30 Alternativen zu Lightroom und Photoshop [2018]

Mittlerweile gibt es zahlreiche Alternativen zu Lightroom und Photoshop. Ich habe ganze 30 Programme gefunden, die du stattdessen nutzen kannst.

Alternativen zu Lightroom und Photoshop

Alternativen zu Lightroom und Photoshop

Ich benutze seit 15 Jahren Photoshop und bin damit sehr zufrieden. Ich habe das Adobe Creative Cloud Foto-Abo für 13 Euro pro Monat. Als ich meinen Standpunkt dazu kürzlich in einem Beitrag erklärt habe, gab es auch viele Stimmen, die sich nicht mit den Adobe Produkten und dem Abo-Modell anfreunden konnten. Deshalb möchte ich dir heute einige Alternativen zu Lightroom und Photoshop zeigen.

Wofür brauche ich welches Programm? Was ist Lightroom und was ist Photoshop?

Wenn du deine RAW Dateien entwickeln und organisieren willst, ohne sie danach weiter zu bearbeiten, dann sind die Lightroom Alternativen das Richtige für dich. Auch JPG Dateien kannst du damit entwickeln. Hier gibt es Einstellungen wie Helligkeit, Kontrast, Schwarz- und Weißpunkt, Tiefen, Lichter und die Objektivkorrektur. Ich würde es mal grundlegende Bildanpassungen nennen.

Mit Photoshop und seinen Alternativen kannst du dagegen tiefer in die Bildbearbeitung eintauchen. Damit lassen sich sehr gezielt bestimmte Bildbereiche anpassen, Collagen erstellen, Portraits retuschieren und Grafiken bearbeiten. Ich nutze Photoshop beispielsweise, um bei meinen Landschaftsaufnahmen zwei Belichtungen derselben Szenerie zusammenzusetzen. Damit komme ich dem begrenzten Dynamikumfang der Kameras bei und muss keine Grauverlaufsfilter nutzen.

Hier gibt es kein richtig oder falsch, inwieweit du deine Aufnahmen anpassen und bearbeiten möchtest. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen und je nach eigener Einstellung umfasst die Fotografie alles von der Dokumentation bis hin zur Kunst. Es kann also sinnvoll sein, vor der Auswahl der passenden Software darüber nachzudenken, wie sehr du deine Bilder bearbeiten möchtest und welchen Programmumfang du dann dafür benötigst.

Wenn dir die Begriffe RAW und JPG noch nichts sagen, dann findest du in meinem Beitrag RAW vs. JPG eine Erklärung zu den Unterschieden.

Ich nutze wie oben geschrieben Photoshop und dessen RAW Converter. Einer der Gründe dafür ist auch, dass ein Großteil der Anleitungen und Tutorials im Internet auf Photoshop ausgelegt sind.

Die richtige Hardware

All diese Programme sollten problemlos laufen, wenn dein Computer nicht viel älter als 5 Jahre ist. Solltest du vielleicht über einen neuen Computer nachdenken, so helfen dir vielleicht meine Beiträge über einen Laptop für Bildbearbeitung oder einen PC für Bildbearbeitung.

Während meiner Recherche bin ich auf zahlreiche Programme zur Fotobearbeitung gestoßen. Nicht alle davon haben einen großen Funktionsumfang, manche sind auch eher rudimentär. Es kommt eben darauf an, was du mit deiner Bildbearbeitung machen möchtest.

Probiere die Programme selbst aus

Ich habe mir nicht alle Programm selbst angesehen. Da jeder eigene Vorstellungen und Präferenzen hat, kann ich auch keine allgemein gültige Empfehlung abgeben. Mir geht es darum, eine möglichst umfassende Übersicht zu liefern.

Ich empfehle dir also, die Programme selbst auszuprobieren. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme haben eine 14-Tage-Testversion oder eine eingeschränkte Variante.

Liste der Lightroom Alternativen

Liste der Photoshop Alternativen

Diese Liste ist ganz sicher nicht vollständig, aber sie sollte zumindest ein relativ umfassender Anhaltspunkt sein.

