Spiegelreflexkamera für Einsteiger [2021] – Der ultimative Guide! (Mit meinen aktuellen Top 3 Empfehlungen)

Du suchst eine Spiegelreflexkamera für Einsteiger? Ich zeige dir, worauf es ankommt und gebe dir meine aktuellen Top 3 Empfehlungen! Dazu gibt es jede Menge Infos und Tipps, die du vor dem Kauf berücksichtigen solltest.

Ich fotografiere seit mittlerweile mehr als 15 Jahren überwiegend mit einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger. In dieser Zeit habe ich verschiedene Kameras, Objektive und Zubehör genutzt. Mit meinem Wissen möchte ich dir bei der Entscheidung zu deiner neuen Spiegelreflexkamera helfen.

Wenn du nicht alles lesen willst, hier die Schnellübersicht mit meinen drei aktuellen Empfehlungen:

Nikon D5600
Meine Nikon Empfehlung
24 Megapixel
3,2 Zoll Bildschirm
Autofokus mit 9 Kreuzsensoren
Auflösung 6000 x 4000 Pixel
5 Bilder pro Sekunde
415 Gramm
Mit bildstabilisiertem 18-55mm Objektiv
Aktuellen Preis anzeigen
Canon 250D
Besonders kleine Spiegelreflexkamera
24 Megapixel
3,0 Zoll Bildschirm
Autofokus mit 9 Kreuzsensoren
Auflösung 6000 x 4000 Pixel
5 Bilder pro Sekunde
449 Gramm
Mit bildstabilisiertem 18-55mm Objektiv
Aktuellen Preis anzeigen
Canon 800D
Meine Canon Empfehlung
24 Megapixel
3,0 Zoll Bildschirm
Autofokus mit 45 Kreuzsensoren
Auflösung 6000 x 4000 Pixel
6 Bilder pro Sekunde
532 Gramm
Mit bildstabilisiertem 18-55mm Objektiv
Aktuellen Preis anzeigen

Inhaltsverzeichnis

Wichtige Vorüberlegungen für eine Spiegelreflexkamera für Einsteiger

Die Kamera in die Hand nehmen

Einer der wichtigsten Tipps ist, die Kamera in die Hand zu nehmen. So gut wie alle heutigen Spiegelreflexkameras befinden sich technisch auf einem hohen Niveau.

Es ist aber genauso wichtig, dass du Spaß an der Kamera hast und diese gern in die Hand nimmst. Ebenso wichtig ist es, dass sie gut in der Hand liegt und sich angenehm anfühlt.

Deshalb kann ich nur dazu raten, in den nächsten Elektronikmarkt zu gehen und die Spiegelreflexkameras für Einsteiger dort in die Hand zu nehmen. Schau durch den Sucher, klick dich durchs Menü und mache ein paar Aufnahmen. Genauso wichtig kann für dich das Geräusch der Kamera sein, wenn du damit auslöst. Probier es einfach aus.

So kriegst du ein erstes Gefühl für deine neue Kamera. Jeder hat andere Vorlieben, daher ist es schwierig zu sagen, welches die beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger ist.

Spiegelreflexkamera für Einsteiger

Aktuelle Spiegelreflexkamera für Einsteiger

Warum du nicht die günstigste Kamera nehmen solltest

Wie ich oben schon geschrieben habe, bewegen sich selbst günstige Einsteigerkameras wie eine Canon EOS 2000D heute auf einem guten Niveau. Wieso rate ich also davon ab, das günstigste Modell zu nehmen?

Wenn du nach dem Kauf eine Weile fotografierst, dann wirst du dich weiterentwickeln. Das kann nach ein paar Wochen oder Monaten der Fall sein. Dann gibt es vielleicht Features, die du gerne an deiner Kamera hättest, die diese aber nicht mitbringt. In diesem Moment begrenzt dich deine Kamera vielleicht.

Daher rate ich dazu, nicht die günstigste DSLR Kamera zu nehmen, sondern lieber gleich ein Level weiterzugehen. So hast du länger etwas von deiner Kamera und brauchst nicht gleich nach einem halben Jahr nach einem neuen Modell zu schauen. Wie oben geschrieben fotografiere ich seit 15 Jahren mit diesen Kameras – auch weil ich nichts daran vermisse, was eine größere Kamera wesentlich besser machen würde.

Wenn du Geld sparen möchtest und trotzdem eine solche Spiegelreflexkamera haben willst, dann empfehle ich dir den Kauf einer gebrauchten Kamera. Weiter unten habe ich zwei Empfehlungen, welche Modelle da sinnvoll sind.

Canon EOS 1300D - Spiegelreflexkamera für Einsteiger

Canon EOS 1300D

Wieso das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Spiegelreflexkameras für Einsteiger stimmt

Ich nenne die Kameras, die nicht die günstigsten sind, sondern eine Stufe höher liegen, gehobene Einsteigerkameras. Diese Kameras bringen bereits viele Features der Mittelklasse- und Profimodelle mit. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei den gehobenen Einsteigerkameras ist daher extrem gut.

Welche Vorteile haben teurere Kameras?

Eine teurere Kamera hat im Wesentlichen folgende Features, welche den Menschen, die öfter fotografieren, die Arbeit etwas erleichtern:

Robuster

Mittelklasse- und Profikameras haben statt eines Kunststoffgehäuses oft eines aus Magnesium. Das ist wesentlich robuster und übersteht auch mal einen Sturz. Diese Kameras sind zudem abgedichtet, sodass auch arbeiten in sehr feuchten, staubigen und sandigen Umgebungen kein Problem ist.

Schneller

Die gehobenen Einsteigerkameras sind schneller. Das heißt, dass sie schneller speichern und mehr Bilder pro Sekunde aufnehmen. Dieser Punkt ist beispielsweise für Sport- und Eventfotografen wichtig.

Bessere Bedienung

Zusätzliche Bedienelemente erleichtern die tägliche Arbeit mit Mittelklasse- und Profikameras. Mit einem Daumenrad lassen sich bestimmte Einstellungen schneller vornehmen als mit einem Joystick. Oftmals liegt eine größere Kamera auch besser in der Hand.

Größerer Sucher

Das kleine Fenster, durch das du an einer Spiegelreflexkamera schaust, nennt sich Sucher. Bei teureren Kameras ist der Sucher in der Regel größer und heller, was die Bildkomposition erleichtert.

Größerer Sensor

Der größere Sensor von Mittelklasse- und Profikameras sorgt für eine bessere Bildqualität und im Portraitbereich für einen unschärferen Hintergrund.

Hol mehr Bildqualität aus deiner Fotoausrüstung, ohne neue Kamera und Objektive kaufen zu müssen!

Mehr Megapixel

Profikameras haben mitunter mehr Megapixel und bieten damit Profifotografen die Möglichkeit, ihre Bilder größer auszudrucken. Mit größer meine ich hier ab zwei Meter aufwärts. Für Bildausschnitte hast du mit mehr Megapixeln ebenfalls mehr Reserven, bevor der Ausschnitt unscharf wird.

Canon EOS 5D Mark IV

Canon EOS 5D Mark IV – Profi Spiegelreflexkamera

Viele dieser Features brauchst du jedoch als Einsteiger nicht. Warum fotografiere ich also immer noch mit einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger?

  1. Ich habe in den letzten 15 Jahren noch nie meine Kamera fallen lassen.
  2. Als Landschaftsfotograf reichen mir 3 Bilder pro Sekunde vollkommen aus, was heute jede Spiegelreflexkamera packt.
  3. Bei meinen Motiven kommt es nicht darauf an, dass ich die Einstellungen besonders schnell mache. Daher vermisse ich kein Daumenrad.
  4. Meine Bildkomposition mache ich oft mit dem Stativ und dem Bildschirm der Kamera, deshalb ist ein großer Sucher für mich nicht relevant.
  5. Die Bildqualität von größeren Sensoren ist nach meinen eigenen Tests nicht so viel besser, dass ich das drei- bis vierfache dafür bezahlen will. Mit der Bildqualität meiner jetzigen Spiegelreflexkamera für Einsteiger bin ich absolut zufrieden.
  6. Für meine Ausstellungen mache ich keine Drucke, die größer als 90 x 60 cm sind. Daher reichen mir die Megapixel von Spiegelreflexkameras für Einsteiger vollkommen aus.

Diese Gründe sind sehr subjektiv. Ich hatte bereits viele verschiedene Kameras, auch Profikameras. Ich bin wieder bei den gehobenen Einsteigerkameras gelandet, weil ich mit der Bildqualität einfach super zufrieden bin und das Preis-Leistungs-Verhältnis hier stimmt. Und wenn die Kamera wirklich mal kaputt geht, dann kann ich diese finanziell viel leichter ersetzen.

Spiegelreflexkamera für Einsteiger

Meine Canon EOS 700D Spiegelreflexkamera für Einsteiger im Einsatz an der Bastei

Worin liegen die Unterschiede einer Spiegelreflexkamera im Vergleich zu Kompaktkameras?

Nun hast du vielleicht bereits eine Kompaktkamera und fragst dich, was sich für dich verbessert, wenn du dir eine Spiegelreflexkamera kaufst. Deine neue Kamera wird wahrscheinlich:

  • mehr manuelle Einstellmöglichkeiten bieten
  • eine wesentlich bessere Bildqualität haben
  • die Möglichkeit bieten, verschiedene Objektive zu nutzen
  • ein wesentlich besseres Handling besitzen
  • dir die Möglichkeit geben, deine Bilder viel größer auszudrucken bei besserer Qualität
  • Bilder mit verschwommenem Hintergrund aufnehmen können
  • die Option bieten, Weitwinkelobjektive zu nutzen
  • die Flexibilität und höhere Bildqualität des RAW-Formates bieten
  • den Einsatz von Filtern am Objektiv ermöglichen
  • schneller sein und
  • einen schnelleren Autofokus besitzen

Eine Spiegelreflexkamera, egal welcher Klasse, bietet dir auf jeden Fall einen großen Schritt nach vorn im Vergleich zu deiner bisherigen Kompaktkamera. Doch muss dir neben dem Preis auch klar sein, dass die DSLR wesentlich größer und schwerer ist.

Regenbogen am Cap Formentor

Leichter und kleiner: Spiegellose Systemkamera als Alternative

Ich habe bisher die ganze Zeit von Spiegelreflexkameras gesprochen. Mittlerweile gibt es aber immer mehr Möglichkeiten, die Bildqualität einer DSLR mit weniger Gewicht und Größe in einem Gehäuse zu bekommen. Die spiegellosen Kameras, auch Systemkameras genannt, besitzen oft die gleichen Sensoren wie eine DSLR, haben jedoch kein Spiegelreflexsystem. Dadurch können Sie kleiner gebaut werden.

Ohne SLR-System gibt es natürlich auch keinen optischen Sucher, sondern einen digitalen. Ist das ein Vor- oder Nachteil? Diese Einschätzung ist wieder vollkommen subjektiv. Beide Sucher haben ihre Vorzüge, daher empfehle ich wieder: selbst im Geschäft ausprobieren.

Mich erreicht in letzter Zeit die Frage nach der Entscheidung zwischen Spiegelreflex- oder Systemkamera immer öfter. Ich denke, dass beide Systeme in Zukunft weiterhin Bestand haben werden. Die spiegellosen Kameras bieten die gleiche Bildqualität bei geringerem Gewicht und geringeren Abmessungen. Wenn du Motive fotografierst, für die ein schneller Autofokus nötig ist, dann haben die Spiegelreflexkameras aktuell noch einen kleinen Vorteil. Der Autofokus ist bei diesen Kameras schneller und treffsicherer. Dieser Ansatz spielt also beispielsweise in der Tier- oder in der Sportfotografie eine Rolle.

Sony Alpha 6500

Sony Alpha 6500

Meine Empfehlung für eine spiegellose Kamera ist derzeit die Sony Alpha 6000. Ich habe im Freundeskreis so einige zufriedene Nutzer dieser Kamera. Wenn dein Budget größer ist, dann ist die weiter entwickelte Sony Alpha 6500 eine gute Wahl. Mehr zu diesem Thema gibt es in meinem Artikel über Systemkameras für Einsteiger. Aktuell ist die Auswahl der Objektive bei Systemkameras noch etwas kleiner und mitunter teurer als bei Spiegelreflexkameras.

Ich schreibe nachfolgend über Spiegelreflexkameras. Weiter unten im Artikel empfehle ich auch noch eine sehr kleine und leichte Spiegelreflexkamera.

Features einer digitalen Spiegelreflexkamera für Einsteiger

Entscheidende Kriterien – Worauf muss ich achten?

Jeder hat andere Bedürfnisse. So wird auch jeder andere Punkte haben, an denen er eine gute Kamera festmacht. Ich versuche es deshalb mal relativ allgemein zu halten.

Die Kamera sollte…

  • eine gute Bildqualität liefern.
  • intuitiv bedienbar sein.
  • schnell genug sein.
  • über einen großen Bildschirm verfügen.
  • genügend Megapixel haben.
  • einen ausreichend großen Sucher besitzen.
  • ein gutes Autofokussystem haben.
  • gut in deiner Hand liegen.
  • über eine ausreichende Akkulaufzeit verfügen.
  • ein Kamerasystem nutzen, in dem es eine ausreichende Anzahl von Wechselobjektiven gibt.
  • Objektive nutzen, die dich nicht arm machen.
  • RAW Dateien nutzen, die von Lightroom und Photoshop unterstützt werden.
  • ein Zubehörprogramm haben, was zu deinen Wünschen passt.

Das sind eine Menge Punkte, was? Hier die gute Neuigkeit: 95 % der aktuellen Spiegelreflexkameras für Einsteiger bieten all diese Features. Es wird also schwer, eine schlechte Entscheidung bezüglich der Auswahl zu treffen.

Langzeitbelichtung mit der Canon EOS 700D im Harz

Langzeitbelichtung mit der Canon EOS 700D im Harz

Gewicht & Größe auf dem Schirm haben

Wie schon geschrieben, bietet eine Spiegelreflexkamera viele Vorteile gegenüber einer Kompaktkamera. Wenn du jedoch vor hast, dir eine solche Kamera zu kaufen, dann musst du dir auch darüber im Klaren sein, dass du eben nicht mehr die 250 Gramm deiner Kompaktkamera mit dir rum trägst, sondern dass es ganz schnell 1 bis 1,5 Kilogramm werden können.

Auch die Größe solltest du bedenken. Eine Kompaktkamera kannst du ohne Probleme in die Jackentasche stecken. Mit einer DSLR geht das nicht. Für eine DSLR samt Objektiven und Zubehör brauchst du fast immer eine extra Tasche, die du mit dir tragen musst.

Andererseits macht es deine eigene Fotografie auch viel ernsthafter. Du gehst anders an das Fotografieren heran, wenn du eine große Kamera dabei hast.

Mein Equipment mit Kamera, Stativ und Fotorucksack im Torrent de Pareis auf Mallorca

Mein Equipment mit Kamera, Stativ und Fotorucksack im Torrent de Pareis auf Mallorca

Wie viel Megapixel bei einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger sind nötig?

Ich nehme es gleich vorweg: Wenn ich heute nach einer neuen Kamera schaue, dann ist mir die Anzahl der Megapixel praktisch egal. Warum ist das so?

Dazu musst du erst einmal hinterfragen, wieso mehr Megapixel überhaupt besser sind.

Als kleiner Vergleich: Mein aktuelles Handy hat 12 Megapixel. Meine alte Canon EOS 450D hat ebenfalls 12 Megapixel. Ist deswegen die Bildqualität gleich gut? Nein. Die Bildqualität der DSLR ist natürlich besser. Dennoch gibt es heute Smartphones mit sehr guter Kamera.

Mehr Megapixel bedeuten also nicht, dass eine bessere Bildqualität gegeben ist.

Mehr Megapixel sind dann interessant, wenn du oft großformatige Drucke machst. Mit großformatig meine ich größer als 90 x 60 cm. Ich mache regelmäßig Ausstellungen. Dabei passiert es mir selten, dass ich größer als in diesem Format drucke. Selbst die Bildqualität aus meiner alten 450D mit 12 Megapixeln sieht in 90 x 60 cm Druckgröße grandios aus. Die meisten aktuellen Spiegelreflexkameras für Einsteiger haben 24 Megapixel.

Ausstellung

“Cloud Launching Pad” in einer Ausstellung – Ein Druck aus 12 Megapixeln

Ich würde daher sagen, dass 95 % der Fotografen nicht mehr als 12 Megapixel brauchen.

Mit mehr Megapixeln brauchst du auch bessere Objektive, die diese Auflösung überhaupt bedienen können. Außerdem werden die Dateien größer, sodass dein PC oder Laptop mehr Leistung braucht, damit du diese Dateien flüssig bearbeiten kannst. Es macht keinen großen Unterschied, ob deine neue Spiegelreflexkamera für Einsteiger 18 oder 26 Megapixel hat. Aber ab 35 Megapixel aufwärts werden diese Themen relevant.

Wenn du dir den aktuellen Kameramarkt ansiehst, dann hat selbst die günstigste Spiegelreflexkamera für Einsteiger 18 Megapixel. Daher ist die Anzahl der Megapixel für mich praktisch kein Kaufkriterium.

E-Book - 14 Tipps für maximale Bildqualität in der Landschafts- und ArchitekturfotografieE-Book „14 Tipps für maximale Bildqualität in der Landschafts- und Architekturfotografie“

Wenn du noch mehr Tipps zum Thema Bildqualität haben willst, dann kann ich dir mein E-Book für maximale Bildqualität empfehlen. Dieses E-Book ist jetzt kostenlos erhältlich!

E-Book jetzt kostenlos herunterladen

Wieso ich das Klappdisplay liebe

Ein Feature, was ich in den letzten Jahren sehr zu schätzen gelernt habe, ist das praktische Klappdisplay. Ich fotografiere 90 % meiner Bilder vom Stativ aus. Dabei ist das Stativ oft nur knapp über dem Boden aufgestellt. Dann durch den Sucher zu schauen, verlangt so einige Akrobatik oder dreckige Knie. Mit einem Klappdisplay geht das aber ganz bequem. Dies macht sich besonders in der Landschafts- und Architekturfotografie bemerkbar.

Ich mache meine Bildkompositionen auch lieber im Liveview auf dem Display statt im Sucher der Kamera. Als Liveview auf den Markt kam, wurde es noch von vielen Fotografen belächelt. Heute ist es ein wichtiges Werkzeug für schwierige Kamerapositionen oder Situationen, in denen der Fokus oder die Komposition genau sitzen muss.

Regenschauer am Cap Formentor

Langzeitbelichtung in der Infrarotfotografie mit der 700D am Cap Formentor auf Mallorca

Die manuellen Einstellmöglichkeiten einer digitalen Spiegelreflexkamera

Ein großer Vorteil gegenüber vielen Kompaktkameras sind die manuellen Einstellmöglichkeiten an einer Spiegelreflexkamera. Du bist nicht dazu gezwungen, die Einstellungen zu nehmen, die dir die Kamera vorschlägt, sondern kannst selbst kreativ eingreifen. So kannst du beispielsweise Blende, ISO und Zeit selbst wählen. So kannst du wesentlich gezielter auf deine Bilder Einfluss nehmen. Jede aktuelle Spiegelreflexkamera für Einsteiger bietet dir die Möglichkeit, deine Einstellungen manuell zu machen.

Vielleicht hast du auch Angst, dass dich die Bedienung deiner neuen Einsteiger DSLR überfordert? Dann kann ich dich beruhigen. Wie jede andere Kamera bringt auch eine Spiegelreflexkamera für Einsteiger einen Automatikmodus mit. So ist es zum Beispiel möglich, dass du mit diesem Modus anfängst und nach und nach mit der Kamera warm wirst. Wenn du dich nach einer Weile damit gut fühlst, dann kannst du zu den Halbautomatiken übergehen. Hier kannst du entweder Blende oder Belichtungszeit wählen und die Kamera berechnet selbst den passenden Gegenwert für die richtige Belichtung. So bekommst du langsam ein Gefühl für diese Einstellungen. Wenn du darin irgendwann sicher bist, dann kannst du dich an den manuellen Modus heran wagen, um deiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Objektive – was du für den Anfang wissen musst

Ist das Kit-Objektiv brauchbar?

In der Vergangenheit hat man im Netz oft gelesen, dass das Kit Objektiv keine gute Bildqualität bringt. Es wurde dazu geraten, gleich ein anderes Objektiv zu kaufen oder als erstes das Kit Objektiv zu ersetzen.

Ich teile diese Einstellung nicht. Das hat mehrere Gründe. Die heutigen Kit Objektive sind sehr gut. Ein Canon EF-S 18-55 STM IS steckt viele andere Objektive qualitativ in die Tasche. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier einfach phänomenal.

Auch in der Vergangenheit waren die Kit Objektive nicht schlecht. Es ist wie mit der eigenen Kamera: Du musst nur damit umzugehen wissen. Wenn du die richtigen Einstellungen wählst, bringt das Kit Objektiv eine tolle Bildqualität. Ich nutze noch heute besagtes 18-55 STM und bin sehr zufrieden damit.

Canon EF-S 18-55mm IS STM

Canon EF-S 18-55mm IS STM

Nun existieren mittlerweile eine ganze Reihe von Objektiven, die es in Kombination mit einer neuen Einsteiger-DSLR zu kaufen gibt. Hier muss man wissen, welche Brennweiten aus optischer Sicht funktionieren können und bei welchen matschige Bilder vorprogrammiert sind. Daher: Kit Objektiv ist nicht gleich Kit Objektiv.

Suppenzooms meiden: So findest du heraus, ob ein Objektiv gute Bildqualität liefert

Früher gab es in der Fotografie keine Zoomobjektive. Jedes Objektiv hatte nur eine bestimmte Brennweite, also einen bestimmten Bildwinkel. Wollte man mehrere Bildwinkel haben, so musste man verschiedene Objektive mit sich führen.

Objektive mit einem sehr großen Zoombereich werden abfällig als Suppenzooms bezeichnet. Das liegt daran, dass die Bildqualität dieser Objektive nicht besonders gut ist.

Zoomobjektive arbeiten mit gezielter Linsenverschiebung und ermöglichen so unterschiedliche Bildwinkel. Diese Linsenverschiebung hat jedoch ihre Grenzen. Es ist optisch nur sehr schwer möglich, über einen besonders großen Zoombereich bei einem Objektiv gute Bildqualität zu liefern. Das hängt einfach mit den optischen Gesetzen zusammen.

Als Faustregel gilt: Das Objektiv sollte nicht viel mehr als einen vierfachen Zoom besitzen.

Was heißt das genau?

Die Endbrennweite sollte nicht viel mehr als das Vierfache der Anfangsbrennweite betragen.

Ein Beispiel: Eine sehr beliebte Brennweite bei Kit Objektiven ist 18-55mm.

Endbrennweite / Anfangsbrennweite = Zoombereich

55mm / 18mm = 3,05 facher Zoom

Mit einem solchen Zoomobjektiv kannst du also eine gute Bildqualität erwarten.

Nehmen wir als Gegenbeispiel ein 18-200mm Objektiv.

200mm / 18mm = 11,11 facher Zoom

Solch ein großer Zoombereich kann aus optischen Gründen nicht mit guter Bildqualität einhergehen. Objektive mit solch einem Zoombereich sind zwar auf Reisen praktisch, da man nur ein Objektiv mitnehmen muss, machen aber den Vorteil der Bildqualität einer DSLR zunichte.

Merke: Ein Zoomobjektiv sollte nicht viel mehr als einen vierfachen Zoom haben, damit die Bildqualität gut bleibt.

Wenn du diese Rechnung kennst, dann kannst du bei den verschiedenen Kit Objektiven, die es zur Kamera deiner Wahl gibt, einschätzen, ob die Bildqualität stimmt.

Entstehung einer Langzeitbelichtung am Cap Formentor, Mallorca

Entstehung einer Langzeitbelichtung am Cap Formentor, Mallorca

Warum ich dir als Einsteiger zum 18-55mm Objektiv rate

Wenn du noch nicht weißt, was du mal fotografieren willst, dann rate ich dir zu einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger mit einem 18-55mm Kit Objektiv. Nach den letzten 12 Jahren in der Fotografie empfinde ich diesen Brennweitenbereich als sehr universell. Du kannst damit sowohl Landschaft als auch Portrait fotografieren.

Noch eine coole Sache: Viele der heutigen 18-55mm Kit Objektive haben einen Bildstabilisator, sodass du weniger verwackelst.

