Diese 10 Fehler bremsen deine Fotografie!

Fehler zu machen gehört zur Weiterentwicklung dazu. Natürlich geht es ohne schneller – diese 10 Fehler solltest du in deiner Fotografie vermeiden.

Diese 10 Fehler bremsen deine Fotografie!

Ich habe die Liste nach dem Muster „… wäre ein Fehler.“ erstellt. Zu jedem Punkt gebe ich dir Empfehlungen, wie du daran am besten arbeiten kannst. Zwischen den Textpassagen habe ich einige Bilder von mir eingebracht, die dir Inspiration liefern sollen.

1. Dich nur auf Equipment fokussieren

Fotografie ist gleichzeitig Technik und Kunst. Handwerk und Herz. Wenn du dich nur auf eines von Beidem fokussierst, dann erreichst du nur 50 %.

Meine Fotoausrüstung für die ReiseBesonders zu Beginn der eigenen Fotografie passiert es oft, dass man sehr technisch an die Sache heran geht. Die erste eigene Spiegelreflexkamera und die neuen Objektive sind ja auch faszinierend.

Es gibt auch genügend Fotografen, die sich auf die Technik und die neuesten Entwicklungen fokussieren und damit vollkommen glücklich sind. Das Problem daran ist, dass du dann immer wieder neues Equipment brauchst, um dein Glücklichsein aufrecht zu erhalten.

Mir passiert es auch immer mal wieder, dass ich nach einer neuen Kamera oder einem neuen Objektiv schaue. Die Weiterentwicklung der Technik ist spannend. Als ich damals eine Vollformat Kamera mit Canon L Objektiven hatte, habe ich dann aber gemerkt, dass es auch nur eine Kamera ist (welch Überraschung!). An diesem Punkt wurde für mich die Kameraausrüstung zum reinen Werkzeug und ich konzentrierte mich vollständig auf das, was vor der Kamera passierte.

Wenn du dich in der Fotografie weiterentwickeln willst, dann konzentriere dich nicht nur auf dein Fotoequipment. Kenne es in- und auswendig, aber betrachte es als reines Werkzeug.

2. Dich zu viel in Social Media bewegen

Dieses Problem gibt es nicht erst seit Facebook. Du kannst Stunden und Tage damit zubringen, dich durch die sozialen Medien zu bewegen und die Bilder anderer Fotografen betrachten. Ich meine damit nicht nur Facebook & Instagram, sondern auch die Plattformen wie 500px, DeviantART und Fotocommunity. Inspiration ist gut, aber es muss in Maßen erfolgen.

Wenn du dich permanent in den sozialen Medien bewegst und dich mit Infos und Bildern beschießt, passiert noch etwas anderes. Du fängst an, deine Fotos mit diesen Bildern zu vergleichen. Du vergleichst dich permanent. Fotografie ist aber kein Wettbewerb. Es geht nicht darum, ein besseres Bild als jemand anders zu machen. Es geht um deine Sichtweise auf die Welt. Wenn du dich permanent mit anderen vergleichst, ist das der sichere Wege zum unglücklich sein.

U-Bahn Berlin

Fast Forward

Wie oben geschrieben ist Inspiration gut, aber nur in Maßen. Wenn ich mir andere Bilder anschaue, dann ahme ich später unbewusst diese Bilder in meiner Fotografie nach. So wirst du selbst langfristig zur Kopie von dem, was du dir täglich anschaust. Cole Thompson schreibt über sich selbst, dass er sich keine anderen Fotos ansieht. Nur so kann er seine vollständig eigene Vision und Idee entwickeln und sich selbst ausdrücken. Wenn du keinen Input von außen bekommst, dann entwickelst du deine eigene Fotografie so, wie du selbst bist.

