Sony Alpha 6000 Objektive für Einsteiger [+A6300, A6500]

Du fotografierst schon eine Weile mit der Sony Alpha 6000? Hier sind meine 6 Empfehlungen für dein nächstes Objektiv!

Die Sony Alpha 6000 ist eine überaus beliebte Kamera. Sie ist klein, leicht und liefert eine gute Bildqualität. Das 16-50 mm Kitobjektiv deckt eine Menge Anwendungsbereiche ab.

Doch was, wenn du dich nun langsam ein Stück weiterentwickeln möchtest? Ich gebe dir meine persönlichen Empfehlungen, welche Objektive dafür in Frage kommen. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Meine Objektiv-Empfehlungen gelten nicht nur für die Sony Alpha 6000, sondern auch für die Alpha 6300, 6400 und 6500. Mit dem E-Mount besitzen sie alle den gleichen Anschluss für Objektive.

Sony Alpha 6000 Objektive

Sony Alpha 6000 Objektive

Vorab: Worauf solltest du beim Kauf von Objektiven achten?

Vielleicht bist du mit den ganzen Begriffen und Merkmalen rund um Objektive noch nicht so vertraut. Deshalb gebe ich dir vorab einen kleinen Überblick, auf was du achten solltest.

Der richtige Objektiv-Anschluss für deine Sony Alpha 6000, 6300, 6400 oder 6500 Objektive: Sony E-Mount

Nicht jedes Objektiv passt an jede Kamera. Der Kameraanschluss deiner Sony Alpha 6000 für das Objektiv nennt sich Sony E-Mount. Genau darauf musst du beim Kauf neuer Objektive achten. Den Sony E-Mount nutzen auch die Alpha 6300, 6400 und 6500. Meine Empfehlungen weiter unten sind natürlich alle passend für diese Kameras.

Was bedeutet eigentlich Brennweite?

Die Brennweite gibt vereinfacht gesagt an, welchen Bildausschnitt das Objektiv sieht. Ein Samsung Galaxy S7 hat beispielsweise etwa ein 16 mm Objektiv, wenn man es mit der Brennweite deiner Sony A6000 vergleicht. Der Bildausschnitt ist also der gleiche, wie wenn du mit deinem jetzigen 16-50 mm bei 16 mm Brennweite fotografierst.

Wenn du weiter “heranzoomen” willst, weil dein Motiv weit weg ist, dann brauchst du eine Brennweite, die größer als die 50 mm deines aktuellen 16-50 mm ist. Beispielsweise 200 mm. Objektive in diesem Bereich werden Teleobjektive genannt.

Wenn du hingegen weiter “herauszoomen” willst, dann sollte die Brennweite des neuen Objektives kleiner als 16 mm sein. Ein Beispiel dafür wären also 10 mm. Ein solches Objektiv nennt man Weitwinkel.

Ilsetal

Ilsetal

Keine Suppenzooms nutzen: Maximal 4x Zoom

Nun gibt es ja auch Objektive, die beispielsweise einen Brennweitenbereich von 18-200 mm abdecken. Das hört sich auf den ersten Blick verlockend an, weil du nur ein Objektiv mitnehmen musst. Zudem musst du nicht ständig zwischen mehreren Objektiven wechseln.

Das Problem an der Sache: Wenn du mit einem Objektiv zoomst, verschieben sich innerhalb des Objektives mehrere Linsen. So ist die Konstruktion eines Zoomobjektives wesentlich aufwändiger als wenn das Objektiv nur eine festgelegte Brennweite hat. Das war auch der Grund, wieso es früher keine Zoomobjektive gab. Weiter unten erkläre ich noch einmal den Unterschied zwischen Zoomobjektiven und Festbrennweiten-Objektiven.

Die Technik ist mittlerweile stark vorangeschritten, aber die optischen Gesetze der Physik begrenzen die Bildqualität von Zoomobjektiven trotzdem. Es ist nicht möglich, Zoomobjektive mit einer durchgehend guten Bildqualität herzustellen, deren Zoombereich größer als 4 ist.

