Kürzlich war ich für eine Woche zum Fotografieren auf der Ostseeinsel Hiddensee. Hier kommt ein Einblick von dieser Reise!
Meine Verbindung zu Hiddensee
Zu Hiddensee habe ich eine ganz besondere Verbindung. Als Kind habe ich dort mehrere Urlaube mit meinen Eltern verbracht. Obwohl es auf der Insel kaum etwas zum Anschauen gibt, habe ich diese Reisen mit viel Zeit am Strand immer sehr gemocht. Außerdem habe ich dort im Alter von 14 Jahren mein erstes Geld verdient. Weil es auf der Insel keine Autos gibt, habe ich die Koffer von Urlaubern, die am Hafen ankamen, mit einem Bollerwagen zu deren Unterkünften gefahren und dafür ein Trinkgeld erhalten.
Anfang des Jahres habe ich auf Flickr dieses Bild gesehen. Es hat mich daran erinnert, dass ich mal wieder nach Hiddensee wollte. Anfang Mai war es dann so weit.
Welche Fotoausrüstung habe ich mitgenommen?
Vor einigen Wochen hatte ich davon berichtet, dass ich meine Fotoausrüstung einmal komplett ausgetauscht habe. Ziel war es unter anderem, alles etwas kleiner und leichter zu gestalten. Dementsprechend habe ich für die Reise nach Hiddensee nur eine Kamera und zwei Objektive mitgenommen:
Ein Standardzoom- und ein Weitwinkelobjektiv sollten alle Motive abdecken. Außerdem hatte ich noch folgendes Fotozubehör dabei:
- Manfrotto Befree GT Carbon Stativ
- Hoya HD MkII Polfilter
- K&F Concept ND Filterset
- Canon RS-60E3 Kabelfernauslöser
- SanDisk Extreme PRO SDXC UHS-I Speicherkarte 128 GB
- 2x Canon LP-E17 Akku
- Adapterring für Filter
- Tools zum Reinigen
- Lowepro Flipside 500 AW II
So sah der gepackte Fotorucksack aus:

Der Fotorucksack sieht so erst einmal relativ leer aus. Bei den Fototouren habe ich dann meist noch eine Flasche Wasser dabei, die im unteren Fach Platz findet. Das Stativ befestige ich an der Seite.
Montag – Anreise
Die Reise habe ich mit meiner Freundin unternommen. Wir fuhren an einem Montag von Halle (Saale) aus mit dem Zug nach Stralsund. Dort angekommen ging es noch kurz mit dem Bus zum Hafen, wo wir noch eine Weile Zeit hatten, bis die Fähre um 18:15 Uhr nach Hiddensee abfahren sollte. Die Wartezeit ließ sich mit einem warmen Getränk in der Sonne gut überbrücken.
Am Hafen von Stralsund liegt auch das Naturkundemuseum “Ozeaneum”, welches eine spannende moderne Architektur hat. Kurzerhand ließ ich meine Freundin im Restaurant sitzen und fotografierte dort an der Außenfassade noch ein paar Minuten.
Nun ging es auf die Fähre und wir fuhren 1,5 Stunden westlich von Rügen entlang bis nach Hiddensee. Allein die Zeit auf der Fähre habe ich schon total genossen – den Wind draußen zu spüren, die Landschaft auf beiden Seiten zu beobachten und aus der Ferne die mir vertrauten Orte der Insel zu erblicken. Pünktlich kamen wir in Neuendorf an, wo der südlichste Hafen der Insel liegt.
Nachdem wir in der Ferienwohnung eingecheckt hatten, ging es noch auf einen kleinen Spaziergang zum Strand. Dieser lag zu Fuß keine fünf Minuten entfernt. Es war spätes Sonnenuntergangslicht und es fühlte sich gut an, wieder zurück zu sein.
Obwohl dieser Spaziergang zum Ankommen da war, konnte ich mein fotografisches Auge nicht ganz ausschalten. Am Strand erspähte ich schon einige Motive, die ich mir für die nächsten Tage vormerkte.
Dienstag – Grundversorgung und fotografieren am Strand
Am Dienstag schliefen wir erst einmal aus. Nun ging es zum Fahrradverleih, denn auf Hiddensee gibt es wie oben beschrieben keine Autos. Mit den Drahteseln fuhren wir Richtung Norden in den “größten” Ort der Insel namens Vitte. Nach einem ausgiebigen Mittagessen schauten wir uns die ruhigen Straßen und den Hafen an, denn zu dieser Zeit ist auf Hiddensee noch keine Hauptsaison. Wir kauften noch Lebensmittel im Supermarkt ein und fuhren zurück nach Neuendorf, wo wir einen entspannten restlichen Nachmittag in der Unterkunft verbrachten.
Nun war mein Bedürfnis aber gänzlich erwacht, die Kamera in die Hand zu nehmen. Dort, wo wir am Abend zuvor den Strandspaziergang unternommen hatten, sollten nun die nächsten Fotos entstehen. Mit dem Fotorucksack auf dem Rücken nahm ich mir Zeit, um die Motive genauer auszuwählen. Sobald diese klar waren, ging es ans Thema Bildkomposition. Ich überlegte genau, welche Elemente in meinem Bild sein sollten und wie ich diese anordnen wollte. Noch ohne Kamera und Stativ bewegte ich mich auf dem Sand und auf den Steinen hin und her. Erst als klar war, wo die Kamera genau stehen sollte, begann ich mit dem Aufbau meiner Fotoausrüstung.

