Was ich in den letzten 10 Jahren Fotografie gelernt habe

Der heutige Beitrag ist sehr pers├Ânlich und h├Âchst subjektiv. Ich schaue auf die letzten 10 Jahre zur├╝ck und berichte, was ich in dieser Zeit gelernt habe.

Eine neue Kamera macht keinen besseren Fotografen aus mir

Ich habe viele verschiedene Kameras gehabt. Ich habe neue Objektive ausprobiert. Ich habe mir neues Zubeh├Âr gekauft. Besonders in Phasen, in denen ich wenig Elan hatte. Ich dachte, das w├╝rde irgendetwas ├Ąndern und dann geht es wieder richtig los. Und vielfach habe ich gemerkt: Eine neue Kamera ├Ąndert an meiner Fotografie nichts. Die macht auch nur Bilder. Was wirklich z├Ąhlt, ist das, was in mir vorgeht.

Ich starte das neue Projekt XY, wenn ich diese Kamera habe

Manchmal habe ich mir ├╝berlegt, dass ich gern dieses oder jenes Projekt machen w├╝rde. Dann habe ich dar├╝ber nachgedacht, was das beste Objektiv daf├╝r w├Ąre. Oder ob ich mir eine bestimmte Kompaktkamera daf├╝r kaufe. Dann habe ich das Projekt erst gestartet, wenn ich die Technik daf├╝r hatte. Oder nie. In Wirklichkeit ist ein Projekt aber selten an die Technik gebunden. Wenn ich das Projekt wirklich h├Ątte machen wollen, dann h├Ątte ich einfach mein vorhandenes Equipment genutzt oder es irgendwie m├Âglich gemacht, sofort zu starten.

Lady in Red

Lady in Red

Online gl├Ąnzt, Offline holt mich wieder in die Realit├Ąt zur├╝ck

Wenn ich in den ganzen Foren und Communitys lese, dann ist Landschaftsfotografie immer sehr pomp├Âs, gro├č und gl├Ąnzend. Es macht immer Spa├č und hat keine negativen Seiten. Einfach rausgehen und die Bilder entstehen wie von selbst, wenn man nur genug dar├╝ber im Netz gelesen hat. Das mit dem Licht ist auch nicht so schwierig. Wenn ich dann mit der Kamera drau├čen war, war alles wie vorher. Da ich diesen Aspekt heute gelernt habe, kann ich mich damit immer wieder auf den Boden der Tatsachen zur├╝ckholen. Ich denke immer: Wenn du jetzt mit dieser neuen Kamera da drau├čen in der gleichen Situation wie letzte Woche w├Ąrst, was w├Ąre anders?

Ich kann nicht ohne Fotografie

Ich habe verschiedene Phasen in meiner Fotografie. Mal hoch und mal tief. Es gibt die guten Zeiten, da ziehe ich Projekte ohne Ende durch, reise viel und habe richtig Spa├č dabei. Aber es gibt auch die Phasen, in denen alles grau ist, die Bilder gelingen nicht und ich habe immer weniger Lust. Mittlerweile wei├č ich, dass beides Teil von mir ist und dass es nicht schlimm ist, diese Phasen zu haben. Ich wei├č aber auch, dass ich nicht ohne Fotografie kann. Selbst wenn es einen Abend gibt, wo ich am liebsten alles hinschmei├čen w├╝rde – am n├Ąchsten Tag schaue ich wieder bei DeviantART und Flickr vorbei und k├Ânnte direkt wieder losziehen.

Wallendorfer See

Wallendorfer See

Es erf├╝llt mich, anderen Menschen mit ihrer Fotografie zu helfen

K├╝rzlich hat mich der Reporter einer Zeitung interviewt. Dabei habe ich ihm erz├Ąhlt, dass es mir wichtig ist, anderen Menschen in puncto Fotografie zu helfen. Er fragte mich danach, ob mir meine eigene Fotografie wichtiger ist, oder anderen zu helfen. In diesem Moment habe ich zum ersten Mal konkret dar├╝ber nachgedacht. Ich wei├č, dass es f├╝r mich unglaublich erf├╝llend ist, anderen Menschen zu helfen. Ich freue mich riesig ├╝ber die Kommentare hier im Blog, wenn mir dann jemand sagt, dass ihm das Geschriebene weitergeholfen hat. Wenn jemand nach der Ausstellung zu mir kommt und mir sagt, dass er auf meiner Internetseite war, ihm diese geholfen hat und ihm danach die Bilder besser gelungen sind. Wenn Menschen mir per E-Mail schreiben und nach Hilfe fragen. Ich glaube das erf├╝llt mich noch mehr als meine eigene Fotografie.

Meine fotografischen Interessen ├Ąndern sich nicht

Als ich 2005 mit der Fotografie begann, habe ich alle m├Âglichen Fotorichtungen ausprobiert. Dann bin ich recht schnell bei Landschaft und Architektur gelandet. Auch heute versuche ich mich ab und zu an anderen Richtungen, um nicht stehen zu bleiben. Dann merke ich sofort wieder, dass es gut ist, nicht nur in seinen Grenzen zu arbeiten. Aber ich stelle auch fest, dass es einen Grund hat, wieso ich Landschaft und Architektur fotografiere. Diese Interessen ver├Ąndern sich nicht und ich werde vermutlich die n├Ąchsten 10 Jahre dabei bleiben. So kann ich weiter daran arbeiten, in diesen Disziplinen besser zu werden.

Blaue Stunde bei Dessau

Moon Tree

Objektive zwischen 10 und 50 mm sind meine Werkzeuge

Wie ich oben schon geschrieben habe: Ich habe viele verschiedene Objektive besessen und ausprobiert. Mittlerweile wei├č ich jedoch auch, dass sich meine Welt zwischen 10 und 50 mm (am Crop) befindet. Ich brauche nur ein Weitwinkel und ein Standardzoom. Kein schweres Tele, keine Festbrennweite und kein Makro. Das h├Ąngt einfach mit meinen beiden Fotorichtungen zusammen. Mit dieser Erkenntnis muss ich heutzutage auch nicht mehr viel in meine Fotoausr├╝stung investieren. Ich kann einfach das nutzen, was ich schon habe.

Meine Fotografie ist mit Langsamkeit verbunden

Diesen Aspekt habe ich f├╝r mich herausgefunden, als ich die Canon G7X Mark II ausprobiert habe. Ich h├Ątte gern leichteres Equipment. Deshalb schaue ich immer mal wieder nach einer guten Kompaktkamera. Doch immer wenn ich eine Kompaktkamera nutze, verfalle ich ins Knipsen. Ich mache mir weniger Gedanken um die Bildkomposition, ich mache mehr Bilder und ich nehme mir weniger Zeit. Das schl├Ągt sich dann auch in meinen Bildern nieder. Ich mache wesentlich bessere Bilder, wenn ich dabei ein Kamera Stativ benutze und mir wirklich Zeit f├╝rs Fotografieren nehme. Dann suche ich mir meine Motive genau aus, warte aufs Licht, w├Ąhle die richtige Brennweite, die richtigen Filter und komme auch noch ein zweites Mal her. Meine Fotografie ist mit Langsamkeit verbunden.

S├╝├čer See

S├╝├čer See

Planung ist das A und O

Wie wichtig Planung f├╝r mich ist, habe ich auf zwei Urlauben gemerkt, als ich nur eine Kompaktkamera dabei und keine Planung vorher gemacht hatte. Dazu muss man wissen, dass ich sonst eine sehr ausf├╝hrliche Planung mache, bevor ich mit der Kamera losziehe. Bei diesen Urlauben wusste ich vorher nicht, was mich erwartet. Ich kannte keine Locations, kein Wetter und keinen Sonnenstand. Das war insofern gut, als dass ich spontan die Situationen aufnehmen konnte. Dennoch war die Auswahl der Bilder, die ich mitgebracht habe, schlechter. F├╝r meine Fotografie ist Planung extrem wichtig, um gut vorbereitet zu sein.

Ich brauche die Inspiration von anderen Fotografen

Durch das Surfen im Web bekomme ich immer wieder neue Eindr├╝cke. Zu Beginn meiner Fotografie habe ich immer die Bilder von anderen K├╝nstlern nachgeahmt. Ich habe sie studiert und dann mit meiner damaligen Kompaktkamera versucht nachzustellen. Damals ging es vorrangig um den Lerneffekt. Aber auch heute ich das Anschauen von anderen Fotos f├╝r mich sehr wichtig. Durch andere Fotografen bekomme ich Inspiration f├╝r meine Bilder. Ohne diesen Aspekt w├╝rde mir die Fotografie nur halb so viel Spa├č machen.

