Beste Handykamera [2021] – Meine Top 3 Liste

Du möchtest dir ein neues Handy kaufen und suchst die beste Handykamera? Ich zeige dir, worauf es dabei ankommt und gebe dir meine Top 3 Empfehlungen!

Diese Liste umfasst meine persönlichen subjektiven Empfehlungen, die grundsĂ€tzlich auf der Bewertung von DXOMARK basieren. Ich update diese Liste regelmĂ€ĂŸig.

Huawei Mate 40 Pro
Beste Android Handykamera
Platz 1
6,7 Zoll Display
256 GB Speicher
8 GB RAM
212 g Gewicht
Android Betriebssystem
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Huawei P40 Pro
Bestes Preis-Leistungs-VerhÀltnis
Platz 2
6,58 Zoll Display
128 GB Speicher
8 GB RAM
203 g Gewicht
Android Betriebssystem
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Apple iPhone 12 Pro Max
Beste Apple iOS Handykamera
Platz 3
6,7 Zoll Display
256 GB Speicher
6 GB RAM
228 g Gewicht
Apple iOS Betriebssystem
Aktuellen Preis anzeigen
Beste Handykamera

Beste Handykamera

Worauf kommt es bei einem Handy mit guter Kamera an?

Ein Smartphone mit guter Kamera sollte die folgenden Features mitbringen:

Anzahl der Megapixel

Eine der ersten NenngrĂ¶ĂŸen der Hersteller im Hinblick auf die Kamera des Smartphones ist die Anzahl der Megapixel. Doch wie aussagekrĂ€ftig ist dieser Wert wirklich? Ich komme aus der Fotografie und bei Spiegelreflexkameras gibt es ein Ă€hnliches Rennen. Bei einer Handykamera reichen mir 8 Megapixel total aus. Es nĂŒtzt recht wenig, wenn das Handy 20 Megapixel liefert, das Bild aber nicht scharf ist, weil das Objektiv nicht gut genug ist, um diese Auflösung zu bedienen.

Aus einem guten 8 Megapixel Bild kann ich problemlos einen Ausdruck in 20 cm x 30 cm machen – meiner Meinung nach auch durchaus bis 40 cm x 60 cm. Aktuelle Smartphone-Kameras haben 12 Megapixel. Mein Fazit: Die Anzahl der Megapixel ist nebensĂ€chlich.

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Drucke in einer Ausstellung von mir aus einer 6 Megapixel Spiegelreflexkamera

Drucke in einer Ausstellung von mir aus einer 6 Megapixel Spiegelreflexkamera

Anzahl der Kameras

Gute Smartphones bringen heute nicht mehr nur eine Kamera mit, sondern gleich mehrere. Eine Kamera an der Vorder- und eine an der RĂŒckseite ist natĂŒrlich Standard. Ich meine aber hiermit die Kameras auf der RĂŒckseite.

Bedingt durch die Bauart gibt es derzeit fast keine Handys mit einem optischen Zoomobjektiv. In der aktuellen Generation setzen die Hersteller deshalb mehrere Kameras mit unterschiedlichen Objektiven ein. So findet man oft ein Superweitwinkel-, ein Weitwinkel- und ein Portraitobjektiv. Somit lĂ€sst sich auch mal nĂ€her “heranzoomen”, ohne dass man den digitalen Zoom benutzen muss und damit die BildqualitĂ€t der Fotos leidet.

Samsung Galaxy S10 Kameras

Samsung Galaxy S10 Kameras

Bildstabilisator fĂŒr Fotos und Videos bei wenig Licht

Nicht immer hat man beim Fotografieren auch das beste Licht. Ein Bildstabilisator sorgt fĂŒr scharfe Bilder, auch wenn es mal etwas dunkler ist. Er funktioniert bei Fotos ebenso wie bei Videos. Hier sorgt der Stabi dafĂŒr, dass du möglichst ruhige Videos einfangen kannst, auch wenn du dich bei der Aufnahme bewegst. Ein Bildstabilisator ist gegen das Verwackeln sogar noch effektiver als eine grĂ¶ĂŸere Blende

Hohe BildqualitÀt

Das sicherlich wichtigste Kriterium fĂŒr die beste Handykamera ist die BildqualitĂ€t. An welchen Punkten lĂ€sst sich die QualitĂ€t festmachen?

