Kürzlich habe ich meine gesamte Fotoausrüstung verkauft, um auf ein anderes System umzusteigen. Doch was waren die Gründe dafür? Und wofür habe ich mich entschieden?
Die bisherige Ausrüstung
Nachdem ich 15 Jahre lang hauptsächlich mit Canon Kameras mit APS-C-Sensoren fotografiert habe, bin ich 2020 auf eine Sony Alpha 7 III Kamera mit Vollformatsensor umgestiegen. Ein Jahr später kam noch eine Fujifilm X100V als zweite Kamera hinzu. Seit 2019 habe ich außerdem eine Sony RX100 VA als Kompaktkamera genutzt, die aber relativ selten zum Einsatz kam.
An der Sony Alpha 7 III habe ich vier Objektive verwendet – ein Standardzoom, ein Weitwinkel, ein 35 mm und ein 50 mm.

Hauptsächlich habe ich also mit zwei Kameras von unterschiedlichen Herstellern fotografiert: Der Sony Alpha 7 III und der Fujifilm X100V.
Meine Gründe
Diese Fotoausrüstung hat in den letzten fünf Jahren gute Dienste geleistet. Besonders in Sachen Dynamikumfang war der Umstieg auf die Sony Alpha 7 III für mich damals ein großer Schritt nach vorn.

Grund eins
Schon seit wenigstens zwei Jahren habe ich aber gemerkt, dass ich am liebsten nur noch eine einzige Kamera nutzen würde. Ich glaube fest daran, dass ein Fotograf bessere Bilder macht, wenn er seine Fotoausrüstung in- und auswendig kennt und diese ohne Nachzudenken im Schlaf bedienen kann. Denn so kann man sich auf das, was vor der Kamera passiert, konzentrieren.
Mit mehreren Kameras, insbesondere von unterschiedlichen Herstellern, ist das aber ausgesprochen schwierig. Jedes Mal, wenn ich entweder die Sony oder die Fujifilm Kamera genutzt habe, musste ich mich wieder umgewöhnen. Die Bedienelemente an den Kameras sind unterschiedlich platziert, die Menüs anders aufgebaut. Bis ich bei einer Fototour die jeweilige Kamera wieder ohne Nachzudenken bedienen konnte, vergingen meist zwei Tage.

Daher reifte in mir der Wunsch, irgendwann nur noch eine Kamera zu nutzen.
Zusammenfassung Grund eins: Ich wollte nur noch eine Kamera nutzen.
Grund zwei
Ein logischer Schritt wäre nun gewesen, dann einfach nur noch eine von beiden Kameras zu nutzen. Grundsätzlich mochte ich aber beide Kameras. Jede hatte ihre Vor- und Nachteile.
Die Fujifilm Kamera war angenehm klein und leicht, bot aber keine wechselbaren Objektive. Insbesondere bei meinen Landschaftsfotografie-Touren habe ich diesen Aspekt mit der Zeit vermisst. Selbst wenn ich heute sehr gern mit einem 35 mm Objektiv fotografiere, gibt es genug Momente, in denen ich hinsichtlich des Bildwinkels auch andere Brennweiten benötige. Das passiert ist nicht nur für Landschafts-Fototouren der Fall. Auch in für Architekturfotografie brauche ich hin und wieder ein Weitwinkelobjektiv.

Ich kaufte mir damals ein 35 mm Objektiv für die Sony Kamera, weil ich inzwischen an diesen Bildwinkel von der Fujifilm Kamera gewöhnt war. Das klang erstmal nach einer einfachen Lösung des Problems und sollte die X100V ablösen.
Eine Vollformatausrüstung ist jedoch wesentlich schwerer als eine Fujifilm X100V mit dem fest verbauten Objektiv, die weniger als die Hälfte wiegt. Natürlich ist es damit ein anderes Fotografieren, aber selbst für viele Landschaftsmotive lässt sich der kleine Wunderkasten gut einsetzen.

Ich erinnere mich noch an einen Fotowalk hier in Halle, bei dem ich die Sony Alpha 7 III mit dem Sony FE 35 mm 1.8 dabei hatte. Dieses Objektiv ist verglichen mit meinen beiden Zooms eher noch leicht. Trotzdem war mir nach einer Stunde fotografieren diese Kombination zu schwer und ich hatte so gar keine Lust mehr, die Kamera weiter zu nutzen. Luxusprobleme.
Viele Monate wechselte ich somit regelmäßig zwischen beiden Kameras hin und her.
Zusammenfassung Grund zwei: Mir ist eine Vollformat-Ausrüstung mittlerweile zu schwer. Trotzdem brauche ich die Möglichkeit, Objektive zu wechseln, welche mir die X100V nicht bietet.
Grund drei
Für mich persönlich war es so, dass mich die Sony Alpha 7 III nie so richtig inspiriert hat. Sie ist wie ein Supercomputer, der alles perfekt kann, dem aber der Charakter fehlt. Ein großer Punkt dabei ist sicherlich das Handling, welches mich nie vollständig überzeugen konnte.

Es ist schwer, diesen Aspekt in Worte zu fassen. Es gibt Kameras, die siehst du und möchtest sie am liebsten sofort in die Hand nehmen und damit zum Fotografieren rausgehen. Dieses Gefühl hatte ich bei der A7 III nie.
Zusammenfassung Grund drei: Die Sony Alpha III inspiriert mich nicht dazu, sie in die Hand zu nehmen und damit fotografieren zu gehen.
Nur damit das nicht falsch aufgefasst wird: Sowohl die Sony Alpha 7 III als auch die Fujifilm X100V sind beide großartige Kameras. Ich schreibe diese Zeilen nicht, um diese Kameras schlecht zu machen. Wenn du diese Kameras nutzt und damit glücklich bist, dann gönne ich dir das von ganzem Herzen. Es sind nur Kameras, die für mich persönlich nicht gepasst haben. Die Nutzerzahlen zeigen aber: Es gibt genug Fotografen, die diese Kameras lieben.
Wieso ich mit der Entscheidung so lange gewartet habe
Ich beobachte den Markt der Kameras und Objektive ja ohnehin sehr intensiv, allein schon deshalb, um hier auf der Website entsprechende Empfehlungen geben zu können.
