15 Jahre Fotografie – Einblick zur├╝ck

Heute vor 15 Jahren habe ich meine erste Kamera gekauft! Deshalb gebe ich heute einen Einblick, was in dieser Zeit in meiner Fotografie alles passiert ist.

2004 – Die erste Kamera

Meine erste Kamera: Die Canon Powershot A75

Meine erste Kamera: Die Canon Powershot A75

Wie kam es dazu? Ich habe damals studiert und hatte am Ende eines Monats noch etwas Geld ├╝brig, weil ich nebenher in einem Call-Center gearbeitet habe. Mit einer gewissen Technik-Affinit├Ąt habe ich geschaut, was ich mir denn so Technisches kaufen k├Ânnte… Wenn ich so zur├╝ckdenke, ist es schon ein wenig erschreckend, wie zuf├Ąllig ich zu dem gekommen bin, was heute mein gr├Â├čtes Hobby ist.

Irgendwie kam ich also auf die Idee, mir eine Digitalkamera zu kaufen. Meine Wahl fiel auf die Canon PowerShot A75. Das war eine Kompaktkamera mit 3.2 Megapixeln. Das Speichern eines Bildes dauerte knapp eine Sekunde, wenn ich mich recht entsinne. Sehr sch├Ân finde ich das Zitat von digicammuseum.de zu dieser Kamera:

Die Powershot A75 war so etwas wie der VW Golf unter den Kompaktkameras des Jahres 2004.

Was fotografierte ich damals? Ganz normale Erinnerungsbilder. Ausfl├╝ge mit der Familie, Geburtstagsfeiern und Urlaube. Ab und an probierte ich aber auch, ÔÇťk├╝nstlerische BilderÔÇŁ aufzunehmen. Im Winter 2004/2005 gab es einen sehr kalten Morgen, an dem sich ├╝berall Eiskristalle bildeten. An einem Strauch vor dem Studentenwohnheim versuchte ich festzuhalten, wie die Eiskristalle die ganze Pflanze umschlossen hatten und besonders wie das Licht von hinten durch die Bl├Ątter schien.

Eiskristalle

Eiskristalle

Schon seit 2002 war ich auf einer Plattform namens DeviantArt angemeldet. Es ist eine Community f├╝r visuelle Kunst – von Malerei ├╝ber Zeichnung und Fotografie bis hin zu Skulpturen. Zu dieser Zeit war ich eher daran interessiert, auf der Plattform Hintergrundbilder f├╝r meinen Computer zu finden. Einige Monate nach dem Kauf der A75 begann ich dann, Bilder, die ich auf DeviantArt gesehen hatte, mit meiner Kamera nachzuahmen.

2005 – Die erste digitale Spiegelreflexkamera

Ich interessierte mich zunehmend mehr daf├╝r, diese ÔÇťk├╝nstlerischenÔÇŁ Bilder aufzunehmen. Ich probierte also unheimlich viel aus und stie├č auch auf das DSLR-Forum. Je mehr ich dort las, umso gr├Â├čer wurde der Wunsch nach einer Spiegelreflexkamera. Die Canon EOS 300D war damals die erste ÔÇťbezahlbareÔÇŁ digitale Spiegelreflexkamera. Mit einem Preis von rund 900 ÔéČ mitsamt 18-55 mm Kitobjektiv, Batteriegriff, Akkus und Speicherkarte, musste ich einige Monate darauf sparen. Im Mai 2005 konnte ich dann endlich die 300D bestellen.

Meine erste Spiegelreflexkamera: Die Canon EOS 300D

Meine erste Spiegelreflexkamera: Die Canon EOS 300D

Ab dann wurde das Hobby Fotografie noch viel gr├Â├čer in meinem Leben. Ich fotografierte, was immer mir vor die Linse kam und las stundenlang im Internet. Als ich begann, mich mit Bildkomposition zu besch├Ąftigen, suchte ich mit den Augen auch ohne Kamera immer ├Âfter nach Kompositionen. Ich glaube heute, dass der Enthusiasmus der ersten 2 Jahre in der Fotografie eine unglaubliche Magie hat, die man bewusst genie├čen sollte.

Ein Freund aus Magdeburg zeigte mir die ersten Schritte in Photoshop. Das Erste war eine Tonwertkorrektur, mit der ich den Himmel abdunkeln konnte.

Die ersten Schritte der Bildbearbeitung

Die ersten Schritte der Bildbearbeitung

2006 – Filter, Fototouren und andere Fotografen

Eine der ersten ÔÇťFototourenÔÇŁ ging 2006 nach Hiddensee. Ich schreibe Fototour deshalb in Anf├╝hrungszeichen, weil es eigentlich ein Familienurlaub war. Da ich schon gemerkt hatte, dass mich die Landschaftsfotografie irgendwie interessiert, hatte ich mir zwei ND Filter, zwei Grauverlaufsfilter und einen Polfilter zugelegt. Und das wollte nat├╝rlich alles ausprobiert werden!

Hiddensee Making Of

Hiddensee Making Of

Als ich dieses Bild aufgenommen habe, hatte ich (warum auch immer) alle Filter im Einsatz.

Hiddensee, Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Foggy Sunset Neuendorf

Ich kam mit dem studentischen Fotoclub in Kontakt und konnte dort ├╝ber das Studio eines Freundes auch die Portraitfotografie ausprobieren. ├ťberhaupt probierte ich alle m├Âglichen Fotografierichtungen aus. Ich fotografierte beim Handball, im Zoo, Stillleben, Gewitter, Insekten, Architektur, Menschen, Street und Autos. Recht schnell wurde dann aber klar, dass mich Landschafts- und Architekturfotografie am meisten interessiert. So blieb ich vorrangig bei diesen Motiven. Auch die Infrarotfotografie probierte ich 2006 zum ersten Mal aus.

2007 – HDR, Weitwinkel & Fotostammtisch K├Âthen

Irgendwann wollte ich wegen dieser Motivwahl gern ein Weitwinkelobjektiv besitzen. Mein vorhandenes Budget reichte aber nicht aus. Deshalb bestellte ich mir das Peleng 8 mm, ein manuelles russisches Fisheye-Objektiv. Ich hatte im Netz eine Anleitung gefunden, wie ich die Fisheye Optik entzerren kann, sodass das Bild danach aussieht, als h├Ątte man es mit einem ÔÇťnormalenÔÇŁ Weitwinkelobjektiv gemacht. Die Bildqualit├Ąt litt dementsprechend.

Zur selben Zeit entdeckte ich Photomatix und HDR. In meiner ersten Ausstellung in der Hochschule Anhalt in K├Âthen waren deshalb auch viele HDR-Bilder zu sehen. In Kombination mit dem Peleng Objektiv konnte man sehr flashige Bilder entstehen lassen.

After the Storm

After the Storm

Das Problem an dieser Fisheye-Entzerrungs-Geschichte war, dass eine halbwegs pr├Ązise Bildkomposition schwer wurde, weil man ja nie genau wusste, wie das Bild entzerrt aussah. So verkaufte ich das Fisheye im Jahre 2007 wieder und sparte auf ein richtiges Weitwinkelobjektiv.

Ein polnischer Fotograf inspirierte mich dazu, meine Tonemapping-Einstellungen f├╝r die HDRs in Photomatix etwas nat├╝rlicher zu gestalten. Sp├Ąter h├Ârte ich jedoch auch auf, Photomatix generell zu nutzen, weil die Qualit├Ąt der Bilder, die hinten raus kam, nicht sonderlich gut war. Zu dieser Zeit begann ich dann auch, statt eines Grauverlaufsfilters zu nutzen eher mehrere Belichtungen von einer Landschaftsszene aufzunehmen und diese in Photoshop miteinander zu kombinieren.

Ich schaffte es neben meinem Studium (Information Management) und der 20-Stunden-Woche im Call-Center viel Zeit f├╝r die Fotografie aufzubringen. So unternahm ich in der n├Ąheren Umgebung meines damaligen Heimatortes K├Âthen zahlreiche Fototouren.

Nachtaufnahme am Petersberg

Startrails 04

2007 fragten der Freund mit dem Studio und ich uns, wie viele Fotografen es in K├Âthen au├čerhalb des studentischen Fotoclubs wohl noch g├Ąbe. Kurzerhand verfassten wir f├╝r die lokale Zeitung einen entsprechenden Artikel. Darin gaben wir einen Treffpunkt, Datum und Uhrzeit f├╝r den Fotostammtisch vor. Zu unserer Verwunderung und Freude kamen beim ersten Treffen 20 Fotografen. ├ťber die Jahre entstanden aus diesem Fotostammtisch gemeinsame Fototouren, Ausstellungen und Freundschaften. Bei diesem Fotostammtisch begann ich auch, die ersten Vortr├Ąge ├╝ber verschiedene Fotografie-Themen zu halten.

2008 – Fototouren & Marc Adamus

Ich fotografierte weiter und die Fototouren gingen nun nicht mehr nur in die n├Ąhere Umgebung. Ich begann auch mal etwas weiter wegzufahren. Ich blieb aber innerhalb Deutschlands und ├ľsterreichs. So kamen verschiedene Landschaftstouren in den Harz, an die Ostsee und nach Tirol zustande.

Ilsetal

Ilsetal

Doch auch die Architekturfotografie ging voran. Daf├╝r war ich in Berlin, Leipzig, Dessau und Hannover unterwegs.

Cloud Launching Pad

Cloud Launching Pad

├ťber das Studium lernte ich einen Freund kennen, der sich ebenfalls f├╝r Fotografie interessierte. Gemeinsamen haben wir in den folgenden Jahren viele Landschafts-Touren unternommen.

Ebenfalls im Jahr 2008 wurde ich ├╝ber DeviantArt auf einen amerikanischen Landschaftsfotografen namens Marc Adamus aufmerksam. Seine Bilder waren gepr├Ągt von der Wildnis, den Lichtstimmungen und einer sehr ausgefeilten Nachbearbeitung. Er war ab da an f├╝r mich gewisserma├čen das Ma├č aller Dinge in Sachen Landschaftsfotografie.

Ich begann mich noch mehr mit dieser Art der Bildbearbeitung zu besch├Ąftigen, die sich vor allem durch das perfekte Blending von mehreren Belichtungen auszeichnete.

2009 – Der erste Fotoworkshop & Landschaftsvideo

In diesem Jahr folgten Fototouren in die Alpen und in die Toskana. Aber auch im Harz entstanden wieder einige Bilder, die es in meine Jahresendauswahl schafften.

Berchtesgaden 07

Fr├╝hling am K├Ânigssee, Nationalpark Berchtesgaden.

2009 beendete ich mein Studium und kam auf die Idee, mich mit der Landschaftsfotografie selbstst├Ąndig zu machen. Ich dachte mir: Wenn nicht jetzt, dann nie.

Nach den Vortr├Ągen beim Fotostammtisch K├Âthen und den ersten kleineren Foto├╝bungen in dieser Runde entwickelte sich bei mir die Idee, selbst einen Fotoworkshop f├╝r Landschaftsfotografie zu veranstalten. ├ťber das DSLR-Forum fragte ich nach, ob jemand Interesse daran h├Ątte.

Den ersten Workshop veranstaltete ich kostenlos. Ich wollte einerseits schauen, ob das ├╝berhaupt etwas f├╝r mich ist. Andererseits interessierte mich auch das Feedback der Teilnehmer. Am Ende des Workshops lie├č ich sie deshalb einen Fragebogen ausf├╝llen und sprach mit jedem ├╝ber Verbesserungsm├Âglichkeiten.

Fotoworkshop im Harz

Fotoworkshop im Harz

Ab diesem Zeitpunkt begann ich regelm├Ą├čig Fotoworkshops zu durchzuf├╝hren. In den folgenden Jahren gab ich Workshops ├╝ber Landschaftsfotografie im Harz, in der s├Ąchsischen Schweiz und an der Ostsee. Sp├Ąter kamen Workshops ├╝ber Architekturfotografie in Dessau und Frankfurt hinzu.

Fotoworkshop Frankfurt

Fotoworkshop Frankfurt

Im Herbst sprach mich ein kleines Filmteam an, das ich zum Teil aus meiner Heimatstadt Magdeburg kannte. Sie wollten ein K├╝nstlerportrait drehen. Ich schlug vor, dass sie die Fotosession eines Sonnenaufgangs im Harz begleiten.

Wir drehten ab morgens um 01 Uhr bei mir daheim, fuhren dann los und machten bis zum Mittag Aufnahmen in der Gegend von Thale. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon mindestens 10 mal an der Teufelsmauer zum Fotografieren, aber der Sonnenaufgang an diesem Tag war unvergesslich. Das folgende Video ist das Resultat dieses Morgens. Ich bin immer noch unheimlich dankbar f├╝r die Arbeit, die sich das Filmteam gemacht hat.

2010 – Viele Fototouren und eine Erkenntnis

Im Jahr 2010 war ich f├╝r die Landschaftsfotografie sehr viel unterwegs. Zus├Ątzlich zu den Workshops nahm ich kleinere lokale Fotoauftr├Ąge an, um mich zu finanzieren, lebte aber seit Ende des Studiums im Vorjahr im Wesentlichen von Hartz 4. Ich musste deshalb immer sehr knapp haushalten, um mir die Reisen ├╝berhaupt leisten zu k├Ânnen.

Dennoch ging es in diesem Jahr auf gro├čartige Fototouren in die Alpen, in die s├Ąchsische Schweiz, an die Ostsee und in den Harz. Die Touren waren meist nicht besonders erholsam, weil ich Sonnenuntergang- und Sonnenaufgang fotografierte und dementsprechend nur 3-4 Stunden Schlaf bekam. Aber es machte mir viel Spa├č und ich durfte Stimmungen in der Landschaft erleben, die man eben nur Morgens zu sehen bekommt.

Cloud Pool

Cloud Pool

Das Video aus dem Vorjahr f├╝hrte auch dazu, dass ich einen Auftrag vom Tourismusamt Thale bekam, um dort f├╝r die ├ťberarbeitung der Print- und Webmedien f├╝r das Bodetal Bilder zu machen. Ich nahm den Auftrag an, innerhalb von einer Woche 25 ÔÇťHero ShotsÔÇŁ zu fotografieren. R├╝ckblickend ein unglaubliches Pensum, wenn man bedenkt, dass man in der Landschaftsfotografie immer vom Wetter abh├Ąngig ist. Das Ziel schaffte ich aber.

Das Bodetal im Fr├╝hling

Bodetal 3

W├Ąhrend dieser Woche fotografierte ich jeden Sonnenauf- und Sonnenuntergang und verbrachte entsprechend viel Zeit in der Natur. Ich merkte aber auch, dass ich nicht so gern allein arbeite. Zudem musste ich gute Bilder nach Hause bringen, um den Auftrag zu erf├╝llen. Ich musste also mit etwas, was ich gern mache, meine Br├Âtchen verdienen. Genau in dieser Situation wurde mir klar, dass es vielleicht keine so gute Idee ist, von der Fotografie zu leben, weil mir das den Spa├č daran nehmen k├Ânnte.

2011 – Unfall & Schottland

Daraufhin arbeitete ich f├╝r einige Zeit als Administrator, weil ich durch mein Studium und aus Eigeninteresse heraus ├╝ber das Wissen verf├╝gte. Der Job machte mich jedoch aus verschiedenen Gr├╝nden nicht gl├╝cklich: Zum einen musste ich pro Strecke zwei Stunden fahren, zum anderen war die Arbeit im Gegensatz zur Fotografie sehr n├╝chtern und wenig kreativ. Als mich der Chef nach 5 Monaten k├╝ndigte, f├╝hlte sich das zwar in dem Moment nicht gut an, war aber r├╝ckblickend der richtige Weg.

Ich hatte also wieder mehr Zeit f├╝r die Fotografie. Mit dem Freund vom Studium unternahm ich eine Fototour nach Mallorca.

Sonnenaufgang am Cap Formentor

Sonnenaufgang am Cap Formentor, Mallorca

Im Sommer diesen Jahres war ich auf dem R├╝ckweg von einem Skatefestival, das ich unbedingt fotografieren wollte, als mich beim Abbiegen ein Auto erfasste und ich mit dem R├╝cken voran auf die Stra├če fiel. Dabei brach ich mir zwei Wirbel der Wirbels├Ąule. Zum Gl├╝ck war ich nach diesem Unfall nicht querschnittsgel├Ąhmt. Nach einer OP und einem zweiw├Âchigen Krankenhausaufenthalt war ich f├╝r 3 Wochen bei meiner Schwester und meinem Schwager, weil ich viele Dinge im Alltag noch nicht wieder selbst machen konnte. Danach folgte eine mehrw├Âchige station├Ąre Rehabilitation.

W├Ąhrend dieser Zeit half mir die Fotografie auch dabei, mich wieder zu erholen. Ich durfte vor allem zu Beginn keine schweren Gegenst├Ąnde heben. So begann ich bereits im Krankenhaus, wieder mit dem Smartphone zu fotografieren. Sp├Ąter nutzte ich dann meine Kompaktkamera und auf der Reha eine DSLR ohne Stativ. Ich arbeitete sogar an Serien, nur um fotografieren zu k├Ânnen. In der Zeit bei meiner Schwester konnte ich liegend am Laptop meines Schwagers an meiner Website arbeiten und schrieb in dieser Zeit den ersten gr├Â├čeren Artikel, der sich um die Grauverlaufsfilter drehte.

Fotos im Krankenhaus 4

Neben diesem Unfall ist mir 2011 aber besonders wegen einer Fototour durch Schottland in Erinnerung. Mit einer befreundeten Fotografin reiste ich im Oktober drei Wochen lang ├╝ber die Insel. Wir buchten nur die ersten vier N├Ąchte und haben dann spontan entschieden, ob wir weiter fuhren oder nicht. Start war in Newcastle, danach ging es in die Mitte Schottlands und dann weiter bis an die Nordk├╝ste. Von dort aus fuhren wir langsam an der Westk├╝ste zur├╝ck nach S├╝den.

Schiffswrack Talmine Beach

Schiffswrack Talmine Beach

Nat├╝rlich stand auch die Isle of Skye auf dem Programm. Ich fand in ganz Schottland nicht nur die Landschaft beeindruckend, sondern auch den schnellen Wechsel des Wetters. Bis heute bin ich der ├ťberzeugung, dass dies die sch├Ânste Reise meines Lebens war.

Quirang

Sonnenaufgang auf der Ilse of Skye

2012 – Google Plus Photowalk Berlin & Architekturfotografie als Fokus

Nach der Schottland Tour war ich auch etwas m├╝de von der Landschaftsfotografie. Es gab verschiedene Aspekte, die mich daran st├Ârten:

  • Immer weit reisen
  • Stark vom Wetter abh├Ąngig
  • Fotozeit reduziert sich wegen Sonnenauf- und Sonnenuntergang auf 2 x 15 Minuten pro Tag
  • Viele Locations bereits fotografiert
  • Wenig Abwechslung in der Bildkomposition durch oft ├Ąhnlichen Bildaufbau mit dem Weitwinkel
  • 9 von 10 Mal passt das Licht nicht

Heute ist mir klar, dass viele dieser ÔÇťBarrierenÔÇŁ nur in meinem Kopf existierten. Aber damals war ich mit genau diesen Punkten unzufrieden und entschied mich, erst einmal die Schwarz-Wei├č-Architekturfotografie zu fokussieren.

Hinzu kam, dass sich auf Google Plus eine Community von Fotografen bildete, die sich mit genau dieser Art der Fotografie besch├Ąftigte. Rund um den Niederl├Ąnder Joel Tjintjelaar entstand eine Gruppe, die sich im Mai 2012 in Berlin zum gemeinsamen Fotografieren traf.

Auch wenn es nur ein Wochenende war, so beeinflusste mich dieses Treffen ├╝ber die n├Ąchsten zwei Jahre sehr. Es entstand eine Serie von Schwarz-Wei├č-Aufnahmen in diesem Stil.

Kollhoff Tower

Kollhoff Tower

Auch auf einer Reise in Portugal arbeitete ich vorwiegend an Schwarz-Wei├č-Aufnahmen mit Langzeitbelichtungen.

Schwere St├╝rme bei Praia das Ma├žas, Portugal

Schwere St├╝rme bei Praia das Ma├žas, Portugal

2013 – PX3 Gold Award & Video

Ich blieb weiterhin bei dieser Art der Aufnahmen und war au├čer mir, als ich 2013 beim franz├Âsischen PX3 Fotowettbewerb den Gold Award f├╝r mein Bild ÔÇťExperimentelle FabrikÔÇŁ gewann.

Experimentelle Fabrik

Experimentelle Fabrik

Es war ein Fotowettbewerb, zu dessen Gewinnern ich wenige Jahre zuvor noch aufgeschaut hatte. Nie war es f├╝r mich denkbar, so etwas zu gewinnen.

Anfang diesen Jahres war ich dank einer Weiterbildung in einer Stelle als Suchmaschinenoptimierer in Halle (Saale) angekommen. Mein Plan ging endlich in Erf├╝llung: Einen Job haben, der mir ein normales Einkommen erm├Âglicht, ohne also von der Fotografie abh├Ąngig zu sein. Dar├╝ber hinaus wollte ich eine normale 40-Stunden-Woche haben, sodass mir am Wochenende genug Zeit f├╝r die Fotografie blieb. Ich hatte gro├čes Gl├╝ck, dass mir dieser Job auch noch viel Spa├č gemacht hat und es gewisserma├čen heute noch tut.

Im Fr├╝hling sprach mich eine befreundete Fotografin an, die Design studierte und f├╝r ihre Abschlussarbeit zwei Portraits ├╝ber K├╝nstler drehen wollte. So kam auch daraus wieder ein Video zustande, f├╝r dich ich ebenfalls unheimlich dankbar bin.

Im Jahr 2013 machte ich zwar zwei kleinere Landschaftstouren, im Grunde blieb ich aber bei der Schwarz-Wei├č-Architekturfotografie. Gemeinsam mit einem befreundeten Fotografen aus Augsburg flog ich nach Dubai, um die dortige Architektur zu fotografieren. Das Ergebnis waren auch Farbaufnahmen.

Sheikh Zayed Road

Sheikh Zayed Road

2014 – Abschluss der Dark Monuments Serie & kreative Pause

Anfang 2014 schloss ich die Serie ÔÇťDark MonumentsÔÇŁ ab. Ich hatte mittlerweile zwei Jahre daran gearbeitet und wollte mich einer neuen Art der Fotografie widmen. Ich bin heute nicht traurig dar├╝ber, diesen Schritt gegangen zu sein, denn f├╝r mich handelt es sich um ein abgeschlossenes Projekt. ÔÇťPureÔÇŁ ist das letzte Bild dieser Serie.

Pure

Pure

Ich hatte wieder mehr Lust, Landschaften zu fotografieren. Meine Fotoziele blieben die gleichen wie fr├╝her: N├Ąhere Umgebung, S├Ąchsische Schweiz und der Harz.

Ich betrachtete jetzt aber die Negativgr├╝nde, wegen denen ich vor zwei Jahren weniger Landschaft zu fotografieren begann, von einer anderen Seite. Immer wieder suchte ich nach der Leichtigkeit, die ich in den zwei ersten Jahren meiner Fotografie inne hatte. Dabei versuchte ich mit anderen Kameras zu fotografieren, ohne Stativ oder nur mit einer Festbrennweite. Ich wollte meine eigenen gedanklichen Grenzen erweitern.

Das funktionierte aber nur begrenzt. Nach einiger Zeit beschloss ich deshalb, eine Pause von der Fotografie einzulegen. Diese Pause dauerte circa 9 Monate. Diese Zeit tat mir gut, um mich wieder auf meine Wurzeln zu besinnen.

2015 – Neue & alte Wege

Zu Beginn des Jahres fotografierte ich wieder viel mit einer Festbrennweite. Wieder entstanden Bilder im Harz, die ich so zuvor noch nicht fotografiert hatte. Ohne Stativ fand ich au├čerhalb meiner gewohnten Wege ganz neue Ansichten.

Timmenrode 2

Timmenrode 2

Mittlerweile hatte ich mich entschlossen, erst einmal keine Fotoworkshops mehr anzubieten. Hintergrund war, dass f├╝r mich als Leiter der Workshops die Wochenenden immer ├Ąhnlich abliefen. Nat├╝rlich waren die Teilnehmer immer andere Menschen mit unterschiedlichem Background. Trotzdem fuhr ich bei bestimmten Wetterbedingungen aber auch immer wieder zu den Locations, von denen ich wusste, dass die Teilnehmer dort gute Motive vorfinden w├╝rden. Damit wurden die Workshops f├╝r mich immer eint├Âniger. Ich entschloss mich, stattdessen Videokurse aufzunehmen.

Ich merkte speziell 2015 wieder, wie mich die Farblandschaftsbilder packen, die ich vielleicht auch mit einem Weitwinkel aufgenommen habe. Es gibt einen Grund daf├╝r, wieso ich gern bei Sonnenunter- oder Sonnenaufgang fotografiere: Ich mag einfach die Stimmungen. Diese Art der Fotografie ist irgendwie auch meine Sichtweise. In meine Jahresauswahl kamen immer vorrangig Bilder von Reisen, die einen gewissen Wow-Effekt f├╝r mich haben.

Giants

Giants

2016 – Intensive Besch├Ąftigung mit Fotospots & der erste Videokurs

2016 kam dieser Aspekt noch mehr zum Tragen. R├╝ckblickend habe ich in diesem Jahr sehr viele Reisen allein gemacht, in denen ich mich voll auf die Fotografie konzentrieren konnte. Mit der s├Ąchsischen Schweiz, dem Harz, der Ostsee und Mallorca waren dies keine neuen Ziele, aber meine Bildbearbeitung und Sicht war mittlerweile noch mehr weiterentwickelt.

Mallorca 37

Mallorca 37

Wenn ich heute auf die Bilder schaue, dann sehe ich, wie intensiv ich mich mit den Szenerien besch├Ąftigen konnte. Ich nahm mir f├╝r bestimmte Spots sehr viel Zeit. In der Woche auf Mallorca fuhr ich von sieben Tagen sechs mal zu einem Fotospot. Dabei waren die Motive und Ansichten nat├╝rlich jeden Tag die gleichen. Ich konnte aber viele verschiedene Lichtstimmungen dort oben erleben. Genauso ging es mir an der Ostsee, wo ich bestimmte Motive vielfach in unterschiedlichem Licht besuchen und fotografieren konnte. Ich hatte gen├╝gend Zeit, die Bildkompositionen und das Licht zu studieren, bevor ich den Ausl├Âser dr├╝ckte.

Remains

Remains

Ende des Jahres verwirklichte ich endlich die Idee, meinen ersten Videokurs auf die Beine zu stellen. Definitiv war und ist die Landschaftsfotografie das Thema, was bei mir an erster Stelle steht. So lag es nahe, meinen Weg der Bildbearbeitung daf├╝r in einem solchen Kurs aufzunehmen.

Ich konnte das Wissen aus meinen Workshops nutzen, um den Kurs zu planen und zu strukturieren. Ich machte mir noch einmal Gedanken, wie ich die Inhalte am besten vermitteln k├Ânnte. Nach vielen Aufnahmesessions ging dann Ende November der erste Videokurs online.

Videokurs ÔÇô Bildbearbeitung f├╝r Landschaftsfotografie mit Adobe Photoshop

Videokurs ÔÇô Bildbearbeitung f├╝r Landschaftsfotografie mit Adobe Photoshop

2017 – Madeira, Selbstst├Ąndigkeit & R├╝ckenschmerzen

Die erste gr├Â├čere Reise in 2017 ging f├╝r eine Woche nach Madeira. Nachdem ich sonst immer in den gewohnten Gefilden unterwegs war, wollte ich die Blumeninsel besuchen. Es ist immer so, wenn man an neue Orte kommt – man sieht viele neue Motive. So ging es mir auch hier.

Madeira 11

Madeira 11

Ich habe die Insel mit sehr unterschiedlichem Wetter kennengelernt. W├Ąhrend der Woche sind ein paar Bilder entstanden, mit denen ich sehr zufrieden bin. Allerdings habe ich auch gemerkt, dass ich nicht mehr so gern allein reise. Dementsprechend unternahm ich in der Zeit danach eher kleinere Fototouren. Eine davon ging nach Berlin.

Clarity 3

Clarity 3

Zu dieser Zeit arbeitete ich immer noch in der Online-Marketing-Agentur. Bereits zwei Jahre zuvor hatte ich innerlich den Entschluss gefasst, irgendwann einmal selbstst├Ąndig in diesem Bereich t├Ątig zu sein. So baute ich neben meiner Arbeitszeit in der Agentur immer ├Âfter eigene Websites auf und nahm kleinere Auftr├Ąge im Online-Marketing an. Die Einnahmen durch diese T├Ątigkeiten brauchten lange, bis sie anstiegen, weil ich ja immer nur nebenher daran arbeiten konnte.

Im Sommer 2017 war es dann aber soweit. Nachdem ich alle Zahlen 5 mal durchgerechnet und neben Plan A noch Plan B und C verfasst hatte, reichte ich meine K├╝ndigung ein.

Zwei Wochen vor dem Start in die Selbstst├Ąndigkeit quittierte mir mein K├Ârper aber doch noch den Stress und die Doppelbelastung meiner Angestelltent├Ątigkeit und dem nebenher laufendem Aufbau der Selbstst├Ąndigkeit. In einem Urlaub auf Mallorca bekam ich innerhalb einer Stunde starke Schmerzen im unteren R├╝ckenbereich. Was sich zun├Ąchst wie ein Hexenschuss anf├╝hlte (den ich bereits kannte), wurde zu R├╝ckenproblemen, die ich seitdem nur langsam in den Griff bekomme.

Das R├╝ckenthema wirkte sich nat├╝rlich auch auf die Fotografie aus. Da ich vor allem zu Beginn keine 20 Minuten ohne Schmerzen sitzen konnte, waren l├Ąngere Auto- oder Flugreisen erst einmal undenkbar. Zum Gl├╝ck hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits einen Stehschreibtisch, sodass ich einigerma├čen weiterarbeiten konnte.

Im November gingen die Planungen f├╝r meinen zweiten Videokurs ├╝ber die Schwarz-Wei├č-Langzeitbelichtungen in der Architekturfotografie los. Ich wollte alles in den Kurs hineinlegen, was ich in meinen Workshops in Frankfurt vermittelt hatte. So geht es unter anderem um Planung, Bildkomposition, aber auch Nachbearbeitung. Mit dem Wissen des ersten Videokurses war ich nun besser vorbereitet, sodass der neue Videokurs Anfang Dezember das Licht der Welt erblickte.

Videokurs Architekturfotografie: Langzeitbelichtungen in Schwarz-Wei├č

Videokurs Architekturfotografie: Langzeitbelichtungen in Schwarz-Wei├č

2018 – Wien, deutsche Alpenstra├če & Videokurs ├ťberarbeitung

Dank Stressreduktion und viel Sport kam ich mittlerweile mit den R├╝ckenschmerzen gut klar, auch wenn sie noch nicht wieder verschwunden waren. Ich musste mich also erst einmal wieder mit kleineren Touren in der Umgebung anfreunden.

The Open Space

The Open Space

Nachdem es langsam besser ging, kam ich einer Idee nach, die ich schon seit Jahren im Kopf hatte: Architektur in Wien fotografieren. Dank guter Vorbereitung konnte ich die 4 Tage optimal nutzen und zudem noch einen Fotografen treffen, mit dem ich schon ├╝ber mehrere Jahre ├╝ber DeviantArt Kontakt hatte.

Wien 1

Wien 1

Ich erfuhr au├čerdem von der deutschen Alpenstra├če. Nachdem ich die herausfordernden Stra├čen auf Madeira und Mallorca bereits gemeistert hatte, wollte ich unbedingt diese Stra├če fahren. Ich entschloss mich dazu, f├╝r diese Tour nur ein 18-55 mm Kitobjektiv und das Kamera-Stativ mitzunehmen, weil es eigentlich keine Fototour werden sollte. Nat├╝rlich wurde es dann doch eine.

Goldene Stunde am Plansee

Goldene Stunde am Plansee

Au├čerdem war ich auf Mallorca, wo ich jedoch kaum fotografierte. Ich stellte wieder fest, dass ich nicht mehr gern allein reise.

Nachdem ich Ende des Vorjahres den Architekturfotografie Videokurs erstellt hatte, wurde mir klar, dass ich dort viele Dinge besser gemacht hatte, als ich es beim Landschaftsfotografiekurs vor zwei Jahren getan hatte. Deshalb wollte ich den Landschaftskurs ├╝berarbeiten. Er sollte den gleichen Standard wie der Architekturkurs haben. Ich f├╝gte neue Themen hinzu und erstellte Pr├Ąsentationen daf├╝r. Zu Inhalten, zu denen ich Fragen erhalten hatte, plante ich noch detailliertere Videos, um das Thema noch besser erkl├Ąren zu k├Ânnen. Um den Jahreswechsel herum ging dann der vollst├Ąndig ├╝berarbeitete Kurs online.

2019 – Fokus auf die Fotowebsite

Seit Beginn diesen Jahres konzentriere ich mich beruflich vollkommen auf die Fotografie-Website, auf der du gerade diesen Beitrag liest. Ich habe viel Freude am Schreiben und bin dankbar ├╝ber das Feedback, welches ich zu meinen Beitr├Ągen bekomme.

Ich reiste mit meinem Vater in die Alpen, um mit ihm Zeit zu verbringen. Diese Reise war nicht prim├Ąr als Fototour gedacht, aber nat├╝rlich sind auch einige Bilder dabei entstanden.

Spiegelung im Wasser des Obersees

Spiegelung im Wasser des Obersees

Fotografisch habe ich mich wieder an zwei Festbrennweiten versucht. Diese habe ich jedoch wieder verkauft und werde in n├Ąchster Zeit nur mit zwei Objektiven fotografieren: einem Weitwinkel und einem 50 mm. Das sind auch die Linsen, mit denen ich die f├╝r mich besten Bilder aufgenommen habe.

Ich hoffe mein Jubil├Ąumsr├╝ckblick war interessant f├╝r dich. Wenn du noch Fragen hast oder mir einfach schreiben willst, dann freue ich mich wie immer ├╝ber R├╝ckmeldung in den Kommentaren!

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33 Kommentare

  1. Nutzer Avatar
    Franz-Josef Molitor
    3. Dezember 2019

    Hallo Matthias!

    Welche Programme muss ich haben, um Deine Bearbeitung aus dem Video Landschaftsfotografie bei meinen Bildern anwenden zu k├Ânnen?

    Gruss
    Franz-Josef

  2. Nutzer Avatar
    Christian
    3. September 2019

    Oh man; meine erste Kamera war die Agfa Box von meiner Oma.

    Nach mehreren Zwischenstationen war die erste selbst gekaufte Kamera eine Praktika BC 1. Aus damaliger Sicht ein Verm├Âgen; ich war aber auch sehr stolz drauf und eigentlich eine tip top-Kamera. Besonders die Scharfstellhilfen im Sucher sind aus meiner Sicht unerreicht. In der Waschk├╝che meiner Eltern habe ich sw entwickelt;-)

    Vor 1,5 Jahren habe ich meine erste DSLR- Kamera gekauft, eine Canon. Und irgendwie habe ich das Gef├╝hl, wieder von vorne anzufangen. Und deswegen schaue ich immer wieder gerne auf diese Seite hier und w├╝nsche Dir weiter gute Tatkraft (und gute Besserung mit dem R├╝cken!!)!

  3. Nutzer Avatar
    Ulf
    3. September 2019

    Servus Matthias,

    tolle Reflektion des fotografischen Weges. Inklusive einer Auszeit und k├Ârperlichen Mal├Ąssen. Das entlastet mich selbst da es ja immer wieder up and downs im Leben gibt. Foto-Bock o. Kein – Bock.

    Auch die Reduktion der Objektive ist eine wichtige Mitteilung. Gerde mit festsehenden Objektiven eine spannende Sache.

    Nun weitermotiviert auf gut Klick und Licht.

    herzliche Gr├╝sse
    Ulf

    • Nutzer Avatar
      3. September 2019

      Hallo Ulf,

      danke dir. Ich glaube es gibt immer mal Hochs und Tiefs. Ich merke immer mehr, dass alles zyklisch abl├Ąuft.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  4. Nutzer Avatar
    Horst
    2. September 2019

    Hallo Matthias ,

    ja , danke . Nimmst Du immer den gleichen Abstand bei der Belichtung. -2,0,+2 oder variierst Du den und was machst Du dann mit den 3 Fotos ?
    Machst Du die Bearbeitung immer in Photoshop oder nimmst du noch andere Helferlein ?

    Liebe Gr├╝├če
    Horst

  5. Nutzer Avatar
    Franz Gineiger
    31. August 2019

    Hallo Matthias,
    eine Frage zu deinem Videokurs „Architekturfotografie“. Ich mache gerne Landschaftsfotos und nutze schon seit einiger Zeit deinen (sehr hilfreichen) Videokurs hierzu. Ich m├Âchte aber auch Schwarzwei├č-Bilder (vermutlich aber eher Landschaften) ausprobieren. Bringt hier dein Architekturvideo zus├Ątzlich etwas interessantes, z.B. in Sachen Langzeitbelichtung und auch Nachbearbeitung, was aus dem Landschafts-Videokurs nicht hervorgeht?

    F├╝r eine kurze R├╝ckmeldung w├Ąre ich dir dankbar.

    Franz

    • Nutzer Avatar
      1. September 2019

      Hallo Franz,

      danke dir! Der Architekturkurs hat eine ganz andere Herangehensweise, die sich weiter von der dokumentarischen Fotografie entfernt. Die Schritte der Bildbearbeitung haben mit dem Landschaftskurs wenig gemein. Ich habe nicht un├Ąhnliche Schritte bei den Bildern 3,4 und 7 meiner Portugal Serie angewendet:

      https://www.matthiashaltenhof.de/portfolio/landschaften/portugal/

      Wenn das die Richtung ist, die du dir vorstellst, dann wird dir den Architekturkurs mit Sicherheit weiterhelfen.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  6. Nutzer Avatar
    Anne Stecker
    31. August 2019

    Hallo,
    das ist ja mal ein Klasser├╝ckblick. Ich finde es ja toll, das einige Orte auch mir bekannt sind. Bin immer dankbar f├╝r deine Anregungen zumal ja oft ein „normales“ Equipment im Einsatz ist. Deshalb habe ich 3 Abende am Hintersee verbracht und es hat immer angefangen zu regnen.
    Aber irgendwann……..
    Solange werde ich and├Ąchtig deine Fotos bestaunen

    • Nutzer Avatar
      1. September 2019

      Hallo Anne,

      vielen Dank! Tja… wie ich schon geschrieben habe ist man immer vom Wetter abh├Ąngig. Aber der Hintersee lohnt sich immer wieder.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  7. Nutzer Avatar
    Carola
    31. August 2019

    Lieber Matthias,
    vielen Dank f├╝r den Einblick in deine fotografische Entwicklung. Sehr interessant geschrieben und auch daraus kann man wieder Anregungen f├╝r die eigene Entwicklung finden.
    Ich bin auf dich aufmerksam geworden bei der Suche nach einem Artikel ├╝ber Grauverlaufsfilter. Seit einiger Zeit verfolge ich schon deinen Blog und m├Âchte dir Danke sagen f├╝r die vielen Tipps und Erkl├Ąrungen. Mach weiter so!
    Liebe Gr├╝├če
    Carola

    • Nutzer Avatar
      1. September 2019

      Hallo Carola,

      na das freut mich sehr, vielen lieben Dank!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  8. Nutzer Avatar
    Horst
    31. August 2019

    Lieber Matthias,

    auch ich geh├Âre zu denen die seit geraumer Zeit Deine hilfreichen und immer angenehm zu lesenden Artikel lese. Wir hatten auch schon mal kurz vor meinem Madeira Urlaub Kontakt miteinander. Und jetzt hinterher kann ich nur sagen , dass ich am Liebsten alleine Fotografieren gehe und keinen Anhang dabei habe. Mit einer Partnerin oder Partner dabei empfinde ich das immer anstrengend weil ich schnell das Gef├╝hl bekomme zu lange zu brauchen …
    Vor kurzem hat mich eine Freundin gefragt, wie Sie am besten in die Fotografie einsteigt ,welche Kamera geeignet ist und ich habe dann ├╝berlegt und direkt mit Blende und Co. angefangen. Abends habe ich ihr deine Seite gemailt und ihr geschrieben , dass es tausende Videos im Netz zur Fotografie gibt , die sie alle angucken kann, aber wenn sie schlau ist , geht sie direkt auf Deine Seite . Und es geht mir auch so. Ich entdecke immer wieder etwas Neues und brauche auch manchmal mehrere Anl├Ąufe. Kurz, ich entdecke immer wieder Neues , was ich brauchen kann.
    Zu mir : Meine erste Spiegelreflexkamera (Nikon 401s) hatte ich 1992 in Australien im Einsatz. Allerdings nat├╝rlich mit ganz normalen Diafilmen. Wenn ich mir die heute so betrachte bin ich erstaunt , dass von den 1000 Fotos , die ich auf meiner Reise mit dem Motorrad von Darwin nach Melbourne doch etwa 600 so gut geworden sind, dass ich sie immer wieder gerne sehe. Mit meinem heutigen Wissen w├╝rde dennoch etwas ganz Anderes herauskommen.
    Das k├Ânnen sich viele heute gar nicht vorstellen wie das ist wenn man keine Vorschau hat und erst Wochen sp├Ąter das 1. Bild sieht. Und dass man die Isozahl mit dem Film kauft und nicht verstellbar ist. ­čśë
    Digital war es bei mir dann die Minolta DImage A2 , die heute noch habe und die immer noch hervorragende Bilder macht. Sie war eine der ersten Kameras mit 28-200mm Fest Objektiv (2.8-3.5) . Sie hat mich 1500ÔéČ gekostet. Heute bekommt mn sie f├╝r 100ÔéČ gebraucht und daf├╝r wollte ich sie nicht nur wegen dem guten Zeis Objektiv hergeben. Canon Digital war damals noch unerschwinglich f├╝r Privatleute. Es kamen dann aber auch die Canon 600D und mein aktueller Liebling Canon 80d. Mein erster Kontakt mit Deiner Seite hatte ich , als ich HDR Fotografie auch mit Photomatix im Auge hatte. Aber um mich geht es hier nicht.
    Deine 15 Jahre finde ich beeindruckend offen und sehr pers├Ânlich geschrieben. Das macht Dich neben Deinen inhaltlichen Qualit├Ąten zur Fotografie umso mehr sympatisch. Vielen Dank daf├╝r und „Keep the Fire Burnin‘ …“
    Horst

    • Nutzer Avatar
      1. September 2019

      Hallo Horst,

      danke dir f├╝r den Einblick, sehr spannend! Freue mich ├╝ber das Lob zu meinem Artikel, da musste ich l├Ącheln ­čÖé

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

      • Nutzer Avatar
        Horst
        1. September 2019

        Hallo Matthias,
        eine Frage habe ich zu HDR , die mich immer wieder besch├Ąftigt.
        Nach Photomatix habe ich Aurora gekauft. Aber die Problematik bleibt aber irgendwie immer , wenn ich 3 Fotos ├╝bereinander lege. Das Ergebnis ist unscharf.
        Was h├Ąlst Du davon ? Machst Du ├╝berhaupt noch klassisches HDR mit 3 Bildern ? Oder legst Du die ganze Konzentration in 1 Foto ?

        • Nutzer Avatar
          2. September 2019

          Hallo Horst,

          ich mache immer noch eine Belichtungsreihe mit drei Aufnahmen. Die Fotos mache ich nat├╝rlich vom Stativ aus, damit sie deckungsgleich sind. Hilft dir das weiter?

          Liebe Gr├╝├če,

          Matthias

          • Nutzer Avatar
            Horst
            2. September 2019

            Hallo Matthias ,

            ja , danke . Nimmst Du immer den gleichen Abstand bei der Belichtung. -2,0,+2 oder variierst Du den und was machst Du dann mit den 3 Fotos ?
            Machst Du die Bearbeitung immer in Photoshop oder nimmst du noch andere Helferlein ?

            Liebe Gr├╝├če
            Horst

  9. Nutzer Avatar
    Harald
    30. August 2019

    Hallo Matthias,
    mit Begeisterung habe ich Deinen R├╝ckblick auf 15 Jahre Fotografie- und Fotografentwicklung gelesen. Und es wurde keinen Augenblick langweilig. Ich freue mich immer auf’s neue, wenn Dein Newsletter erscheint und bin dann gespannt darauf, was und ob ich wieder etwas dazulernen kann.
    An dieser Stelle einmal vielen Dank f├╝r Deine Beitr├Ąge.
    Gru├č
    Harald

    • Nutzer Avatar
      1. September 2019

      Hallo Harald,

      danke dir f├╝r das Lob, das freut mich sehr! Deine Worte motivieren mich dazu, mit den Beitr├Ągen weiter zu machen. Freue mich auch, dass der Newsletter so gut bei dir ankommt.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  10. Nutzer Avatar
    Marianne Krumbacher
    30. August 2019

    Ich habe deine Ausf├╝hrungen von vorn bis hinten gelesen, dass war f├╝r mich pers├Ânlich sehr interessant . Jetzt wei├č ich auch, welcher Typ von Mensch sich hinter den Beitr├Ągen verbirgt, die ich immer sehr gerne lese.
    Hut ab vor dieser Entwicklung.
    Es hat mir alles sehr gut gefallen !!!!

    Liebe Gr├╝├če
    Marianne

    • Nutzer Avatar
      1. September 2019

      Hallo Marianne,

      vielen lieben Dank f├╝r deine Worte, freut mich sehr!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  11. Nutzer Avatar
    Steffen K├Âllmer
    30. August 2019

    Hallo Matthias,

    Seit l├Ąngerem lese ich regelm├Ą├čig deine Beitr├Ąge, st├Âbere auf der Website und bewundere die hervorragenden Arbeiten, die du pr├Ąsentierst – bisher passiv.
    Heute habe ich die 15 Jahre R├╝ckblick gelesen und dabei einige zuf├Ąllige Gemeinsamkeiten entdeckt und dann beschlossen, auch mal einen Kommentar zu schreiben. Meine ersten ernsthaften Gehversuche begannen zu einem ├Ąhnlichen Zeitpunkt, und auch meine erste „brauchbare Digitale“ war eine Canon Powershot A75 oder A70, ganz sicher bin ich mir nicht mehr. Die Anf├Ąnge sahen bei mir auch ├Ąhnlich aus, und lange Zeit f├╝hrte das Fotografieren eher ein Mauerbl├╝mchendasein. Erst ab 2014/15 setzte ich mich dann ernsthafter mit dem Thema auseinander, legte mir ebenfalls eine DSLR von Canon zu und probierte mich aus.
    Deine Beitr├Ąge haben mich schon ├Âfter sehr inspiriert,da ich mich ebenfalls besonders f├╝r Landschaft und Architektur interessiere, au├čerdem auch f├╝r besondere mystische Stimmungen und Orte sowie Makros. So habe ich mir auch das Buch „Die Kunst der Fotografie“ zugelegt, das f├╝r mich ebenfalls eine starke Inspiration ist und mich fasziniert.
    Ich ziehe den Hut, da├č du den Schritt in die Selbst├Ąndigkeit gewagt hast und dein Wissen mit anderen teilst und deinem Hobby einen gro├čen Stellenwert einr├Ąumen kannst. Mir selbst ist es zeitlich nicht immer m├Âglich, trotzdem befasse ich mich sehr gerne damit und m├Âchte mich auch diesbez├╝glich weiterentwickeln.
    Auf jeden Fall w├╝nsche ich dir weiterhin viel Spa├č und Inspiration und werde weiter aufmerksamer und aktiver Leser sein.

    P. S. ├ťbrigens hatte ich zwischen 2004 und 2007 selbst regelm├Ą├čig beruflich in Halle zu tun, es ist eine sehr sch├Âne Stadt mit sehenswerten Ecken (war in dieser Zeit in einem Weiterbildungsinstitut direkt gegen├╝ber der Burg Giebichenstein.

    Liebe Gr├╝├če

    Steffen

    • Nutzer Avatar
      1. September 2019

      Hallo Steffen,

      danke dir! Da gibt es ja so einige Gemeinsamkeiten. Ich freue mich, dass ich dir immer mal wieder einige Anregungen und Inspirationen liefern kann. Und genauso freue ich mich, dass du dir die Zeit genommen hast, mir das auch zu schreiben!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

      PS: Ich wohne gern in Halle, ist sehr angenehm hier!

  12. Nutzer Avatar
    Uwe Kn├Âdel
    30. August 2019

    Lieber Matthias,

    schon einige Monate lese ich Deine Beitr├Ąge mit gro├čem Interesse und bin sehr beeindruckt von Deinen Arbeiten in jeglicher Form. Nach langer Abstinenz was die Fotografie
    anbelangt hast Du mich mit einer sehr gro├čen Motivation ausgestattet und daf├╝r gesorgt, dass ich wieder begonnen habe die Kamera mit mir zu f├╝hren. Noch viel k├Ânnte ich schreiben zu diesem Thema, aber das soll es momentan gewesen sein. Eines noch: Herzlichen Dank!

    Viele Gr├╝├če sendet Uwe

    • Nutzer Avatar
      1. September 2019

      Hallo Uwe,

      das freut mich sehr, danke dir! Gro├čartig, wenn ich so etwas bei dir ausgel├Âst habe. Immer gutes Licht w├╝nsche ich dir!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  13. Nutzer Avatar
    Dirk
    30. August 2019

    Klasse R├╝ckblick. Sehr interessant. Gl├╝ckwunsch zu den 15 Jahren.

  14. Nutzer Avatar
    30. August 2019

    Hallo Matthias, danke f├╝r die spannenden Einblicke in deinen Werdegang. War sehr interessant und n├╝tzlich. Ich selbst bin mit Tierfofografie unterwegs und habe noch viel Unkenntnis ├╝ber andere Wege. Leider ist meine Zeit sehr knapp bemessen, beruflich und aus anderen Gr├╝nden. Werde aber gern auf deine Kurse zur├╝ck kommen.
    Viele Gr├╝├če J├╝rgen

    • Nutzer Avatar
      1. September 2019

      Hallo J├╝rgen,

      vielen lieben Dank! Vielleicht kann ich dir ja mit den Beitr├Ągen hier oder auch mit dem Kursen immer mal wieder etwas Anregung bieten.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  15. Nutzer Avatar
    30. August 2019

    Hallo Matthias,

    war oder ist sehr interessant dein R├╝ckblick zu lesen. Deine Fotos gefallen mir auch sehr gut bin ein Fan deiner Bilder.
    Lieben Gru├č
    Georgia

  16. Nutzer Avatar
    Jochen Kreitz
    30. August 2019

    Hi Matthias,
    klasse dieser R├╝ckblick. Und ein doch recht tiefer Einblick in die Lebensabschnitte. Und wie immer sehr ansprechend geschrieben. Es macht einfach Spa├č alles zu lesen, und nicht nur zu ├╝berfliegen.

    Gru├č

    Jochen

    • Nutzer Avatar
      1. September 2019

      Hallo Jochen,

      freue mich sehr ├╝ber dein Lob, vielen Dank!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

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