Normalerweise weißt du zu Beginn deiner Fotografie noch nicht, welches mal deine Lieblingsmotive werden. Und das musst du auch nicht. Am Anfang weißt du für dich, dass du mehr in deinem neuen Hobby Fotografie machen willst. Daher ist es gut, ein universelles Objektiv zu haben, mit dem du viele Fotorichtungen ausprobieren kannst.

Daher mein Rat: Nimm eine DSLR mit einem 18-55mm Objektiv und probiere im ersten Jahr so viel wie möglich aus.

  • Fahr an die Küste oder in die Berge.
  • Frag eine Freundin oder einen Freund, ob du sie oder ihn fotografieren kannst.
  • Gehe zu einem Fußballspiel und fotografiere Menschen in Bewegung.
  • Fotografiere Gebäude in der Stadt.
  • Mach abstrakte Bilder von alltäglichen Dingen.
  • Fotografiere ein Feuerwerk.
  • Gehe in einen Park und lass dich dort inspirieren.
  • Fotografiere die Insekten in einer Blumenwiese.
  • Entwickle deine eigenen Ideen über das, was du mit deiner Fotografie sagen und zeigen willst.

Das 18-55mm Objektiv eignet sich für diese Zeit richtig gut. Nach einigen Monaten wird sich bei dir wahrscheinlich eine oder mehrere Fotorichtungen herauskristallisieren, die du besonders gern machst. Wenn das soweit ist, dann kannst du deine bis dahin besten Bilder analysieren und schauen, mit welchen Brennweiten du diese Bilder aufgenommen hast. Meist ergibt sich dann eine Tendenz, sodass du dich dann nach einem neuen Objektiv umsehen kannst.

Zum Fotografieren muss man nicht immer weit fahren

Zum Fotografieren muss man nicht immer weit fahren

Es soll keine Regel darstellen, aber wenn du Landschaften fotografierst, dann wirst du wahrscheinlich viel mit 18mm fotografieren. Dann kann für dich ein Weitwinkelobjektiv in Zukunft interessant sein. Fotografierst du im ersten Jahr viele Portraits mit 55mm? Dann könnte eine 85mm Festbrennweite dich weiterbringen. Vielleicht machst du aber auch viele Aufnahmen von Szenen auf der Straße mit 30mm? Dann kann eine lichtstarke 30mm Festbrennweite für dich interessant sein. In meinem Beitrag zu Canon Festbrennweiten gebe ich noch mehr Empfehlungen.

Auf was du dich spezialisieren wirst, weißt du erst, wenn du eine Weile fotografiert hast. Daher nimm einfach das 18-55mm. Sei so aktiv wie möglich und nimm den ganzen Spaß mit, den die Fotografie in sich trägt!

Was ist Lichtstärke?

Canon EF 50mm f/1,8 STM

Canon EF 50mm f/1,8 STM

In diesem Zuge muss ich noch auf den Begriff der Lichtstärke eingehen. Die Lichtstärke gibt im übertragenen Sinne – abhängig von der Brennweite an – wie viel Licht durch das Objektiv auf den Sensor einfallen kann. Als Beispiel kannst du mit einem 50mm mit Blende 1.4 noch in dunkleren Situationen ohne Stativ fotografieren als mit einem 50mm Objektiv bei Blende 2.8. Die Blende wird vom Hersteller immer in der Objektivbezeichnung mit angegeben. Ein 50mm 1.4 ist also lichtstärker als ein 50mm 2.8.

Diese Arten von Objektiven gibt es

In der Fotografie gibt es verschiedene Objektive, die meist nach ihrer Brennweite, also ihrem Bildwinkel unterschieden werden.

Grundlegend gibt es folgende Arten von Objektiven:

Weitwinkelobjektiv
Ein Objektiv mit besonders großem Bildwinkel, beliebt in der Landschafts- und Architekturfotografie. Beispiel: Canon EF-S 10-22mm.
Standardzoom Objektiv
Ein normales Zoomobjektiv, wie beispielsweise das 18-55mm an der Spiegelreflexkamera für Einsteiger. Es bietet sowohl einen leichten Weitwinkel als auch ein leichtes Tele. Beispiel: Canon EF-S 17-55mm 2.8.
Teleobjektiv
Ein Objektiv, mit dem man weiter entfernte Motive wie Tiere oder Sportler groß aufnehmen kann. Beispiel: Canon EF-S 55-250mm STM.
Makroobjektiv
Ein Objektiv, mit dem man an die Motive besonders nah herangehen kann. Beliebt für Blumen, Insekten und kleine Details. Beispiel: Canon EF 100mm Makro.
Festbrennweite
Ein Objektiv, das nur eine bestimmte feste Brennweite hat, also einen festgelegten Bildwinkel. Festbrennweiten sind oft lichtstärker als Zoomobjektive und haben meist eine bessere Bildqualität. Beispiel: Canon 50mm 1.8 STM. (Meinen Test des Canon 50 1.8 STM findest du hier)
Pancake Objektiv
Eine besonders flach konstruierte Festbrennweite, flach wie ein Pfannkuchen (Pancake). Pancake Objektive sind meist nicht ganz so lichtstark. Beispiel: Canon 24mm 2.8.
Fisheye Objektiv
Ein weitwinkliges Objektiv, bei dem die Linien, je weiter sie sich von der Bildmitte entfernt befinden, umso gekrümmter erscheinen. Canon EF 8-15mm Fisheye.
Tilt & Shift Objektiv
Ein Objektiv, bei dem sich die Schärfeebene und die Verschiebungsebene gegenüber dem Sensor einstellen lässt. Wird besonders in der Landschafts- und Architekturfotografie eingesetzt. Beispiel: Canon TS-E 24mm.
Morgens am Cap Formentor auf Mallorca

Morgens am Cap Formentor auf Mallorca

Ist ein Bildstabilisator sinnvoll?

Ein Bildstabilisator sorgt dafür, dass deine Bilder auch ohne Stativ nicht so leicht verwackeln. Ein Bildstabilisator ist daher also immer sinnvoll, sofern du ohne Stativ fotografierst. Prinzipiell ist es natürlich immer sinnvoll, dass du mit einem Stativ fotografierst, auch um die Geschwindigkeit aus der Fotografie zu nehmen und sich mehr Gedanken über das Bild zu machen.

Woran erkennst du, ob ein Objektiv einen Bildstabilisator hat oder nicht?

An der Objektivbezeichnung. Die Bezeichnungen sind bei den jeweiligen Herstellern unterschiedlich, hier eine Übersicht:

  • Canon: IS
  • Nikon: VR
  • Sigma: OS
  • Tamron: VC
  • Panasonic: OIS
  • Pentax: SR
  • Sony: OSS
  • Fujifilm: OIS

Soll ich lieber ein lichtstarkes Objektiv oder eines mit Bildstabilisator nehmen?

Newsletter Aufmacher 3 - Neue BeiträgeVielleicht stehst du irgendwann mal vor der Wahl, ob du lieber ein lichtstarkes Objektiv oder eines mit Bildstabilisator wählen solltest. Wenn du viel Portrait fotografieren willst und es dir wichtig ist, dass der Hintergrund unscharf ist, dann würde ich eher zu einem lichtstarken Objektiv raten. Das spielt auch dann eine Rolle, wenn sich deine Motive bewegen, also wenn du beispielsweise Tiere fotografierst. Wenn du es dagegen mit Motiven zu tun hast, die sich nicht bewegen, dann würde ich dir eher zu einem Objektiv mit Bildstabilisator raten. Für mich als Landschaftsfotograf liegt der Vorteil klar auf der Hand: Ich kann auch bei weniger Licht noch ohne Stativ fotografieren.

Als Beispiel: Wenn ich ein Objektiv mit Blende 4 habe und dagegen eines mit Blende 2.8, dann bedeutet das, dass das Objektiv um eine Blende lichtstärker ist. In der Praxis heißt das, dass du bei dem gleichen Licht die Szene mit dem Blende 4 Objektiv mit 1/25 Sekunde fotografieren würdest, mit dem Blende 2.8 Objektiv mit 1/50 Sekunde. Eine Blende mehr Lichtstärke, also Blendenzahl von 4 im Vergleich zu 2.8 bedeutet die halbe Belichtungszeit. Die Öffnung am Objektiv ist bei 2.8 größer als bei 4. Der Unterschied zwischen Blende 2.8 und 4 bedeutet also einen Vorteil von einer Blende. Ein Bildstabilisator fängt aber heute um die 3 Blenden Lichtstärke ab, bevor du verwackelst. Für mich bedeutet das, dass ich mit meinem 50mm Objektiv noch ohne Probleme 1/10 Sekunde ohne Stativ halten kann, ohne dabei zu verwackeln.

Zusammenfassung: Bewegte Motive – eher auf Lichtstärke achten, unbewegliche Motive – eher den Bildstabilisator nehmen.

Kann ich analoge Objektive weiter verwenden?

Vielleicht hast du noch Objektive aus der Zeit der Filmfotografie oder willst genau jetzt auf die digitale Fotografie umsteigen. Grundsätzlich passen so gut wie alle alten Objektive mit einem entsprechenden Adapter auch an die neue digitale Einsteiger Spiegelreflexkamera.

Das Problem ist, dass die Bildqualität der alten Linsen mit einer DSLR nicht mehr besonders gut ist. In der analogen Fotografie ist es nicht ganz so schlimm, wenn die Lichtstrahlen ein wenig schräg auf den Film treffen. Ein digitaler Sensor besteht jedoch aus mehreren Schichten. Wenn die Lichtstrahlen hier schräg auftreffen, wird das Bild unscharf.

Fazit: Grundsätzlich sind alte Objektive weiter verwendbar. Zugunsten der Bildqualität solltest du aber zu neueren Objektiven wechseln.

Meine Fotoausrüstung für die Reise

Meine Fotoausrüstung für die Reise

Dieses Zubehör empfehle ich Einsteigern zur Spiegelreflexkamera für Anfänger

Wenn du deine erste Spiegelreflexkamera kaufst, dann empfehle ich für den Einstieg noch etwas Zubehör einzurechnen, damit du gleich erfolgreich starten kannst.

Soll ich gleich einen zusätzlichen Akku dazu kaufen?

Für meine Kamera benutze ich als Landschaftsfotograf immer zwei Akkus. Einer befindet sich immer in der Kamera, der andere ist voll geladen im Fotorucksack. Wenn ich eine Tour mache, die sich über einen oder mehrere Tage erstreckt, fotografiere ich so lange, bis der Akku in der Kamera leer ist. Dann wechsle ich auf den vollen Akku und lade Abends in der Unterkunft den leeren Akku wieder auf.

Nach aktuellen Tests ist es sinnvoll, den Akkuladestand zwischen ca. 30% und 80% zu halten. So erreichst du die längste Lebendauer des Akkus. Mein Vorgehen ist also nicht ganz ideal.

Wenn du nur einen Akku hast, dann wirst du diesen wahrscheinlich vor jeder Tour laden, da du ja nicht willst, dass dir beim Fotografieren der Strom ausgeht. Einen Akku fast nie zu entleeren, sondern immer wieder aufzuladen, kommt der Lebensdauer aber nicht besonders entgegen.

Ich würde also empfehlen, zusätzlich zu dem Akku, der mit der Kamera mitkommt, einen zweiten zu kaufen. Ich benutze meist originale Hersteller Akkus, auch wenn diese etwas teurer sind. Die Akkus zu meiner damaligen Canon EOS 450D habe ich zu Beginn gekauft und innerhalb von 5 Jahren nicht einmal austauschen müssen.

Doch auch andere Hersteller bauen durchaus gute Akkus, die günstiger zu haben sind.

Langzeitbelichtung bei Alcudia auf Mallorca

Langzeitbelichtung bei Alcudia auf Mallorca

Wie viele Speicherkarten in welcher Größe brauche ich?

Wie viele Speicherkarten du brauchst, ist natürlich stark von deinen fotografischen Gewohnheiten abhängig. Auf meiner Schottland Reise habe ich in einer Woche etwa 300 Bilder gemacht. Einige Portraitfotografen schießen so viele Bilder aber an einem Tag.

Ich nehme hier mal als Beispiel die Dateien aus meiner bisherigen Canon EOS 700D mit 18 Megapixeln, welche ebenfalls zur Klasse der Spiegelreflexkameras für Einsteiger gehört. Dabei kann ich auswählen, ob die Kamera JPG Dateien oder RAW Dateien speichern soll.

RAW ist das Rohdatenformat der Kamera, welches eine eigene Nachbearbeitung benötigt, aber wesentlich mehr Optionen bietet. Ich fotografiere in 98 % der Fälle im RAW Format.

Auf eine 16 GB Speicherkarte passen dabei laut Kameraanzeige etwa 2350 Fotos im JPG Format oder etwa 630 Fotos im RAW Format.

Ich nutze eine 16 GB Karte in der Kamera, die ich aber eigentlich nie voll mache. Ich habe zusätzlich immer eine zweite Karte mit 16 GB Speicherkapazität dabei, die da wäre, falls die erste Karte doch einmal voll ist. Wenn du also für den Beginn zwei 16 GB Speicherkarten nimmst, sollte das reichen. Speicherkarten kannst du ja auch jederzeit noch zusätzlich kaufen. Beim Kauf der Speicherkarte musst du natürlich darauf achten, welche Karte du für deine Kamera brauchst. In den meisten Fällen dürfte das SDHC oder SDXC sein. Ich habe hier eine Übersicht erstellt, welche Speicherkarten für welche Kameras passen.

Langzeitbelichtung in Sa Calobra, Mallorca

Langzeitbelichtung in Sa Calobra, Mallorca

Wieso die Speicherkarten unbedingt von einem Markenhersteller sein sollten

Bei den Akkus ist es nicht ganz so schlimm, wenn da mal einer kaputt geht, dann kann er einfach ersetzt werden. Viel schlimmer ist es, wenn die Speicherkarte fehlerhaft ist und deine Fotos, in die du so viel Aufwand und Herzblut gesteckt hast, nicht richtig abgespeichert wurden. Ich rate deshalb nur Speicherkarten von Markenherstellern zu nutzen.

Ich habe gute Erfahrungen mit den Speicherkarten von SanDisk gemacht. Bisher hatte ich dort nur einmal einen Defekt, der aber ohne Diskussion innerhalb einer Woche ersetzt wurde. Auch die Bilder konnte ich mit der beigelegten Software Rescue Pro wieder rekonstruieren.

Erwähnenswert ist hier noch der Ansatz, dem manche Fotografen nachgehen: Lieber mehrere kleine Speicherkarten nutzen. Falls eine davon ausfällt, dann sind nicht gleich alle Bilder weg.

Tipp: Frontlinse schützen – lohnt sich ein UV Filter?

In verschiedenen Kaufberatungen und Empfehlungen liest man immer wieder davon, dass man einen Klarglas oder einen UV-Filter vor die Linse schrauben sollte. Das Problem dabei: Das Licht muss wieder durch ein zusätzliches Glas. Wenn du dir ein gutes Objektiv kaufst und dann einen billigen Filter davor schraubst, machst du dir eventuell die Bildqualität kaputt.

Ich rate eher dazu, dir gleich eine Streulichtblende zu kaufen. Diese mindert Reflektionen im Objektiv in bestimmten Lichtsituationen und sorgt damit für klarere Bilder. Ganz nebenbei dient sie auch als Schutz, weil bei einem Aufprall zuerst die Streulichtblende getroffen wird und nicht das Glas der Frontlinse des Objektivs. Welches die richtige Streulichtblende für dein Objektiv ist, erfährst du auf der jeweiligen Herstellerseite.

Ist ein zusätzlicher Blitz nötig?

Wer sich im Bereich der Portrait-Fotografie bewegen möchte, für den ist ein zusätzlicher Blitz sicherlich interessant. Hier gilt aber ähnlich wie für die anderen Empfehlungen: Ich würde erst einmal ausprobieren, wie du mit dem internen Blitz zurecht kommst und ob du für deine Portraits überhaupt einen Blitz nutzen willst. Daher kannst du ein externes Blitzgerät auch erst durchaus später kaufen.

Sierra de Tramuntana

Sierra de Tramuntana

Welche Tasche kannst du empfehlen?

Am Anfang hast du ja normalerweise nur die Kamera selbst und etwas Zubehör. Dann reicht eigentlich eine kleine Tasche wie die Mantona Colt aus. Wenn du ein wenig mehr Platz haben willst, dann ist die AmazonBasics Kameratasche in der Größe Medium empfehlenswert. Mittlerweile habe ich noch einen weiteren wirklich ausführlichen Beitrag zu Kamerataschen geschrieben.

Lohnt sich ein Batteriegriff?

Ein Batteriegriff macht die Kamera größer und schwerer. Wenn du gern mehr in der Hand hast, weil sich die Kamera dann wertiger für dich anfühlt, ist ein Batteriegriff (BG) für dich interessant. Doch auch wenn du vielleicht wie ich große Hände hast, dann greift der kleine Finger mit einem BG nicht mehr ins Leere. Das Handling verbessert sich damit also ein ganzes Stück. Darüber hinaus können die meisten Batteriegriffe zwei Akkus aufnehmen, sodass du damit länger fotografieren kannst. Mit einem BG kannst du auch im Hochformat fotografieren und die Kamera dabei weiterhin von der Seite greifen anstatt von oben oder von unten.

Fazit: Wenn du große Hände hast oder viel Hochformat fotografieren wirst, dann kann sich ein Batteriegriff für dich lohnen.

Canon BG-E8 Batteriegriff

Canon BG-E8 Batteriegriff

Wann ist ein Stativ sinnvoll?

Ein Stativ hilft dir dann, wenn du bei wenig Licht fotografieren möchtest. Gängige Situationen sind beispielsweise die Dämmerung, Nachtaufnahmen oder Fotos in dunkleren Innenräumen. Ein Stativ ist dann nötig, damit die Fotos nicht verwackelt sind. So ist beispielsweise in der Landschaftsfotografie ein Stativ oft sinnvoll, weil das schönste Licht in der Zeit um Sonnenunter- und Sonnenaufgang auftritt. Dann kommen längere Belichtungszeiten zustande, die du nicht mehr ohne zu verwackeln aus der Hand halten kannst, selbst mit einem Bildstabilisator. Ein gutes Stativ für den Einstieg ist das Manfrotto Befree Advanced Alu. Mehr Infos zu Dreibeinen findest du in meinem Stativ Guide.

Ein Stativ wiegt auch durchaus 1,5 kg. Sei dir bewusst, dass du dieses Gewicht dann auf die nächste Fototour mitnehmen musst. Auch ich empfinde das oft genug als lästig. Aber die Arbeit mit einem Stativ entschleunigt unheimlich. Meine Bilder mit Stativ werden fast immer besser als ohne. Der Grund ist, dass ich mich dann mehr mit meinem Motiv beschäftige. Außerdem mache ich mir mehr Gedanken um die Bildkomposition. Allein diese beiden Punkte führen dann zu wesentlich besseren Bildern. Genau das ist mir dann auch den Aufwand und das zusätzliche Gewicht wert.

Software für Nachbearbeitung einrechnen

Es gibt sehr verschiedene Ansichten, inwieweit Nachbearbeitung zur Fotografie dazu gehört. Für mich ist Fotografie ein kreatives Medium, indem ich meine Ideen umsetzen will und das möglichst ohne Einschränkungen. Allein um RAW Dateien zu bearbeiten, ist schon eine Bildbearbeitungssoftware nötig. Wenn zu deiner Kamera ein Photoshop Essentials dabei ist, dann kannst du damit die ersten Schritte machen.

Photoshop LogoViele Anleitungen und Tutorials im Internet beziehen sich auf Adobe Photoshop und Adobe Lightroom. Es ist die am weitesten verbreitete Bildbearbeitungssoftware. Ich nutze Photoshop ebenfalls für die Nachbearbeitung meiner Bilder. Das Adobe Fotografie Programm kostet monatlich 13 Euro, was ich angesichts der Leistung sehr fair finde.

Wenn du in die Fotografie einsteigen willst, dann solltest du natürlich auch diese Kosten im Hinterkopf haben. Es gibt noch weitere Programme für die Bildbearbeitung außer Lightroom und Photoshop. Eine Liste von Alternativen findest du hier.

Videokurs – Bildbearbeitung für Landschaftsfotografie mit Adobe Photoshop

Videokurs Bildbearbeitung für Landschaftsfotografie mit Adobe Photoshop

Möchtest du mehr darüber lernen, wie ich meine Landschaftsfotografie Bilder mit Adobe Photoshop nachbearbeite? In meinem Videokurs bringe ich dir alle Schritte bei, die du dazu wissen musst. Egal welchen Wissensstand du hast.

Mehr über den Videokurs erfahren

Zusammenfassung Zubehör – meine Empfehlung

Für den Einstieg würde ich also neben der Kamera einen zweiten Akku, zwei 16 GB Speicherkarten und eine Tasche empfehlen. Dazu ist ein Abo des Adobe Fotografie Programms sinnvoll.

Wissenswertes zu Einsteiger DSLRs

Was ist Crop-Faktor, APS-C, DX und Vollformat?

In der Fotografie gibt es verschiedene Bildformate. Bekannt ist das Kleinbildformat aus der analogen Fotografie. Das Foto eines Kleinbildformat Films hat die Abmessungen 24 x 36 mm.

Ein digitaler Sensor mit der gleichen Größe wird Vollformat Sensor genannt, weil er die gleichen Abmessungen hat. Der Sensor ist eines der teuersten Bauteile einer DSLR. Spiegelreflexkameras für Einsteiger haben einen APS-C Sensor, der etwas kleiner ist als 24 x 36 mm. Diese Sensoren können kostengünstiger produziert werden.

Sensorformate - APS-C, DX, Vollformat

Sensorformate – APS-C, DX, Vollformat

Gängige Größen sind beispielsweise

  • 23,7 x 15,6 mm = Crop Faktor 1,5 – üblich bei Nikon (DX)
  • 22,2 x 14,8 mm = Crop Faktor 1,6 – üblich bei Canon (APS-C)

Der Canon Sensor bei Einsteiger Spiegelreflexkameras ist also 1,6 fach kleiner als ein Vollformat Sensor.

APS-C ist die Bezeichnung für einen Crop Sensor bei Canon, bei Nikon nennt er sich DX.

Was bedeutet der Crop Faktor für die Brennweite?

Ein Objektiv leuchtet auf der Sensorebene immer den gleichen Bildwinkel aus. Abhängig davon, wie groß der Sensor ist, wird aber immer nur ein Teil davon aufgefangen. Bei einem kleineren Sensor wird demnach auch der äußere Teil des Bildes nicht mit aufgezeichnet.

Das kannst du dir so vorstellen: Ein Objektiv liefert immer ein rundes Bild, welches auf der Ebene des Bildsensors ankommt, auch Ausleuchtungskreis genannt. Ein Fotosensor ist aber bekanntlich rechteckig. Der Sensor ist also in der Mitte dieses runden Bildes platziert, um das Licht dort aufzufangen. Wenn der Sensor kleiner ist, dann fängt er auch einen kleineren Bildwinkel auf.

Ausleuchtungskreis eines Objektivs mit Sensorgrößen

Ausleuchtungskreis eines Objektivs mit Sensorgrößen

Die Brennweitenangaben der Objektive beziehen sich immer auf Vollformat Größe. Ein 50 mm Objektiv hat an einer Canon Kamera mit dem Crop Faktor 1,6 einen Bildwinkel wie ein 80 mm Objektiv an einer Vollformat Kamera (50 * 1,6 = 80).

So ergibt ein Kit-Objektiv mit einer Brennweite von 18-55mm an einer Kamera mit Crop Faktor 1,6 etwa den gleichen Bildwinkel wie ein 28-90mm Objektiv an einer Vollformat Kamera.

EF-S Objektive können beispielsweise nur an Crop Kameras verwendet werden, weil sie einen kleineren Bildkreis ausleuchten. Andersherum können jedoch alle Objektive, die für Vollformat geeignet sind, auch an Crop Kameras verwendet werden.

Nikon bietet an seinen Vollformat Kameras die Möglichkeit, auch DX Objektive zu verwenden, indem nur der mittlere Teil des Sensors genutzt und damit auch die Megapixel Zahl reduziert wird.

Wie bekomme ich einen unscharfen Hintergrund?

Newsletter Aufmacher 2 - Beliebte BeiträgeDiese Eigenschaft ist von drei Faktoren abhängig.

Größerer Sensor

Einen unscharfen Hintergrund bekommst du, je größer der Sensor ist. Im Vergleich zu einer Kompaktkamera ist bereits bei einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger der Sensor sehr groß. Dadurch kannst du hier einen unscharfen Hintergrund erreichen.