Ein Systemwechsel ist eben nicht nur eine große Umgewöhnung, er ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Es bedeutet, neben einer neuen Kamera auch neue Objektive, neue Filter und neues Zubehör zu kaufen. Der Unmut muss also groß genug und die neuen Produkte gut genug sein, um dies durchzuziehen.
Hinzu kam, dass ich die Nutzung der Fujifilm X100V emotional mit einer Veränderung meiner Fotografie verbinde. Meine frühere Landschafts- und Architekturfotografie ist nicht verschwunden, aber mein Fokus liegt heute stärker auf Schwarz-Weiß-Serien wie dem japanischen Bonsaigarten Ferch, Nebel im Hochwald oder dem neuen Museum Nürnberg.

Ich bin sehr froh über diese Veränderung, denn diese Fotografie ist viel mehr “Ich” als bisher.
Könnte ich eine Kamera abgeben, die Teil einer so maßgeblichen Veränderung meiner Fotografie war?
Der finale Anstoß
Wie schon beschrieben, war mir die Sony Alpha 7 III mit ihren Objektiven mittlerweile häufig zu schwer. In den letzten 12 Monaten habe ich meistens die Fujifilm X100V genutzt.
Im Januar habe ich dann aber ein Problem mit dem Autofokus der X100V bemerkt. Vereinfacht gesagt: Der Fokus trifft nicht mehr zuverlässig, wenn ich die Blende weiter als 5.6 schließe. So hatte ich mehrere Fototouren, bei denen bis zu 10 % der Bilder Ausschuss waren, weil der Fokus vollkommen daneben lag. Bis ich aber den Grund dafür gefunden hatte, hat es viele Tests und lesen in Online-Fotoforen gebraucht.
Ich hatte nun also den Punkt erreicht, an dem ich mit keinem von beiden Kamerasystemen mehr zufrieden war. Trotzdem war es kein leichter Schritt, mich insbesondere von der X100V zu trennen.

Schweren Herzens stellte ich also meine gesamte Fotoausrüstung bei eBay ein. Mittlerweile ist der Verkaufsprozess abgeschlossen, aber dazu schreibe ich bestimmt noch einmal einen eigenen Beitrag.
Welche Kamera sollte es nun werden?
Meiner Meinung nach machen fast alle Kamerahersteller heute gute Produkte. Wichtiger ist es, eine Kamera zu finden, die sich für einen selbst gut anfühlt. Eine Kamera, die ich gern in die Hand nehme und die mich dazu inspiriert, genutzt zu werden.
Mehrmals war ich in Leipzig im Fachgeschäft von Calumet. Dank der großen Auswahl konnte ich dort unterschiedlichste Kameramodelle von Canon, Nikon, Sony, Fujifilm, Olympus, Panasonic und Pentax in die Hand nehmen. Dabei wurde relativ schnell klar, dass sich die Canon Kameras für mich am besten anfühlen. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass ich bereits viele Jahre lang mit Canon fotografiert habe.
Zudem wollte ich keine Kamera mit wesentlich mehr als 24 Megapixel haben. Als Landschaftsfotograf brauche ich eine ausreichende Tiefenschärfe. Dank Beugungsunschärfe kann ich mit hohen Sensorauflösungen die Blende nicht mehr ausreichend schließen, um genug Tiefenschärfe zu erreichen. Mit Fokus Stacking mag ich bei Landschaftsfotografie nicht anfangen.
Die Wahl der Objektive
Bei der Wahl eines neuen Systems spielt nicht nur die Kamera selbst eine Rolle, sondern mindestens ebenso die Objektive. Daher habe ich mir auch ausgiebig Zeit genommen und mir ausführlich angesehen, welche Objektive es für die unterschiedlichen Kameramodelle gibt. Oftmals hat man die Objektive länger als die Kamera selbst.
Ein wesentlicher Aspekt bei den neuen Objektiven war das Gewicht. Trotzdem sollten sie ausreichend scharf sein. Ebenso war natürlich auch der Preis für die Kaufentscheidung wichtig.
Für meine Kaufentscheidung habe ich die Daten in folgender Tabelle zusammengetragen.

Die finale Entscheidung
Am Ende kristallisierten sich also zwei mögliche Konfigurationen von Canon Kameras heraus. Als Vollformat-Kamera kam die Canon EOS R6 Mark II mit Canon Objektiven in Frage. Als APS-C-Kamera habe ich eine Canon EOS R10 mit Sigma Objektiven in Betracht gezogen.
Der Verkauf meiner bisherigen Ausrüstung würde genug finanziellen Spielraum bieten, um mir meine neue Wunschausrüstung zu finanzieren, daher konnte ich mich in dieser Hinsicht frei entscheiden.
Tief in mir wusste ich aber, dass ich nicht mehr das Gewicht einer Vollformatkamera herumschleppen wollte. Doch war ich bereit, mich mit dem geringeren Dynamikumfang einer APS-C-Kamera zu arrangieren? Und den in diesem Fall fehlenden Bildstabilisator?
Meine jetzige Fotoausrüstung
Nach mehreren Wochen Bedenkzeit und intensiver Recherche habe ich mich für diese Kamera und Objektive entschieden:
- Canon EOS R10
- Sigma 18-50mm 2.8 DC DN Contemporary
- Sigma 10-18mm 2.8 DC DN Contemporary
- Sigma 23mm 1.4 DC DN Contemporary
Nach der Lieferung konnte ich die Sigma Objektive intensiv testen. Das Standardzoom und das 23 mm Objektiv lieferten direkt ausgezeichnete Ergebnisse. Das Weitwinkel war links oben unscharf, sodass ich es einmal tauschen lassen musste. Das aktuelle Exemplar ist nun scharf. Ich finde es beeindruckend, wie klein und leicht die neuen Sigma Objektive sind und trotzdem eine solch gute Bildqualität liefern können.
Auch die Filter habe ich neu gekauft, weil der Filterdurchmesser der neuen Objektive kleiner ist als bisher. Hier sind es der Hoya HD MkII Polfilter und das K&F CONCEPT ND Filterset geworden.