Unter meinen Lesern gibt es bestimmt so Einige, die diese Programme bereits nutzen. Deshalb interessiert mich, wer welches Programm du für die Bildbearbeitung einsetzt. Wenn du in den Kommentaren davon berichtest, wird der Artikel für alle Leser umso interessanter, da wir von vielen verschiedenen Standpunkten und Meinungen lesen können. Ich würde mich sehr darüber freuen!

34 Kommentare

  1. Nutzer Avatar
    Michael Weineck

    Ich nutze vor allem Lightroom V 6.14 (die letzte Update-Version vor der Mietversion), aber auch Photoshop Elements 12 – beides reicht für meine Bedürfnisse als ambitionierter Hobbyfotograf völlig aus. Für HDR nutze ich noch Photomatix Pro 6.0.3 und für Panoramen Hugin 2014.0.0.5, mit denen ich bestens klar komme.

    Bei Bedarf nutze ich sowohl in Lightroom als auch in Photoshop Elements Teile der NIK Collection, insbesondere, wenn ich einen besonderen, aber standardisierten Look erzielen möchte.

  2. Nutzer Avatar

    Hallo
    Als „nur“ Amateur in der Fotografie, der einfach Spaß am Fotografieren und der Bildbearbeitung hat, nutze ich seit vielen Jahren das Programm ACDSee von ACDSystem. Ursprünglich als Bildverwaltungsprogramm gewährt es mir heute nicht nur ähnliche Funktionen wie Photoshop sondern auch viele Funktionen eines guten RAW-Konverters. Ich finde es schade, daß in der Presse und auch im Internet immer nur die „sogenannten“ Platzhirsche von Bedeutung zu sein scheinen. Ich bin SEHR zufrieden mit diesem Programm und kann es nur weiterempfehlen, auch weil es recht preisgünstig ist, kein ABO verlangt und auch in etwas älteren Versionen sehr gute Ergebnisse liefert.

  3. Nutzer Avatar
    Ralf Gelfand

    Hallo,
    ich fotografiere erst seit ein paar Monaten intensiver. Ich habe RawTherapee ausprobiert und sehe mir gerade DarkTable genauer an. DarkTable scheint mir leistungsstärker zu sein. Ich bekomme mit DrakTable bessere Ergebnisse. Beide Programme erfordern eine gewisse Einarbeitung, wenn es um mehr als die absoluten Basisfunktionen geht.

    Zur Bildbearbeitung nutze ich schon relativ lange Gimp.

  4. Nutzer Avatar
    Stefan G.

    Ich bin HobbyFotograf und nutze DxO photolab Elite. Der Preis für eine Dreier Lizenz ist absolut gerechtfertigt, es gibt mit Viewpoint eine wirklich gute Zusatzsoftware zur perspektivischen Korrektur, die Anwendung ist übersichtlich ( ok, leider kein Management ). Dafür aber in der Elite eine erstklassige Rauschunterdrückung und „Clear View“ um Dunst wegzurechnen „.
    Ich empfehle aber unbedingt, die Demo zu testen,ob alle Kameras und Objektive erkannt werden zur Korrektur.

    • Nutzer Avatar

      Was StefanG schreibt, trifft auch exakt für mich zu! DxO Photolab Elite ist super, vor allem in Kombination mit ClearView. Dazu kommt, dass der Service sehr gut ist – man bekommt meist innerhalb von 24 Stunden eine Antwort auf seine Fragen!
      Einziger Nachteil: man kann keine HDR-Aufnahmen zusammenbauen. Ich bearbeite daher die einzelnen Aufnahmen in Photolab und mache den Overlay anschließend in einem separaten Programm wie etwa Luminance.

  5. Nutzer Avatar

    Auf meinen iMac, iBook und iPad benutze ich vorrangig die Apple-eigene App „Foto“ für einfache Korrekturen. Das ist sehr praktisch, da Foto auch gleich meine Bilder verwaltet. Gesichtserkennung, Zuordnung von Tags, Datum u.a. gibt es alles umsonst und die Bilder liegen bei Bedarf auch gleich noch in der iCloud.
    Wenn es um mehr Bearbeitung geht, dann laufen Affinity auf den Macs und dem iPad und Capture 1 auf den Macs. Das kostet alles nicht viel und ist mit einer Einmalzahlung getan.