3. Keine Weiterbildung betreiben

Videokurs Nachbearbeitung Landschaftsfotografie Photoshop

Mein Videokurs Nachbearbeitung für Landschaftsfotografie mit Adobe Photoshop

Wie in allem, in dem du besser werden willst, musst du dich darin weiterbilden. Du kannst dich zwar durch viel fotografieren auch verbessern, wenn du allerdings die richtigen Schritte außerhalb davon wählst, entwickelst du dich wesentlich schneller. Hör nie auf, dich selbst weiterzubilden, das wäre ein Fehler. Eine kleine Auswahl dazu, was du alles machen kannst:

  • Workshops belegen
  • Bücher lesen
  • Fachzeitschriften abonnieren
  • Blogs lesen
  • Online Fotomagazine lesen
  • YouTube Videos schauen
  • Videokurse schauen

Was auch extrem hilfreich ist, ist konstruktive Bildkritik- und Besprechung. So etwas gibt es auf manchen Fotostammtischen oder in kleineren Fototreffen.

Eine Anleitung, wie Weiterbildung für die Landschaftschaftsfotografie aussehen kann, zeige ich in meinem Artikel Landschaftsfotografie lernen.

4. Dich nur in deinem Themengebiet bewegen

Jeder neigt dazu, die Dinge zu tun, die er schon kann. Als ich 2005 mit der Fotografie begonnen habe, habe ich alle möglichen Richtungen der Fotografie ausprobiert. Ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass Architektur- und Landschaftsfotografie die beiden Themen sind, die ich am liebsten bearbeite. Dann habe ich mich darin immer weiter vertieft.

Das ist an sich eine gute Sache, nur neigt man irgendwann dazu mit Scheuklappen durch die Welt zu laufen. Das begrenzt dich in deiner Fotografie. Ich versuche ab und an, mich auf anderen fotografischen Gebieten zu bewegen, etwa dem Stillleben oder der Makrofotografie. Manchmal mache ich sogar mal Portraits (hoho!).

Close to the Edge

Close to the Edge

Wenn du dich in einem anderen Themengebiet bewegst, dann schafft das Inspiration und ändert deine Sicht auf das, was du schon machst. Das bringt dich dazu, wieder kreativer zu werden und dich weiterzuentwickeln. Think outside the box.

5. Dir zu wenig Zeit für Fotografie einräumen

Viele erfolgreiche Menschen sind in dem was sie tun so gut, weil sie es schon so lange machen. Sie investieren viel Zeit in etwas. Fast automatisch wirst du, wenn du dich viel mit einer Sache beschäftigst, darin besser. Ein Muster bei Menschen mit Erfolg nehme ich immer wieder wahr: Sie etablieren das, was sie besser können wollen, wie eine Gewohnheit.

Wenn du deiner Fotografie in deinem Leben zu wenig Zeit einräumst, wäre das ein Fehler. Dann wird es ewig dauern, bis du dich darin weiterentwickelst. Im schlimmsten Fall bleibst du sogar stehen. Je mehr Zeit du investierst, umso besser wirst du.

Experimentelle Fabrik

Experimentelle Fabrik – Mit Anreise, fotografieren und nachbearbeiten habe ich etwa 6 Stunden für dieses Bild gebraucht.

Eine Idee von mir: Du könntest jeden Tag eine halbe Stunde für Fotografie reservieren. Vielleicht klingt eine halbe Stunde für dich viel. Aber jeden Abend eine halbe Stunde weniger Fernsehen oder Netflix ist gar nicht so schwer. Dann würdest du dich jede Woche 3,5 Stunden mit Fotografie beschäftigen. Das sind pro Monat 14 Stunden. Und da sind die Fototouren am Wochenende noch nicht einmal eingerechnet. Wie stark du deine Fotografie nur damit weiterentwickeln könntest!

Du könntest jeden Tag deine Kamera mit zur Arbeit nehmen und nach dem Mittagessen eine halbe Stunde fotografieren gehen. Du könntest daraus sogar ein Projekt machen, wie ich weiter unten in Punkt 10 erkläre. Du könntest auf dem Heimweg von der Arbeit einen Podcast über Fotografie hören, oder du könntest dir Abends einen Videokurs anschauen, oder in einem Buch über Fotografie lesen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Und es ist nur eine halbe Stunde, die unglaublich viel ausmacht.

