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Ein halbes Jahr ohne Social Media

Seit einem halben Jahr veröffentliche ich meine Fotos nicht mehr auf Instagram und Facebook. Was hat sich dadurch für mich verändert?

Zum Jahreswechsel habe ich mich dazu entschieden, meine Fotos nicht mehr auf den üblichen Social Media Plattformen zu veröffentlichen. Ich wollte generell eine andere Plattform nutzen, auch zum Betrachten der Arbeiten anderer Künstler. Die Gründe dafür waren vielfältig. Wie denke ich heute über diesen Schritt? War es eine gute Idee?

Ein halbes Jahr ohne Social Media
Ein halbes Jahr ohne Social Media

Die Fotoplattform meiner Wahl

Ich habe mir damals viele Fotoplattformen im Netz angesehen, um zu prüfen, auf welchen davon ich zukünftig aktiv sein möchte. Folgende Aspekte hatte ich für die Auswahl im Kopf:

  • Wie aktiv ist sind die Nutzer der Plattform? Die Größe einer Plattform ist eine Sache. Instagram beispielsweise ist von den Nutzerzahlen her betrachtet sehr groß, aber oftmals kommt bis auf Likes nicht viel Kommunikation zustande. Mir ist wichtig, dass die Nutzer regelmäßig Bilder hochladen und sich auch in den Kommentaren austauschen.
  • Ist die Plattform angenehm zu nutzen? Mir ist ein angenehmes Design wichtig, welches nicht überladen ist und bei dem die Fotos im Vordergrund stehen.
  • Gibt es möglichst wenig KI-Bilder? Ich habe kein Interesse daran, mir KI-Bilder anzuschauen. Keine Fotoplattform ist komplett frei davon, aber es sollte ein kleines Maß sein.
  • Welche Art von Fotos sind zu sehen? Ich wollte keine Hochglanz-Plattform, auf der hauptsächlich bis ins letzte retuschierte, perfekte Fotos hochgeladen werden.
  • Wie vielfältig sind die Fotos? Meine Fotografie lebt auch von Einflüssen anderer Künstler. Insofern bringen viele unterschiedliche Inspirationen auch immer wieder neuen Schwung hinein.
  • Wie ist die Community dahinter? Ist es ein freundliches, wohlwollendes Miteinander? Wie offen sind die Leute für konstruktive Kritik?

Wenn ich mich recht entsinne, habe ich mir damals etwa sieben verschiedene Fotoplattformen genauer angeschaut. Meine Wahl fiel auf Flickr. Meine Erfahrungen, von denen ich heute schreibe, drehen sich also um den Wechsel von Instagram und Facebook zu Flickr. Streng genommen fällt auch Flickr unter die sozialen Medien. Ich würde es aber eher als richtige Fotoplattform bezeichnen, die mit den klassischen sozialen Netzwerken nicht so viel zu tun hat.

Flickr Startseite
Flickr Startseite

Bewusste Wahrnehmung

Ich nutze Flickr ausschließlich am PC. Die offensichtlichste Änderung ist, dass ich mir Fotos anderer Künstler nun an einem großen Bildschirm statt auf dem Smartphone anschaue.

Das sorgt dafür, dass ich mir für jedes einzelne Bild wieder viel mehr Betrachtungszeit nehme. Ich nehme das Bild emotional wahr, schaue mir danach die einzelnen Elemente an und sehe die kleinen Details. Ich kann den Bildern so viel Betrachtungszeit einräumen, wie sie es verdienen.

Meine aktuellen Flickr Favoriten
Meine aktuellen Flickr Favoriten

Ich sehe wieder mehr Fotos im Hochformat, was insbesondere in der Architekturfotografie für vielfältigere Kompositionen sorgt.

Mehr Vorfreude

Vor allem Instagram habe ich früher mehrmals am Tag auf meinem Smartphone geöffnet. Auf Flickr schaue ich heute etwa zweimal pro Woche. Statt ständigem Input schaue ich mir Fotos also gezielter an.