Einer der Leuchtt├╝rme von Warnem├╝nde an der Hafeneinfahrt

Lighthouse

Ich gehe eher allein fotografieren

Ich habe f├╝r mich mit der Zeit festgestellt, dass ich lieber allein fotografieren gehe. So bin ich freier. Ich kann dann losgehen, wann ich m├Âchte. Ich habe beim Fotografieren keine Ablenkung durch Gespr├Ąche mit anderen. Ich kann mich mehr auf meine Fotografie konzentrieren. Ich nehme meine Umwelt bewusster wahr. Ich kann auch wieder umkehren, wenn ich keine Lust mehr habe. Ich kann auch nach Sonnenuntergang noch 2 Stunden nur mit der Natur an meiner Seite die Blaue Stunde genie├čen.

Die bekannten und ├╝berfotografierten Spots reizen mich weniger

Es gibt aktuell einige viel fotografierte Orte im Bereich der Landschaftsfotografie:

  • Patagonien
  • Island
  • Toskana
  • Schottland
  • Dolomiten
  • Norwegen

Diese Liste l├Ąsst sich noch fortsetzen. Mein Problem dabei: Ich habe keinen Elan, diese Orte zu besuchen und die gleichen Bilder noch einmal zu machen. Das tausendste Bild von Sk├│gafoss. Das zweitausendste Bild von Cinque Terre. Exakt nachgebaut wie 200 Fotografen vor dir. Ich mag es, Orte f├╝r mich selbst zu entdecken. Zu diesen Orten meine pers├Ânliche Bindung aufzubauen. Orte zu fotografieren, die kaum besucht sind. Und dann dort mein eigenes Bild zu machen.

Hiddensee, Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Foggy Sunset Neuendorf

Ich m├Âchte weniger weit reisen

Landschaftsfotografie ist vielfach mit Reisen verbunden. Geleitet von dem, was man im Internet sieht, will man nat├╝rlich auch spektakul├Ąre Bilder machen. Wenn man wie ich im mitteldeutschen Flachland lebt, dann ist mit dieser Ansicht reisen n├Âtig. Mindestens fahren, eher fliegen. Ich habe in den letzten Jahren gemerkt, dass ich mich von dem langen Reisen wegbewege. Dass ich wieder mehr in der n├Ąheren Umgebung fotografieren m├Âchte. Ohne weit zu fahren und stundenlang im Auto zu sitzen. In der Umgebung meines Wohnortes fotografieren. So wie ich es getan habe, als ich mit der Fotografie begann. Ich hatte damals kein Auto. Trotzdem habe ich Wege gefunden, Landschaften zu fotografieren und Bilder zu machen, mit denen ich auch heute noch zufrieden bin. Und dahin will ich wieder zur├╝ck.

Ich habe mein Level der Bildbearbeitung gefunden

Ich habe mich ├╝ber die Jahre immer weitergebildet. Ich habe Workshops besucht, ich habe gelesen, ich habe mir Tutorials angeschaut. So kenne ich heute viele M├Âglichkeiten der Bildbearbeitung. Ich habe aber auch festgestellt, dass sich meine Art der Bildbearbeitung seit etwa 2010 nicht mehr ver├Ąndert hat. Ich kenne die neuen Techniken, aber ich m├Âchte meine Landschaftsfotos recht nah an der Realit├Ąt darstellen. Heutzutage sind durch Fotografen wie Marc Adamus, Alex Noriega und Max Rive ganz neue Arten der Bildbearbeitung bekannt. Diese Bilder sind ohne Frage beeindruckend. Ich habe dazwischen meinen Weg und mein eigenes Level der Bildbearbeitung gefunden, mit dem ich zufrieden bin.

Bicycle Diaries

Bicycle Diaries

Workshops sind f├╝r mich als Leiter immer das Gleiche

Einige Leser wissen, dass ich fr├╝her viele Workshops gegeben habe. Sowohl im Bereich Landschaft, als auch Architektur. Ich hatte viel Spa├č dabei. Ich konnte meinen Teilnehmern etwas beibringen und wir hatten zusammen eine gute Zeit. F├╝r mich als Leiter der Workshops ist jedoch der Ablauf mit der Zeit etwas eint├Ânig. Nat├╝rlich suche ich die Locations aus, von denen meine Teilnehmer gute Bilder mit nach Hause bringen k├Ânnen. Ich zeige meine Form der Bildbearbeitung. Ich lehre auch die Theorie dahinter. Ich freue mich, wenn die Teilnehmer danach zufrieden sind, gute Bilder mitnehmen und mir aus vollem Herzen f├╝r das Wochenende danken. Wirklich. Ich habe jedoch auch gemerkt, dass diese Wochenenden f├╝r mich immer das Gleiche sind. Die gleichen Routen, die gleichen Vortr├Ąge. Deshalb habe ich mich entschlossen, die Workshops nicht mehr vor Ort durchzuf├╝hren, sondern als Videokurse auf die Beine zu stellen.

Ich muss mich wohlf├╝hlen beim Fotografieren

Dieses Thema habe ich besonders auf Mallorca gemerkt. Dort gibt es einen beeindruckenden Canyon, der ins Meer m├╝ndet (Sa Calobra / Torrent de Pareis). Riesige Felsw├Ąnde, schroffe Natur und ein interessanter Kiesstrand. Ich bin dort sehr gern, besonders gegen Abend, wenn kaum noch jemand an diesem Touristenspot ist. Hier habe ich gemerkt, dass ich ein Problem damit habe, nah an Steilk├╝sten zu fotografieren. Da der Spot gut erschlossen ist und man davon ausgehen kann, dass die W├Ąnde regelm├Ą├čig gepr├╝ft werden, muss man sich eigentlich keine Sorgen machen. Und doch mache ich mir, wenn ich dort fotografiere, Gedanken, dass von diesen hohen Felsenw├Ąnden jeden Moment etwas abbrechen k├Ânnte und mich erschl├Ągt. Unbegr├╝ndet, ich wei├č. In diesem Zustand kann ich mich aber nicht auf die Fotografie konzentrieren.

Torrent de Pareis, Sa Calobra, Mallorca.

Mallorca 05

So ├Ąhnlich ist es, wenn ich an Aussichtspunkten fotografiere, wo die Kamera direkt am Abgrund steht und es sehr windig ist. Dann mache ich mir permanent Gedanken, dass die Kamera beim n├Ąchsten Windsto├č einen Abflug macht. Trotz eines sehr stabilen Statives. Ich habe also f├╝r mich festgestellt, dass ich mich rundum wohlf├╝hlen muss, um mich vollst├Ąndig auf die Fotografie konzentrieren zu k├Ânnen.

Ich bin ein bequemer Fotograf

Ich bin und war schon immer ein eher bequemer Fotograf. Wenn ich Fototrips mache, dann ├╝bernachte ich meist in Ferienwohnungen oder Hotels. Ich nehme dann auch oft nicht jeden Sonnenaufgang mit, sondern schlafe auch mal aus. Meine Kollegen Nicolas Alexander Otto, Jan Pusdrowski und Philipp Lutz sind da viel h├Ąrter als ich. Sie wandern mit 20 kg Gep├Ąck, schlafen am Spot im Zelt und fotografieren dann auch jeden Sonnenaufgang. Davor habe ich gro├čen Respekt. Ich habe gemerkt, dass ich daf├╝r (wohl auch wegen R├╝ckenproblemen) zu weich bin. Ich bin in dieser Hinsicht eher bequem und so geht mir mit Sicherheit auch das eine andere gute Foto durch die Lappen.

Mallorca 40

Mallorca 40

In der Natur sein ist erholsam f├╝r mich, in der Stadt anstrengend

Bei Landschaftsfotografie bin ich meist in der Natur. Bei Architekturfotografie in der Stadt. Ich mag beide Richtungen. Ich habe gemerkt, dass ich nach den St├Ądtetrips jedoch Erholung brauche, weil f├╝r mich die vielen Eindr├╝cke eher anstrengend sind. Die Zeit in der Natur ist zwar auch intensiv, jedoch auch erholsam f├╝r mich. Das ist ein Grund, wieso ich in den letzten Monaten eher Landschaftsfotografie als Architekturfotografie betrieben habe.

