5 Vorsätze für deine Fotografie

Der Jahresbeginn ist ein guter Zeitpunkt, um sich Ziele zu setzen und damit durch zu starten. Auch wenn dieses Jahr schon 18 Tage alt ist, ist es noch nicht zu spät dafür. Ich möchte dir 5 Ideen geben, mit denen du deine eigene Fotografie dieses Jahr verbessern kannst.

Pyrogames Ferropolis

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1. Mehr Fotografieren

Hört sich einfach an, ne? Ich habe letztes Jahr festgestellt, dass ich bedeutend weniger fotografiert habe, als zuvor. Als Resultat daraus habe ich auch weniger Bilder mit nach Haus gebracht. Und wiederum als Folge davon waren auch weniger gute Bilder dabei. Früher hatte ich mal einen gewissen Schnitt. Unter 100 Bildern waren 2 dabei, die vorzeigbar waren. Wenn ich aber weniger fotografie, habe ich also auch weniger vorzeigbare Bilder. Das heisst nicht, einfach die Serienbild Funktion an zu machen. Du solltest genauso konzentriert wie vorher fotografieren. Einfach öfter. Netter Nebeneffekt dabei ist, dass du dein Equipment so gut kennen lernst, dass du über die Technik überhaupt nicht mehr nachdenken musst und dich so viel besser auf das Fotografieren an sich konzentrieren kannst.

2. Zeit einräumen

Dazu gehört auch, der Fotografie Zeit einzuräumen. Das kannst du wie eine Gewohnheit sehen. Wenn ich mir beispielsweise vornehme, jeden Sonntag Vormittag zu fotografieren, so nehme ich mir automatisch mehr Zeit dafür. Mehr für die Fotografie zu tun muss nicht heißen, immer mit der Kamera aktiv zu sein. Es kann auch bedeuten, Bilder zu analysieren oder Bildbearbeitung zu betreiben. Wichtig ist eben, dafür Zeit einzuplanen. Damit gibst du der eigenen Fotografie eine gewisse Priorität.

3. Ziele setzen

Nicht nur bei der Fotografie ist es ungemein hilfreich, sich Ziele zu setzen. Wenn du ohne Ziel durch die Gegend läufst, weisst du gar nicht, wo du ankommen willst. Anfang des Jahres schreibe ich deshalb immer auf, was ich für Ziele erreichen will. Das können beispielsweise folgende Punkte sein:

  • In 5 Nationalparks fotografieren
  • 6 Fototouren in große Städte unternehmen
  • Schwarz-Weiß-Fotografie lernen und zu Weihnachten 5 Bilder haben, mit denen ich zufrieden bin
  • Am Ende des Jahres 12 Bilder zusammen haben, um der Familie einen Fotokalender zu schenken
  • Eine Ausstellung veranstalten
  • Ein Fotobuch erstellen

Wichtig dabei ist, dass du die Ziele gewissermaßen messen kannst. Nur so kannst du am Ende sagen, ob du das Ziel auch erreicht hast. Auch sollten die Ziele nicht zu grob, sondern möglichst spezifisch sein. Als letztes solltest du dir einen Termin setzen, bis wann du das Ziel erreicht haben willst. Hier bietet sich natürlich Ende des Jahres an. Wahrscheinlich bewegt sich bei dir schon viel, wenn du dir generell Gedanken um deine Ziele machst.

4. Projekte starten

Ein neues Jahr ist eine gute Möglichkeit, ein neues Projekt zu starten. Das kann zum Beispiel eine Bilderserie sein. Ich habe für mich gelernt, dass ich fokussierter und produktiver bin, wenn ich an einer bestimmten Serie arbeite. Du kannst natürlich nicht nur ein einzelnes Projekt starten, sondern auch mehrere. Die Projekte einiger Fotografen erstrecken sich dabei zum Teil auch über mehrere Jahre.

Ein anderer Weg ist ein 365 Tage Projekt. Jeden Tag ein Bild machen, was man im Netz veröffentlicht. Das treibt dich dazu an, dich jeden Tag mit deiner Fotografie zu beschäftigen. Dabei wirst du viel über deine Bilder und dich selbst lernen.

5. Weiterbildung ankurbeln

Wie kannst du dich in der Fotografie weiter entwickeln? Natürlich dadurch, dass du einfach viel fotografierst. Denn: Übung macht den Meister. Du kannst aber auch hin und wieder eine Abkürzung wählen, die dich schneller weiter bringt. Das kann sein:

  • Fotoworkshops besuchen
  • Bücher über Fotografie lesen
  • Tutorials im Netz lesen
  • Videotrainings ansehen

All diese Dinge sind darauf fokussiert, dir in kurzer Zeit viel Wissen beizubringen. Was dich noch ungemein voran bringt ist, dir einen Mentor zu suchen. Jemanden, den du fotografisch gut findest fragen, ob er dein Mentor sein kann. Es bedeutet natürlich für dich, dich zu überwinden, jemanden danach zu fragen. Aber was kann denn schon mehr passieren, als ein Nein hinnehmen zu müssen? Ein Mentor kann dir Dinge und Sichtweisen beibringen, für die du sonst Monate oder Jahre brauchen würdest. Menschen fühlen sich geehrt und bestätigt, wenn sie hilfreich sein können. Also frag einfach.

Mit diesen 5 Punkten kannst du deine Fotografie weiterentwickeln und besser werden, als du letztes Jahr warst. Wichtig ist, dass du meinen Artikel nicht nur liest, sondern auch wirklich aktiv wirst. Denn nur das bringt dich weiter.

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