Objektive für Landschaftsfotografie [Canon, Nikon, Sony]

Welche Objektive eignen sich gut für Landschaftsfotografie? Ich zeige dir, auf welche Merkmale es ankommt und gebe Empfehlungen für Canon, Nikon und Sony.

In meinen Empfehlungen für Kameras schreibe ich immer davon, die Fotografie mit einem Standardzoom zu beginnen. Nach und nach wirst du dann feststellen, mit welcher Brennweite du am meisten fotografierst und welches deine Motive sind. So habe ich es auch in meinem Beitrag über Spiegelreflexkameras für Einsteiger beschrieben.

Wenn du mit der Zeit merkst, dass Landschaften deine Lieblingsmotive sind und du mit deinem Standardzoom oft das weitwinklige Ende nutzt, dann kann dich ein Weitwinkelobjektiv weiter bringen.

Objektive für Landschaftsfotografie

Wieso ich ein Weitwinkelobjektiv empfehle

Landschaftsfotografie ist natürlich nicht auf eine bestimmte Brennweite beschränkt. Kürzlich bekam ich per E-Mail die Frage, ob man denn auch mit einem 85 mm Objektiv Landschaften fotografieren könne. Ja, auch mit dieser Brennweite lässt sich ein Bild einer Landschaft machen. 🙂

Ich empfehle für Landschaftsfotografie jedoch fast immer ein Weitwinkelobjektiv. Der Grund ist, dass du damit einfacher für mehr Tiefe im Bild sorgen kannst. Einem Bild mehr Tiefe zu geben und damit eine gewisse Dreidimensionalität zu vermitteln, ist mit einem Teleobjektiv deutlich anspruchsvoller. Auch in den 21 Wegen seine Fotografie zu verbessern lautet ein Punkt: Nimm lieber ein Weitwinkel und geh näher an deine Motive heran. Damit werden deine Bilder besser.

Meine Empfehlungen zu Objektiven für Landschaftsfotografie beschränken sich also auf Weitwinkelobjektive. Das liegt natürlich auch daran, dass 90 % meiner eigenen Landschaftsaufnahmen mit einem Weitwinkel entstehen. Dennoch möchte ich dich dazu animieren, auch immer mal wieder andere Brennweiten zu nutzen, um Abwechslung in deine Bilder zu bringen und beständig an deinen Fähigkeiten zur Bildgestaltung zu feilen.

In meiner Umfrage über Landschaftsfotografie in Deutschland zeigte sich, dass 80 % der Fotografen entweder Canon, Nikon oder Sony Kameras nutzen. Meine Empfehlungen sind deshalb auf diese drei Hersteller ausgelegt.

Quirang

Sonnenaufgang auf der Isle of Skye

Lichtstärke spielt für mich für Landschaften eine untergeordnete Rolle

Ich mache die meisten Landschaftsaufnahmen, die es dann auch in mein Portfolio schaffen, von einem Stativ aus. Das liegt auch daran, dass ich oft zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang fotografiere. Zu diesen Zeiten ist einfach ein Stativ nötig, weil ich Belichtungszeiten von beispielsweise 5 Sekunden nicht aus der Hand halten kann, ohne zu verwackeln.

Dabei soll in der Regel das ganze Bild scharf sein. Oft nutze ich dafür Blende 8. Deshalb spielt eine hohe Lichtstärke in der Landschaftsfotografie normalerweise keine Rolle. Die meisten von mir empfohlenen Objektive haben eine Anfangsblende um die 4.

Rua Reidh Sonnenuntergang

Rua Reidh Sonnenuntergang

Zoomobjektiv für wenig Gewicht beim Wandern

Festbrennweiten bieten oft eine bessere Bildqualität als Zoomobjektive. Für eine optimale Bildqualität wäre es natürlich gut, nur Festbrennweiten einzusetzen. Als Landschaftsfotograf ist man jedoch mit dem Fotorucksack oft längere Zeit zu Fuß unterwegs. Hier spielt auch das Gewicht eine Rolle. Ich empfehle daher, lieber ein gutes Zoomobjektiv mitzunehmen, anstatt 2-3 Festbrennweiten. Das spart nicht nur Gewicht, sondern auch Platz im Rucksack.