Nehmen wir als Beispiel dein 16-50 mm Objektiv. Die Anfangsbrennweite beträgt 16 mm, die Endbrennweite 50 mm. Die Endbrennweite sollte maximal das Vierfache der Anfangsbrennweite betragen. 16 mm mal 4 sind 64 mm. Die Endbrennweite ist kleiner als das, also verspricht die Brennweite des Zoomobjektives eine vernünftige Bildqualität.

Andersherum gerechnet kannst du die Endbrennweite durch die Anfangsbrennweite teilen und das Ergebnis sollte kleiner als 4 sein. 50 mm / 16 mm = 3,125.

Wie sieht es bei einem 18-200 mm aus? 200 mm / 18 mm = 11,11. Hier handelt es sich also um ein 11-fach Zoom. Solche Objektive werden abfällig als Suppenzooms bezeichnet, weil die Bildqualität nicht die beste ist (die Schärfe des Bildes gleicht eher einer Suppe).

Sicherlich hast du deine Sony Alpha 6000 Systemkamera auch deshalb gekauft, weil du mit deinen Fotos eine bessere Bildqualität als mit einer Kompaktkamera oder mit einem Handy erzielen willst. Insofern rate ich dir von den Suppenzooms ab und empfehle dir, lieber zwei oder drei Objektive zu nutzen.

Nachtaufnahme in Dessau.

City Stream

Bildstabilisator ist meist sinnvoll

Beim Kauf eines Objektives lohnt sich in vielen Fällen der Bildstabilisator. Wenn du gegen Abend oder in Innenräumen bei weniger Licht fotografierst, dann kann es passieren, dass dir das Bild verwackelt. Natürlich kannst du auch die ISO hochdrehen, aber dann sinkt wiederum die Bildqualität. Mit einem Bildstabilisator kannst du bei weniger Licht fotografieren, ohne dafür ein Stativ nutzen zu müssen.

Eine Faustregel für Fortgeschrittene: Man kann eine Belichtungszeit von 1 / Brennweite aus der Hand halten, ohne dabei zu verwackeln. Ein Bildstabilisator ermöglicht es, etwa drei Blendenstufen weniger zu fotografieren und dabei ein scharfes Bild zu erhalten.

Bei Sony Objektiven ist der Bildstabilisator an der Bezeichnung OSS im Namen zu erkennen. OSS steht für Optical Steady Shot.

Lichtstärke – je nach Motiv

Stark vereinfacht gesagt bedeutet die Lichtstärke, wie viel Licht durch das Objektiv in die Kamera fällt. Wenn du aktuell das Sony 16-50 mm hast, bedeutet es, dass dieses Objektiv eine Lichtstärke von 3,5-5,6 besitzt. Bei 16 mm beträgt die Lichtstärke 3,5, bei 50 mm 5,6.

Zur Vereinfachung betrachte ich in meinem Beispiel mal nur die Endbrennweite von 50 mm. Wie gesagt beträgt die Lichtstärke hier 5,6. Ein anderes Objektiv mit der gleichen Brennweite von 50 mm, aber mit einer Lichtstärke von 1,8 besitzt eine wesentlich größere Öffnung. So lässt es auch mehr Licht in die Kamera.

Damit kannst du auch bei weniger Licht ohne zu verwackeln fotografieren. Je kleiner die Blendenzahl, desto lichtstärker das Objektiv.

Ein weiterer Effekt von mehr Lichtstärke: Der Hintergrund deiner Fotos verschwimmt stärker. Das ist besonders für die Portraitfotografie interessant.

Lady in Red

Lady in Red

Größe und Gewicht – reist du viel?