St├Ąndige Weiterbildung ist wichtig

Dieser Punkt trifft eigentlich auf jeden Lebensbereich zu. Es ist f├╝r die eigene Entwicklung extrem wichtig, sich kontinuierlich weiterzubilden. In der Fotografie bedeutet das f├╝r mich:

  • Workshops besuchen
  • Zeitschriften lesen
  • B├╝cher lesen
  • Ausstellungen besuchen
  • Videotutorials schauen
  • Tutorials lesen

Nur mit diesem Input entwickle ich mich selbst weiter und stehe nicht still. Ich muss auch nicht alles, was ich dort lerne, in meine eigene Fotografie integrieren. Es geht mehr darum, meinen eigenen Weg zu finden. Hier und da kann ich einen Ansto├č daf├╝r mitnehmen.

Perception

Perception

Fotografie und Kreativit├Ąt brauchen Zeit

Wenn ich mehr Zeit habe, dann habe ich auch meist mehr Zeit zum Nachdenken. Wenn ich dann noch allen Input wie Handy und PC ausschalte, dann kommt es irgendwann dazu, dass ich neue Ideen entwickle. Manchmal ist es bei einem Spaziergang, manchmal ist es morgens unter der Dusche oder auch beim Schwimmen. Kreativit├Ąt braucht Zeit. Wenn man immer nur in seinem Alltagstrott ist, dann f├Ąllt es eventuell schwer, sich diesen Raum f├╝r neue Ideen zu bewahren. So hilft es mir, ab und an mal alle Ger├Ąte auszumachen und mich in eine andere Umgebung zu versetzen. Oder mir an einem Sonntag daheim einfach mal zu sagen: Heute kein PC, kein Handy und kein Zocken. Einen Fernseher habe ich ohnehin nicht. In diesen Phasen komme ich dann zum Nachdenken. Vielleicht auch nicht jedes Mal, aber es klappt oft genug.

Erleben und Fotografieren ist f├╝r mich nicht gleichzeitig m├Âglich

K├╝rzlich auf Madeira habe ich gemerkt, dass es einen gewaltigen Unterschied macht, ob ich eine Kamera dabei habe oder nicht. Mit Kamera analysiere ich die Umgebung, mache mir Gedanken um Motiv, Licht und Bildkomposition. Am letzten Tag lie├č ich die Kamera im Auto und schlenderte Barfu├č ├╝ber den schwarzen Kiesstrand. Zum ersten Mal habe ich mir in Ruhe die Gr├Â├če der Felsen angesehen. Bemerkt wie schroff und steil diese sind. Habe die Gesch├Ąftigkeit an der Promenade wahrgenommen. Habe meine F├╝├če vom Wasser umsp├╝len lassen. Ich habe meine Umgebung intensiv wahrgenommen.

Ich kann mich nur entweder auf das Fotografieren konzentrieren, oder auf das Erleben. Beides Zusammen funktioniert nicht.

Floating

Floating

Ich muss die Dinge fotografieren, die mich wirklich interessieren

Das h├Ârt sich einfach an, ist aber durchaus keine Selbstverst├Ąndlichkeit. Auf der Suche nach den immer spektakul├Ąreren Bildern fotografiert man manchmal Motive, die zwar imposant sind, einen selbst aber nicht allzu sehr interessieren. Das Ergebnis sind mittelklassige Bilder. Auch durch das Buch von Bruce Barnbaum bin ich noch einmal darauf hingewiesen worden, dass ich die Dinge fotografieren muss, die mich wirklich interessieren.

Mein Workflow ist digital

Vor einigen Jahren habe ich die Filmfotografie f├╝r mich ausprobiert. Ich habe mit einer Kleinbildkamera meiner Schwester angefangen. Dann mit einer Mittelformatkamera fotografiert. Die Ergebnisse waren f├╝r mich ganz ok, allerdings hatte ich immer das Bed├╝rfnis, noch Nachbearbeitung zu betreiben. Bilder zu scannen und damit zu digitalisieren ist eine Wissenschaft f├╝r sich. Die Scans der Mittelformat Bilder kamen vom Labor als 2 Megapixel Dateien zur├╝ck. Ganz zu schweigen von Tonwertabstufungen. Die n├Ąchste logische Investition w├Ąre ein eigener Scanner gewesen. Wie gesagt ist aber der Scanprozess sehr aufw├Ąndig. Dadurch habe ich gemerkt, dass ich in der digitalen Fotografie zuhause bin.

Weststrand vom Dar├č, Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Weststrand

Hast du auch einige dieser Punkte in deiner Fotografie erlebt? Was waren f├╝r dich die wichtigsten Erkenntnisse der letzten Jahre? Schreib mir in den Kommentaren!

> Weitere Beitr├Ąge aus der Kategorie eigene Erfahrungen

77 Kommentare

  1. Nutzer Avatar
    Dana
    23. August 2023

    Hallo Matthias,

    hatte erst vor Kurzen deine Seite gefunden, wei├č gar nicht mehr auf welche Weise. Aber finde deine Blogtexte sehr informativ und klar, sie inspirieren mich und helfen mir auch weiter. Ich bin eher noch eine Anf├Ąngerin, aber mich interessiert auch sehr die Landschaftsfotografie und ich liebe es in der Natur zu sein. Ich habe deinen Blogartikel auch ├╝ber deine Harzreise gesehen, ich komme direkt aus dem Oberharz. Deine Fotos sind wirklich beeindruckend insgesamt.

    Ja, ich wollte einfach mal liebe Gr├╝├če da lassen. Ich bleibe normalerweise nicht so auf einer Seite h├Ąngen, aber bei dir merkt man, dass du durch deine Texte und deinen Ausdruck sehr dein herzliches und kreatives Wesen auf eine besondere Weise offenbarst. Daher sind deine Texte nicht „leblos“ wie bei vielen anderen, wo man schnell weiterklickt, sondern gerne mal verweilen m├Âchte.

    Herzliche Gr├╝├če
    Dana

    • Nutzer Avatar
      24. August 2023

      Hallo Dana,

      mir liegt es sehr am Herzen, meine Freude f├╝r die Fotografie weiterzugeben. Daher flie├čen auch viel Arbeit, Gedanken und Gef├╝hle in meine Artikel. Umso mehr freut es mich, wenn das bei dir ankommt. Vielen Dank f├╝r deine wundervollen Worte!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  2. Nutzer Avatar
    29. Juni 2020

    Hey Matthias, ich bin durch Zufall auf deiner Seite gelandet und hab mich auch mal etwas durchgeklickt. Das, was mich dazu verleitet hat, auch mal einen Kommentar zu hinterlassen ist, dass ich aus der Art wie du schreibst merke, dass du ein sehr herzlicher Mensch bist, der seine Leidenschaft gefunden hat. Mir geht es da ganz ├Ąhnlich, deswegen verstehe ich es auch so gut. Ich bin zwar nicht so der „Planer“ wie du, denn ich mache ganz viel spontan, aber ansonsten kann ich dir da folgen. F├╝r mich ist die Fotografie sinnstiftend, denn ich erschaffe etwas Zeitloses, etwas, was auch nach meinem Ableben Bestand haben kann und vielleicht den Einen oder Anderen auch in der Zukunft zum kurzen Innehalten bewegen kann. Ich w├╝nsche dir jedenfalls weiterhin gutes Gelingen und alles Gute. Viele Gr├╝├če, Ulli

    • Nutzer Avatar
      30. Juni 2020

      Hallo Ulli,

      es freut mich sehr, dass ich dir mit meiner Seite da ein paar Anregungen geben kann. Interessant, wie sich die Motivationen da ├Ąhneln und auch unterscheiden. Ich hoffe ich kann mit dem was ich tue anderen Menschen etwas Positives geben.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  3. Nutzer Avatar
    Winfried Heidl
    7. Juni 2020

    Hallo Matthias, eigentlich wollte ich gar keinen Kommentar abgeben, aber ich f├╝hle mich in etwa so als ob ich in einen Spiegel sehe und mich erkenne. Ich bin fast 67 und mache Fotos seit ich 14 bin, etwa seit 2001 nun in digitaler Art, kein Vorteil nur weniger Umst├Ąndlich und Zeitraubend. Lustlos hinterfrage ich oft mein Tun, Wozu mache ich das, aber sobald ich Wolken sehe m├Âchte ich hinterher und die Lust ist wieder da. Es macht einen gewaltigen Unterschied ob ich mit Stativ bin oder die vielen Handyknipser losziehen sehe. Es spornt mich an und ich suche nur in meiner N├Ąhe meine Motive, keine Z├╝ge, Flugzeuge ect, ich bin stur Lokalpatriot, bin schon oft in andere St├Ądte umgezogen, was auch hilft. Nun wohne ich als Rentner in Marburg. Und … auf ein Tief folgt ein Hoch … immer. Viel Spa├č noch.

