teure Zeiss oder Sony sein. Ich selber habe ein Canon FD Tele für meine Alpha 7 adaptiert und freue mich, dass es auch im Vollformat bereich gute Alternativen von Walimex/Samyang, Tamron und Co. gibt.
          Als nächstes plane ich die Anschaffung eines Lensbabys. Vielleicht kann Matthias ja in Zukunft mal eins dieser Objektive testen 😉

          Grüße

          Stephan

          • Nutzer Avatar

            Coole Sache, danke dir für den Einblick! Bisher habe ich mich noch nicht an die Lensbabys getraut, irgendwie habe ich im Gefühl, dass sich der Effekt schnell abgreift. Optisch sind die natürlich nicht mit „richtigen“ Objektiven vergleichbar, aber das ist da ja auch nebensächlich. Aber du kannst gern dann mal über deine Erfahrungen berichten 🙂

            Liebe Grüße,

            Matthias

  3. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    sehr guter und informativer Bericht. Was hältst du von der Canon M100Kit?
    Lg und schöne Weihnachten
    Ines

    • Nutzer Avatar

      Hallo Ines,

      ich finde die M100 zwar günstig und flexibel, aber das 15-45mm Kit-Objektiv ist nicht der Reißer und einen Blitzschuh hat sie auch nicht. Auch von der Bildqualität her liegt sie hinter Sony und Olympus zurück. Da bekommst du bei diesen Herstellern am Ende einfach ein stimmigeres Gesamtpaket.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  4. Nutzer Avatar

    Guten Tag Matthias, ist interessant die Tipps uns Ansichten zu lesen. Ich bin gerade auf der Suche nach einer neuen Kamera. Ich bin natürlich nicht Profi und hätte gerne dein Tipp im obigen Vergleich mit der „Olympus E-M5 Mark 2“ erfahren.
    Ist die identisch mit derEM10 und hat ev. noch weitere Software-Fitchers??
    Vielen Dank für deine Meinung und freundliche Grüsse
    René

  5. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    vielen Dank für den ausführlichen Artikel.
    Bei meiner Suche nach einer Systemkamera bin ich auch auf die Olympus OM-D E-M10 Mark II (nicht III) gestoßen, die mit einem 14-42 mm-Objektiv angeboten wird (auch als Pancake – hat das Nachteile?).
    Die Sony Alpha 6000 wird nicht nur von Dir in höchsten Tönen gelobt, aber ich stehe irgendwie gar nicht auf Sony, da es hier in der Vergangenheit immer so seltsame Formate (beispielsweise bei Speicherkarten) gab. Ist das mittlerweile nicht mehr so? Dann würde ich mir die Sony vielleicht auch mal ansehen 😉
    Da meine letzte DigiCam von Panasonic kam (und ich mich an Menu und Handhabung gewöhnt habe), wollte ich mir auch die G70 und G81 mal ansehen. Beide gibt es mit 14-42 mm oder aber 12-60 mm. Was hälst Du von diesen beiden Kameras? Wäre das 12-60mm-Objektiv noch ok oder leidet hier auch schon die Schärfe? Ich weiß nicht, ob mir die 42 mm am Ende reichen… Alternativ könnte man natürlich mit den 42 mm anfangen und bei Bedarf später ein weiteres Objektiv dazu kaufen…
    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Maria

    • Nutzer Avatar

      Hallo Maria,

      geh mal in ein Geschäft und nimm all die Kameras in die Hand. Am Ende nehmen sie sich wahrscheinlich nicht so viel. Also nimm einfach die, mit der du dich am wohlsten fühlst. Das 14-42 würde ich wahrscheinlich dem 12-60 vorziehen, habe mir aber noch keine Tests dazu angeschaut.

      Liebe Grüße,

      Matthias

        • Nutzer Avatar

          Hallo Maria,

          ich würde das auch so wie von Matthias vorgeschlagen machen. Ich bin vor ca. 2 Jahren von einer Pentax-DSLR auf die Olympus E-M10 Mk. II umgestiegen. Die Pentax samt Objektiv(en) war mir einfach zu klobig und zu schwer. Zu der Kamera habe ich im Kit das Olympus 14-42 Pancake-Objektiv genommen. Wenn man sich die Bewertungen zu den Kit-Objektiven durchliest, soll man ja angeblich die Finger davon lassen. Ich fotografiere als (wunderschönes und entspannendes) Hobby und sehe mir die Fotos nicht in 100% Auflösung an und für mich ist dieses Objektiv mehr als ausreichend. Die Festbrennweiten und PRO-Objektive von Olympus sind sicher besser (hinsichtlich der Bildqualität und der Lichtstärke), aber ein riesiger Vorteil des Pancake-Objektiv ist, dass ich damit meine Kamera fast immer dabei habe. Das Ganze ist so klein und handlich, dass ich die Kombi einfach in die Jackentasche stecken und mitnehmen kann. Und davon habe ich viel mehr als eine supertolle Kamera mit großem und schwerem Objektiv, die zu Hause liegt.

          Also am besten schaust du dir die Kameras, die dich interessieren in einem Fachgeschäft an und nimmst die, die dir am meisten zusagt (bei Olympus gibt es außerdem noch die Möglichkeit, die Kamera für einen Tag auszuleihen und auszuprobieren) .

          Herzliche Grüße
          Manfred

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