Je nachdem, inwieweit du deine Fotoausrüstung oft auf Reisen mitnimmst, können auch Größe und Gewicht eine Rolle spielen. Ich als Landschaftsfotograf würde beispielsweise lieber ein Weitwinkel vorziehen, was nicht ganz so lichtstark, dafür aber möglichst klein und leicht ist.

Filterdurchmesser berücksichtigen

Wenn du vor hast, an deinem Objektiv bestimmte Filter zu nutzen, dann kann die Größe des Filtergewindes für dich interessant sein. Sicherlich trifft auch dieser Punkt in erster Linie auf Landschafts- und Architekturfotografen zu, wenn du etwa ND Filter oder Polfilter nutzt. Vielleicht hast du ja auch für deine A6000 und das 16-50 mm schon Filter gekauft und möchtest diese weiter verwenden.

Generell gilt: Filter mit größerem Durchmesser als vom neuen Objektiv lassen sich mit Step-Up-Adapterringen weiterverwenden. Ein Filter, dessen Durchmesser kleiner als der des neuen Objektives ist, würde mit einem entsprechenden Adapterring Randabschattungen im Bild verursachen.

Meine Strategie ist hier, alle Filter die ich brauche als 77 mm Durchmesser zu nutzen und dann mit Step-Up-Ringen an die Objektive mit kleinerem Filterdurchmesser zu adaptieren.

Schwere Stürme bei Cabo da Roca, Portugal.

Portugal 2

Unterschied zwischen Zoom und Festbrennweite

Nun habe ich schon einige Male von Zoomobjektiven und Festbrennweiten gesprochen. Doch was sind hier überhaupt die Unterschiede?

Ein Zoomobjektiv hat eine variable Brennweite. Eine Festbrennweite ist, wie der Name schon sagt, auf eine bestimmte Brennweite festgelegt. Damit lässt sich also nicht zoomen.

Zoomobjektive sind in der Regel weniger lichtstark als Festbrennweiten. Festbrennweiten sind in der Regel schärfer als Zoomobjektive.

Wenn du eine Festbrennweite nutzt, dann setzt du dich wesentlich mehr mit deiner Fotografie auseinander, weil du bei deiner Bildkomposition genau überlegen musst, was du aufs Bild nimmst. Das führt mittelfristig zu einem geübteren Auge.

Meine persönlichen Empfehlungen: Sony Alpha 6000 Objektive

Nachfolgend gebe ich für bestimmte Motive meine persönlichen Empfehlungen für ein passendes Objektiv für die Sony Alpha 6000, 6300, 6400 und 6500. Ich aktualisiere die Liste ständig.

Ich habe versucht, in erster Linie Objektive mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis in meine Liste zu nehmen. Das gelingt in den meisten Fällen, aber für einige speziellere Anwendungen ist der Preis etwas höher.

Ich habe die Objektive nach Anwendungsgebieten geordnet, je nachdem was deine fotografischen Motive sind.

Ein besseres Standardzoom: Sony E 16-70 mm F4 ZA OSS

Sony E 16-70 mm F4 ZA OSS

Sony E 16-70 mm F4 ZA OSS

Das Kitobjektiv der Alpha 6000, das Sony E PZ 16-50 mm F3,5-5,6 OSS, ist angenehm klein und leicht. Während meines Sony Alpha 6000 Tests war ich aber nicht so begeistert von der Schärfe, besonders zu den Rändern hin. Daher würde ich als erstes Upgrade das Sony E 16-70 mm F4 ZA OSS empfehlen.

Es bringt einen größeren Brennweitenbereich mit, ist lichtstärker und vor allem schärfer. Wie das 16-50 mm besitzt es mit dem OSS ebenfalls einen Bildstabilisator.

Wenn du dieses Objektiv kaufst, dann solltest du gleich nach der Lieferung die Schärfe testen. Wie auch in den Amazon Rezensionen zu lesen ist, ist die Serienstreuung wohl etwas ausgeprägter. Das bedeutet: Es gibt Exemplare, die nicht richtig scharf sind. In diesem Fall solltest du natürlich vom Umtauschrecht Gebrauch machen.