  6. Nutzer Avatar
    Reinhard G.

    Hallo,
    als reiner Amateur nutze ich seit langem GIMP und das mit großer Zufriedenheit – Danke an die Entwickler! Nachdem meine DMC FZ50 nun allmählich auseinander fällt, habe ich mir eine EOS 6d Mark II zugelegt und bin damit zum RAW Format zurück gekehrt und bin nun dabei, mich in CANONs eigene Software DPP 4 einzuarbeiten.

  7. Nutzer Avatar
    Preusse53

    Moin Moin, ich bin auch weg von Lightroom und Co.
    Nachdem es Lightroom nicht geschafft hat mehrere Panoramen zusammenzusetzen, habe ich gekuendigt.
    Habe mir Affinity zugelegt und muss sagen, ich bin sehr zufrieden.
    Arbeite damit fast nur noch auf dem IPad, fuer 25Euro super.
    Lightroom und Co. sind fuer mich nur geeignet, wenn man damit professional arbeitet. Der Preis 13 Euro im Monat klingt erst einmal nicht viel.
    Dann kommt da und da noch ein Abbo dazu und schon bist du schnell mal auf ueber 100Euro im Monat, deswegen lehne ich alle Abbo-Angebote ab.

  8. Nutzer Avatar
    Mario La Greca

    Ich bin Hobbyfotograf und habe mir von Anfang an Affinity Photo als Vollversion zugelegt. Somit ist das Programm mit mir auf meinem Mac zusammen gewachsen. Sehr stabil und nahezu ohne Komplikationen jagt das Programm auch nach jedem Update jedes Bild dorthin, wo ich es haben möchte.
    Trotzdem habe ich Lightroom 6 mal ausprobiert und konnte mich mit den Bibliotheken nicht so ganz anfreunden, aber das ist Geschmacksache.
    Jeder so wie er mag… Am besten finde ich meine Fotos in RAW und unbearbeitet… 😉
    liebe Grüße
    Mario

  9. Nutzer Avatar

    Da ich die ganzen Adobe-Produkte nie wirklich gemocht habe, ist Affinity Photo seit einiger Zeit die Software meiner Wahl zur Bildbearbeitung.

  10. Nutzer Avatar
    Guadarmar

    Ich bin ein großer Freund von ON1 geworden.
    Die Software liefert alles was ich brauche.
    Man muss sich nur über die vielen Presets
    hinaus bewegen. Maskierung und Layer alles
    kein Problem. Für Flatfield Correktion benutze
    ich RawTherapie weil das hier one die Umwandlung
    In DNG im nativen RAW funktioniert.
    Photoshop habe ich seit der Version 1…. benutzt.
    Frischer Wind hilft ausgetretene Pfade zu verlassen.

  11. Nutzer Avatar

    Ich habe als Hobby Fotografin für die RAW Bearbeitung zunächst Lightroom ausprobiert, war aber nicht bereit den Abopreis zu zahlen. Habe dann Capture 1 pro auch in der Probeversion ausprobiert und war sehr zufrieden damit. Es hat Masken und Layers und die farbliche Bearbeitung ist, wenn man sich mal eingearbeitet hat, super. Allerdings ist es auch nicht billig. Gekauft habe ich es noch nicht. Gekauft habe ich mit einem Spezialangebot Corel Aftershot Pro, das ist nicht schlecht, kommt mit der Photoshop Alternative Corel Paintshop Pro (noch nicht ausprobiert, wie auch Photoshop mir noch zu kompliziert ist). Ich finde die Bearbeitungseegebnisse in Capture One schöner im Vergleich zu Aftershot und Lightroom. Also ganz sicher bin ich noch nicht, wofür ich mich am Ende entscheiden werde.

