Beste Systemkamera [2019] – Meine Top 3 Empfehlungen

Im heutigen Überblick zeige ich dir, welche die für mich derzeit beste Systemkamera ist. Hier gibt es top Bildqualität im kleinen und handlichen Format.

Nachfolgend schreibe ich, worauf du beim Kauf einer Systemkamera achten solltest. Wenn du nicht alles lesen willst, sondern nur eine Empfehlung suchst, dann hilft dir meine Schnellübersicht:

Fujifilm X-T3
Platz 2
Beste Systemkamera mit Retrodesign
Cropsensor
26,1 Megapixel
Tolle Bildqualität der JPGs
Retro-Look
489 Gramm
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Sony A6500
Platz 3
Beste Systemkamera für Video & YouTube
Cropsensor
24,2 Megapixel
Interner Bildstabilisator
453 Gramm
Preis anzeigen

Dieser Artikel spiegelt natürlich rein meine persönliche Meinung wieder.

Beste Systemkamera

Beste Systemkamera

Wieso Systemkameras auf dem Vormarsch sind

Warum werden die Systemkameras immer beliebter? Noch vor 3 Jahren waren in den Kameratests auf den vorderen Plätzen fast nur Spiegelreflexkameras zu finden. Mehr und mehr werden diese nun von den Systemkameras verdrängt. Der Grund ist einfach: Systemkameras sind kleiner und leichter, weil sie den Platz für das Spiegelreflexsystem im Gehäuse nicht benötigen.

Interessiert dich, welches generell die beste Kamera ist? Dazu habe ich einen Artikel geschrieben, den du hier findest.

Systemkamera mit Sucher: Wieso ein elektronischer Sucher eine tolle Sache ist

Eine Systemkamera besitzt also keinen optischen Sucher. Stattdessen schaust du auf das Vorschaubild in einem elektronischen Sucher. Früher waren diese elektronischen Sucher den Optischen noch unterlegen. Mittlerweile sind die elektronischen Sucher sehr gut geworden. Was ich daran besonders schätze ist, dass du direkt das fertige Bild siehst, inklusive Format und Farben. Wenn ich also eine quadratische Aufnahme in Schwarz-Weiß mache, dann sehe ich das Ergebnis bereits im Sucher. Das hilft mir sehr bei der Bildkomposition. Ich empfehle also definitiv eine Systemkamera mit Sucher. Meine drei Empfehlungen haben allesamt einen Sucher.

Auf diese Merkmale solltest du achten

Megapixel – kein Kriterium mehr

Newsletter Aufmacher 1 - E-BookDie Anzahl der Megapixel spielt heute keine große Rolle mehr für mich. Jede der gelisteten Kameras hat mindestens 24 Megapixel. Damit kannst du problemlos Drucke in 90 x 60 cm Größe machen. Ich achte deshalb überhaupt nicht auf die Megapixel.

Schneller und treffsicherer Autofokus

Wichtiger ist dagegen die Präzision und Geschwindigkeit des Autofokussystemes. Für Landschaftsfotografen mag das keine große Rolle spielen, aber für Portrait- und Hochzeitsfotografen schon eher. Immer dann, wenn sie die Motive mitunter schnell bewegen, kommt es auf einen guten Autofokus an. Das gilt also auch für die Sport oder Tierfotografie.

Geringes Gewicht, wenn du öfter reist

Einer der großen Vorteile von Systemkameras ist das geringere Gewicht gegenüber den Spiegelreflexkameras. Doch auch hier gibt es Unterschiede. Dieser Punkt spielt vor allem dann eine Rolle, wenn du nicht gerade im Studio arbeitest und dein Equipment oft transportieren willst. Besonders bei langen Wanderungen kommt es dann auf jedes Gramm an. Hier lohnt es sich übrigens vor einer Fototour auch genau zu überlegen, welche Objektive du mitnehmen willst.

Ein gutes Handling

Wenn du die Kamera oft nutzt, dann weiß du ein gutes Handling irgendwann sehr zu schätzen. Es hilft dir dabei, ohne nachzudenken und zu schauen die richtigen Knöpfe zu drücken und damit die richtigen Einstellungen zu machen. Wie schnell kann ich die ISO ändern? Wie kann ich das Autofokus Feld verschieben? Wie aktiviere ich eine Belichtungsreihe? Wenn du deine Kamera blind beherrschst, dann kannst du dich auf das Wichtigste konzentrieren – das was vor der Kamera passiert.

Ein großer Dynamikumfang

Der Dynamikumfang spielt vor allem in der Landschafts- und Hochzeitsfotografie eine Rolle. Dabei geht es darum, dass die Kamera einen möglichst großen Umfang von hellen und dunklen Bildbereichen aufnehmen kann, ohne dass dort Bildinformationen verloren gehen. Kennst du das, wenn ein Teil des Bildes unbeabsichtigt einfach nur weiß oder schwarz ist? Genau dann war der Dynamikumfang deiner Kamera zu klein für die Aufnahmesituation.

Gutes und bezahlbares Objektivsortiment

Dieser Punkt hört sich vielleicht überflüssig an, aber leider befinden sich nicht bei allen Herstellern auch gute Objektive im Sortiment. Besonders im Bereich Weitwinkel muss man hier immer mal suchen. Hier spielt natürlich nicht nur die Größe des Sortiments eine Rolle, sondern auch die Preise der entsprechenden Objektive. Vielleicht hast du schon eine Idee, in welche fotografische Richtung es für dich zukünftig gehen kann. Dann kannst du schon einmal schauen, wie die Preise ähnlicher Objektive für die unterschiedlichen Hersteller sind.

Die beste Systemkamera – Meine Top 3 Empfehlungen

Nachfolgend findest du meine Empfehlungen zur besten Systemkamera. Ich update diese Liste regelmäßig.

Sony A7R III

Sony A7R III

Beste Systemkamera Platz 1: Sony A7R III

Die Sony A7R III ist besonders wegen ihrer überragenden Bildqualität auf dem ersten Rang. Im Vergleich zum Vorgänger ist die Kamera schneller und ein besser Akku kommt zum Einsatz. Die A7R III hat einen 42 Megapixel Sensor und zwei Speicherkartenslots. Damit sie auch für den professionellen Einsatz gewappnet. Die Kamera hat einen internen 5-Achsen-Bildstabilisator und einen sehr schnellen und gleichzeitig treffsicheren Autofokus. Sony hat praktisch alle Kritikpunkte des Vorgängers verbessert. Das Resultat ist eine fantastische Kamera.

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Beste Systemkamera Platz 2: Fujifilm X-T3

Fujifilm X-T3

Fujifilm X-T3

Die Fujifilm X-T3 kommt im Retro Look daher und lässt sich sehr gut bedienen. Die Kamera ist großartig verarbeitet und die Anordnung der Bedienelemente sehr durchdacht. Ich persönlich schätze besonders die Bildqualität der Fuji JPG Dateien. Nicht nur dass man dort verschiedene Fuji Filme emulieren kann, auch ist Fuji der einzige Hersteller, bei dem ich gern JPGs statt RAWs fotografiere. Die Bilder kommen einfach super aus der Kamera, sodass ich keinen Bedarf habe, RAWs zu fotografieren und diese noch nachzubearbeiten. Die X-T3 ist sowohl in schwarz als auch in silber verfügbar.

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Sony Alpha 6500

Sony Alpha 6500

Beste Systemkamera Platz 3: Sony Alpha 6500

Auf Rang 3 befindet sich die Sony Alpha 6500. Sony hat bereits vor längerer Zeit mit der Alpha 6000 eine Kamera gebaut, die sich großer Beliebtheit erfreut. Mit jeder Generation wurde die Kamera weiter verbessert und so ist die Alpha 6500 heute eine tolle, kleine und leichte Kamera mit einer guten Bildqualität. Auch die A6500 hat nun einen 5-Achsen-Bildstabilisator. Sie ist ein toller Allrounder, mit der sich praktisch alle Motive fotografieren lassen, ohne dass du schnell an ihre Grenzen kommst. Auch in Sachen Video macht die Kamera eine gute Figur, sodass sie auch für YouTuber in Frage kommt.

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Fazit – welches ist die beste Systemkamera?

Wenn es dein Budget zulässt, dann würde ich dir eindeutig die Sony A7R III empfehlen. Der Vollformatsensor bringt eine hohe Megapixelanzahl mit, der Dynamikumfang ist überragend, der Autofokus schnell und sie ist für eine Vollformatkamera verhältnismäßig leicht. Dazu gibt es bei Sony mittlerweile ein gutes Objektivsortiment.

Mein Tipp: Wenn du nicht unbedingt die 42 Megapixel brauchst, sondern dir auch 24 vollkommen reichen, dann ist die Sony A7 III definitiv einen Blick wert. Der Sucher ist nicht ganz so gut wie von der „R-Version“, aber meines Erachtens nach reicht diese Kamera für 95 % der Fotografen vollkommen aus. In meinem Sony A7 III Test habe ich die Kamera eine Woche lang intensiv ausprobiert. Sie bietet ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Das freie Budget kannst du dann in gute Objektive stecken.

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47 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    Hi Matthias,

    zunächst erst mal Danke für den tollen Blog.

    Ich selbst suche einen Systemkamera mit der ich Feuerwerke filmen kann.