Wenn ich alle paar Tage die Fotoplattform ansteuere, dann nehme ich mir Zeit dafür. Oftmals ist es Sonntagmorgen, wenn ich einen ruhigen Tag vor mir habe. Dann setze ich mich ausgeschlafen an den PC, mache mir vorher einen grünen Tee und freue mich darauf, neue Fotos anderer Künstler anschauen zu können.

Zeit nehmen für Inspiration
Zeit nehmen für Inspiration

Weil ich nicht mehr so häufig wie früher Fotos anschaue, habe ich wesentlich mehr Vorfreude auf diese Momente. Es ist Zeit für mich und meine Fotografie.

Eine größere Vielfalt

Über die Monate habe ich dort einige Künstler gefunden, deren Arbeiten ich sehr schätze. So ist es eine Freude für mich, neue Fotos dieser Künstler sehen zu dürfen. Genau diese Fotos schaue ich mir primär auf Flickr an.

Manchmal habe ich aber das Bedürfnis nach neuen Einflüssen. Dafür kann ich dann eine Übersicht von beliebten Bildern des Vortages nutzen, die sich auf Flickr “Explore” nennt. Hier sind Bilder anderer Künstler zu sehen, denen ich in der Regel noch nicht folge. Diese Bildersammlung ist auch nicht auf bestimmte Genres wie Landschafts- oder Architekturfotografie beschränkt. Dadurch ergibt sich dort eine große Vielfalt unterschiedlicher Motive.

Flickr Explore
Flickr Explore

Aktiver Austausch

Wie schon beschrieben, folge ich einigen Künstlern auf Flickr nun schon seit mehreren Monaten. Ich gebe auch gern selbst konstruktives Feedback. Wenn ich ein Foto kommentiere, dann schreibe ich primär von meinen Empfindungen und was mein Auge wahrnimmt. Wenn es dann aber noch bestimmte Aspekte gibt, die mir nicht so gefallen, schreibe ich auch davon. Ich versuche das immer auf eine wertschätzende Art und Weise zu tun. Dieses Kommentieren hat dazu geführt, dass ich nun mit einigen Künstlern in regelmäßigem Austausch stehe, was ich sehr schätze.

Mein Fazit nach einem halben Jahr ohne Social Media

Ich bin sehr glücklich darüber, mit meinen Fotos nicht mehr an Instagram und Facebook teilzunehmen. Ebenso glücklich bin ich darüber, mit Flickr eine Fotoplattform gefunden zu haben, die mir auch nach sieben Monaten Nutzungszeit immer noch gut gefällt.

Ich beschäftige mich wieder intensiver mit den Fotos anderer Künstler. Das kommt in der Folge auch meiner eigenen Fotografie zugute. Das Ansteuern von Flickr ist mit Vorfreude verbunden. Die Auswahl an Fotos, die ich dort sehe, ist wesentlich vielfältiger als auf Social Media. Ebenso mag ich den Austausch über die Fotos, der sich dort mittlerweile ergeben hat.

Rundum: Ein halbes Jahr später freue ich mich darüber, diesen Schritt gegangen zu sein.

Hast du einen ähnlichen Wechsel vollzogen? Wie stehst du zu Social Media und Instagram? Schreib mir in den Kommentaren!

Über mich
Matthias Haltenhof Ich bin Matthias und ich fotografiere seit mehr als 20 Jahren leidenschaftlich gern Landschaften und Architektur. Mehr über mich erfährst du hier. Wenn du keine Artikel mehr verpassen willst, dann lass einfach deine E-Mail-Adresse da und ich schicke dir regelmäßig meine neuen Blogbeiträge.

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20 Gedanken zu „Ein halbes Jahr ohne Social Media“

  1. Guten Morgen,

    Deine Liste der Nikon-Kameras erscheint mir etwas veraltet und schreit nach einem Update. Zumindest fehlt die Z 50 ii. Mit dieser war ich gerade im Urlaub. Eine Topkamera.