Ja, ich bin tatsächlich gerade wieder von einer Vollformatkamera auf eine APS-C-Kamera gewechselt. Dies ist kein Aprilscherz. 🙂
Wie es nun weitergeht
Ich bin glücklich, endlich diesen Schritt gegangen zu sein. Die Canon EOS R10 liegt auch in meinen großen Händen richtig gut und ist in Kombination mit den Sigma Objektiven trotzdem nicht zu schwer. Selbst wenn ich mich gerade erst in die Bedienung der Kamera hineinarbeite, merke ich schon jetzt, wie durchdacht sie ist. Canon versteht es einfach, in Sachen Benutzung gute Kameras zu bauen.

Mein Ziel ist es nun, die neue Kamera gut kennenzulernen. Ich möchte so schnell es geht wieder den Zustand erreichen, an dem ich über die Bedienung nicht mehr nachdenken muss. Aktuell bin ich dabei, das Handbuch zu lesen (es gibt tatsächlich Leute, die das tun 🙂), welches nicht weniger als 967 Seiten hat.
Im Anschluss werde ich die Kamera so viel wie möglich nutzen, damit ich die Bedienung verinnerliche. Es ist noch nicht wichtig, ob in dieser Zeit gute Bilder entstehen. Offen gesagt, gehe ich davon aus, dass dies noch nicht der Fall sein wird. Ich wäre aber zufrieden, wenn ich die Kamera ab Mai schon einigermaßen beherrsche, weil die Natur dann wieder in voller Blüte steht.

Es ist nicht wichtig, welche Kamera du nutzt
Bei meinem letzten Systemwechsel habe ich verärgerte Nachrichten bekommen, wie ich denn nur den Kamerahersteller wechseln könne und dass meine Seite ab nun nicht mehr interessant sei. Ich hoffe, dass dies nicht wieder der Fall ist. Daher mein Appell zum Abschluss: Es spielt keine Rolle, welchen Kamerahersteller oder welches Modell du nutzt, sondern dass du Spaß an der Fotografie hast.
Was hältst du von dieser Entscheidung? Sind meine Gründe für dich nachvollziehbar? Hast du auch schon einen Systemwechsel hinter dir? Schreib mir in den Kommentaren!
Ich bin Matthias und ich fotografiere seit mehr als 20 Jahren leidenschaftlich gern Landschaften und Architektur. Mehr über mich
Lieber Matthias
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht deines Systemwechsels. War sehr interessant zu lesen.
Als ich gelesen hatte, dass dich das hohe Gewicht stört, dachte ich, jetzt steigt er auf Fujifilm um. Dass es dann eine andere APS-C Kamera wurde, fand ich sehr interessant.
Ich habe gerade meine Sony RX100VI verkauft (zu klein) und mir die Fujifilm X-E5 mit Sigma 18-50 F2.8 gekauft. Ich denke, nun kann ich meine Vollformat Sony öfters zu Hause lassen und mit der neuen Kamera losziehen (fokussiere mich gerade etwas auf sw). Für die Fujifilm und nicht eine Sony APS-C Kamera habe ich mich entschieden, weil die Voreinstellungsmöglichkeiten der Fujifilm (ich will nicht RAW aufnehmen und dann sw nachbearbeiten) deutlich besser sind und mir der 40 MB Fotochip die Option lässt, vielleicht später auch die Sony-Ausrüstung zu verkaufen und ganz auf Fujifilm umzusteigen.
Ich bin gespannt, was Du mit Deiner neuen Ausrüstung für Erfahrungen machst.
Herzliche Grüsse
Matthias aus der Schweiz
Hallo Matthias,
jetzt mußte ich doch echt schmunzeln: auch ich bin vom Sony Vollformat der A7 III zu APS-C zurück gegangen! Es war mir einfach zu viel zu schleppen! Obwohl die Bildqualität wirklich hervorragend ist. Aber ich sitze seit 2019 im Rollstuhl und brauche etwas „Praktisches“. Ich habe mir eine Fujifilm X-H2 zugelegt mit dem 16-80mm und dem 70-300mm. Da ich mit dem Rollstuhl nicht immer so nahe ran komme wie ich möchte, dachte ich das Telezoom wäre richtig. Ich habe mir auch ein Einbeinstativ mit drei Standbeinchen zugelegt um aus dem Senioren-Elektroscooter zu fotografieren. Aber die Kombi mit dem Telezoom ist sehr schwer! Jetzt habe ich meine Ausrüstung zum Verkauf eingestellt! Ich fotografiere seit der Einführung mit der Nikon D5100 und den Nachfolgemodellen. Und mit einem SIGMA 18-200mm. Ich kenne die Kamera in und auswendig. Vielleicht kaufe ich mir noch ein Extra Telezoom. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich mache. Aber vorerst kann ich ja fotografieren. Die 40 MP der X-H2 bieten eben auch noch eine Reserve, um Ausschnitte zu vergößern. Aber ich muss es eben auch Handeln können. Viel Spaß mit Deiner Canon!
Hallo Gerd,
ich danke dir! Das sind beides tolle Ausrüstungen, aber natürlich ist auch eine X-H2 mit dem 70-300 mm nicht allzu leicht. Es ist immer ein Kompromiss aus Gewicht und Bildqualität…
Liebe Grüße
Matthias
Hallo,
hab mir die Nikon z50ii (APS-C) zugelegt, die auch keinen Stabi hat.
Für mich war die Entscheidung einfach, da ich bereits entsprechende Objektive besitze, die ich mit dem FTZ-Adapter weiter benutzen kann.
Preis und Leistung sind auch für mich immer ein ausschlaggebender Punkt.
Gruß
Edgar
Hallo Edgar,
die Z50II ist auch eine super Kamera. Dann bleibt es auch preislich noch einigermaßen im Rahmen, wenn du deine vorhandenen Objektive weiterhin nutzen kannst.
Liebe Grüße
Matthias
Die R10 ist ne coole Kamera. Hatte ich bei Workshops schon oft in der Hand und hat immer Spaß gemacht.
Mir würde das Vollformat fehlen. Für Reisen ist es aber auf jeden Fall ein Vorteil.
Hallo Carsten,
das kann ich gut verstehen, weil du ja oftmals andere Motive als ich hast. Mal schauen, wie sich meine Beziehung zur R10 entwickelt oder ob ich irgendwann den Drang verspüre, wieder Vollformat zu brauchen.