Lichtstärkeres Objektiv

Je lichtstärker ein Objektiv ist, umso mehr kannst du damit den Hintergrund verschwimmen lassen. Ein Objektiv mit 1.4 hat also einen weicheren unscharfen Hintergrund als eines mit Blende 4.0.

Längere Brennweite

Die Unschärfe im Hintergrund ist abhängig von der Brennweite. Bei einem Weitwinkelobjektiv ist die Schärfeebene recht groß, sodass der Hintergrund relativ scharf ist. Mit der längeren Brennweite eines Teleobjektives hast du mit der gleichen Lichtstärke / Blende bereits einen unschärferen Hintergrund, weil die Schärfeebene kleiner ist. Mehr Brennweite = mehr unscharfer Hintergrund.

Lady in Red

Lady in Red

Spiegelreflexkamera Vergleich: Ist Canon oder Nikon besser?

Diese Frage wird gern diskutiert und bezieht sich nicht mehr nur auf Canon oder Nikon. Mittlerweile geraten auch diverse andere Hersteller immer mehr in den Fokus von Diskussionen. Die Wahrheit ist jedoch: Fast alle heutigen Spiegelreflexkameras sind durchweg sehr sehr gut. Die Unterschiede liegen im Bereich der letzten 10 %. Daher lohnt es sich nicht darüber zu diskutieren, welcher Hersteller besser ist.

Egal welche Kamera du wählst: Es ist am Ende nur wichtig, dass du die Kamera gut kennst.

In- und auswendig.

Wenn du die Kamera im Schlaf bedienen kannst, dann kannst du dich auf das konzentrieren, was vor der Kamera passiert. Denn so entstehen die wirklich guten Bilder.

Die Fotoausrüstung ist nur ein Werkzeug. Viel wichtiger ist, welche Gedanken du dir zu deinem Bild machst, welche Ideen dahinterstecken und wie du dem Betrachter deiner Bilder das vermittelst, was du damit sagen willst.

Elgol 2

Elgol 2

Videos mit der DSLR

Aufgrund der Nachfrage können viele der heutigen Spiegelreflexkameras auch Filme aufzeichnen. Die Qualität ist dabei sehr gut. Die zweite Staffel von Dr. House wurde beispielsweise komplett mit einer DSLR gefilmt.

Ich setze meine DSLR Kamera selten zum Filmen ein. Ich weiß aber aus diversen Testberichten, dass die Spiegelreflexkameras für Einsteiger auch dafür sehr gut geeignet sind. Auch hier gilt wieder: Nicht die Günstigste nehmen, dann hast du sehr gute Voraussetzungen. Fast alle bieten heute Full HD Qualität, die neueren Modelle liefern auch eine 4K Auflösung. Falls du planst, mit deiner neuen Kamera auch verstärkt Videos aufzunehmen, dann kann ein Feature wie ein Anschluss für ein externes Mikrofon wichtig sein.

Meine Empfehlungen für die beste Spiegelreflexkamera für Einsteiger nach Budget sortiert

Spiegelreflexkamera für Einsteiger unter 300 Euro – Gebraucht

Für 300 Euro würde ich dir zu einer gebrauchten Spiegelreflexkamera auf eBay raten. Denkbar ist beispielsweise eine Nikon D5300 oder eine Canon EOS 700D, jeweils mit 18-55mm Kit Objektiv. Achte beim Kauf darauf, dass die Anzahl der Auslösungen unter 20.000 liegt. Das ist so etwas wie der Kilometerstand beim Auto. Bei einigen Auktionen ist dieser Wert nicht direkt in der Artikelbeschreibung mit angegeben. Frag einfach direkt beim Verkäufer nach, damit du einen Anhaltspunkt hast.

Mit etwas Geduld erwischst du hier eine Kamera für etwa 240 Euro, dann kannst du das restliche Geld noch in Speicherkarte, zwei neue Akkus (die Alten werden vielleicht nicht mehr die Besten sein) und eine Tasche investieren. Aber auch ganze Sets für um die 300 Euro sind hier zu finden.

Eine weitere Idee ist die Canon EOS 100D, die es aktuell mit 18-55 mm Objektiv für 150-200 € bei eBay gibt. Es handelt sich dabei um eine besonders kleine Spiegelreflexkamera, die aber von der Funktionalität her fast das Gleiche kann wie die oben erwähnte 700D. Wenn du also etwas weniger Gewicht und Größe möchtest, dann ist die 100D eine Überlegung wert.

Spiegelreflexkamera für Einsteiger für ca. 700 Euro – Neu

Für 600-700 Euro bekommst du eine neue und sehr gute Spiegelreflexkamera für Einsteiger. Ich empfehle dabei zwei Modelle: Die Canon EOS 800D oder die Nikon D5600. Beide haben alle Features, die du brauchst und kommen mit einem 18-55mm Kit Objektiv mit Bildstabilisator daher. Sie bieten manuelle Einstellmöglichskeiten, ein wechselbares Objektiv und liefern eine sehr gute Bildqualität.

Canon EOS 800D

Canon EOS 800D

Nikon D5600

Nikon D5600

Eine Alternative zur Canon EOS 800D ist der Nachfolger – die Canon EOS 850D. Die 850D ist in Sachen Serienbildunktion und Puffer etwas flotter. Wenn du also schnelle Motive wie beim Sport fotografierst, kann das eine Überlegung wert sein. Die Belichtungsmessung wurde ebenfalls verändert, was aber meines Erachtens nach keinen großen Unterschied ausmacht. Spannender ist dagegen die verbesserte Videofunktion – die 850D kann 4K Videos mit 30 fps aufnehmen, während die 800D “nur” 1080p schafft. Wenn dein Fokus also auf dem Bereich Video liegen wird, dann kann sich der Mehrpreis für die Canon EOS 850D lohnen.

Wieso empfehle ich oben noch die 800D? Derzeit ist die Canon EOS 800D immer noch rund 100 € günstiger als die Canon EOS 850D, was am Ende zum wesentlich besseren Preis-Leistungs-Verhältnis führt. Daher bleibt die 800D auch weiterhin eine meiner Top 3 Empfehlungen für eine Spiegelreflexkamera für Einsteiger.

Besonders kleine Spiegelreflexkamera: Canon EOS 250D

Wenn dir Gewicht und Größe sehr wichtig sind, dann kann eine besonders kleine Spiegelreflexkamera das Richtige für dich sein. Hier bietet der Markt nicht besonders viel Auswahl, dadurch fällt die Wahl leicht. Ich empfehle dir dafür die Canon EOS 250D. Schon die Vorgänger wurden mit Preisen überhäuft. Hier bekommst du eine komplette Spiegelreflexkamera mit einem sehr kleinen Body, der schon fast mit Systemkameras mithalten kann. Technisch musst du dabei keinerlei Abstriche machen. Wenn du also Platz sparen willst und eine leichte und kleine Spiegelreflexkamera suchst, ist die Canon EOS 250D die richtige Wahl. Laut Canon ist sie die leichteste DSLR der Welt mit dreh- und schwenkbarem Touchscreen. Ich kann sie auf jeden Fall als gute Kamera für Anfänger empfehlen. Sie ist bei Amazon erhältlich.

Canon EOS 250D

Canon EOS 250D

Komplette Einsteigerpakete – Sets

Diese drei Zusammenstellungen von mir bieten alles, was du zum Einstieg in die digitale Fotografie brauchst:

Sinnvolle und gute Erweiterungen für den schmalen Taler

Wenn du beim Kauf deiner Spiegelreflexkamera noch etwas Budget übrig hast, kannst du auch für kleines Geld schon gutes Zubehör dazu kaufen, was dich in der jeweiligen Fotografierichtung weiterbringt.

Im Idealfall hast du bereits eine Vorstellung davon, was du fotografieren willst. Wenn du schon soweit bist, kannst du dir über ein zusätzliches Objektiv oder Zubehör Gedanken machen.

Portraits

Wenn du vor hast, Menschen zu fotografieren, dann nimm direkt ein 50mm 1.8 Objektiv dazu. Damit bekommst du eine hervorragende Bildqualität, kannst den Hintergrund verschwimmen lassen und das für “nur” rund 120 Euro. Andere Objektive dieser Klasse kosten oft deutlich mehr. Canon 50mm 1.8 STMNikon 50mm AF-S 1.8D.

Landschaft & Architektur

Für Landschaftsfotografie würde ich wahrscheinlich erst einmal beim 18-55mm Kit Objektiv bleiben. Statt in ein anderes Objektiv würde ich in ein gutes Stativ (Empfehlung: Manfrotto Befree Advanced Alu, ca. 140 Euro), einen Fernauslöser und in einige Filter investieren.

Für kräftigere Farben und Minderung von Reflektionen empfehle ich dir einen Polfilter (Empfehlung: Hoya Pro1, ca. 40 Euro).

Dazu kannst du mit ND Filtern schöne Langzeitbelichtungen erzeugen (Empfehlung: Hoya ND8 und Hoya ND1000, zusammen ca. 75 Euro).

Zu einem späteren Zeitpunkt wird für Landschaftsfotografie wahrscheinlich ein Weitwinkelobjektiv für dich interessant werden. Wenn du eine Canon Kamera mit Crop Sensor (APS-C) hast, dann empfehle ich dir das Canon EF-S 10-22mm.

Ilsetal

Ilsetal

Sport

Wenn du vor hast, bei Sportveranstaltungen im Freien zu fotografieren, dann empfehle ich dir ein Teleobjektiv dazu zu nehmen. Von Canon gibt es ein 55-250mm STM IS, also mit Bildstabilisator. Für 250 Euro bekommst du hier eine gute Bildqualität und kannst nah an dein Motiv heranzoomen.

Wer bei den Objektiven oben aufmerksam gelesen hat, hat gemerkt, dass der Zoombereich bei diesem Canon Objektiv größer als Faktor 3 ist. Ich finde die Bildqualität aber absolut in Ordnung.

Bei Sportveranstaltungen in der Halle wird es etwas schwieriger, weil du hier oftmals nicht genug Licht hast. Ähnlich wie bei den Portraits würde ich dir hier ein 50mm 1.8 Objektiv empfehlen. Das kommt auch mit wenig Licht aus, dafür musst du etwas näher an deinem Motiv dran sein als mit dem obigen Teleobjektiv. Canon 50mm 1.8 STMNikon 50mm AF-S 1.8D.

Tiere

Für Tierfotografie kannst du die Tiere meist nur aus der Ferne beobachten, egal ob im Zoo oder in freier Wildbahn. Zum Aufnehmen musst du also stark heranzoomen. Deshalb empfehle ich hier wieder das EF-S 55-250mm STM IS von Canon, sofern du dich für eine Canon Kamera entschieden hast. Wie oben beschrieben hat dieses Teleobjektiv mit ca. 250 Euro ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mittlerweile habe ich für diese Art der Objektive noch einmal einen eigenen Artikel mit meinen Empfehlungen veröffentlicht: Canon Teleobjektiv.

Pflanzen und Insekten

An diese kleinen Motive musst du meist nah herangehen. Zusammen mit dem Kit-Objektiv kann sich hier eine Nahlinse (Empfehlung: B+W +4 58mm, ca 38 Euro) lohnen. Jedes Objektiv hat eine Naheinstellgrenze, bis wohin du dich damit einem Motiv nähern kannst. Bei einem Canon EF-S 18-55mm IS STM sind es beispielsweise 25 Zentimeter. Unterhalb dieser Grenze kann es nicht mehr scharf stellen. Eine Nahlinse schraubst du wie einen Filter an dein Objektiv. Damit verringert sich dann diese Naheinstellgrenze.

Wenn du dich längerfristig mit dieser Fotografierichtung beschäftigst, wird wahrscheinlich irgendwann ein Makroobjektiv für dich in Frage kommen.

Balance

Balance

Schlusswort – So bekommst du zukünftig noch mehr Infos

Ich hoffe, dass dir mein Beitrag weiterhilft, die für dich ideale Spiegelreflexkamera zu finden und dir damit einen Einstieg in das tolle Hobby Fotografie zu ermöglichen. Ich habe viel Arbeit in diesen Artikel gesteckt, weil ich dir helfen möchte.

In meinem Blog schreibe ich regelmäßig neue Artikel zu verschiedenen fotografischen Themen. Wenn du möchtest, kann ich dir eine E-Mail schreiben, sobald ich einen neuen Beitrag online stelle.

Wenn du Anregungen zum Artikel hast oder ich dir sonst irgendwie helfen kann, dann schreib mir in den Kommentaren!

> Weitere Kamera Guides und Tests

265 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    Wow, so viele Infos. Ich möchte auch gerne anfangen und eher Menschen bzw. Kinder fotografieren, wo ich erreiche, dass der Hintergrund gut verschwommen ist. Da Kinder ja nicht wirklich still halten erhoffe ich mir einen Tipp, zu welcher Kamera + Objektiv ich zugreifen sollte. Da bin ich mir jetzt nicht sicher nach dem Artikel 🙂 liebe Grüße

    • Nutzer Avatar

      Hallo Julia,

      schau mal ganz am Ende, da empfehle ich direkt ein Objektiv für Portraits. Es spielt keine große Rolle, ob du dann Canon oder Nikon nimmst.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  2. Nutzer Avatar

    Super interessanter und informativer Blogbeitrag, vielen Dank dafür!
    Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber, die “Anleitung” zur Ladung von Akkus ist so nicht mehr richtig. Für die früher verwendeten Ni-MH oder Ni-Cd-Akkus war deine Vorgehensweise genau die richtige. Bei den heutzutage verwendeten LI-Ion-Akkus aber im Gegenteil sogar kontraproduktiv und verkürzt die Akku-Lebensdauer.
    Idealer weise sollten die zwischen ca. 30% und 80% Ladezustand gehalten werden um eine möglichst lange Lebensdauer zu erreichen.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Andreas,

      danke dir! Da hast du mit dem Akku vollkommen recht, das habe ich kürzlich auch gelesen. Ich hab den Punkt im Artikel eben entsprechend angepasst.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  3. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    danke für den tollen Artikel, der mir weiterhilft.
    Meine knapp 12jährige Tochter macht mega Bilder mit ihrer iphone Kamera und möchte nun eine Spiegelreflex. Ich tu mich ein bisschen schwer mit Preisen über 500 Euro, es soll ja noch ein bisschen Zubehör wie ein Stativ dazu. Gebraucht mag ich ungern kaufen, dazu bin ich einfach zuviel Laie. Wäre denn die EOS 2000D auch ok oder sagst du, lieber etwas höher einsteigen mit der 800D?
    Wäre toll, wenn du mir noch ein wenig helfen kannst.
    Liebe Grüße Martina

    • Nutzer Avatar

      Hallo Martina,

      danke dir. Schau mal oben im Artikel unter “Warum du nicht die günstigste Kamera nehmen solltest”, da hatte ich schon etwas dazu geschrieben.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  4. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    ersteinmal vielen Dank für den wirklich verständlichen und strukturierten Artikel. Er hat mir wirklich weitergeholfen. Mein Entschluss mir eine digitale Reflexkamera zu holen entstand im Urlaub, wo ich mich oft über meine Kamera geärgert habe, weil die Bildqualität gerade bei Strand und Landschaftsaufnahmen nicht meiner Vorstellung entsprachen. Letzteindlich habe ich mich für die Canon eos850d entschieden, weil sie sehr gut in der Hand liegt. Anstatt des Standardobjektiv im Kit habe ich mich für das Tamron 17-50mm f2,8 Objektiv entschieden. Nun bin ich auf der Suche nach einer geeigneten Streublende, finde aber immer nur Gegenblenden dafür. Welchen Unterschied haben diese Blenden denn? Bin mir sehr unsicher welche ich nun kaufen soll?! Hättest du einen Tipp?

    Vielen Dank schonmal im Voraus
    Beste Grüße
    Denise

    • Nutzer Avatar

      Hallo Denise,

      danke dir für deine positive Worte zum Artikel. Glückwunsch zur neuen Kamera außerdem!

      Der Begriff Streulichtblende und Gegenlichtblende wird gleichbedeutend verwendet. Allerdings ist Gegenlichtblende inhaltlich nicht richtig. Beim Tamron 17-50mm f2,8 ist aber meines Wissens nach im Lieferumfang die Streulichtblende dabei, insofern brauchst du nicht extra schauen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  5. Nutzer Avatar
    Andreas Wehling

    Vielen Dank für deinen Blog. Der hilft einem im wirwar der Anbieter sehr weiter. Ich mache 2-3 mal im Jahr Bilder mit meiner Canon Eos 350.
    Jetzt hatte ich mich auf die Suche nach etwas neuem gemacht und deinen Rat befolgt. Ich wollte nicht viel Geld ausgeben, und habe mir daher gebraucht eine Canon Eos 700D mit 15-55 Objektiv gekauft. ~5000 Auslösungen für 225€. Ich bin schon wieder restlos begeistert und du trägst, dank deiner Artikel einen großen Teil dazu bei. Danke sehr!

    • Nutzer Avatar

      Hallo Andreas,

      ich freue mich sehr über deine Zeilen, danke! Preis-Leistungs-technisch geht es wohl kaum besser. Viel Freude mit der 700D, sie hat mich lange begleitet!

      Liebe Grüße,

      Matthias

  6. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    ich bin begeistert von Deiner Website. Auf keiner anderen Seite habe ich derart viele wichtige Informationen, vernünftig gegliedert und leicht verständlich formuliert gefunden wie auf Deiner Seite. Und ja, ich kenne unzählige Blogs, Fotoseiten und you tube Videos.

    Mir gefällt auch, dass Du die Kirche im Dorf lässt, als Einstieg zu vergleichsweise günstigen Kameras, allerdings mit Luft nach oben, und einem 18-35 mm-Kit-Objektiv rätst. Das macht alles Sinn und ist nicht so abgehoben.

    Ausserdem wirkt es sehr sympathisch, dass Du Fragen in den Kommentaren beantwortet.

    Man merkt, dass Du wirklich helfen willst und das gelingt Dir. Ich war schon kurz davor aufzugeben und mich nicht weiter mit der Suche nach einer DSLR- oder spiegellosen Kamera auf gehobenem Einsteiger-Niveau und den passenden Objektiven zu beschäftigen, weil alles, je mehr ich las, umso undurchsichtiger und komplizierter erschien.

    Jetzt mach ich doch weiter! 😊

    Weiterhin viel Erfolg und viele Grüße
    Britta

    • Nutzer Avatar

      Hallo Britta,

      wir hatten ja schon per E-Mail geschrieben, auch hier nochmal vielen Dank für deine lobenden Worte. Darüber freue ich mich sehr!

      Liebe Grüße,

      Matthias

  7. Nutzer Avatar

    Hallo, Matthias, sehr sehr guter Artikel.
    Ich finde für Einsteiger in die Fotografie ist gebraucht der beste Weg.
    Aus eigener Erfahrung, es ist ein langer Prozess bis man seine Kamera gefunden hat. Meine DSLR ist schon 10 Jahre alt und ich bin sehr zufrieden. Auf meiner Werbefreien HP Startseite sind die neusten Bilder.
    Gruß Paul.

  8. Nutzer Avatar

    Moin moin Matthias,
    ich würde gerne in die Fotografiewelt einsteigen und ich habe mich auf die Canon EOS 2000D + Sigma C 17-70 mm F2.8-4.0 DC HSM OS Macro “versteift”. Meine Hauptfotoziele sind 1. Züge und 2. Landschaft ( zb. Himmel / Sonnenuntergang / Gebäude ). Denkst du das diese Kombi für 650 Euro ihr Geld wert ist ? Oder hast du sogar eine andere Empfehlung für mich ? ( Budget ist so bei 600 – 800 Euro )
    Danke schonmal und Grüße
    Jonas

    • Nutzer Avatar

      Hallo Jonas,

      ich persönlich würde lieber eine der oben empfohlenen Kameras nehmen. Warum ich eine 2000D nicht empfehle, findest du im Beitrag unter “Warum du nicht die günstigste Kamera nehmen solltest”. Für das Budget bist du meiner Meinung nach mit einer 250D oder 800D mit dem 18-55 IS STM besser beraten.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  9. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    vielen Dank für den tollen Beitrag von dir.

    Ich bin kompletter Neuling in diesem Bereich. Ich benötige eine Kamera mit der ich unter anderem für mich privat super Fotos schießen kann und zum anderen würde ich gerne tolle Fußallbilder schießen für meinen Fußball Club. Könntest du mir hier etwas kostengünstiges empfehlen?

    LG Daniel

    • Nutzer Avatar

      Hallo Daniel,

      danke dir für das Lob, freut mich sehr! Alle oben erwähnten Kameras können deine beiden Anwendungsgebiete problemlos abdecken. Für die Fußballbilder würde ich noch ein Teleobjektiv dazu nehmen. Falls du eine der beiden Canon Kameras nimmst, würde ich dir dieses Teleobjektiv empfehlen:

      http://amzn.to/2qBFtWU

      Das ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis her sehr gut.

      Liebe Grüße,

      Matthias

      • Nutzer Avatar
        Daniel Böhler

        Hi Matthias,

        vielen Dank für deine rasche Rückmeldung.

        Wollte eigentlich nicht so tief in die Tasche greifen aber wenn du die Canon EOS 800D empfiehlst werde ich sie mir kaufen sobald sie wieder irgendwo verfügbar ist. 🙂

        LG Daniel

  10. Nutzer Avatar
    Ute Weißbeck

    Hallo Matthias, vielen Dank für deinen, auch für einen Laien verständlichen Bericht! Jetzt habe ich doch auch noch eine Frage: Ich kann eine Canon EOS 80D 18-55mm F3.5-5.6 IS STM + 55-250mm F4-5.6 IS STM für 1.099€ (NEU) bekommen. Bisher war ich immer nur mit Bridge Kameras unterwegs, bin aber immer an meine Grenzen gestoßen. Würdest du mir zu diesem Angebot raten oder sollte es doch für einen DSLR Anfänger besser die 800D sein? Vielen Dank schon mal für deine Unterstützung! Ein schönes Wochenende noch für dich – viele Grüße, Ute

    • Nutzer Avatar

      Hallo Ute,

      der Preis für das 80D Doppelzoom-Kit ist in Ordnung. Du sparst damit etwa 40 € gegenüber dem Kauf von Beidem einzeln. Eine 800D ist auch weiterhin eine sehr gute Kamera. Beide können Fotos machen 🙂

      Liebe Grüße,

      Matthias

  11. Nutzer Avatar

    Hallo, Entschuldigung wegen mein deutsch …

    Ich möchte ein Spiegelreflexkamera kaufen, um meinen Produkten besserer Bilder zu machen … Bis jetzt habe geschafft mit meinem SAMSUNG ES25 Digitalkamera. 12.2MP 4x, aber ich denke, sie hat ihren Grenzen … Beispiel, wenn die Farbe von einem Produkt helle Farbe hat, bekommt mit diesem Kamera nicht seine naturale Farbe …

    Welcher Empfehlungen für kaufen einen Spiegelreflexkamera, kannst du mir geben ?

    Noch eine andere Frage.. Ich habe bemerke das das Licht, eine große Spiel für helle Farbe, welcher Empfehlungen kannst du mir geben, um dieses Problem zu umgehen ?

    Ich bedanke mich dir von deinen empfehlungen

    • Nutzer Avatar

      Hallo Joseba,

      alle oben empfohlenen Kameras werden dir gute Bilder liefern können. Eventuell lohnt sich für dich auch ein Lichtwürfel oder ein kleines Lichtzelt für gleichmäßiges Licht auf deinen Produkten. Google einfach mal nach Produktfotografie oder schau in YouTube wie die Profis das machen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  12. Nutzer Avatar

    Toller und gut nachvollziehbar Artikel ; nicht nur für
    Fotografie Anfänger.
    Wollte nur nochmal das Thema
    Megapixel ansprechen da einem ja “bewusst “vorgegaukelt wird man müsse die alkerneuste
    Kamera mit zig MP kaufen.
    Ich habe vor 2Jahren von einem Fotografen eine gepflegte mit wenigen Auslösungen
    Nikon D300 mit NUR 12MP günstig erstanden und bin sehr glücklich mit ihr obwohl nicht gerade Leichtgewicht.

  13. Nutzer Avatar

    Ich bin auch totaler Neuling was Fotografie anbelangt. Aufgrund meines Studiums (Architektur) wird es für mich aber immer wichtiger.
    Was können Sie empfehlen, wenn ich a) reale Gebäude und gleichzeitig auch b) Modelle in den Massstäben 1:50 – 1:10 fotografieren möchte?