Ein paar Minuten nach den ersten Aufnahmen war die Sonne bereits hinter dem Horizont verschwunden, was ich auch genauso geplant hatte. Um den Farbverlauf in Richtung des Sonnenuntergangs zu fotografieren, wählte ich nun einige Bildkompositionen mit den Buhnen aus.


Erst eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang ging ich zurück zur nahegelegenen Unterkunft.
Mittwoch – Zu starker Wind
Den Mittwoch verbrachten wir mit Spaziergängen in Neuendorf und gingen zum südlichen Leuchtturm der Insel. Draußen war es wegen des zunehmenden Windes immer ungemütlicher. Am späten Nachmittag ging ich bewusst noch einmal auf Scouting-Tour, um mir den nördlichen Strandabschnitt von Neuendorf anzuschauen. Bis auf ein umgedrehtes Boot fand ich leider so gut wie keine neuen Motive.
Hiddensee ist eine langgestreckte Insel, die nicht besonders breit ist. Sie misst vom nördlichsten bis zum südlichsten Punkt 16,8 km. Ein Großteil der westlichen Inselseite ist Sandstrand. Wenn ich also vom Strand schreibe, dann meine ich damit diese Westseite. Die drei Häfen der Insel liegen dagegen auf der Ostseite, also zur Insel Rügen hin.
Noch vor dem Abendessen ging ich mit der Kamera zum Hafen. Dort wollte ich einige Langzeitbelichtungen machen, weil der Himmel bewölkt war und dies für lange Belichtungszeiten immer meine favorisierte Wettersituation ist. Bei bewölktem Himmel herrscht weiches Licht, was Langzeitbelichtungen etwas einfacher macht und die Motive insgesamt ruhiger erscheinen lässt.
Der Wind hatte mittlerweile weiter zugenommen. Am Hafen angekommen war er so stark, dass ich erkennen musste, dass verwacklungsfreie Aufnahmen mit mehreren Minuten Belichtungszeit nicht möglich waren. Mein Manfrotto Befree GT Carbon Stativ ist zwar stabil, aber das war eindeutig zu viel Wind. Daher musste ich das Fotografieren am Hafen wohl oder übel abbrechen.
Weil der Wind von Osten kam, spekulierte ich nun darauf, dass es am Strand an der Westseite der Insel nicht ganz so windig wäre. Nach zehn Minuten Fußweg war ich wieder dort angekommen, wo ich am Vorabend schon fotografiert hatte. Vom Wind an der Ostseite der Insel war hier erstaunlicherweise kaum etwas zu merken.
Ich probierte einige Bildkompositionen, die ich zuvor so noch nicht aufgenommen hatte. Beim Kauf meiner neuen Kamera hatte ich mir auch ein neues ND Filterset gekauft, welches nun zum Einsatz kam.