Nicht auszudenken was passiert, wenn du sogar eine volle Stunde pro Tag freischaufeln könntest! 😉

6. Bildkomposition vernachlässigen

Bildkomposition ist eines der Themen, die deine Fotografie sehr stark verbessern können. Meiner Meinung nach sind die drei Grundpfeiler der Fotografie: das technische Handwerk, die Beziehung zum Motiv und die gute Bildkomposition. Bildkomposition trennt die mittelmäßigen Fotografen von den guten Fotografen. Sich nicht damit zu beschäftigen, wäre ein Fehler.

Das Schöne daran: Wenn du etwas über Bildkomposition lernst, dann ist es später vollkommen egal, mit welcher Kamera du fotografierst. Denn du kannst das dazu erlernte Wissen immer und immer wieder anwenden. Selbst wenn du mit deinem Handy fotografierst.

Four

Four

Die Bildkomposition verstärkt die Bildaussage, lässt den Betrachter im Bild verweilen und gibt der Aussage des Bildes mehr Kraft. Sie hebt Fotografie überhaupt erst von der dokumentarischen auf die künstlerische Ebene.

Wenn du dich also weiterentwickeln und deine Fotografie verbessern willst, dann wäre es ein Fehler, dich nicht mit Bildkomposition zu beschäftigen. Ich kann das Buch “Der fotografische Blick” von Michael Freeman dazu sehr empfehlen.

7. Ideen nicht aufzeichnen

Kreativität funktioniert selten auf Knopfdruck. Deine Ideen kommen dir in den komischsten Situationen. Wenn du genauso vergesslich bist wie ich, dann sind die meisten Ideen nach einer Stunde wieder weg. Es wäre ein Fehler, deine Ideen nicht aufzuschreiben.

Geschenke für Fotografen - NotizbuchIch habe fast immer ein kleines Notizbüchlein dabei, damit ich meine Ideen aufschreiben kann. Das ist auch der Grund, weshalb ich ein Notizbuch in meinem Beitrag Geschenke für Fotografen empfehle. Auf den ersten Blick hat solch ein Notizbuch nicht viel mit Fotografie zu tun, aber wenn du es für deine Ideen nutzt, wird es sehr wertvoll für dich. Es kann auch hilfreich sein, wenn du dir in dem Buch schon Skizzen von deinen Ideen machst.

Wenn ich das Notizbuch mal nicht dabei habe, dann schreibe ich mir die Idee aber zumindest mit dem Handy auf. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten in Form von Apps dafür. Ich habe keine spezielle Ideen-Aufzeichnungs-App dafür. Ich nutze die vorinstallierte App Memo, Evernote oder Google Docs.

Später kannst du dir deine Ideen noch einmal ansehen, bewerten, durchdenken, aussortieren und weiterspinnen. So ergibt sich mit der Zeit eine großartige Quelle für neue Fotoprojekte.

8. Sich beim Fotografieren ablenken

Als ich mit Fotografie begonnen habe, war ich oft mit anderen Fotografen unterwegs. Es ist schön, sich auszutauschen und gemeinsam etwas zu tun. So schaust du auch in andere Themenbereiche rein und siehst wie andere Fotografen arbeiten. Das Problem an der Sache: Du konzentrierst dich nur halb auf deine Fotografie. Ich gehe deshalb fast nur noch alleine fotografieren.

Frühe habe ich beim Fotografieren manchmal Musik gehört. Das ist übrigens keine gute Idee wenn man irgendwo auf Straßenbahnschienen steht und nichts hört. Aber das ist nicht der Punkt. Ich würde mittlerweile alle Ablenkungen ausschalten, damit ich mich vollständig auf die Fotografie konzentrieren und meine Umwelt komplett wahrnehmen kann, die Stimmung aufnehmen und mich vollständig auf das Bild konzentrieren kann.