Liebe Grüße
Matthias
Lieber Matthias, ein Systemwechsel ist eine persönliche Entscheidung die man nicht fremdbestimmen lassen darf. Man kann je nachdem wie viel man investieren will auch Zwischenschritte nutzen. Da ich Fotografie als Hobby betreibe, waren natürlich auch Kosten/Nutzen der Schwerpunkt von Entscheidungen. Den Umstieg von Analog zu Digital hatte ich damals erst vollzogen als es a) verträgliche Auslöseverzögerungen gab, b) kleinere handliche Spiegelreflex mit z.B. dem Olympus/Panasonic FT-System gab und c) die Preise in eine „hobby verträgliche“ Größenordnung gerutscht ist. Ich habe dann von 2008 bis 2020 mit erst mit der Olympus E 410 und viele Jahre lang mit der Olympus E 620 (12MioPixel) fotografiert und mir nach und nach meine Objektive ergänzt. Olympus hatte ich damals ausgewählt, da Olympus schon die Sensorreinigung und bei der E 620 die Bildstabilisierung in der Camera hatte, was die Kosten bei Objektiven reduzierte. Ab 2011 habe ich ausschließlich gebraucht gekauft, erst bei Fachgeschäften und später bei MBP.
Mein letzter Systemwechsel erfolgt auf dem Grund a) Pixelzahl erhöhen, b) aktuelle moderne Technik nutzen und c) verbesserte Qualität der Bilder erreichen. Da die nachfolgen Cameras von Olympus für meine Hände zu klein waren, überlegte ich den Schritt, Panasonic MFT zu verwenden und kaufte zum testen bei MPB eine Panasonic DSC-G81 inklusive dem Kit-Standard-Zoom 12 – 60 mm (entspricht 24-120 mm), die ich dann 6 Monate intensiv ausprobiert hatte. Vorher hatte ich bei Foto Gregor in Köln noch einen der letzten Adapter von FT auf MFT gekauft, so dass ich alle vorhandenen Olympus Objektive weiter nutzen konnte. Während unserem Island Urlaub, mit viel Wind, Wasserspritzer etc. konnte ich damit locker viele Fotos machen und die Funktionsweise von Panasonic testen. Dann konnte ich die DSC-G81 gegen eine Panasonic G9 eintauschen und bin seither sehr zufrieden.
Meine Objektive habe ich dann nach und nach komplett auf FT
umgestellt mir dem Vorteil der zusätzlichen Bildstabilsierung im Objetiv plus besserer Qualität. Von den reinen Panasonic-Leica Objektiven habe ich bisher Abstand gehalten, da ich nicht professionell fotografiere und der extreme Aufpreis nach Rechcherche vielleicht 5 % Bildqualität bringen würde. Insbesondere wenn man selten große Ausdrucke macht.
Meine Ausrüstung habe ich übrigens von meiner KI prüfen lassen im Vergleich zum aktuellen Stand der Technik, da kamm dann die Antwort, ich hätte jetzt eine semiprofessionelle Ausrüstung und müsste mir nichts Neues kaufen (wie schade ;-)).
Panasonic G9 Modell aus 2018 mit nachfolgenden Objektiven mit der Bildstabilisierung Power OIS II
Lumix 12-60
Lumix 14-140 (Reisezoom)
Lumix 100-300
Olympus Digital 9-18 (Achtung, schön kompakt zu nutzen, leider Reparaturanfällig wegen Kontaktproblemen)
Samyang Fish-Eye MFT 7,5 mm
Zusätzliches Zubehör:
Batteriegriff DMW-BGG9 (gab es bei MPB für unter 40,- €)
Nissin i40 Blitzgerät
2x Rolei LED Leuchten für Dauerlicht (Weiß und Farben)
diverse Rollei Filter (Folienfilter mit Rahmen)
Rucksack und Stativ von Rollei
Genug um sämtliche Motive und Arten der Fotografie auszuführen.
Herzliche Grüße Joachim
Hallo Joachim,
vielen Dank für den Einblick, sehr cool! Freut mich zu lesen, dass du die für dich passende Ausrüstung gefunden hast.
Liebe Grüße
Matthias
Ja, das ist für mich auch eine ernsthafte Option die G9.
Herzlichen Dank für deine Inspirationen, ich lese deine Blog immer gerne. Auch wenn ich an meiner Canon R7 nur einen kleinen Teil kenne, freue ich mich immer wieder wenn mir ein super tolles Bild gelingt. Ich bin ein Laie auf dem Gebiet aber die Freude am Fotografieren, Sujet suchen, ist etwas spezielles und soll Freude machen, darum wünsche ich Dir sehr viel Freude mit der neuen Kamera und ich freu mich auf den nächsten Blog.
Viele Grüsse JG
Hallo Jolanda,
ich freue mich sehr über deine Zeilen, danke dir! Wie ich zum Ende des Artikels schon geschrieben habe – das Wichtigste ist der Spaß.
Liebe Grüße
Matthias
Hallo, Matthias,
Glückwunsch, ein großer, mutiger und ein wichtiger Schritt, der den Blick wieder auf’s Wesentliche richtet. Auf diesem Weg auch ein großes Dankeschön für Deinen praxisnahen Blog!
>Daumen hoch und weiter so!<
Ich wünsche Dir viele wunderbare Entdeckermomente und inspirierende Aha-Erlebnisse mit dem neuen Equipment!
Hallo Peta,
na gern, danke dir für dein positives Feedback und deine Wünsche!
Liebe Grüße
Matthias
Hatte vor Jahren mit gleichem Vorgehen auch einen Systemwechsel durchgeführt. Ausgangspunkt war die Sony Alpha 77. Im Prinzip war ich mit den technischen Eigenschaften der Kamera zufrieden. Aber die Menüführung unterirdisch und als die Gummiteile sich immer unangenehmer anfühlten war ein Wechsel klar. Habe dann einige Kamera/Objektkonfigurationen bezüglich Preis/Gewicht verglichen (Sony Vollformat, Fujifilm APS-C, Olympus MFT).
Gewonnen hatte letztendlich Fujifilm. Im Geschäft haben mich Haptik und Bedienung überzeugt. Gerade die Grundfunktionen (ISO, Blende, Zeit) müssen intuitiv bedienbar sein. Die vielen Automatikprogramme brauche ich nicht. Da stellt man schneller manuell ein als lange nach dem richtigen Automatikprogramm zu suchen.