Lohnt es sich, gleich ein Weitwinkel für eine Vollformatkamera zu kaufen, weil du später mal eine solche Kamera kaufen willst?

Durch die unterschiedlichen Sensorgrößen lohnt es sich nicht. Nehmen wir mal als Beispiel das Canon EF-S 10-22mm für Cropkameras und das Canon EF 16-35mm F4 für Vollformatkameras. Wenn du eine Cropkamera hast und das 10-22mm nimmst, dann hast du ein Weitwinkelobjektiv. Würdest du aber, weil du irgendwann einmal eine Vollformatkamera kaufen willst, jetzt schon das 16-35mm an deiner Cropkamera nutzen, hättest du nur recht wenig Weitwinkel. Der Unterschied des Bildwinkels im Gegensatz zu deinem 18-55mm Kitobjektiv wäre minimal (2 mm).

Ausleuchtungskreis eines Vollformat Objektivs mit Sensorgrößen

Ausleuchtungskreis eines Vollformat Objektivs mit Sensorgrößen

Die Brennweite eines Objektives ändert sich nicht, weil du es an eine andere Kamera schraubst. Eine Crop- und eine Vollformatkamera haben eine unterschiedliche Sensorgröße. Es wird also nur eine andere Fläche beleuchtet. Objektive für Cropkameras leuchten eine kleinere Fläche als Objektive für Vollformatkameras aus. Würdest du ein 10-22mm mit einer Vollformatkamera nutzen, dann wären die Ecken deines Bildes einfach schwarz. Dazu kommen eventuell mechanische Probleme, die deine Kamera beschädigen können, weil Objektive für Cropsensoren weiter in die Kamera hineinragen.

Wenn du also eine Cropkamera nutzt und Weitwinkel fotografieren willst, dann nimm auch ein Weitwinkelobjektiv für Cropkameras. Wenn du dann irgendwann auf eine Vollformatkamera upgraden möchtest, dann musst du dir auch ein neues Weitwinkelobjektiv zulegen.

Nun zu meinen konkreten Empfehlungen für die Hersteller Canon, Nikon und Sony. Die Empfehlungen sind in Zusammenarbeit mit Nicolas Alexander Otto entstanden, der im Bereich der Weitwinkelobjektive ebenfalls schon viel ausprobiert hat. Wenn du dich noch weiter über die Bildqualität bestimmter Objektive informieren willst, kann ich dir das Lens Image Quality Tool von The-Digital-Picture.com empfehlen. Egal für welches Objektiv du dich entscheidest – die passende Streulichtblende solltest du auf jeden Fall nutzen. Bei manchen Objektiven ist sie direkt dabei, bei andere musst du sie gesondert kaufen.


Canon Objektive für Landschaftsfotografie

Canon Cropkamera (APS-C)

Canon EF-S 10-18mm 1:4.5-5.6 IS STM

Canon EF-S 10-18mm 1:4.5-5.6 IS STM

Die folgenden Objektive kannst du beispielsweise an den Canon EOS Kameras 40D, 50D, 60D, 70D, 77D, 80D, 7D, 7D Mark II, 450D, 500D, 550D, 600D, 650D, 700D, 750D, 800D, 100D und 200D nutzen. Für Canon Vollformatkameras sind sie nicht geeignet, da die Objektive durch die EF-S Bauweise zu weit in die Kamera hineinragen.

Canon hat zwei EF-S Weitwinkelobjektive im Sortiment. Ich nutze das EF-S 10-22mm. Der kleine Bruder, das 10-18mm, ist jedoch ähnlich scharf, leichter und kostet wesentlich weniger. Wenn du also nicht gerade darauf abzielst, dich mit Infrarotfotografie zu beschäftigen, dann empfehle ich dir das EF-S 10-18mm. Zudem bringt es einen Bildstabilisator mit.