Sheikh Zayed Road

Sheikh Zayed Road

Dazu zählt auch, dass ich dann weder mit dem Handy auf Facebook oder Instagram bin, noch in meine Mails schaue. Denn dann bin ich mit dem Kopf ganz schnell woanders. Ich versuche auch, mir genügend Zeit für die Fototour einzuplanen, damit kein Stress in meinem Kopf entsteht.

Wenn du fotografierst, dann schalte alle Ablenkungen aus und konzentriere dich vollständig auf das, was du gerade tust.

9. Motive fotografieren, die dich nicht interessieren

Es liegt total nahe, immer genau das zu fotografieren, was fotogen ist. Die Wahrscheinlichkeit, davon ein gutes Bild zu machen, ist einfach höher. Es ist jedoch ein Fehler, wenn du selbst für das Motiv gar kein Interesse hast.

In der künstlerischen Fotografie transportierst du immer deine Gedanken und Ansichten mit deinem Bild mit.

“An einem Bild sind immer zwei Leute beteiligt: der Fotograf und der Betrachter.”

Wenn jemand dein Foto anschaut, merkt er, ob du Begeisterung für dein Motiv hattest. Oder eine bestimmte Ansicht. Was du damit sagen wolltest. Wenn du etwas fotografierst, zu dem du keine Meinung oder Interesse hast, dann machst du nur ein Bild von etwas.

Das bringt uns zu dem Punkt zu überlegen, was uns im Leben überhaupt interessiert. Was würdest du machen oder dir ansehen wollen, wenn du keine Kamera hättest?

10. Nicht in Projekten arbeiten

Ich fotografiere seit 12 Jahren. Erst seit 2 Jahren merke ich, dass ich mich sehr weiterentwickle, wenn ich in Projekten arbeite. Ich kenne diesen Ansatz bestimmt schon 8 Jahre, aber manchmal braucht eine Sache eben Zeit, bis Sie auch ankommt.

Wenn du deine Fotografie in Projekten aufbaust, dann gehst du ganz anders heran. Du denkst nicht in einzelnen Bildern, sondern in Reihen zu Motiven und Serien.

Was ist zum Beispiel, wenn du – wie ich – Wolken faszinierend findest? Dann wäre es ein denkbares Projekt, über 6 Monate möglichst oft die Kamera dabei zu haben und interessante Wolken zu fotografieren. Dann könntest du daraus eine Serie machen.

In Projekten zu denken hilft ungemein, sich fotografisch weiterzuentwickeln. Sich auf das zu besinnen, was dich wirklich interessiert. Motive über einen längeren Zeitraum zu bearbeiten. Kannst du über mehrere Monate etwas fotografieren, was dich nicht interessiert? Wenn du in Projekten denkst, dann merkst du sehr schnell, ob dich etwas interessiert oder nicht.

Ich hoffe dieser Beitrag hat dir einige Fehler aufgezeigt, die du nicht begehen solltest. Und dir etwas Inspiration und Motivation für deine Fotografie gegeben. Fehler sind nicht schlimm, sondern wichtig, um daraus zu lernen und besser zu werden. Aus welchen Fehlern hast du in deiner Fotografie am meisten gelernt? Schreib mir in den Kommentaren!

41 Kommentare

  1. Nutzer Avatar

    guter Artikel, vielen Dank für die Mühe, die Du Dir immer für uns machst!

    Zu dem Punkt „Social Media“ hätte ich aber dennoch eine Ergänzung, resp. Anmerkung. Ich schaue mir sehr gerne die Bilder von anderen an, meist zu einem bestimmten Thema, wenn ich vorhabe, ein ähnliches Motiv zu fotografieren. Dabei schaue ich, wieso mir ein Bild sehr gut gefällt oder weshalb ich das Bild gar nicht mag.