    Antworten
  2. Hallo Matthias,
    deinen Artikel finde ich sehr interessant, du sprichst aus, was ich intuitiv fühle. Fotos bei Instagram und Facebook zu posten, war nie meins. Irgendwie zu schnelllebig und vergänglich.
    In deiner Darstellung war ich dennoch überrascht, von dir Flickr als Alternative zu hören. Dieses Portal war nie in meinem Focus, zumal nach einer organisatorischen Umstellung zweifelhafte Bedingungen Einzug hielten und mich fast zum Löschen animierten.
    Daher stelle ich mir die Frage, warum du und deine Kommentatoren nicht die gute alte Fotocommunity erwähnten. Ist dieses Portal mit einem Bann belegt?
    Beste Grüße
    Uwe

    Antworten
  3. Hallo Mathias,
    danke für deinen wertvollen Beitrag. Als Erfahrungs-Jungspund in der Fotografie suche ich natürlich Wege und Quellen mit anderen Fotografen in „Austausch“ zu kommen. Alleine das Betrachten von guten Bildern auf Instagram (und auch Facebook) ist für mich der Horror und ich verstehe nicht weshalb sich Fotografen auf diese Plattform fokussieren. Durchwegs enttäuscht klicke ich die Bilder weg. Darüber hinaus werde ich zugemüllt mit Bildern und Dingen, die ich nicht sehen will. Daher nutze ich persönlich zwar täglich für ca. 15 Minuten Instagram, aber bewege mich Nicht-Fotografischen-Kanälen.
    Statt dessen wähle ich Flickr und schaue mir dort gezielt Bilder an. Für diese nehme ich mir dann auch die Zeit um sie genauer zu betrachten und daraus zu lernen.
    Wer sich für Fotografie und nicht für Reichweite interessiert wird sich über kurz oder lang auch für andere – hochwertigere – Kanäle interessieren. Es gibt im Netz genügend Möglichkeiten diese Kanäle zu finden.
    Danke an dieser Stelle auch an dich/euch, die ihr euch die Mühe macht eure Erfahrungen mit den (noch) unerfahrenen zu teilen.
    Gut Licht!

    Antworten
  4. Hallo Matthias,

    ich bin auch zufällig langsam statt mit der Instagram und habe seit Corona-Krise wieder von Social Media abgewendet und freue mich wieder auf die normalen Fotoforum, Wiederkehr zum Flickr (es ist wirklich angenehm, ordentliche Fotos anzusehen) und meine Kameras wieder aus dem Vitrine raus zuholen (11 Jahre alte OM-D E-M1, die ich trotz 16 MP liebe). Nun muss ich nach lange Pause mit Fotografie wieder neu entdecken. Was ist meine Richtung, die mir wirklich interessiert und Spaß macht.

    Antworten
  5. einfachHallo finde das eine Entscheidung in die richtige Richtung.
    Habe von den ganzen Sozialmedia Hype nie was gehalten.
    Bin seit Jahren Flickr Pro Mitglied und ich will nicht sagen das es die einzige
    Platform für ernsthaft betriebene Fotographie ist, aber es ist gut dabei zu sein.
    Einfach seine Fotos zeigen und schauen was die anderen so machen. Flickr hat ein riesiges Spektrum von Amareuren und Professionellen Photografen. Man kann sich mit Leuten austauschen. Es dreht sich nicht um kurz ein Handy Schnappschuß hoch zu laden. Sondern Fotos zu zeigen die man auf einer Fototour geschossen oder sonstwo gemachthat. Man kann digitale oder anna loge Fotos hochladen. Von Lomographie bis HighTech Digital. Also für Leute die egal womit aus Überzeugung fotographieren. Ich bin da digital mit Nikon D800- 3300 und einer Coolpix vetreten. Anna Log Mit Nikon F2 , Nikkormat FT2 Canon AE 1 – Lomographie:Lomo Smena Symbol: Olympus Pen EE (Half Frame): Canon PowershotG3 den Infrarotsperrfilter ausgebaut Hoya Infrarotfilter R720 vor die Linse geschraubt. Macht geile Infrarot Bilder in Farbe.