    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

    • Nutzer Avatar

      Hallo Cyrill,

      um es in Sachen Kosten erst einmal im Rahmen zu halten, würde ich dir eine der obigen Kameras mit dem 18-55 mm Objektiv empfehlen. So hast du für die Außen- und Innenaufnahmen der realen Gebäude mehrere Winkel durch das Zoomobjektiv (Details und Gesamtaufnahmen). Gleichzeitig kannst du mit diesem Objektiv einigermaßen nah an die Modelle heran, sodass auch hier Aufnahmen möglich sein sollten.

      Ich hoffe das hilft dir soweit.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  14. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    vorab vielen Dank für Deine klasse Internetpräsenz. Sie hat mir bei meinem Fotoeinstieg sehr viel geholfen.

    Ich habe eine Frage zum Thema kostengünstige Erweiterungen. Als erster Einstieg in die Makrofotografie hast Du statt eines teuren Makroobjektivs zu einer Nahlinse geraten. Dies habe ich befolgt und bin super zufrieden und die ersten Erfolge sind klasse.

    Nun Frage ich mich ob für die Landschaftsfotografie man das auch mit einer Weitwinkellinse günstig anstellen kann. Wäre super für die ersten Erfolge ohne gleich ein teures Objektiv zu kaufen.

    So etwas wie dies hier:

    https://www.amazon.de/Neewer-Weitwinkel-Objektiv-Nahlinsen-Digital-Definition/dp/B07486TS1J/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=weitwinkellinsedslr+52mm+weitwinkel+linse&qid=1613480213&sr=8-3

    Hast DU damit Erfahrung ?

    Gruß

    Cello

    • Nutzer Avatar

      Hallo Cello,

      danke dir! Ich habe keinerlei Erfahrung mit dieser Weitwinkellinse. Die Rezensionen sehen soweit in Ordnung aus. Ich denke einen Versuch ist es wert, zumal du ja mindestens 2 Wochen Rückgaberecht hast.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  15. Nutzer Avatar
    Uwe Becker

    Hallo Matthias,

    ich habe vor Jahren schon ein wenig Fotografiert und brauchte für andere Dinge eine Pause.

    Nun möchte ich mir eine neue Ausstattung kaufen, bin zwischen Canon und Nikon in der Entscheidung.

    Ich habe die folgenden Systeme zur Wahl. Was könntest Du mir Empfehlen? Die Ausrüstung muss ich vollständig wieder kaufen, ich habe keine Teile mehr von damals.

    Canon EOS 850D, Canon EOS 90D, Nikon D5600, D7500

    Danke im Voraus

    Gruß Uwe

  16. Nutzer Avatar
    Kristina

    Hallo Matthias,
    wirklich ein schöner Blog, alles prima erklärt. Möchte mir als Neuling eine Spiegelreflexkamera zulegen. Schwanke zwischen Canon EOS 250D, 750D, 760D, 800D und Nikon D5500 oder D5600. Da meine Tochter eine D3400 hat, möchten wir gerne Objektive untereinander tauschen können.
    Haben Canon und Nikon unterschiedliche Objektive?
    Werde die Kamera im Urlaub dabei haben, aber auch Sport und Pferdeaufnahmen machen.
    Hast Du einen Tipp?
    Grüße Kristina

    • Nutzer Avatar

      Hallo Kristina,

      danke dir! Canon und Nikon haben unterschiedliche Objektive. Insofern solltest du die D5500 oder die D5600 nehmen. Welche Objektive passen, ist dann noch ein wenig vom Objektiv abhängig. Dazu findet ihr aber auf der Nikon Seite noch detaillierte Angaben, welches Objektiv an welcher Kamera funktioniert.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  17. Nutzer Avatar
    Sebastian Zehrfeld

    Vielen vielen Dank für die verständliche Erklärung von so vielen Dingen, die auf den Internetseiten der Hersteller zwar immer toll klingen, man aber als Laie ehrlicherweise sagen müsste, dass man vor lauter FX, Crop, 1.4,18/55,IS,435MRD Pixel, Zoom hin und her usw. nur „Bahnhof“ wirklich versteht.
    Also danke für diese kleine/große Einweisung in Begrifflichkeiten.

    Eine wichtige Frage als „Volllaie“, der in ein paar Wochen das erste und sicherlich das einzige Mal in seinem Leben Nordlichter sehen wird und diese als Erinnerung fürs Leben auf Bild festhalten will, hätte ich dann aber noch und hoffe auf eine kleine letzte Hilfestellung. Das mit Brennweiten, Bildstabilisator vs. Blende etc. habe ich soweit in Ansätzen verstanden. Da ich aber bei all dem keine wirkliche Vorstellung habe, was Entfernung am Himmel in Verbindung mit Blende und Belichtungszeit bei Nordlichtern für wirklich schöne Fotos sorgt – solche, bei denen man sich nachher nicht doch ein bisschen ärgert, weil man einfach das falsche Objektiv etc. gewählt hat, würde ich sehr sehr dankbar sein für ein kurzes, knappes, von mir aus aus einer Kombination von Zahlen bestehendes z.B.: „Nimm ein 18/55“ oder „Nimm ein 10/blabla“, oder „Weit, weiter am Weitwinkligsten“.
    Sie würden mir sehr sehr helfen.
    Aber auch wenn Sie diesen Bericht sicher nicht aller Nase lang auf neue Kommentare kontrollieren – vielen Dank für eine wirklich objektiv verfasste Beschreibung, die Laien beim Kauf unterstützen kann.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Sebastian,

      danke dir für deine lobenden Worte, freut mich sehr! Um dir da eine Empfehlung geben zu können, müsstest du mir noch sagen, ob und welche Kamera du schon hast.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  18. Nutzer Avatar
    Vanessa Meichtry

    Hallo Matthias

    Erstmal vielen Dank für deinen sehr informativen und ausführlichen Artikel, ist super hilfreich zur Suche nach einer passenden Spiegelreflexkamera! Da ich bis jetzt nur mit einer Kompaktkamera fotografiert habe, kenne ich mich mit Spiegelreflexkameras nicht wahnsinnig gut aus. Ich wäre also sehr dankbar, wenn Du mir einen Rat geben kannst zu folgenden Kameras:
    Nikon D5600, Canon 800D, Canon 850D und Canon 90D.
    Ich habe gelesen, dass die Canon 850D im Vergleich zur 800D nicht sonderlich besser ist, die 850D aber teurer sei. Jedoch habe ich ein Angebot gesehen, bei dem die 850D sogar billiger ist (Schweiz).
    Welche Kamera würdest Du mir empfehlen?
    Ich mache hauptsächlich Landschaftsbilder, gelegentlich aber auch Portraitfotos. Als Objektiv würde ich gemäss deiner Empfehlung zu einem 18-55mm Objektiv greifen.

    Vielen Dank schonmal für deine Hilfe!
    Grüsse aus der Schweiz

    Vanessa

    • Nutzer Avatar

      Hallo Vanessa,

      danke dir, das freut mich! Alle von dir genannten Kameras sind sehr gut, du machst mit keiner davon einen Fehler. Die 800D kann im Wesentlichen das Gleiche wie die 850D. Die 850D ist durch ein zusätzliches Daumenrad etwas angenehmer zu bedienen. Das ist aber nicht mehr als Gewöhnungssache, die 800D ist auch sehr sehr gut. Wenn du für die 850D ein gutes Angebot hast, kannst du bedenkenlos zuschlagen. Mit dem 18-55 mm fährst du auch gut.

      Liebe Grüße in die Schweiz,

      Matthias

      • Nutzer Avatar
        Vanessa Meichtry

        Danke vielmals!

        Kannst Du mir auch etwas zur Canon 90D sagen? Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis? Würdest du von dieser Kamera abraten oder empfehlen?

        Nochmals Danke und liebe Grüsse

        Vanessa

  19. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    mit viel Wissen und Gewissenhaftigkeit diesen sehr informativen Bericht geschrieben. Ich war total gefesselt, obwohl ich Informationen für meinen 13jährigen Sohn suche, der unbedingt eine Spiegelreflexkamera möchte. Danke…
    Für den Anfang dachten wir an etwas gebrauchtes oder neues, so um die 350Euro rum.
    Er würde sich im allgemeinen gerne ausprobieren, was könntest du uns empfehlen? Am liebsten hätte er gerne eine Canon.
    Danke dir im Voraus
    Viele Grüße Caro

    • Nutzer Avatar

      Hallo Caro,

      das freut mich sehr, danke dir! Schau mal ob du eine Canon EOS 700D für den Preis bekommst, ich denke das sollte passen. Im obigen Abschnitt “Spiegelreflexkamera für Einsteiger unter 300 Euro” hatte ich dazu etwas geschrieben.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  20. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    wollte mich nur bedanken! 🙂 Mit Deinem Artikel habe ich im Internet Dschungel genau die Informationen, komplett, kompakt und verständlich gefunden, die ich gesucht hatte!
    Besten Dank und Grüße
    Andreas

  21. Nutzer Avatar

    Lieber Matthias,

    tausend Dank für deinen interessanten und äußerst informativen Artikel. Man merkt, dass du mit großem Spaß und viel Leidenschaft bei der Sache bist!
    Ich teile seit langem deine große Begeisterung für’s Fotografieren (bisher leider ausschließlich per Handykamera) und möchte nun, nicht zuletzt dank dir, den nächsten Schritt tun und mir eine Spiegelreflexkamera zulegen. Entschieden habe ich mich letztendlich für eine Canon EOS 800d. Meine Frage an dich: Ich mache unheimlich gern Detailaufnahmen (Insekten, Blüten und Co.) und benötige folglich wohl ein Makroobjektiv passend zur Kamera. Was würdest du mir da empfehlen? Lieben Dank für deine fachkundige Meinung im Voraus 🙂

  22. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    danke für deinen aufschlussreichen Artikel.
    Ich bin als Einsteiger auf der Suche nach einer geeigneten Kamera für Tierfotografie in Südafrika(ca .1-2x im Jahr).
    Allerdings möchte ich die Kamera auch regelmäßig in Deutschland für Landschaften, Gebäude und Personen nutzen, um auch in diesen Zeiten nicht wahnsinnig zu werden.
    Daher stelle ich mir einen guten Allrounder mit Tendenzen zur Tierfotografie vor. Wahrscheinlich beeinflusst diese Vorstellung nur das passende Objektiv.
    Es wird häufiger ein Tamron-Objektiv mit 150-600 mm Brennweite empfohlen (was deiner Regel ja entsprechen würde), allerdings bin ich mir unsicher, ob es nicht für den Anfang auch das Canon Telezoomobjektiv EF-S 55-250 mm tut.
    Die Tiere in Südafrika halten erfahrungsgemäß einen Abstand von 5-400 m.
    Ich habe mir ein Preislimit von 1.500 € für ein Kit (ohne zusätzliches Objektiv) gesetzt, da ich die Kamera gerne direkt mehrere Jahre nutzen möchte. Kannst du mir eine separate Empfehlung aussprechen oder würdest du trotzdem bei den in diesem Artikel genannten Kameras bleiben?
    Viele Grüße
    Jesse

    • Nutzer Avatar

      Hallo Jesse,

      danke dir erst einmal für das Lob, freut mich sehr.

      Für die Tierfotografie ist das 55-250 mm meist nicht lang genug. Insofern sollte es schon eine größere Brennweite sein. Neben dem von dir erwähnten Tamron gibt es meines Erachtens nach zwei Optionen.

      Das Objektiv für deine Canon EOS – das Sigma 150-600mm F5,0-6,3 DG OS HSM Contemporary:

      https://amzn.to/392jrDv

      Damit erzielst du eine sehr gute Bildqualität und kannst deine DSLR nutzen.

      Die zweite Option ist die Sony RX10 IV Bridgekamera:

      https://amzn.to/36X8JM0

      Meine Mutter fotografiert seit mehr als einem Jahr vor allem Vögel damit und ist überaus zufrieden. Auch hier geht die Brennweite bis 600 mm.

      Ich hoffe das hilft dir soweit.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  23. Nutzer Avatar

    Hallöchen 🙂
    Ich bin kompletter Neuling, war aber schon immer sehr fotografiebegeistert!
    Ich habe das Auge für gute Bilder, jetzt fehlt mir nur noch die richtige Ausstattung 🙂
    Danke für deinen tollen, verständlichen Artikel! Ich habe die Seite gespeichert, falls ich nochmal was nachlesen muss.
    Ich werde mir die Canon EOS 700D zulegen und hoffe damit viel Freude zu haben 🙂
    Danke für deine Mühe und Zeit uns so toll zu unterstützen

    LG Windi

    • Nutzer Avatar

      Hallo Windi,

      das freut mich sehr, vielen lieben Dank! Es ist mir eine persönliche Angelegenheit, mehr Menschen für die Fotografie zu begeistern. Wenn ich dir damit den Weg bereiten kann, dann habe ich ein Lächeln auf den Lippen.

      Viel Freude mit der neuen Kamera!

      Liebe Grüße,

      Matthias

    • Nutzer Avatar

      Hallo Hanna,

      laut den Tests die ich so gelesen habe ist es eine sehr solide Kamera. Ich kenne mich jedoch mit dem Panasonic System so gar nicht aus, insofern kann ich dir da keine weiteren Vergleiche nennen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

    • Nutzer Avatar

      Hallo, meine persönliche Erfahrung von Panasonic ist, Finger weg.
      Die Farben in JPG sehen unnatürlich aus und MFT Sensoren rauschen sehr schnell. Paul.

  24. Nutzer Avatar

    Erstmal, vielen lieben Dank für diesen tollen Artikel.
    Da ich wirklich sehr unsicher bin, schwanke ich, für den Einstieg, zwischen der Canon 450D und 1100D. Ich habe jetzt lange mit einer Nikon Bridge gearbeitet und möchte nun endlich den Sprung wagen zur DSRL. Freue mich schon mega darauf.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Stefanie,

      na gern 🙂 Wenn du es vom Budget her hinbekommst, dann schau mal wegen einer Canon EOS 600D. Die ist schon ein ganzes Stück besser als die 450D und kann auf der anderen Seite auch kaum weniger als aktuelle DSLRs.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  25. Nutzer Avatar

    Hallo Herr Haltenhof,

    ich bin wirklich sehr unschlüssig, ob ich eine DSL oder eine DSLR holen soll.
    Ich bin kompletter Neuling wenn es um solche Fotografie geht.

    Ich hatte mir die 800D angesehen und habe auch die 850D angeschaut. Die 850 D scheint etwas neuer zu sein und ggf. besser? Ich hatte gesehen Sie empfehlen trotzdem die 800D. Warum ist dies so?

    Ich habe auch die Sony Alpha 6400 E-Mount Systemkamera gefunden die natürlich etwas teurer ist, aber ggf. “Zukunftsträchtiger”

    Was würden Sie denn empfehlen?

    Vielen Dank im Voraus

    BG
    Thorben

      • Nutzer Avatar

        Hallo Matthias,

        danke für deine Ausführungen zur 850D.
        Ich bin aber fast zur Entscheidung gekommen mir eine DLSM zu holen.
        Schwanke nun aber zwischen der Sony Alpha 6000 und der Sony Alpha 7 ii.
        Hättest du dafür eine Empfehlung?

        Gruß
        Thorbebn

        • Nutzer Avatar

          Hallo Thorben,

          das sind beides sehr gute Kameras, die A7 II ist sicher noch besser. Schau dir aber auch mal die Folgekosten für Objektive an, die sind bei der A7 II sicher deutlich höher. Wenn das in dein zukünftiges Budget passt – nimm sie.

          Liebe Grüße,

          Matthias

  26. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    vielen Dank für deinen Beitrag!
    Ich würde mir auch gerne meine erste Kamera holen und weiß auch noch nicht genau was für mich ausreichen würde.
    Mein Budget liegt bei ca. 1000€.
    Ich habe einen Hund und bin auch viel in der Landschaft und auch am Meer unterwegs.
    Nach deinem Artikel würde ich wohl zur 800D mit vorerst dem 18-55mm Objektivkit greifen.
    Meine Frage, lohnt es sich bei einem Neukauf eine 850D zu kaufen, gibt es außer dem 4k-Video weitere Vorteile, die den Aufpreis von ca. 300€ ggü. der 800D zu rechtfertigen? Oder lieber noch mehr sparen und eine 800D gebraucht kaufen, wenn ja was wäre ein guter Preis?
    Ich hoffe du kannst mir weiterhelfen.
    LG
    Fabian

    • Nutzer Avatar

      Hallo Fabian,

      die 850D wurde zwar in einigen Punkten wie Serienbildrate, Puffergröße, Belichtungsmessung und Video verbessert. Trotzdem empfehle ich aus Preis-Leistungs-Sicht aktuell weiterhin die 800D. Ich persönlich kaufe Kameras lieber neu. Aber das ist auch eine Budgetfrage. Schau mal bei eBay und setze in der Suche links den Haken bei beendete Angebote. Dann siehst du, für was die Kamera aktuell weg geht.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  27. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    danke für den tollen Artikel!
    Ich möchte gerade meine kaputte EOS 1000D durch ein neues Gehäuse ersetzen, um die Objektive weiterhin nutzen zu können und habe mich eigentlich der kompakteren Größe wegen für die 250 D entschieden.
    Bietet diese eigentlich eine Weiterentwicklungsmöglichkeit hinsichtlich der Einstellungen gegenüber der 1000 D? (Ich gebe zu, meist mit den voreingestellten Programmen zu fotografieren, aber bin durchaus geneigt, mich zumindest mit den manuellen Einstellmöglichkeiten mal näher zu befassen, um z.B. noch schönere Portraits aufzunehmen.) Von Canon wurde mir als Ersatz die 2000 D empfohlen, weil sie preislich her der 1000D näher kommt – der Unterschied zur 250 D ist ja doch erheblich.

    Nun habe ich noch gesehen, dass der Blitz bei der 250 D im Automatikmodus nicht mehr automatisch ausgeklappt wird. Man erhält nur ein Signal und muss diesen dann manuell ausklappen. Mir kommt das so unkomfortabel vor, hast Du zu diesem Punkt vielleicht noch eine Anmerkung, warum es vielleicht doch sinnvoller sein könnte als das vollautomatische Blitzen? Ggf. noch ein Tipp für eine Alternativkamera der EOS-Reihe, die das doch auch automatisch kann und trotzdem gut ist? Mehr als die 250 D muss sie allerdings nicht zwingend kosten…

    Danke für die Anregungen! 🙂

    • Nutzer Avatar

      Hallo Sandra,

      danke dir für das Lob, freut mich sehr! Die 250D habe ich ja nicht umsonst in meinen Empfehlungen, denn sie bietet genug Raum für Weiterentwicklung. Wenn du aktuell mit dem Automatikmodus und automatischem Blitz arbeitest, hast du da noch jede Menge Potential. Die Sache mit dem Blitz ist mir nicht bekannt, dazu kann ich dir nichts sagen. Wenn du an deiner 1000D nichts vermisst hast, dann kann es auch naheliegend sein, die 2000D zu nehmen. Dann sparst du da eher noch ein paar Euro.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  28. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias!
    Ich möchte mir demnächst eine Kamera zulegen. Ob es eine DSLR oder DSLM ist, ist mir eigentlich egal, wobei ich eher zu einer DSLR neigen würde, da dort die Objektivauswahl wesentlich ausgeprägter ist (Bei Canon 200+ Objektive für DSLRs und 50 Objektive für DSLMs). Ich fotografiere am liebsten Tiere und Sterne. Als Teleobjektiv kommt für mich das Tamron SP 70-300mm in Frage und bei einem Objektiv für Sterne bin ich mir noch nicht ganz sicher.. es sollte weitwinklig und lichtstark sein.

    Letztendlich kaufen, würde ich mir eine Nikon D7200 oder eine Canon EOS 250D. Wie steht die EOS 800D in Relation zu den beiden DSLRs?

    Liebe Grüße aus Berlin.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Leo,

      wenn du beim Weitwinkel noch nicht sicher bist, dann findest du hier meine Empfehlungen:

      https://www.matthiashaltenhof.de/blog/objektive-landschaftsfotografie/

      Zu deiner Frage: Von den drei Kamera würde ich wohl die D7200 vorziehen. Ich nutze gerade eine Kamera, die bis auf ein paar Details fast genauso wie die 800D ist. Auch die kann ich also empfehlen. Wenn du es klein und leicht willst, dann die 250D. Am Ende machst du mit keiner der Kameras einen Fehler.

      Du musst mal schauen, ob dir das 70-300 für Tiere reicht. Je nachdem wo du fotografierst, sind die Tiere vielleicht auch mal weiter weg. Viele Tierfotografen haben da gern Brennweiten zwischen 200 und 600 mm. Da geht es aber gleich richtig ins Geld.

      Ich hoffe das hilft dir soweit erst einmal.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  29. Nutzer Avatar

    Ein super Blog den man allen Anfängern ans Herz legen kann. Echt krass, was du dir für Mühe gegeben hast und dabei alle Relevanten Infos zusammengefasst hast. Ein Tipp noch für den Gebrauchtsektor: ich habe vor kurzem eine EOS 100D (diese ganz kleine süße DSLR die irgendwie total vergessen ist) mit 18-55mm Kit gefunden für nur 105€ mit zwei Akkus etc. Die bekommt man meistens zwischen 150 und 200€ und damit ist die wirklich was für Leute die richtig wenig ausgeben können.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Jonas,

      vielen lieben Dank, das freut mich sehr!

      Das mit der 100D ist ne gute Idee. Irre, für was für nen Preis du die bekommen hast. Danke für den Tipp! Habe es soeben im Artikel ergänzt.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  30. Nutzer Avatar
    Michael Rehak

    Hallo Matthias,
    erst mal super Artikel!
    Ich möchte gerne in die Fotografie einsteigen habe bisher nur mit dem Handy fotografiert und ich möchte endlich umsteigen auf eine DSLR.
    Das Hauptgebiet was ich Fotografieren möchte wäre Motorsport, was ist dort am Wichtigsten, bzw welche Kamera könntest du zum Einstieg empfehlen die nicht zu Teuer ist bis ca 1000€

    Vielen dank schon mal😀

    • Nutzer Avatar

      Hallo Michael,

      danke dir! Na dann wird das für dich ein großer Sprung in Sachen Bildqualität werden. Ich empfehle dir die oben erwähnte Canon EOS 800D. Nimm dazu das Objektiv, was ich unter “Sport” erwähnt habe und du hast genau das Richtige für Motorsport.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  31. Nutzer Avatar
    Emanuele Rupf

    Hallo Matthias
    Ich muss wirklich sagen das ich deinen Artikel sehr gern gelesen habe und ihn super interessant fand. Man merkt, das hier einer am Werke ist, der sein Fach versteht.
    Ich selber bin Anfänger in der Fotografie aber begeistert davon. Ich habe vor mir eine Kamera zuzutun, aber als Student im Moment noch nicht das grosse Geld für eine der Top Modelle von heute und ich denke, bei meinem (Nicht-)Können auch eher noch zu früh.

    Ich hätte die Chance eine gute gepflegte Canon EOS 600D mit den Objektiven EF-S 18-55mm und EF-S 55-250mm mit Stativ und ca 7000 Auslösungen für 250 Euro zu erstatten.

    Über diese Kamera hats du meines Wissen nichts geschrieben und nun wollte ich dich fragen, was du von dem Modell denkst und ob sich dies lohnt.

    Vielen Dank
    Liebe Grüsse
    Emanuele

    • Nutzer Avatar

      Hallo Emanuele,

      danke dir, das freut mich sehr! Der angebotene Preis für das 600D Set ist soweit ok. Du musst mal schauen ob du das 55-250 Teleobjektiv wirklich brauchst. Eine Alternative wäre nämlich die oben erwähnte 700D mit dem 18-55mm für aktuell etwa 230 €.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  32. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    herzlichen Dank für deine immer wieder interessant geschriebenen Artikel!!! Ganz toll und super dezidiert und detailliert zusammengefasst! Auf diese Weise sollte jeder “seine” Kamera finden können 🙂

    Eine kurze Frage: könnte es sein, dass sich bei folgendem Zitat der Fehlerteufel eingeschlichen hat???
    “Zusammenfassung: Bewegte Motive – eher auf Lichtstärke achten, unbewegliche Motive – eher den Bildstabilisator nehmen.”
    Oder steh ich irgendwie grad total auf dem Schlauch??? Ich dachte jedenfalls, es sei genau andersrum…

    Ansonsten mach bitte weiter so und bleib gesund!

    • Nutzer Avatar

      Hallo Nicole,

      vielen Dank dir, das freut mich sehr!

      Zu deiner Frage:

      Das Zitat haut schon hin. Wenn du ein bewegliches Motiv hast, dann brauchst du eher eine kürzere Verschlusszeit, damit es wegen seiner eigenen Bewegung noch scharf abgebildet werden kann. Bei unbeweglichen Motiven kannst du durchaus auch mal mit 1/10 Sekunde mit Bildstabilisator belichten, weil sich das Motiv ja nicht bewegt und die Stabi das Wackeln der Kamera ausgleicht. Ist das soweit einigermaßen verständlich?