Eine weitere Alternative ist das Sony E 18-135mm F3.5-5.6 OSS. Der Zoombereich ist hier zwar schon sehr groß, aber die Bildqualität ist laut verschiedenen Tests dafür noch sehr in Ordnung. Nachdem was ich bisher gelesen habe, scheint es besser zu sein als das 18-105 F4 G. Der Aufpreis lohnt sich also.

Ein Teleobjektiv für weiter entfernte Motive: Sony E 55-210 mm F4,5-6,3 OSS

Sony E 55-210 mm F4,5-6,3 OSS

Sony E 55-210 mm F4,5-6,3 OSS

Wenn du ab und an mal weiter entfernte Motive fotografierst, dann ist das Sony E 55-210 mm F4,5-6,3 OSS eine gute Wahl. Es ist für ein vernünftiges Teleobjektiv durchaus bezahlbar und besitzt ebenfalls einen Bildstabilisator.

Ein Teleobjektiv ist auch eine gute Möglichkeit, um seinen Bildausschnitt mal wieder zu verändern und ganz andere Bildkompositionen aufzunehmen. In der Landschaftsfotografie ist es besonders reizvoll, von erhöhten Positionen auf Nebel hinunter zu fotografieren. So lässt sich ein Foto durch unzählige Ebenen im Bild aufbauen.

Mit diesem Teleobjektiv kannst du auch die ersten Schritte in der Sport- und Tierfotografie wagen.

Ein Weitwinkel für Landschaften und Architektur: Sony E 10-18 mm F4 OSS

Sony E 10-18 mm F4 OSS

Sony E 10-18 mm F4 OSS

Bei mir kommt in 95 % der Fälle für meine Landschaftsaufnahmen ein Weitwinkelobjektiv zum Einsatz. Damit lässt sich unheimlich viel Tiefe im Bild erzeugen.

Meine Empfehlung hier ist das Sony E 10-18 mm F4 OSS. Es bringt eine durchgängige Lichtstärke von F4 mit. Der OSS ist für Landschaft und Architektur nicht ganz so interessant, weil hier sowieso viele Aufnahmen vom Stativ aus entstehen. Das Sony 10-18 mm besitzt eine gute Schärfe und einen kleinen Zoombereich, der aber für viele Landschaftsaufnahmen genau richtig ist.

Wenn dir dieses Objektiv vom Budget her zu hoch ist, dann gibt es noch eine Alternative: das Samyang 12mm F2.0. Es ist eine Festbrennweite mit manuellem Fokus und mit Blende 2.0 ordentlich lichtstark. Das 12mm Samyang genießt sehr gute Bewertungen bei Amazon. Eine Freundin von mir nutzt es ebenfalls und ist sehr zufrieden damit. Wenn du dich also mit der manuellen Fokussierung anfreunden kannst, ist es einen Blick wert.

Eine leichte Festbrennweite für Portraits: Sony E 50 mm F1,8 OSS

Sony E 50 mm F1,8 OSS

Sony E 50 mm F1,8 OSS

Für den Sony E-Mount Anschluss gibt es glücklicherweise eine bezahlbare und gute Festbrennweite für Portraits. Das Highlight kommt aber erst noch: Es hat mit OSS sogar einen Bildstabilisator.

Das Sony E 50 mm F1,8 OSS hat eine feste Brennweite von 50 mm und ist mit 1,8er Blende zudem angenehm lichtstark. Wenn du dich mehr auf Portrait spezialisieren willst, dann empfehle ich dir genau dieses Objektiv.

Ein Makroobjektiv für Insekten und Pflanzen: Sigma 70mm F2,8 DG Macro Art

Sigma 70mm F2,8 DG Macro Art

Sigma 70mm F2,8 DG Macro Art

Es ist nicht ganz so einfach, ein Makroobjektiv für eine Sony Alpha 6000 zu finden. Zwar gibt es im Sony-eigenen Sortiment ein 90 mm Makro, allerdings ist dies mit fast 1000 € Preis nicht gerade günstig.