Canon Vollformatkamera

Canon EF 16-35 mm 1:4 L IS USM

Canon EF 16-35 mm 1:4 L IS USM

Dieses Objektiv passt unter anderem an die Canon EOS Kameras 6D, 6D Mark II, 5D Mark II, 5D Mark III, 5D Mark IV, 5DS, 5DS R, 1DX und 1DX Mark II.

Canon hat mittlerweile mit dem EF 16-35 mm 1:4 L IS USM ein hervorragendes Weitwinkelobjektiv für Landschaftsfotografen im Programm. In Sachen Schärfe ist es in diesem Brennweitenbereich die Referenz. Es bietet ebenfalls einen Bildstabilisator, wenn du mal bei weniger Licht aus der Hand fotografieren willst, ohne dabei zu verwackeln.


Nikon Objektive für Landschaftsfotografie

Nikon Cropkamera (DX)

Nikon AF-P DX 10-20 mm 1:4.5-5.6G VR

Nikon AF-P DX 10-20 mm 1:4.5-5.6G VR

Dieses Weitwinkel funktioniert unter anderem an den Nikon Kameras D3100, D3200, D3300, D3400, D5100, D5200, D5300, D5500, D5600, D7000, D7100, D7200, D7500, D300(s) und D500.

Lange Zeit war es schwer, ein gutes Weitwinkelobjektiv für Nikon Cropkameras zu finden. Seit Mitte 2017 gibt es im Nikon Sortiment das empfehlenswerte AF-P DX 10-20 mm 1:4.5-5.6G VR. Es ist verhältnismäßig günstig, leicht und der Filterdurchmesser beträgt „nur“ 72 mm. Damit sind die Filter auch noch ein wenig günstiger als für 77 oder 82 mm. Dazu hat es einen Bildstabilisator an Bord.

Nikon Vollformatkamera

Nikon 18-35mm 1:3,5-4,5G ED

Nikon 18-35mm 1:3,5-4,5G ED

Dieses Objektiv ist für die Nikon Vollformatkameras D600, D610, D700, D750, D800(E), D810(A), D850, D4(S) und D5 gedacht.

Ein gutes Weitwinkelobjektiv für Nikon Vollformatkameras zu finden, ist nicht einfach. Das 14-24mm 1:2,8G ED bietet zwar eine tolle Bildqualität, jedoch hat es kein Filtergewinde und ist relativ schwer. Deshalb empfehle ich das 18-35mm 1:3,5-4,5G ED. Es ist recht klein und leicht und die Bildqualität ist total in Ordnung.


Sony Objektive für Landschaftsfotografie

Sony Cropkamera (APS-C, E-Mount)

Sony FE 10-18 mm F4 OSS

Sony FE 10-18 mm F4 OSS

Dieses Objektiv ist für die Sony Kameras A3000, A5000, A5100, A6000, A6300, A6500, NEX-3N, NEX-5R, NEX-5T, NEX-6 und NEX-7 geeignet.

Hier kannst du bedenkenlos zum Sony FE 10-18 mm F4 OSS greifen. Neben einer sehr guten Bildqualität bringt es einen Bildstabilisator mit, wenn du doch mal bei weniger Licht aus der Hand fotografieren willst.

Sony Vollformatkamera (E-Mount)

Sony FE 16-35mm F4 ZA OSS

Sony FE 16-35mm F4 ZA OSS

Das Objektiv für die Sony Vollformatkameras funktioniert unter anderem an der Sony A7, A7 II, A7III, A7R, A7R II, A7R III, A7S, A7S II und A9.

Ein gutes Weitwinkelobjektiv lässt sich Sony auch gut bezahlen. Da wie oben beschrieben keine 2.8er Lichtstärke nötig ist, kann ich das Sony FE 16-35mm F4 ZA OSS empfehlen. Es hat mit OSS ebenfalls einen Bildstabilisator.