      Liebe Grüße und dir ebenfalls alles Gute,

      Matthias

  33. Nutzer Avatar
    Hans-Jürgen Zimprich

    Hallo Matthias,

    wie immer ein sehr guter Beitrag. Nur was das Fotografieren mit den analogen Objektiven anbetrifft, bin ich anderer Meinung. Ich fotografiere seit 4 Jahren mit Sony alpha 7. Über Adapter kann ich fast alle analogen Objektive verwenden. Ergebnis m.E. sehr gut. Nur den Autofocus kann ich nicht verwenden. Die Schärfe stelle ich wie folgt ein: Objektiv auf größte Blende, dann hat meine Alpha 7 eine Lupenfunktion, da sehe ich das Bild vergrößert. Jetzt scharf stellen und dann je nach Licht etwas abblenden. Dann sitzt das Objekt scharf drin. Das Ganze braucht zwar Zeit, aber man fotografiert bewußter. Und die Schärfe ist dann da, wo sie sein soll. Habe damit jede Menge Erfahrung und gebe diese gerne weiter.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Hans-Jürgen,

      sehr interessant, danke dir! Ist bestimmt auch noch für andere Leser spannend. Du verwendest nicht zufällig Nikon Objektive damit? Bernd hatte nämlich schon geschrieben, dass er damit auch gute Erfahrungen gemacht hat.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  34. Nutzer Avatar
    Roger Zurbriggen

    Sehr interessanter Artikel. Ich fotografiere seit Jahren mit einer Nikon D5600. Ich bin sehr zufrieden mit der Kamera. Ein kleiner Minuspunkt hat die Kamera: der Body dürfte etwas grösser.

    • Nutzer Avatar

      Danke dir Roger! Das liegt auch an den Händen. Ich habe mich wegen meiner Pranken auch für eine etwas größere Kamera entschieden. Mitunter habe ich in der Vergangenheit einen Batteriegriff genutzt, das macht sich dann schon wesentlich besser.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  35. Nutzer Avatar
    Michael Dudziak

    Hallo Herr Haltenhoff!

    “Egal welche Kamera du wählst: Es ist am Ende nur wichtig, dass du die Kamera gut kennst.
    In- und auswendig.
    Wenn du die Kamera im Schlaf bedienen kannst, dann kannst du dich auf das konzentrieren, was vor der Kamera passiert. Denn so entstehen die wirklich guten Bilder.”

    Für mich einer der wichtigsten Aussagen Ihres hervorragenden Artikels. Stimmt zu 100%!!

    Danke für Ihren Artikel, Danke für viele Anregungen.

    Gruß ausdem Ruhrgebiet

    Michael Dudziak

    • Nutzer Avatar

      Hallo Michael,

      vielen vielen Dank. Freue mich sehr über dein Lob! Genau darauf läuft es am Ende hinaus, egal welcher Hersteller.

      Liebe Grüße in den Pott,

      Matthias

  36. Nutzer Avatar
    Robert

    Eine Einsteiger Kamera um 800,-?

    Für Einsteiger würde ich eher die Canon EOS 2000D Kit 18-55mm um 390,- empfehlen.

  37. Nutzer Avatar
    Bernd C. Müller

    Toller Artikel. Sehe vieles ähnlich, auch wenn ich selber für mich nicht zufrieden war mit Einsteiger Kameras oder auch nicht mit den etwas besseren davon und irgendwann aufrüsten mußte auf richtig gute Kameras (momentan Nikon D750 als Allrounder und Nikon D850 als wohl die beste DSLR alles in allem).

    Womit ich aber nicht einverstanden bin in Deinen Ausführungen, dass ist die Aussage, dass ältere noch für analoge Kameras gerechnete Objektive an digitalen modernen Kameras nicht mehr wirklich gut seien. Weiß natürlich nicht, wie dies bei Canon aussieht, aber bei Nikon stimmt dies definitiv nicht. Da gibts exzellente Objektive aus den 70er und 80ern, welche selbst an der hochauflösenden D850 absolut top sind. Exemplarisch möchte ich hier mal das AF 55mm F2.8 Micro nennen, welches lediglich zwischen 1986 und 89 hergestellt wurde. Das bezeichnet z.B. Ken Rockwell als das wohl schärfste Objektiv Nikons: https://www.kenrockwell.com/nikon/55af.htm

    Habe es mir auch aufgrund dieser Rezension geholt und kann die Euphorie nachempfinden. Und es gibt reichlich Beispiele incl. einiger noch älterer Gläser, welche ohne Autofokus nur manuell zu fokussieren sind. Habe selber ein ganz altes manuelles AiS 50mm F1.8 Pancake, welches superscharfe Fotos auf meiner D850 erzeugt. Ebenso wie das AF 50mm F1.4D oder das AF 85mm F1.8D. Beide sind grandios von der Bildqualität und bereits für kleines Geld auf dem Gebrauchtmarkt zu erlangen.

    Das große “Aber” ist, an den von Dir vorgeschlagenen Einsteiger Kameras im APS-C/DX Format haben alle diese Objektive keinen Autofokus da keinen eigenen Motor dafür onboard. Kann aber aus eigener Erfahrung versichern, manuell zu fokussieren macht durchaus Spaß.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Bernd,

      danke dir für das Lob, freut mich sehr. Die D850 ist übrigens auch meiner Meinung nach die beste DSLR 🙂

      Interessant von deinen Ausführungen zu den analogen Objektiven zu lesen. Es deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen, aber vielleicht ist es bei Nikon einfach anders. Auf jeden Fall ist das auch noch für andere Leser spannend, also danke dir!

      Deine letzte Aussage mit dem eigenen Autofokus Motor trifft nur auf die Nikon zu, bei Canon hat jedes aktuelle Objektiv einen eigenen AF-Motor. Wie du schon geschrieben hast, kann es aber auch durchaus lehrreich und spaßig sein, selbst zu fokussieren. Ich finde damit macht man sich noch mehr Gedanken zum eigenen Bild.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  38. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    als Neujahresvorsatz möchte ich mich nun endlich mit dem Thema Fotografie auseinandersetzen und bin nun auf der Suche nach dem richtigen Einsteigermodell. Vorab – ich habe noch keine Ahnung von den Details und daher erstmal vielen Dank für deinen tollen Artikel, der auch für einen Laien wie mich super verständlich ist.

    In einem ersten Beratungsgespräch wurden mir nun die Nikon D3500 oder die Canon EOS 2000D empfohlen. In deinem Artikel schreibst du man solle nicht die günstigsten Kameras wählen, daher bin ich etwas verunsichert. Ich hätte gedacht, dass ich auch als Anfänger damit Spaß haben könnte. Hast du eine Empfehlung, ob sich generell eine Nikon oder Canon für Anfänger besser eignet?

    Liebe Grüße
    Carolin

    • Nutzer Avatar

      Hallo Carolin,

      danke dir für das Lob, freut mich! Natürlich kann man auch mit den Anfängerkameras Spaß haben, aber meine Empfehlung aus dem Artikel nicht die günstigsten zu nehmen bleibt bestehen. Ob du zu Beginn Nikon oder Canon nimmst spielt keine besondere Rolle.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  39. Nutzer Avatar

    Hallo,
    vorweg gleich mal: super Artikel zum theoretischen Einstieg in die DSLR-Fotografie!
    Und jetzt zu meinem Problem, ich schwanke momentan zwischen der Canon Eos 77d und der Nikon D5600. Welche würdest du im Kit für bevorzugt Landschaftsaufnahmen und hin und wieder Portraits und Tierfotos empfehlen?
    Die Werte der Eos 77d sind der 5600d ja deutlich überlegen allerdings liest man immer wieder das Nikon für Landschaftsaufnahmen aufgrund mehr Dynamikumfangs besser sein soll?
    Hatte auch beide Kameras schon in der Hand und empfand den Blick durch den Nikon Sucher soweit angenehmer, da mir der Canon Sucher irgendwie abgedunkelt vorkam…
    Überlege jetzt echt schon lange hin und her und wäre für Tipps dankbar.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Dominik,

      danke dir für das Lob, freut mich sehr! Die beiden Kamera nehmen sich nicht viel. Wie von dir schon vorweg genommen ist die D5600 in Sachen Dynamikumfang etwas besser. Davon abgesehen nehmen sich beide Kameras nicht viel. Wenn dir beim Anfassen und durch den Sucher schauen die Nikon besser gefallen hat, dann ist die Entscheidung wohl gefallen 🙂

      Liebe Grüße,

      Matthias

  40. Nutzer Avatar

    Moin,

    ich tendiere zu deiner Canon 800d Empfehlung, aber könnte gerade die Nikon 5600 im Angebot bekommen. Das einzige was mich stocken lässt sind diese Kreuzsensoren beim Autofokus, die Zahl ist beeindruckend unterschiedlich. Was hat das zu bedeuten, bzw. hat das überhaupt etwas zu bedeuten?

    LG
    Mirko

    • Nutzer Avatar

      Hallo Mirko,

      die Anzahl der Kreuzsensoren ist hauptsächlich dann relevant, wenn du schnelle Motive wie Sport oder Kinder fotografierst. Ich komme noch aus einer Zeit, wo die Kameras nur einen Kreuzsensor hatten und das ging auch. Insofern würde ich sagen, dass es kaum ein Entscheidungskriterium ist.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  41. Nutzer Avatar
    Ralf Schmidt

    Hallo Mathias,
    seit vielen Jahren habe ich eine Canon 500D. Mit nahezu allem, was Du auf Deiner tollen Webseite schreibst, stimme ich überein. Auch mit Deinen Einschätzungen über die benötigte Fotoausrüstung. Natürlich unterliegt man immer dem Reiz, eine andere Kamera auszuprobieren, aber die Unterschiede sollten, wie Du ja auch schreibst, nicht gravierend sein. Eine DSLR sollte aber schon bessere Bilder liefern, als mein Samsung S8+, aber meine 500D produziert einfach fast immer unscharfe Bilder. Gelegentlich ist auch mal ein scharfes Bild dazwischen, aber das scheint mir eher Zufall zu sein. Ich kann mir mit dem Fokusieren, auch mit nur dem mittigen Fokuspunkt und mit den Blenden so viel Mühe geben, wie ich will, es wird immer unscharf. Wenn ich beispielsweise einen Blütenzweig mit weit entferntem Hintergrund fotografiere, dann sollte doch, auch wenn ich mit dem Fokus nicht richtig getroffen haben sollte, irgendetwas auf dem Foto scharf sein, und wenn es auch nicht der gewünschte Punkt ist. Dieses Problem tritt bei allen vier meiner Objektive auf, sogar mit der 50mm Festbrennweite. Es kann aber doch nicht sein, dass nichts, aber auch wirklich nichts, auf dem Bild scharf ist. Oder, was meinst Du? Meine Panasonic Lumix LX15 hingegen liefert schöne scharfe Bilder, mit denen ich sehr zufrieden bin. Mein Samsung S8+ auch (im Rahmen seiner Möglichkeiten).
    Grüße Ralf

    PS: Fantastische Webseite, ich lese hier immer wieder gerne und viel!!! Vielen Dank dafür!!!

    • Nutzer Avatar

      Hallo Ralf,

      danke dir erst einmal, das freut mich sehr! Mit allen vier Objektiven sind deine Bilder unscharf? Mit welchen Belichtungszeiten fotografierst du denn so? Fotografierst du vielleicht generell bei wenig Licht?

      Wenn es besonders bei Situationen mit viel Licht auch im Automatikmodus unscharfe Bilder mit allen Objektiven gibt, dann kann es sinnvoll sein, die Kamera mal checken zu lassen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  42. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    eine tolle Seite mit so vielen Ratschlägen. Vielen Dank dafür!

    Ich habe mir auch aufgrund dieses tollen Ratgebers eine Nikon D5200 gekauf (klasse Fotos, tolle Videos!), nun jedoch festgestellt, dass der Autofokus für zB Kinderaufnahmen zu langsam ist. Autofokus ist jedoch wichtig wenn man mal schnell die Kleinen knipsen möchte, deshalb wolllte ich mal um deine Meinung fragen, welche Kamera da besser geeignet wäre. Vielleicht kannst du mir da ja helfen.

    Vielen Dank und viele Grüße

    • Nutzer Avatar

      Hallo Lena,

      danke dir! Bist du dir sicher, dass es die Kamera und nicht das Objektiv ist? Denn auch ein schnellerer Autofokusmotor im Objektiv kann eine Lösung sein. Bei der Kamera wäre eine Nikon D7500 denkbar.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  43. Nutzer Avatar

    Hi Matthias

    Toller Artikel! Ich habe mich jetzt mittlerweile glaube ich für eine Canon 250D entschieden. Jetzt die Frage, ich steige von einer 450D um. Kann ich das Kit-Objektiv der 450D dafür nutzen? Ich möchte das gesparte Geld direkt in ein zweites Objektiv investieren.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Sven,

      im Artikel gibt es einen Abschnitt “Warum du nicht die billigste Kamera nehmen solltest”. Genau der trifft hier zu 🙂

      Ich würde dir also eher zu einer der oben genannten Kameras raten, beispielsweise die Canon EOS 800D.

      Liebe Grüße,

      Matthias

      • Nutzer Avatar

        Na ja 350 Euro ist ja nun nicht gerade billig ? die billigste ist es ja nun nicht gerade. Ich sag mal so für 100 Euro bekomme ich nix das ist mir schon klar. ?

  44. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, erstmal finde ich es toll wie du hier selbstlos Ratschläge erteilst. Ich habe durch Zufall bei der Suche nach einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger diese Seite gefunden.
    Nachdem in wenigen Monaten ich in Ruhestand gehe und hoffentlich ehr Zeit habe möchte ich wieder in die Fotografie einsteigen. Habe vor langer Zeit analog mit meiner Canon AE 1, welche ich noch besitze und auch noch voll funktionsfähig ist, gute Erfahrungen gemacht. Nun schwanke ich zwischen Canon 250 D und Nikon D 5300. Was würdest du mir empfehlen, ggf. auch alternativ?

    Viele Grüße aus Niederbayern und vielen Dank im voraus.
    Josef

    • Nutzer Avatar

      Hallo Josef,

      danke dir! Das sind beides sehr gute Kameras. Ob sie an eine AE 1 heranreichen, weiß ich nicht genau 🙂

      Ich empfehle dir aber, in einen Elektronikfachmarkt deiner Wahl zu gehen und beide in die Hand zu nehmen. Dann fällt die Entscheidung normalerweise recht schnell.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  45. Nutzer Avatar
    Marco Diener

    Hallo Matthias !
    Zu erst einmal ein Lob für Deine Beiträge , die für mich sehr nützlich sind .
    Ich habe noch ein pb 28-200 von meiner B 100 , und möchte dieses jetzt mit Adapter an einer digitalen Kamera verwenden . Ich bin nur ein Laie , der sein altes Objektiv benutzen möchte . Kannst Du mir eine Kamera empfehlen? Ich selber bin bis jetzt bei einer Sony Alpha 6300 hängen geblieben, da diese auch gute Videos machen soll . Die ist mir aber eigentlich zu teuer.
    Als Kompaktkamera habe ich eine Lumix DMC TZ 31 .
    Viele Dank für Deine Mühe , mit freundlichen Grüßen,Marco !

    • Nutzer Avatar

      Hallo Marco,

      war das 28-200 ein Objektiv für eine Analogkamera? Also ist die B 100 eine Analoge? Die alten Objektive sind nämlich nicht für digital gerechnet, insofern eher nicht empfehlenswert. Zudem fällt das Objektiv eindeutig unter Suppenzoom 🙂

      In Summe: Nimm lieber was Neues.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  46. Nutzer Avatar
    Siegfried Kern

    Hallo Matthias,

    sehr lieben Dank für Deine ausführlichen Informationen.
    Ich hatte vor ca. 30 Jahren mal eine normale Spiegereflexkamera. War eine tolle Erfahrung.
    Nun, das Digitale Zeitalter hat uns sehr viel technische Raffinessen beschehrt.

    Dein Beitrag hat mir in der Entscheidung für eine neue Kamera wesentlich einfacher gemacht. Ich hatte zuletzt nur eine einfache “Hemdtaschenkamera”, hat gute Fotos gemacht und sogar Videos sind gelungen.

    Aber der Spass an der Fotografie hat mich seit dem wieder gepackt.

    Ich Denke ich werde mich für die Canon 800D entscheiden. Meine Frau und ich fliegen im Oktober nach Texas zur Tochter.

    Dann folgt der Bericht, bis dann.

    Viele Grüße

    von Siggi

    • Nutzer Avatar

      Hallo Siggi,

      vielen lieben Dank dir, freu mich, wenn ich dir damit helfen kann. Viel Spaß und Freude an der Fotografie auf jeden Fall mit der neuen Kamera!

      Liebe Grüße,

      Matthias

  47. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    vielen Dank für Deinen tollen, ausführlichen Beitrag! Ich überlege schon ganz lange mir eine Spiegelreflex zu holen. Bislang begleitet mich meine Nikon Coolpix L830 auf meinen Städtereisen und Spaziergängen durch die Natur. Da ich mir für nächstes Jahr das Urlaubsziel Afrika ausgesucht habe, finde ich es den richtigen Zeitpunkt, mir endlich den Wunsch nach einer tollen Kamera zu erfüllen. Jetzt meine Frage an Dich – ich hatte noch nie eine Spiegelreflex und möchte eine Kamera, die relativ leicht zu bedienen ist und natürlich tolle Bilder macht.
    Vom Gewicht finde ich Deine Empfehlung der Canon 250D sehr interessant. Der Vorgänger 200D wäre aber auch eine Überlegung, da günstiger. Lohnt sich hier die aktuellere zu kaufen? Videos sind mir nicht wichtig. Oder hälst Du für einen solchen Urlaub die 800D trotz Gewicht für die bessere Wahl, weil sie die besseren Bilder macht? Ich werde aber auf jeden Fall auch noch Deinen Rat befolgen uns ins Geschäft gegen, um die Kameras in die Hand zu nehmen.
    Eigentlich sollte das gar keine so lange Frage werden, entschuldige. ?
    Mit diesem Artikel hast Du meine Auswahl auf jeden Fall schon mal auf 3 Kameras reduziert. Vielen Dank für Deine tollen Ratschläge! Ich habe durch den Artikel schon viel gelernt!
    Liebe Grüße Susanne

    • Nutzer Avatar

      Hallo Susanne,

      danke dir für das Lob, freut mich sehr! Wenn es dir nicht auf Videos in UHD Größe ankommt, sondern Full HD ausreicht, dann tut es die 200D vollkommen. In Sachen Bildqualität nehmen sich die 800D und 200D meiner Meinung nach nicht viel. Ich habe große Hände nehme daher lieber eine 800D bzw. 77D. Soll die Kamera aber möglichst klein sein, dann würde ich zur 200D greifen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  48. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    nachdem ich viele Jahre eher wenig fotografiert habe, will ich endlich wieder loslegen.Beim letzten Black Friday habe ich mir die Canon 200D
    mit dem 18 -55er Objektiv zugelegt .
    Von meiner alten Canon habe ich noch ein Tele ohne Stabi (EF 75-300 ii) und ein Macro Tamron SP 90mm.
    Mein aktueller Schwerpunkt liegt bei Macro Fotografie und Architektur, aber auch Landschaften und Bewegung.
    Macht es Sinn das Tele gegen das von dir empfohlene 55-250 IS auszutauschen oder genügt das Alte erst mal?
    Ist das Macro noch nutzbar, auch wenn es mindestens schon 10 Jahre alt ist.
    Leider bin ich technisch nicht so versiert, komme immer noch nicht mit allen Funktionen der Kamera klar…..
    Ich freue mich über ein bisschen Input deinerseits.
    Herzl.Grüsse
    Erika

  49. Nutzer Avatar

    Danke, für diesen langen u. ausführlichen Artikel, der auch für Laien sehr verständlich ist (nicht jeder kann sich stundenlang vorher einlesen). Und so umfangreich in vielen Bereichen! Ich möchte mich auch kameratechnisch verändern. Ich kaufte vor Jahren eine Canon 1000D gebraucht, die seitdem mein treuer Begleiter ist und viel “rumgezerrt” wurde (mit zwei bildstabiliserenden Objektiven). Nach vier Jahren intensiver Nutzung zickt das Objektiv (18-55mm), Bilder werden unscharf trotz Stabilisator. Vermutlich geht die Technik intern kaputt (durch häufigen Objektivwechsel?). Ich machen viele Aufnahmen in Kirchenräumen. Dor ist es oft dunkel oder überfüllt mit Touris. Dreibeinstative meist verboten. Da muss die Kirchenbank auch mal als Stativ herhalten. Meine zwei bildstabilisiserten Canon-Objetive, 18-55mm und ein 220er mm (glaub ich, ein großes schwers Teil, aber top zum zoomen, Stichwort: Gewölbemalerei usw.) reichen. Ja, nun geben beide etwas auf und zoomen zwr noch aber das Resultat später am PC ist unscharf. Hintergrund unscharf aufnehmen ging früher auch mal :-/ Mit den Systemkameras habe ich auch geliebäugelt. Aber ich würde gern bei einer Spiegelreflex bleiben. Smartphonecamera ist manchmal auch ganz gut und nicht so schwer (reich ja auch für IG und Facebook…). Vermutlich wird es wieder eine gebrauchte Spiegelreflex. Canon 450D hast du vorgeschlagen. Diese werde ich mal bei Ebay suchen. Oder ist es sinnvoller lieber neue Objektive zu kaufen (für die alte Kamera)? 300 Eur wären auch meine Grenze (als Geistewissenschaftler verdient man nicht viel!). Speicherkarte und anderes Zubehör ist ja vorhanden.
    Das Problem ist einfach das riesige Angebot (Marken, alte u. neue Kameras, verschiedene Arten und (zu) viele Spezifikationen). Man arbeitet sich natürlich in seine Kamera rein, jedoch ist man als Nicht-Fotograf natürlich auch auf Erfahrungsberichte angewiesen. Daher noch einmal danke für deinen Artikel!
    Beste Grüße
    Christiane

    • Nutzer Avatar

      Hallo Christiane,

      vielen Dank für das Lob, freut mich sehr!

      Ich würde bei dir erst einmal ausprobieren, ob das Problem die Objektive oder die Kamera ist. Vielleicht kannst du ja von jemandem aus dem Bekanntenkreis mal eine Canon EOS leihen und dann deine Objektive daran testen. Wenn sie dort ebenfalls unscharf sind, dann kannst du wegen gebrauchten Objektiven schauen. Wenn nicht, dann kannst du deine Kamera ersetzen. So kaufst du nicht einfach ins Blaue.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  50. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    ich schwanke extrem zwischen der Canon 200d und der Nikon d5300. Welche würdest du bei gleichem Preis für einen Neueinsteigerin eher empfehlen?
    Verunsichert bin ich u.a. bei der Anzahl der Kreuzsensoren und AF-Messfelder. Merkt man da als Neuling überhaupt einen Unterschied?Und generell bei allen Dingen mittlerweile auch, je länger ich mich damit beschäftige.
    Die Kamera soll vorallem als “Freizeit- und Urlaubskamera” dienen.

    Viele Grüße
    Nina

    PS: Danke für diesen Beitrag 🙂

  51. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    Erstmal mehr als nur ein dickes Lob an dich für deine Artikel! Habe mehrere gelesen und die waren alle einfach nur super und sehr hilfreich! Danke dafür.
    Ich bin gerade auf Langzeitreise und will mir nun eine Kamera zulegen für Tier- und Landschaftsfotografie.
    Hab deinen Artikel “Spiegelreflexkamera für Einsteiger” gelesen und war mir aufgfund der Kamera Features wie zB den 6 Bilder pro Sekunde und dem guten doch günstigen Zubehör wie dem Tele und KIT-Objektiv erst sicher es wird die Canon EOS 800D. Dann hast du aber am Ende und in einem extra Artikel die Nikon D7200 erwähnt, die ja in manchen Punkten der Canon überlegen ist. Aber das Standart Suppenzoom Objektiv stört mich und nach einer kurzen recherche sind auch die anderen Objektive teurer als die für die Canon EOS 800D. Würde mir für die Canon das 55-250mm STM IS und die Nahlinse holen und vllt noch das feste 55mm mit den 1.8 und die ND Filter. Das wäre vom Preis mehr als in Ordnung und ich hätte mehrere Möglichkeiten. Oder denkst du ich fahre mit der Nikon D7200 besser?
    Wäre cool wenn du mir zeitnah antwortest, bin gerade in Melbourne und wollte morgen die Stadt verlassen und vorher einkaufen 🙂
    Nochmal ein Riesen Lob für die Seite und kannst mir auch gerne sagen wie man dich unterstützen kann ohne den Amazon Link. Das geht bei mir aufgrund der Langzeitreise aktuell leider nicht.
    Liebe Grüße,
    Tim

    • Nutzer Avatar

      Hallo Tim,

      danke dir! Bessere Objektive sind wichtiger als eine bessere Kamera. Insofern kannst du bedenkenlos zur 800D greifen. Mach dir keine Sorgen wegen der Unterstützung, da gibt es bestimmt irgendwann anders noch einmal eine Möglichkeit. Viel Spaß erst einmal weiterhin beim Reisen!