  • Hohe SchĂ€rfe
  • Guter Kontrast
  • NatĂŒrliche Farben
  • Richtige Belichtung

Eine gute Handykamera liefert Bilder, die möglichst dem entsprechen, was man mit dem eigenen Auge gesehen hat. So kannst du wie oben erwĂ€hnt heute problemlos deine Bilder vom Smartphone drucken. Das ist auch durchaus mal als 60 x 40 cm Druck möglich, ohne dass es große QualitĂ€tseinbußen gibt.

Erweiterbarer Speicher

Wenn du ein Handy mit einer guten Kamera suchst, willst du damit sicherlich auch viel fotografieren. Du brauchst also ausreichend Speicher. Moderne Handys haben oftmals bereits viel Speicher eingebaut. Ich wĂŒrde jedoch darauf achten, dass man in das Handy auch eine weitere Speicherkarte einsetzen kann. Somit lĂ€sst sich die KapazitĂ€t individuell erweitern. DafĂŒr kommen in der Regel microSD Karten zum Einsatz.

MicroSD Karte von Sandisk mit 200 GB Speicher

MicroSD Karte von Sandisk mit 200 GB Speicher

Wenn du in einem Handy mehrere SIM-Karten nutzen willst, dann solltest du im Auge behalten, dass dir hier vielleicht dadurch der microSD Steckplatz nicht mehr zur VerfĂŒgung steht. Bei einigen Dual-SIM Smartphones kannst du nĂ€mlich den zweiten Steckplatz wahlweise fĂŒr die zweite SIM oder eben fĂŒr eine microSD Karte nutzen. Beides zusammen geht jedoch nicht. Hier lohnt es sich also, vor dem Kauf noch einmal genauer zu schauen.

Software – Funktionen wie HDR

Ein guter Sensor und ein gutes Objektiv sind die halbe Miete. Dazu muss aber bei einem Smartphone mit guter Kamera auch die Software passen. Diese kĂŒmmert sich um die Weiterverarbeitung der Daten aus dem Sensor. Wenn du fotografierst, werden dann Einstellungen wie Farben, Kontrast und NachschĂ€rfung mithilfe der Software auf das Bild angewendet.

Ein Bild im HDR (High Dynamic Range) Modus aufzunehmen ist ebenfalls Sache der Software. Ist diese gut, setzt sie hier mehrere Belichtungen zusammen und liefert ein möglichst natĂŒrliches Ergebnis.

HDR Aufnahme mit dem Samsung Galaxy S10 in den Alpen

HDR Aufnahme mit dem Samsung Galaxy S10 in den Alpen

Auch ich als Fotograf finde die HDR-Funktion moderner Smartphones echt gut. Manchmal wĂŒrde ich mir wĂŒnschen, dass so etwas auch in System- und Spiegelreflexkameras eingesetzt wird. Die Entwicklung ist hier im Handy-Markt derzeit viel schneller als bei den „großen“ Kameras.

Benutzerfreundlichkeit der Kamerasoftware

Zur Software zĂ€hlt auch, wie einfach und intuitiv die Bedienung der Kamera ist. Ein heutiges Handy mit guter Kamera hat unheimlich viele Funktionen und Einstellmöglichkeiten. Es ist Sache des Herstellers, diese gut zugĂ€nglich zu machen. DarĂŒber hinaus lassen sich ĂŒber den App- oder Play-Store auch weitere Kamera-Apps installieren.

Manuelle Einstellungen fĂŒr ambitionierte Fotografen

FĂŒr ambitionierte Fotografen sind manuelle Einstellmöglichkeiten wĂŒnschenswert. Selbst die beste Handykamera findet in ein paar Situationen nicht die optimalen Einstellungen. Hier finde ich es wichtig, dass man selbst nachjustieren kann.

Manuelle Einstellmöglichkeiten in der Kamerasoftware

Manuelle Einstellmöglichkeiten in der Kamerasoftware

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Ausgabe von RAW Dateien

Wenn du wirklich viel mit dem Handy fotografierst und Einstellungen wie Farben, Kontrast und Helligkeit selbst ĂŒbernehmen möchtest, dann ist das RAW Format fĂŒr dich interessant. Es speichert direkt die Daten des Sensors ab. So kannst du spĂ€ter am PC selbst deine Bilder bearbeiten. Zur weiteren Bearbeitung der RAW Dateien ist eine passende Software nötig.