    • Nutzer Avatar
      8. Juni 2020

      Hallo Winfried,

      es freut mich zu lesen, dass es nicht nur mir so geht. Auch in meinen Tiefs ist es so, dass ich dann irgendwann wieder ein Motiv sehe, das mich total mitrei├čt. Das ist ja auch ein guter Anzeiger daf├╝r, was man fotografieren sollte. Bei mir war es nach einem Umzug auch oftmals so, dass ich dann wieder viele neue Motive finde und erforsche. Vielleicht sollte man so alle 5 Jahre einfach mal umziehen… ­čÖé

      Liebe Gr├╝├če nach Marburg,

      Matthias

  4. Nutzer Avatar
    Ralf
    7. Juni 2020

    Hey Matthias,
    ein toller Betrag bei dem ich mich oft selbst wiedererkenne. Auch ich schaue mir gerne Fotos von anderen Fotografen an um f├╝r mich selbst Inspiration zu finden (Sehr gerne auch Deine). F├╝r dieses Jahr habe ich mir als Projekt vorgenommen vor der eigenen Haust├╝r zu fotografieren und bewusst die eigene Umgebung wahrzunehmen.
    Leider bin ich auch oft genug sehr bequem und drehe mich nochmal um anstatt den grandiosen Sonnenaufgang abzulichten – aber das ist dann eben so.
    Bei der Ausr├╝stung kommt es ganz sicher nicht darauf an wie teuer die Kamera ist – Trotzdem bin ich vor kurzen aufs Vollformat umgestiegen und ich kann sagen das ich einfach gl├╝cklich bin und Spa├č mit der jetzigen Kamera habe – und das ist das Wichtigste.
    Das die Fotos dadurch nicht besser werden sehe ich regelm├Ą├čig wenn meine Frau mich begleitet und mit ihrer kleinen uralten Kompaktkamera Bilder macht die mich sprachlos machen – Sie hat einfach den fotografischen Blick – F├╝r mich ist Bildkomposition harte Arbeit….

    • Nutzer Avatar
      8. Juni 2020

      Hallo Ralf,

      vielen Dank f├╝r das Lob, freut mich sehr! Ich habe mir auch vorgenommen, dieses Jahr mehr in meiner Umgebung hier zu fotografieren. Das klappt bisher auch gut, zum Teil bin ich sogar noch mehr unterwegs als in den Vorjahren. Eine Sache kann ich auf jeden Fall so unterschreiben: Der Spa├č ist das Wichtigste. Wenn der nicht da ist, dann n├╝tzen auch die besten Bilder nix. Du kannst dich gl├╝cklich sch├Ątzen, dass auch deine Frau fotografiert, das ist wirklich nicht ├╝berall so. Aber bestimmt ist es nicht so einfach, wenn sie den fotografischen Blick hat und du daf├╝r arbeiten musst…

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  5. Nutzer Avatar
    Dagmar Hemmersbach
    6. Juni 2020

    Hallo Matthias,
    ich bin noch nicht lange der Sucht der Fotografie verfallen aber ich habe mich trotzdem in einigen Aussagen von dir wiedergefunden.
    Ich probiere alles m├Âgliche aus und bin am liebsten alleine unterwegs. Ohne R├╝cksicht wie lange ich durchs Gestr├╝pp oder durch Stra├čen tigere.
    Ich br├Ąuchte viel mehr Zeit um mich mit der Technik zu besch├Ąftigen aber zurzeit fehlt mir das leider.
    Ich werde weiterhin deine Infos aufsaugen ..Mach bitte weiter so.
    Lg Dagmar

    • Nutzer Avatar
      8. Juni 2020

      Hallo Dagmar,

      vielen Dank dir, das freut mich sehr. Ich hoffe ich kann dir weiterhin mit meinen Beitr├Ągen helfen.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  6. Nutzer Avatar
    Klaus
    4. Juni 2020

    Nachtrag:
    Ja, ich bin Minimalist geworden. Zitat eines ber├╝hmten Fotografen: „Der Anf├Ąnger sorgt sich um das Equipment, der Profi ums Geld, der Meister ums Licht“
    Auch ein Zitat:“…ich habe schlechte Bilder gemacht, dann hab ich f├╝r viel Geld teures Equipment gekauft – meine Bilder sind nicht besser aber ich habe mehr Spass an meinen schlechten Bildern“….
    Fuck Photoshop -das kann jeder 12- j├Ąhrige. Das Bild kommt aus der Kamera und wird vom Fotografen gemacht. Meine Ausr├╝stung: 700D, 10-22 Weitwinkel, allesdrauf 18-200, Tele 100-400L , Festbrennweite 100 und 50 alles von Canon. Damit bin ich f├╝r alle Bereiche ger├╝stet, Stativ klar, Blitz von Yangnou, paar Filter ND.
    Passt alles in einen kleinen Rucksack. Mehr braucht keiner. 99% aller Bilder die man im Netz findet -auch deine- sind gephotoshopt- wirkt alles k├╝nstlich und nicht nat├╝rlich. Ich mache nat├╝rliche Bilder die lediglich entwickelt werden. Bis 120m sind die alle scharf, mehr Megapixel braucht keiner, au├čer Profis die ne Hauswand tapezieren m├╝ssen.
    Reduzieren auf das Maximum ist meine Devise und die beste Kamera ist die, die man beherrscht. Wenn mein Traktor mal das zeitliche segnet werde ich mir wohl eine gut erhaltene 80D zulegen.
    Gru├č

    • Nutzer Avatar
      6. Juni 2020

      Sch├Âne Zitate, das Erste kenne ich. Es ist in der Tat so, dass neues Equipment einen fotografisch nicht weiter bringt, aber man hat nat├╝rlich mehr Spa├č es zu nutzen. Zumindest f├╝r eine gewisse Zeit…

  7. Nutzer Avatar
    Klaus
    4. Juni 2020

    Hallo Matthias,
    du sprichst mir aus der Seele. Ich fotografiere schon seit Jahren mit meiner 700D, habe viele Ojektive ausprobiert und jede Menge Zubeh├Âr gekauft. Mittlerweile habe ich mein Equipement sehr reduziert auf das was ich wirklich brauche. Trage mich auch seit einiger Zeit mit dem Gedanken schwanger eine neue Kamera zu kaufen – aber wozu? Ich bin mit dem Teil zufrieden. Meine Bilder entsprechen meinen Emotionen, sind technisch sicher nicht perfekt, haben aber einen starken Ausdruck und eine Aussage. Wie du ganz richtig sagst macht es keinen Sinn den Hotspot XY zum zehntausensten mal zu fotografieren. Bin nicht der Computerfreak, mag kein Photoshop und sonstige Gimmiks. Entwickle meine RAW-Bilder in Darktable und bin zufrieden damit. F├╝r mich kommt das Bild aus der Kamera, wenn ich Photoshop brauche hab ich was falsch gemacht.
    Gru├č
    Klaus

    • Nutzer Avatar
      6. Juni 2020

      Hallo Klaus,

      danke dir! Interessanterweise muss man ja auch erst einmal eine gewissen Ausr├╝stung genutzt haben, um zu verstehen, was man wirklich braucht. Wenn deine Bilder deine Emotionen, Ausdruck und Aussage beinhalten, dann bist du ja schon am Ziel angekommen.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

    • Nutzer Avatar
      Kitlizka Robert
      9. Juni 2020

      Hallo Klaus, meine Frage an Dich, wie hast Du gelernt mit Darktable umzugehen? Gibt es eine Betriebsanleitung oder learning by doing?
      Hast Du einen Tip f├╝r mich? M├Âchte damit beginnen mit RAW zu arbeiten und m├Âchte f├╝rs erste nicht viel Geld ausgeben und wenn es passt auch bei Darktable bleiben… Deiner Meinung nach funktioniert das ja bestens.
      Danke im voraus, beste Gr├╝├če Robert

  8. Nutzer Avatar
    Michael
    4. Juni 2020

    Hi Matthias,
    Ich finde es spannend, wie ich mich sowohl in Deinem Beitrag, als auch in Deinen Fotos wiederfinde! Danke f├╝r Deine Inspirationen!

