Meine Meinung zum Adobe Creative Cloud Foto-Abo

Was halte ich vom Abo-Modell von Adobe Photoshop und Lightroom? Im heutigen Blogbeitrag gibt es meine ganz persönliche Meinung dazu.

Meine Meinung zum Adobe Creative Cloud Foto-Abo

Meine Meinung zum Adobe Creative Cloud Foto-Abo

Von Zeit zu Zeit bekomme ich E-Mails mit Fragen zur Nachbearbeitung von Fotos. Wenn es dann um Photoshop und das Adobe Creative Cloud Foto-Abo geht, wird der Ton immer mal wieder schärfer. Deshalb möchte ich heute mal von meiner Meinung zu diesem Softwaremodell von Adobe berichten. Ich habe für diesen Beitrag keinerlei Unterstützung von Adobe erhalten, es handelt sich dabei rein um meine persönliche Meinung.

Eine Beispiel-Mail

Nachfolgend ein Auszug aus einer Mail, die ich kürzlich erhalten habe:

„Wenn du mir hier noch einen Tipp hättest, wäre ich natürlich dankbar. Ich weigere mich, das neue LR im online Paket von Adobe zu abonnieren. Ich finde das eine Frechheit von Adobe!“

Ein Blick zurück in das Jahr 2005

Lass mich mal ein paar Jahre zurückspringen. Als ich 2005 mit der Fotografie begonnen habe, da war das erste Photoshop CS (Photoshop 8.0) aktuell. Lightroom gab es damals noch nicht. Wenn ich mich recht entsinne, gab es mit Gimp schon eine weitere Möglichkeit der Nachbearbeitung. Allerdings war Gimp damals noch nicht so weit entwickelt und stellte daher keine Alternative zu Photoshop dar.

Ein Großteil der Tutorials, die ich online fand, waren auf Photoshop ausgelegt. Es war der Standard für die Nachbearbeitung. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Wenn ich Nachbearbeitung meiner Bilder lernen wollte, dann gab es keinen Weg an Photoshop vorbei.

Photoshop kostete damals etwa 1200 Euro. Eine neue Version gab es etwa alle zwei Jahre. Genau wie heute war oft der springende Punkt für das Upgrade auf eine neue Version, dass man sich eine neue Kamera kauft. Das Photoshop-interne Adobe Camera RAW oder eben auch Lightroom unterstützt je nach Version die neue Kamera nicht mehr. Ich halte es also für realistisch zu sagen, dass man etwa alle 4 Jahre ein neues Photoshop kaufen musste. Weil ich damals studiert habe, konnte ich zum Studentenpreis von 200 Euro Photoshop kaufen.

Photoshop CS2 Startbildschirm

Photoshop CS2 Startbildschirm

Umstellung von Adobe auf das Abo-Modell

2013 stellte Adobe unter anderem Photoshop mit der Version CC auf das Abo-Modell um. Kurze Zeit später gab es auch das “Creative Cloud Foto-Abo” von Adobe. Mit diesem Abo kannst du für ca. 12 Euro pro Monat Photoshop und Lightroom nutzen. Das Abo läuft ein Jahr und wird monatlich abgebucht. Anfangs war ich kurz skeptisch über diese Entwicklung. Aber lass uns mal durchrechnen.

2005 kostete Photoshop ca. 1200 Euro. Etwa alle vier Jahre Jahre musste man upgraden. Kosten für 4 Jahre = 1200 Euro. Kosten für ein Jahr anno 2005: 1200 / 4 = 300 Euro.

Heute kostet Photoshop inklusive Lightroom monatlich 12 Euro. Kosten für ein Jahr heute: 12 Euro * 12 Monate = 144 Euro.

Heute kostet Photoshop weniger als die Hälfte als früher.

Ein weiterer Bonus: Mit einem (Neben-) Gewerbe kann ich diese Kosten sogar monatlich abrechnen, ohne wie früher die einmalige große Ausgabe abschreiben zu müssen.

Photoshop CC Startbildschirm

Photoshop CC Startbildschirm

Kontinuierliche Verbesserungen

Bei dieser Berechnung habe ich noch nicht einmal die zusätzlich nötigen Programme mit einberechnet. Anno 2005 gab es nämlich für einige Spezialaufgaben eigene Programme oder Plugins, die man benötigte. Diese Programme waren besser als die jeweiligen Funktionen von Photoshop oder stellten Funktionen bereit, die Photoshop nicht hatte. Aber Adobe hat in der Zwischenzeit seine Hausaufgaben gemacht.