      Liebe Grüße,

      Matthias

      • Nutzer Avatar

        Hey Matthias,
        War heute im Laden aber die hatten die Canon 800D nicht vorrätig. Der Verkäufer hat mir eine Olympus EM5 MK II mit einem 14-150mm Objektiv, welches wohl durch den ?Sensor? sogar die Leistung eines 28 – 300 haben soll. Mir kam aber direkt in den Kopf, dass das um einiges mehr ist als das 3fache des unteren Wertes. Kennst du die Kamera und was hälst du davon? Die Bilder sahen gut aus, aber ist eine Systemkamera und keine dslr.
        Meine Freundin hat die Sony Alpha 6000 mit einem xx – 250mm Objektiv weshalb ich zu einer dslr tendiert habe, bin mir jetzt aber nicht mehr sicher.
        Ich bin dann auch bei der online Recherche nach der Olympus auf was mir bis dato völlig unbekanntes gestoßen, den Bridgekameras diese haben teilweise fest verbaute 50 – 1XXX Objektive, die Kameras haben eine sehr niedrige ISO, werden aber trotzdem für Tierfotografie empfohlen. Dachte eigentlich diese sei auch wichtig, da viele Tiere in der Morgen oder Abend Dämmerung aktiv sind. Dazu kommt das mit der Endbrennweite / Anfangsbrennweite die die 3 mehr als übersteigt.
        Bin echt überfragt und verwirrt. Hoffe du kannst mir ein bisschen Klarheit verschaffen.
        Liebe Grüße,
        Tim

  52. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    ich besitze aktuell eine RX100 M3. Habe etwas rumprobiert und sie für zwei Urlaube benutzt. Ich überlege aktuell auf eine DSLR oder DSLM umzusteigen, weil ich mich gerne an verschiedenen Objektiven probieren möchte. Da ich mit der RX100 fast ausschließlich im Automatikmodus fotografiert habe, würde ich mich als Kameralaie bezeichnen. Die 450D bekommt man ja bereits mit Objektiv für ~100€, die Nikon ist da etwas teurer. Findest du einen Umstieg sinnvoll? Ich denke, ich sollte mit einer einfacheren Kamera anfangen.

    Wie taggst du eigentlich deine GPS Daten?

    Danke im Voraus,
    Timo

    • Nutzer Avatar

      Hallo Timo,

      eine 450D ist für den Einstieg vollkommen in Ordnung. Wenn du mit mehreren Objektiven probieren willst, dann ist es der richtige Schritt. Dass du dann eine größere Kamera hast, die schwerer ist, ist dir sicherlich bewusst. Auch die DSLR hat einen Automatikmodus, aber wenn du wirklich mehr aus der Kamera herausholen willst, dann lege ich dir ans Herz, dich weiter mit dem Gerät zu beschäftigen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  53. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    vielen Dank für deinen tollen ausführlichen Artikel. Ich bin gerade dabei mich wieder mit dem Thema zu beschäftigen, da ich eine Kamera für den anstehenden Schottland-Urlaub kaufen möchte. Ich hatte zwar vor Jahren schonmal eine Nikon D5300, die ich blöderweise aus einer Laune heraus wieder verkauft hatte, weil sie ein halbes Jahr nur rum stand.
    Deine Landschaftsfotografien sind wirklich inspirierend! Wenn wieder Fragen aufkommen, weiß ich, an welche Stelle ich mich wende 😉

    Gruß
    Flo

  54. Nutzer Avatar
    Mirco Dömpke

    Klappdisplay wäre schön, der Video Autofoccus der M50, Mikrophon- Eingang und das wärs eigentlich. Die Olympus gucke ich mir mal an.

  55. Nutzer Avatar

    Hey Matthias,

    ich würde gerne von meiner Eos 1300D Upgraden. Wie findest du die Eos M50 und meinst du es würde sich lohnen?

    Mirco

  56. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, vielen dank für deinen tollen Artikel!
    Ich möchte mir eine gebrauchte Einsteiger DSLR kaufen und bin auf ein Angebot gestoßen: Nikon 5200 mit Objektiv 18-55mm um 200€ . Glaubst du das wäre die richtige Kamera für mich um mit der Fotografie zu beginnen?

    Danke, Lukas

    • Nutzer Avatar

      Hallo Lukas,

      gern! Auch die Nikon 5200 ist eine tolle Kamera, damit machst du nichts falsch. Schau, dass sie vielleicht nicht viel mehr als 15000 Auslösungen runter hat, dann hält sie auch noch ne Weile.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  57. Nutzer Avatar

    Hallo, möchte mich den Vorredner anschließen und für den gelungenen und ausführlichen Artikel bedanken. Gibt es eine Buch Empfehlung von dir, wo die Grundlagen einer dslr nochmal ausfürlich beschrieben sind. Einfach, um es nochmal nachzuschlagen ! Gruß Manuel

  58. Nutzer Avatar
    Anna Zachariassen

    Vielen Dank für die tolle Übersicht. Wenn es technisch keine Nachteile hat warum würde nicht jeder die kleine die Canon EOS 200D nehmen zumal sie günstiger ist?
    Vielen Dank.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Anna,

      da spricht erst einmal nichts dagegen, aber wie du schon sagst ist die EOS 200D halt wirklich klein. Das ist ergonomisch nicht jedermanns Sache. Deshalb empfehle ich dann auch lieber zwei Kameras die für 80 % der Nutzer passen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  59. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    super hilfreicher Eintrag, erst einmal danke dafür.
    Ich wünsche mir eine Kamera zu Weihnachten und da ich Fotografie auch als Schulfach habe und mich schon davor sehr dafür interessiert habe, darf ich mir nun eine Kamera aussuchen. Ich kann mich nur jetzt einfach nicht entscheiden ob die Canon eos 80d oder die Nikon d5600. Was würdest du mir denn empfehlen? Ich kenne mich ein wenig über die Grundeinstellungen hinaus aus. Ich würde auch gerne manuell alles einstellen können. Und ich bin mir nicht sicher wie stark das Rauschen bei der Nikon nun wirklich ist.
    Danke schon mal im Voraus.
    Liebe Grüße,
    Franziska

    • Nutzer Avatar

      Hallo Franziska,

      du kannst mit beiden Kameras alles manuell einstellen, da gibt es keine Beschränkungen. Die Bildqualität ist bei beiden Kameras ebenfalls gut. Du machst mit keiner der Kameras einen Fehler. Ich persönlich nutze Canon und bin im Großen und Ganzen zufrieden damit.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  60. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    erstmal vielen Dank für deinen wirklich ausführlichen Artikel. Deine Seite hat mir in den letzten Wochen, bei meinem Einstieg in die Fotografie wirklich geholfen. Ich interessiere mich sehr für die Produktfotografie. Kannst du zu diesem Bereich der Fotografie Bücher oder Blogs empfehlen? Bei der Vielzahl an Angeboten fällt es mir noch schwer die wirklich hilfreichen Seiten zu finden. Ich würde mich über ein Feedback von dir freuen.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Patrick,

      danke dir für dein Lob, freut mich sehr! Ich bin jedoch in der Produktfotografie so gar nicht unterwegs, daher kann ich dir dazu nichts Hilfreiches mitgeben.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  61. Nutzer Avatar
    Lukas Roth

    Hallo Matthias,

    wie bereits schon einige Male hier erwähnt: Das ist wirklich ein super Artikel, der kaum Fragen offenlässt 🙂

    Eine Frage, wenn auch ziemlich allgemein, bleibt bei mir jedoch: Kann man mit solchen Spiegelreflexkameras auch ohne Stativ fotografieren?
    Ich habe aktuell eine Nikon Coolpix P510 und würde mir einfach eine bessere Bildqualität (insb. in geschlossenen Räumen eine Katastrophe mit der P510) und mehr Variationsmöglichkeiten wünschen. Allerdings möchte ich auch nicht immer ein Stativ mitschleppen und aufbauen.

    Danke schonmal im Vorraus

    Lukas

  62. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    dein Beitrag hat mir bei meinen Überlegungen, hobbymäßig mit dem Fotografieren anzufangen, sehr geholfen und mich letzten Endes auch überzeugt. Gerade hinsichtlich der Kameraauswahl, da ich noch studiere und kein allzu großes Budget habe. Ich bin deinem Tip mit Ebay gefolgt und habe eine Nikon D5000 mit 18-55mm Objektiv und Tasche für 240 Euro VB gefunden. Mit der Kamera wurden um die 9000 Bilder gemacht und sie ist in einem sehr guten Zustand. Passt das preislich und wie weit kann ich deiner Meinung nach den Preis noch verhandeln? Und warum sind die Canon Eos 450d meist um die 100 Euro günstiger?
    Ich hoffe, du kannst mir da etwas Hilfe leisten. Danke schon mal im Voraus!

    Liebe Grüße,
    Jana

    • Nutzer Avatar

      Hallo Jana,

      danke dir für deine Worte, das freut mich sehr! Die 450D ist wahrscheinlich noch etwas günstiger, weil sie noch etwas älter ist. Ich finde 240 Euro sind ok, vielleicht kannst du noch 30 Euro raushandeln. Ansonsten sind aber 9000 Auslösungen in Ordnung, die D5000 sollte für 30 oder 50.000 ausgelegt sein.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  63. Nutzer Avatar
    Gernot Weller

    Hello

    Ich bin gerade am Überlegen ob ich mir ein neues Hobby, sprich die Fotografie zulegen sollte und bin beim Suchen von möglichen Kameras über deine Seite gestolpert und war von den Erläuterungen und Beschreibungen, sowie Ratschlägen überwältigt. Jetzt hätte ich, da ich das schwenkbare Display auch für sehr angenehm ansehe bei 2 Kameras hängen geblieben. Zum einen die Canon D 77 weil mir zum Gegensatz der D 800 das zweite Display von Vorteil erscheint. Zum anderen die Nikon D 8600. Da hätte ich als Nachteil eigentlich nach einigen Tests eigentlich nur den Autofocus beim filmen gesehen. Wie siehst du das, wäre der Mehrpreis für die Canon sinnvoll u d wie wären bei beiden die Folgekosten für Objektive usw.
    da ich das Jahr mit dem Kitobjektiv, wie es dein Ratschlag ist natürlich noch nicht habe, kenn ich meine Lieblingsmotive noch nicht. Aus heutiger Sicht wären es Landschaft wenn ich mit dem Hund spazieren gehe und Motorradausflüge ins Grüne mache, sowie Makkros. Motorräder beim Fahren zu fotografieren, wenn ich in Gruppen Ausflüge mache (also schnell bewegliche Motive) und Sport, wenn ich auf Fußballspiele gehe.

    Danke im Voraus und liebe Grüsse Gernot

    • Nutzer Avatar

      Hallo Gernot,

      das sind beides sehr gute Kameras. Ich nutze aktuell die Canon 77D. Ob du das zweite Display brauchst, kannst nur du selbst entscheiden. Auch zu den Folgekosten kann ich dir wenig sagen, da hier die fotografische Richtung, das eigene Budget und der eigene Anspruch eine sehr große Rolle spielen. Egal welche dieser Kameras du nimmst – du machst mit keiner von Beiden einen Fehler.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  64. Nutzer Avatar
    Rosemarie Winterstein

    Hallo, Matthias,
    vielen vielen Dank für Deine Artikel, die sehr hilfreich sind und die Augen öffnen.
    Auch wir, mein Mann und ich, der übrigens auf Ihre Webseite gestoßen ist, haben uns beim Recherchieren für eine Speigelreflexkamera entschieden, vermutlich Canon EOS 200D, weil wir das Handyfotografieren satt haben.
    Eine Bekannte gab mir aber zu bedenken, dass eine DSLR viel Wissen verlangt, um sie ordentlich bedienen zu können. Sie auf Automat umzuschalten, wäre sie zu schade .
    Ich habe gedacht, das ist zu schaffen. Wie siehst Du diese Problematik?
    Herzliche Grüße
    Rosemarie

    • Nutzer Avatar

      Hallo Rosemarie,

      danke dir für das Lob, freut mich! Natürlich kannst du auch den Automatikmodus nutzen, allerdings entfaltet sich das volle Potential dann eher nicht. Es macht unheimlich Spaß, die Kamera kennenzulernen und die Funktionen zu verstehen. Speziell eine 200D ist da auch von der Bedienung her sehr ausgereift. Also Fazit: Ja es ist Wissen nötig, aber das sehe ich überhaupt nicht als Hindernis. Ich sehe es als weitere Möglichkeit etwas neues zu Lernen und am Ende bessere Fotos machen zu können.

      Liebe Grüße,

      Matthias

      • Nutzer Avatar
        Rosemarie Winterstein

        Hallo, lieber Matthias,

        vielen Dank für Dein Feedback, was mein Puzzle inpuncto Kamerasuche für Einsteiger wieder ein Stück vervollständigt.
        Aber je tiefer ich mich in die Materie begebe, desto unsicherer werde ich bei einer Kaufentscheidung. Nun habe ich mich jetzt bissel an der Nikon D5600 festgebissen, entdeckte jedoch Unterschiede bei der Bezeichnung der KIT-Objektive. Bei 18-55mm Brennweite gibt es das KIT AF-P und bei Brennweite 18-105mm bzw. 18-140mm gibt es das AF-S Objektiv. Worin besteht der Unterschied zwischen AF-P und AF-S?
        Wollte die D5600 mit KIT-Objektiv AF-S DX 18-105 VR erwerben, auch um den sofortigen Nachkauf der anderen Objektive erstmal zu umgehen.
        Wenn ich Dich richtig verstanden habe in Deinem wunderbaren Artikel mit seinen Detailabhandlungen ist ein größeres als 18-55 mm KIT-Objektiv aus optischen Gesetzmäßigkeiten heraus nicht sinnvoll.
        Würde mich freuen, wenn Du mir da nochmal eine Info geben kannst.
        Liebe Grüße
        Rosemarie, die es kaum erwarten kann, so eine schöne Kamera zu besitzen.

        • Nutzer Avatar

          Hallo Rosemarie,

          na das freut mich. Das mit den optischen Gesetzmäßigkeiten hast du richtig verstanden. Bezüglich AF-P und AF-S kann ich dir nichts Genaues sagen, da musst du mal bei Nikon direkt nachlesen.

          Liebe Grüße,

          Matthias

          • Nutzer Avatar

            Hallo Matthias, Hallo Rosmarie,

            ich besitze selbst eine Nikon D5300. Zu den Bezeichnungen AF-P, AF-S, und AF kann ich folgendes sagen:
            AF-P Objektive besitzen einen Autofokus mittels eines Ultraschallmotors (im Objektiv) und sollten bei allen Kameras von Nikon funktionieren.
            AF-S Objektive nutzen für den Autofokus ein Schrittmotor und funktionieren nur an Kameras ab ca 2013 hier gibt es eine Liste mit Kameras die dies unterstützen. https://www.nikonimgsupport.com/eu/BV_article?articleNo=000035705&lang=de&setRedirect=true
            AF Objektive haben kein ins Objektiv integrierten Autofokus Motor und nutzen den Fokusmotor der Kamera, sofern diese einen besitzt. Dies ist z.B. bei meiner Kamera nicht der fall. Hauptsächlich betrifft dies die Kameras der Reihe D3000 und D5000 also auch die D5600. Bei diesen Objektiven müsste man dann manuell fokusieren.

            Ich hoffe ich konnte da etwas helfen.

  65. Nutzer Avatar

    Hallo,
    erstmal würde ich mich gerne für diesen super Beitrag bedanken, der hat mir schon mal sehr geholfen!
    Allerdings kann ich mich noch nicht ganz entscheiden:
    Ich habe mir schon verschiedene Kameras auch im Laden angeschaut und bin bei folgenden Modellen hängen geblieben, das wären die Nikon D5300, die Nikon D5600 und die Canon EOS 750D! Ich bin mir vorallem bei den beiden DSLRs von Nikon nicht ganz sicher, was da mehr sinn macht.
    Würde mich freuen, wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte!
    LG
    Jonas

    • Nutzer Avatar

      Hallo Jonas,

      danke dir, das freut mich sehr! Das sind alles sehr gute Kameras, ich würde vermutlich die D5600 wählen. In Sachen Dynamikumfang haben Nikon und Sony derzeit einfach die Nase vorn.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  66. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    auch ich möchte mich, so wie viele andere hier, für deine Mühen diesen Leitfaden zu erstellen bedanken.
    Schon seit ewiger Zeit möchte ich mir eine DSLR Kamera zulegen, konnte mich wegen mangelnder Erfahrung aber nie zum Kauf durchringen.
    Dank deiner Hilfe kann ich nun eine Kaufentscheidung treffen.
    Ich werde sich regelmäßig hier vorbeischauen um mir Tipps und Anregungen zu holen.
    Nochmals vielen Dank.

    Gruß Armin

  67. Nutzer Avatar

    Vielen Dank, das ist wirklich super – dein Beitrag hilft ungemein bei der Entscheidungsfindung! Ich habe mal noch eine Frage: Und zwar wurde mir empfohlen, auf einen integrierten Autofokus-Motor zu achten, weil andernfalls die Anschaffung weiterer Objekte sehr teuer sein kann. Nun hat bei Nikon die D5xx-Reihe keinen solchen Motor, die D7xx-Reihe schon. Was denkst du zu diesem Argument? Macht es Sinn, die D7200 (mit Kit) für den Einstieg zu nehmen, um dann günstig weitere (ggf. ältere, gebrauchte) Objektive kaufen zu können?

    Wenn man auf die D5xx-Serie geht, dann erscheint mir die Wahl zwischen D5300 und D5600 zentral. Du hast ja die D5300 empfohlen, wobei die D5600 ja auch nicht mehr so viel teurer ist. Was denkst du zu dem Vergleich?

    Ich werde die Kamera über deinen Link kaufen, dein Eintrag hier ist wirklich super! Nochmal Danke!

    • Nutzer Avatar

      Hallo Marina,

      erst einmal vielen vielen Dank für deine lobenden Worte, freut mich riesig! Die D7200 ist ne großartige Kamera, die würde ich wahrscheinlich kaufen, wenn meine 700D jetzt kaputt gehen würde. Allerdings würde ich da keine älteren Objektive dranschrauben, denn mit der Kamera will ich auch maximale Bildqualität haben. Die D5600 ist ebenfalls super, da machst du nichts falsch. Ich würde immer die etwas günstigere Kamera vorziehen, damit du noch für gute Objektive Budget übrig hast. Die Wahl mit dem internen Autofokus schränkt das natürlich ein. Schau dir mal an, welche Objektive da überhaupt für dich in Frage kommen und ob die den internen Motor haben. Dann schaust du die Preise davon an und prüfst, ob du dich damit arrangieren kannst oder lieber die D7200 nimmst und noch etwas sparst. Wie im Artikel geschrieben ist es auch wirklich nicht schlecht, eine Weile erst einmal mit einem 18-55 zu fotografieren und dann weiter zu sehen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  68. Nutzer Avatar

    Hey Matthias,

    ich habe mich nun seit einiger Zeit mit deinem Artikel auf die Suche nach einer geeigneten Kamera gemacht. Da ich noch nicht weiß, ob es tatsächlich ein Hobby für mich ist, werde ich mit einer 2000D ein bisschen spielen. Ich denke, einfach um ein Gefühl für die Sache zu bekommen, brauche ich am Anfang eher ein Messer als ein Skalpell. Gerade für den Einstieg ist das keine schlechte Idee. Wie gesagt, um ein Gefühl zu entwickeln, welche Objekte für mich interessant sind und welche Funktionen ich dann doch benötige.

    Ich finde deinen Artikel sehr objektiv und sachlich. Deine Empfehlungen kommen aus einer langen Erfahrung und lassen aber auch immer einen großen Spielraum sich eine eigene Meinung zu bilden.

    Vielen Dank für die Hilfe und liebe Grüße,

    Sven

  69. Nutzer Avatar

    Hallo, zuerst einmal wirklich gut der Beitrag so habe ich endlich das Gefühl zumindest ein bisschen zu verstehen um was es geht. Ich werde auch wenn ich meine erste Spiegelreflexkamera dann habe auf diesem Blog nach Tipps und Tricks schauen, super.

    Trotz allem habe ich eine Frage, ich war beim Elektronikmarkt von Nebenan und habe da die Nikon D3400 gesehen klingt alles ganz gut, aber wirklich Ahnung habe ich eben trotzdem nicht. Ich werde bald nach Japan fliegen und da dachte ich eine Anschaffung würde sich lohnen. Ist also die Nikon D3400 oder die Canon EOS 200D empfehlenswerter?

    Liebe Grüße,

    Kathrin

    • Nutzer Avatar

      Hallo Kathrin,

      danke dir, freut mich sehr! Das sind beides gute Kameras. Nimm sie einfach mal dort in die Hand, spiel ein wenig damit rum und schau, welche dir besser gefällt.

      Liebe Grüße,

      Matthias

      • Nutzer Avatar

        Habe jetzt bei der Recherche noch die Nikon 5600 gefunden und gelesen da sei besonders der Autofokus besser. Die D3400 gefällt mir wegen des nicht schwenkbaren Displays nicht mehr so gut daher würde ich zwischen 5600 und der Canon 200 wählen (die 750 ist ja nicht so entscheidend besser das diese sich lohnt oder?) Werde die Tage bei Amazon bestellen, natürlich über den hier angegebenen Link 🙂 danke für die Hilfe

  70. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    vielen Dank für den informativen Artikel. War für mich definitv eine Hilfe im Einstieg in das Thema. Ich plane aktuell meiner besseren Hälfte eine Kamera zum Geburtstag zu schenken, da die festgehaltenen Momente zusammen natürlich immer noch zusätzlich für schöne Erinnerungen sorgen. Nun suche ich einen Begleiter der als Allrounder fungiert.
    Ich habe hier von Canon die 1300D, 200D und die 750D verglichen. Die 1300D wird bei uns im Freundeskreis bereits genutzt und wirkt sehr solide. Aber Funktionen wie das schwenkbare Display ist gefühlt ein deutlicher Benefit für die Kamera. Die 200D ist auch für einen wie ich finde gerechtfertigten Aufpreis zu haben.
    Die 200D ist im Vergleich zur 750D zwar technisch schlechter, aber nur minimal. Jedoch ist der Preisunterschied hier auch nicht mehr all zu groß. Daher meine Frage, ist der teschnische Vorteil tatsächlich derart bemerkbar? Die 200D ist hier ja auch die neuere Kamera (Falls dies überhaupt ausschlaggebend bei solchem Kameras sein kann?), zumal diese besser in die eher kleinen Hände meiner Freundin passt.
    Außerdem kann ich den zweiten Part der Objektivbezeichnung nicht ganz nachvollziehen. “18-55mm 1:4,0-5,6 is STM Objektiv ” Wie kann ich hier 1:4,0-5,6 deuten? IS wäre ja der Bildstabilisator, richtig?

    Vielen Dank und liebe Grüße,

    Artur

    • Nutzer Avatar

      Hallo Artur,

      danke dir, freut mich sehr! Die 200D ist eine sehr gute Kamera, da machst du nichts falsch. Ist angenehm klein und hat fast alle Funktionen der 750D. Reicht also voll aus. Beim Objektiv steht IS für Image Stabilizer, also Bildstabilisator und STM für Stepping Motor, das bezieht sich auf den Motor des Autofokus. STM ist dann interessant, wenn Sie viel filmen möchte damit. Ein Objektiv mit IS würde ich aber in jedem Fall wählen.