  12. Nutzer Avatar
    Carsten Stein

    Nachdem ich nach einer sehr langen Pause wieder angefangen habe zu fotografieren, diesmal digital, nutze ich Darktable und Gimp. Und schaue mir gerade Digikam zur Bildverwaltung an. Ich nutze diese Programme sowohl unter Linux wie auch unter Windows gleichzeitig auf den gleichen Bildersammlungen. Adobe mit seinem Abo-Modell ist für mich als begeistertem Hobbyfotografen schlicht und einfach zu teuer, die von mit genutzten Programme sind kostenlos. Ich hatte mir auch Rawtherapee und Lightzone angesehen, bin mit denen aber nicht zurechtgekommen. Bei Darktable und Gimp haben mir die vielen Tutorials und Tipps auf youTube und Co geholfen – wie üblich meistens besser als jedes Handbuch.

  13. Nutzer Avatar
    Jennifer S.

    Ich wollte einfach kein Abo. Daher habe ich vor einigen Wochen Luminar als Testversion ausprobiert und habe das Programm nun auch gekauft. Finde es eine wirklich gute Alternative zu Lightroom, zumal es im Laufe des nächsten Jahres noch um Verwaltungsmöglichkeiten ähnlich Lightroom (nur ohne Cloud) ergänzt werden soll.

  14. Nutzer Avatar
    Beat Flück

    Als langjähriger Apple Aperture Anwender musste ich mir nach dessen Einstellung eine Alternative suchen. Ich habe dann zu Lightroom CC gewechselt, nicht zuletzt wegen dem Aperture-Migrationsassistenten. Das Abo-Modell empfand ich eher als Vorteil. Mit Lightroom konnte ich mich aber nie richtig anfreunden. Das Durcheinander mit dem neuen CC und CC Classic gab dann den Ausschlag, nochmals zu wechseln. Ich habe viele Tools getestet und verglichen. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Schlussendlich habe ich mich für eine Kombination entschieden.
    Für die Fotoverwaltung und einfachere Korrekturen verwende ich Apple Fotos. Die iCloud-Integration ist perfekt und viele frühere Aperture-Funktionen sind inzwischen auch in Fotos eingebaut.
    Für die komplexere Bildbearbeitung habe ich mich für Luminar 2018 entschieden. Meistens nutze ich Luminar als PlugIn für Fotos. Die Integration in Fotos ist sehr sauber gelöst. Funktionalität und Usability von Luminar entsprechen mir als ambitionierten Amateur voll und ganz.

  15. Nutzer Avatar
    Rolf Zeugin

    Ich als Hobbyfotograf benutze seit Jahren DxO, zurzeit in der aktuellen Version von PhotoLab. Das Programm ist stetig gewachsen und mit der integration der NIK Collection sind nun auch lokale Anpassungen möglich. Ich finde das Programm hat hervoragende Automatismen zur schnellen bearbeitung grösserer Mengen an Fotos, bietet aber dazu auch umfassende Möglichkeiten sich in der Bildbearbeitung auszutoben. Dazu ist PRIME zur Rauschunterdrückung von RAW Fotos wahrscheinlich das Beste was es zurzeit gibt.

  16. Nutzer Avatar
    Senzanomine

    Mir gefällt Luminar prinzipiell gut. M. E. ist es bezüglich der Bearbeitung von (RAW-)Fotos gleichwertig zu Lightroom Classic (ich benutze die Aboversion). Prinzipiell bin ich geneigt, auf Lumina umzusteigen. Das große „Aber“ ist allerdings die fehlende Fotoverwaltung. Im Endeffekt bin ich deshalb gezwungen, Lumina als Plug-in für Lightroom zu benutzen. Was doppelt gemoppelt und deshalb blöd bis umelegant ist.
    2017 sah es ja mal so aus, als wolle Skylum eine Datenbank integrieren (oder Lumina in eine integrieren). Aber da ist nix draus geworden…. Wird es noch?