    Ich habe für meine letzten Irland-Ferien Stunden im Netz verbracht, um Orte zu finden, die ich unbedingt besuchen möchte, habe mir die Bilder angeschaut und so schon bei der Ankunft ungefähr gewusst, in welche Richtung ich gehen/klettern muss, um das Bild, das ich will, zu bekommen.
    Allerdings, vor Ort habe ich mich dann oft doch noch unentschieden 😉

  2. Nutzer Avatar

    Sehr interessanter Blogbeitrag. Danke auch von mir dafür. Könnte jetzt zu allen Punkten was mich persönlich betrifft etwas schreiben. Das würde aber zu weit gehen. Mein Problem ist sicherlich Punkt 1. Ich bin versessen darauf, möglichst viel Technik zu besitzen, weshalb ich inzwischen 2 Kameras habe (die Nikon D7200 und die Nikon D750) sowie etliche Objektive und viel Zubehör. Dazu bin ich ein absoluter Taschenfreak un dhabe deshalb etliche davon inkl. 2 Rucksäcke.

    Grundsätzlich fotografiere ich auch verschiedene Szenarien, bin also nicht auf eine oder zwei bestimmte Fotografie-Arten fixiert. Also Landschaft, Makro, Portraits, Sport und Street sowie ganz viel Familie. Allein, mir fehlt es oft an Inspiration. Habe in meiner unmittelbaren Umgebung schon alles aufgenommen. Deshalb ist es leider so, dass ich die meisten Fotos zuletzt auf rein technischer Basis fabriziert habe. Z.B. für die Profilerstellung eines Objektives, welches Lightroom unbekannt ist. Und weiterhin mit vielen meiner Objektive mit Hilfe des Programms FoCal eine Fokusjustage vorgenommen. Beides erfordert viel Aufwand bei der Vorbereitung. Aber es macht mir Spaß. Was sagt dies jetzt aus über mich?

    Würde allerdings gerne wie letztes Jahr wieder in den herbstlichen Wald gehen für schöne Fotos. Doch das Wetter ließ und läßt es nicht zu, und inzwischen sind die Bäume auch fast kahl. Schade. Das hatte mir zuletzt gefallen und mich auch inspiriert. Jetzt warte ich auf einen hoffentlich schneereichen Winter, denn Fotos einer Schneelandschaft mag ich und die letzten Jahre gabs dies bei mir leider nicht bzw. nicht lange genug für Fotosessions.

    • Nutzer Avatar

      Hallo Bernd,

      ich glaube jeder hat sein eigenes Etwas, was ihm an der Fotografie gefällt. Und wenn dich das glücklich macht, dann mach einfach weiter damit. Da spricht wirklich nichts dagegen. Bleibe einfach am Ball.

      Danke dir für den Einblick!

      Liebe Grüße,

      Matthias

  3. Nutzer Avatar

    Danke für den Artikel, er hat mir einige Denkanstöße gegeben und ich kann hinter einigen Punkten einen Haken setzen. Das mit dem Ablenken kenne ich – war mit Kollegen in der Mittagspause unterwegs – no way! Nie wieder. Social Media, schön und gut, aber da gucke ich kaum nach Bildern.
    Ich bin der Meinung, in erster Linie muss mir selbst das Bild gefallen, mit der Zeit bin ich kritischer geworden. Was darin liegt, das ich mich weiterentwickelt habe

  4. Nutzer Avatar
    Kai Werner

    Hi Matthias
    Ich fahre Silvester zu einer guten Freundin dort möchte ich probieren Feuerwerk zu Fotografieren. Ich bin dort in einem Hochhaus und kann wenn ich aus dem Fenster schaue über komplett Mülheim schauen. Wie kann ich mich da gut vorbereiten drauf?

  5. Nutzer Avatar
    Ralf-Jörg Crüger

    Hallo Mattthias,
    wie immer konstruktiv und viele Anregungen zum Nachdenken wie man sein persönliches Gespür für die eigene Fotografie weiter entwickeln kann. Deine aufgeführten Punkte haben mich in gewissen Dingen auch bestätigt. Für Deinen Beitrag ein herzliches Dankeschön an Dich. Beste Grüße aus Berlin

  6. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    als ich vor einiger Zeit zufällig auf Deine Seite im Netz gestoßen war, ist aus anfänglicher Skepsis (was wird da schon neues kommen?) die Erkenntnis (hört sich vernünftig an) auch die Neugier (wann kommt endlich der nächste Beitrag?) geworden.
    Vieles aus Deinen Beiträgen habe ich bereits versucht zu beherzigen. Zusätzlich habe ich mir eine feine Literaturbasis angeschafft.
    Danke für die Erkenntnis, dass nicht (oder nur bedingt) die modernste Supertechnik in der Hand mir ein gutes Bild bringen wird, sondern in erster Linie meine Idee, mein Auge und meine Darstellung des Motivs. Teilweise nehme ich mir inzwischen richtig Zeit, bevor ich auf den Auslöser drücke. Und das kann manchmal richtig schwierig sein, wenn meine Süße schon genervt reagiert, wenn ich auch nur eine Kamera einpacke. 😉
    Viele Grüße aus Leipzig
    Martin

  7. Nutzer Avatar
    Peter Leinfellner

    Toller Beitrag wie immer, für mich total realitäts-nah und sinnvoll. Punkt 4 ist meines, obwohl man immer wieder (oft von Profis) anders belehrt wird. Punkt 5 lässt sich aus Erfahrung gut realisieren, wenn man die Kamera immer dabei hat (in meinem Fall eine Olympus E-M10 mit 25mm/F1.8).
    Punkt 6 ist das wichtigste überhaupt finde ich.
    An Punkt 10 muss ich noch arbeiten.

  8. Nutzer Avatar

    Wirklich ein schöner Beitrag!

    Ich fotografiere seit meinem 12. Lebensjahr und bekam mit 16 Jahren von meinen Eltern ein großes Geschenk – eine Spiegelreflexkamera von Yashica mit drei Objektiven. Ich fotografiere jeden Tag mehr als eine halbe Stunde und die Fotografie ist für mich heute eine Art „Sprache“ geworden. Nun bin ich 55 Jahre alt und kann jeden Deiner Punkte unterschreiben. Ich hoffe, dass Dein Beitrag viel Beachtung findet und möglichst viele junge Menschen anregt, ihren persönlichen Weg in Sachen Fotografie zu gehen.

    Übrigens, ein anderes schönes Zitat von Ansel Adams lautet: „Mein Zoom sind meine Beine.“

  9. Nutzer Avatar

    Wow…danke dir vielmals für diesen Beitrag. In einigen Punkten hast du bei mir voll ins Schwarze getroffen, da muss ich umdenken und mich verbessern. Punkt 10 finde ich persönlich ein ganz toller Input….

    Danke schön

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Barbara

  10. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias, vielen Dank für den sehr guten Artikel. Eine Frage habe ich aber noch: Könntest Du bitte die Vorgehensweise beim Fotografieren in Projekten näher beschreiben? So richtig kann ich mir das nicht vorstellen. Vorallem nicht den Vorteil davon.

    Vielen Dank und viele Grüße

    Jörg

    • Nutzer Avatar

      Hallo Jörg,

      danke dir für das Lob! Als Projekt kannst du dir beispielsweise ein Bestimmtes Thema setzen, an dem du über mehrere Monate arbeitest. Du kannst also sagen: Ich möchte in den kommenden 6 Monaten jede Woche ein Foto zum Thema „Natur in der Stadt“ veröffentlichen. Oder du nimmst als Thema „Gebäude, die bald abgerissen werden“. Das Thema kann sehr offen formuliert werden und ist sehr subjektiv. Was sind deine Interessen? Ich habe Serien gesehen, die sich nur mit heruntergefallenen Blättern im Herbst beschäftigt haben. Was ist der Vorteil davon? Du gehst anders an die Bilder heran, wenn du eine Serie fotografierst. Du denkst anders über deine Motive nach. Nächste Idee: „Meine Stadt in der blauen Stunde“ mit 20 Bildern zu diesem Thema, die an verschiedenen Tagen aufgenommen sind.

      Liebe Grüße,

      Matthias

      • Nutzer Avatar

        Hallo Matthias,

        Vielen Dank für die Erläuterungen. Dann werde ich das ausprobieren und habe ein paar Serien in meinen neuen Notizbuch geschrieben. 😊

        • Nutzer Avatar

          Hallo,

          ich schon wieder. Habe ich das richtig verstanden? Projekte können sowohl Einzelbilder als auch Serien enthalten? Da würde ich lieber Projekte mit Einzelbilder füllen, da ich bei Serien die Befürchtung habe, dass nachher nicht die einzelen Fotos zählen, sondern der Eindruck der gesamten Serien. Ich sehe bei mir die Gefahr, bei der Gestaltung einzelner Foto ein wenig zu schlampen, da man ja noch die Serien als Gestaltungsmittel im Hinterkopf hat. Wie sieht Ihr das?
          LG Jörg

  11. Nutzer Avatar

    Sehr guter und hilfreicher Artikel! Danke dafür.
    Was mich – zum Beispiel in einem zukünftigen Artikel – sehr interessieren würde ist dein Workflow für die Nachbearbeitung deiner Architekturfotos (die du hier als Beispiel abgebildet hast).

  12. Nutzer Avatar

    Wieder einmal ein toller Artikel und Grund über die eigene Art des Fotografierens nach zu denken. Im Ruhestand habe ich nun tatsächlich viele Zeit fürs Fotografieren und es macht einfach Spaß, nun z. B. auch mal einen Nachmittag nur mit meiner Pen (Olympus mft) und nur dem 7,5 mm Fisheye in aller Ruhe loszuziehen und an einigen Ideen rum zu experimentieren, selbst wenn ich nachher fast alle Fotos löschen sollte. Aber ich lerne dabei immer dazu. Die Idee mit den Aufzeichnungen und das Denken, Planen und spätere Fotografieren in Projekten ist eine super Idee, die ich vielleicht auch schon hatte, sie aber zu selten umsetze. Danke für die immer tollen Impulse oder auch Bestätigungen des eigenen Tuns. Freue mich immer über neue Artikel von dir. Gruß Eckhard

  13. Nutzer Avatar
    Toni Stirnimann

    1Vielen Dank für die guten Berichte.Ich fotografiere seit 1960 zuerst mit einer Minolta Spiegelreflex Jetzt habe ich eine Nikon P900 weil meine Beine nicht mehr so gut sind Dazu benütze ich einen UVfilter und ein Stativ Meine Leidenschaft sind die Vögel Ich Knirpse mit Zeitautomatik und kann somit die Tiefenschärfe regulieren Die P900 HAT ALLE BRENNWEITEN bis 800.und somit muss ich mit meinen 89Jahren nich mehr ans Objekt laufen für die guten Ratschläge
    Nochmals besten Dank

  14. Nutzer Avatar
    Frank Mohnke

    Vielen Dank, für die gelungene Übersicht, zur Vermeidung von Fehlern. Die Anregung zum Notizbuch ist sehr gut. Wenn aber mal in der Landschaft, wieder der Bleistift versagt, dann rette ich mich mit der Memo Funktion des Smartphones, notfalls mittels Sprachaufzeichnung.
    Beste Grüße. Frank

  15. Nutzer Avatar

    Tolle Aufzählung! Kurz, verständlich und einprägsam, obwohl ich es schnell zwischendurch gelesen habe!

    Weiter so!

    Vielen DANK!

  16. Nutzer Avatar

    Hallo Matthias,
    in deinen Ausführungen sind (wieder einmal) sehr interesssante Denkantöße vorhanden, deren Umsetzung zumindest bei mir für einen erweiterten „fotografischen Blick“ sorgt. Ich wünsche mir, dass ich deine immefr sehr interessanten Informationen auch umsetzen kann und meine Fotos dadurch ein klein wenig besser werden.
    Du bringt es immer auf den Punkt! Klasse.
    Viele Grüße

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