  1. Was war mit RAW damals? Man nutzte die mit der Kamera mitgelieferte RAW Software oder kaufte ein Programm wie Capture One, um die RAWs für Photoshop vorzubereiten. Heute gibt es Adobe Camera RAW.
  2. Um Panoramen aus mehreren Fotos zusammenzusetzen, nutzte ich PTGUI. Heute macht das Photoshop-interne Photomerge bei fast allen Panos einen guten Job.
  3. Früher habe ich Plugins genutzt, um meine Bilder für den Druck nachzuschärfen. Heute sind die internen Schärfefilter von Photoshop gut genug, um diese Aufgabe zu erledigen.
  4. Früher habe ich meine Bilder mit Neat Image entrauscht. Heute kann ich ebenfalls die internen Filter von Photoshop oder Camera RAW mit sehr guten Ergebnissen nutzen.

Diese Liste könnte ich noch weiterführen. Ich will damit nur sagen, dass ich die Updates und Weiterentwicklungen von Lightroom und Photoshop als sehr gut und sinnvoll empfinde.

Mein Fazit zum Abo-Modell

Adobe verbessert Photoshop kontinuierlich und fügt neue Funktionen hinzu. Die Software ist erheblich günstiger als früher und kann mittlerweile fast ohne zusätzliche Plugins alle Aufgaben bewältigen. Ich habe mit dem Abo-Modell keine Probleme, denn ich bekomme alle Updates automatisch auf meinem Computer installiert. Die gebotene Leistung finde ich für 12 Euro pro Monat absolut angemessen. Selbst wenn du nur Lightroom nutzt.

Wie ist deine Meinung zu Adobes Creative Cloud Foto-Abo? Was findest du gut, was stört dich daran?

61 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    Ich finde das Abo–Modell von Adobe ebenfalls völlig in Ordnung. Die früheren Photoshopversionen waren viel teurer. Allerdings: Viele haben PS nicht gekauft, sondern mittels eines Cracks illegal genutzt. Und für lau ist natürlich unschlagbar günstig. Die Zahl der illegalen PS-Versionen war wahrscheinlich höher als die der legalen. Damit ist Schluss und das schmerzt viele.

  2. Nutzer Avatar

    Hy Matthias,
    ich sehe das eigentlich vom Preis Leistungs Verhältnis so wie du. Allerdings habe ich Lightroom 6 und PS CS6 und komme damit bisher noch super klar daher habe ich mich erst einmal gegen das Abo Modell entschieden.
    Was meine Panoramen angeht finde ich PTGui immer noch besser von der Handhabung und würde mir dafür das Abo nicht zulegen.
    Wenn man alle Programme bereits hat vermisst man die neuen Funktionen nicht unbedingt.

  3. Nutzer Avatar

    Hallo zusammen
    Ich bin sehr zufrieden mit dem Abo und wie du bereits erwähnt hast immer auf den neuesten Stand. Die Cloud finde ich ausserdem ebenfalls sehr praktisch da man immer auf die zu bearbeiteten Bilder Zugriff hat. Ich habe meine Standart Workflows auf der Cloud als Vorlage was ebenfalls super hilfreich ist.
    Die Kosten sind tiefer als früher und seien wir mal ehrlich. Ohne so ein Model wäre Adobe früher oder später nicht mehr da weil für die Entwicklung das Geld fehlt. Und geschweige die schwarzkopien die damals im Umlauf waren 😉
    Von nichts kommt nichts!
    Grüsse
    Patrice

  4. Nutzer Avatar

    Ich hatte ab 1997 PS6 bis PS CS6 und LR 1-LR5 und bin dann 2013/2014 auf das Abo umgestiegen. Besonders systematisch kommen mir die Updates nicht vor, vor allen Dingen denke ich, das die Mehrzahl der USER die neuen Funktionen oft nicht braucht und nicht nutzt. Ein schwieriger Punkt ist, wenn man das Abo-Modell irgendwann kündigt, hat man gar nichts mehr, außer die bereits bearbeiteten Dateien.