Ich wählte Belichtungszeiten von bis zu zehn Minuten, damit das Wasser und der Himmel richtig glatt wurden.

Anschließend fotografierte ich noch von einem erhöhten Standpunkt am Strandzugang mit einer Buhne als Hauptmotiv.

Ich versuche immer, die Bildkompositionen möglichst einfach zu gestalten. Das bedeutet, dass ich nur wenige Elemente im Bild haben möchte. In diesem Fall war es nur ein kleiner Streifen Strand und Himmel, aber hauptsächlich Buhne und Meer.
Dieses Motiv sollte einige Tage später noch einmal relevant werden – also bitte gedanklich schon mal vormerken. 🙂
Donnerstag – Weniger Wind und blauer Himmel
Nach dem Aufstehen am Donnerstag ging ich noch einmal zum Hafen, weil eigentlich bewölktes Wetter angesagt war und sich der Wind beruhigt hatte. Die Wettervorhersage traf jedoch nicht so richtig zu. Auch wenn eine dünne Wolkendecke zu sehen war, kam die Sonne immer wieder mal durch. Ich probierte trotzdem einige Langzeitbelichtungen der Hafenmotive.



Mit dem Licht war ich aber nicht so richtig zufrieden. Ich musste also darauf hoffen, dass sich an einem der folgenden Tage nochmal dichte Bewölkung mit wenig Wind ergab.
Der Nachmittag war mit Animal Crossing auf der Nintendo Switch spielen, einem Mittagsschläfchen, Kuchen futtern in einem Café und einem Spaziergang sehr chillig. Nachdem wir zum Abendessen in der Unterkunft gekocht hatten, ging ich wieder zum Strand zum Fotografieren.
Ich war zwar schon an beiden Abenden zuvor hier, hatte aber auch anderswo keine neuen Motive gefunden. Es lohnt sich in der Landschaftsfotografie trotzdem, Orte mehrmals zu besuchen, weil das Wetter und damit das Licht immer anders sind. Bei fast wolkenlosem Himmel waren die Buhnen diesmal meine Hauptmotive.



Freitag – Fahrradtour und Sternenhimmel
Am Freitag unternahmen wir nach dem Frühstück eine längere Fahrradtour zum nördlichen Ende der Insel. An der Steilküste suchten wir nach Fossilien und fanden eine Reihe von versteinerten Tintenfischarmen. Im nördlichen Ort “Kloster” gab es anschließend Kuchen, bevor wir den Heimweg antraten.
Diesmal fotografierte ich nicht zum Sonnenuntergang, denn für den Abend hatte ich einen anderen Plan. Der Himmel war wieder wolkenlos, weshalb ich an diesem Abend Sterne fotografieren wollte. Wer meinen Artikel über die Phasen der Dämmerung gelesen hat, weiß, dass man mindestens zwei Stunden nach Sonnenuntergang warten muss, damit im Foto kein Restlicht am Himmel mehr zu sehen ist.
Dementsprechend brach ich erst 23 Uhr zum Strand auf. Ich wählte den erhöhten Standort am Strandzugang aus, um von dort aus wieder die Buhne als Motiv zu nutzen. Statt wie auf Bild 6 entschied ich mich jedoch für ein Hochformat, bei dem die oberen zwei Drittel Sternenhimmel ausmachten. Ich fotografierte zwei Bilder mit Belichtungszeiten von 30 Sekunden.
Anschließend machte ich eine Reihe von Aufnahmen, um diese später daheim am PC zu Startrails zusammenzusetzen. Grundsätzlich wäre eine lange Belichtung möglich. Die Bildqualität ist aber mit einzelnen Belichtungen von jeweils 30 Sekunden wesentlich besser, weil dann weniger Bildrauschen auftritt. Daher habe ich an diesem Abend 40 einzelne 30-Sekunden-Belichtungen fotografiert, die dann zusammengesetzt 20 Minuten ergeben.
Nach einer halben Stunde war ich gut durchgefroren und kehrte zur Unterkunft zurück.
Samstag – Wie in alten Zeiten
Wie schon einige Tage zuvor begann auch der Samstagmorgen mit Entspannung am Hafen in Neuendorf. Dort sitze ich gern einfach nur und beobachte das Treiben. Es ist nicht viel los – ein paar Fischer klönen, manchmal kommt ein einzelnes Boot an, manchmal eine Fähre. Ebenso entspannt war der weitere Tag mit einem Restaurantbesuch, Mittagsschläfchen und Switch zocken. Nachdem wir in einem Café einen riesigen Windbeutel verspeist hatten, fanden sich endlich gute Bedingungen für eines meiner ältesten Hobbies.
Zu Beginn dieses Beitrages hatte ich schon erwähnt, dass ich auf Hiddensee mit Kofferfahren mein erstes Geld überhaupt verdient hatte. Von diesem Geld habe ich mir damals einen Lenkdrachen gekauft, den ich dann in jeder freien Minute geflogen bin. Auch wenn es zwischendurch mal ein paar Jahre Pause gab, hat mich dieses Drachenfliegen nie verlassen. Heute ist es kein Stabdrachen mehr, sondern eine Matte mit vier Leinen, aber ich habe immer noch genauso viel Freude daran. So auch an diesem Nachmittag, als meine Freundin und ich abwechselnd geflogen sind.