Das unwesentlich höhere Gewicht gegenüber der MFT-Familie war dann nicht so ausschlaggebend. Inzwischen ist die Entscheidung schon 10 Jahre alt und es macht mir immer wieder Freude die Kameras (inzwischen X-T5, X100V) in die Hand zu nehmen.
Vielen Dank an Matthias für seine spannenden Erfahrungsberichte!!!
Hallo Hans,
es ist total schön zu lesen, dass es dir auch nach 10 Jahren immer noch Freude bereitet, die Kameras in die Hand zu nehmen.
Danke dir!
Liebe Grüße
Matthias
Hallo Matthias,
kann ich gut nachvollziehen. Fotografierte Jahrelang mit der Nikon 7500 und bin dann auf Vollformat umgestiegen: Nikon und eine Sony. Könnte mich aber oftmals schwer entscheiden, welche Kamera ich nun immer mitnehme. Alle haben ihre Vorteile. Nur gefällt mir das Handling von Nikon besser, vielleicht weil ich fast immer eine Nikon hatte. Und du wirst es kaum glauben, seit Anfang des Jahres nutze ich wieder verstärkt meine 7500 – ist einfach handlicher. Auch wenn die Fotos im Detail etwas weniger Schärfe haben, reicht es für meine Zwecke (z.B. Kalender) gut aus.
Liebe Grüße
Berthold
Hallo Berthold,
ich vermute auch, dass man eine besondere Verbinding mit dem ersten Kamerahersteller hat. So ist es ja bei mir auch. Spannend, dass die mittlerweile wieder mehr die 7500 nimmst.
Liebe Grüße
Matthias
Hallo Matthias,
nach Deiner Ankündigung, Deine Technik zu wechseln habe ich zuerst an die Oberliga mit dem roten Punkt gedacht 😉
Deine Wahl ist mit Sicherheit gut getroffen, Du weißt genau, was Du willst und hast entsprechend gekauft. Herzlichen Glückwunsch und immer viel Freude an der neuen Ausrüstung.
Hallo Peter,
ich hatte vor einiger Zeit bei einem Fotowalk die Möglichkeit, eine Leica in die Hand zu nehmen. Man mag es mit Wertigkeit erklären, aber mir war das Gewicht für den kleinen Body viel zu hoch.
Ich danke dir!
Liebe Grüße
Matthias
Hallo Matthias, willkommen im APSC-Club.
Ich bin ebenfalls im letzten Jahr von Sony aIV zurück auf eine a6700 gewechselt und habe es nicht eine Sekunde bereut. Hatte allerdings auch nur 2 Objektive und habe mir nun ebenfalls das Sigma 18-50mm gegönnt. Dazu ein Viltrox 1,7-25mm und damit bin ich erst einmal gut aufgestellt. Alles passt in eine kleine Umhängetasche, man benötigt keinen Rucksack dafür und die Gewichtsersparnis ist unbezahlbar. In deinem Fall hätte ich allerdings von Canon die R7 genommen, alleine für den Bildstabilisator.
Dir weiterhin viel Spaß mit der neuen Ausrüstung.
Viele Grüße Uwe
Hallo Uwe,
danke dir für den Einblick, sehr cool! Ich bin beeindruckt vom Sigma 18-50 mm, vor allem in Sachen Schärfe und Gewicht.
Danke dir.
Liebe Grüße
Matthias
Hallo Matthias,
als regelmässiger Leser des Newsletters empfinde ich diese Entscheidung nachvollziebar. Letztenendes bleibt ja alles beim fertigen Bild hängen und ich frage nicht nach mit welcher Kamera das aufgenommen wurde. Ich habe auch oft darüber nachgedacht das System zu wechseln, kam aber zum Schluss das es nicht sinnvoll wäre. Die Kosten wären einfach zu hoch und als engagierter Hobbyfotograf habe ich auch noch andere Verpflichtungen denen ich nachzukommen habe. Die Ausrstung mit der ich fotografiere ist eine Nikon D500 die ich schon einige Jahre habe, wir sind immer noch „beste Freunde“:-). Ich bin hoch zufrieden und brauche nichts anderes. Viel Spass mit der neuen Ausrüstung und viel Erfolg beim fotografieren.
Joachim
Hallo Joachim,
nach mittlerweile verschiedenen Kameras, Objektiven und Herstellern habe ich Eines gelernt. Wenn man einmal eine gut funktionierende Ausrüstung hat, die alle Bedürfnisse hat, dann sollte man die so lange wie möglich nutzen. Mir gefällt deine Formulierung „beste Freunde“ mit deiner D500, so sollte es sein.
Ich danke dir!
Liebe Grüße
Matthias
Hallo Matthias,
ja, das Gewicht und die Haptik spielen beim Fotospaß eine Hauptrolle. Insofern sind deine Überlegungen gut nachvollziehbar.
Bin selbst in den 80ern mit Olympus eingestiegen und 30 Jahre später digital dort wieder gelandet. Umfangreiches Equipment heute, das aber nur zum Einsatz kommt, wenn ich mir das Tragen mittels eines Fotorucksacks ermögliche. Die immer dabei Ausrüstung ist eine OM1 mit dem 14-150 (=28-300 VF) Zoom, dessen Range ich voll ausnutze. Mehr Flexibilität, Gewichtsvorteil und Bildqualität lassen sich meiner Meinung nach nicht erzielen. Auf Bildstabilisierung würde ich ungern verzichten. In einer Kirche problemlos mit 1/10S fotografieren zu können, ist wunderbar.
Bin aber sicher, dass du alles bestens erwogen hast bei deinen Käufen und wünsche dir Glück und Zufriedenheit mit der neuen Ausrüstung.
Hallo Walter,
danke dir für den Einblick, sehr interessant! Ja, vermutlich wird es Situationen geben, wo ich den Bildstabilisator vermisse. Schauen wir mal…
Liebe Grüße
Matthias
Hallo Matthias,
Deine Entscheidung finde ich gut,
Viel Glück damit.
Grüße, Walter
Hallo Walter,
ich danke dir!