  17. Nutzer Avatar

    Ich denke, es kommt drauf an, was man benötigt, also welche Funktionen. Viele Jahre überwiegend Reise-Fotografie absolut amateurhaft mit iPhoto und ein wenig Aperture, irgendwann zähneknirschend auf Fotos für Mac umgestiegen. Die JPGs mit Fotos selbst sowie Erweiterungen wie Lucid Exposure, Noiseless etc. bearbeitet. GPS-Daten sind mir sehr wichtig wegen der Reisen. Daher auch mit HoudahGeo gearbeitet, um diese nachzutragen wo nötig.
    Inzwischen arbeite ich etwas professioneller, baue mir Panoramen selbst zusammen und arbeite fast ausschließlich mit RAW. Habe mir Affinity Photo besorgt, weil konkurrenzlos günstig und kann Panoramen und RAW.
    Allerdings ist der Workflow jetzt so aufwändig mit den vielen Programmen, Affinity kann auch keine Batch-RAW-Entwicklung (jedes Foto einzeln!), dass ich viel zu viele Stunden vor dem Mac verbringe. Auch ist Fotos für Mac dermaßen ungeeignet für RAWs, dass ich auch gerne eine „gescheite“ Katalogisierung hätte mit Cloud-/iPhone-Anbindung, aber nur um die besten Fotos immer parat zu haben und ein wenig zu teilen, nicht als Speicher für alle Fotos.
    Affinity ist eine tolle Alternative zu Photoshop, aber ich benötige einen RAW-Entwickler mit den passenden Werkzeugen, Batch-/Massen-Entwicklung, Panorama-Modul und Karte für GPS-Daten.
    Da ich Sony-Kameras nutze, habe ich mir Capture One für Sony angeschaut, das wäre umsonst bzw. in der Pro-Version günstig (einmalig 99 €). Allerdings kann es kein GPS so wie ich es benötige (kein Karten-Modul), keine iPhone-Anbindung (müsste weiter Fotos für Mac nutzen) und kein Panorama.
    Daher habe ich mir nun doch das Adobe Foto-Abo für verünstigte knapp 120 € für ein Jahr besorgt, Hauptapplikation wird Lightroom Classic CC sein. Ich werde parallel Capture One testen – aber ich fürchte fast, es wird bei Lightroom bleiben. Mit den beschriebenen Anforderungen ist der Workflow einfach konkurrenzlos.
    Kurz: Ich habe den Kampf gegen das Abo-Modell wohl verloren… 😉
    PS: Ich fotografiere recht viel, spreche von einer Sammlung von inzwischen fast 50.000 Fotos.

  18. Nutzer Avatar
    Arnd Rössel

    Adobe ist grundsätzlich nicht schlecht. Was mir missfällt ist das Abomodell, vor allem, weil ich da gefangen bin. Meine Alternativen zu Adobe wie sie hier schon mehrfach erwähnt wurden sind DXO Photolab mit NIK Filtern, dem DXO Film Pack sowie DXO View Point vor allem auch deshalb weil ich ich auf der Ordnerebene schnell und einfach navigieren und arbeiten kann, ohne dass ich einen zusätzlichen Import meine Bilder benötige. Als Sony User nutze ich natürlich auch die Capture One Pro Version besonders für die People Fotografie. Als Photoshop Alternative habe ich mich Serif und Affinity Photo, Designer und jetzt auch dem Publisher verschworen und angeschlossen.

  19. Nutzer Avatar

    Ich arbeite seit 1994 mit Adobe Photoshop, habe aiuch die zuletzt die Design Premium gekauft. Aber das ist zu teuer geworden, alles von Adobe ann man nicht mehr bezahlen. Zuletzt hatte ich zunehmend mehr Probleme mit den RAWs der Canon 5D IV. Trotz geauften Plugin machte die arbeit damit keinen Spaß. Habe nun, das bis heut gültige Angebot von Adobe genutzt und mir die Kreativ Cloud für under 119 das Jahr geholt. Es ist einfach das beste Programm für m ich. Und die neue Version funzt, egal mit welcher meiner
    5D´s ich fotografiere.