    • Nutzer Avatar

      Natürlich brauche ich auch nicht alle Funktionen, aber es ist immer mal wieder was Schönes dabei. Mit der Verbesserung von Bilder ausrichten kann ich heute mitunter mehrere Belichtungen auch aus der Hand machen und dann trotz leichter Verschiebung in PS zusammensetzen.

  5. Nutzer Avatar
    Udo Hack

    Hallo Matthias,
    das Rechenbeispiel ist echt überraschend.
    Trotzdem werde ich – solange ich keine neue Kamera kaufe (Sony A6000 mit Zeiss Objektiven) – bei dem gekauften LR6 bleiben.

  6. Nutzer Avatar
    S. Zander

    Das Model von Adobe nennt sich SAS ( Software. As a Service) und ist die logische Konsequenz der Entwicklungen der vergangenen Jahre. Wer das nicht möchte soltte auf Opensource Tools ausweichen. Alle die Adobe nutzen wollen sollten also aufhören zu Jammern, auch bei Adobe muss man sich überlegen Geld zu verdienen.

  7. Nutzer Avatar
    Elisabeth

    Ich kann dem nur zustimmen. Ich bin Hobbyfotografin und nutze seit Beginn ausschließlich Camera RAW und Photoshop CC für meine Bilder. Ob in der Nachbearbeitung, für Fotomontagen, Titelbilder für Fotobücher, Panoramen oder einfach mal ein paar Spielereien, mir reichen diese beiden Programme fast immer aus. Ganz selten benutze ich mal Lightroom obwohl es ja auch im Angebot vorhanden ist. Schade finde ich allerdings, dass man mit der Lightroomversion nur einfache Diashows ohne Drag und Drop erstellen kann. Hier wäre meiner Meinung nach noch Nachholbedarf.

  8. Nutzer Avatar
    Oliver Fink

    Ich war am Anfang auch überaus skeptisch bei dem Abo-Modell, weil ich eigentlich will, dass mir die Software *gehört*, mit der ich arbeite. Nachdem ich mir irgendwann darüber klar geworden bin, dass das völlig unlogisch ist, vertrete ich inzwischen auch die Meinung von Matthias. Vor allem, wenn ich bedenke, dass ich mir früher Photoshop schlichtweg nicht leisten konnte, weil der Preis viel höher war und einmalig gestemm werden musste. Bin inzwischen tatsächlich sehr zufrieden mit dem aktuellen Status.

  9. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    ich betreibe die Fotographie seit 6 Jahren als Hobby. Mein erstes Lightroom (LR5) habe ich als Beigabe zu meiner Kamera bekommen. Einmal habe ich ein Update (ca 80€) wegen einer neuen Kamera, und nur deswegen, gekauft. Das ist nun deutlich günstiger als die 144€ pro Jahr für das Abo. Ich werde auch weiterhin mit LR6 arbeiten solange ich keine Notwendigkeit zum Update habe. Da ich aber kein Abo möchte schiele ich schon jetzt auf Luminar 2018 als Lightroom alternative. Dort fehlt mir allerdings noch die Bildverwaltung, aber ich stehe ja auch noch nicht unter Druck.

  10. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, wenn man wie ich Adobe CS6 zum Studentenpreis gekauft hat, ist die Cloud nicht wirklich eine ernsthafte Alternative. Dein Rechenbeispiel erscheint mir doch recht weit hergeholt und willkürlich. Zumal ich auch nicht nur PS nutze sondern weitere Programme wie InDesign und Illustrator. Für mich als Freiberufler ist das Abo schlichtweg zu teuer und reine Abzocke.

  11. Nutzer Avatar

    Ich, der fast nur LR nutzt, bin bekennender Gegner des Abomodels. Noch komme ich mit LR6 gut hin, aber sobald ich mir eine neue Kamera kaufe die von LR6 nicht mehr unterstützt wird, werde ich in das Abo gezwungen. Auch wenn ich PS nicht nutze, muss ich es mit nehmen!
    Rechenbeispiel:
    LR früher-38,-€ pro Jahr ( alle 2 Jahre ein Upgrade für 76,-€)
    LR in der Cloud- 144,-€ pro Jahr.
    Das ist für LR Nutzer fast der 4-fache Preis. Das kann ich mir leider nicht schönreden.

    • Nutzer Avatar

      Genau meine Meinung!
      Deshalb bin ich jetzt schon auf der Suche nach einer Alternative, bevor
      ich plötzlich ein Abo abschließen muß.

  12. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,

    wenn Du so rechnest und man immer alle neuen Funktionen will und braucht (oder meint zu brauchen), dann ist diese Kombination zu dem Abo-Preis sicher attraktiv.

    ABER: Ich habe eine CS 5.5 bei der Photoshop schon erheblich mehr Umfgang hat als ich es jemals benötigt hätte. Noch mehr benötige ich nicht. Rechne ich nun die 12 EUR/Monat nur auf die Nutzungszeit der letzten DVD-Version von LR6, dann habe ich innerhalb von 2 Jahren schon etwa das doppelte der DVD-Version ausgegeben und frage mich ob ich das was an Funktionsumfang in der Zeit hinzukommt wirklich benötige. Und es droht was Günter schon schrieb: wenn ich das Abo-Modell mal kündige, dann ist alles weg, außer das was ich herausexportiert habe.

    Dazu nutze ich ebenso recht punktuell weitere Programme aus der CS, diese wenigen Punkte aber recht intensiv. Und wenn ich die ebenfalls als Abo buchen würde, dann wird es irgenwann richtig teuer.

    Auch wenn es hier etwas OT ist: so gut wie das LR- und PS-interne Photomerge (zumindest in der LR6 und CS 5.5 Version) inzwischen auch ist – eine Funktion fehlt mir in diesen Versionen immer noch: Es wäre toll, wenn man für ein 360-Grad-Panorama auch das letzte mit dem ersten Bild wieder zusammenrechnen lassen könnte (das konnte sogar meine uralt-Software die ich vorher benutzt habe).

  13. Nutzer Avatar
    Heiner B

    Generell habe ich nichts gegen das Abo-Modell, es gibt kontinuierlich Verbesserungen zu einem angemessenen Preis. Ich würde das Abo auch abschließen, wenn ich die Basisversion als Perpetual License also immer nutzbare Lizenz bekomme, meinetwegen auch ohne Updates. Wer Updates regelmäßig möchte kann oder soll das Abo abschließen. Wenn ich das nicht möchte, dann möchte ich die Option haben ein Versionsupgrade zu kaufen. Das muss nicht mal billiger sein. Mit den derzeitigen Subscription Modellen verkauft man sich an Adobe. Nutze ich LR Classic mal weniger kann ich zwar pausieren, sobald ich auch nur ein Bild bearbeiten will, muss ich ins Abo zurück.
    Es geht nicht primär um den Preis, sondern um die Rechte an der Software.
    Und was kommt als Nächstes, vielleicht CC mit Cloud Zwang. Adobe gibt einen derzeit keine Sicherheit.

    Leider geht der Trend dahin, Phase One ist heute schon viel teuer, hat ein Abomodell aber noch eine Kaufversion. Bei ON1 steckt man in der Upgradefalle oder schließt eine teuere jährliche Mitgliedschaft ab, aber auch hier erhält man die vollen Nutzungsrechte an der initialen Version.

    Ich bin mir sicher, irgendwann kommen alle auf ausschließliche Subscription Modelle. Die Herausforderer können es sich heute nur noch nicht erlauben.

  14. Nutzer Avatar

    Danke für Deine Gedanken dazu. Ich lese Deine Beiträge sehr gern, obwohl meine Fotomotive ganz andere sind.
    Allerdings – ich finde das Abo Geldschneiderei, auch nach Deiner Rechnung.
    Ich habe „nur“ PSE 7nd das reicht mir in Kombi mit LR völlig aus. Ich zahle für beide Programme alle paar Jahte einzeln und das passt mir persönlich deutlich besser. Ich denke, ob Abo oder nicht höngt auch davon ab, wieviel man fotografiert 7nd welche Ansprüche man an das Bearbeitingsprogramm hat

  15. Nutzer Avatar
    Heribert Jäger

    Ich hatte bis vor einem halben Jahr nur CS6. Dann kamen für mich interessante Funktionen wie die Median-Stapelei, die Dunstentfernung und jetzt eine leistungsfähige Entwicklungsautomatik in Lr/CRaw, allerdings nur noch in CC. Mit dem Abo kann ich auf all diese Funktionen zugreifen. Und die Bearbeitung auf dem Tablet mit Lr CC ist auch ganz praktisch. So wurde die Entscheidung zum Abo für mich alternativlos.