Bei mehr Wind ist dieses Hobby durchaus als Workout zu betrachten, sodass wir in Kombination mit dem anschließenden Strandspaziergang den Windbeutel wieder herausgearbeitet haben. 🙂
Das Wetter war mit einer Mischung aus Wolken und blauem Himmel interessanter als an den beiden wolkenlosen Tagen zuvor. Nach dem Abendessen in der Ferienwohnung ging ich wieder mit der Fotoausrüstung an den Strand. Diesmal wählte ich eine andere Stelle, die etwas weiter nördlich lag. Es war Samstagabend und im Gegensatz zu den anderen Tagen der Woche war der Strand recht gut besucht. Erst als die meisten Besucher in der blauen Stunde ins Dorf heimkehrten, fand ich so richtig Ruhe zum Fotografieren. Ich machte einige Aufnahmen von angespültem Seetang, der sich im flachen indirekten Licht gut absetzte. Zudem arbeitete ich diesmal mehr mit dem Weitwinkelobjektiv, weil eine interessante Wolkenformation über das Meer zog, die ich fotografisch einfangen wollte.

Nach diesen Fotos nahm ich mir noch das umgedrehte Boot vor, welches ich am Mittwoch gescoutet hatte.

Sonntag – Dünenheide und Langzeitbelichtungen am Hafen
Nach einem entspannten Start in den Tag fuhr meine Freundin nochmal in den Norden der Insel, um dort zum Leuchtturm zu wandern – so hatte ich Zeit für mich. Am Nachmittag fuhr ich mit dem Fahrrad ebenfalls ein Stückchen Richtung Norden, wo sich das Naturschutzgebiet Dünenheide befindet. Auch wenn es hier einige Bäume gibt, zeichnet sich diese Landschaft vor allem durch flachen Bodenbewuchs aus, der auf sandigem Untergrund gedeiht. Bei früheren Besuchen auf Hiddensee hatte ich hier schon zweimal fotografiert, aber mir war nie ein vorzeigbares Bild gelungen. Diesmal konnte ich aber schon ohne Kamera dieses Gebiet erst einmal genießen. Nachdem ich auf den Wegen eine Weile die Heide erkundet hatte, habe ich dann ohne Stativ einige Aufnahmen gemacht, mit denen ich zufriedener bin als damals.
Nun fanden sich auch endlich die richtigen Wetterbedingungen, um am Hafen Langzeitbelichtungen machen zu können. Mit dem Fahrrad fuhr ich dorthin, wo, bis auf einige Cafébesucher, kaum Leute zu finden waren. Durch die Besuche an den Tagen zuvor wusste ich bereits ganz genau, welche Motive ich fotografieren wollte. Mit der Kamera auf dem Stativ musste ich also nur noch meine Bildkompositionen feintunen.



Nicht immer sind meine Aufnahmepositionen besonders idyllisch. Mitunter stehe ich auf einem wackeligen Steg mit Ansammlungen von Vogelkot neben mir.