    Affinity hab ich auch, für iPad und Mac. Ist allerdings schon geöhnunsbedürftig für einen eingefleischten Photoshoper. Ausserdem nutze ich noch Corel Shop Pro 3, aber das hat mich noch nicht so überzeugt .

    Mit der Adobe Creative Cloud verbindBridge etc. ich habe auch noch stets den aktuellen Camera RAW CC und das allerbeste ist unschlagbar. Man kann Adobe Creative Cloud zeitgleich auf zwei Geräten nutzen. also am Mac und am iPad. Wenn man dann zB, dass iPad abmeldet kann man auch auf einem zweiten Mac oder auch Windowsrechner damit arbeiten (aber wer will das schon, Fotos auf einem Windowsrechner bearbeiten).

  20. Nutzer Avatar
    Bruno Becker

    Hallo Matthias,

    Deine Blogs sind hervorragend im Gegensatz zu manch anderen Müll der sich zu diesen Themen im Internet verbreitet; leider bin ich viel zu spät auf deinen Blog gestoßen.

    Beim Durchblättern zu diesem Thema stellen sich mir 2 Fragen.

    1. Kalibrierung: Funktioniert das bei jedem Laptop?

    2. Ist es sinnvoll an meinem Laptop einen externen Monitor anzuschließen wenn ja, welche können kalibriert werden?

    Mein Laptop: HP Pavilion 17 Zoll – ab 330ng, Intel Core i7 2,8 GHz – 3,8 GHz, 6 MB Cach, 4 Kerne Graphic: NVIDIA Geforce, 4GB dezidiert
    SSD-Festplatte
    Würde mich über eine Antwort freuen obwohl Du sehr viele E-Mails beantwortest, wie ich sehe.

    Gruß aus Hamburg

    Bruno Becker

  21. Nutzer Avatar

    Ich halte die Trennung in RAW-Entwickler (Lightroom und Co.) einerseits und Bildbearbeitungsprogramme (Photoshop usw.) andererseits für nicht (mehr) hilfreich. Inzwischen haben sich die RAW-Entwickler um leistungsfähige Bildbearbeitungstools und die Bearbeitungsprogramme um RAW-Entwicklungsmodule erweitert. Die Programme legen allerdings unterschiedliche Schwerpunkte: z.B. Lightroom auf RAW-Entwicklung und Organisation verbunden mit einer sehr brauchbaren Bildbearbeitung und Photoshop mit Schwerpunkt auf Bildbearbeitung und Grafikdesign verbunden mit dem gleichen RAW-Entwickler-Modul, das auch Lightroom zugrunde liegt.
    Ich arbeite am liebsten mit DxO PhotoLab. Ursprünglich ein reiner RAW-Entwickler ist DxO inzwischen u.a. durch die Integration der NIK-Collection zu einem ebenbürtigen Bildbearbeitungsprogramm mutiert – die neue Bezeichnung „PhotoLab“ soll darauf hinweisen. Einmalig an DxO sind die Automatikfunktionen: Die Stapelverarbeitung arbeitet nicht mit einer festen Vorgabe der Werte, sondern analysiert jedes Bild einzeln und bearbeitet dann sehr individuell.
    Und die „U-Points“, mit denen Auswahlen und die gezielte Bearbeitung von ausgewählten Bildteilen kinderleicht geworden sind.

  22. Nutzer Avatar

    M.A.n. fehlen in Deiner Liste zwei Programme:
    Topaz Studio und Snapseed.
    Topas Studio ist ein mächtiges Bildbearbeitungsprogramm mit integriertem RAW-Entwickler. Es hat ein wenig Ähnlichkeit mit DxO + Nick. Der Clou: Die Basisversion ist kostenlos, bietet aber schon alle üblichen Grundfunktionen. Weitere Module können je nach eigenen Bedürfnissen hinzugekauft werden.
    Snapseed (kostenfrei bei Google) ist ein reines Bildbearbeitungsprogramm mit überraschend vielen Möglichkeiten. Raffiniert gemacht und intutiv zu bedienen. Snapseed ist eigentlich ein Android-Programm, läuft aber unter Bluestacks einwandfrei auf jedem PC und Mac.