Liebe Grüße
Matthias
Wäre denn die neue R7 ll keine Option gewesen (also sobald verfügbar)
Hallo Stefan,
auch diese Überlegung ist bei mir eingeflossen. Die R7 II wird laut den aktuellen Gerüchten vielleicht sogar noch mehr Megapixel als die jetzige R7 haben. Das kann ich für meine Motive so gar nicht gebrauchen. Sollte es irgendwann mal eine R10 II mit 24 MP und Bildstabilisator geben, wäre das vielleicht mal noch eine Option.
Liebe Grüße
Matthias
Hallo Matthias, ich stand vor 3 Jahren vor einer ähnlichen Frage. Canon war mit der ehemaligen RP gesetzt, denn ich hatte wichtige Objektiv, 24-70 mm, 16 mm, 50 mm mit Blende 1.8 und mein liebstes Objektiv, das 70-200 mit Blende 4,5. Da eine Reise in den Amazon bevor stand, ist Calumet sofort von der vorgeschlagenen R10 auf die R6 M2 ohne großem Erklären gewechselt. Feuchtigkeitsschutz ist mir und lt. Empfehlung da am wichtigsten gewesen. Seit der Zeit möchte ich diese Kamera nicht mehr missen. Ich kann sagen, dass es seit der Zeit in atemberaubenden Gegenden immer genau die Fotos gab, wie ich sie mir vorgestellt hatte.
Gruß nach Halle/S., meiner Heimatstadt von Burkhard und ich bin gespannt auf deine Erfahrungen mit der R10, die der R6 sehr ähnlich ist.
Hallo Burkhard,
vielen Dank für deinen Einblick, sehr interessant!
Liebe Grüße aus Halle/S.
Matthias
Hallo Matthias,
ich folge deinem Blog ja schon eine ganze Weile, u.a. weil ich in 44 Jahren einen ähnlichen Weg gegangen bin. Damals noch analog mit einer Canon A1 im zarten Alter 14 Jahren und zwei Zoom-Objektiven. Da ich beruflich sehr eingebunden bin, bleibt die Fotografie ein Hobby, allerdings eines, in dem ich mich künstlerisch ausdrücken kann. Ich stehe vor einer ähnlichen Entscheidung, und deshalb bin ich Dir sehr dankbar, daß Du Deinen Weg hier ausgiebig dargelegt hast. Nach über 20 Jahren digitaler Fotografie komme ich langsam aber sicher wieder zurück zur analogen Fotografie, mit Film, in SW und Farbe. Absolute Reduktion auf das Wesentliche. Dennoch bleibt der Wunsch, immer noch eine nicht zu schwere technologisch up-to-date Kamera zu nutzen, auch wenn vieles, was heute modern ist (z.B. Spiegelloses System) mich eigentlich nicht glücklich macht. Und da bin ich in der Marktbeobachtung noch nicht halb so weit wie Du.
Viel Freude mit der neuen Canon,
herzliche Grüße aus Berlin
Hallo Axel,
da hast du ja schon eine ganz schöne fotografische Reise hinter dir. Auch wenn ich schon viele verschiedene Kameras und Objektive gehabt habe, so versuche ich auch immer, mich auf das Wesentliche zu reduzieren.
Liebe Grüße nach Berlin
Matthias
Hallo Matthias,
dein Blog ist es „schuld“, dass ich mich vor einem Jahr für eine APS-C Kamera (Sony Alpha 6600) entschieden habe. Lange habe ich mich mit der Anschaffung einer Vollformatkamera beschäftigt, um einer hohen Aufnahme-bzw. Abbildungsqualität gerecht zu werden. Nun stelle ich fest, dass ich mit meiner „kleinen“ Sony, einem gebrauchten Zeiss 4/16-70mm-Objektiv dermaßen happy bin! Bei max. Drucken in DIN A3 reicht die Abbildungsleistung für mich allemal. Es ist einfach ein gutes Gefühl, sich auf das Gravel-Bike zu schwingen, mit leichtem Gepäck (noch ein Manfrotto Befree dazu) die Gegend zu erkunden und Fotos zu schießen. Alles passt wunderbar in einen Wanderrucksack. Was gibt es schöneres im Leben als ein gutes Gefühl. Also alles richtig gemacht.
Viele Grüße vom
Frank
Hallo Frank,
dann bin ich gerne „schuld gewesen“. 🙂
Deine 6600 + 16-70 mm Kombo kannst du für so ziemlich alles einsetzen, auch für große Drucke. Meiner Meinung nach gibt es da heute mit dem Hochrechnen am PC ohnehin kaum noch Grenzen hinsichtlich der Druckgröße.
Liebe Grüße
Matthias
Hallo Matthias,
gratuliere zu der Entscheidung. Im Grund habe ich ähnliche Gedanken, die gleiche Ausgangssituation und meine Überlegung geht genau in diese Richtung. Aber wie von einigen hier bemerkt, warum hast du die R10 gewählt und nicht die R7? Genau wegen deren hier auch aufgeführten Vorteile wäre das mein Favorit. Es würde mich freuen, wenn du mir kurz schreiben könntest ob du dich bewusst gegen die 32 MB entschieden hast und warum keinen Bildstabilisator. Wegen dem Schwerpunkt Landschaft?
Danke und viele Grüße aus Delitzsch
Viel Spaß beim Einarbeiten.
Bernd
Hallo Bernd,
ich danke dir! Ich hätte gern einen Bildstabilisator gehabt, eigentlich egal, ob in der Kamera oder in den Objektiven. Ich habe mich gegen die R7 entschieden, weil diese etwas schwerer ist und vor allem 32 Megapixel hat. Wie oben schon erwähnt empfinde ich es eher als kontraproduktiv, einen Sensor mit einer solch hohen Auflösung zu haben. Der Hauptgrund ist neben dem zusätzlichen Gewicht die Beugungsunschärfe, die dann noch früher einsetzt. Für hohe Megapixel-Zahlen braucht man auch richtig gute Objektive, um diese bedienen zu können. Die Datenmengen werden größer, damit ist dann perspektivisch ein neuer PC fällig. Die nötigen Backup-Speicher müssen größer dimensioniert werden… es zieht alles einen Rattenschwanz an weiteren Anpassungen hinter sich her. Ich wünschte, die Hersteller würden sich nicht dieses Megapixel-Rennen liefern.
Liebe Grüße nach Delitzsch
Matthias
Danke Matthias,
ja, da hast du wirklich Recht! Auf was man alles achten sollte (muss). Da werde ich meine Überlegung noch einmal prüfen. Also danke noch mal und viele Grüße nach Halle – und natürlich viel Spaß mit der neuen Technik.
LG Bernd
Hi Matthias, vor ein Jahr hätte ich genau deine Gefühle. Lange Geschichte kurz; bin von Sony A7iii auf Olympus OM-5 umgestiegen. Spass-Faktor x10! Ja, MFT ist natürlich nicht so gut wie V-F im Sinne von Dynamikumfang. Aber, seit ich DXO PhotoLab 9 benütze mit sowas von ein Rauschentfernungskraft, ist diese Achillesferze eigentlich kein Problem mehr. Geniesse deine Switch!
Viele Grüße, Jan-Willem
Hallo Jan-Willem,
das ist natürlich in Sachen Gewicht ein noch größerer Unterschied. Es freut mich zu lesen, dass du so happy bist mit dieser Entscheidung.
Liebe Grüße
Matthias
Ich finde nach 20 Jahren mit APS-C Sensoren und Kleinbild immer noch, daß APS-C die bessere Wahl ist. Die kleine Schärfentiefe am sog. Vollformat habe ich nur in den Anfangsjahren als besonders angesehen. Mittlerweile bin ich immer noch Fan von MFT und mag meine Lumix G9 etc. mit den schönen F1.4 Brennweiten, weil da alles stimmt, auch das Bokeh. Aber ich habe als Wanderer zwischen den Fotowelten alles ausprobiert und tendiere heute zu Iphones wie dem 17 pro und eben MFT – habe aber auch die älteren Geräte noch im Schrank. Für Zoom ist für mich die Canon Powershot G3X die beste Wahl. Insofern finde ich deinen Beitrag sehr interessant und bin sicher, daß du da nicht stehen bleibst sondern es immer weiter geht. Viel Spaß!
Hallo Michael,
dann haste du ja eine ganz ähnliche Entscheidung hinter dir. Schön zu lesen, dass du deinen Weg gefunden hast.
Ich danke dir!
Liebe Grüße
Matthias
Hallo Matthias,
deiner Erklärung kann ich vollkommen folgen.
Ich bin seit fast zwei Jahren mit der R7 unterwegs und finde das Gesamtpaket zwischen Größe, Gewicht unRrgebnis Ergebnis in den Fotos einfach super. Warum hast du die R10 gewählt und nicht die R7?
Sonst finde ich deine Konsequente Entscheidung super.
Jeder muß für sich entscheiden, welche Kamera am besten passt.
Ich bin derzeit noch mit der 800D und der R7 unterwegs.
Nun warte ich auf die R7 Mark II.
Wenn die mir zusagt, werde ich die 800D mit allen EF Objektiven abstoßen und komplett auf RF umstellen.
Hallo Jens,
es freut mich, dass du mit der R7 so zufrieden bist. Für meine Art der Fotografie sind die 32 Megapixel der Kamera wegen der Beugungsunschärfe eher hinderlich. Ebenso ist sie wieder ein Stück schwerer als die R10.
In welchen Momenten nimmst du lieber deiner 800D statt der R7?
Liebe Grüße
Matthias
Lieber Matthias,
2 unterschiedliche Kammeras von unterschiedl. Herstellern sind ein Problem. Ich bin 2016 auf die Sony Alpha 7 gegangen, weil ich mit Adapter die alten analogen Objektive verwenden wollte. Von den Alpha 7ener bin ich begeistert, und habe die R2 und 7 III. Besonders die 7III ist perfekt bei Nacht. Das habe ich jetzt in Venedig erlebt. Mit dem analogen Objektiv kann man die Schärfe perfekt legen, und hat keine Probleme mit dem Autofokus. Man braucht Zeit, hat aber gescheite Bilder. Und jetzt kommts: Wenn man gescheite Bilder hanem möchte, muß man vielleicht ein paar 100 gramm mehr schleifen. Doch was bringt eine leichtere Kammera, wenn man aus Venedig unscharfe oder verpixelte Bilder mitbringt. Ein Sprichwort heißt: Schönheit muß leiden oder wer gescheite Bilder haben will, muß halt mal ein bisschen mehr tragen.
Hallo Hans-Jürgen,
der Autofokus der A7 Kameras ist großartig. Besonders im Gegensatz zur X100V. 🙂
Freut mich zu lesen, dass du so begeistert von diesen Kameras bist.
Liebe Grüße
Matthias
Danke dass du uns an deinen Überlegungen teilhaben lässt. Für mich ist das Gewicht auch eine mitentscheidende Rolle, da ich viel auf Reisen fotografiere. Ebenso muss bei mir auch die Kamera mich ansprechen, dass ich sie gerne in die Hand nehme . Das ist sehr individuell. Freue mich auf den nächsten Blog.
Viele Grüße Manuela
Hallo Manuela,
da geht es mir ganz ähnlich wie dir. Dieses „gern in die Hand nehmen“ ist immens wichtig.
Ich danke dir für dein positives Feedback, freut mich sehr!
Liebe Grüße
Matthias
Ich bin von der Canon R10 auf die R7 gewechselt und komme mit der R7 wesentlich besser zurecht:
+ Höhere Sensorauflösung
+ Bildstabilisator (IBIS)
+ größerer Akku
+ Spritzwasser- und staubgeschützter Body
+ bessere 4K-Videomodi (nutze die Kamera bei Events zu 20% für Videos)
Hallo Lutz,
es freut mich zu lesen, dass du für dich damit so happy bist, dann war es der richtige Schritt.
Liebe Grüße
Matthias
Ich verstehe es voll und ganz…. ich hab zwar nicht das System gewechselt, aber als ich mich dazu entschlossen hatte mir eine Kamera zuzulegen habe ich mehrere in die Hand genommen…. für mich muss es sich auch gut anfühlen sie in Händen zu halten. Zuerst hatte ich die Canon EOS 700D und habe mir dann nach 5 Jahren noch die Canon EOS R7 (hauptsächlich wegen den Tieraugenfokus) zugelegt. Die R7 lag genauso wieder so gut in meiner Hand dass es Spaß macht damit zu fotografieren. Und wie du schreibst….. es gibt viele gute Systeme und es sollte einem Spaß machen. LG Andrea
Hallo Andrea,
danke dir für den Einblick, sehr cool! Die R7 liegt auch super in meiner Hand, ist eine tolle Kamera.