Nun war ich aber zufrieden, endlich diese Aufnahmen bei passendem Licht gemacht zu haben.
Der Sonntag endete mit einem letzten Restaurantbesuch und einem hochklassigen spanischen Fußballspiel im Fernsehen.
Montag – Regen und Rückreise
Wie die Wettervorhersage schon angedeutet hatte, regnete es am Montagfrüh. Wir lieferten die Fahrräder wieder ab und verbrachten daher die Zeit sonst in der Unterkunft. Gegen Nachmittag war langsam packen angesagt. Der Regen ließ nach, als wir uns mit den Koffern auf den Weg zum Hafen begaben. Jetzt ging es mit der Fähre wieder zurück nach Stralsund, wo wir nach einem Spaziergang durch die Altstadt noch eine Nacht im Hotel verbrachten. Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Zug zurück nach Halle (Saale).
Fotos von mir beim Fotografieren
Von meiner Freundin habe ich gerade noch einige Fotos bekommen, die mich am zweiten Abend beim Fotografieren zeigen (Danke dir!).



Abschließende Worte
Es war schön, mal wieder eine Woche auf Hiddensee zu verbringen. Weil es dort nicht viel zu sehen gibt und keine Autos fahren, ist es ein ganz anderes Leben, welches mich innerlich beruhigt.
Fotografisch bin ich jedoch irgendwann an meine Grenzen gestoßen. Trotz intensiver Suche habe ich nicht allzu viele unterschiedliche Motive gefunden. Also habe ich diese Motive dann öfter fotografiert – jeweils bei unterschiedlichem Wetter und Licht. Am Ende der Reise hatte ich jedoch das Gefühl, dass zumindest die Gegend rund um den südlichen Ort Neuendorf für mich fotografisch erschöpft ist.
Auf meiner Speicherkarte sind in dieser Woche etwa 280 Dateien im RAW-Format gelandet. Ich habe die Fotos schon gesichtet, aussortiert und festgelegt, welche ich weiterbearbeiten möchte. Aktuell sind noch 14 übrig.

Wie gewohnt wird es noch ein paar Wochen Abstand brauchen, bis ich die finalen Bearbeitungsschritte durchführe und mich für die Endauswahl entscheide. Dazu gibt es dann natürlich wieder einen eigenen Beitrag.
Wie hat dir der Beitrag gefallen? Konntest du für dich etwas mitnehmen? Hast du Fragen? Warst du schon einmal zum Fotografieren auf Hiddensee? Schreib mir in den Kommentaren!
Ich bin Matthias und ich fotografiere seit mehr als 20 Jahren leidenschaftlich gern Landschaften und Architektur. Mehr über mich
Lieber Matthias,
ich liebe das Meer und bin gerne im Urlaub mit meiner Camera am Strand unterwegs. Die schönen Abendaufnahmen mit den orangen, blauen und goldenen Farben sind sehr schön gelungen. Auch die SW Aufnahmen, ich bin nur immer wieder mit mir uneinig, ob ich Langzeitaufnahme mit dem ruhigen Wasser oder Kurzzeitaufnahme mit Wellenstruktur lieber mag. Aber ich denke das kommt dann ganz auf das Motiv an.
Weiterhin viel Freude und Chapeau, dass Du den Auslöser mit Bedacht tätigst. Ich hätte die 280 Bilder garantiert schon an einem Tag gemacht….;-)
Liebe Grüße
Joachim
Hallo Matthias, danke für den tollen Bericht. Ich empfinde deine Schilderungen immer wieder inspirierend für meine eigenen Fototouren. Vielen Dank fürs teilen.
Liebe Grüße Andreas
Lieber Matthias,
vielen Dank für den informativen Beitrag über deine Fotoaktivitäten auf Hiddensee.
Ich erfreue mich an deiner Sprache, die wertvolle Tipps so „nebenbei“ vermittelt und die eben nicht mit fototechnischem Spezialvokabular Eindruck machen will.
Es wirkt, als sei man selbst auf den Fotospaziergängen dabei gewesen. Danke.
Vor 20 Jahren war ich für einen Tagesausflug auf Hiddensee und fand es auch schön. Das Fotografieren habe ich erst vor einigen Jahren für mich entdeckt und bin also eine autodidaktische Späteinsteigerin.
Da ich gern wandere und bereits
Ü 60 bin, habe ich mich für die Olympus EM1 Mark III entschieden.
Sie ist nicht zu schwer und Olympus(bzw. OM Systems) bietet viele sehr gute Objektive an.
Viele Grüße aus dem Norden.
Ilka
Liebe Ilka,
mit der Olympus kann man sehr gut leichtes Gepäck mit umfassender Fotoausrüstung haben und es gibt eine Vielzahl an sehr guten Objektiven. Wenn ich nicht so große Hände hätte, wäre ich auch nicht auf Panasonic MFT System umgestiegen, nur sind die Nachfolger der OM D 620, mit der ich viele Jahre fotografiert habe, leider zu klein. Ich nutze aber Olympus-Objektive auch an Panasonic.
Auf der Internetseite digitalkamera.de gibt es sehr viele Tests zu MFT Objektiven, da sind bei den verschiedenen Brennweiten manchmal Panasonic und manchmal Olympus als das bessere Objektiv dargestellt. Leider ist das schöne kompakte OM Weitwinkel Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18mm F4,0-5,6 etwas empfindlich, da es von der Konstruktion her innen ein Flachbandkabel für die Elektronik hat, was nach einiger Zeit zum Brechen neigt. Ich werde mir aber trotzdem noch einmal dieses Objektiv bei MPB kaufen, da es sehr leicht ist und für Landschaftsaufnahmen ideal. Interessant auch die Seite https://mftobjektive.de/ da sind alle aktuellen MFT Objektive zu sehen. Weiterhin viel Spaß mit Deiner Olympus/OM viele Grüße Joachim
Hallo Matthias, ich habe Deinen interessanten und ausführlichen Bericht mit Freude gelesen. Schön, dass der private Aspekt nicht zu kurz kam. Hiddensee kenne ich auch aus Kindertagen, habe es es aber seither nicht geschafft, wieder hinzufahren.
Deine Schilderungen dokumentieren schön die Arbeit, die in jedem Bild steckt! Auf die Endauswahl bin ich sehr gespannt.
Zufällig bin ich auch gerade an der Ostsee, im polnischen Mrzezyno. Und habe eine neue Fotoausrüstung dabei, die selbstverständlich ausgiebig erprobt wird. Während Du bei Deiner Hauptkamera von Vollformat zu APS-C gewechselt hast, bin ich den umgekehrten Weg gegangen. Ich freue mich nun an einer Nikon Z6 II. Der Arbeitsablauf ist sehr schön flüssig, die Kamera durchdacht konstruiert und alles fühlt sich quasi richtig an. Besonders schätze ich den großen und hellen Sucher.
Ich freue mich auf Deinen nächsten Beitrag.
Schöne Grüße!
Peter
Hallo Matthias, vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, der sehr schön geschrieben und interessant und unterhaltsam war.
Liebe Grüße
Bernd
Lieber Matthias,
man spürt förmlich wie du zur Ruhe kommst und ist irgendwie bei dir.
Fotografie ist sicher nicht das wichtigste im Leben, aber sie hilft uns
bei vielem Streß oder Ärger zur Ruhe zu kommen. Nicht immer, aber sehr oft. Ich war noch nie in Hiddensee bin aber irgendwie mit dir über die Insel gelaufen auf der Suche nach Motiven. Und beim finden von Motiven auch. Es gibt Orte an denen ich schon sehr oft war (auch in meiner Heimat) und an denen ich immer wieder Neues oder Altes neu entdecke. Es mach immer wieder Freude diese spannenden Momente zu erleben.
Bei den Bildern geht es mir wie dir, ich muss immer einige Zeit verstreichen lassen bevor ich mich an die Ausarbeitung machen kann. Leider bin ich nicht so konsequent, schon am Anfang alles auszusortieren was letztendlich keinen Bestand hat.
Weiterhin viel Freude mit der Fotografie und noch viele tolle Erlebnisse.
Grüße auch an deine Freundin, unbekannter Weise. Meine Frau gibt mir auch immer wieder Freiraum für meine Fotografie und das ist auch wichtig für beide Seiten.
LG Werner aus Würzburg