  9. Nutzer Avatar
    Klaus Walter
    4. Juni 2020

    Hallo Matthias
    Obwohl ich erst seit kurzer Zeit deinen Blog verfolge habe ich schon soviel interesantes und wissenswertes ├╝ber die Fotografie gelernt.
    Vielen Dank.Ich freue mich auf weitere Beitr├Ąge.
    Bleib gesund und sei herzlich aus Hamburg gegr├╝├čt von Klaus

  10. Nutzer Avatar
    Jens Krzeminski
    4. Juni 2020

    Hallo Mattias,

    ich muss mich meinen Vorrednern anschlie├čen. Ein offener und emotionaler Bericht von deiner Arbeit als Mensch und Fotograf.
    Mit deiner Aussage, das die neueste und beste Technik nicht das Herzblut ersetzen kann, stimme ich dir voll zu. Leider muss man in allen Bereichen bei denen Technik zur Anwendung kommt feststellen, das uns suggeriert wird, wenn du dieses neue Ger├Ąt oder jenes teure Teil benutzt, dann wirst du einen Qantensprung in deiner Arbeit und deinen Ergebnissen feststellen und erleben. Nein, wird man nicht. Ein guter Fotograf macht auch mit einer „normalen“ oder ├Ąlteren Kamera super Bilder, ein Rennradfahrer kann auch mit einem Oldie super fahren ein HighEnd CD Player spielt auch nur CDs… du verstehst was ich meine. Die Inspiration und die Lust an dem was man macht ist entscheidend. Affektiertheit bringt da nichts.
    F├╝r viele ist und bleibt es auch ein Hobby. Gut so. Deswegen macht es ja auch mal mehr oder weniger Spa├č dem Hobby zu fr├Ânen.
    Interessant finde ich auch deine Bemerkungen mit und ohne Kamera drau├čen zu sein. Mir geht es oft so, wenn ich keine Kamera dabei hab, muss ich feststellen“ Mist, jetzt hast du ein super Motiv und keine Kamera dabei….oder wenn man eine dabei hat findet man manchmal alles nicht mehr gut, um es zu fotografieren. Das Leben ist schon verr├╝ckt. Auf jeden Fall werde ich mir dein Credo mehr zu Herzen nehmen und versuchen durch Betrachten von guten Fotos an meiner Arbeit etwas zu verbessern. In dem Sinne liebe Gr├╝├če Jens

    • Nutzer Avatar
      6. Juni 2020

      Hallo Jens,

      vielen Dank! Ich glaube gerade wegen des Marketings der Kamerahersteller muss man erst einmal selbst die Erfahrung machen, dass die neueste Technik keinen gro├čen Unterschied macht. Erst dann begreift man das wirklich und gibt sich mit der vorhandenen Ausr├╝stung zufrieden.

      Es geht mir ├╝brigens genauso mit den sch├Ânsten Motiven und Lichtstimmung, die immer dann auftauchen, wenn man keine Kamera dabei hat. Ist das irgendein kosmisches Gesetz? ­čÖé

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  11. Nutzer Avatar
    Sonja Stucki
    4. Juni 2020

    Hallo Matthias

    Ich bin seit gut einem Jahr treue Leserin und habe mir Deine beiden Videokurse gekauft und durchgearbeitet. Daf├╝r ein grosses Dankesch├Ân, sie haben mich echt weitergebracht.
    Danke auch f├╝r Deinen Artikel in welchem ich mich sehr wieder gefunden habe. Fotografieren ist meine grosse Leidenschaft. Mit meinen 62 Jahren besch├Ąftige ich mich t├Ąglich unz├Ąhlige Stunden damit. Aber ich erlebe dies auch immer wieder mit steilen Hochs und Tiefs und manchmal leide ich richtig dabei. Ich bin immer wieder auf der Suche nach dem Perfekten und nie zufrieden mit dem was ich gemacht habe.
    Ich habe 2015 eine Ausbildung gemacht und mir dabei ein Haufen Zubeh├Âr und Kameras gekauft und auch das Gef├╝hl gehabt, dass dies mich zur besseren Fotografin machen w├╝rde. Nun weiss ich dem ist nicht so. Nun bin ich dabei den ganz Canon Balast zu verkaufen und mir eine Mittelformatkamera von Fuji GFX 50s zu zulegen auch dem Gewicht wegen, aktuell habe ich eine Canon D1X MarkII.
    Ich bin auch wie Du mit Landschaften und Architektur besch├Ąftig und zudem mit grossen Leidenschaft im Schwarzweiss Modus t├Ątig. Dies obwohl meine n├Ąhere Umgebung mir immer wieder beibringen m├Âchte, Farbe w├Ąre doch besser, aber ich kann nicht anders. Nun w├╝nsche ich Dir viel gutes Licht und hoffe sehr, dass es wieder einmal ein Videokurs von Dir geben wird.
    Sonja aus der Schweiz

    • Nutzer Avatar
      6. Juni 2020

      Hallo Sonja,

      vielen Dank f├╝r das Lob zu den Videokursen! Ich freue mich, wenn ich dir damit helfen kann. Ich glaube man kann nie das perfekte Foto machen, denn dann w├╝rde man aufh├Âren zu fotografieren.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

      PS: Ist eine Fuji GFX 50s Ausr├╝stung mit Objektiven und Zubeh├Âr am Ende wirklich leichter? Ich hab da so meine Zweifel ­čśë

  12. Nutzer Avatar
    Hans Rudolf Affolter
    4. Juni 2020

    Hallo Matthias, Deine Fotografien sprechen B├Ąnde und zwingen vor Interesse dazu, sie zu verinnerlichen und zu geniessen. Auch Deine Sicht ├╝ber das Fotografieren regt zum Nach- und Ueberdenken an. Ich wenigstens empfinde das so. Ganz toll, was Du mit Glas hinzauberst. Herzlichen Dank f├╝r diesen Beitrag.

  13. Nutzer Avatar
    4. Juni 2020

    Hallo Matthias
    Toller, ehrlicher Bericht, Danke! Beim Durchlesen war ich jetzt nicht sicher ob du dich oder mich beschreibst. Bei den meisten Themen habe ich mich wieder erkannt.
    Es ist tr├Âstlich zu wissen, dass es vielen Fotografen so geht, man ist wie ausgepumpt und sucht nach Antworten. Inspiration durch Weiterbildung, wie von dir beschrieben finde ich sehr wichtig, das hilft f├╝r neue Ideen und Impuls.

    Liebe Gr├╝sse
    Roland

    • Nutzer Avatar
      6. Juni 2020

      Hallo Roland,

      danke dir! Auch f├╝r mich ist es sch├Ân zu wissen, dass es nicht nur mir so geht. Die Inspiration ist wichtig, aber es gibt auch Zeiten f├╝r Pausen, wo man sich erholen muss, damit die Kreativit├Ąt zur├╝ck kommt.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  14. Nutzer Avatar
    Steffen Riek
    4. Juni 2020

    Hallo Matthias,
    vor allem bei einem Satz habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht: „Ich kann mich nur entweder auf das Fotografieren konzentrieren, oder auf das Erleben. Beides Zusammen funktioniert nicht.“

    Genaus aus diesem Grund, werde ich in Urlauben nur noch „knipsen“. Am einfachsten mit dem Smartphone. Und dann auch wirklich Erinnerungsfotos von und mit den Menschen, mit denen ich im Urlaub bin. Und nicht das hundertste noch so tolle Landschaftsfoto. Denn irgendwann wurde mir klar, dass ich den Ort, an dem ich bin, garnicht mehr „live“ erlebe. „Ich hab in ja im Kasten“ und kann ihn dann ja sp├Ąter anschauen.