    Antworten
  6. Hallo Matthias,
    ich denke dein Diskussionsanstoß zum Thema Flickr ist der richtige Weg.
    Als Hobby-Fotograf und aktiver Nutzer sozialer Medien sehe ich mich in der Pflicht, selbstkritisch zu hinterfragen, ob Plattformen wie Instagram und Facebook tatsächlich geeignete Orte für ernsthaften fotografischen Austausch sind.
    Was auf den ersten Blick wie ein Paradies für Bildschaffende wirkt – grenzenlose Reichweite, weltweite Sichtbarkeit und direkte Reaktionen – entpuppt sich bei näherem Hinsehen oft als Illusion. Die Algorithmen dieser Netzwerke bevorzugen nicht zwingend fotografische Qualität oder kreative Tiefe, sondern Inhalte, die möglichst schnell Aufmerksamkeit erzeugen. Das führt dazu, dass Bilder nach ihrer „Klickbarkeit“ bewertet werden, nicht nach künstlerischem Gehalt oder technischer Sorgfalt.
    Darüber hinaus sind Facebook und Instagram nur begrenzt Orte für echten sozialen Austausch über Fotografie. Tiefgehende Diskussionen, konstruktive Bildkritik oder ein nachhaltiger Dialog zwischen Fotografen und Betrachtern finden in den endlosen Feeds und Storys kaum Raum. Inhalte verschwinden im Strom der Aktualität, und ernsthafte Auseinandersetzung wird durch die ständige Jagd nach Neuem verdrängt.
    Mein Fazit: Diese Plattformen mögen als Schaufenster für schnelle Impressionen taugen, aber für den ernsthaften fotografischen Diskurs, für konstruktive Kritik und nachhaltige Wertschätzung der Fotografie sind spezialisierte Communities, Fotoforen oder kuratierte Ausstellungen die deutlich bessere Wahl. Die Verantwortung liegt dabei nicht nur bei den Plattformen, sondern auch bei uns Fotografen, unser Handeln und unsere Publikationsorte bewusst zu wählen.

    Antworten
  7. Hallo Matthias, es macht auch dieses Mal wieder Spaß, deine Meinung und Einschätzung zu lesen. Danke dafür. Jeder bildet sich selbst seine eigene Meinung zu Meta und die Ernsthaftigkeit bleibt auf der Strecke. Facebook habe ich schon vor einiger Zeit Zeit den Rücken gekehrt und nichts vermisst. Bei Insta tue ich mich noch immer etwas schwer, ich werde schauen, ob ich die Personen, denen ich folge, auf anderen Plattformen finde. Auf jeden Fall auch Danke für alle Anregungen in den Kommentaren.

    Antworten
  8. Ein schöner Beitrag! Ich fotografiere viel in Urlauben, ansonsten eher gelegentlich. Ich habe schon länger das Bedürfnis mit den schönsten Motiven „etwas anzufangen“ und mehr Leuten als nur der eigenen Familie diese zu präsentieren. Aber meine Bilder auf Instagram zu posten hat sich bislang nicht richtig angefühlt. Ich werde mir Flickr auf jeden Fall mal anschauen. Vielleicht ist das der richtige Ort für mich! Vielen Dank! 🙂

    Antworten
  9. Ich habe es andersgemacht, Nicht Offiziell, sondern unter Freunden. Mir ist das auch aufgefallen, was du da an Argumenten aufgeführt hast.
    Bei Foto-Reisen, im Urlaub und bei Events hier in in Berlin habe ich die Leute gefunden,
    die so ist wie ich ticken (fotografisch) Und so habe wie einen engen Kontakt aufgebaut
    und Tauschen unsere Fotos unter einander aus diskustieren offen darüber. Und akzeptieren wenn einer mal was anderes will oder zeigt. Aber das ist nicht weiter schlimm.
    Jeder kann seine Meinung frei sagen, aber andere nicht beleidigen.