      Falls du noch mehr Fragen hast, dann immer her damit 🙂

      Liebe Grüße,

      Matthias

  71. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    als erstes: von allen Webseiten/Blogs/Tests fand ich dein Beitrag am hilfreichsten was Spiegelreflexkamera und Einsteiger angeht! Danke für die tollen Tipps!
    Ich habe gestern eine Nikon D5600 als Geschenk von meinem Mann bekommen, da ich mir seit langem eine Spiegelreflexkamera gewünscht habe (am meisten für Kinder-Porträtfotos und Urlaubserinnerungen). Ich bin ein Anfänger und daher habe ich eine Frage:
    ihm hat der Händler zu der Kamera folgendes Objektiv verkauft, da er meinte es wäre am universellsten:
    Sigma DC Makro OS HSM 18-300mm F3,5-6,3 Objektiv (72mm Filtergewinde)
    (https://www.amazon.de/Sigma-18-300mm-Objektiv-Filtergewinde-Objektivbajonett/dp/B00NJ9K4ZA)
    Er hat natürlich gesagt ich darf es umtauschen falls es mir nicht passt.
    Was meinst du, soll ich es lassen oder für ein anderes umtauschen? Du erwähnst immer wieder das 18/55?

    liebe Grüße aus Österreich
    Alina

    • Nutzer Avatar

      Hallo Alina,

      vielen Dank für das Lob, freut mich sehr! Wie im Artikel geschrieben bin ich kein großer Freund von diesen ausgedehnten Zoombereichen. Wenn du die Möglichkeit hast, dann würde ich sicherlich wegen einem 18-55 fragen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  72. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias ,

    danke für den tollen Artikel.

    Die Überlegung eine DSLR bzw. DSLM zu kaufen besteht schon länger, nun hat mir der ein und andere Bekannte zu einer DSLM geraten.

    Deine Empfehlung der DSLR Canon 750D bzw. 700D spricht mich schon an , hatte am Wochenende dann mal beide Kameras in der Hand und zum vergleich die Canon 200D welche ja im selben Preisspektrum zu Hause ist.

    Alle drei haben glaube ich ihrer daseins Berechtigung.

    Eine Lumix G70 bewegt sich im selben Preissegmet und zeigt sich in ihren Spezifikationen für vergleichbar.

    Welche Empfehlung kannst du mir geben.

    Wir möchten gerne alles in Bilder festhalten , von Bildern mit Tieren Über Landschaften bis hin zu spielenden Kindern und Hunden, sollte alles machbar sein.

    Vielen Danke für deinen Rat im vorraus,

    Gruß Andreas

    • Nutzer Avatar

      Hallo Andreas,

      danke dir für das Lob! Das sind beides Kameras auf sehr gutem Niveau. Schau mal, ob du die G70 irgendwo in die Hand nehmen kannst und ob sie dir liegt. Und dann lass dein Bauchgefühl entscheiden 🙂

      Liebe Grüße,

      Matthias

      • Nutzer Avatar

        Hallo Matthias,

        in der Hand hatte ich die Lumix G70 schonmal, liegt mir ganz gut , meiner Frau wahrscheinlich nochmal etwas besser (kleinere Hände). Vielleicht werd ich sie mal testen und schauen ob ich damit klar komme.

        Das aktuelle Überangebot an Produkten kann einen echt beschäftigen, da hilft deine Seite , um mal ein wenig Licht in den Angebotsdschungel zu bekommen.

        Wenn dann mal die Entscheidung gefalllen ist , werde ich mich hier bestimmt nochmals melden.

        Gruß Andreas

  73. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    tausend Dank für diesen Artikel.
    Ich spiele schon lange mit dem Gedanken , mir eine Spiegelreflexkamera zu kaufen und nun soll eine Entscehidung fallen.

    Eine Kamera der unteren Einsteigerklasse oder die von dir empfohlene Canon EOS 700/750D.
    Eine Nikon 5300 könnte ich mir auch vorstellen.

    Denke ein 15 – 55 Objektiv mit Bildstabilisator ist für den Anfang ausreichend oder ?

    Möchte gern Bilder meiner Frau mit Pferd machen , unseren Neubau dokumentieren und sonst alles was so vor die Linse kommt.

    Danke schonmal im vorraus ,

    Gruß Andy

  74. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    ich kann mich dem Lob der anderen nur anschließen.

    Ich wollte dich fragen, ob du die Canon 1300D mit IS II Objektiv (18-55mm) empfehlen kannst? Habe ein Angebot für 370€ gefunden. Die EOS 750D reizt mich natürlich auch, kostet aber 200 mehr. Vorrangig nutze ich die Kamera im Urlaub für Architektur und Landschaftsaufnahmen, vorerst ohne Stativ.

    Vielen Dank für deine Hilfe und Grüße,
    Michel

    • Nutzer Avatar

      Hallo Michel,

      vielen Dank! Die 1300D ist auch eine gute Kamera. Ich empfehle dir jedoch, damit du noch etwas Luft nach oben hast, gleich die 750D zu nehmen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  75. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    auch ich möchte mich bei Dir für Deine Tipps herzlich bedanken. Nirgendswo konnte ich eine Seite finden, die solch ausführliche und einfach verständliche und vor allem informative Hinweise und Empfehlungen ausspricht.
    Dennoch hätte ich eine Frage zu den Modellen Nikon.
    Ich würde gerne mit der Fotographie anfangen, da ich von Landschaftsbildern fasziniert bin und gerne, sofern ich auf Reisen bin, schöne und gute Erinnerungen machen würde. Ich hätte nun die Möglichkeit eine Nikon D5000 inkl. 18-55mm Objektiv und unter 2000 Auslösungen für unter 150€ zu erhalten. Bei genauerer Recherche ist mir aufgefallen, dass das Baujahr dieses Modells 2009 ist. Wenn ich mich nicht verguckt haben sollte, bezieht sich Dein Blog auf das Jahr 2018. Verhalten sich Kameras nicht wie Handys in Bezug auf das Jahr? Ganz nach dem Motto ” je älter desto schlechter/unbrauchbarer ist sie”? Ich bin in der Materie noch sehr unerfahren, doch denke ich mir, dass 9 Jahre schon eine gewisse Hausnummer ist.

    Ich danke Dir vorab für Deine Mühe und ggf. Hilfe

    entspannten Abend
    beste Grüße
    Pascal

    • Nutzer Avatar

      Hallo Pascal,

      danke dir für deine lobenden Worte, freut mich sehr!

      Natürlich gibt es auch bei den Kameras eine Weiterentwicklung, aber bei den Handys sind die Schritte noch viel viel größer. Mit einer Nikon D5000 machst du nichts falsch, vor allem nicht für den Preis. Ist vielleicht auch ganz gut für dich, um damit erst einmal warm zu werden. Ein Großteil der Bilder in meinem Portfolio sind mit einer Canon EOS 450D entstanden. Die Kameradaten ähneln denen der D5000 sehr. Damit geht also was 🙂

      Liebe Grüße,

      Matthias

  76. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias!

    Über zahlreiche Tests, Berichte und Empfehlungen nun endlich bei etwas angekommen, das mir WIRKLICH geholfen hat. Dein Text mit den ausführlichen Erklärungen, die für mich vorher ziemlich verwirrend waren, hat mich sehr weitergebracht. Grandios – Vielen Dank dafür!

    Meine Fragen sind noch folgende: Welche der Canon-Modelle (plus Objektiv) eignet sich am Besten für Makrobilder/Bilder mit unscharfem Hintergrund, sowie auch Landschaftsbilder (diese Themen fotografiere ich am Liebsten)? Und welche eignet sich besser für Drucke mit großen Größen (ca. 2m x 1m, natürlich auch kleinere Poster)?
    Bisher bin ich bei Canon 700D oder 750D… Lass mich aber als “Spiegelreflex-Anfänger” gerne beraten. 🙂

    Danke und liebe Grüße,

    Julia

    • Nutzer Avatar

      Hallo Julia,

      danke dir für das Lob, freut mich sehr! Mit der 700D oder 750D machst du auf jeden Fall nichts falsch. Beide erfüllen alle Anforderungen für dich. Wie im Artikel beschrieben würde ich das 18-55 IS STM dazu nehmen, das taugt für sehr viele Motive.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  77. Nutzer Avatar

    Danke für den ausführlichen Bericht und wow, die Kommentare helfen auch. War eigentlich auf der Suche, nach einer etwas professionelleren Kamera, damit ich mich ein bisschen mit Produktfotografie für meinen Shop auseinandersetzen kann und das scheint hier der richtige Einstieg zu sein.

  78. Nutzer Avatar
    Claudia Perzl

    Hallo Matthias, vielen Dank für die wirklich tollen Infos.
    Eine Frage habe ich noch: ich bin bin auf der Suche für ein Geburtstagsgeschenk für meine Tochter 13. Sie wünscht sich schon sehr lange eine Kamera, sie fotografiert sehr gerne, macht auch mit dem Handy schon tolle aufnahmen. dieses jahr soll sie eine bekommen. ich habe nun ein angebot Eos 650d mit stativ und Objektiv 1:1.8 und 18-55 das eine ist mit einer unschärfe im hintergrund, wenn man nahaufnahmen machte, wenn ich es richtige gelesen habe und das andere für allgemeine Fotografien. es sind zwei akkus dabei und speicherkarte für EUR 300. ich finde das klasse, sie macht gerne landschaftsaufnahme und sehr gerne nahaufnahmen von allerlei objekten weshalb ich über deinen lin noch die Nahlinse dazu kaufen würde.
    Du empfiehlst die 700D für einsteiger gehoben. wo ist der unterschied zu 650D? ist die auch okay für einsteiger?
    danke für einkurzes feedback. ich hab den artikel grad mal bei ebay kleinanzeigen reserviert 😉 viele Grüße Claudia

  79. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, danke für den sehr informativen Bericht. Es hat mir wirklich geholfen.
    Ich bin auf der Suche nach einer Kamera und dank deiner Hilfe werde ich mich für eine von beiden entscheiden.
    Ich bin Interior Designerin und fotografiere Räume für Instagram/Blog.
    Kann nichts falsches damit machen, oder?
    Viele Grüße, Anna

  80. Nutzer Avatar

    Hey Matthias,

    ein insgesamt sehr ausführlicher Bericht der meiner Meinung nach sehr gut berät. Ich hätte eine kleine Frage an dich. Ein Freund von mir möchte sich gerne eine Spiegelreflexkamera kaufen und in die Welt der Fotografie einsteigen. Er möchte neben der Fotografie auch gute Filmaufnahmen mit der Kamera machen. Ich habe ihm dazu geraten, mit einer günstigen Kamera wie der Nikon D5300 anzufangen, da diese zwar schon etwas älter ist, aber immer noch eine super Einstiegskamera hermacht und außerdem Filmaufnahmen mit 1080p/60fps macht. Er sieht das leider anders und möchte sich die Nikon D500 mit mehreren Objektiven für insgesamt 3200€ kaufen. Ist das nicht toal überdimensioniert für jemanden, der noch nie eine Kamera hatte bzw. keine Ahnung von Kameraeinstellungen hat? Sollte ich ihm davon abraten, oder glaubst du, dass so eine Kamera für einen Einsteiger durchaus Sinn macht?

    LG Mark

    • Nutzer Avatar

      Hallo Mark,

      ich sehe das ganz ähnlich. Sowohl die Nikon D5300 als auch die Canon 700D sind gut für Videos geeignet. Natürlich gibt es Leute, die das entsprechende Budget haben und dann gleich professionelles Equipment möchten. Ich denke, dass das in den meisten Fällen wirklich überdimensioniert ist. Auf der anderen Seite werden die Bilder und Videos auch nicht schlechter dadurch. Also – wenn er das Geld dafür hat, dann soll er das ruhig machen 🙂

      Liebe Grüße,

      Matthias

  81. Nutzer Avatar

    Danke Dominik ?
    Filmen weiss ich noch nicht, da gibst ja die Handys.
    War nur irritiert weil es gibt so viele Einstiegscams ?
    Ich debke das es die nikon D3400 werden wird .
    Danke für die Tips ?LG Kerstin

  82. Nutzer Avatar

    Hallo Kerstin,
    die Nikon D3400 ist meiner Meinung nach eine klasse Einsteigerkamera und zum kleinen Preis kann man den guten Nikon Sensor nutzen. Ich sage das, obwohl ich eigentlich Canon Anhänger bin. Wenn Du ein höheres Budget hast und mit der DSLR auch Filmen möchtest, wäre vielleicht die Canon 200D etwas besser für Dich geeignet.

    Du hast Dir mit diesem Artikel mega Arbeit gemacht und den Markt gründlich sondiert. Ich werde Deine Seite weiter verfolgen.

    Ein schönes Osterfest Dir und Euch.

    Gruß,
    Dominik

  83. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias

    Ein toller Bericht ,sehr verständlich und seht gut erklärt.
    Ich bin Anfänger und will mir meine erste Spiegelreflex Cam kaufen .
    Bis jetze habe ich die nikon D3400 im Auge. Nun lese ich das ne einstiegskamera 5300 sinnvoll wäre. (Bzw gut ist)

    Was wäre der Unterschied und welche wäre für blutige Anfänger eher geeignet der beiden?
    (Verstehe den Unterschied nicht weil beide Anfängermodelle sind)

    Ich finde das auch toll mit dem Hintergrund zu unscharf machen .
    Ich wollte meine genähten Sachen auch an Person .strand bzw Urlaub ,feiern bzw alles was man knipsen kann denke ich fotografieren.
    Liebe Grüsse Kerstin ?

    • Nutzer Avatar

      Hallo Kerstin,

      danke dir für das Lob. Die Kameras der Budget und der Einsteiger-Klasse unterscheiden sich in der Regel durch einige technische Punkte. Diese Punkte hindern dich aber vielleicht irgendwann daran, dich fotografisch weiter zu entwickeln. Konkret sind das: schlechterer Autofokus, fehlende Modi in der Belichtungsmesser, schlechteres Handling.
      Was die Unschärfe im Hintergrund angeht, so nehmen sich die Kameras nichts. Hier kommt es eher auf das Objektiv an. Deshalb habe ich weiter unten im Artikel ein 50mm 1.8 empfohlen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

      • Nutzer Avatar

        Lieben Dank deiner Antwort. ?
        Die ich sage mal ,,genannten negative Punkte” bezieht sich auf die d3400 ?
        Welche kamera wäre denn entsprechender?
        (Als Anhaltspunkt für mich bzw Vorschlag)
        Wie weit ich mich entwickel,dass weiss ich noch nicht. Das würde sich ergeben.

        Nicht so einfach hihi weil man vieles positives aber klar auch kleine Mankos ließ ?
        LG Kerstin

  84. Nutzer Avatar

    WOW! Das war mal ein hilfreicher Artikel. Vielen Vielen Dank!

    Ich möchte mir endlich eine anständige Kamera zulegen und da ich mich bisher aber noch nicht auskenne wusste ich überhaupt nicht, auf was es ankommt, was für mich von Interesse sein könnte etc. War bisher immer eher so die Handy Fotografin und habe mit geliehen Kameras herumgespielt. Aber da dauert es doch immer recht lange bis man sich zurecht findet.

    Jetzt weiß ich, auf was ich achten muss und werde mal aktiv die Augen offen halten.

    Viele Grüße

  85. Nutzer Avatar
    Britta Kluge

    Hallo Matthias,

    danke für deinen ausführlichen Bericht. Ich habe vor, mir eine neuere Kamera zuzulegen ( fotografiere momentan noch mit einer total veralterten Canon D 350 :D, aber dank Photoshop sind schon nette Bilder dabei rumgekommen 😉 ). Nun ist es Zeit für was neueres. Interessiere mich entweder für die 700 D oder halt die 7 D, wobei ich bei der zweiteren Bedenken habe, da sie ja unheimlich viele Knöpfe und Einstellungen hat. Ich sage mal so, ich bin jetzt kein Einsteiger oder Neuling mehr aber halt auch kein Profi, sondern irgendwas dazwischen. Ich benötige die Kamera einerseits für Portraits und was mir total wichtig ist, ich fotografiere meistens sich sehr schnell bewegende Hunde in jeder Lage. Vielleicht könntest du mir da was raten, welche dafür sehr gut geeignet ist. Im Endeffekt sollte die Kamera einfach zu händeln sein, aber das Ergebnis sollte sich auch sehen lassen.
    Und dann wüßte ich noch gerne, welches Objektiv du mir dafür empfehlen könntest. Beim Portrait dachte ich an das EF 50 mm 1:1.8 STM, aber welches für schnell bewegliche Sachen ?

    LG
    Britta

    • Nutzer Avatar

      Hallo Britta,

      für schnelle Motive würde ich die 7D vorziehen, weil die einen guten Autofokus hat. Die Einstellungen sind nicht groß anders als bei der 700D oder 350D, nur die Knöpfe sind etwas anders angeordnet. Ist halt nur eine Sache der Gewohnheit. Bei schnellen Sachen ist eigentlich eher die Frage, wie weit die Motive weg sind. Ich könnte mir das 50 1.8 STM auch dafür vorstellen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  86. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    die gebrauchten Kameras sind teilweise fast 10 Jahre alt. Kannst du sie trotzdem empfehlen? Ich meine nicht das mein S6 jetzt schon besser Bilder machen kann. Ich möchte nur erstmal reinschnuppern in die Welt des Fotografieren und daher keine Unsumme ausgeben. Ich könnte eine Canon EOS 450D mit 18-55mm Objektiv für 100€ bekommen? Soll ich zu schlagen=)?

  87. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht!
    Ich bin noch ganz am Anfang und möchte mir zum Geburtstag eine Kamera zulegen.

    Nach einiger Recherche und deinem Artikel werde ich mir die Canon und die Nikon mal vor Ort anschauen und vergleichen.

    Jedoch stoße ich immer wieder auf die Canon 750D.
    Ist die vergleichbar zur 700D? Sie scheinen fast gleich, außer dass die 750D etwas mehr Features hat oder sehe ich das falsch?
    In anderen Vergleichen wird sie zumindest meistens bevorzugt…

    Liebe Grüße
    Melanie

  88. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias!
    Erstmal möchte ich dir hier ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr wünschen!
    Sehr, sehr geiler Artikel! Ich bin im Moment noch ein ziemlicher Laie auf dem wundervollem Gebiet der Fotografie. Daher freue ich mich riesig auf deinen Artikel gestoßen zu sein. Alles super erklärt, viele Fragen wurden mir beantwortet. Dafür schon mal ein riesiges Dankeschön. Ich bin seit mehr als 15 Jahren Party und Festival Veranstalter. In diesem Rahmen begann ich auch mit meinem mittlerweile Hobby der Fotografie und Filmerei. Anfangs noch mit dem ganz normalen Fotoapparat meiner Eltern. Später dann mit der eigenen Digitalkamera und mittlerweile natürlich auch mit dem Smartphone. Von vielen Leuten wurde mir ein gewisses Talent dafür nachgesagt. Ich selbst fotografiere und filme einfach mal leidenschaftlich gerne. Wie du dir sicherlich denken kannst sind die Lichtverhältnisse auf unseren Veranstaltungen in der Nacht dennkbar schlecht. Stroboskop, Laser, Lichteffekte, Nebel und Pyroeffekte und meist ne Menge Bewegung von ner menge Menschen. Auch gerne mal ein Video. Bilder am Tage gehören natürlich auch dazu. Auch mache ich sehr gern Portrait Aufnahmen von schönen interessanten Menschen. Auch ne Menge Streetart (meist in Verbindung mit Architektur) auf Festival oder in der großen Stadt, ob Tag oder Nacht gehört dazu. Da mir smartphone und meine alte Digicam (die trotz ihres Alters immer noch coole Bilder macht) so langsam nicht mehr ausreichen bin ich auf der Suche nach etwas neuem. Mein Budget ist knapp also 600-750€. Ich bin schon ne Weile auf der Suche nach einer Passenden Cam für meine Zwecke. Hauptaugenmerk lege ich dabei aber auf die Nachtaufnahmen, grad mit viel Bewegung und Effekten. Selten statisch…. Ich weiß das es nicht so einfach ist in diesem Preissegment ne gute Kamera mit solchen Anforderungen zu finden.
    Ich wäre dir wirklich dankbar wenn du vielleicht einen Vorschlag für mich hättest. Bin da ehrlich gesagt bisschen überfordert und die. Fachverkäufer in den großen Elektronik märkten auch. Es muss nicht einmal das neuste vom neuen sein. Mich interessiert vielmehr das Ergebnis. Vielleicht hast du ein bisschen Anregung für mich?

    So ich hoffe ich habe dich jetzt nicht zu sehr vollgequatscht.

    😉

    Vielen Dank nochmal! Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    Schöne Grüße
    Martin S.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Martin,

      danke dir für deinen ausführlichen Kommentar! Diese Aufgabe ist in der Tat nicht so einfach. Ich würde wahrscheinlich eine Canon EOS 700D und dazu das ältere Sigma 30 1.4 EX empfehlen. Das bekommst du gebraucht auf eBay für einen Preis, der noch ins Budget passen sollte. Dazu natürlich wie beschrieben Akku und Speicherkarte.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  89. Nutzer Avatar

    Hi,

    vielen Dank für diesen Post! Wer heute wie ich in die Fotografie einsteigen will, wird erstmal erschlagen von Infos, Testberichten und Empfehlungen. Es ist sehr anstrengend aus dieser Fülle von Informationen den “Kern” zu filtern um den es beim Einstieg geht.

    Du hast hier alle wesentlichen Punkte für Laien/Einsteiger verständlich erklärt und gibst eine klare Kaufpfehlung die nicht jenseits der 3000 € liegt… vielen Dank für das Aufbereiten dieser Informationen!

    Gruß
    Tom

  90. Nutzer Avatar

    Ein hervorragender Artikel für den Einstieg in die digitale Spiegelreflexfotografie.
    Persönlich konnte ich mit einer einfachen Systemkamera in den letzten Wochen Erfahrungen sammeln aber die war ein Test für die Fotografie. Ich fotografiere hauptsächlich Objekte und Architektur unter schwierigen Lichtverhältnissen sowie Landschaften und möchte umsteigen auf ein besseres System.
    Derzeit tendiere ich zu einer Nikon D5500 oder einer Sony Alpha 68, während die Sony technisch glänzt besticht die Nikon durch ihre Benutzerfreundlichkeit, hierbei liegt die Nikon leicht vorne aber Sony hat den besseren Preis. Ein Punkt der mir die Wahl erschwert sind die Objektive, da Nikon den Bildstabilisator im Objektiv verbaut und Sony in der Kamera sind die Objektive für letztere zum Teil wesentlich günstiger.
    Was ist dein Rat in dieser Sache?

  91. Nutzer Avatar

    Hallo, erstmal großes Lob, das du so viel Mühe und Zeit hier hineingesteckt hast und mir schon ein Stück weit helfen konntest. Ich werde demnächst 14 und wollte mir eine Spiegelreflexkamera schenken lassen, weil mein Handy mit guter Kamera-Auflösung kaputt gegangen ist. Ich liebe es Tiere(Kaninchen, katzen, Hunde) und Landschaften(auch mal einen Großstadt-jungel) zu fotografieren. Jetzt meine frage: gibt es eine Kamera die all das zusammen kann? Ich freue mich auf eine Antwort, liebe Grüße 🙂

  92. Nutzer Avatar

    Hallo,

    wieder einmal großes Lob für den tollen Artikel! Hat bei mir auch etwas Klarheit in die Suche gebracht.
    Ich hab bisher nur mit Handy und Digitalkamera fotografiert – mich hat aber schon immer eine Spiegelreflex gereizt. War schon in ein paar Geschäften und die Fakten und Fachbegriffe haben mich etwas erschlagen. Eine Systemkamera hatte ich auch schon in der Hand – der digitale Sucher hat mir jedoch nicht gefallen.
    So aktuelle stehe ich vor der Wahl Canon EOS 1300D oder Canon EOS 800D (beide mit 18-200mm). Diverse Vergleichsportale zeigen mir, dass die 800D “besser” ist bzw. “mehr” kann.
    Da ich ein wahrhaftiger Einsteiger bin stellt sich mir nun die Frage was nehmen? Die 1300D wäre billiger, bei der 800D gefällt mir bewegbare Monitor sehr gut. Zwar wäre dieses Modell teurer aber da denke ich mir dann irgendwie jetzt einmal mehr investieren und dann länger was davon haben – oder ist die 800D schon eher ein Gerät für Fortgeschrittene?

    Danke schon mal für eine Antwort.
    Lieben Gruß Katharina

    • Nutzer Avatar

      Hallo Katharina,

      wie im Artikel geschrieben würde ich direkt die 800D nehmen, dann hast du nach oben etwas Luft. Ebenfalls wie im Artikel geschrieben würde ich das 18-200 nicht empfehlen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  93. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    erst einmal ein dickes Lob zu diesem ausführlichen Artikel, der mir sehr geholfen hat!