Filter für diese Weitwinkelobjektive

Weitwinkelobjektive haben meist einen Filterdurchmesser von 77 oder 82 mm. Dementsprechend solltest du für den Kauf der Filter etwas mehr Budget einrechnen. Für mich sind in der Landschaftsfotografie Polfilter und ND-Filter unentbehrlich. Einen UV Filter nutze ich nicht.

Nutzt du bereits ein Weitwinkelobjektiv für deine Landschaftsfotografie? Würdest du die gleichen Objektive empfehlen? Oder stimmst du überhaupt nicht mit meinen Empfehlungen überein? Schreib mir in den Kommentaren!

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21 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    Ich nutze seit einiger Zeit das Samyang 10 mm F/2.8 ED AS NCS CS an meiner Nikon D5300 und bin sehr zufrieden damit. Es ist preislich vertretbar und hat eine sehr gute Schärfe. Auch für die Sternfotografie eignet es sich sehr gut (als Beispiel:). Als Festbrennweite ist es natürlich nicht so flexibel wie ein Zoomobjektiv, mir war aber die Abbildungsleistung in diesem Fall wichtiger. Für die Landschaftsfotografie hat es einen Nachteil: durch die fest montierte Sonnenblende kann man keinen Filter benutzen.

  2. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    deiner Auswahl stimme ich voll und ganz zu, das Canon EF-S 10-18mm ist gerade in Preis-Leistung unschlagbar.
    Das nutzte ich eine Weile für Infrarotaufnahmen mit einem Adapter an einer EOS-M.
    Der absolute Traum ist natürlich das Canon EF 16-35mm 4L 🙂 das hatte ich mal an meiner EOS 6d und ist mit 2045 Linien
    (laut Traumflieger Test) https://www.traumflieger.de/objektivtest/open_test/canon_16_35_4/overview.php
    fast unschlagbar.
    Mittlerweile bin ich aber auf Sony (A6500) umgestiegen und eher mit den Festbrennweiten Zeiss Touit 12mm f2,8 und dem Sigma 16mm f1,4 unterwegs, die ich nicht missen möchte. Die haben zwar Ihren Preis aber auch ihre Qualität.
    Alternativ für Sony E ist im Weitwinkelbereich aber auch das preiswerte Samyang 12.. f2,0 zu empfehlen, das ist aber manuell.

    VG. Rita

      • Nutzer Avatar

        Hi Matthias,
        das EF-S 10-18mm hat an meiner umgebauten Canon EOS-M nie einen Hotspot produziert, das kann aber bei anderen Kameras die z.b. auch nicht umgebaut sind, schon wieder ganz anders sein, daher die diversen Erfahrungen im Internet.
        Hier ist eine Liste auf der so einige Linsen drauf sind.
        Die Seite ist in Bezug auf IR Fotografie sehr zu empfehlen.
        https://kolarivision.com/articles/lens-hotspot-list/

        VG. Rita.

  3. Nutzer Avatar

    Zoomobjektive sind nicht nur aus Gewichtsgründen für die Landschaftsfotografie zu empfehlen, sondern auch deshalb, weil man draussen bei Wind und Wetter und sich rasch ändernden Lichtverhältnissen oft einfach keine Zeit hat für den Objektivwechsel. Man ist einfach kreativer damit, weil man diverse Ausschnitte aus der Landschaft im Nu auswählen kann.

    Ich nutze für Landschaftsaufnahmen neben dem Sony FE 16-35/4.0 oft normale Brennweiten sowie Teleobjektive – auch mit ihnen kann man eine Illusion von Räumlichkeit schaffen, indem man verschieden weit entfernte Elemente in die Komposition einbezieht und somit den Raum staffelt in Vorder-, Mittel- und Hintergrund.