  16. Nutzer Avatar
    Achim Degen

    Ich fotografiere seit mehr als dreißig Jahren. Und ich bezeichne Fotografie als mein Hobby. Deshalb investiere ich die knapp 12 € pro Monat für das Abomodell gerne. So bin ich immer auf dem neuesten Stand und muss mich um nix kümmern. Das entspricht so in etwa den Kosten von zwei/drei Negativfilmen mit Entwicklung und Archivierung vor gut 20 Jahren (ohne Berücksichtigung der Kaufpreisentwicklung und den Gehältern…). Damals hat niemand über die Kosten des Filmes und der Chemie genörgelt. Aber damals war Geiz auch noch nicht geil…
    Und solange ich meine Bilder auf meinen Medien ablegen kann ist für mich das AboModell voll in Ordnung.

  17. Nutzer Avatar
    Frank E.

    Hallo,
    ich nutze LR 5.7 , fotografiere seit 8 Jahren. Kaufte die Updates 3-5. Das Abo finde ich eine drastische Verteuerung, zumal ich beim einstellen des Abos nichts mehr hätte. Den Trend finde ich nicht gut, die Rechenbeispiele hinken, da nicht jeder PS benötigt. Außerdem gäbe es ja noch PSE.
    Lg Frank

  18. Nutzer Avatar

    Adobe hin Adobe her,
    versucht es doch mal mit ZPS X von Zoner Photostudio
    für 3,99 € / Monat.
    Tolles, leistungsfähiges Programm zur Bildbearbeitung,
    dazu gibt es eine Cloud in der man unbegrenzt Fotos einstellen kann. (z.B.: https://www.zonerama.com/herein ),
    sowie ein Tutorial und ein Fotomagazin.
    Ich bin begeistert.

  19. Nutzer Avatar
    Bernd Thies

    Hallo Matthias,
    ich benutze seit Jahren PS-Elements (aktuell 2018) und bin damit sehr zufrieden. Das letzte Upgrade von PSE 15 auf 2018 kostete als Vollversion (CD) ca. 85 €.
    Zum Entwickeln verwende ich entweder das Modul CameraRaw oder das kostenlose Programmpaket „ViewNX-i / Capture NX-D“ von Nikon (ich besitze eine Nikon D5500).
    Mit diesen Programmen sind für mich als Hobbyfotograf keine Wünsche offen.
    Die Archivierung erfolgt nach einem eigenen System auf 2 ext. Festplatten zum Teil (für mich sehr wichtige Fotos) als DNG-Datei.

  20. Nutzer Avatar

    Für jemanden, der professionell fotografiert, geht das sicherlich in Ordnung und ist in der Gesamtschau eine relativ geringfügige Betriebsausgabe. Da ich aber ein Freizeitfotograf bin, der nur ein paar Stockfotos verkauft, ist mir das immer noch zu teuer, zumal es diverse freie Open-Source-Lösungen gibt, die für meine Zwecke völlig ausreichend sind… wenn man willens ist, sich auch mal jenseits von Windows umzusehen. Heute ist der Betrieb eines Linux-Systems mit überschaubarer Einarbeitung auch für Normaluser kein Hexenwerk mehr. Ich fühle mich mit Darktable und Gimp unter Ubuntu völlig ausreichend bedient (und denke, daß das auch längerfristig so bleiben wird, auch wenn ich mich fotografisch weiterentwickle). Mal ganz davon abgesehen, daß es Gimp schon länger auch unter Windows gibt und Darktable langsam die ersten Schritte in diese Richtung macht.

  21. Nutzer Avatar
    Günter Möring

    Photoshop gehörte zu dem meistgeklauten Programm der Welt. Wie ist es also ADOBE zu verdenken es nur noch über ein Abo-Model und über eine Onlineregistrierung anzubieten?
    Alle die sich aufregen sollten sich einmal die Frage stellen für ihre Arbeit nicht entlohnt zu werden. Ich zahle gerne für das Abo-Modell, mit der sich Photoshop und Lightroom mieten lässt. Hinzu kommt, dass alle Aktualisierungen mit eingeschlossen sind. Für mich ist Photoshop und Lightroom die Paradesoftware überhaupt.