    Ich möchte seit Jahren in die Fotografie einsteigen und werde mir nun endlich meine erste DSLR-Kamera zulegen. Dein Artikel war mir dabei ein super Orientierungspunkt, sodass ich meine Auswahl letztendlich auf zwei Modelle einschränken konnte.
    Zum einen die von dir erwähnte Nikon D5300, die mir persönlich sowohl ergonomisch als auch generell ein wenig besser gefällt als die von dir erwähnte Canon. Jetzt zu meiner Frage: ich bin bei meiner Recherche auch auf die Nikon D5600 gestoßen. Meinst du für mich als Einsteiger lohnt es sich, ein wenig mehr zu investieren und die D5600 zu kaufen? Oder ist der Unterschied zur D5300 eher gering für mich? (Die Ergonomie mal außen vor gelassen).

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Katrin

    • Nutzer Avatar

      Hallo Kathrin,

      danke dir für das Feedback, freut mich sehr! Aus meiner Sicht lohnt der Aufpreis für die 5600 nicht, außer du brauchst einen Touchscreen und willst viel mit Video machen. Die 5300 hat sonst alles, was du als Einsteigerin brauchst.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  94. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    vielen Dank für den ausführlichen Artikel. Ich hab mir nun beim Black Friday auf deine Empfehlung hin, die 700D mit dem 18-55mm IS STM Objektiv gekauft. Nun möchte ich ganz gerne noch eine Nahlinse hinzufügen. Du empfiehlst hier die B+W +4 58mm. Da ich noch kompletter Anfänger bin verwirrt mich das etwas. Auf was bezieht sich die 58mm Angabe der Nahlinse? Passt die denn wirklich auf das 18-55mm IS STM Objektiv?

    Über eine kurze Erklärung würde ich mich sehr freuen 🙂

    • Nutzer Avatar

      Hey Thomas,

      die 58 mm beziehen sich auf das Filtergewinde, das dein 18-55 STM hat. Die +4 oder beispielsweise +10 beziehen sich dann auf den Vergrößerungsfaktor/Mindestabstand. Fazit: Es passt 🙂

      Liebe Grüße,

      Matthias

  95. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    vielen Dank für die tollen Infos auf deinem Blog.?

    Ich suche schon einige Zeit nach der richtigen Kamera für mich. Dank deines Blogs weiterer Recherche wird es wohl die Canon EOS 700 werden. Was hälst du von dem Angebot? Ist das Objektiv für einen Einsteiger i. O.?

    Vielen Dank und liebe Grüße Sarah

  96. Nutzer Avatar

    Super Blog und alles sehr schön erklärt!

    Ich bin gerade am überlegen mir meine erste Spiegelreflexkamera zuzulegen.
    In der engeren Auswahl: K-S2, Canon 750/760 D , Nikon D5300 und D5500 (mein Favorit in Sachenbildqualität)

    Bisher habe ich hauptsächlich Tiere Landschaften und Objekte wie Brunnen/Gebäude/Denkmäler fotografiert. Was würdest du mir da empfehlen? Erstmal ein 18-55 Kit Objektiv oder direkt etwas anderes? In deinem Beitrag hast du zwei Blenden empfohlen, benötigt man beide ?

    vG Tom

    • Nutzer Avatar

      Hey Tom,

      danke dir! Nimm ruhig die D5500, damit machst du nix falsch. Als Linse würde ich das 18-55 nehmen. Welche Blenden habich denn empfohlen? Wenn es um die Streulichtblende geht, dann reicht natürlich eine 😀

      Liebe Grüße,

      Matthias

      • Nutzer Avatar

        Sorry, ich meinte nicht 2 Blenden, sondern 2 ND-Filter, die empfohlen wurden. Zu viele Infos auf einmal für mich für einen Tag 🙂

        Bezüglich des Objektives haben mir heute viele zu einen 18-105 vr geraten, anstelle des 18-55. (Aufpreis bei dem Nikon 5300 wären 175 eur) Hier habe ich aber gelesen dass die Bilder dann matschig werden könnten (Verhältnis über 5:1)

  97. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias! Auch von mir ein riesiges Lob für Deinen Blog. Ein Aspekt zum Teleobjektiv ist mir aber noch nicht ganz klar: Du schreibst, dass ein Zoom-Objektiv maximal den dreifachen Zoom haben sollte, damit die Bildqualität nicht leidet. Dann empfiehlst Du aber das Canon EF-S 55-250mm STM. Gilt die Regel hier nicht oder ist der Qualitätsverlust nur marginal?

    • Nutzer Avatar

      Hallo Diana,

      da hast du eigentlich vollkommen recht. Hmmm… wie komme ich jetzt aus der Nummer raus? 😀 Ich finde die Bildqualität des 55-250 STM einfach gut. Wenig schlüssige Begründung, oder? Ich kann aber irgendwie nicht mehr Konstruktives schreiben…

      Liebe Grüße,

      Matthias

  98. Nutzer Avatar

    Hallo Mathias,

    erstmal ganz großes Lob an dich das du die wichtigsten Infos zusammmen gepackt hast.
    Dein Artikel hat meinen Wunsch nur verstärkt mir eine kamera zu wünschen. Da ich ein Auslandsjahr machen möchte will ich mich nach einer Kamera umgucken. Hab auch schonmal hier und da ein paar Fotos mit einer DSLR gemacht.
    Hast du Erfahrung mit der Nikon D3300? Die soll gkaube ich gar nicht so schlecht sein.

    Liebe Grüße
    Eileen

    • Nutzer Avatar

      Hey Eileen,

      freu mich wenn ich helfen kann. Ich habe mit der D3300 keine Erfahrungen. Allerdings glaube ich, dass sich fast alle Spiegelreflexkameras auf einem hohen Niveau befinden, insofern machst du nix falsch.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  99. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    super Artikel! Sehr hilfreich.

    Ich bin auf der Suche nach einer (meiner Ersten) Spiegelreflexkamera. Nach viel Recherche, bin ich auf die Pentax K-S2 gestoßen.
    Was hältst du von ihr?

    Liebe Grüße,
    Julia

    • Nutzer Avatar

      Hallo Julia,

      danke dir für das Lob, freu mich! Ich habe mti der K-S2 leider noch keine Erfahrungen sammeln können, daher kann ich dir nichts dazu sagen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  100. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    vielen Dank für die tollen Tipps. Ich habe eine Frage: wir hatten eine Nikon D5100. Die ist am Wochenende runtergefallen und ist kaputt- Objektiv und Kamera. Zeigt noch Bilder an, aber beim Auslösen sieht man in der Regel nur noch ein schwarzte Bild. Frage: lohnt sich eine Reparatur? Wenn nein, was für eine ALternative gibt es aktuell auf dem Markt? Bin bisher Nikon-Freund, aber durchaus auch offen, was Neues zu probieren.
    Vielen Dank für eine Einschätzung und Empfehlung.
    Liebe Grüße Torsten

    • Nutzer Avatar

      Hallo Torsten,

      eventuell lohnt es sich beim Nikon Service mit Fotos anzufragen, um den Reparaturpreis zu erfragen. Dann kannst du auch einschätzen, ob es sich für dich lohnt. Ansonsten spricht meines Erachtens nach nichts dagegen, bei der Kamera zu bleiben.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  101. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    Ich hab mich sehr mit deinen Beitrag zum Thema Einsteigerkamera beschäftigt und er hat mir sehr bei meiner Kaufentscheidung geholfen. Vielen lieben Dank für diesen tollen Beitrag!
    Ich habe mich für die 750d aufgrund der WLAN Funktion entschieden.
    Gerade im Moment gibt es die 750d mit 18-55mm objektiv aber ohne Stabilisator für einen sehr günstigen Preis (449€).
    Jetzt ist meine Frage an dich, benötigt man unbedingt diesen Bildstabilator für das o.g Objektiv oder sollte man das gesparte Geld in ein weiteres objektiv investieren?

    Viele Grüße
    Lisa

    • Nutzer Avatar

      Hallo Lisa,

      ich finde das 18-55 mit STM Motor und Bildstabilisator in Sachen Bildqualität noch einmal wesentlich besser als das 18-55 ohne Stabi. Daher würde ich den Aufpreis auf jeden Fall in Kauf nehmen.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  102. Nutzer Avatar

    Hey, erst mal…richtig guter Blogeintrag, der mir persönlich viel geholfen hat und auch sehr informativ war. 🙂 Mein Schwerpunkt liegt auf der Portraitfotografie, wobei ich mich trotzdem an deinen Kameraempfehlungen orientieren würde. Nun würde ich aber noch gerne mit Licht ”rumspielen” (in etwa so wie matt.ferr auf Instagram) wobei man dann auch wieder beim Thema Portrait wäre. Ich weiß zwar, welche Objektive und Kamera er benutzt, die sind für mich allerdings längst nicht mehr finanziell tragbar – daher, ist es möglich, mit den von dir genannten Objektiven solche Effekte zu erbringen oder hättest du alternativ eine Empfehlung, die nicht allzu teuer ist?
    glg

    • Nutzer Avatar

      Hey Lena,

      freut mich wenn ich dir helfen kann. Ich würde die Objektive aus meiner Portrait Empfehlung im Artikel nutzen, damit kommst du schon sehr weit. Es ist besser wenn du damit fotografierst, als wenn du dir jetzt sagst, dass du dir die Linsen eh nicht leisten kannst, denn dann hast du am Ende gar keine Bilder 🙂

      Liebe Grüße,

      Matthias

  103. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    Ich bin ein Blutiger Anfänger und habe keine Ahnung was für eine Kamera ich mir kaufen soll. Ich weiß nur eins: Mein Handy reicht mir einfach nicht mehr aus.

    Dein Text hat mir nun bei meiner Entscheidung geholfen es mit einer gebrauchten Kamera aus zu probieren. Auch sonst hat es mich mehr in die Materia gebracht.

    Vielen Dank!

  104. Nutzer Avatar

    Hallo, toller Artikel 🙂

    Ich fotografiere seit ca. 13 Jahren (Canon 350d / Tamron AF 17-50 2.8)
    In den letzten 8 Jahren bin ich nicht mehr so recht dazu gekommen.
    Jetzt starte ich seit etwa 3 Monaten wieder und es macht wieder wirklich Spass.
    Ich lerne von Monat zu Monat noch hinzu  würde mich noch als ambitionierter Anfänger bezeichnen.
    Hauptsächlich Portrait (Familie und Freude) / hin und wieder Landschaft.

    Meine Frage:
    Macht es Sinn auf einen neuen Body umzusteigen? War die Weiterentwicklung wirklich so deutlich. Eigentlich finde ich die Qualität gar nicht so schlecht. (Nur bei Postergröße wird es natürlich kritisch).
    Ich habe aber auch wenig Vergleiche gemacht.

    Ich habe z.B. gesehen, dass Du für den Einstieg sogar eine 450d empfiehlst …. ich kann aber nicht sagen wie die 450d im Vergleich zur 350d liegt.

    Danke schon mal im Voraus für Deine Antwort.

    Viele Grüße
    Dirk

    • Nutzer Avatar

      Hey Dirk,

      freut mich wenn ich dir helfen kann! Wenn du mit der Kamera zufrieden bist, dann würde ich erst einmal weiter damit fotografieren, bis du an die Grenzen kommst. Es hat sich schon viel getan seitdem, aber am Ende sind es immer noch Kameras 🙂

      Liebe Grüße,

      Matthias

    • Nutzer Avatar

      Hallo Rainer,

      ist eine gute Kamera, wenn es dir explizit um die Größe und das Gewicht geht. In Sachen Weiterentwicklung würde ich aber eher zur 700D, 750D oder 800D tendieren, je nach Budget.

      Liebe Grüße,

      Matthias

        • Nutzer Avatar

          Gern 🙂

          Die Serienbildfunktion der 800D Reihe und der Autofokus sind besser als die der 200D. Dazu ist die Bedienbarkeit besser. Ist halt die Frage, ob dir diese Features wichtig sind oder ob es dir eher auf Größe und Gewicht ankommt.

          Liebe Grüße,

          Matthias

  105. Nutzer Avatar
    Boris Petrowski

    Ganz großes Kino, deine Seite!

    Sehr informativ und mit viel liebe zum Detail gemacht, danke dafür!
    Ich werde mal öfter vorbei schauen!

    Vg Boris

  106. Nutzer Avatar
    Enrico Fuchs

    Hallo Mathias,

    großes Lob an deinen Artikel. Er war für mich bis jetzt von vielen gelesenen am informativsten.
    Bisher habe ich eigentlich nur mit dem Handy fotografiert (vor einigen Jahren hatte ich mal eine Casio Digicam).
    Die Bildqualität reicht mir aber nicht mehr aus.
    Ich habe folgendes Problem :
    Ich brauche die Eierlegende Wollmilchsau. ?
    Ich möchte Sommer wie Winter Skispringer (speziell beim Absprung und im Flug) fotografieren. Ich komme, weil mein Sohn selbst springt, ziemlich nah ran (bis hoch zum Trainerturm).
    Desweiteren stehen noch zwei Schulabschlüsse an. (also Fotos in Räumen/Gebäuden)
    Und allgemein interessiert mich Landschaftsfotografie.
    Je mehr ich Test’s und Berichte lese desto unschlüssiger werd ich.
    Kannst Du mir Tipps zu Kamera und Objektiv/-e geben? Gerne gebraucht.
    Das Budget beträgt um die 500 Euronen.

    Gruß aus dem schönen Erzgebirge
    und Danke im voraus

    Enrico

    • Nutzer Avatar

      Hey Enrico,

      danke dir für den Kommentar. Für 500 Euro mit Teleobjektiv und Weitwinkel wird schwierig. Dafür würde ich dir empfehlen zu schauen bei eBay nach: Canon 450D mit 18-55 IS, Canon EF-S 55-250 IS STM und Canon EF-S 10-18mm IS STM.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  107. Nutzer Avatar
    Jürgen Hornung

    Lieber Matthias,

    das waren genau die Infos die ich brauchte, vielen lieben Dank !!

    Werde jetzt nochmal 2 Nächte drüber schlafen und sie mir dann mal live ansehen. Ist ja doch was anderes als Videos etc. Aktuell geht die Tendenz zur Pentax… Hast du noch einen Tipp welche Objektive ich dazu nehmen sollte ?

    Nochmals vielen Dank !! Tolle Seite hier, ich schau jetzt öfter mal rein 🙂

    LG

    Jürgen

  108. Nutzer Avatar

    Hallo Mathias,

    vielen Dank für diesen sehr informativen Artikel.
    Ich habe jetzt seit einem Jahr mit der Nikon Coolpix p900 sehr gute Erfahrungen gemacht und will mir jetzt eine DSLR kaufen. Mich hat das Fotofieber gepackt 🙂
    Kannst du mir einen Tip geben mit welchen Kameras ich langfristig in der mittleren bis oberen Preisklasse arbeiten kann. Ich möchte nicht in ein paar Jahren wieder eine neue kaufen müssen, weil ich feststelle das ich mit der Hardware nicht mehr weiter komme.
    Ausserdem finde ich es schade wenn man seine Kamera gut kennt und dann wieder auf ein hochwertigeres Modell umsteigen muss nur weil man am Anfang Geld sparen wollte/musste und eine Einsteiger- Kamera gekauft hat. Ich suche sozusagen die Kamera für`s Leben und bin bereit auch einiges dafür auszugeben 🙂

    Liebe Grüße aus Lippe

    Jürgen

  109. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    Ich bin auf der Suche nach einer günstigen DSLR und dadurch auf deinen Artikel gestoßen. Echt super erklärt und hilfreich! 🙂

    Da ich im Moment nicht so viel Geld zur Verfügung habe, ziehe ich es in Erwägung die von dir empfohlene Canon EOS 450D SLR – Digitalkamera in Gebraucht zu kaufen.
    Meine Frage lautet nun, ob du aus heutiger Sicht diese immer noch zum Einstieg empfehlen würdest, auch wenn das Modell doch schon ziemlich alt ist (Ich glaube 2008 ist sie auf den Markt gekommen).
    Ich würde die Kamera im kommenden Urlaub für Landschafts- und Architekturaufnahmen verwenden. Falls mir das Spaß macht, würde ich gerne noch tiefer in die Materie hineintauchen. Deshalb weiß ich einfach nicht ob diese Kamera dann ausreicht.

    Würdest du mir dennoch den Kauf empfehlen oder denkst du ich sollte auf ein neues Modell zurückgreifen und daher tiefer in den Geldbeutel greifen?

    Ich hoffe du kannst mir helfen!

    Viele Grüße
    Julian

    • Nutzer Avatar

      Hey Julian,

      freut mich wenn ich dir helfen kann! Der Artikel ist 4 Monate alt – insofern ist meine Empfehlung mit der 450D immer noch aktuell.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  110. Nutzer Avatar
    Julius Fintelmann

    Erst einmal vielen, vielen Dank für diesen sehr ausführlichen Artikel!
    Ich will jetzt neu einsteigen in die Fotografie. Da habe ich noch ein paar Fragen.
    Was hältst du von der Canon EOS 1300D? Ich finde, da sie weniger kostet als die 700D auch eine Option, hab allerdings keine Ahnung ob die Features genügen.

    Besten Dank im Vorraus
    Julius

    • Nutzer Avatar

      Hallo Julius,

      freut mich, wenn ich helfen kann. Die 1300D ist keine schlechte Kamera, aber wie ich schon im Artikel geschrieben habe würde ich nicht die unterste Klasse nehmen, sondern eins darüber. Dann hast du länger Luft nach oben.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  111. Nutzer Avatar
    Claudia

    Hallo Matthias,

    erst einmal ein riesengroßes Lob! Ich bin so froh diesen Beitrag gefunden und gelesen zu haben. Hatte schon etliche Seiten und Bewertungen und was auch immer im Internet durchforstet, als absoluter Anfänger in dem Bereich und nirgends so wirklich etwas gefunden, wo ich sagen konnte: So jetzt kannst du dir guten Gewissens diese Kamera zulegen, weil es ja doch eine nicht ganz so geringe Investition ist.
    Nun hatte ich mich, als ich deinen Beitrag entdeckt habe, zumindest schon auf zwei Modelle in der engeren Wahl fokussiert: Die Canon 750d und die Nikon D5300.
    Als ich deinen Beitrag gelesen habe, wurde mir aber erst vieles klar und verständlich, wovon ich vorher keine Ahnung hatte und war doch ganz froh, zumindest darin bestätigt worden zu sein, dass ich doch eine gute Auswahl betroffen habe. Ich denke es wird jetzt dann doch auch die Canon. Allerdings empfiehlst du ja hier die 700d. Gibt es dafür bestimmte Gründe? Ist diese der 750d vorzuziehen? Mir geht es jetzt bei meiner ersten DSLR darum, einfach mal so tolle, qualitativ hochwertige Bilder machen zu können, in erster Linie jetzt in meinem anstehenden Urlauben, und dabei v.a. auch bei schlechten, dunkleren Lichtverhältnissen. Ich möchte mal einen Sonnenuntergang schön festhalten können oder die Skyline einer Stadt bei Nacht u.ä. und hoffe mit der DSLR da die richtige Wahl zu treffen. Natürlich hoffe ich auch privat mit einer DSLR ein neues Hobby in der Fotografie zu finden, was mich früher in der Schule doch schon gepackt hat. Naja genug Gerede, der Text ist schon viel zu lang geworden 🙂 Aber ich hoffe, dass du mir bri meinem letzten Schritt der Entscheidungsfindung noch helfen kannst.

    Viele Grüße, Claudia

    • Nutzer Avatar

      Hallo Claudia,

      vielen vielen Dank für deine lobenden Worte! Ich freue mich, dass ich dir mit dem Artikel helfen kann. Ich habe gerade gestern meinen Canon EOS 700D Test noch einmal erweitert:

      https://www.matthiashaltenhof.de/blog/canon-eos-700d-test/

      Darin habe ich auch geschrieben, welches die Unterschiede zur 750D sind. Die Frage ist halt, ob du die neuen Features der 750D brauchst, oder deinen Geldbeutel ein wenig schonen kannst. Von den Fotomotiven her, die du beschreibst, reicht die 700D vollkommen aus.

      Wenn du noch mehr Fragen hast, dann schreib einfach 🙂

      Liebe Grüße,

      Matthias

  112. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    Ich bin 16 Jahre alt und möchte nun auch in die Fotografie einsteigen.
    Daher ist mein großer Geburtstagswunsch eine eigene “gehobene Einstiegsspiegelreflexkamera”?

    Nach erstiger, völlig planlose Recherche im Internet habe ich deinen Artikel gefunden, welcher mir enorm weitergeholfen hat!!!
    (Vielen Dank nochmal für deine Mühe an dieser Stelle, der Artikel ist wirklich super hilfreich und klärt einen vorallem auch verständlich über die zuerst sehr verwirrenden Abkürzungen auf.)
    Also ich habe den Artikel gelesen und dann nach deiner Empfehlung nochmal gezielt im Internet nach Vergleichen der Canon EOS 700D und der Nikon D5300 gesucht. Daraus ging hervor, dass die Nikon D5300 in den meisten Punkten etwas besser abschneidet und zudem noch ein paar Extrafeatures hat, welche mich persönlich noch ansprechen (z.B.: Zeittaffer, WLAN-Funktion, Fernbedienung…)
    Allerdings besitzt die Canon EOS 700D ein Touchdisplay, welches ich (als jemand der mit der Smartphone Generation aufgewachsen ist/und immer noch aufwächst?) als sehr großen Vorteil sehe, da es die Bedienung vermutlich wesentlich einfacher gestaltet. Auch der Touch-Autofokus hört sich nach einer leichteren Bedienung an.
    Daher meine erste Frage: Denkst du ,dass das Touchdisplay auf Dauer immer noch leichter bedienbar ist oder es nach einer Zeit Gewöhnungssache ist ob man mit Touch oder Knöpfen besser klar kommt?

    Dann hätte ich noch eine Frage wegen der Objektive. Und zwar interessiere ich mich sehr für Sport und Tiere und auch ein Großteil meiner Handyfotos/ alten Digitalkamerafotos besteht aus diesen Motiven. Daher kam für mich zuerst das Teleobjektiv in Frage doch dann hast du gemeint, dass man zuerst immer das Standartzoom-Objektiv wählen sollte. Beides zusammen ist aber zu teuer.?
    Welches würdest du mir empfehlen?

    Noch hatte ich zwar keine von beiden in der Hand, aber ich habe relativ kleine Hände und werde meine Entscheidung auch daran festmachen, wessen Ergonomie für mich angenehmer ist.
    Aber als letztes wollte ich noch fragen, ob du eine Tendenz für mich hast, ob für mich als Jugendliche eher die Canon EOS 700D oder die Nikon D5300 geeignet ist?

    Ich bedanke mich schon mal im Vorraus,
    Grüße, Sophie

    • Nutzer Avatar

      Hey Sophie,

      hab mich sehr über deine lobenden Worte gefreut!

      Ich habe keinen besonderen Vorzug, wenn es um Touch oder Knöpfe in der Bedienung geht. Ich selbst nutze Touch so gut wie nie. Das liegt aber daran, dass ich über die Jahre mit Kameras aufgewachsen bin, die kein Touch hatten. Obwohl ich natürlich ebenfalls ein Smartphone nutze, habe ich kein großes Bedürfnis, selbst Touch an der Kamera zu nutzen. Aber das ist eben eine sehr subjektive Sache.

      Zur Objektivfrage: Mega schwierige Entscheidung. Wenn du mit deiner bisherigen Digitalkamera schon diese Motive fotografiert hast und auch weißt, dass das zukünftig dein Hauptgebiet ist, dann nimm ruhig das Tele.

      Was die Ergonomie angeht würde ich dir wie geschrieben empfehlen, Beide in die Hand zu nehmen. Auch das ist eine sehr subjektive Entscheidung.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  113. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    sehr gute Zusammenstellung, hätte ich nicht besser machen können. Deswegen würde ich deinen Artikel gerne auf meiner Webesite verlinken, wenn Du einverstanden bist.
    Im übrigen verfolge ich Deinen Blog immer mit grossem Interesse.
    Weiter so.

    Gruss aus Leverkusen
    Rolf

  114. Nutzer Avatar

    Wahnsinn, was du hier für einen Aufwand reingesteckt hast. Großer Respekt und ich werde deinen Artikel auf jeden Fall als Referenz für Anfragen an mich verlinken. Bekomme selbst oft genug die Frage “Welche Kamera soll ich nehmen”. 😉

    • Nutzer Avatar

      Habe sehr lange an dem Artikel gearbeitet, aber im Netz gab es auch keinen Zufriedenstellenden zu diesem Thema. Freu mich, wenn du bei der nächsten Frage an mich denkst 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.