    Daf├╝r gehe ich dann viel intensiver ran, wenn ich wirklich fotografieren will. Wie Du sagst: Ein Thema, das mich wirklich interessiert. Und das dann auch ganz klassisch und gaaanz langsam: Stativ, Festbrennweite, manuell fokussieren, manuell belichten. Nicht weil ich es besser kann, als die Kamera. Sondern weil es den Prozess des Fotografierens verlangsamt – und das Ergebnis hinsichtlich Komposition und Bildqualit├Ąt verbessert. Die Welt um uns herum ist schon rasant genug – ├╝berall wird geknipst, gepostet und gestreamt. Da tut es gut, einfach mal wieder zu entschleuinigen. Und da wird die Fotografie schon ein bisschen zur Meditation (das gibt es auch ein passendes Buch dazu: „Fotografie als Meditation“, Thorsten Andreas Hoffmann, dpunkt Verlag).

    In diesem Sinne alles Gute
    Steffen

    • Nutzer Avatar
      6. Juni 2020

      Hallo Steffen,

      danke dir f├╝r deine Worte! Ich habe interessanterweise 13 Jahre gebraucht, um herauszufinden, dass ich nicht beides gleichzeitig kann.

      Auch dann im Urlaub nur zu knipsen finde ich schwierig. Aber das ist total subjektiv. Bei mir ist es n├Ąmlich so, dass ich, sobald ich eine Kamera in der Hand habe, auch an die Fotografie und das Bild denke. Und das trifft auch f├╝r das Smartphone zu. Sehr gut, wenn du das dann so locker kannst!

      Danke dir f├╝r den Buchtipp, den h├Âre ich nicht zum ersten Mal. In der Tat ist Fotografie f├╝r viele von uns eine Art Meditation, weil man dabei alles um sich herum vergisst.

      Liebe Gr├╝├če und dir auch alles Gute,

      Matthias

  15. Nutzer Avatar
    Thomas Aldrich
    4. Juni 2020

    Hi Matthias, ich ahne, dass es kein Kinderspiel ist, in solch einem Beitrag verbal die Hosen herunterlassen, wie man so sch├Ân sagt. Schlie├člich gibt’s ja genug Puristen und Superprofis (bzw. solche, die sich daf├╝r halten), die ├╝ber derma├čen ehrliche Worte gern mal die Nase r├╝mpfen. Ich finde deine Erfahrungen oder Bekenntnise nicht nur mutig, sondern ermutigend. Dazu n├Ąmlich, ehrlich mit sich zu sein, ganz egal, ob es um Hobby, Profession oder ganz Privates geht. Danke daf├╝r, dass du das in Bezug auf die Fotografie so freim├╝tig mit uns teilst.

    • Nutzer Avatar
      6. Juni 2020

      Hallo Thomas,

      wenn ich in der richtigen Stimmung bin, dann kann ich so etwas offen schreiben, aber das geht nat├╝rlich nicht immer. Danke dir!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  16. Nutzer Avatar
    Lothar
    4. Juni 2020

    Hallo Matthias,

    wahre Worte – sehr pers├Ânlich, sehr offen, sehr ehrlich. Danke daf├╝r!

    Bei mir ist Fotografie nur Hobby, bleibt also losgel├Âst von wirtschaftlichen Abh├Ąngigkeiten oder Zw├Ąngen: es ist kein M├╝ssen – nur Wollen. Also sollte doch alles gut sein – wenn da nur nicht die eigenen Anspr├╝che und Erwartungen w├Ąren… Warum diese viel zu oft unerf├╝llt bleiben, ist hier bei dir nachzulesen.

    Vielleicht gibt uns kein Geringerer als Ansel Adams ein wenig Trost und Ansporn: „Zw├Âlf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.“

    Denn das ist schon schwer genug…

    • Nutzer Avatar
      6. Juni 2020

      Hallo Lothar,

      oftmals sind ja die eigenen Anspr├╝che noch viel h├Âher als die von Au├čen. Was man da so alles an Glaubenss├Ątzen mit sich herum tr├Ągt…

      Das Ansel Adams Zitat kenne ich nat├╝rlich und erinnere mich mindestens einmal im Jahr daran.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  17. Nutzer Avatar
    Elke
    4. Juni 2020

    Hallo Matthias,

    ein wundersch├Âner Artikel, den ich gut nachvollziehen kann. Du sprichst mir aus der Seele. Ich finde Deine Artikel immer sehr authentisch und ├╝berzeugend (und nicht Follower-Haschend, wie andere es machen).

    Auch ich bin Dozentin f├╝r Fotografie und Bildbearbeitung, habe aber f├╝r mich entschieden, die Anzahl der Kurse zu reduzieren und wieder mehr eigene Fotografie zu machen:
    – Themen, die f├╝r mich wichtig sind
    – Projekte, die mich weiterbringen
    – B├╝cher und Ausstellungen, die mich inspirieren

    ich w├╝nsche Dir alles Gute und freue mich auf weitere Anregungen von Dir …
    Liebe Gr├╝├če Elke

    • Nutzer Avatar
      5. Juni 2020

      Hallo Elke,

      vielen lieben Dank dir! Ich schreibe immer von meinen eigenen Gedanken und Gef├╝hlen, auch wenn die nicht immer positiv sind. Wie Curse sagt – ich kann nur das sein was ich bin.

      Ich habe die Entwicklung auch hinter mir, dass ich damals, als ich durch meinen normalen Job wieder finanziell abgesichert wer, wieder weniger gelehrt habe und mehr selbst fotografiert. Das kommt aber immer mal in Phasen. Mal habe ich auch wieder mehr Lust neue Videokurse oder neue Beitr├Ąge hier auf die Beine zu stellen.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  18. Nutzer Avatar
    Stefan Schnitter
    4. Juni 2020

    Hallo Matthias,

    bin zwar nur ein absoluter Hobbyfotograf, da es leider noch zu viele andere Dinge gibt, die erledigt werden m├╝ssen, aber wenn ich es dann mal schaffe mit Kamera raus zu gehen, dann werden auch nur die Bilder gut, bei denen mich das Motiv auch wirklich interessiert.

    Ansonsten finde ich Deinen Bericht echt toll und mutig, da er sehr viel von Dir preis gibt und mir – wie sicherlich vielen anderen auch – aus der Seele spricht.

    Behalte weiterhin Deine nat├╝rliche Art und vor allen Dingen Ehrlichkeit und Mut, auch mal zuzugeben, wenn die Dinge anders laufen als gedacht.

    Kann Dir nur sagen, dass mir schon mehr als einer Deiner Berichte geholfen hat.

    Liebe Gr├╝├če,

    Stefan Schnitter

    • Nutzer Avatar
      5. Juni 2020

      Hallo Stefan,

      die Zeit ist das Einzige, was uns alle begrenzt. Deshalb m├╝ssen wir sie genau f├╝r das einsetzen, was uns wichtig ist. Vielen Dank f├╝r deine Worte!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  19. Nutzer Avatar
    4. Juni 2020

    Hallo Matthias,vielen Dank,dass du,als einer,der sich derart auf Photographie eingelasssen hat,die Menschen derart offen an deinen Gedanken teilhaben l├Ąsst.Das machen nicht viele,so meine Erfahrung.
    Wenn ich deine Zeilen lese,kommt mir – heute- als erstes,dass mir immer wichtiger wird,nicht die Bilder zu machen ,die ‚ man ‚ macht,sondern meine …Sonst wird das Photographieren ja irgendwie absurd a la dem Karl Valentin zu geschriebenen Wort: es ist alles schon photographiert nur noch nicht von jedem .. ….ich m├Âchte mich in der Photographie ├╝ben in einer Haltung die Picasso zu dem bon mot gebeachr hat: ich suche micht ,ich finde…..mit herzlichen Gr├╝ssen Stefan

    • Nutzer Avatar
      5. Juni 2020

      Hallo Stefan,

      danke dir! Es ist echt wichtig, dass man in der Fotografie und in jeglich Kunst das findet, was man selbst ist. Das bedeutet die eigenen Motive zu fotografieren und damit die eigenen Gedanken zur formulieren. Sch├Ânes Zitat von Karl Valentin!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  20. Nutzer Avatar
    Jochen Kreitz
    3. Juni 2020

    Hallo Matthias,
    solch ein Bericht ist wie das Liedgut von Udo J├╝rgens. Zeitlos. In deiner sehr pers├Ânlichen Beschreibung wird sich fast jeder wiederfinden der wirklich fotografiert und nicht nur alles knipst, das nicht schnell genug ist.
    Mein Equipment ist eine DSLR Pentax mit APS-C Sensor und einigen guten Objekten. Da ich finanziell nur mit dem ├ľPNV „verreisen“ beschr├Ąnke ich mich auf die ├ľrtlichkeiten in der n├Ąheren Umgebung. Somit werde ich verst├Ąrkt die vielen Zoos besuchen und im heimischen meine Modellbauergebnisse fotografisch festhalten. Das ist f├╝r mich immer sehr inspirierend. Und anderen Menschen kann ich mit den Bildern ein Hobby n├Ąher bringen.
    Deine Bilder und Berichte dazu finde ich einfach nur klasse. Wie schon eine Vorschreiberin schrieb, wirken deine Bilder auf mich sehr erholsam und anregend. Weil ich entweder einige ├Ąhnliche Landstriche beurlaubt habe oder es in L├Ąndern war, die ich nie besuchen werden.