    Die Vorstellung, dass Landschaftsfotografie vor allem eine Domäne der Weitwinkelobjektive ist, halte ich deshalb für falsch, bzw. zu einseitig betrachtet.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Markus,

      da hast du vollkommen recht. So etwas wie ein schneller Objektivwechsel ist natürlich bei gewissen Wetterbedingungen ungünstig. Das mit den Weitwinkelobjektiven sehe ich ähnlich – deshalb habe ich ja auch zwischendrin dazu animiert, auch mit anderen Brennweiten Landschaft zu fotografieren.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  4. Nutzer Avatar
    Brigitte Hutterer

    Hallo Matthias, ich habe eine Nikon D70x. Welches Objektiv eignet sich hier für Landschaftsfotografie?
    Ich finde Deine Beiträge sehr, sehr gut und verständlich erklärt. Habe dadurch die Freude am Fotografieren wiederentdeckt.
    LG Brigitte Hutterer

  5. Nutzer Avatar
    Bernd Chr. Müller

    Bei Nikon bist Du scheinbar nicht ganz auf dem laufenden. 😉
    Zum einen gibts da inzwischen ein neues Herstellerobjektiv AF-P 10-20mm, was klein, leicht und recht gut srin soll für DX. Auch Tamron hat eine stark verbesserte Version ihres 10-24er UWW Objektivs herausgebracht. Von den zwei Varianten des Sigma 10-20mm will ich gar nicht erst anfangen.

    Für Vollformat ist das beste UWW das Tamron 15-30mm sogar mit VC. Das gibts übrigens zumindest für Canon ebenfalls. Ist zwar etwas schwerer, aber hat eine grossartige Bildqualität.

  6. Nutzer Avatar
    Renee Horn

    Hallo Matthias,

    habe das Tokina 11-16 an meiner Nikon D7100 und bin sehr zufrieden.
    Allerdings hat es doch eine Schwäche, bei Offenblende ist die Schärfe nicht so berauschend. Oder mache ich was falsch?

    LG Renee

  7. Nutzer Avatar
    Peter Scheitterer

    Hallo Matthias,

    auch von mir erst mal vielen Dank für Deine Tips, von denen mir schon viele geholfen haben! 😊

    Allerdings stehe ich bisher den sehr weitwinkligen Objektiven eher skeptisch gegenüber, da sie doch gerade in den Bergen die Landschaft sehr „verkleinern“, das Gewaltige, der Eindruck des sich klein Fühlens nicht rüberkommt. Bisher habe ich daher kleiner als 24 mm nie verwendet, und auch das eher selten.

    Das mag auch daran liegen, dass ich bisher nicht sooo nahe an meine Motive heran gekommen bin (alter Hund, mit dem Motorrad unterwegs). Bin mal gespannt, ob der Bedarf nach < 24 mm entsteht, wenn ich künftig wie geplant mehr zu Fuß unterwegs bin. 👣

    Bzgl. Zoom oder Fest stimme ich absolut zu, Gewicht und Platzbedarf sind schon jetzt grenzwertig und die Abbildungsleistung eines guten, aber wenig lichtstarken und dadurch günstigeren und kleineren/leichteren Zooms ist für mich völlig okay. Einzig für die Sternenfotografie musste eine f/1.4 Festbrennweite her wegen der Startrails… 😬

    Viele Grüße
    Peter

  8. Nutzer Avatar

    Als Hobbyfotograf muss ich natürlich einen gesunden Preis-Leistungs-Kompromiss finden und habe mir deshalb das Tamron SP 15-30 mm F/2,8 Di VC USD angeschafft. Zusammen mit der Canon 6D II liegt die Kombi gut in der Hand und macht sehr gute Bilder, auch Freihand!

  9. Nutzer Avatar
    Holger Stockhorst

    Hallo Matthias, ich verwende für meine Canon 6D das EF17-40mm/4.0L. Zwar schon etwas älter aber die Abbildungsschärfe ist auch hier nach wie vor sehr gut. Im (Wander-) Urlaub habe ich fast immer dieses Objektiv aufgeschraubt und zusammen mit einen Polfilter ideal auch für spontane Freihandfotos.