  22. Nutzer Avatar

    Ich empfinde die Entwicklung hin zu den Abo Modellen nicht gut und sogar gefährlich. Jeder springt auf den Zug auf und bietet seine Software nur noch als Abo an. Ob das Adobe ist, Microsoft, die ganzen Cloud Dienste , Musikdienste etc…. Mittlerweile ist man jaja schon bei gut und gerne200 Euro im Monat. Was passiert wenn das Geld mal knapper ist? Adobe war schon immer einProfi Werkzeug, daher auch der hohe Preis. Es gibt mittlerweile Alternativen die ebenbürtig sind wie zum Beispiel Affinity

  23. Nutzer Avatar

    Ein wichtiger Aspekt ist, dass man in dem Moment wo man das Abo kündigt nicht mehr auf seine Daten zugreifen kann. Da man keine Lauffähige Version mehr hat. Das ist aus meiner Sicht das Hauptargument dagegen. Alternativen sollten hier durchaus auch genannt werden. Ich zum Beispiel bin sehr mit Affinity Photo zufrieden. Klar fehlt mir immer noch eine Lightroom Alternative. Da bin ich noch nicht fündig geworden.
    Grüße
    Tobias

  24. Nutzer Avatar

    Hallo. Ich nutze PS und LR im Abo für 12 €. Ich betreibe die Fotografie als Hobby…und Hobby kostet halt immer Geld… Wer weiß was Modellbauer oder Briefmarkensammler für ihr Hobby zahlen. Wenn es finanziell eng wäre würde ich zugunsten meines Hobbys auf etwas verzichten… Grüsse an alle (Hobby) Fotografen.

  25. Nutzer Avatar
    Beatrice

    Hallo zusammen,
    Nun ist alles geschrieben was das Herz begehrt. Auch ich war zögernd das Abo zu kaufen. Hab es mir dann im Winter 2017 zugelegt. Alles was die Vorredner an positivem geäußert haben, kann ich unterschreiben, wie z.B. Möglichkeiten, Kostenrechnung, vor allem jene von Achim Degen. LR ist phantastisch – mein Hauptbearbeiter und für Feinheiten PS. Alles prima.
    ABER!!!!!
    Das muss ich hier sagen, dass ich seit ich das Abo auf meinen Rechner (WIN 10) installiert habe permanent Hardwareproblem habe.
    Trotz 16 GB RAM, SSD Festplatten, guter Grafikkarte (NVIDIA) hab ich immer mal wieder Abstürze. Sogar ein komplettes Durcheinander, sodass plötzlich meine Bilder selbsttätig auf eine andere Platte gespeichert wurden, meine Vorgaben im Entwickelnmodul anders-falsch sortiert werden, gewisse individuelle Einstellungen plötzlich wieder eliminiert werden.
    Das ist sehr anstrengend, nervig und zeitraubend. Mein PC Techniker „rauft sich die Haare“. Von dessen Kosten ganz zu schweigen, die man für die „Kosmetik“ der Hardware benötigt. Es läuft einfach nicht stabil!!!!
    Das ist leider die dunkelste Seite diese Abs. SCHADE.
    Viele Grüsse und danke an Dich Matthias auf dieser Ebene zu diskutieren.
    Beatrice

  26. Nutzer Avatar

    Da ja diese Diskussion die besten Lösungen sucht, möchte ich nur noch ergänzen,dass es neben den Sehr gutem Adobe immerhin Alternativen gibt, welche im Leistungsnivau durchaus mit dem Platzhirsch mithalten können.
    Zoner wurde schon erwähnt. RAW Therapee ist meiner Meinung nach das beste unter den Kostenlosen Programmen und der Franzi verlag vertreibt
    preiswert viele Plugins als einzelprogramme.
    Man darf also durchaus über Alternaativen nachdenken

  27. Nutzer Avatar

    Ich fotografiere seit etwa 20 Jahre, seit die digitale Fotografie brauchbar wurde, erst in jpg seit 2006 in RAW. Von Silkypix bin ich auf lightroom umgestiegen. In Verbindung mit PS Element und den Goole – NIK-Tools habe ich alles, um meine Fotos nach meinen Ansprüchen zu bearbeiten.
    Die Umstellung auf Abo ist für mich das Ende der Adobe-Strecke. Als gelernter DDR-Bürger spare ich, und wenn ich das Geld habe, dann kaufe ich ein Programm. Die ständige Bezahlung für bestimmte Leistungen führt sehr schnell in die Insolvenz. Auch Kleinvieh frisst Brot ….
    Da eine neue Kamera eine neue Version bedeutet und damit das Abo ist damit für mich Schluss. Solange es Alternativen gibt, werde ich notgedrungen umsteigen müssen. Diese Abzocke mach ich nicht mit. Wer professionell damit arbeitet ist es ok, privat – nein danke.

    • Nutzer Avatar
      Heiner B

      Da hat sich doch nicht viel geändert, neue Betriebssysteme und Kameras erforderten neue Versionen und die gab/gibt es nicht gratis. Die Adobe Preise sind im Vergleich zu anderer Software noch angemessen. Der ärgerliche Punkt für mich, ich verliere mit Beendigung des Abos die Nutzungsrechte am Entwicklungsmodul. Könnte man dies auf einem bestimmten SW Stand einfrieren und das Nutzungsrecht erlangen, wäre den Amateurfotografen weit geholfen.
      Aber die spannende Frage ist, was macht Adobe mit LR CC? Wird dies der neue Standard inklusive Cloudzwang und ist LR Classic ein Auslaufmodell? Diesen Weg möchte ich definitiv nicht gehen.
      Ich bin mir sicher, in 2-3 oder 4 Jahren steigen alle Anbieter auf Abo / Subscription Modelle um. Adobe kann es sich scheinbar erlauben der Vorreiter zu sein.

      • Nutzer Avatar
        Jürgen Evert

        >Ich bin mir sicher, in 2-3 oder 4 Jahren steigen alle Anbieter auf Abo

        oder es werden Alternativen geprüft.
        Ich möchte nicht jedes mal erst 2 oder 4 GB an RAW-Dateien hochladen. Das ist ja wie früher, wo man erst den Film abgeben musste.

  28. Nutzer Avatar
    Eyck Blank

    Hallo Matthias,
    zu allem mal die Frage, wo liegen zur Bearbeitung mit dem Cloud-Abo die Fotos?
    Sind sie zur Bearbeitung auf die Cloud hochgeladen worden und ich muss mir danach die Bilder wieder auf meinen Rechner zurückholen?
    Oder bleiben die Fotos zur Bearbeitung auf meinem privaten Rechner?
    VG + VD
    EB

    • Nutzer Avatar
      Heiner B

      Im Foto-Abo mit LR und PS ist die Software auf deinem Rechner installiert und die Bilder liegen ebenfalls auf deinem Rechner, das hat nichts mit Cloud zu tun. Die Software kann bis auf das Entwicklungsmodul auch ohne Abo genutzt werden.

      Alternativ gibt es auch das Foto-Abo (welches auch LR CC enthält) und das LR CC Abo mit jeweils 1 TB Cloud Speicherplatz. LR CC ist für die gleichberechtigte Bearbeitung auf Desktop, Tablet und Smartphone vorgesehen. Als Grundlage hierzu liegen die Bilder in der Adobe Cloud, eine Synchronisation mit einer lokalen Platte ist aber möglich.

  29. Nutzer Avatar
    Klaus Musielak

    Nach längerer Überlegung habe ich mich schließlich doch für das ABO-Modell von Adobe entschlossen. Wenn man bedenkt, wieviel Photoshop gekostet hat, sind die 12€ pro Monat in Ordnung; zumal ja auch Lightroom mit dabei ist. An dieser Stelle auch ein Dankeschön für Deine für mich wertvollen Tipps und die gute, informative Webseite.

    • Nutzer Avatar
      Heiner B

      Ich werde es auch tun. Habe ON1 (insolvent), Luminar 2018, Alien Skin Exposure X3, DxO Photolab und ACDsee Photostudio getestet. DxO hat super Ergebnisse geliefert, der Workflow lag mir nicht (10 Jahre LR gehen nicht spurlos vorüber) und preislich noch eine Stufe höher. Luminar ist auch nicht-destruktiv, speichert aber das ganze bearbeitete Bild im eigenen Format, d.h. doppelter oder dreifacher Speicherplatz wenn man noch eine Ebene einfügt. Und die Verwaltungsfunktion fehlt derzeit noch.
      Mathias sein Blogeintrag hat nochmal zum Nachdenken angeregt. Danke!

  30. Nutzer Avatar

    Ich nutze derzeit noch das AboModell (LR +PS). PS nutze ich gar nicht. LR nehme ich eher als Verwaltungssoftware. Entwickle meine RAW´s , dies werde ich in Zukunft mit anderer Software „versuchen“ (Affinity).

    Ich finde LR super, aber nur für die o.g. Schritte, ist es im ABo zu teuer.

  31. Nutzer Avatar
    Susanne Aust

    Die Rechnung geht für die professionellen Fotografen sicher auf, mir als Hobbyfotograph ist es zu teuer. Ja, Hobbys kosten Geld, aber das gebe ich lieber für Fotoausrüstung aus.
    Photoshop brauche ich nicht, da komme ich mit Gimp gut zu recht. Solange ich nur mit meiner Lumix G2 fotografierte war Lightzone eine Super-Alternative. Es genügen wenige Klicks um ein Bild zo optimieren und das Arbeiten mit den Masken, um z.B. nur die Bereiche bearbeiten, die bestimmte Farben haben oder nicht haben, ist einfach genial. Leider unterstützt Lightzone die Canon 77D (noch?) nicht. Ich benutze jetzt die Canon Software und so schlecht ist die auch nicht. Ich hoffe, dass ich mich noch lange nicht dem Abozwang unterwerfen muss.

  32. Nutzer Avatar
    preusse53

    Moin Moin,
    auch ich als Hobbyfotograph finde das das ABO-Modell von Adobe nicht der Richtige Weg ist.
    Ich bin auf Affinity umgestiegen, zu einem weil LR nicht mein aus 20Fotos bestehendes Panorama zusammensetzen konnte und bei Milky Way Panoramen auch nicht sauber funktioniert. Man merkt eben, das die Software komplett neu programmiert ist und nicht wie bei Adobe nur etwas um alte Sachen herrumgebastelt wird.
    Mit Affinity keine Probleme, kann es sogar auf dem IPad 10,5Pro benutzen,
    entwickelt auch dort meine Panoramen, dauert etwas laenger als auf dem Notebook. Kenne schon etliche Leute, auch Fotographen, die zu Affinity gewechselt sind. Fuer mich zur Zeit die beste Alternative, und es kommen immer mehr Module dazu, wird nicht mehr lange dauern und es wird auch eine Fotoverwaltung geben.

  33. Nutzer Avatar

    Ich nutze PS seit der Version 2.5, Updates wurden in den Jahren nur dann gekauft wenn sie mir Sinnvoll erschienen, also nicht zwangsweise eben jedes. Schließlich war dann mit CS 6 das Ende der Fahnenstange erreicht. Ich bin im Grunde wie viele, ein strikter Gegner von Abo und den damit verbundenen Abhängigkeiten. Gut, den monatlichen Obolus kann ich mir an anderer Stelle wieder einsparen.

    Als reiner Hobby-, und Mac Nutzer der nicht täglich diese Programme nutzt, suchte ich in den letzten Jahren dann ständig nach Alternativen. Das Problem dabei war und ist, jedes dieser Programme erfordert eine andere Vorgehensweise, ein Umlernen und Umdenken bei den Bearbeitungsschritten. Mittlerweile hat sich hier so einiges angesammelt, neben den kostenlosen Nikon – , vormals zeitweise auch Canon Programmen kamen noch DxO und Affinty Photo im laufe der letzten Jahre hinzu. Leider konnte ich mich an keines so recht gewöhnen, am wenigsten an Affinity, lediglich DxO verwende ich mittlerweile öfter. Aber, – bei DxO vermisse ich bis heute die Möglichkeiten der Retusche.
    Kurz, als Adobe nun ein Sonderangebot von aktuell Monatlich 9,99 für das CreativeCloud Photo Paket offerierte, schlug ich als Abo Gegner dennoch zu. Alte Gewohnheiten gaben letztendlich eben für diesen Entschluss den Ausschlag.
    Nichts desto trotz werde ich wie gewohnt meine Werke weiter lokal speichern und sollte mir CC auf Dauer nicht gefallen (oder zu teuer werden), – CS6 und die anderen Programme bleiben auf der Platte und werden bei Bedarf dann wieder verstärkt eingesetzt.

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