    Antworten
  10. Hallo Matthias, finde ich richtig gut, das du das hier so ausführlich beschreibst. Mir geht es schon lange so. Ich bin auf unsplash.com und finde diese Plattform auch sehr gut. Was ist denn deine Meinung zu UnSplash? Würde mich freuen von dir zu hören.

    Liebe Grüße
    Hans-Peter

    Antworten
  11. Hallo Matthias,

    oh ja … .

    Hatte lange selbst Bilder auf Instagram gezeigt. Dafür mehrere Zugänge angelegt. Fotografie – Natur, Flugzeuge, Regionen wo ich bin oder einmal war.
    Viel Arbeit – wieviele User es sich anschauten, wem es gefiel – wer was schrieb oder wenigstens einen Like setzte. Wichtig? Nur wenn man entdeckt wird und bei der Fotografie weiter kommt … aber das ist nie passiert.

    Was ist für mich besser geworden dadurch? Nichts, habe Zeit verloren für wichtigere Dinge in meinem Leben und für die Fotos von mir und nicht KI der Anderen.

    Mein Empfinden. Auf Instagram so viele Bilder auf denen Mädchen Frauen & Co sich zeigen .. wie .. wann .. warum, sagt mir inzwischen das hat oft einen Schaden bekommen, wie man sich zeigt.

    Schaut man zusätzlich in die angeblichen Likes hinein … Gekaufte Likes (diese haben keine Follower, nichts veröffentlicht und und und … nur das man „ganz oben“ mitspielt. Das passiert selbst bei Profis was mehr als unverständlich ist. Traurige Wahrheit leider.

    Was ist wichtiger für uns Alle … das wissen nicht die Massen. Oder?

    Flickr ist die Mega Seite .. selbst auf Pixabay findet man viele sehr schöne Fotos, trotz KI.

    Antworten
    • Hallo Matthias, gehe voll mit dir, außer : für mich gibt es keine verlorene Zeit, jeder Versuch bringt ein Ergebnis und sei es, einen Schritt zurück zu gehen und einen anderen Weg einzuschlagen.

      Antworten
  12. Hallo Matthias,

    wir hatten unsere Webseite eigentlich nur angelegt, damit unsere Freunde und Verwandten unsere Urlaubs- und Projektbilder schauen konnten.

    Dann kam Instagram dazu. Ein paar Wochen war alles gut, dann wurde es anstrengend, weil man ständig durchgescrollt hat. Nachdem wir gemerkt haben, wie viel Zeit das „frisst“, haben wir einen Schlussstrich gezogen.
    Ich bin noch in einer weiteren großen Foto-Community unterwegs. Die Kurse, die dort angeboten werden, sind wirklich super. Es gibt auch eine interne monatliche Challenge. Aber die Kommunikation ist spärlich. Es antworten immer dieselben Leute. Auch dort werde ich mich ausklinken.

    Wenn Dir nichts fehlt, war es genau der richtige Schritt.

    LG Martina

    Antworten
  13. Hallo, Mathias.

    Ich kenne diese Plattformen kaum, habe aber keine Lust, mir Schlechteres anzuschauen als ich von Dir gewöhnt bin.
    Du schreibst: „Das sorgt dafür, dass ich mir für jedes einzelne Bild wieder viel mehr Betrachtungszeit nehme. Ich nehme das Bild emotional wahr, schaue mir danach die einzelnen Elemente an und sehe die kleinen Details. Ich kann den Bildern so viel Betrachtungszeit einräumen, wie sie es verdienen“.
    Das ist verdammt wahr, auch das mit den KI Bildern. Man muß heute schon recht aufpassen, wenn man sich nicht „verblöden“ will. Das Internet ist ein Ramschladen, in dem man aber auch Schätze finden kann. Rein zufällig, und viel zu selten. Deine Beiträge sind Schätze.