    Gru├č

    Jochen

    • Nutzer Avatar
      3. Juni 2020

      Hallo Jochen,

      ich danke dir wiederum f├╝r deine Worte, die sind ebenso klasse!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  21. Nutzer Avatar
    Stefan Jugel
    3. Juni 2020

    Lieber Matthias,

    ganz gro├čes Kompliment! So ehrlich auf den Punkt und klar zu Aussagen gebracht, Chapeau. Ich komme vom Karate, und der Begr├╝nder unserer Stilrichtung sagte mal „good spirit first, then technique“. Du hast wohl das Niveau eines Meisters erreicht.

    Liebe Gr├╝├če

    Stefan

    • Nutzer Avatar
      3. Juni 2020

      Hallo Stefan,

      vielen lieben Dank! Ein Meister bin ich noch lange nicht, man lernt ein Leben lang!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  22. Nutzer Avatar
    Martin Messmer
    3. Juni 2020

    Einer der wohl ehrlichsten, bildensten und wohltuendsten Beitr├Ąge f├╝r mich seit je … DANKE daf├╝r! –

  23. Nutzer Avatar
    Michael Holdinghausen
    5. Juli 2018

    Toll geschrieben, dem ist nichts hinzuzuf├╝gen. Ich bin ja kein Profi, aber ich kann mir vieles davon als Anregung mitnehmen….
    LG
    Michael

  24. Nutzer Avatar
    Almut
    4. Juli 2018

    Hallo Matthias, danke f├╝r den ehrlichen und inspirierenden Artikel. Ich kann vieles nachvollziehen und sehe das auch so, z.B. dass tolle Technik nicht automatisch gute Bilder macht. Mich am├╝siert immer in Foren, wenn sie sich gegenseitig mit ihrem Equipment ├╝bertrumpfen, aber wenn man dann die Fotos sieht… naja…
    Bei mir ist es so, dass ich eher nicht geplant losziehe zum fotografieren sondern die Kamera einfach so mitnehme, mal sehen… Und dann kann ich aber auch nicht losknipsen sondern muss erst mal in Ruhe die Stimmung einfangen und mich der Situation hingeben. Erst dann – vielleicht – hole ich die Kamera raus. Aber wenn es mich dann gepackt hat, bin ich nur schwer zu bremsen ?
    Danach bin ich entspannt und zufrieden. Im Gegensatz zur Auftragsfotografie, das strengt mich an und ich setze mich unter Druck.

    Nur leider sind solche Zeiten der Muse viel zu selten zwischen Familie und Arbeit….
    Ich w├╝nsche dir allzeit gut‘ Licht und viel Freude am Fotografieren!

    • Nutzer Avatar
      6. Juli 2018

      Auch spannend, vielleicht sollte ich mal wieder so an das Fotografieren herangehen…

      Danke dir ­čÖé

  25. Nutzer Avatar
    Annett
    2. M├Ąrz 2018

    Hallo Matthias,
    ich bin (au├čer f├╝r die Familie) keine Fotografin und nur per Zufall auf deine Fotos gesto├čen. Ich schaue mir aber Landschaftsfotos sehr gern zur Entspannung und auch zum Tr├Ąumen an, weil man ja ganz viele Gegenden/Orte selbst nicht sehen wird. Viele deiner Fotografien-egal in welcher Technik -gefallen mir sehr und verdienen immer einen zweiten Blick. Man sieht die Gegend durch deine Augen und daher verraten sie auch immer ein St├╝ck von dir. Viel Kraft und Spa├č weiterhin und ich freue mich auf neue Fotos!

  26. Nutzer Avatar
    2. M├Ąrz 2018

    Hallo Matthias,

    vielen herzlichen Dank f├╝r deinen mich sehr ber├╝hrenden Bericht: er motiviert mich, weiter meinen eigenen Weg in der Fotografie zu finden und zu gehen!

    Ich finde mich in vielen deiner Beschreibungen wieder (Genie├čen oder Fotografieren, Bequemlichkeit, keine Lust auf 1000-fach Fotografiertes, Auf und Ab der Fotografier-Lust/-Motivation …)

    Manchmal war auch ich kurz davor, es einfach sein zu lassen, hatte h├Ąufig den Eindruck, dass es nur Zeit und Geld kostet und mich „von Wichtigerem“ abh├Ąlt – und dann (mal leise, mal laut) war sie doch wieder da: diese Leidenschaft, die es mich drinnen nicht aushalten l├Ąsst und mich mit samt Kamera und Stativ nach drau├čen zieht, mal zum See um die Ecke, mal an die K├╝ste zum Watt – Hauptsache drau├čen in der mich immer wieder so beeindruckenden Natur.

    Dann sp├╝re ich, dass diese Leidenschaft ein Teil von mir ist – meine Bilder einen Teil meiner Empfindungen darstellen … und dann geht es mir wieder gut, und ich freue mich dar├╝ber.

    Genau diese Gedanken konnte ich in deinem Bericht wiederfinden – danke daf├╝r und mache bitte so weiter wie bisher: du bist ebenfalls eine Inspiration f├╝r mich und ein genialer Fotograf!

    Sonnige Gr├╝├če,
    Renate

    • Nutzer Avatar
      2. M├Ąrz 2018

      Hallo Renate,

      danke dir f├╝r deine tollen und ebenfalls ber├╝hrenden Worte, genauso geht es mir auch. Die Fotografie geh├Ârt zu mir und meinem Leben dazu.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  27. Nutzer Avatar
    Guillaume
    2. M├Ąrz 2018

    Hallo Matthias,

    prima Artikel aus dem stinknormalen Alltag. Gef├Ąllt mir sehr gut, wie du deine Historie mit einfachen Worten nachvollziehbar und interessannt beschreibst.

    Weiter so und viel Erfolg!
    LG
    Wilhelm

  28. Nutzer Avatar
    24. Juli 2017

    Habe es mir im 74-ten Lebensjahr gem├╝tlicher gemacht…

    Ich benutze jetzt nur ein Objektiv: 25-600mm, ├╝ber den gesamten Zoombereich kann die Blenden├Âffnung 2,8 sein. Makro-Zoom und AF-Makro ist m├Âglich.
    Zus├Ątzlich nutze ich noch die Raynox Macroscopic Lens M-250 f├╝r die ganz kleinen Objekte. Das alles an der Panasonic FZ300, nat├╝rlich auch mit 4k-Photo f├╝r Augenblicke die man oft garnicht erkennt und selbstverst├Ąndlich auch mit 4K(UHD)-Videoaufnahmem├Âglichkeit.

    Den ganzen Canon mehrere Kilogramm schweren DSLR-Krempel habe ich samt Rucksack verkauft.

    Nun genie├če ich die mobile Freiheit bei Video & Bild!