Ich empfehle deshalb das Sigma 70mm F2,8 DG Macro Art, weil es nicht nur die Hälfte davon kostet, sondern eine ähnliche gute Bildqualität liefert. Mit Blende 2,8 ist es ausreichend lichtstark und bei 70 mm flüchten auch noch nicht gleich alle Insekten, weil man nicht ganz so nah an sie heran muss. Das ist auch der Grund, wieso ich die Sony Makros mit 50 mm und 30 mm für Insekten nicht empfehle.

Ein Makroobjektiv erweitert deine fotografische Welt ganz besonders, weil sich ein neuer Mikrokosmos auftut, der entdeckt werden will.

Eine lichtstarke Festbrennweite als Immerdrauf: Sony E 35 mm F1,8 OSS

Sony E 35 mm F1,8 OSS

Sony E 35 mm F1,8 OSS

Du möchtest deine Fotografie weiterentwickeln und dein Auge für Bildkomposition trainieren? Dann ist eine Festbrennweite eine gute Idee. Ich empfehle hier, eine mittlere Brennweite zu nehmen, die nicht zu sehr tele- oder weitwinkellastig ist. Für die Sony Alpha 6000, 6300, 6400 und 6500 sind das so um die 30 mm.

Auch hier gibt es erfreulicherweise eine gute Festbrennweite mit passender Lichtstärke, die obendrein noch OSS hat. Lass mich als Canon Nutzer sagen: Ihr Sony Nutzer habt es gut. Das Sony E 35 mm F1,8 OSS ist eine ausgezeichnete Wahl, die dann auch noch bezahlbar ist.

Ich hoffe, dass dir meine Empfehlungen weiterhelfen. Mit diesen Objektiven kannst du deine fotografischen Bereiche ausbauen und dich weiter spezialisieren. Mit Sicherheit wirst du viel Spaß daran haben. Wenn du noch Fragen hast, dann schreib mir einfach in den Kommentaren!

Sony Alpha 6000 Objektive für Einsteiger [+A6300, A6500]: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
4,50 von 5 Punkten, basierend auf 4 abgegebenen Stimmen.
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15 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    Es wurden neue Objektive von Sony vorgestellt. Einmal ein 16-55 F2.8 und ein 70-350 F4.5-6.3.
    Besonders das 16-55 mit einer durchgehenden Blende von 2.8 wurde ja sehr lange erwartet. Es soll sogar unter 500 Gramm wiegen. Würde sich für viele Einsatzzwecke eignen. Ich meine mit 16mm und F2.8 kann man schon Richtung Astro gehen (wobei Profis in dem Bereich wahrscheinlich zum Samyang oder Sigma 16mm greifen würden) und mit 55mm F2.8 kann man sich schon gut an Portraits versuchen.

    Also soll ein guter Allrounder werden.

  2. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    kannst du für die Sony Alpha 6000 auch ein Objektiv für Konzerte in eher dunklen kleinen Clubs empfehlen, welches auch bezahlbar ist?

    Danke und Gruß
    Nico

  3. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    du empfiehlst das Sigma 70mm F2,8 DG Macro Art für die 6000er-Reihe.

    Laut der Amazon-Seite ist das Objektiv für Vollformat gerechnet, nicht für APSC.

    Dass es sich dank E-Mount an die 6000er anschließen lässt, ist klar. Aber ist das Objektiv für die 6000er wirklich sinnvoll? Wie wirkt sich hier der Crop-Faktor aus? Gibt es Einschränkungen bei der Benutzbarkeit an einer 6000er?

    Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    Hermann

    • Nutzer Avatar

      Hallo Hermann,

      das 70mm von Sigma ist auch für Crop-Sensoren wie der der A6000 durchaus gut zu gebrauchen. Ich nutze zum Beispiel an meiner Canon 77D Cropkamera auch ein 50 mm Objektiv, was man ebenfalls für Vollformat nutzen kann. Da gibt es keinerlei Nachteile.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  4. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    die schreibst hier: „Keine Suppenzooms nutzen: Maximal 4x Zoom“.
    In Bezug auf „Suppenzooms“ gebe ich dir da recht, allerdings gibt es seit einiger Zeit das Sony 18-135, also ein 7,5er Zoom. Ich gehe davon aus, dass du dieses Objektiv (das es auch als Kit-Objektiv an der 6400 gibt) noch nicht kennst/getestet hast denn dann wirst du deine Meinung hier ein wenig revidieren müssen.
    Wie die meisten Kit-Linsen gehört es zwar nicht zu den lichtstärksten Optiken, die Abbildungsqualität ist jedoch absolut top, da können sich manch deutlich teurere Objektive mit kleinerem Brennweitenbereich durchaus eine Scheibe von abschneiden. Das gilt übrigens auch für das von dir empfohlene 16-70 f4 von Zeiss.

    Gruß
    Carsten

  5. Nutzer Avatar
    Sebastian Schneider

    Hallo Matthias,
    danke für die schöne Übersicht. Ich stehe als eigentlich nicht unzufriedener mft-user vor einem Wechsel entweder ins Fuji-Lager (X-T30) oder eben Sony 6400. Eine wichtige Rolle für die Entscheidung spielt auch die Menge bzw. Qualität bzw. das Preis-Leistungsverhältnis bei den Objektiven. Da habe ich jetzt die Sigma-Festbrennweiten für Sony entdeckt; die Beispielfotos bei dpreview sind schon lecker 🙂 Hast Du damit auch Erfahrungen gemacht (das Verhalten beim Filmen interessiert mich weniger) ?
    Liebe Grüße,
    Sebastian

    • Nutzer Avatar
      Sebastian Schneider

      Also das 70er hast Du ja schon erwähnt; aber es gibt auch noch das 16er, 30er im günstigen Bereich und das etwas teurere 50 mm. Die meinte ich.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Sebastian,

      danke dir. Mit Festbrennweiten habe ich bei Sony noch nicht gearbeitet, nur mit dem 16-35 F4 Weitwinkelzoom. Und das war schon echt gut.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  6. Nutzer Avatar

    Hi Matthias,
    ich bin am Überlegen mir die Sony Alpha 6300 zu kaufen und habe gelesen das diese keine Bildstabilisierung im Gehäuse hat. Da ich nicht gerade die ruhigste Hände besitze, habe ich Bedenken das dies zum Nachteil für mich wird. Im Netz liest man viel das Objektive mit Stabi aussterben. Alternative wäre die Sony Alpha 6500, die mir aber zu teuer ist um mich an dem Thema Fotografieren zu versuchen.
    Zu mir: ich bin blutiger Anfänger hab Mega Bock drauf und Starte einen RoadTrip nach Skandinavien zu dem ich gerne eine gute Kamera mitnehmen würde.

    Viele Grüße aus dem schönen Aschaffenburg

    • Nutzer Avatar

      Hallo Björn,

      ein Bildstabi im Gehäuse ist eine feine Sache, aber auch nicht zwingend notwendig. Ich denke das Objektive mit Stabi aussterben, wird eher nicht der Fall sein. Sony zeigt, dass man Stabi im Gehäuse und im Objektiv miteinander kombinieren kann und so noch längere Belichtungszeiten erreicht, ohne dabei zu verwackeln.

      Auch wenn du eine unruhige Hand hast: Schau einfach, dass du beim Kauf ein Objektiv mit Stabi dazu nimmst. Vermutlich wirst du in Skandinavien meist bei Situationen fotografieren, bei denen du genug Licht hast.

      Viel Spaß bei dem RoadTrip, hört sich spannend an!

      Liebe Grüße nach Aschaffenburg,

      Matthias

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