  23. Nutzer Avatar

    Vielen Dank an alle, die bisher schon kommentiert haben! Eure Erfahrungen machen den Artikel für alle umso interessanter. Daher noch einmal der Aufruf für alle Mitlesenden, die bereits mit einer Lightroom oder Photoshop Alternative arbeiten: Schreibt von euren Erfahrungen!

  24. Nutzer Avatar
    Bernd C. Müller

    Habe schon immer auf mehrere Pferde gesetzt bei der Fotoentwicklung und -bearbeitung. Hatte ich früher Photoshop CS6, Nikons Capture NX2 und DXO Optics Pro 8-11 (im Laufe der Jahre), sind bei mir inzwischen das Adobe Foto-Abo mit aktuellem Photoshop und den beiden Lightroom Versionen auf dem PC, dazu DXO PhotoLab (und auch das aktuelle ViewPoint), Nikons Capture NX-D und Affinity Photo. Nutzen tue ich aber hauptsächlich Lightroom Classic CC für die Entwicklung. Der Rest verwaist zugegebenermaßen, dennoch halte ich alles aktuell bisher.

    Ach ja, da ich die Verwaltung Lightrooms nicht mag (sondern nur das Entwicklungsmodul schätze), habe ich dafür auch noch Photoshop Elements in der aktuellen Version. Nutze damit dessen Organizer mit Bewertungsfunktion und Gesichtserkennung. Wobei ich grundsätzlich alles manuell in speziell bezeichnete Ordner organisiere auf meinem PC, einer Backup Festplatte und noch in einem bzw. mehreren Cloudspeichern. Ziemliches Kuddel-Muddel, gebe ich zu.

    Früher habe ich mal selbst ausgetestet was mir am besten gefallen würde. Habe mit meiner damaligen Nikon NEF und JPEG ausgegeben, erstere sowohl mit dem Camera RAW Modul von PS CS6, mit DXO und mit Capture NX2 entwickelt, und danach alle entstandenen JPEGs incl. den kameraentwickelten miteinander verglichen. Doch ich konnte tatsächlich keinen eindeutigen Favoriten dabei herausfinden. Mal gefiel mir das eine JPEG besser mal das andere. Mußte sogar grundsätzlich feststellen, dass die JPEGs aus meiner damaligen D90 schon recht gut waren und nur selten durch meine Bearbeitungen mit den div. Entwicklern übertroffen werden konnten. Das war vor allem dann der Fall, wenn die Bedingungen schwieriger waren. Aber dies sollte natürlich klar sein.

    Weiterhin gibts sehr häufig extrem gute Angebote von Franzis, von denen ich als Standalone und Plug-ins Versionen z.Zt. gerade Analog Projects 3, Color Projects Professionell, CutOut 6 Professionell, Denoise Projects 2, Focus Projects Professionell, HDR Projects 5, Neat Projects, Sharpen Projects und Silver Projects Professionell auf der Platte habe. Und natürlich die NIK Collection. Damals ursprünglich nach der Übernahme Googles für 149€ gekauft, hatte den Kaufpreis aber nachträglich von Google zurückbekommen als Besitzer einer Zeitschriftenversion von Color Efex 3 Standard noch bevor es Jahre später für alle kostenlos wurde. 😉

    Also, theoretisch könnte ich meine gemachten Bilder in allen Facetten entwickeln und bearbeiten. Zumeist habe ich aber keine Lust dazu und so bleibt es bei der Theorie…

  25. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    es ist interessant die Kommentare der anderen Fotographen zu lesen.

    Ich LIEBE Lightzone : es ist intuitiv (wenn man das Maskensystem versteht) und die Bildbearbeitung geht meiner Meinung nach schneller als mit vielen anderen Programmen. Seit ein paar Monaten nutze ich die Canon 77D und leider kann die Software deren RAW Dateien nicht verarbeiten. Im Moment bearbeite ich mit der Canon-Software, aber ich weine Lightzone nach. Vielleicht kommt ein Update.