  29. Nutzer Avatar
    23. Juli 2017

    Hallo Matthias
    Besten Dank f├╝r diesen Blog, der doch sehr viel pers├Ânliches von Dir offenbart.
    Da sind einige Punkte, zu denen ich mir meine Gedanken machen werde. Meine fotografischen Interessen sind etwas breiter ausgelegt. Neben der Landschaftsfotografie sind auch Tiere in den Alpen und unsere Enkel ein Thema.
    Eines kann ich sehr gut nachvollziehen, da ich dies ebenfalls sehr sch├Ątze, ist alleine unterwegs zu sein.
    Betreffend Equipment , bin ich ebenfalls der Meinung, die Aufnahme wird hinter der Kamera kreiert und die Kamera ist zweitrangig.
    Sch├Âne Zeit und immer gut Licht.
    Liebe Gr├╝sse aus der Schweiz
    Gusti

    • Nutzer Avatar
      24. Juli 2017

      Hallo Gusti,

      da stimme ich mit dir ├╝berein. Danke dir f├╝r den Kauf vom Videokurs ├╝brigens ­čÖé

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  30. Nutzer Avatar
    22. Juli 2017

    Hallo Matthias,
    Vielen Dank f├╝r deine Postings.Ich sch├Ątze es sehr ,dass sich ein Fotograph von deiner Qualit├Ąt so pers├Ânlich mitteilt und einen teilhaben l├Ąsst an seinen Einsichten.Das machen nicht viele..!
    Vielen Dank nochmals
    Gr├╝├če aus Freiburg Stefan Sonntag

  31. Nutzer Avatar
    Harald A
    22. Juli 2017

    Hallo Matthias,
    bin erst seid kurzem einer in deiner Leserschaft. Dieser Bericht k├Ânnte von mir sein. Tausende Euro ausgegeben und trotzdem am Ende nur geknipst. Sind nat├╝rlich auch gute Bilder dabei, aber nur in meinen Augen. Sehe mir aber auch Bilder in Zeitschriften an (Photographie usw.) da gewiinnen welche mit Bilder die ich wegl├Âsche. Solche w├╝rde ich erst garnicht wegschicken. (Unscharf, Verstellt, Getrckst usw.) Mach du so weiter gef├Ąllt mir gut .Auch deine Fotos.
    Gruss

    • Nutzer Avatar
      22. Juli 2017

      Hallo Harald,

      eigentlich m├╝ssen deine Bilder doch auch nur dir selbst gefallen, oder? ­čÖé

      Danke dir!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  32. Nutzer Avatar
    Wolfgang
    22. Juli 2017

    Hallo Matthias,
    bin noch nicht lange dabei, aber dein Blog ist spitze. Ich selbst fotografiere gerne Landschaften – aber nur in good old Germany. Habe mir k├╝rzlich das Sigma 150-600mm gekauft und bin mit der Qualit├Ąt sehr zufrieden. Ein Problem hat sich mir aber gestellt. Wie sch├╝tze ich sinnvoll Kamera mit angeschlossenem Objektiv bei Spazierg├Ąngen in der Landschaft? Hast du einen Tipp? W├╝rde mich freuen
    LG Wolfgang

    • Nutzer Avatar
      22. Juli 2017

      Hallo Wolfgang,

      danke f├╝r dein Lob! Ich bin nicht so richtig Tele-erfahren. Ganz dumm gefragt: Mit einem Stativ? ­čÖé

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

      • Nutzer Avatar
        Wolfgang
        22. Juli 2017

        Hallo Matthias, ohne Stativ w├Ąre schwierig. Ich hatte mir vorgestellt, einen Rucksack in dem Objektiv mit angebauter Kamera (auch ohne Zubeh├Âr).transportiert werden kann. Ich habe nur bei lowepro etwas gefunden, aber der Preis….
        LG Wolfgang

        • Nutzer Avatar
          22. Juli 2017

          Da w├╝rde ich auch bei Lowepro schauen. Klar kostet so ein Rucksack nicht wenig, aber du hast den dann auch 10 Jahre.

        • Nutzer Avatar
          4. Juni 2020

          Hallo Wolfgang
          Auch bin bin hie und da mit dem Sigma 150-600 auf l├Ąngeren Touren unterwegs (an einer Canon EOS und mit Stativ. Daf├╝r benutze ich den Fotorucksack Rollei Fotoliner M. Der ist im Vergleich zu anderen Produkten relativ g├╝nstig, hat genau die passende Gr├Âsse, und der Tagkomfort inkl. H├╝ftgurt ist sehr gut. Im mittleren Kanal der Einteilung liegt mewin Tele inkl. montierter EOS (teilweise inkl. Sigma-Teleconverter 1.4). Daneben hat es bei Bedarf gen├╝gend Platz f├╝r weitere Objektive. An der Rucksackseite oder hinten h├Ąngt das Stativ (wenn es hinten h├Ąngt, dann verwende ich einen zus├Ątzliche Klettriemen um den oberen Teil das Stativs an der Handtragschlaufe des Rucksaks zu fixieren (sonst h├Ąngt dieses etwas gar weit nach hinten).
          Der Rucksack ist leicht und strapazierf├Ąhig und f├╝r die bescheidene Gr├Âsse optimal!
          Liebe Gr├╝sse aus der Schweiz
          Mandi

  33. Nutzer Avatar
    Andrea Schulze
    21. Juli 2017

    Lieber Matthias,
    deinen Artikel habe ich mit viel Interesse gelesen. Schon nach den ersten S├Ątzen habe ich mich gut aufgehoben und verstanden gef├╝hlt. In einigen deiner Eigenschaften finde ich mich sehr wohl wieder (ich gehe am liebsten alleine los, ich plane teilweise sehr genau, ich kann nur eins: fotografieren oder erleben… usw.) . Ich fotografiere erst seit etwa 1 1/2 Jahren und inzwischen ist aus dem Hobby Leidenschaft geworden. Ich verfolge schon seit l├Ąngerem deine Artikel und deine Fotos finde ich sehr ansprechend und sind genau das, was ich anstrebe. Freue mich auf viele weitere sch├Âne und interessante Bilder und Artikel von dir. VG Andrea

    • Nutzer Avatar
      21. Juli 2017

      Hallo Andrea,

      freue mich ├╝ber dein Lob, sehr cool! Ich gelobe viele weitere Artikel und Bilder zu produzieren ­čÖé

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  34. Nutzer Avatar
    Harald
    20. Juli 2017

    Hallo Matthias,
    danke f├╝r diesen tollen Beitrag. Hat mir sehr gut gefallen. Ich teile Deine Meinung vollkommen, dass ein (Hobby) Fotograf keine super teure High-Tech Ausr├╝stung ben├Âtigt, um gute Fotos zu machen, sondern einfach Spa├č an der Sache hat und gen├╝gend Kreativit├Ąt mitbringen sollte. Und wenn die kreative Phase mal Pause macht, dann ist das eben so.
    Jeder soll die Dinge forografieren, die ihm Spa├č machen und sich nicht in eine Rolle dr├Ąngen lassen, um mitzuschwimmen.
    Ich k├Ânnte noch viel mehr schreiben, aber Du hast im Grunde alles wichtige gesagt.

    • Nutzer Avatar
      21. Juli 2017

      Hey Harald,

      Kreativit├Ąt schl├Ągt immer Equipment! Danke dir f├╝r deine lobenden Worte!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  35. Nutzer Avatar
    Kai
    20. Juli 2017

    Hallo Matthias,
    ein sch├Âner, ehrlicher Artikel.
    Auch wenn ich erst seit 1/2 Jahr wirklich mit dem Herzen die Fotografie f├╝r mich gefunden habe, erkenne ich mich doch in einigen Punkten wieder (am liebsten in der Umgebung fotografieren, keine Hardcore-Touren, Planung).

    Achja: du machst geniale Bilder. W├╝nsche mir, irgendwann mal selbst auf diesen Level zu kommen ­čśë

    • Nutzer Avatar
      21. Juli 2017

      Hallo Kai,

      vielen vielen Dank, das spornt mich an weiter zu machen!

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

  36. Nutzer Avatar
    Claudia Schmidt
    20. Juli 2017

    Lieber Matthias,
    Dein Bericht ist sehr tr├Âstlich. Ich erkenne mich so darin wieder. Das l├Ąsst mich weniger zweifeln, sehe ich doch es geht auch „richtigen“ Fotografen so. Das eigene Wesen erkennen und nicht mit sich hadern, sondern das eigene Wesen erkennen…. wie bereichernd und beruhigend.
    Danke f├╝r diesen sehr pers├Ânlichen Bericht.
    Liebe Gr├╝├če
    Claudia Schmidt

    • Nutzer Avatar
      21. Juli 2017

      Hallo Claudia,

      danke dir erst einmal. Ich glaube, dass es in vielen Bereichen im Leben so ist, dass man das finden muss, was zu einem selbst passt. Ich bin grunds├Ątzlich ein Freund davon, immer an sich selbst zu arbeiten. Es gibt aber auch Dinge, in denen es einen Grund hat, warum wir genauso sind. Und diese Dinge muss man dann auch annehmen.

      Liebe Gr├╝├če,

      Matthias

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht ver├Âffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert