Milchstraße fotografieren [Der ultimative Guide]

Heute zeige ich dir, wie du die Milchstraße fotografieren kannst! Dafür erkläre ich alle Schritte von der Planung bis zur Nachbearbeitung.

Im ersten Teil des Artikels geht es darum, welche Kameras, Objektive und Zubehör du für die Fotografie der Milchstraße brauchst. Den zweiten Teil machen die Planung und Vorbereitung aus. Anschließend zeige ich dir im dritten Teil, worauf du beim Fotografieren selbst achten solltest und was die passenden Kameraeinstellungen sind. Teil vier umfasst einige Anregungen zur Nachbearbeitung.

Nötige Fotoausrüstung für Fotoaufnahmen der Milchstraße

Zunächst zeige ich dir, welche Kameras, Objektive und Zubehör nötig sind, um die Milchstraße fotografieren zu können.

Kamera

Welche Kameras sind geeignet, um die Milchstraße zu fotografieren?

Grundsätzlich kannst du erst einmal jede System- oder Spiegelreflexkamera nutzen, um den Nachthimmel und insbesondere die Milchstraße zu fotografieren. Es spielt also keine allzu entscheidende Rolle, ob du eine Kamera mit Four-Thirds-, APS-C- oder Vollformatsensor hast.

Je größer der Sensor, umso besser ist in diesem Fall die Bildqualität.

Meiner Erfahrung nach ist der kleine Sensor einer Kompaktkamera nicht ausreichend, um bei den nötigen hohen ISOs noch ausreichend Bildqualität für Aufnahmen von der Milchstraße zu liefern.

Objektive

Bei den Objektiven empfehle ich ein Weitwinkelobjektiv. Bei APS-C meine ich damit eine Brennweite im Bereich von etwa 10-22 mm, bei Vollformat 16-35 mm.

Sony FE 16-35mm F4 ZA OSS (SEL-1635Z)

Sony FE 16-35mm F4 ZA OSS (SEL-1635Z)

In meinem Artikel über Objektive für Landschaftsfotografie findest du meine aktuellen Empfehlungen für Weitwinkelobjektive für Canon, Nikon und Sony Kameras.

Je lichtstärker das Objektiv ist, umso besser. Ich habe die Aufnahmen der Milchstraße in diesem Artikel aber zum Teil auch mit einem 16-35 mm mit Blende 4 gemacht. Auch das funktioniert also.

Ein lichtstarkes Objektiv mit einer Blende von beispielsweise 2.8 lässt noch mehr Licht in die Kamera einfallen. Daher musst du die ISO dann vielleicht nicht ganz so hochdrehen wie mit einem Objektiv mit Blende 4.

Mehr über die Zusammenhänge über Blende, ISO und Belichtungszeit kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Noch besser sind natürlich Festbrennweiten mit Blende 1.4 – 2.0. Falls du mit der Zeit des Öfteren die Milchstraße fotografieren willst, dann kann der Kauf eines solchen Objektives sinnvoll sein.

Ein Bildstabilisator ist für Aufnahmen von der Milchstraße nicht nötig, weil die Fotos ohnehin vom Stativ aus gemacht werden müssen.

Zubehör

Als Zubehör ist eigentlich nur ein ausreichend stabiles Stativ wichtig.

Falls du noch kein Stativ hast, empfehle ich dir das Manfrotto Befree Advanced. Es bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist bis Windstärke 4 ausreichend stabil, solange du keine Teleobjektive nutzt. Ich habe es für meine Fotografie sechs Jahre lang eingesetzt.

Manfrotto Befree Advanced

Manfrotto Befree Advanced

Je nachdem wie die Temperaturen sind, musst du natürlich noch entsprechende Kleidung mitnehmen. Erfahrungsgemäß dauern die Aufnahmen vom Nachthimmel und der Milchstraße gerne mal eine halbe Stunde, in der es dann sehr kalt werden kann. Außerdem hat sich eine Stirnlampe als sehr hilfreich erwiesen. In den Kommentaren meines kürzlichen Artikels über Fotozubehör wurden mehrfach Stirnlampen empfohlen, die mit einer roten LED funktionieren. Damit kann sich das Auge nach dem Deaktivieren der Lampe viel schneller wieder an die Dunkelheit der Nacht gewöhnen. Denkbar sind hier beispielsweise die Wuben Stirnlampe oder die Knog Bandicoot.

Planung

Um die Milchstraße zu fotografieren ist die Planung der vielleicht wichtigste Teil, weshalb ich darauf im zweiten Teil des Beitrags eingehe. Denn nur so bist du zur richtigen Zeit bei passenden Bedingungen am richtigen Ort.

Wetter

Es mag etwas offensichtlich klingen, aber du brauchst natürlich freie Sicht auf den Sternenhimmel. Daher ist es unabdingbar, die Wettervorhersage zu kennen. Ich nutze dafür innerhalb Deutschlands die App von Wetter.com auf dem Smartphone. Jede andere Wetter App funktioniert aber auch.

Bewölkungsgrad, Mondphase und Mondzeiten in der Wetter.com App Detailansicht

Bewölkungsgrad, Mondphase und Mondzeiten in der Wetter.com App Detailansicht

Achte also in der Wettervorhersage auf einen möglichst wolkenfreien Himmel.

Lichtsmog

Warst du schon jemals auf dem Land und dir ist aufgefallen, dass dort viel mehr Sterne zu sehen sind? Das hat natürlich seinen Grund.

Fotoaufnahmen der Milchstraße kannst du nur weit außerhalb von Großstädten machen. Das Licht, das von Städten und sogar Dörfern ausgestrahlt wird, ist auch in deinen Nachtaufnahmen des Himmels noch zu sehen. Daher solltest du am besten so weit wie möglich von Ortschaften entfernt sein.

Dieser Aspekt wird auch Lichtsmog oder Lichtverschmutzung genannt. Hilfreich sind hier Karten wie beispielsweise von www.lightpollutionmap.info, auf denen du sehen kannst, wo die Lichtverschmutzung möglichst gering ist, wie zum Beispiel in vielen Teilen Brandenburgs.

Zeitpunkt nach der Dämmerung

Um auf deinen Bildern kein Licht mehr vom Sonnenuntergang zu haben, kannst du mit deinen Aufnahmen erst ab zwei Stunden nach Sonnenuntergang beginnen. Ebenso verhält es sich mit dem Sonnenaufgang, bis zu dem noch mindestens zwei Stunden Zeit sein sollten.

Die verschiedenen Phasen der Dämmerung sind in der Landschaftsfotografie generell interessant. In meinem Artikel zu diesem Thema erkläre ich dazu alles sehr detailliert und genau.

Mittlerweile kannst du die Zeitpunkte für Sonnenauf- und Sonnenuntergang auch in vielen Wetter Apps einsehen.

Zeiten von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang in der Wetter.com App

Zeiten von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang in der Wetter.com App

Alternativ kannst du dafür eine eigene App oder eine Website wie www.timeanddate.de/sonne/ nutzen.

Mondphasen

Ebenso wichtig für die Fotografie der Milchstraße sind die Mondphasen. Vor allem bei Neumond oder wenn der Mond nur zu einem Viertel zu sehen ist, sind Aufnahmen vom Nachthimmel möglich. Meiner Erfahrung nach geht auch Halbmond gerade noch so, aber weniger Licht vom Mond ist mir definitiv lieber.

Auch für die Mondphasen gibt es Apps, auch einige Wetter Apps haben diese Daten integriert. Aber auch Websites wie The Photographer’s Ephemeris kannst du hier für die Planung nutzen.

Das Licht des Mondes kann hilfreich sein, um bei den Aufnahmen deinen Vordergrund zu beleuchten.

Motive im Vordergrund

Für stimmungsvolle Fotos der Milchstraße kannst du im unteren Teil des Bildes passende Motive einplanen. Denkbar sind beispielsweise Wege und Straßen, einzelne Bäume, Berglandschaften, Wald oder Meer und Felsen.

Die Planung für den Ort kannst du also im Vorfeld machen. Ich nutze dafür vor allem Google Maps.

Wann ist die Milchstraße zu sehen?

Der zentrale Teil der Milchstraße ist auf der Nordhalbkugel vor allem in den Sommermonaten gut sichtbar.

Milchstraße

Milchstraße

Zum Fotografieren eignen sich in erster Linie die Monate zwischen März und Oktober. Von März bis Mai ist die Milchstraße gegen Morgen zwei Stunden vor dem Sonnenaufgang sichtbar. Vom Juni bis August ist sie die ganze Nacht über zu sehen. Im September und Oktober ist die beste Fotografie- und Beobachtungszeit etwa zwei Stunden nach Sonnenuntergang, also eher Abends.

Prinzipiell ist die Milchstraße auch im Winter zu sehen und steht dann über dem Horizont. Zu dieser Zeit ist sie aber viel weniger klar zu erkennen und damit auch schwieriger zu fotografieren.

Wo ist die Milchstraße zu sehen?

Den zentralen Teil der Milchstraße siehst du je nach Uhrzeit und Jahreszeit vor allem im Südwesten. Zur Planung macht sich die kostenpflichtige App PhotoPills gut (Android, Apple). So kannst du schon vorab sehen, ob die Milchstraße auch in Richtung deines Motivs, das du für den Vordergrund nutzen möchtest, liegt.

Milchstraße über einer Bockwindmühle in Brandenburg

Milchstraße über einer Bockwindmühle in Brandenburg

Milchstraße fotografieren

Wenn du deine Planung gut gemacht hast und der richtige Zeitpunkt da ist, geht es nun an das eigentliche Fotografieren. Du kannst also an deinen ausgewählten Orten fahren und deine Kamera samt Stativ aufbauen.

Bildkomposition

Um die Milchstraße zu fotografieren, hat sich ein statischer Vordergrund bewährt, über dem dann der Sternenhimmel zu sehen ist. Das untere Drittel des Bildes bildet der Vordergrund, die oberen zwei Drittel der Sternenhimmel. Ob du hier Hoch- oder Querformat nutzt, bleibt dir überlassen. Mehr Tipps zur Bildkomposition gibt es hier.

Lichtquellen in der Umgebung

In aller Regel sollte es für die Aufnahmen der Milchstraße am ausgesuchten Ort so dunkel wie möglich sein. Eine Lichtquelle, die beispielsweise 500 Meter entfernt ist, ist meiner Erfahrung nach noch in Ordnung. Sie kann nämlich auch hilfreich sein, um den Vordergrund etwas zu beleuchten und so sichtbar zu machen.

Kameraeinstellungen

Die folgenden Kameraeinstellungen sind dafür gedacht, mit einem Weitwinkelobjektiv zu fotografieren.

Bei Aufnahmen von Sternen darf die Belichtungszeit nicht zu lang werden, weil die Erdrotation sonst im Bild zu sehen ist. Die Sterne sind bei Belichtungszeiten über 20 Sekunden nicht mehr als Punkte zu sehen, sondern werden dann Striche. Auch das kann interessant sein, wie du in meinem Artikel über Startrails nachlesen kannst.

Startrails über dem Mittelmeer

Startrails über dem Mittelmeer

Um die Milchstraße auf dem Foto gut sichtbar zu machen, muss möglichst viel Licht in die Kamera einfallen und vom Sensor aufgenommen werden. Die Blende sollte also so weit wie möglich geöffnet sein. Bei meinem Weitwinkelobjektiv ist das Blende 4. Wie oben beschrieben, kann es aber auch 2.8 oder mehr sein.

Auch die ISO muss ordentlich hochgedreht werden, damit die Sterne zu sehen sind. Hier sprechen wir von ISO 3200 und mehr. Eine höhere ISO geht immer mit mehr Bildrauschen und damit weniger Bildqualität einher. An einer APS-C Kamera nehme ich ISO 3200, an einer Vollformatkamera ist auch 6400 denkbar.

Meine Empfehlungen für die Kameraeinstellungen:

  • Blende: 4 oder nach Möglichkeit weiter offen
  • Belichtungszeit: maximal 20 Sekunden
  • ISO: 3200 oder 6400

RAW & JPG

Als Format für die Aufnahmen empfehle ich immer RAW. Hier hast du wesentlich mehr Spielraum für die Nachbearbeitung und kannst vor allem den Weißabgleich später noch selbst wählen. In meinem Artikel über die Unterschiede zwischen JPG und RAW findest du noch mehr Informationen zu diesem Thema.

Bildstabilisator deaktivieren

Außerdem solltest du den Bildstabilisator deiner Kamera oder deines Objektives deaktivieren. Es kann sonst passieren, dass deine Bilder dadurch bei der Nutzung eines Statives verwackeln.

Bildstabilisator deaktivieren (bei einer Sony Alpha 7 III im Menü)

Bildstabilisator deaktivieren (bei einer Sony Alpha 7 III im Menü)

Fokussierung

Nun kommt der – meiner Meinung nach – schwierigere Teil der Kameraeinstellungen. Um bei fast völliger Dunkelheit zu fokussieren gibt es mehrere Herangehensweisen. Der Autofokus funktioniert nun nicht mehr, insofern musst du manuell fokussieren. Ich zeige dir nachfolgend drei mögliche Wege.

  1. Wenn du an deinem Objektiv oder in der Kamera eine Entfernungsskala hast, kannst du diese nutzen. Hier kannst du den Fokus auf unendlich setzen. Meiner Erfahrung nach funktioniert das mithilfe der Fokusskala in der Kamera ganz gut. Bei der Entfernungsskala am Objektiv ist die „Unendlich-Einstellung“ nicht immer auch wirklich unendlich.
  2. Möglichkeit zwei funktioniert dann, wenn du eine weiter entfernte Lichtquelle oder den Mond sehen kannst. Hier kannst du deine Kamera in diese Richtung bewegen und dann manuell auf diese Lichtquelle scharfstellen. Mitunter funktioniert sogar der Autofokus für diesen Punkt noch. Danach kannst du die Kamera wieder in Richtung deines Motives und der Milchstraße drehen. Falls du den Autofokus genutzt hast, musst du diesen nun wieder deaktivieren, weil die Kamera sonst wieder versuchen würde zu fokussieren.
  3. Fast alle Kameras bieten mittlerweile die Möglichkeit, bei der manuellen Fokussierung einen stark vergrößerten Bildausschnitt anzuzeigen, auf den du dann scharf stellen kannst. Dadurch besteht die Option, eventuell schon die Sterne zu sehen und dann so am Fokusring zu drehen, dass die Sterne auch nur als Punkte zu sehen sind.
Entfernungsskala für manuelle Fokussierung

Entfernungsskala für manuelle Fokussierung

Auslöser

Zum Auslösen empfiehlt sich ein Fernauslöser. Ziel eines solchen Fernauslösers ist es, dass du deine Aufnahme nicht durch das Drücken des Auslösers verwackelst. Es gibt aber auch noch eine zweite Möglichkeit.

In deiner Kamera kannst du einen Selbstauslöser mit zwei oder zehn Sekunden Vorlaufzeit aktivieren. Zwei Sekunden sind vollkommen ausreichend. Obwohl ich einen Fernauslöser immer in meinem Fotorucksack dabei habe, nutze ich diesen „Zwei-Sekunden-Vorlaufzeit-Auslöser“ mittlerweile bei fast allen Belichtungszeiten unter 30 Sekunden.

Nun kannst du den Auslöser betätigen und das Bild aufnehmen. In der Praxis musst du nach der ersten Aufnahme häufig nachjustieren. Meist passe ich den Bildausschnitt mehrmals an oder drehe gegebenenfalls die ISO nach oben, falls die Milchstraße nicht ausreichend sichtbar ist.

Nachbearbeitung

Die Nachbereitung der Aufnahmen der Milchstraße läuft bei mir fast ausschließlich in Adobe Camera RAW ab. Du kannst also auch problemlos Adobe Lightroom oder eine RAW Software deiner Wahl nutzen. Hier gibt es meine Liste von Lightroom und Photoshop Alternativen.

In Adobe Camera RAW setze ich als erstes die Häkchen für die Objektivkorrektur. Damit werden Fehler des Objektivs herausgerechnet.

Danach passe ich den Weißabgleich an: Welcher Weißabgleich für dein Bild passt, ist von der Aufnahmesituation abhängig. Hier gibt es kein richtig oder falsch, denn wie alle Schritte der Nachbearbeitung ist diese Einstellung subjektiv. Ich lande häufig bei der Einstellung für Kunstlicht oder justiere selber den Kelvin-Wert.

Alle weiteren Einstellungen sind bei mir vom jeweiligen Bild abhängig. Meist erhöhe ich den Kontrast auf etwa +15. Danach passe ich die Belichtung für das ganze Bild an. Den Weißregler nach rechts zu ziehen sorgt meist für etwas mehr Brillanz, wenngleich man es hier nicht übertreiben sollte. Wenn nötig, nutze ich auch die Einstellungen für den Schwarzwert und Farben.

Je nachdem wie intensiv die Milchstraße in deinem Bild zu sehen ist, kann auch eine ganz leichte lokale Aufhellung für mehr Sichtbarkeit sorgen.

Fertig ist das Bild der Milchstraße.

Milchstraße Bockwindmühle Borne

Milchstraße Bockwindmühle Borne

Ich hoffe dieser Artikel hilft dir dabei, die Milchstraße zu fotografieren. Wenn du noch Anregungen, Fragen oder eigene Erfahrungen loswerden möchtest, dann schreib mir gern in den Kommentaren!

16 Kommentare

  1. Nutzer Avatar
    Matthias Buschbacher

    Hallo Matthias,

    wieder ein toller Beitrag mit einer „echten“ Gebrauchsanleitung.
    Vielen Dank dafür!
    Werde es die Tage mal mit meiner neuen 6D Mark II testen, bin sehr gespannt auf die Ergebnisse.

    Liebe Grüße

    Matthias

  2. Nutzer Avatar

    Bei einigen Pentaxkameras hat man einen Astro Tracer inbegriffen, dann wird das mit ISO und Blende deutlich entspannter.

      • Nutzer Avatar
        Andreas Pauli

        Hallo Matthias,
        der Astrotracer ist eine Funktion in der Kamera. Die Pentaxen verfügen über GPS oder man nutzt einen GPS-Empfänger für Pentax. Dann ist wichtig, dass man an Ort diesen kalibriert.
        Danach kann man seine Komposition einrichten und kann entspannt mit niedrigerem ISO fotografieren.
        Der Sensor der Kamera schwenkt dann mit, bei meiner K-1 II kann ich so bis zu 5 Min. belichten und habe immer noch die Sterne als Punkte im Bild. Ich kann dann im BULB-Modus die Belichtungszeit vorwählen bis zu 5 Minuten mit Astrotracer, ohne sind gar 20 Min. möglich, mit auf 10s. voreingestelltem Selbstauslöser gibt das ganz gute Bilder 😉
        LG Andi

        • Nutzer Avatar

          Ja, das funktioniert gut, man kann also mit deutlich niedrigeren ISO-Werten und damit geringerem Rauschen fotografieren. Allerdings muss man natürlich berücksichtigen, dass der Vordergrund verschwimmen wird! Aber oft macht man ja sowieso verschiedene Aufnahmen für den Vordergrund und dann den Himmel mit unterschiedlichen Aufnahmedaten.

  3. Nutzer Avatar

    Super Artikel, danke!
    Das habe ich bisher noch nie probiert, obwohl ich schon sehr lange fotografiere. Mit deiner Anleitung könnt ich das jetzt mal angehen.

  4. Nutzer Avatar

    Super für die excellente Beschreibung! Sehr hilfreich! Ich habe eine Canon 77D und ein Canon Weitwinkel 10-18mm. Sollte ich mir zusätzlich ein anderes Weitwinkel-Objektiv anschaffen? Oder reicht das bisherige für diese Art der Fotografie.
    Herzliche Grüße
    Peter

    • Nutzer Avatar

      Hallo Peter,

      das 10-18 mm und die 77D kannst du durchaus für die Milchstraße nutzen. Es gibt für die 77D auch gar nicht so viele Alternativen, außer du greifst richtig tief in die Tasche.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  5. Nutzer Avatar
    André Müller

    Vielen Dank für die tollen Infos. Verbringe jedes Jahr an der Ostseeküste und wollte eigentlich schon dieses Jahr mich an so ein Projekt wagen, jedoch machte das Wetter ein Strich durch die Rechnung. Hoffe, dass es kommendes Jahr mithilfe deiner Tipps klappt. 😊

  6. Nutzer Avatar
    Peter Buckstegen

    Hallo Matthias,
    alles sehr gut beschrieben! Ergänzend gibt es ein gutes Buch dazu von Katja Seidel: „Astrofotografie“. Außerdem nutze ich zur Wetterbestimmung noch „meteoblue.com“, unter dem Menüpunkt >Freizeit und Sport>Astronomy Seeing gibt es eine 3-Tages-Vorhersage zu Wolken, Jetstream usw. für einen ausgewählten Ort.
    Schöne Grüße
    Peter

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