RAW Speicherung beim S10

RAW Speicherung beim S10

RAW-FunktionalitĂ€t ist vor allem fĂŒr fortgeschrittene Fotografen sinnvoll. So kannst du alle Einstellungen selbst beeinflussen und bist nicht auf die Automatik angewiesen.

Auflösung der Videos und Bilder pro Sekunde

Nicht nur fĂŒr die Erinnerungen sind Videos interessant. Die VideoqualitĂ€t heutiger Handys ist so gut, dass auch viele YouTuber nur noch das Handy fĂŒr ihre Videos nutzen. Hier ist eine Bildstabilisierung interessant, genau wie die Möglichkeit zum Anschluss eines externen Mikrofons. Doch auch Aspekte wie 4K Auflösung und die Anzahl der Bilder pro Sekunde spielen eine Rolle.

Einstellung der Videoauflösung und Bildrate

Einstellung der Videoauflösung und Bildrate

In Kombination mit einem Gimbal lassen sich so sehr gute Videos erstellen.

Gute Akkulaufzeit

Wenn du einmal aktiv beim Fotografieren bist, dann kommen schnell einige Bilder zusammen. Auch der Bildschirm des Handys ist in dieser Zeit permanent eingeschaltet. Umso wichtiger ist, dass der Akku lange hÀlt.

Ein Einblick hierzu: Auch bei der Akkulaufzeit aktueller Handygenerationen haben professionelle Instagrammer immer noch eine Powerbank dabei.

Betriebssystem – Apple iOS oder Android

Im Smartphone-Bereich gibt es im Wesentlichen zwei Betriebssysteme fĂŒr Handys: Android und iOS. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Insgesamt kann man aber sagen, dass keines von beiden besser oder schlechter ist. Sie sind einfach ein wenig anders.

Wieso nehme ich das in meine Entscheidung zur besten Handykamera mit auf? Weil es wichtig ist, dass du dein neues Smartphone auch gut bedienen kannst. Ich empfehle dir deshalb, bei dem dem Betriebssystem zu bleiben, welches du auch vorher schon genutzt hast.

Handykamera vs. Kompaktkamera

Lohnt sich heute ĂŒberhaupt noch eine Kompaktkamera? Die BildqualitĂ€t moderner Handys ist heutzutage schon sehr sehr gut. Das kann auch ich als Fotograf so sagen. Ein Teil der Bilder meiner letzten Alpen-Fototour sind beispielsweise mit dem Handy entstanden. Auch die BildqualitĂ€t eines Samsung Galaxy S7 Handys war schon sehr gut. Ich finde aber, dass man mit einer eigenen (Kompakt)Kamera noch einmal anders an das Fotografieren heran geht. Dann steht wirklich die Fotografie im Vordergrund und passiert weniger nebenher.

Elektronischer Sucher an einer Sony RX100 VA Kompaktkamera

Elektronischer Sucher an einer Sony RX100 VA Kompaktkamera

Ein weiterer Vorteil einer guten Kompaktkamera ist ein elektronischer Sucher. So kannst du das Bild und die Bildkomposition vor dem Fotografieren besser beurteilen. Besonders in Situationen mit starkem Sonnenlicht ist ein Sucher eine hilfreiche Sache. Hier scheint dir sonst die Sonne auf dein Display und es wird schwieriger, das Bild einzuschĂ€tzen. In meinem Artikel ĂŒber die besten Kompaktkameras findest du meine aktuellen Empfehlungen.

Fazit – Welches ist aktuell die beste Handykamera?

Die aktuell beste Handykamera hat das Huawei Mate 40 Pro. Alle Kameras liefern scharfe Bilder. Die BildqualitĂ€t ist gut genug, um damit Bilder fĂŒr Websites und Videos fĂŒr YouTube professionell zu produzieren. Die unwesentlich schlechtere Alternative und das wesentlich bessere Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis hat das Huawei P40 Pro. FĂŒr Nutzer, die vorher schon im Apple-Ecosystem unterwegs sind, ist das Apple iPhone 12 Pro Max die erste Wahl.

Meine Empfehlungen basieren auf den Tests von Dxomark.

Welches Handy hat deiner Meinung nach die beste Kamera? Fragst du dich, ob sich das Upgrade von deinem jetzigen Smartphone lohnt? Schreib mir in den Kommentaren! Hier geht es außerdem zur Übersicht meiner Kamera Guides.

9 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    Hallo, leider hast du dich zu sehr von DXOmark beeinflussen lassen. Ich bezweifle mal das du das Huawei Mate 40 pro und das Huawei p40 pro ausgiebig getestet hast. Ich hab beide GerĂ€te zuhause und kann nach mehreren Wochen mit Sicherheit sagen das Mate 40 pro ist nicht das bessere Smartphone zum Fotografieren als das P40 pro. Allein schon das Fehlen eines OIS im Hauptsensor beim Mate 40 pro macht es in vielen Situationen deutlich schlechter. Auch ĂŒber den kompletten Zoom Bereich fehlt der OIS des 50 MP Hauptsensors. Auch wenn der 12 MP 5 fach Zoom Sensor als einziger einen OIS hat, so wird schon beim 10 fach Hybrid Zoom wieder deutlich das hier zu wenig stabilisiert wird . Bei anderen Apps wie Snapchat oder Instagram wo nur der Hauptsensor genutzt wird, ist auch beim Filmen alles sehr verwackelt und sieht nicht besser aus als bei einem 200€ Smartphone.

  2. Nutzer Avatar
    holger schmidt

    hey matthias

    das mit den megapixeln seh ich genau so wie du, bin auch fotograf mit echten kameras – mein smartphone“htc“ hat bei der kamera den geist aufgegeben – ich fotografiere immernoch mit Canon 5 MK2, eigentlich….
    cooler beitrag !

    • Nutzer Avatar

      Hallo Holger,

      danke dir! Ich nutze fĂŒr die ernsthafte Fotografie auch immer noch meine DSLR. Damit beschĂ€ftige ich mich einfach bewusster mit dem Fotografieren.

      Liebe GrĂŒĂŸe,

      Matthias

      • Nutzer Avatar

        Das ist leider immer noch ein Fehldenken. Nur wenn man eine große DSLR Kamera um den Hals hĂ€ngen hat bedeutet das nicht automatisch das man deshalb auch ernsthaft fotografiert. Das ist nichts anderes als die Assoziation „GrĂ¶ĂŸer ist besser“. Deshalb lehnen auch immer noch Fotografen eine Spiegellose DSLM Kamera ab, weil sie sich damit nicht so wohl fĂŒhlen. Das mit den Megapixeln stimmt auch nur teilweise. Pixelbinning ist das Zauberwort. Hier hat Huawei beim P20 pro einen 40 MP Sensor gebracht der durch das Pixelbinning 4 Pixel zu einem macht und dadurch mehr Licht aufnehmen kann. Gleichzeitig aber bei Bedarf auch die vollen 40 MP fĂŒr Details bei genĂŒgend Licht hat. Auch der 108 MP Sensor von Samsung funktioniert recht gut. NatĂŒrlich gibt es auch recht gĂŒnstige Smartphones die mit 64 MP werben, wo man dann leider auch keine so gute QualitĂ€t bekommt.

    • Nutzer Avatar

      Habe das Samsung ausprobiert, gute Bilder, Nachts mÀssig, nur wenn man Nachtmodus nutzt gut, aber dann darf sich nichts bewegen.
      Akkulaufzeit eine Katastrophe.
      Huawei P 30 Bilder mindestens genauso gut, Zoom besser, Nachtbilder besser, insgesamt billiger.
      Akku super.
      Xiaomi 10 pro, steht dem Huawei kaum nach, Akku gut.

  3. Nutzer Avatar
    Nick Krause

    …Es nĂŒtzt recht wenig, wenn das Handy 20 Megapixel liefert, das Bild aber nicht scharf ist, weil das Objektiv nicht gut genug ist, um diese Auflösung zu bedienen…
    Wieso sollte das Objektiv schlechter mit 20MP als mit 8MP sein?
    In der Regel bewirkt die Zunahme von Megapixeln bei jeder noch so großen Objektivgurke eine Zunahme an Auflösung,vorausgesetzt die förderlich Blende wird nicht ĂŒberschritten.Dies ist bei Smartphone normalerweise der Fall.Mehr Megapixel eignen sich dann fĂŒr hochwertige Poster z.B. 30x40cm mit 24MP Auflösung(4000LP ISO12233) oder andere Bildauschnitte(Tele).Die heutigen Smartphone z.B.108MP nutzen die Megapixelzahl ausnahmslos zum herausrechnen von Rauschen per Pixelbinning.

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