Liebe Grüße
Matthias
Hallo Matthias,
jeder trifft seine eigenen Entscheidungen – und das ist auch gut so. Meine sehen anders aus. Ich kann mit den kleinen Kameras nichts anfangen. Sie liegen nicht gut in der Hand und sind zu fummelig. Mit Objektiv wird es noch schlechter. Darum ist meine bevorzugte Kamera immer noch die Nikon D3s mit ihren ~8,45 µm großen Pixeln, was sich auf die Beugungsunschärfe auswirkt. Die D3s ist bei Blende 16 noch sauber, während bei der Canon EOS R10 mit ihren 3,72 µm schon bei Blende 8 Beugungseffekte einsetzen. Außerdem ist das Rauschverhalten der D3s fast analog, da sie hauptsächlich Luminanzrauschen (Helligkeitsrauschen) und kaum Chrominanzrauschen (Farbrauschen) aufweist. Ganz im Gegensatz dazu wird das unschöne Farbrauschen bei den neuen Kameras mit kleinem Sensor, wie der Canon EOS R10, anschließend in der Software weggerechnet.
Verschiedene Kameras und Systeme regen mich eher an, da ich immer wieder neu denken kann. Außerdem ist es mir egal, wie die Bedienelemente angeordnet sind. Ich schaue nach, wie der Sensor und die Belichtung funktionieren, und passe das an mein System an, das sich mit wenigen Bedienelementen realisieren lässt. Aktuell fotografiere ich den Frühling beispielsweise mit der D3s und einem Nikon 18–35 mm. Das ist zwar kein Goldring, aber ausreichend gut, sodass die D3s ihre Blendenstärke und ihr Rauschverhalten ausspielen kann. Weiterhin nutze ich eine Nikon D750 mit dem Nikon 70-200 f4 und dem Nikon TC-14 E II Telekonverter. Die Version III braucht das Objektiv nicht und über 1,4 hinaus ist nicht empfehlenswert. Zuletzt nutze ich eine weitere Nikon D750 mit einem Sigma 150 mm f/2,8 APO EX DG HSM Macro und einem Sigma 1,4x EX APO DG Telekonverter. Alles anders als letztes Jahr.
Daher hätte ich mich für die Canon EOS R3 oder die Nikon Alpha 7 S III mit Batteriegriff entschieden. Aber wie gesagt: Jeder empfindet das anders. Viel Spaß mit dem neuen Equipment!
Gruß Herbert
Hallo Herbert,
danke dir für den Einblick, sehr interessant. So hat jeder unterschiedliche Prioritäten. Freut mich zu lesen, dass du mit deiner Ausrüstung so zufrieden bist.
Liebe Grüße
Matthias
Hallo Matthias,
ich verstehe deine Gründe vollkommen.
Habe letztes Jahr auch mein System gewechselt, bin A7iv zur
X-T50 gewechselt.
Die wichtigsten Punkte waren für mich das Gefühl der Kamera in der Hand und dass Gewicht.
Bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
Viele Grüße
David
Hallo David,
das klingt nach ganz ähnlichen Gründen. Danke dir für den Einblick!
Liebe Grüße
Matthias
Hallo,
ja, ich kann den Schritt nachvollziehen! Dein neues System ist halt viel leichter, wichtig ist, dass das fotografieren Spass macht!
An der Bildqualität wird wohl niemand einen Unterschied sehen.
Ich wünsche dir viel Spaß und tolle Fotos mit der neuen Ausrüstung.
Mach weiter so mit deinen schönen Berichten
Viele Grüße
Harald
Hallo Harald,
du hast in zwei Sätzen wunderbar auf den Punkt gebracht, wofür ich einen kompletten Artikel benötigt habe.
Ich danke dir!
Liebe Grüße
Matthias
Der Bauch spricht mit – also hast du es richtig gemacht ! lg Peter
Hallo Peter,
der Bauch hat so oft Recht. Inzwischen habe ich gelernt, mehr darauf zu hören.
Liebe Grüße
Matthias
Wie Du selbst schon geschrieben hast, es ist egal welche Kamera man hat, hauptsache ist, man hat Spaß beim Fotografieren.
Hallo Oliver,
genauso ist es. 🙂
Liebe Grüße
Matthias
Hi Matthias,
ich fotografiere zur Zeit mit Sony A7 (A7 RII, A7III und A7RIV) dazu 11 Objektive (5 Festbrennweiten, 5 Zooms). Zu deiner Absicht, dich neu aufzustellen, folgendes:
Es gibt keine schlechten Kameras, nur welche, mit denen man nicht warm wird – trifft auf dich zu.
Kamera und FotografIn sollten unbedingt zusammen passen, die Kriterien für Kaufentscheidungen liegen allein beim Käufer.
Ich habe 1971 mit Minolta angefangen, dann zu Nikon gewechselt, später Canon Vollformat, jetzt Sony. Nie hatte ich den Systemwechsel damit begründet, dass eins schlechte Fotos gemacht hätte.
Ich wünsche dir, dass deine Neuanschaffung und du ein fotografisches ‚Dream Team‘ werdet.
Beste Grüße Bernd
Hallo Bernd,
das ist du sehr schön auf den Punkt gebracht. Vielen lieben Dank!
Liebe Grüße
Matthias
Mutiger und auch gleichzeitig ein wichtiger Schritt! Viel Spass mit dem neuen System. Ich bin bislang immer von einer Canon zur nächsten gewechselt… Aktuell und vor allem auch aus den von dir geschilderten Gewichtsgründen bin ich bei einer Canon M6 Mark II gelandet…
Viele Grüße Holger
Hallo Holger,
ich hatte damals auch schon Richtung EOS M System geschielt. Ich danke dir!
Liebe Grüße
Matthias
Danke für diesen schönen und authentischen Blog! Lese immer mal wieder unterschiedliche Artikel und bekomme auf eine nahbare Art und Weise gute Tipps und reichlich Info
thx
Hallo Hannah,
vielen Dank für dein positives Feedback zu meinem Blog, das freut mich sehr!
Liebe Grüße
Matthias