    Zunächst die Frage ein Jahr nach deinem o. g. Blog welche – Stand jetzt (06/2019) deinenTop 3 wären und welches Objektiv Du mir im speziellen zu deiner aktuellen Top 3 empfehlen würdest?

    Dank und Gruß,
    Markus

    • Nutzer Avatar

      Hallo Markus,

      für Feuerwerke kannst du die jeweiligen Kit-Objektive der Kameras nutzen. Ich kenne es von der Feuerwerksfotografie so, dass man die Blende ohnehin etwas schließt. Daher muss es meines Erachtens nach also keine Festbrennweite sein, ein gutes Standardzoom reicht aus. Die Fuji X-T3 gibt es mit dem 18-55mm und die Sony A6500 mit dem 16-70Z, so sind beide auch verlinkt. Ich würde in die engere Auswahl noch die Sony A7 III (ohne R) mit rein nehmen, denn die ist in Sachen Preis-Leistung ein Knaller und reicht meiner Meinung nach für 99% aller Fotografen und Filmer. Du findest sie hier, zusammen mit dem 28-70mm:

      https://amzn.to/2ZBlI0u

      Besonders bei Nacht bekommst du damit eine hervorragende Bildqualität.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  2. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias
    Ich bin sehr Dankbar und froh Deinen Eintrag hier gefunden zu haben. Ich fotografiere schon gerne mal, aber bis jetzt wirklich nur laienhaft. Ich habe eine kleine Baufirma und möchte eine Vernünftige Kamera für die Baustellendokumentation und vorallem um gute Fotos für die Page zu machen. Nach dem lesen Deiner zwei Blogs hier zum Thema Spiegelreflex und Systemkamera, ist mein Resüme eindeutig die Systemvariante. Ich möchte vorallem auch in den Räumen brauchbare Fotos machen.
    Mir ist die A6000 von Sony sehr sympatisch. Du hast zwar weiter oben schon geschrieben das mannbei der nichts falsch machen kann, jedoch wollte ich jetzt noch wissen ob ich hier auch ohne Weitwinkelobjektiv auskomme oder doch ein anderes Modell besser geeignet wäre.
    Danke für Deine Unterstützung hier, hat mir schon sehr geholfen auch als Laie einen Überblick zu bekommen!!
    Lg Thomas

    • Nutzer Avatar

      Hallo Thomas,

      danke dir für deine Worte! Ich empfehle dir, erst einmal die A6000 mit dem 16-50 mm Objektiv zu nehmen. Das hat schon einen gewissen Weitwinkelbereich. Wenn du später merkst, dass du noch mehr Weitwinkel brauchst, kannst du immer noch in ein extra Weitwinkelobjektiv investieren.

      Liebe Grüße,

      Matthias

  3. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    eine sehr tolle Seite hast du da aufgebaut – Daumen hoch!

    Ich selbst habe seit ca. 3 Jahren die Sony A6000 unterwegs überwiegend Wildlife, Tiere (auch mal in Aktion z.B. Hunde beim rumtollen usw.) und Landschaft. Ab und zu auch ein paar Videos zu diesen Themen.

    Die A6000 ist hier schon toll, aber ab und an ist der AF hald dann doch daneben, Staub und Spritzwasserschutz gibts auch nicht und die Videos müssen via Software „entwackelt“ werden – was nicht immer klappt.

    Also soll ein Body-Update her…

    Bei mir streiten sich jetzt Hirn, Herz und Bauch um den Body der es werden soll:

    Das Hirn sagt mir eigentlich, dass ich wohl Preis/Leistungsmäßig am besten mit der A6500 fahre:
    – Hat IBIS
    – Ist (soweit ich weis) abgedichtet
    – Hat schnelle Seriebildfunktion
    – Hat guten AF
    – wird wohl lange Zeit mein begleiter sein

    Das Herz sagt „Nimm mehr Geld in die Hand und kauf die A7III“
    – Hat IBIS
    – Ist abgedichtet
    – Hat schnelle Serienbildfunktion
    – Hat guten AF
    – Hat Vollformat und damit auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Karten
    – wird wohl lange Zeit mein begleiter sein

    Der Bauch sagt „Die A7II ist so im Preis gefallen, günstiger wird der Einstieg ins Vollformat nicht mehr:
    – Hat IBIS
    – ist abgedichtet
    – Abstriche bei der Serienbildfunktion
    – AF sollte auch besser sein als bei der A6000
    – Hat Vollformat und damit auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Karten

    Zu was würdest Du mir raten?

    Gruß Dieter

    • Nutzer Avatar

      Hallo Dieter,

      wenn du sonst mit der A6000 zufrieden warst, dann würde ich dir zur A6500 raten. Dann kannst du auch deine Objektive weiter verwenden.

      Liebe Grüße,

      Matthias

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