    Albert!

    Antworten
  14. Hallo Matthias

    Ich überlege auch schon sehr lange, hatte jetzt mal 1Monat ohne Social Media.
    Bei Facebook war es kein Problem, bei Instagram tu ich mir schon schwerer. Am Ende werde ich aber beide nicht vermissen. Zuviel KI, Zuviel Werbung und man schaut zu oft. Auch ich habe mich für Flickr entschieden, bin aber erst beim Kennenlernen. Ich bin ja nur Hobbyfotograf aber ich denke das immer mehr Fotografen sich von den übertriebenen Sozial Medien abwenden werde.

    Antworten
  15. Hallo Matthias,
    wir surfen anscheinend auf der selben Welle (ich verwende privat gar keine Social Media, nur beruflich) – freue mich für Dich und gratuliere Dir zu diesem Schritt, ich denke, es war der Richtige!

    Antworten
  16. Hallo Matthias,
    Gratulation zu deinem Schritt. Es gibt in der Tat bessere Plattformen für ernsthafte Fotografen. Ich bin seit Jahren bei cameraderie.org, eine der freundlichsten Webseiten in Bezug auf den Umgang der Fotografen, die posten, miteinander. Eine große Variation an Threads und sehr gute Leute dabei (viele, die von mu-43 rüber kamen). Und ein Moderatoren-Team, das Leute mit unverschämten Kommentaren sofort sperrt.
    Natürlich sind – v. a. bei Amerikanern – auch viele Knipsbilder und schräge Horizonte dabei. Aber es gibt ein paar Leute, die mit kleinen Kameras (Sony und Fuji) hervorragende Fotos machen und den Leuten der Leica-Fraktion immer wieder zeigen, dass die Qualität des Bildes vom Menschen hinter der Linse abhängt.
    Danke für deinen Tip mit der Sony Sony RX100 VA. Ich habe sie refurbished mit einem Jahr Garantie für 735 € bekommen und bin – auch nach drei Monaten immer noch – hell begeistert. Die Lumix LX100.2 liegt im Regal und ist dann im Einsatz, wenn ich Mal wieder in-camera Doppelbelichtungen mache. Dieses Feature hat die Sony leider nicht.

    Antworten
  17. Flickr scheint für Vielnutzer noch bezahlbar zu sein und auch als Gast bekommt man die Bilder zu sehen.
    Ausserdem können Bilder auch recht gut mit verschiedenen Rechten ausgestattet werden.

    Und vor allem sind dort wohl eher Fotofreunde unterwegs!

    Also Daumen nach oben!

    Nettes Chaptcha……. demnächst dann 1000-Teile-Puzzle. 😉

    Antworten
  18. Moin Matthias, ich habe Ende Februar Meta den Rücken gekehrt und dieses bis heute nicht bereut. Alternativ hatte ich seitdem die Foto App und Bluesky ausprobiert. Mit der Foto App bin ich recht zufrieden; mit Bluesky weniger. Nachdem mir einige Fotofreunde Flickr ans Herz gelegt haben werde ich mir dieses jetzt auch mal anschauen. Aktuell bin ich dabei meine Webseite wieder ein wenig zu aktualisieren 😉

    Antworten
  19. Hallo Matthias, ich möchte Dir zu diesem Schritt, eine neue FOTOplattform ( und ich meine damit Schwerpunkt klassische Fotografie) zu suchen und zu wechseln , gratulieren. Instagram hat sich gewandelt, auch der Bereich Fotografie.
    Ich wünsche Dir viele neue Eindrücke viel Erfolg und gute freundschaftliche Kontakte.
    Susanna

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