    Meine Photoshop-Alternative ist GIMP. Das meiste, was Photoshop kann und der Amateur benutzt, kann Gimp 2.10 auch.

  26. Nutzer Avatar

    Hallo
    ich nutze Lightroom 6.14 und Photoshop Elements im Zusammenhang mit ElementsXXL und den Nik-Filtern. Insbesondere das Paket ElementsXXL bietet über 800 Funktionen, die im gr. PS enthalten sind. Alle Zusatzfunktionen sind in deutsch und es gibt ein Handbuch – ebenfalls deutsch – dazu.
    Wer Interesse hat https://thepluginsite.com/products/elementsxxl/index2.htm
    Da Adobe wohl auch mit dem Gedanken spielt, PSE im Abo anzubieten (ich habe diesbezgl. an einer Umfrage teilgenommen) werde ich brav meine Programme weiter nutzen und mit Plugins aufwerten…

  27. Nutzer Avatar
    Gunnar Kindel

    Nach jahrelanger Benutzung von Lightroom und Aperture bin ich letztes Jahr auf CaptureOne umgestiegen. Erst nur die SONY-Version, dann die volle PRO-Version. Fazit: absolute Begeisterung. Die Möglichkeiten und die Ergebnisse sind wirklich grossartig.
    Die Bedienung ist anfangs nicht immer einfach, und der Preis ist sicherlich auch nicht gerade verlockend. Aber ich bereue keinen einzigen Cent!

    Natürlich reichen auch die diversen „Bord-Programme“ der Kamerahersteller aus, doch kann ich jedem halbwegs ambitionierten Fotografen raten, mal die kostenlose Demo-Version auszurobieren.

  28. Nutzer Avatar

    Hallo, liebe Foto(Gemeinde)
    Ich gebe zu, dass ich als „Minimalistischer Hobby-Fotograf“ nur kritische Fotos über den RAW-Modus entwickle. Die übergroße Mehrzahl meiner Fotos muss ich aber nicht am PC „verbessern“. Damit ich aber bei jedem Foto diese Option habe, speichere ich die Aufnahmen im JPEG+RAW Format. Muss ich nichts mehr verändern, dann lösche ich die RAW-Datei. Ich bin nicht auf der Jagd nach dem perfekten Foto. Ein Foto soll das bleiben, was es ist: eine Momentaufnahme von der jeweiligen Situation, sowohl vom Motiv, als auch vom Fotografen. Wenn wir an Familien-abenden wieder mal in unseren Fotokisten und Alben aus Analogzeiten stöbern, dann sind oftmals die nicht perfekten Fotos der eigentliche Renner, weil daran sehr oft ganz eigene Erinnerungen geknüpft sind.
    Ich habe jahrelang RAWTherapee verwendet und bin dann, weil ich mir eine Nikon zugelegt habe, auf Nikon Capture NX-D umgestiegen. Für die Bildbearbeitung halte ich seit Jahren Gimp die Treue.

    Für mich ist das völlig ausreichend. Und nun überlegt mal, welche Möglichkeiten ihr damals in der Dunkelkammer hattet… Ich sage nur: back to the roots… manchmal ist mir dieses ganze digitale Zeug einfach zu viel. Und deshalb gibt es seit einigen Jahren immer wieder Tage, wo ich nur mit meiner alten analogen Spiegelreflex unterwegs bin, allerdings nur mit SW-Film oder dem Ilford XP2. Es ist wohl der Überrasschungsmoment den ich so liebe oder auch verfluche… Ich denke, man ist mehr mit dem Kopf bei der Sache…

    Aber natürlich setzt jeder andere Prioritäten. Deshalb ist es ja gut, dass man hier die vielfältigsten Meinungen liest.

  29. Nutzer Avatar

    Danke für die schöne Zusammenfassung der ganzen Programme. Werde bei Workshops oft gefragt was ich empfehlen kann. Habe als langjähriger Lightroom + Photoshop Nutzer aber auch keine gute Marktübersicht.

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