  10. Nutzer Avatar

    Hi Matthias,

    vorab vielen Dank für diesen Beitrag von dir.

    Du sprichst mal wieder ein Thema an, das viele (Hobby-)Fotografen beschäftigt. Und ich denke viele Leser sind dankbar für diesen und auch für deine anderen Berichte und Empfehlungen.

    Ich selber bin seit ca. einem Jahr in der Landschaftsfotografie tätig und nutze dafür eine Canon 80D mit dem von dir vorgestellten Tokina AT-X 11-16 mm f/2.8 Pro DX II. Ich bin mit dieser Kombination sehr zufrieden und kann das Objektiv (und auch die Kamera) jedem ans Herz legen. Preis-Leistung stimmt hier aus meiner Sicht definitiv!

    Vielleicht noch der Hinweis, dass es inzwischen ein Update von diesem Objektiv gibt. Und zwar das Tokina AT-X 11-20 mm f/2.8 Pro DX. Auf den ersten Blick ist es nicht sehr viel teurer und deckt einen etwas größeren Zoom-Bereicht ab.

    Schöne Grüße
    Mike

  11. Nutzer Avatar

    Hey, hab das tokina 11-16 mm in Benutzung an meiner 760d. Bis auf dieblensflares bei direkter Sonne von vorn, bin ich hochzufrieden mit dem Objektiv.
    Gruß Mike

  12. Nutzer Avatar
    Martina Knöpken

    Hallo, für Kameras mit APS-C Sensoren kann ich noch das Sigma 10-20 mm F3,5 EX DC HSM-Objektiv empfehlen. Ich war mit diesem Objektiv an meiner 60D hoch zufrieden. Da ich jetzt auf die 6D umgestiegen bin, habe ich auf das EF 16-35mm f4 L IS USM gewechselt. Zum Einsatz ist es aber noch nicht gekommen.
    Gruß

  13. Nutzer Avatar
    Helmut Bast

    Hallo!
    Das Thema finde ich gerade jetzt für mich interessant, weil ich mir für die Nikon D7000 (APS-C Format) ein Weitwinkelzoom kaufen möchte. Ich habe mir deshalb heute mal drei Objektive ausgesucht und die Testberichte in Fotozeitschriften herausgeschrieben.
    1. Tokina ATX 2,8 11-16-mm PRO DX II
    Chip Photo Video 81,7/100 von 7/2014
    Colorfoto 50,5/100 von 2/2014
    2.Tamron 3,5-4,5 /10-24mm Di II VC HLD
    Colorfoto 48/100 von 6/2017
    3. Sigma EX 3,5/ 10-20mm DC HSM
    Colorfoto 51,5/100 von 2/2014
    Chip Photo Video 81,6/100 von 7/2014
    Demnach liegen nach den Tests Sigma und Tokina etwa gleichauf. Tamron ist schlechter bewertet, aber es hat für mich einen großen Zoombereich. Da stellt sich mir die Frage: Wie kommt man zu einer endgültigen Entscheidung. Für weitere Hilfe wäre ich dankbar.

    Beste Grüße
    Helmut

  14. Nutzer Avatar

    Schöner Artikel und gute Übersicht von möglichen Objektiven. Was mit fehlt ist, das schon schon öfter erwähnte Tamron 15-30 2.8. Was an Sony auch sehr cool ist, ist das LAOWA 15mm f/2. Sehr klein und kompakt und es hat bei meinem kurzen Vergleich auf der Photokina richtig cool abgeschnitten.

    Was Lichtstärke angeht bin ich übrigens anderer Meinung. Da ich ein Stativmuffel bin, nutze ich selbst auf Reisen lieber lichtstärkeres Glas. Wenn man aber nicht gerade die Milchstraße oder Polarlichter fotografiert, dein Ansatz mit Blende 8 und Stativ wohl der professionellere. 😉

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